Beiträge von kawi

    Guten Abend Susanne,
    danke für Deine Ehrlichkeit.

    Zitat

    dass der Anstoß von Außen kommen kann

    Du kanst hier viel für Dich mitnehmen und dabei würde ich Dich auch gern unterstützen (viele andere auch, denke ich).

    Liebe Grüße die kawi

    Guten Abend Dagmar,

    Zitat


    Ich persönlich denke sehr wohl zwei Partner lernen sich und ihre Schwachstellen kennen und setzen diese auch ein! Nicht nur in ungesunden Beziehungen!! Wie weit das geht und wie berechnend das ist, das ist dann eine andere Sache.

    Also in meinen Augen kann es keine gesunde Beziehung sein, wenn ich Schwachstellen meins Partners ausnutzen würde - das ist in meinen Augen schon ungesund.

    In meiner Beziehung ist es so dass wir uns gegenseitig unterstützen und hinter dem Partner stehen.

    LG die kawi

    Liebe Chrissi,

    ich finde Dein Aufgezähltes toll - auf das kannst Du wirklich stolz sein und dass hat in meinen Augen nichts mit Überheblichkeit zu tun, weil DU es geschafft hast

    und es auch ein grosser Schritt ist.

    Zitat

    Würde mich freuen auch von Euch zu lesen worauf ihr vielleicht heute, oder generell, stolz oder erfreut drüber seid.


    Ich bin froh, ja und auch stolz

    mein Leben komplett in meine Hände genommen zu haben und dies verändert habe

    keinen Rückfall gebaut habe und seit 11 Jahren trocken bin

    mich mit mir und meiner Sucht auseinandersetzte und auch an mir arbeite.

    LG die kawi

    Guten Morgen Trauerkloss,

    mit Deiner Übreschrift kann ich leider auch nichts wirkliches anfangen, aber nach dem Lesen Deines Beitrages möchte ich Dich was fragen.

    Zitat

    ......... aber so schlimm ist das Alk.problem bei meinem Mann noch nicht.


    Verstehe ich nicht wirklich - es stört Dich oder? Oder besser was stört Dich?

    Zitat

    So einfach wäre das mit Scheidung ja auch nicht nach 20 J. Ehe, da gibts einiges zu regeln, das könnte auch in Stress ausarten, und ob man dann zufriedener wäre mit evtl. weniger Geld und noch mehr Arbeit , ich weiß es nicht, man kann eben nicht in die Zukunft sehen.

    Weiste alle Veränderungen, die ich selbst in die Hand nehme, sind neu, bedeuten Arbeit und können auch stressig sein.
    Möchtest Du so weiter leben und alles in Kauf nehmen, nur damit Du Deine Ruhe hast?

    Du wirst Deinen Mann nicht ändern können, also hast Du nur die Wahl Deine Denkweise und Dein Handeln zu ändern.

    LG die kawi

    Hallo Krissi,

    da bin ich nun auch hier.
    Vielen dank für Deine offene Schreibweise. Du hattest mich gefragt wie es mir mir war.

    Ja ich habe mit ärztlicher Hilfe aufgehört und auch eine LZT gemacht.

    Ich hatte auch keinen Rückfall und ich habe an mir und meinem Leben viel geändert.

    Ich stelle es mir unwahrschinlich schwer vor - nicht trinken zu wollen und ständig damit konfrontiert zu werden. Bei mir zu hause ist alles alkoholfrei.
    Lg die kawi

    Zitat

    Was wahrscheinlich mittlerweile der Kern meines Problems ist, denn ich find es das schlimmste, dass ich mich iwie nutzlos fühle...

    Kann ich komplett verstehen - zudem Dir Deine Freundin auch am Herzen liegt - aber es heist auch Hilfe durch NICHTHILFE.

    Was machst Du mit solchen Momenten?

    Hallo Kloti,

    ich bin Alkoholikerin und nur ich bin verantwortlich ob ich etwas trinke und kein anderer. Ich würde mich heute auch nicht mehr wohlfühlen, wenn mir etwas vorgeschrieben wird, oder ich betüttert werden würde.

    Als ich für mich wusste, nur ich trage für mich Verantwortung, da war es langer Lernprozess diese für mich auch zu übernehmen.

    Wie soll ich erklären wie ich damals fühlte? Auf jeden Fall klein - aber auch so gross um meinen Alkohol zu kaufen, agressiv, launisch - beim Trinken selbst gings mir um den Kick, um das Vergessen, um das Gutfühlen.

    LG kawi

    Hallo maddison,

    nein mir ist nicht bewusst das ich ungesund war - ich habe lange Zeit für mich nicht einmal realisiert, wahrhaben wollen, dass ich süchtig bin und wie ich auf meine Umwelt wirke, oder was ich ihr antat.

    So wie nur für mich was tun konnte, weil ich so wollte, nur so hast Du auch die Möglichkeit für Dich etwas zutun.

    So lange wie ich die Ursache für meine Unzufriedenheit, bei Anderen suche - solange habe ich nicht die Kraft etwas zu ändern, also kann es nur an mir liegen, meinen Weg zu gehen.

    die kawi

    Zitat

    Ich komme mir so klein und nutzlos vor.

    Warum Cora, Du hast doch soviel in Deinem Leben schon geschafft und auch erreicht - Du darfst Dir vertrauen und ja auch dolle stolz auf Dich sein.

    Klar gibt es auch bei Momente des Zweifelns - aber ich weiss heute was ich habe und was ich kann, Du auch!!!!!!!!!!! Um daran zu glauben und festzuhalten, ist es auch wichtig es zu zu lassen. Du bist ein besonderer Mensch, ein toller Mensch.

    Gehst Du Dich manchmal richtig auspowern beim Sport, oder hast vlt. auch ein Hobby was Dich ablenken kann?

    LG kawi

    Hallo Chaosimleben,

    das kann passieren, ich musste mich auch erst neu kennenlernen.

    Mir hat das Reden geholfen, ja auch das Entschuldigen, das Stehen zu dem Mist den ich gebaut habe - Du schaffst das.

    LG die kawi

    Danke für die Antworten.

    Ich war einwenig irritiert als ich las, dass sich vom Forum versprochen wird: Die Motivation zum Trocknen Leben.

    Vlt. wäre auch eine wichtige Frage was motiviert mich hier im Forum zu sein.

    Also was mich motiviert ist trocken leben zu wollen - das was ich alles geschafft habe, seitdem ich trocken bin.
    Ich habe gelernt mir zu vertrauen – ich weiss was ich kann, auch was ich nicht kann oder auch mag. Ich habe meine Schulden abgebaut, ich habe ein Leben was ich liebe und ich kann mein Leben nüchtern wahrnehmen.
    Ich traue mir zu Verantwortung zu tragen, aber auch Verantwortung abzugeben. Vlt. bin ich für den einen oder anderen mit meiner Auffassung, ein Spießer, aber das interessiert mich nicht, weil es mein Leben ist.
    Ich habe einen tollen Partner gefunden und auch hier arbeite ich (er auch) jeden Tag daran dass wir weiterhin eine tolle Beziehung haben.
    Ja ich bin auch stolz mich diesem zu stellen und dies alles ohne Betäubung, auch wenn nicht immer easy ist.


    Bachmaus

    Zitat

    Ich möchte einfach nicht dahin zurück!Mein letzter nasser Tag und dann die ersten zwei trockenen Tage mit körperl. und seel. Ausfallerscheinungen--nie wieder möchte ich DAS erleben!
    Noch nie vorher ging es mir SO schlecht--die Erinnerung daran reicht!
    Es IST so:bei mir fängt es an-bei mir hört es auf!
    ...und es ist einfach SCHÖN ohne Alkohol!

    Ja das sehe ich auch so – Micha schreibt immer das Schönste kommt noch.

    Karsten

    Zitat

    wer motiviert werden muß, um trocken leben zu wollen, ist wohl noch nicht soweit, weil es nicht von einen selbst kommt.
    Ich brauchte keine Motivation, weil jeder nüchterne Tag, seih er auch noch so mühsam, noch so traurig und einsam, immer noch besser ist, als jeder Tag, den ich getrunken habe.


    Ohne Widerrede, stimmt einfach nur, erlebe ich auch so.

    Zitat

    Hier sollte nicht gefragt werden, warum nüchtern leben, sondern wie?

    Mit offenen Augen und auch Arbeit und auch mit Hilfestellung, aber nur wenn ich dazu bereit bin.


    -zerfreila

    Zitat

    Bei manch anderen der o.g. Zustände brauchte es mehr Zeit, das war mir aber auch klar, dass so manches nicht von heute auf morgen behoben worden konnte.


    Es ist kein Prozess von heute auf morgen, ich musste mich selbst erst kennenlernen.

    Zitat

    Und meine Trockenheitsarbeit sehe ich als Prozess, der fortwährend ist.

    Ja ich denke er darf nicht abgeschlossen sein.


    Susanne

    Zitat

    Tatsächlich bin ich mir nicht sicher, ob ich eines sogenannten Tiefpunktes bedurfte. Es mag viele Menschen geben, die das so empfunden haben - für mich war es einfach anders. Für mich war es so, als hätte ich zu mir gefunden und damit eine Hoffnung gesehen, bei mir zu bleiben. Ich weiß nicht, wie ich das besser beschreiben kann. Es war einfach da.

    Nein, ein Tiefpunkt war das nicht. Bewusst nicht.

    Vlt. siehst Du es mit etwas Abstand anders.

    Zitat

    Eine Frage: Ist ein Tiefpunkt zu beschreiben? Ist er negativ besetzt oder eher mit einer plötzlichen Ruhe und positiv?

    Mein Tiefpunkt, war der Gedanke daran, in Selbstmitleid zu zerfliesen und ich hatte nicht den A… in der Hose es zu vollbringen, den Selbstmord.

    Aus heutiger Sicht weiss ich dass es egal gewesen wäre, weil mit jedem Schluck habe ich mich selbst zerstört.


    Zitat

    Ich hätte mich noch lange nicht bei Euch melden sollen. Mir war das viel zu anstrengend. Ich fühlte mich von Außen gefordert und zum Widerspruch gereizt. Das hat sich nun erledigt, dank der Übung.

    Susanne nur an der Aufgabe kann man wachsen, wenn Du willst.


    RonaldB

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    Mit der Zeit schlich sich eine Art Selbstverständlichkeit ein, die nach rund 18 Jahre zum Rückfall führte. So ganz aus heiterem Himmel kam der nicht, meine Motivation war einer Gefälligkeit gewichen, die mich *vergessen* ließ, dass ich Alkoholiker bin.


    Mmmh, das war auch meine Motivation mich hier zu anzumelden, ich hatte schlichtweg vergessen, dass 10 Jahre rum waren, mein Mann überraschte mich an diesem Tag – er hatte daran gedacht, ich nicht.

    Zitat

    Diese Entgiftung motivierte mich wieder meiner Weg als trockener Alkoholiker weiter zu gehen. Jetzt bin ich wieder dreieinhalb Jahre trocken, besuche REGELMÄSSIG eine Gruppe (was ich während der Zeit vor dem Rückfall nicht tat) und fühle mich täglich motiviert. Abgesehen davon habe ich mir etwas aufgebaut, das ich mir nicht durch Saufen kaputt zu machen gedenke. Wohl fühlen motiviert mich. ICH WILL LEBEN.

    Mein erster Thread hier hies : ICH WILL LEBEN.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic12432.html


    espoir

    Zitat

    Das heißt aber noch lange nicht, dass es immer nur einfach wäre. Wollen alleine genügt ja bekanntlich nicht. Dahinter steckt eine ganz schöne Portion Arbeit. Und somit komme ich zu dem Schluss, dass ich mich einerseits Backmaus anschließe und sage "Da will ich nie wieder hin!", andererseits aber auch Ronalds Beitrag, siehe:
    Zitat:
    Mit der Zeit schlich sich eine Art Selbstverständlichkeit ein, die nach rund 18 Jahre zum Rückfall führte. So ganz aus heiterem Himmel kam der nicht, meine Motivation war einer Gefälligkeit gewichen, die mich *vergessen* ließ, dass ich Alkoholiker bin.

    mir dick hinter die Löffel schreiben werde.


    Ich mir auch.

    Liebe Grüsse die kawi

    Hallo @ all,

    was ist Eure Motivation trocken leben zu wollen?

    Offentsichtlich ist es für mich auch sehr schwierig zu verstehen, dazu motiviert zu werden - bis heute war ich der Meinung es ist mein Wunsch, mein Wille, bei mir fängt es an und bei mir hört es auf.

    die kawi

    Guten Morgen Susanne,

    ich schrieb nicht zu euphorisch, sondern euphorisch, was nicht schlimm sein muss- für mich war sogar sehr gut, ich konnte für mich darin Kraft tanken.
    Schreiben tu ich nur von mir, da ich nur meine Sichtweise und meine Erfahrungen wiedergeben kann.
    Als ich hier ankam, war ich der Meinung ich kann helfen, aber ich habe auch gemerkt mir wird geholfen, aber nur wenn ich auch bereit bin nachzudenken und anzunehmen. Ich habe bestimmt nicht die Weisheit über meine Sucht mit Löffeln gefressen und ich weiss auch nicht alles, aber ich habe schon ein paar Jahre Trockenheit hinter mir und hier habe ich viele Menschen gesehen, die versucht haben, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, ich habe viele gesehen die nicht geschafft haben und wieder trinken und ich habe auch zu viel gesehen, gekannt, die daran gestroben sind.

    Ja, ich bin auch stolz auf mich und glücklich darüber, dass ich keinen Rückfall hatte und trocken und zufrieden lebe.

    Nur hätte ich es nicht geschafft wenn ich nicht zugehört hätte, nichts angenommen hätte.

    VG die kawi

    Hallo Fuego,

    ich versteh Dein Anliegen.

    Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht, da wir Kater (Sohn) und Katze (Mutter) haben. Leider konnten wir nicht bei einem gemütlichen Gespräch klären :oops: , dass es Sodom und Gomero ist - daher mussten wir uns entscheiden. :(

    Unser Kniprs wird im März kastriert (auch wenns schwer fällt, aber da es bei ihm nur ein kleiner Eingriff ist und seine makierten Stellen sehr dolle stinken.

    Die Katze bekommt die erstmal weiterhin die Dreimonatsspritze - wobei ich dazu sagen muss, es sind beide Freigänger, waren aber noch nie lange unterwegs.

    Mh, was das Fell rupfen angeht, dass hatten wir bei unserem alten Kater - ich würde den Gang zum Tierarzt empfehlen - es kann auch eine allergische Reaktion auf was Gefressenes sein.

    LG die kawi

    und nun noch eingeschnappt, nee nee, dass passt nicht.

    Weiste Susanne die Anfangseuphorie ist nicht schlecht, heb Dir auf alle Fälle auch davon aus, wenn die Zeit kommt die es wirklich schwer macht nichts zu trinken.

    Die Langeweile, das Unverstandensein, den Neid, die Einsamkeit .....

    Wast hast Du eigentlich für Dich heute gemacht?

    Schlaf gut, die kawi