Beiträge von bluevelvet

    Hallo liebe Karotte,
    alles im grünen Bereich, musste erst mal einiges verdauen, nein es lag nicht an zu krassen Gesprächen ich bin doch froh für eure Rückmeldungen und Hilfestellungen, selber ist man meist so Eingleisig in seinem Denken. Das mit der Toleranz hat mir ein bisschen zu schaffen gemacht, hab ich irgendwie noch meine Probleme mit, diesbezüglich Toleranz zu üben. Mache aber jetzt erstmal Feierabend und werde mich später zu Hause einloggen.
    Seit alle lieb gegrüsst.
    bluevelvet

    Hallo skybird, hallo kaltblut
    er soll stolpern und auf die Schnauze fliegen wenn es ein muss, ich habe ja auch nicht vor ihn wieder aufzufangen, das habe ich lange genug praktiziert. Ich will auch nicht mehr auf der Stelle treten. Meine Gedanken sind auch nicht soooo düster, aber ich verstehe es einfach nicht. Ich weiss ich weiss, ich muss es auch nicht verstehen, Hauptsache ich fange an mich zu verstehen, oder?! Es gelingt mir nicht als trockener Alki, das alles nachzuvollziehen, weil ich annahm mich mit der Krankheit und ihren Tücken auszukennen. Da habe ich mich aber ganz schön getäuscht. Sie ist wohl so individuell wie jeder Einzelne. Es gibt nicht ein bisschen Alkohlabhängigkeit. Entweder man ist, oder ist nicht. Er ist anscheinend noch nicht wirklich auf die Schnauze gefallen und hat seinen persönlichen Tiefpunkt noch nicht erreicht, vielleicht erreicht er ihn nie. Ausserdem gibt es schliesslich genug Frauen die zur sehr lieben und es auch versuchen wollen ihn zu retten. Das ist nicht böse gemeint, er ist ein attraktiver charmanter Mann, (sag ich jetzt nicht weil ich das finde, ist einfach so) man sieht ihm das Saufen "leider" nicht an. Mittlerweile habe ich den Eindruck er will gar nicht mit dem Trinken aufhören. Dann bitte
    LG bluevelvet

    Hallo an Alle
    ich bin durch den Wind. Er hat sich gestern abend telefonisch gemeldet, es war schon weit nach neun. Fragt gleich, ob ich mich denn nicht bei ihm gemeldet hätte? Nein, hätte ich nicht. Er erzählte von seiner Therapie, dass er sich gut aufgehoben fühlt, nette Leute dort seien. Er klang allem recht positiv. Das Gespräch dauerte fast 40 Minuten, ich konnte danach nicht einschlafen, weil sich meine Ängste wieder meldeten. Ich hatte mich zwar über seinen Anruf gefreut, merke aber das ich Panik vor mehr habe. Ich fühlte das er von mir irgendetwas in dieser Richtung hören wollte. Er fragte nur, wir telefonieren aber? Heute früh dann das Entsetzten. Ich treffe meine Nachbarin, älter Dame die meinen Stubentiger versorgt, wenn ich nicht da bin. sie kennt unsere Geschichte und leidet mit mir. Sie erzählte mir dann, das sie ihn am Samstag getroffen hat. Gleich hier in der Nachbarschaft war ein kleines Bierzelt aufgebaut, da am Wochende Rhein in Flammen war. Sie sei mit ihrem Mann hin und plötzlich habe sie ihn gesehen, alleine mit einem Bier in der Hand. Er sei dann etwas verlegen auf sie zu. Habe eine Runde ausgegeben, woraufhin ihr Mann das Gleiche tat. Sie wollten sich nichts anmerken lassen, seien aber sehr erstaunt gewesen. Er habe gesagt, sie möge mir nicht sagen, dass sie ihn dort getroffen haben, er würde das schon schaffen. Er hätte noch gefragt, ob ich denn tatsächlich in Urlaub fliege und sie den Kater versorgt. Meine Nachbarin fühlte sich verpflichtet es mir mitzuteilen, nach allem was ich mit ihm durchgemacht habe. Am Sonntag morgen ist er dann auch noch mal dort gewesen, am Bierzelt. Was soll man dazu sagen. Ich war wie vor den Kopf geschlagen, erzählte mir am Vorabend noch wie toll alles läuft. Was ist mit diesem Menschen nur passiert. Er belügt sich selbst und mich dazu und redet in einem Atemzug, ich habe ihm nie vertraut. Ich verstehe das alles nicht mehr. Jeder hat mir gesagt, u. a. meine Nachbarn, wenn du ihn verlässt geht er unter. Dann wäre ich doch schon wieder irgendwie schuld. Aber wenn es so ist wie es scheint, dann hat er die Therapie wohl doch nur als Vorwand benutzt unsere Beziehung zu retten. Jetzt hat er niemanden der ihm die Schuhe zubindet und im beim Weiterlaufen hilft. Mich macht das alles so traurig, als sei er jemand den ich nie gekannt habe. Immer wenn ich denke, naja es läuft, dann kommt der Rückschlag. Ich will nicht das es ihm schlecht geht, aber ich kann doch nichts tun?! Soll ich ihn darauf ansprechen wenn es sich ergibt, oder soll ich es besser bleiben lassen. Hat jemand Erfahrungen mit ambulanten Therapien. Ich kapier nicht, dass die das nicht merken, dass er ihnen was vorspielt. Dann ist die ganze Therapie doch für die Katz. Mein Kopf ist wieder voll, nur nicht mit dem was für mich gut ist.
    LG bluevelvet

    Liebe hope,
    Kopfnicken, Bestätigung kenn ich doch alles.
    Nein du hast mich nicht zugetextet, im Gegenteil. Ich glaube es ist wichtig sich anderen mitzuteilen und der Erfahrungsaustausch zeigt, das unsere Denkweise unser Gefühlswelt nicht abwägig ist, wie wir das oft von uns selber denken, wenn wir wieder ins grübeln verfallen und Schuld bei uns selber suchen. Du schreibst, dass du überlegst, dich fragst, ob du ihn mit bestimmten Dingen zum Rückfall bringst. Auch das kenne ich. Immer habe ich mich um ihn gedreht, ihm alles Unangenehme abgenommen,damit ich bloss keinen Anlass gebe, dass er sich über irgendetwas ärgert. In deinem Fall bringt die räumliche Trennung vielleicht auch einen Wendepunkt zum Positiven. Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Wohnungssuche.
    LG bluevelvet

    Danke hope,
    das ist dir bestimmt nicht leicht gefallen, kann ich mir vorstellen. Was war denn letztendlich der Auslöser für deine Entscheidung? Wenn das Herz nur nicht so schwer wäre. Die Therapeutin bei der ich heute war gefällt mir, dass was sie sagt und wie sie das Gespräch aufgebaut hat. Sie hat all das was ich ihr erzählte nochmals mit ihren Worten zurückgeben, um sicher zu stellen, dass sie mich richtig verstanden hat. Als ich einen Teil meiner Geschicht, meiner Ängste und derzeitigen Gefühle aus ihrem Mund hörte, ist mir irgendwie anders geworden. Ich bin auf die weiteren Sitzungen gespannt und bin heilfroh das ich diesen Weg gewählt habe.
    L.G. bluevelvet

    kaltblut, du bist ein Zyniker, aber es macht Spaß deine postings zu lesen, einmal reicht da nicht. Soweit hab ich noch gar nicht gedacht, dass ich in 5 Jahren glücklich mit einem neuen Partner über Tische und Bänke springe. Wenn ich dann auch noch jedem Ex um den Hals fallen müsste, ich weiss nicht. Lass gut sein. Wichtig für mich ist meine Schwachstellen zu erkennen, um beim nächsten Mal, wann das auch immer sein mag, mit einer neuen Denk- und Sichtweise einen Partner zu finden. Das wäre mein Ziel, mich im Spiegel zu erkennen. Dabei ist dein vorgeschlagenes Buch u.
    a. eine große Hilfe.
    liebe grüsse bluevelvet

    Hallo kaltblut
    das gefällt mir, dass mit der Tür die man aufmacht, dem Wecken und dem Spiegel. Ja, genau so ist das wohl.

    Ich glaube es ist der einfachere Weg einem anderen die Schuld für das eigene Versagen zu geben, es erleichtert das Überleben. Ihn weiter zu lieben bedeutet für mich z. Z. eine Belastung, etwas unerfülltes, mich einer Träumerei hinzugeben. Auch, das ich mich vor Neuem verschliesse, dass ich in einer Welt für mich weiterlebe die aus Wunschdenken besteht. Ihn irgendwann still zu lieben, ohne Wehmut, mit guten Gedanken und Wünschen im Herzen, bedarf einer langen Zeit. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, die Narben bleiben. Ob ich weiss was ich tue. In Moment nicht, ich lasse mich treiben, erstmal.
    LG bluevelvet

    PS: mir fällt gerade noch ein, dass ich ihn heute, obwohl ich so wütend bin, vermisse. Das macht mich wahnsinnig. Bin wahrscheinlich auch wütend über die SMS von Sonntagabend. "Vergiss niemals das ich dich geliebt habe." Wie einfach, als könne er sich damit aller Schuld entledigen, dass ist so dünn, nach allem was war.

    Liebe crevette

    danke für deine aufmunternden Worte. Weiss nicht, ob ich mir das Wünsche, dass das die Vorstufe zur Gleichgültigkeit ist, wie Lilly schreibt. Für manch einen von uns wäre es sicher wünschenswert, aber man liebt diesen Menschen irgendwie noch. Solange ich liebe kann ich keine Gleichgültigkeit empfinden, ich glaube davon bin ich noch meilenweit entfernt. Mir hat mal jemand gesagt: Wer Wut hat empfindet noch. Ganz schön schwierig. Vielleicht ist es auch ein Stück Wut auf mich selbst, dass ich vieles hätte anders machen müssen, jetzt mit Abstand betrachtet. Ich habe ihm nie Anlass gegeben etwas an der Situation aus eigenen Kräften zu ändern. Habe ihn in die Entgiftungen gebracht, ihn wieder aufgefangen, aufgebaut, Trost gespendet. Ich habe das getan weil ich ihn líebe, aber ist das nicht auch ein Stück Egoismus. Nun muss ich rückblickend feststellen, dass ich die falsche Abzweigung gewählt habe und sein Leiden dadurch vielleicht unnötig verlängert habe.
    "Denn sie wissen nicht was sie tun", aber ich, ich hätte es wissen müssen, ganz klar. Hätte, wenn und aber, damit kann ich mich auch verrückt machen. Morgen mein erstes Therapiegespräch als Co-Abhängige. Schon seltsam.
    LG bluevelvet

    Hallo an alle,
    hilfe ich bin derart frustriet heute, keine Ahnung ob es am Wetter liegt, oder einfach nur Weltuntergangsstimmung herrscht. Hab heute an Arbeit um 16:30 alles fallen und liegen lassen und wollte nur noch raus. Es ist Dienstag und ich bin schon wieder platt für die Woche. Mein Job macht mir ehrlich gesagt nur wenig Freude, arbeite im Hartz IV Bereich in der Leistung, hatte heute wieder nur Problemfälle, Alkis, Drogenabhängige, d. h. nicht das ich nicht auch nette Kunden habe, aber z. Z. machen mich diese Prblemfälle fertig. In der letzten Zeit sowieso, da ich wenn ich von Arbeit kam den nächsten Problemfall hatte. Ich arbeite wenn ich so recht überlege seit unserer Trennung nur zum "Überleben". So rosig ist mein Gehalt nicht, da ich nicht aus der Branche kommte, ursprünglich IT, bin ich eine von der Strasse und werde auch so bezahlt. Reicht halt grad zum Überleben. Miete, Auto das Übliche eben. Den Urlaub spendieren meine Eltern mehr oder weniger, wäre sonst nicht drin. Ja, stimmt ich bin sowas von grottenunzufrieden, alles weil er wieder mit dem Trinken begonnen hat. Wir waren auf der Überholspur, zumindest noch im Januar d. J. und dann baut er wieder Sch...´, weil ihm irgendwas querliegt, macht alles kaputt. Manchmal bin ich so wütend, hab ich zur Flasche gegriffen? Nein, obwohl ich oft genug Grund dazu gehabt hätte. Ich wollte nicht, weil das, was wir hatten mir viel zu wertvoll war um es leichtfertig wieder aufs Spiel zu setzen. O.K. ich will nicht unfair sein, es ist und bleibt eine Krankheit, die Gewähr hat man nie, aber er hat verpasst sich jede nur mögliche Hilfe zu holen. SHG brauchte er nicht usw. und jetzt bin ich wahrscheinlich noch Schulde weil ich ihm nie vertraut habe. Nein und nochmals nein, hab ich auch nicht, weil ich wohl gespürt hab` das du noch sowas von Nass bist. Hab mich nie auf dich verlassen, meist nur auf mich selbst und wenn du mal wieder Arbeitslos warst, na bluevelvet wird das schon richten. Dann kamen Sprüche, wie: Du kannst doch froh sein, dass du einen unbefristeten Arbeitsvertrag hast. Klar ich kann jeden Tag Oberkante, Unterlippe zur Arbeit erscheinen und es passiert nichts. Hallo. Merkt ihr wie wütend ich in Moment bin, Ist das ein gutes, oder schlechtes Zeichen. Möchte eigentlich gar nicht wütend sein auf ihn, aber manchmal da möchte ich eine Bombe sein und explodieren.
    LG bluevelvet

    Hallo Karotte,
    habe mich am Sonntag in mein Buch vertieft, lesen hat mich immer schon abgelenkt, wenn ich ein gutes Buch habe kann ich die Zeit vergessen. Unter der Woche verkrieche ich mich meist in die Arbeit und klopfe Überstunden, dass kann´s auf Dauer natürlich auch nicht sein. Meine Gedanken schweifen noch zu oft, zu ihm ab. Komisch, dass man sich an die schönen Momente erinnert und klammert, obwohl die doch seltener waren. Dir viel Spass beim schmöckern in der Bücherei und beim "kreativ sein".
    LG bluevelvet

    Hallo
    keine weiteren Nachrichten von ihm. Irgendwie bin ich darüber erleichtert, komisch. So eine Art Verdrängungsmechanismus. Ich glaube ich habe grosse Angst davor dass er mich wieder manipulieren könnte, dass ich der "Spinne" wieder ins Netz gehe und wie das endet ist mir bewusst. Das gibt mir ein Panikgefühl.
    Ich wünsche euch einen guten Wochenanfang
    LG bluevelvet

    Hallo hope,
    dur eierst nicht rum, ich kann deine Bedenken nachvollziehen, man streift die Jahre die man miteinander verbracht hat nicht einfach so ab, wie ein paar alte Schuhe die ausgedient haben. Was zur Zeit in dir vorgeht sind die ersten Schritte die man gedanklich schon im "Aussen" ist. Du beschäftigst dich damit und das ist gut so, du verschließt also nicht ganz die Augen. Ich glaube immer daran, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt an dem man genau weiss, was man zu tun hat, ob im positiven bzw. negativen Sinne.
    Dir auch eine angenehme Woche mit vielen positven Aspekten.
    LG bluevelvet

    Aus mit meiner inneren Ruhe! Er hat mir eben eine SMS geschrieben, ob ich auch unsere Musik höre? Ich wusste welche er meinte, Sting "Desert Rose" habe ihm geantwortet, Ja sie sei schön und traurig, unsere Musik. Er hat dann noch zurückgeschrieben, dass ich nicht vergessen soll, das er mich immer geliebt hat. Was soll ich jetzt davon halten? Meine erste Frage war gleich wieder, ob er was getrunken hat und sentimental geworden ist, oder ob er das einfach noch loswerden musste. Keine Ahnung, hat mich aber wieder irgendwie ganz wuschig gemacht. Weiss das er heute seinen Lebensbericht für die Therapie schreiben musste, vielleicht ist er auch dabei einfach nur nochmal emotional über mich gestolpert. Ach was weiss denn ich. Es macht mir irgendwie Angst diesen Gefühl was sich da schon wieder versucht bei mir breit zu machen.
    LG bluevelvet

    Hallo Karotte
    Oje du Ärmste, die Gefühle sind mir so vertraut, man verzehrt sich förmlich nach der Nähe des anderen und würde für eine kurze Umarmung ein bisschen Nähe was alles tun. Wir sind auf Entzug, so nenne ich das für mich. Es ist diese Unruhe die sich durch den ganzen Körper schleicht, die einen lähmt unfähig macht vernünftig zu Handeln. Das Denken ist wie ausgeschaltet. Du hast mir so liebe Tips für den Sonntag gegeben. Ich habe ihn ganz gut überstanden bis jetzt, wenn die Dunkelheit einsetzt sind aber alle Katzen wieder grau. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich auf eine SMS hoffe, dass er dreckige Wäsche hat (er hat noch keine eigene Waschmaschine) wie blöde muss man sein, dass man sich schon damit zufrieden geben würde. Ach ich weiss auch nicht finde da keine wirklich tröstenden Worte für dich. Ich hatte auch bis zum Schluss seine Schlüssel, die habe ich ihm dann aber auf dem Wohnzimmertisch gelegt, kann nicht mehr genau sagen was da vorging in mir. Weine nicht liebe Karotte,
    bluevelvet

    Liebe Dagmar
    bei mir zu sein muss ich auch noch lernen, da stecke ich noch voll in den Kinderschuhen. Du freust dich auf ein ruhiges Leben, aber auch das will erlernt sein, trotz aller Enttäuschungen und Qualen die man erlitten hat. Ich wusste nie, ob ich mehr Angst vor ihm, oder dem Alleinsein hatte. Ich habe fast immer in Beziehungen gelebt, wahrscheinlich weil ich mir selber nicht genüge, mit mir selber nichts anzufangen weiss. Wenn ich denn mal alleine gelebt habe, dann habe ich meine Einsamkeit im Alkohl ertränkt, bis das der nächste Wolf im Schafspelz kam. Damit muss ich nun zusätzlich noch klar kommen. Teil unserer Verhaltensmuster, ob jetzt Co oder Alki. In den Beziehungen habe ich mich meist verausgabt, besonders in der mit ihm. War und bin immer noch Perfektionistin. Ich habe damit aber auch viel von meinen eigenen Problemen unterdrückt, wollt mich wohl auch nicht mit mir befassen, weil ich Angst davor hatte etwas zu finden was mir nicht gefällt. Habe ständig routiert, mich ständig mit irgendetwas befasst, meist mit ihm, um nicht über mich und mein Leben nachzudenken, weil ich oft denke ich hab´s verpfuscht. Einen neutraler Kontakt auf freundschaftlicher Basis kann ich mir z. Z. nicht vorstellen, dafür ist mein Herz noch zu sehr bei ihm, es würde mich zu sehr verletzten und würde die Wunden die er hinterlassen hat nicht heilen lassen.
    Ich wünsche dir auf deinem neunen Weg vor allem gute Gefühle, mögen sie die Negativen überwiegen.
    LG bluevelvet

    Hallo ihr Lieben
    möchte zur Abwechslung mal was positves Schreiben und nicht rumjammern. Habe den Sonntag heut mit "MIR" verbracht. Bis 10 geschlafen, gefrühstückt mit Eiern, Saft etc. Schönheitspflege betrieben und verschlinge das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben" soviel Zeit zum lesen hatte ich die letzten drei Jahre nicht mehr. Fühle dich geherzt kaltblut. War ein toller Tip. Das Buch bezw. der Inhalt tut mir gut, kann jetzt einiges besser nachvollziehen, zum Teil meine Verhaltensmuster erkennen. Aber das wird noch ein hartes Stück arbeit mit mir. Werde auch die Buchtips von Karotte annehmen. Und ganz wichtig, ich habe bis jetzt noch keine Träne vergossen. Ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, aber das ist doch ein Zeichen das es irgendwann einfach wieder besser werden muss, wird. Ich bin nicht glücklich heute, aber ein wenig gelassener. Wollte ich einfach nur loswerden und hoffe das ihr nicht enttäuscht seit wenn ich euch morgen vielleicht schon wieder die Ohren volljammere.
    LG bluevelvet

    Hallo hope
    auch ich habe mich gerade durch deinen Thread gelesen und erkenne da viele Ängste wieder.
    Erstens, was das Alkohlfreie Bier angeht ist das einem Rückfall gleichzusetzten. Aus eigener Erfahrung weiss ich, das zu der Zeit als ich in Therapie war, zwei Patienten aus der Klinik entlassen wurden, aus genau diesem Grund weil sie am Abend ein alkohlf. Bier getrunken hatten und das auch nicht weiter tragisch fanden. Ich als trockener Alki hätte alleine vor dem Geschmack schon Angst, würde das erst gar nicht riskieren wollen, denn irgendwo wartet man instinktiv auf die Wirkung die der Alk sonst immer hinterlassen hat. Wir Alkis trinken am Ende doch nicht mehr weils schmeckt. Hallo.
    Ich lese aber aus deinen Zeilen noch etwas anderes heraus. Weiss nicht, ob ich dir da Unrecht tue. Du haderst mit dir und der Frage wann der richtige Zeitpunkt ist ihn zu verlassen und du hast geschrieben das du "wartest" bis zum nächsten Rückfall damit du Gewissheit hast. Vielleicht weil dir der Abschied dann leichter fällt?! ´Mir ging es genauso, ich habe das Loslassen immer rausgezögert, solange er noch Nass war, als er mit der Therapie begonnen hat, hatte ich Angst wie sich alles zwischen uns weiterentwickelt. Wenn ein Alkohliker trocken wird und bleiben will, braucht er meistens auch Veränderungen, neue Perspektiven und die nimmt er oft in seinem engsten Umfeld vor. Ich habe die Angst er könnte feststellen, dass er mich nicht mehr braucht, deshalb habe ich mit Beginn der Therapie losgelassen um ihm und mir Zeit zu geben und die Beziehung mit Abstand zu betrachten. Obwohl er immer gesagt hat, dass er die Therapie auch für uns macht, weil er mich nicht verlieren will. Ich habe den Eindruck das du da so ähnlich empfindest. Mir ist wichtig in Moment etwas für mein Selbstwertgefühl zu tun und das schaffe ich nicht wenn ich ihn jetzt noch weiterhin während der Therapie unterstützte und Verständnis aufbringe. Er hat auch kein Verständnis für meine Situation und meine Gefühle. Er bekommt jetzt jede Hilfe die er braucht.