Beiträge von Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    Lieber Lütze und lieber Tocco - ich danke Euch für Eure netten Genesungswünsche. Ich bin nicht mehr im Krankenhaus, aber dennoch hat mir der Arzt noch eine Ruhepause zu Hause bis Mitte Juni verordnet.

    Ich hab momentan sehr viel Zeit zum Nachdenken, da sind einige Dinge, die ich in der letzten Zeit verdrängt habe. Wenn im Alltagstrubel Dinge einfach untergehen und *übersehen* werden, ist das kurzfristig wohl ziemlich praktisch.

    Doch langfristig kommen diese *Gespenster* immer wieder und möchten angesehen werden. Es geht bei mir um eine Standortbestimmung - und die lässt sich nüchtern besser angehen. Klar kommen dabei auch immer wieder Dinge hoch, die *im Argen* sind und da habe ich momentan auch keine Lösung in Sicht...

    Doch ich vertraue und gehe meinen Weg weiter.... auf Schatten folgt Licht (und auf Regen Sonne, wie das heutige Wetter zeigte :) )

    Liebe Grüße,
    Samsara

    Hallo Tango,

    gut, dass die Renovierung seines Deines vierbeinigen Hausbewohners ohne PPA (Du scheinst einen guten Humor zu haben) vonstatten gegangen ist.

    Aus meiner Sicht spricht nichts gegen eine *schokoladige* Belohnung nach so einer Aktion...

    Liebe Grüße,
    Samsara

    Hallo Frank,

    Zitat

    ich werde diesmal versuchen, weniger euphorisch zu sein und mehr in mich reinzuhören.

    Zitat

    dann versuchen, eine ambulante Therapie zu bekommen

    Belasse es nicht bei dem Versuch, sondern mach es in der Gewissheit, dass Du es nur für Dich machst. Du *musst* niemandem etwas beweisen, aber wenn Du es für Dich selbst willst/möchtest, hast Du einen anderen Antrieb. Dann schaffst Du es auch....

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Frank,

    herzlich Willkommen zurück und gut, dass Du einen weiteren Anlauf hier für Dich machst!

    Im Kopf hast Du ja schon längst kapiert, worauf es ankommt.

    Meine Erfahrung aus der Selbsthilfe: solange jemand noch irgendeinen Gedanken an *irgendwann mal wieder *normal* trinken* im Hinterstübchen hat, laufen die Trinkpausen ins Leere und der Krug bricht nicht, sondern geht mit dem Träger unter (anderes Bild :roll: )

    Die Frage von Matthias finde ich wichtig: Was machst Du heute anders?

    Ich wünsche Dir einen hilfreichen Austausch,

    Samsara

    Hallo Tango,

    auch von mir noch ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum!

    Ich finde, dass Du Dich mit einer sehr gesunden Auffassung auf den Weg aus dem Hamsterrad gemacht hast, indem Du Dir Zeit für Dich nimmst, auch innerlich wieder gesund zu werden.

    Was Dich auf dem Weg erwartet und wie lange er dauert, wird Dir niemand beantworten können.
    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber sagen, dass dieser Weg sich auf jeden Fall lohnt. Seit ich unterwegs bin, habe ich nicht nur eine Menge über mich selbst gelernt, sondern auch Fähigkeiten entdeckt (oder Verschüttetes wiederentdeckt), die mir viele unerwartete Perspektiven eröffneten und es noch weiter tun werden.

    Obwohl ich die meisten Dinge unverzüglich angehe, gibt es einige unangenehme Aufgaben, die ich möglichst lange aufschiebe und zu deren Erledigung ich mich dann manchmal auch zwingen muss. Wenn ich es dann getan habe, klopfe ich mir selbst auf die Schulter und lobe mich :D

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch und eine spannende Reise zu Dir!

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Oldzitterhand,

    schön, dass Dein Nick jetzt Geschichte ist!

    Es freut mich zu lesen, dass Du offenbar überhaupt kein Problem mit Alkohol in Deiner Umgebung hast.

    Wenn Du damals soviel Unterstützung hier im Forum erhalten hast, könnte es für die, die gerade erst am Anfang ihres Weges sind, sicher eine große Hilfe sein, wenn Du wieder öfter über Deinen Weg in eine zufriedene Abstinenz schreibst und wie Du heute mit den Herausforderungen des Alltags umgehst.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Lieber Lütze,

    wenn ich Deine letzten Beiträge so lese, habe ich das Gefühl, dass Du auf Deinem trockenen Weg Stück für Stück erkannt hast, was für Dich wichtig ist, um stabilzu bleiben.

    Ab und zu eine Auszeit mit Deiner Frau, denn das Gemeinsame ist ja auch sehr wichtig für die Stabilität - und die Dinge so nehmen, wie sie sich ergeben...

    Ich wünsche Dir noch ein wenig Zeit zum Verschnaufen, bevor die Arbeitswoche Dich wieder hat :wink:

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Cemend,

    ich hoffe, dass es mit der Wohnung geklappt hat und glaube, dass es manchmal sehr hilfreich ist, sich auch (wohn-)räumlich von dem alkdurchtränkten Umfeld zu lösen.

    An Zufälle glaube ich nicht: die Dinge fallen uns dann *zu*, wenn der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.

    Für mich gilt das für Kontakte, Situationen, Begegnungen......und ich sehe es dann als großes Geschenk an.

    Alles Gute weiterhin,
    Samsara

    Hallo Aurinko,

    Zitat

    Ich möchte mir halt so bittere Erfahrungen ersparen...

    Du bist die einzige, die dafür sorgen kann, dass Dir bittere Erfahrungen erspart bleiben. Der erste Schritt dazu ist, dass Du ganz ehrlich zu Dir bist - egal und unabhängig davon, ob Du für Deinen Mann und Dein Umfeld eine *richtige* Alkoholikerin bist.
    Wir sind weder richtig noch falsch, aber es ist wichtig, wenn wir für uns feststellen, dass wir keine Kontrolle über unser Trinken mehr haben.

    Dass das Trinken ein Problem ist, das wir angehen möchten. Probleme können gelöst werden - dazu kann der Austausch hier eine wertvolle Hilfe sein.

    Trocken bleiben beinhaltet aber sehr viel mehr als nur den Alk weglassen - es ist (D)ein Lebensweg und dafür wünsche ich Dir sehr viel Kraft,

    Samsara

    Lieber Matthias,

    ...... ich freu mich über Deine Freude :wink: und dass Du hier geschrieben hast..

    Momentan bin ich sehr eingeschränkt in dem, was ich tun kann (und darf) -das ist für eine *Aktivistin* wie mich nicht immer einfach zu akzeptieren. Aber mir hilft die Vorstellung, was danach alles möglich sein wird...

    Doch ist es ja oft so, dass im Inneren sehr viel in Bewegung ist, selbst wenn ich äußerlich zu stagnieren scheine.

    Der Körper braucht solche Ruhepausen (manchmal eben auch erzwungene), um sich zu regenieren und damit die Energie wieder fließt.

    Es tut gut, mich manchmal zu meinem eigenen Schutzengel zu machen und zu sagen *ich passe auf mich auf* - wer sonst sollte es tun?

    Liebe Grüße,
    Samara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    nach der OP (das schreib ich hier und es interessiert niemanden wirklich) geht es mir wieder gut, ich freue mich, dass ganz normale Körperfunktionen wieder da sind (immer noch).

    Wie schön, wenn sonst nichts wirklich wichtig ist, egal ob Feiertag oder sonstwann und ich mich einfach uneingeschränkt darüber freuen kann, dass ich morgens aufwache und einfach DA bin - suchtmittelfrei.

    Dafür meinen ganz besonderen Dank, weil es mir wichtig ist.

    Samsara

    Lieber Correns,

    .... ich habe ein wenig den Faden zum letzten Thema verloren (schaue nochmal bei Carpenter nach)

    Inzwischen war ich letzte Woche im Krankenhaus und habe eine OP hinter mir, die mir gezeigt hat, dass das JETZT auch sehr unspektakulär einfach die Freude darüber beinhalten kann, dass ganz rudimentäre Körperfunktionen noch da sind...

    Ganz normale Dinge -über die ich mir auch vorher nicht groß Gedanken gemacht habe- können manchmal sehr wichtig sein. Vielleicht ist es gut, dies immer mal wieder vor Augen zu haben (wenn auch durch unfreiwillige Situationen wie diese...)

    Für mich wichtig: auch, wenn es mir mal nicht gutgeht und ich mich alleine fühle - es gibt viel mehr Menschen, die an mich denken, als ich manchmal glaube.

    Ich muss dafür auch nicht viel mehr tun, als einfach ICH sein : eine authentische Frau mit klarem Verstand, die ihren Weg geht.

    Einen schönen Feiertag und herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Nora,

    ich finde es toll und sehr wichtig, dass Du den Entschluss gefasst hast, *es endlich zu tun*

    Jetzt fängst Du damit an, etwas für Dich - und nur für DICH- zu tun.

    Ich wünsche Dir alles Gute und einen guten Austausch hier im Forum,

    Samsara

    Lieber zerfreila,

    mit Deinen *unterwegs-Mosaiksteinchen* kann ich als alte Weggefährtin sehr viel anfangen.

    Oft sind es die kleinen Dinge am Wegrand, die den Tag uns alles andere *rund* machen...


    Alles Gute,
    Samsara

    Hallo Frank,


    Du hattest bei Correns geschrieben:

    Zitat

    es gibt von meiner Seite momentan wenig Neues zum Thema Alkohol zu sagen...schon gar nix, was anderen Usern helfen könnte. Irgendwie muß da wirklich jeder seinen Weg selber finden

    Es ist natürlich die Entscheidung eines Jeden hier, ob er über die Dinge schreibt, die ihn/sie momentan beschäftigen.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich auch in Phasen, wo ich gedacht habe, ich hätte *nichts zu schreiben* anderen Usern durchaus Impulse geben konnte.
    Auch in der realen SHG liefern immer wieder Betroffene, die *eigentlich nichts* zu sagen haben, wertvolle Aspekte, aus denen dann oft sehr gute Diskussionen entstehen.

    Vielleicht hat die Art und Weise, wie Du Deine momentanen Lebenssituation meisterst, nicht unmittelbar mit ALK zu tun (was ja gut ist :!: )

    Du kannst aber durch Dein Schreiben ein gutes Beispiel für andere geben, wie sich auch schwierige Lebenslagen ohne Alk händeln lassen. Insofern hättest Du schon etwas zu schreiben :wink:

    Ich wünsche Dir eine gute Woche!

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Tierra,

    super, dass Du Dich hier zum Austausch entschlossen hast und nichts mehr vor Dir herschieben möchtest!

    Du schriebst, Du wollest eine Art *Tagebuch* schreiben - mir hilft das Schreiben sehr dabei, Dinge für mich zu ordnen und auseinander zu puzzeln. Dennoch möchte ich hier nicht alles und für Alle lesbar ausbreiten.

    Es gibt auch die Möglichkeit, Dich hier im (kostenpflichtigen) geschützten Bereich anzumelden.
    Einen großen Teil der Dinge, die mich auch nach Jahren auf meinen trockenen Weg noch beschäftigen, bearbeite ich dort und bekomme hilfreiches Feedback.

    Ich hoffe, es geht Dir gut?

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Lieber Correns,

    ich danke Dir, dass Du das Thema noch einmal aufgegriffen und mit einem eigenen Beispiel *belebt* hast :)

    Leider ist es eine Tatsache, dass sich sowohl durch Handeln als auch Du Nicht-Handeln Ärger sehr oft nicht vermeiden lässt.

    Ich finde es heute wichtig, in solchen Situationen meinem Bauch zu vertrauen und den Mut aufzubringen, dementsprechend zu handeln.

    Für mich ist die Geschichte mit dem konsequenten Abbruch des aktuellen Kontaktes noch nicht zu Ende.

    Ich habe darüber nachgedacht, warum ich in dieser Situation mit einer im Grunde unangemessenen Schärfe reagiert habe. Dabei konnte ich feststellen, dass hinter der Reaktion eine ältere Auseinandersetzung schwelt, bei der ich zu verständnisvoll gewesen bin.

    Somit hat auch mein Ärger über mein damaliges Verhalten in der aktuellen Situation eine Rolle gespielt. Ich bin froh, dass ich dies noch einmal selbstkritisch *unter die Lupe* nehmen konnte und mir damit auch selbst auf die *Schliche* gekommen bin.

    Auf meinem Weg gibt es immer noch etwas zu lernen und ich bin dankbar, dass ich dies heute mit einem klaren Kopf tun kann.

    Ich hoffe, Du kannst Deine verkorkste Situation auflösen. Zum Handeln ist es ja nie zu spät!

    Schönen Sonntag und liebe Grüße,
    Samsara