Hallo liebe Wegbegleiter,
Wieder ist eine Woche wie im Fluge vergangen - ich schreibe momentan hier nicht soviel, denn im realen Leben gibt es genug Herausforderungen.
Manche sind sehr kräftezehrend und ich bin froh, dass es mir immer besser gelingt, mir danach die nötigen Ruhepausen zu gönnen und tatsächlich auch mal NICHTS zu tun.
Vorgestern hatte ich eine Situation, die mich unheimlich nervte. Jemand im Privaten versuchte, mich durch Kontrolle und subtile Vorwürfe in eine Rechtfertigungsrolle zu drängen. Da ich diese Muster nur allzu gut aus meiner früheren Ehe kenne, habe ich ohne weitere Diskussionen diese Verbindung sofort und sehr radikal gekappt.
Ich bin sehr froh, dass ich mittlerweile genug Selbstfürsorge entwickeln
kann, um schon in einem sehr frühen Stadium zu erkennen, ob solche Kontakte im zwischenmenschlichen Bereich mir guttun. Dies liest sich vordergründig vielleicht ziemlich brutal, aber wenn ich mir so ein wenig wertschätzendes Verhalten schon zu Beginn gefallen lasse, gehe ich letztlich wenig wertschätzend mit mir selbst um. Wohin dies führte, möchte ich mir nicht noch einmal antun...
Obwohl ich diese Entscheidung ohne wenn und aber getroffen habe, spürte ich gestern noch Ärger und Empörung in meinem Innersten. Ich habe dann später das schöne Wetter ausgenutzt und bin zu einem kleinen Teich in meinem Lieblingspark gefahren. Dort habe ich mich in die Sonne ans Ufer gesetzt und gemerkt, dass mich das Plätschern der Fontäne im See und das leichte Kräuseln des Wassers durch den Wind ganz allmählich beruhigten.
Heute kommt es mir vor, als wären die Gefühle von Wut und Ärger (deren Ursache ich in der Meditation auch herausgefunden habe) ganz allmählich vom Wasser fortgetragen.
Diese heilsame Naturmeditation hat mich wieder geerdet - sie ist unbezahlbar und hat mich doch überhaupt nichts gekostet.
Wir müssen nicht immer viel Geld investieren, damit es uns gutgeht.
Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße,
Samsara