Beiträge von Samsara

    Hallo Lito,

    ich bin ja hier bisher eher lesend unterwegs gewesen, nun schreib ich Dir mal:

    Es ist gut, dass Du Dich mit Deiner Geschichte auseinandergesetzt hast, denn die Akzeptanz dessen was war und nicht mehr zu verändern ist, ist eine gute Basis für Deinen weiteren Weg.

    Genau und bewusst hinschauen auf das eigene Verhalten bringt Klarheit. Und 10 Monate auf dem Weg der Klarheit sind schon eine gute Basis, auf der Du Deine Zufriedenheit stabilisieren kannst.

    Wenn wir uns selbst das selbst geben können, was uns fehlt, können wir es auch an andere weitergeben.

    Die Arbeit geht weiter, lass die Ärmel aufgekrempelt :wink:

    Samsara

    Liebe Nyana,

    Diesen Teil meiner Antwort auf Deinen Beitrag in meinem Thread stelle ich nochmal hier bei Dir ein, denn da gehört er hin :)

    Deine Beiträge, die Du in der kurzen Zeit hier im Forum eingestellt hast, haben mir schon wertvolle Denkanstöße gegeben, Sie sind offen und spiegeln Akzeptanz und Wertschätzung wider - Dir selbst und Deinem Umfeld gegenüber. Dafür sag ich ganz herzlich danke!

    Aus vielen Deiner Gedanken in Deinem Thread erkenne ich Parallelen zu meiner eigenen Lebensgeschichte. So ist es hilfreich zu lesen, wie Du mit diesen Dingen umgehst und für Dich reflektierst. Dass Du gelegentlich in Deiner Argumentation auch eine buddhistische Sicht auf die Dinge einfließen lässt, finde ich sehr sympathisch. Ich konzentriere mich weniger auf die theoretischen Grundlagen, denn für mich ist Buddhismus ein Lebensweg.

    Herzliche Grüße und einen entspannten Abend,

    Karin

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    Nyana

    Zitat

    Könnt Ihr damit etwas anfangen?

    Deine Beiträge, die Du in der kurzen Zeit hier im Forum eingestellt hast, haben mir schon wertvolle Denkanstöße gegeben, Sie sind offen und spiegeln Akzeptanz und Wertschätzung wider - Dir selbst und Deinem Umfeld gegenüber. Dafür sag ich ganz herzlich danke!

    Aus vielen Deiner Gedanken in Deinem Thread erkenne ich Parallelen zu meiner eigenen Lebensgeschichte. So ist es hilfreich zu lesen, wie Du mit diesen Dingen umgehst und für Dich reflektierst. Dass Du gelegentlich in Deiner Argumentation auch eine buddhistische Sicht auf die Dinge einfließen lässt, finde ich sehr sympathisch. Ich konzentriere mich weniger auf die theoretischen Grundlagen, denn für mich ist Buddhismus ein Lebensweg.

    Zitat

    Bei den Gefühlen hab ich lange Jahre geübt, sie immer wieder an ihren Ursprung zurückzuverfolgen (also, woher kommt dieses Gefühl? Warum reagiere ich so auf einen Impuls?),

    Hier hilft mir inzwischen der Rückzug in die Stille, wenn ich Zazen praktiziere. In der Stille -ohne Ablenkung durch optische, akustische oder sonstige Reize- kann ich meine innere Stimme hören. Mir gefällt nicht immer, was sie mir signalisiert, wenn sie mir die im Dunkeln liegenden Kapitel meines Lebens aufzeigt und damit verbundene Gefühle wie Ohnmacht, Schwäche, Angst, Ungeduld, Selbstverurteilung....Früher habe ich diese Seiten meiner Persönlichkeit brutal verdrängt, dagegen angekämpft und wollte sie am liebsten in einer dunklen Ecke meines Lebenskellers verbannen.

    Auf meinem Weg habe ich hier (und da haben auch das Forum und mir wertvolle Wegbegleiter einen großen Anteil ) gelernt, dass es wichtig ist, nochmal einen Blick in diese Kisten zu werfen und mir den Inhalt genau anzuschauen.
    Ich habe gelernt, dass ich mir beim Anschauen der Inhalte auch Hilfe holen kann und dass viele als negativ bewertete Eigenschaften durchaus auch positiv sein können, wenn ich sie unter einem anderen Blickwinkel betrachte und wenn ich verstehe, was sie mir sagen wollen.

    Zitat

    was ich momentan spontan ablehne, dann aber willkommen heisse-im Nachhinein wichtige Reinigungsprozesse sind/waren.

    Ich glaube, das geht in eine ähnliche Richtung?

    Die Ablehnung von Persönlichkeitsanteilen, die mich als Mensch ausmachen, kostete mich sehr viel Kraft und Energie. Erst als ich den Kampf aufgegeben habe und lernte,das von mir Abgelehnte aufmerksam zu beleuchten und zu klären, konnte ich es in einem anderen Licht sehen (im Sinne einer vergebenden und mitfühlenden Haltung mir selbst gegenüber ).

    Auf diesem Weg bin ich noch immer Übende und bin froh und dankbar dafür, dass ich langsam in diese akzeptierende Haltung hineinwachse. Dieses Wachstum geht in die Tiefe.

    Namaste,
    Samsara

    Hallo Zotti,

    ich ergänze mal den Beitrag von Mattias mit meinen Gedanken: Für mich hat die "aktive Nüchternheit" sehr viel mit Achtsamkeit zu tun. Genau hinschauen, sich der eigenen Bedürfnisse bewusst werden, anstatt sie zu verdrängen. Für mich ist dies ein wichtiger Teil der Risikominimierung - täglich.

    Entwicklung ist Bewegung und schließt ein passives Zurücklehnen mit Blick auf einmal Erreichtes für mich aus. Nicht umsonst heißt es ja auch *Trockenheitsarbeit*

    Dir einen zufriedenen und achtsamen Tag.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Moin lieber Frank,

    Zitat

    bloß eine Müdigkeit was das Thema angeht die schon an Erschöpfung grenzt.

    Manchmal verursachen sowohl positive als auch negative Themen/Prozesse bei mir solche Erschöpfungszustände (körperlich und seelisch).

    In solchen Fällen versuche ich, die Situation loszulassen und möglichst aus der Sicht des neutralen Beobachters zu betrachten. Dabei hilft mir der Rückzug in die Stille - dort finde ich sehr oft Antworten. Und wenn die Antwort nur Stille heißt, ist das auch ok, denn in der Stille kann ich meine innere Stimme besser hören.

    Zitat

    Wenn dir das was ich so schreibe gute Anstöße gibt freut mich das sehr - ein Kompliment das ich gerne zurückgebe.

    Das freut mich, danke :)
    Ich schreibe nicht umsonst *Wegbegleiter*, denn so sehe ich die Leute hier im Forum.
    Wir sind alle auf dem Weg und machmal gehen wir ein Stück gemeinsam und können uns ein wenig in unserem Unterwegs Sein unterstützen. Mir gefällt dieses Bild sehr :)

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Lieber Frank,

    ich freu mich auch, dass Du Dich und Deine Erfahrungen hier wieder mehr einbringst.

    Sieht so aus, als müsstest Du den doppelten roten Kater mal auf Diät setzen.... :lol:

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Guten Morgen, lieber Frank

    herzlichen Dank für Deine Fragen und Denkanstöße in Deinem gestrigen Beitrag bei mir.

    Sie werden mich wohl noch eine Weile beschäftigen und ich lasse mir die Zeit für diese wichtigen Prozesse.

    Es war ein guter Entschluss, mich hier im offenen Bereich wieder mehr einzubringen, denn ich nehme viel Wertvolles für mich mit.

    Dir einen zufriedenen Tag,

    Samsara

    Guten Morgen, liebe Wegbegleiter,

    Danke, lieber Frank (Claro) für Dein Feedback!

    Zitat


    Aktiv werden, selbst gestalten,

    Der gestrige Tag war wieder sehr intensiv, denn ich durfte eine Reihe wertvoller Impulse für mich und meinen Weg mitnehmen: zunächst durch ein wichtiges Gruppenthema, das auch mich persönlich betrifft. Später bekam ich in einem weiteren tiefgründigen Gespräch noch Denkanstöße, die mich wohl noch eine Weile beschäftigen werden.

    Auch diese gehören dazu:

    garcia

    Zitat

    Wie sieht diese Schnittstelle genau aus? Was muß ich hinnehmen und wie mach ich das, wo sollte ich um Gestalten dessen was geschieht ringen? Wo fängt das Akzeptieren an, wo endet es?

    Mit diesen Fragen beschäftige ich mich auch schon länger, Frank. Lieben Dank fürs Aufgreifen....

    Ich lasse die gestrigen Impulse nun erstmal ein wenig in die Tiefe sinken und betrachte es dann mit etwas Abstand. Und ich lasse mir Zeit, das Gehörte/Erlebte/ und die dazu gehörenden Gefühle aus möglichst vielen Blickwinkeln zu betrachten und auf mich wirken zu lassen.

    Solche Prozesse brauchen ihre Zeit. Eine lange Weile - das Leben ist nicht langweilig, wenn ich achtsam unterwegs bin...

    Einen zufriedenen Tag,

    Samsara

    @Carl

    Zitat

    Quasi "Verschwinde aus unserer 'heilen' Welt!"

    .

    Sucht und heile Welt schließen sich aus meiner Sicht aus - darum geht es hier auch nicht.

    Jede/r, der bei seinen Problemen im Forum Austausch und Hilfe sucht, findet hier kompetente Unterstützung auf dem Weg aus der Sucht.

    Manchmal besteht die Hilfe darin, Klartext zu reden und die Dinge brutal beim Namen zu nennen. Das hat nichts mit Arroganz zu tun und wird auch in der realen SHG so praktiziert.

    ...so, nun verschwinde* auch ich hier wieder....

    Samsara

    Hallo liebe anonymous999,

    ich möchte Dich darauf hinweisen, dass hier im Forum ein wertschätzender Umgang durchaus erwünscht ist und auch gepflegt wird.

    Wenn sich jemand, der/die sich hier eigentlich zum Austausch angemeldet hat, nach einem Rückfall nicht mehr meldet, lässt dies sowohl in einer realen als auch in der virtuellen SHG gewisse Rückschlüsse zu ( ich spreche aus Erfahrung als Leiterin einer SHG)

    Samsara

    Guten Morgen, liebe Wegbegleiter

    Gestern habe ich aus aktuellem Anlass hier einige Überlegungen zum Thema Veränderungen festgehalten - heute fiel mir dazu ein ergänzender Impuls zu, als ich mein Radio einschaltete.

    Dort hieß es im Zusammenhang mit Entscheidungen, dass jeder Tag meinen Namen rufe. Wenn ich keine eigenen Entscheidungen treffe, wird sehr oft über mich entschieden (und das sicher nicht immer in meinem Sinne).

    Ich kann mich also jeden Tag wieder neu entscheiden, etwas zu verändern und neue Wege zu gehen. Das ist jetzt sicher keine neue Erkenntnis, doch ab und zu hilft es mir, wenn Dinge, die mich beschäftigen, so klar auf den Punkt gebracht werden wie in diesem Satz. Und ich bin dankbar, wenn mir auf meinem Weg Puzzleteile zufallen, die zusammen passen - Zufälle gibt es in diesem Zusammenhang für mich nicht.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Frank,

    ich freu mich, dass diese diffuse Traurigkeit einer gewissen Klarheit gewichen ist.

    Zitat

    Diese Frau wäre immer mein Rückfallrisiko Nummer 1. Schon deswegen muß ich es loslassen. Liebe hin Liebe her.

    Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich über Deine schwierige Beziehung las. Ich habe es nicht geschrieben, ich tu mich leichter, solche Bedenken in einem persönlichen Gespräch, denn in einem Beitrag hier mitzuteilen. In einem Gespräch könnte ich auch auf die darauffolgende Reaktion besser eingehen.

    Ich beschäftige mich auch gerade mit Veränderungen - Überlegungen dazu kannst Du bei Interesse bei mir nachlesen..

    Achja: Eisenbuch ist in der Nähe von Neu-Ötting, etwa 120 km von München entfernt. Es liegt auch nicht gerade um die Ecke von Köln :(

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    lieber Oli - Du bist mir ein geschätzter langjähriger Wegbegleiter und ich habe mich sehr über Deinen Besuch bei mir sehr gefreut!

    Ja, ich weiß diese bunten schönen Wochenenden in Gesellschaft, aber auch die ganz ruhigen und entspannten Zeit mit mir in Klaheit und im Einklang inzwischen sehr zu schätzen. Leider musste ich auf dem Weg dahin wohl auch die andere Seite kennenlernen, um zu erfahren, dass ich selbst es in der Hand habe, wie ich meine Zeit gestalte.

    **********************************

    Immer wieder beschäftigt mich das Thema Veränderungen. Da gerade mal wieder Vieles durch den Wind der Veränderung durcheinandergewirbelt wird, bin ich zurzeit sehr empfänglich für Gedanken zu diesem Thema. Die ersten Schritte zur Veränderung heißen Wahrnehmung und Beobachtung um dann das Wahrgenommene anzunehmen.

    Ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, dass Erergnisse in meinem Leben ihren Sinn hatten bzw. noch haben und mir etwas mitteilen wollen.

    Sind die Dinge eher unangenehm, so sind wir Menschen (ich auch) eher bestrebt, das Unangenehme durch Verdrängen zu ignorieren und es damit aus der Welt zu schaffen (vermeintlich). Hierzu las ich einmal, dass wir solange wir in der ablehnenden Haltung gegenüber dem, was doch schon da ist stecken, wir dieses verstärken und verhindern, dass es sich verändern kann.

    Der Gedanke, dass wir dem Macht und Einfluss einräumen, was wir ablehnen, beschäftigt mich schon eine Weile.
    Wenn ich mich nur über mir Unangenehmes aufrege und *Mist* schreie, gelange ich nicht zur Handlungsfähigkeit, etwas daran zu ändern. Dies ändert sich, wenn ich mir die Sache noch nach dem Motto *interessant, was sich da gerade tut, was will mir das sagen* beobachte und es nicht bewerte. Danach kann ich in einem 2. Schritt akzeptieren was ist, indem ich mir sage, dass alles in mir/in meinem Leben jetzt da sein darf. Ich bin bereit, es mir anzuschauen bzw. zu fühlen, was es in mir auslöst.

    Mein JA zu dem, was jetzt da ist und eine mit innerem Abstand beobachtende und bejahend fühlende Haltung öffnet den Weg zur Veränderung. Ein NEIN blockiert den Weg zur Veränderung und lässt mich in der Rolle des *armen Opfers der Ränke anderer Menschen* oder des vermeintlichen Schicksals verharren.

    Der Weg des Veränderung hat es in sich......aber er hält auch viele Überraschungen bereit, wenn wir keine Angst haben, uns darauf einzulassen.

    Samsara

    Hallo Georg,

    ich kann ganz gut auch zwischen den Zeilen lesen und habe bei Dir -trotz gelegendlicher etwas flapsiger Bemerkungen - nichts *Bruder Leichtfüßiges* entdecken können.
    Ich finde es nicht einfach, jemanden lediglich aufgrund seiner Schreibe einzuschätzen, ohne den Menschen zu kennen, der im RL hinter diesen Worten steht.

    garcia

    Zitat

    Stehen bevor ich falle, stehenbleiben obwohl die Dinge schlecht laufen - das ist der Kern (und die Dinge werden immer wieder mal schlecht laufen weil das das Leben ist).

    Das finde ich auch wichtig - wobei ich *stehenbleiben* für mich mit *auch in schwierigen Situationen geerdet bleiben und die Bodenhaftung nicht verlieren* interpretiere.

    Ich wünsche Dir, dass Du auch in dieser Woche reichlich Gelegenheit hast, Dein Sonnentagebuch zu füttern.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Georg,

    gerade in der Bewältigung des *schnöden* Alltags zeigt sich für mich, dass Du auf einem achtsamen Weg bist. Deinen Kindern tut das sicher auch sehr gut. Bei mir haben sich die Fortschritte oft dadurch gezeigt, dass ich in den kleinen Dingen achtsamer und sorgsamer geworden bin. Mit kleinen Schritten lässt sich der Weg gut bewältigen.

    Zitat

    Dennoch weiß ich, dass ich achtsamer werden muss (was im Alltag verdammt schwer ist). Denn der kleine Springteufel in der Dose lauert nur darauf, dass sich der Deckel lockert...

    Ich lese, dass Du mit meinem Bild auch etwas anfangen kannst. Mir hat die Vorstellung geholfen genau zu beobachten, welche Faktoren den Deckel der Dose lockern könnten.
    Ich möchte keinen Bund mehr mit dem Teufel eingehen - denn ich will leben, etwas bewirken. Für mich und für andere. Ich will nicht mehr dahin vegetieren.

    Einen schönen Abend mit Deinen Lieben,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    auch hier möchte ich gerne noch ein kurzes Update hinterlassen, bevor sich hier wieder Staub im Thread ansammelt.

    Während meiner Nebelzeit nahm ich Zuflucht zu meiner vermeintlich besten Freundin, der Weinflasche. Ich zog mich mit ihr zurück, tauchte ab und ließ die Welt draußen vorbeiziehen. Wenn ich mich im Zustand innerer Emigration befand, ließ ich niemanden hinter meine hohen Mauern schauen - manchmal nicht einmal mich selbst.

    Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Wochenenden auch bunt, rund und sehr lebendig sein können. So wie dieses :) Ich war gestern zum Qi Gong, dann mit einer lieben Freundin essen und anschließend zu einem Konzert im Rahmen der zyprischen Kulturtage.

    Heute nutzte ich den Supersonntag hier, um bei sehr milden Temperaturen mit ihr auf einen mittelalterlichen Markt auf einer Burg hier in der Nähe zu fahren.

    Die Anbieter und auch sehr viele Besucher waren in z.T. sehr aufwändige mittelalterliche Kostüme gekleidet und es gab viel zu sehen, zu riechen (und wenn man wollte) zu probieren. An einigen Ständen konnten handgefertigte Kostüme, Umhänge und andere Dinge auch käuflich erworben werden.

    Leider hatte ich ausnahmsweise heute meinen Fotoapparat zu hause gelassen: daher konnte ich die bunten Eindrücke nur mit meiner inneren Kamera festhalten. Ein sehr amüsantes Bild gab ein wie ein Ritter mit Schwert u.a. ausgestatteter Mann ab, der an einem Stand angeregt in sein Handy sprach. Wäre ein Spitzenbild geworden.....

    Für musikalische Untermalung sorgten diverse Gruppen wie z.B. Schelmish mit alten Instrumenten wie Dudelsack etc. Ich bin da in diesem Genre nicht so zu hause, höre mir aber sehr gerne irische/keltische Musik an. Die verschlungenen keltischen Muster faszinieren mich und ich fand eine tolle Gewandnadel für einen meiner Umhänge.

    Wie schön, dass ich solche Wochenenden heute mit allen Sinnen genießen kann - mit klarem Kopf und ohne das Gefühl, es noch mit Alk toppen zu müssen.

    Nach diesem wunderbaren Nachmittag habe ich nun das Bedürfnis nach einem faulen Abend mit schöner Musik, Kerzen, Tee.

    Samsara

    Hallo anonymous999,

    Du hast Dich doch hier angemeldet, um Dich mit uns über das Thema Alkohol auszutauschen und ich habe mich dasselbe gefragt wie Hartmut:

    Zitat

    warum und wieso du dachtest wieder Saufen gemusst zu haben ?

    Zitat

    Was soll denn so ein quatsch

    Der *Quatsch* ist lediglich mein persönliches Empfinden - und ich habe mich gewundert, warum Du Deinen Rückfall mit einem Smiley hervorhebst.

    Samsara

    Hallo Lito,

    Zitat

    dass meinem Denken und Fühlen, lange bevor !!! mich das erste Glas runterzieht wie eine Lawine, größte Beachtung geschenkt werden muss.

    Auch hier im Forum wird immer wieder darauf hingewiesen, dass ein möglicher Rückfall oft sehr lange vor dem Griff zum ersten Glas in unseren Gedankengängen stattfindet. Eine kleine Nachlässigkeit und Unachtsamkeit kann die Türe für Gedanken öffnen, die dann den weiteren Ablauf wie *ferngesteuert* erscheinen lassen.

    Drum achte auf Deine Gedanken, denn sie sind die Grundlage für Dein Handeln.

    Dir einen achtsamen Sonntagabend,
    Samsara

    Hallo Nyana,

    ein geschultes Gegenüber ist sicher eine hilfreiche Wegbegleitung - ich habe eine ambulante Therapie mit Gruppen - und Einzelstunden gemacht.

    Auch nach längerer Abstinenz stellten sich bei mir dann und wann Träume ein, die mit Alkohol zu tun hatten. Sie gehören zum Genesungsprozess und wollen manchmal auch Hinweise darauf geben, dass noch irgendwo der Schuh drückt.
    Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, anders mit diesen Träumen umzugehen. Sie werden weniger, das kann ich Dir aus meiner erfahrung sagen.

    Liebe Grüße,
    Samsara

    Lieber Manfred,

    meine Anteilnahme und mein Beileid. Schön, dass Du in der letzten Zeit bei ihm warst und ihm seinen letzten Wunsch erfüllen konntest.

    Lass Deiner Trauer die Zeit und den Raum.

    Viel Kraft,
    Samsara