Hallo liebe Wegbegleiter,
lieber Oli - Du bist mir ein geschätzter langjähriger Wegbegleiter und ich habe mich sehr über Deinen Besuch bei mir sehr gefreut!
Ja, ich weiß diese bunten schönen Wochenenden in Gesellschaft, aber auch die ganz ruhigen und entspannten Zeit mit mir in Klaheit und im Einklang inzwischen sehr zu schätzen. Leider musste ich auf dem Weg dahin wohl auch die andere Seite kennenlernen, um zu erfahren, dass ich selbst es in der Hand habe, wie ich meine Zeit gestalte.
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Immer wieder beschäftigt mich das Thema Veränderungen. Da gerade mal wieder Vieles durch den Wind der Veränderung durcheinandergewirbelt wird, bin ich zurzeit sehr empfänglich für Gedanken zu diesem Thema. Die ersten Schritte zur Veränderung heißen Wahrnehmung und Beobachtung um dann das Wahrgenommene anzunehmen.
Ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, dass Erergnisse in meinem Leben ihren Sinn hatten bzw. noch haben und mir etwas mitteilen wollen.
Sind die Dinge eher unangenehm, so sind wir Menschen (ich auch) eher bestrebt, das Unangenehme durch Verdrängen zu ignorieren und es damit aus der Welt zu schaffen (vermeintlich). Hierzu las ich einmal, dass wir solange wir in der ablehnenden Haltung gegenüber dem, was doch schon da ist stecken, wir dieses verstärken und verhindern, dass es sich verändern kann.
Der Gedanke, dass wir dem Macht und Einfluss einräumen, was wir ablehnen, beschäftigt mich schon eine Weile.
Wenn ich mich nur über mir Unangenehmes aufrege und *Mist* schreie, gelange ich nicht zur Handlungsfähigkeit, etwas daran zu ändern. Dies ändert sich, wenn ich mir die Sache noch nach dem Motto *interessant, was sich da gerade tut, was will mir das sagen* beobachte und es nicht bewerte. Danach kann ich in einem 2. Schritt akzeptieren was ist, indem ich mir sage, dass alles in mir/in meinem Leben jetzt da sein darf. Ich bin bereit, es mir anzuschauen bzw. zu fühlen, was es in mir auslöst.
Mein JA zu dem, was jetzt da ist und eine mit innerem Abstand beobachtende und bejahend fühlende Haltung öffnet den Weg zur Veränderung. Ein NEIN blockiert den Weg zur Veränderung und lässt mich in der Rolle des *armen Opfers der Ränke anderer Menschen* oder des vermeintlichen Schicksals verharren.
Der Weg des Veränderung hat es in sich......aber er hält auch viele Überraschungen bereit, wenn wir keine Angst haben, uns darauf einzulassen.
Samsara