Beiträge von Samsara

    Hallo Amira,

    schön, dass Du das Forum gefunden hast und Dir hier Unterstützung für Deinen weiteren Weg suchst.

    Du hast schon wichtige Schritte eingeleitet:

    :arrow: räumliche Trennung
    :arrow: Du hast gemerkt, dass DU ihm nicht helfen kannst
    :arrow: Du hast Dir selbst Hilfe gesucht (Forum)

    Ich würde mich nicht mehr mit ihm treffen, wenn er getrunken hat und dies auch konsequent durchhalten(auch wenn es schwer fällt). Unterhaltungen im betrunkenen Zustand führen zu nichts.

    Sicher bekommst Du hier hilfreiche Anregungen für Deinen weiteren Weg.

    LG
    Schattenspringer

    Hallo Suchti,

    Linde hat die Frage ja schon mal gestellt: wie sieht es mit einem alkfreien zuhause bei Dir aus?

    Gerade in kritischen Situationen ist es bei Suchtdruck wichtig, keinen Alk zu hause zu haben.

    Natürlich kannst Du jederzeit das Haus verlassen, um Dir etwas zu besorgen - trotzdem ist ein alkfreies zuhause ein wichtiger Baustein für die Risikominimierung in kritischen Situationen (meine Erfahrung).
    Wie siehst Du das?

    LG
    Schattenspringer

    Hallo Maya,

    wie ist es Dir denn nach Deinem Start hier in den letzten 14 Tagen ergangen?

    Gerade am Anfang kann ein kontinuierlicher Austausch mit anderen Betroffenen hier eine große Hilfe für den weiteren Weg sein.

    Alles Gute und ein schönes Wochenende,

    Schattenspringer

    Hallo Snooby,

    Es gibt viele Leute, die nicht nur in Krisenzeiten getrunken haben, sondern die das Gefühl, dass es ihnen so richtig gut ging, noch mit Alkohol toppen wollten (sozusagen als *Glücksverstärker*)

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei mir Träume durchaus auch eine Warnfunktion hatten. Gehe achtsam mit Dir und Deinen Bedürfnissen um, ohne Dich verrückt machen zu lassen.

    LG
    Schattenspringer

    Hallo Seidenraupe,

    Herzlichen Glückwunsch, 90 Tage sind schon eine wichtige Etappe auf dem Weg in eine zufriedene Trockenheit!

    Mit Deinem Beispiel kannst Du außerdem auch andere motivieren, *dran* zu bleiben. Es gibt auf diesem Weg noch vieles zu entdecken. Mit klarem Kopf kannst Du in Dir nämlich Fähigkeiten entdecken, von denen Du bisher vielleicht noch nichts gewußt hast. Entdecke Deine Möglichkeiten :D

    Schönes Wochenende,

    Schattenspringer

    Lieber Matthias,

    24 Jahre trocken und zufrieden sind an schönes Ziel - ich habe mich auch auf den Weg dorthin gemacht :)

    Da Du Dich auf die postiven Dinge im Leben konzentrierst, ist es kein Drama, wenn ab und an etwas nicht so läuft, wie Du es Dir vielleicht wünschst. Wer weiß, wozu das gut ist? Manchmal helfen solche Dinge dann, noch genauer in bestimmte Ecken zu schauen..

    Warum es -trotz vieler Aufrufe- so wenig Antworten gibt? Diese Frage stelle ich mir inzwischen in meinem Thread gar nicht mehr :)

    Weiterhin Glück auf 8)

    Schattenspringer

    Hallo,

    Zitat

    Kann man nach zwei Monaten schon von Trockenheit sprechen ?

    Nein! Der Weg in eine stabile und zufriedene Trockenheit ist ein langer Prozess, der viele Veränderungen mit sich bringt, wenn der Betroffene ernsthaft an sich arbeitet. Auf diesem Weg geht es allerdings nicht nur steil bergauf, sondern es ist auch wichtig zu lernen, mit Rückschlägen umzugehen und sich davon nicht entmutigen zu lassen.

    Wenn Du hier im Forum weiterliest, wirst Du sicher auch hilfreiche Anregungen für Deinen eigenen Weg finden. Dein Bekannter muss selbst einen Weg für sich finden. In der Therapie werden ihm im Rahmen der Rückfallprophylaxe Möglichkeiten aufgezeigt, persönliche Risiken zu minimieren.

    LG
    Schattenspringer

    Hallo Poster,

    Zitat

    Die dunklen Schatten des Nikotins und des Ethanols können mich

    nicht mehr vernebeln.

    Es macht mich nachdenklich zu lesen, dass ein Betroffener dies für sich mit solcher Absolutheit requirieren kann.

    Bei der Sucht gibt es für mich kein *Ziel erreicht* und kein auf dem Erreichten Ausruhen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass ich täglich daran arbeite, dass mich *die Schatten des Ethanols nicht mehr vernebeln*.

    Das ist möglich, wenn ich dran bleibe und nicht aus dem Blick verliere, dass ich mein ganzes Leben lang abhängig bleiben werde.

    Schattenspringer

    Hallo Frank,

    Danke für Deine Rückmeldung und Bestätigung :)

    Vielleicht macht die Erfahrung, dass die Dinge meist nicht so *tragisch* eintreten, wie wir es uns vorstellen, uns Mut, die Dinge mehr und mehr auf uns zukommen zu lassen, ohne sie zu bewerten. Das macht den Kopf frei und öffnet den Weg zu mehr Gelassenheit.

    Die tägliche Praxis der Meditation kann dabei eine wichtige Unterstützung sein.

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo Seidenraupe,

    Es freut mich, dass Du einen schönen Urlaub ohne ALK gehabt hast und ein Vierteljahr *ohne* ist ja schon ein sehr wichtiges Etappenziel :)

    Leider wird der ALK immer wieder an Deine Türe anklopfen und das kann in sehr unterschiedlicher Gestalt sein.

    Er kann sich als vermeintlicher Seelentröster anbieten oder er kann Dir suggerieren, dass durch ALK-Genuss Deine Freude noch getoppt werden könnte. In solchen Situationen ist es dann wichtig, dass Du gut auf Dich aufpasst und dem Geflüstere Dein Ohr verschließt. Das hast Du im Urlaub ja schon sehr gut für Dich geschafft.

    Bleib weiter auf Deinem guten Weg!

    Alles Liebe,
    Schattenspringer

    Hallo,

    Nun musste ich etwas länger nach meinem Thread suchen, der in den fast 2 Monaten seit dem letzten Eintrag ziemlich Staub angesetzt hat :roll:

    Allerdings war ich in dieser Zeit nicht untätig geblieben und habe einiges für mich erreicht: seit fast einem Monat wohne ich in meiner Traumwohnung, die ich bereits nach meinen ganz persönlichen Vorstellungen gestalten konnte.

    Jetzt, wo es wieder etwas ruhiger bei mir wird, merke ich allerdings, dass mich die letzten Wochen ganz schön Kraft gekostet haben. Der Körper verlangt nun nach Ruhe und ich gebe sie ihm, obwohl noch jede Menge Arbeit zu erledigen ist, bevor ich mich hier wirklich richtig wohlfühle.....

    Auch arbeitsmäßig konnte ich in den letzten Wochen eine für mich wichtige Veränderung zum Abschluss bringen - dies war mir sehr wichtig.

    Diese Veränderungen sind das Ergebnis harter Arbeit auf meinem Weg, der nicht immer nur vorwärts ging, sondern auch mit Rückschritten, Ängsten und Ungeduld gepflastert war. Über eines bin ich mir aber im Klaren: mit ALK hätte ich das alles nie geschafft.

    Die letzten Wochen hatte auch eine tröstliche Erkenntnis für mich, die ich gerne an andere weitergebe: nicht mal ein Drittel aller Befürchtungen, die ich im Vorfeld meines Umzugs oder meiner beruflichen Veränderungen hatte, hat sich tatsächlich erfüllt.

    Diese Energie, die nötig ist, sich ein *worst-case-Szenario* vorzustellen, kann ich das nächste Mal in positive Energie umsetzen :D

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Lieber Lütze,

    eine bewusste Rückschau auf das heute Erreichte ermöglicht mir einzuschätzen, wo ich gerade stehe.

    Ich halte es für legitim, stolz auf das zu sein, was wir schon erreicht haben - schließlich haben wir mit klarem Kopf die dazu nötigen Schritte getan. Andere haben uns vielleicht den Weg gezeigt, aber gehen mussten wir ihn alleine - mit allen damit verbundenen Schwierigkeiten.

    Uns dies immer mal wieder bewusst zu machen ist keine Zauberei - wir können es täglich üben.

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Liebe Seidenraupe,

    Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, wie es Dir wohl geht.

    Gedanken an ALK begegne ich, indem ich sie nicht wegdränge, sondern mich mit der Frage auseinandersetze, was mir der ALK in der speziellen Situation bringen würde.
    Dabei hilft mir -wie Du es selbst ja auch schreibst- der Rückblick auf Situationen, die ich nicht mehr erleben möchte. Ich kann mich ja dagegen entscheiden, mich wieder so klein, mies und elend zu fühlen, wie es nach dem Genuss der Droge der Fall war.

    1,5 Monate ohne ALK - super :D

    Ich wünsche Dir ein entspanntes Wochenende,

    Schattenspringer

    Hallo Chaosimleben!

    Schön, dass Du mit Deinem Beitrag beschreibst, wie sich 3 Jahre Leben ohne Alkohol bei Dir anfühlen :)

    Du machst damit all denjenigen Mut, die sich hier auf den Weg machen und noch nicht sicher sind, was sie erwartet, wenn der Alk in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt.

    Dein Nick ist sicher noch ein Relikt aus Deinem *alten* Leben - er passt irgendwie nicht mehr zum lebensbejahenden Tenor Deines Beitrags....

    Viel Glück weiterhin :)

    Schattenspringer

    Lieber Lütze!
    Beim Lesen Deines heutigen Beitrags hatte ich das Gefühl, dass Du das, was Du bisher für Dich erreicht hast, ziemlich abwertest:

    :arrow: Du leitest eine SHG.
    :arrow: Du bekommst die Dinge, die Du anpackst, auf die Reihe.
    :arrow: Du hast Arbeit und guten Kontakt zu Deinen Jungs.
    :arrow: Du hast Träume und Visionen…..

    Sind Dir diese Dinge bewusst? Kannst und willst Du Dir mal die Zeit nehmen, Dich zurückzulehnen und darauf zu schauen, was Du bereits erreicht hast?

    Wenn der Kopf so voller Pläne ist, dass Du nichts davon umsetzen kannst, ist es vielleicht hilfreich, gedanklich *auszumisten* und Prioritäten zu setzen. Fang mit dem an, was Dir jetzt für Dein eigenes Wohlbefinden wichtig erscheint.

    Du bist mit Deiner momentanen Situation unzufrieden und der Alk bietet sich Dir im Traum als Lösungsmittel an – dieses Signal würde ich sehr ernst nehmen. Denk an Dich :!:

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo liebe Wegbegleiter!

    Danke der Nachfrage, liebe Seidenraupe! :)

    Ja, was macht mein Bauch? Erstaunlicherweise habe ich nur ein Ziehen in den Narben, ganz normal. Aber der Körper zeigt insgesamt Anzeichen von rascher Müdigkeit – wahrscheinlich immer noch Spätfolgen der Vollnarkose, auch wenn ich es mir schwer vorstellen kann.


    Ich habe mitunter Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass mich mein Körper zurzeit so stark ausbremst, dass ich vieles delegieren muss. Ich bin da ja eher die *Macherin* und meine frühere Ehe mit einem Alkoholiker hat mich gelehrt, niemandem zu vertrauen, außer mir selbst.

    So hat der Alkohol indirekt noch heute Einfluss auf mein Leben, obwohl ich nicht mehr trinke. Ich muss nämlich wieder lernen, zu vertrauen, dass die Dinge sich in die gewünschte Richtung entwickeln, auch wenn ich sie aus der Hand geben muss. Momentan eine schwere Lektion für mich (obwohl es mir mittlerweile nicht mehr schwerfällt, in bestimmten Dingen um Hilfe zu bitten)

    Ich bin gerade in der *heißen* Phase meines Umzugs und bin überwiegend auf die Zuschauerrolle beschränkt. :roll: In dieser Zeit lerne ich täglich, dass meine gedanklichen *worst-case-Szenarien* bisher noch nie eingetreten sind und die Aufgaben, die ich an andere delegiert habe, zuverlässig erledigt werden. Ein schönes Gefühl, wieder Vertrauen fassen und Verantwortung abgeben zu können und auch zu dürfen.


    Am vorletzten Wochenende bin ich dem Club der 50er beigetreten – es hat überhaupt nicht weh getan. :lol: Wir hatten eine sehr nette alkoholfreie Feier mit guten Gesprächen und leckerem Essen. Ich freu mich, dass mein Partner und ich mit unseren Feiern ohne ALK auch schon im Freundeskreis für Denkanstöße gesorgt und Nachahmer gefunden haben.


    Ich wünsche Allen eine zufriedene Woche,
    Schattenspringer

    Hallo Emma,

    Zitat

    Die ausweglose Situation hat mich ganz schnell wieder an mein Limit gebracht

    Sicher gibt es auch immer mal wieder kleine Fortschritte und Lichtblicke - doch wo bleibst Du bei dem Ganzen?

    Wenn Du selbst Deine Grenzen überschreitest und zusammenbrichst, kannst Du auch einem anderen nicht mehr helfen. Denk bei aller Hilfeleistung auch mal an Dich und an Dinge, die Dich wieder aufbauen.

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo Wolfgang,

    Zitat

    Ich frage mich ob das nicht ein Rückfall war, auch wenn kein Alkohol im Spiel war.

    Auch wenn diesmal kein Alk im Spiel war: hatten die Tabletten nicht auch die Funktion, Dich aus der Realität zu beamen?

    Für mich ist immer noch die Frage wichtig, welche Funktion etwas für mich/uns hat. Dies gilt sowohl für stoffliche als auch nichtstoffliche Dinge, die zum *Suchtmittel* werden können, wenn wir sie zu einem besatimmten Zweck einsetzen.

    Wie gehts Dir denn heute? Vielleicht hilft Dir ein regelmäßiger Austausch, Du scheinst ja oft erst zu schreiben, wenns schon *brennt* :!:

    LG
    Schattenspringer

    Liebe Seidenraupe,

    Wie geht es Dir heute?

    War es nur ein einmaliges Verlangen nach Alk? Das Suchtgedächtnis bringt sich immer dann in Erinnerung, wenn wir am wenigsten damit rechnen.

    Ich wünsche Dir heute einen in jeder Hinsicht trockenen Tag :)

    Schattenspringerin

    Hallo Matthias,

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Situation Dich zumindest gedanklich in eine Zwickmühle bringt.

    Wie gehst Du mit den Sorgen um, die Dir berechtigterweise durch den Kopf gehen?
    Kannst Du da mit jemandem drüber sprechen oder machst Du alles mit Dir selbst aus?

    Jetzt schick ich DIR mal ein Kraftpaket - kannste sicher gut gebrauchen....

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer