Beiträge von Samsara

    Lieber Lütze,

    Ich lese nun schon eine ganze Weile, dass es Dir in der Beziehung nicht gut geht. An Beziehungsproblemen ist nie nur einer *schuld*, da brauchst Du Dir keine Vorwürfe zu machen...

    Wie Spani und Karotte schon geschrieben haben, könntest Du Dir selbst in dieser Sache Hilfe holen, wenn Deine Frau keinen Gesprächsbedarf sieht. Langfristig gesehen sehe ich aber auch die Gefahr, wenn Du Dich veränderst und Deine Frau nicht, dass es zu einer erneuten Trennung kommen kann. Es ist wie bei einem Mobile – wenn ein Faktor sich ändert, müssen auch die anderen Teile sich ändern, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

    Ich wünsche Dir ein entspanntes Wochenende - nimm Dir Zeit für DICH :)

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    Ich bewege gerne Dinge und bin selbst auch lieber in Bewegung – obwohl ich Ruhepausen durchaus zu schätzen weiß. Geduld ist noch immer nicht meine Stärke, aber ich habe sie schon öfter als hilfreichen Begleiter auf meinem Weg kennen gelernt..

    Momentan ist es für mich schwer auszuhalten, dass es in 2 Lebensbereichen Dinge gibt, in denen sich trotz vielfältiger Bemühungen einfach nichts bewegen will. In beiden Fällen liegt es nicht in meiner Hand, an dieser Situation etwas zu verändern - ich kann nur für einen guten Ausgang beten und Kraft aus meiner Erfahrung schöpfen, die ich so oft beim Wandern gemacht habe: dass nach Schatten auch wieder Licht kommt :D

    Ich könnte jetzt den Kopf hängen lassen und mit dem Schicksal hadern, doch das würde mich letztlich noch tiefer runterziehen und an der momentanen Lage nichts ändern.

    So nehme ich es für mich an, dass es mir heute nicht gut geht und versuche mir *Lichtblicke* zu schaffen. Dazu gehören gute Gespräche und später ein Besuch in meiner Lieblingsbuchhandlung. Dort kann man sich wunderbar in bequeme Ledersessel in der Leseecke niederlassen und in Büchern stöbern - dazu muss man nicht mal Geld ausgeben...

    Manchmal sind es einfach die kleinen Dinge, die besonders viel Freude machen.

    silberkralle

    Jeder, der hier seine Erfahrungen weitergibt, ist ein Multiplikator - nur so funktioniert Hilfe zur Selbsthilfe!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo Matthias,

    Du wolltest noch mehr Feedback? Hier noch meine Sicht: ich bin sehr dankbar dafür, dass ich Wege aus der Sucht gefunden habe.

    Auf der Reise zu mir selbst habe ich aber auch Zugang zu unbekannten Fähigkeiten und Ressourcen gefunden, die alle bereits in mir waren, ohne dass ich es wusste.

    Ich habe Neues ausprobiert und dabei vieles geschafft, was ich mir nie zugetraut habe. -darauf bin ich stolz, ohne überheblich zu sein.

    Stolz bin ich auch, dass ich immer wieder über meinen Schatten springen kann, auch wenn die Angst groß ist!

    Vielleicht kannst Du mit dem, was ich geschrieben habe, etwas anfangen?

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo Matthias,

    Danke für Dein Feedback!

    Ich finde, dass es eine tolle Chance ist, wenn sich bei der Suchthilfe reale Welt und virtuelle Hilfsmöglichkeiten sinnvoll ergänzen und gebe diese Erfahrungen in meinem Umfeld weiter.

    Inwieweit Andere diese Möglichkeiten in gleichem Umfang nutzen, wie ich das tue, bleibt Jedem/ Jeder selbst überlassen!

    Ich wünsche Dir auch eine trockene und zufriedene Woche :)

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    Mein Wochenendseminar vermittelte mir noch einmal recht anschaulich die (wichtige) Rolle der Selbsthilfegruppen im Anschluss an eine stationäre oder ambulante Therapie. Da ein möglichst nahtloser Übergang von der Therapie in die Selbsthilfe erfolgen soll, ist es sicherlich sinnvoll, zum Ende der Therapie parallel bereits Besuche in der SHG anzuregen, damit keine Brüche entstehen.

    Für mich war es hilfreich, neben meiner ambulanten Therapie auch die SHG zu besuchen. So hatte ich die durch ALK verursachten Gefahren immer vor Augen. Auch heute als Moderator ist der Besuch meiner Gruppe immer auch so etwas wie ein *warnender Fingerzeig*, der mich die durch die Krankheit bedingte latente Gefahr nicht aus den Augen verlieren lässt.

    Für mich ist der wöchentliche Gruppenbesuch und die virtuelle Auseinandersetzung hier im Forum die Basis für eine stabile und zufriedene Abstinenz. Durch meine guten Erfahrungen hier konnte ich einen Teil der gerade von älteren Teilnehmern geäußerten Bedenken ausräumen, die der virtuellen Welt z.T. noch immer sehr skeptisch gegenüber stehen.

    Unserem Teilnehmerkreis wurde dieses Forum gerade im Hinblick auf die Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung mit dem Suchtmittel ans Herz gelegt. Ich denke, dass auch die Moderatoren unserer Gruppen als Multiplikatoren fungieren können, wenn wir in den Gruppen auf das Forum als Möglichkeit der Auseinandersetzung mit unserer Krankheit hinweisen.
    Ich selbst habe es durch Zufall gefunden und wäre sicherlich dankbar für entsprechende Hinweise gewesen.

    Neben sehr ernsten Themen habe ich wieder gute Gespräche am Rande führen können und habe mich dort angenommen und gut aufgehoben gefühlt – aus solchen Begegnungen kann ich immer wieder Kraft schöpfen!

    @ Pittchen und
    @ Silberkralle

    Danke schön, dass Ihr nochmal (vielleicht gerade für die *Neuen*) darauf hingewiesen habt, dass im Restaurant bei der Auswahl der Speisen Achtsamkeit angesagt ist – im Zweifelsfalle bestelle ich lieber etwas anderes, wenn ich mir nicht sicher bin, ob nicht doch ALK drin ist (obwohl der Kellner es verneint) Das ist auch insofern wichtig, als auch Aromastoffe wie Rumaroma das Suchtgedächtnis ankurbeln können, obwohl sie keinen ALK enthalten.

    Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart,

    Schattenspringer

    Liebe Gotti,

    Herzlichen Dank für Deinen Besuch bei mir im Tagebuch, für den ich mich jetzt mal revanchieren möchte :)

    Warum versuchst Du es nicht einfach mal mit einer kleineren Wandertour, wenn Dir soviel am Wandern liegt? Du musst ja auch nicht allein unterwegs sein - sicher gibt es auch bei Euch die Möglichkeit, sich einem Wanderverein anzuschließen – es gibt auch im Netz entsprechende Wanderforen, in denen Mitwanderer gesucht werden.

    Mir bringt das Unterwegs-Sein mit seinen vielen Eindrücken und dem Abstand, den ich mit jedem Kilometer von vielen Dingen gewinne, immer wieder sehr viel. Es ist eine körperliche Anstrengung, bei der ich meine Energiereserven wieder auffüllen kann. Vielleicht ist es ja auch für Dich eine gute Art der Entspannung und um zu Dir zu kommen?

    Wir gehen aber auch keineswegs einfach so drauf los. Unsere 4tägige Tour mit 4 Leuten haben wir alleine wegen der nicht immer einfach zu findenden preiswerten Unterkünfte schon länger im Voraus planen müssen.

    Ich wünsche Dir ein sonniges und entspanntes Wochenende!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Liebe Espoir,

    Ich freu mich, dass Du das *Wagnis Urlaub* so erfolgreich gemeistert hast - nun weißt Du, dass Du darauf nicht mehr verzichten *musst*, wenn Du auf einen entsprechenden Rahmen achtest!

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und hoffe, dass Du Dir den im Urlaub erzielten Schwung noch eine ganze Weile in den Alltag integrieren kannst!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo Pittchen und hallo liebe Gotti,

    Schön, dass Ihr mit meinen Überlegungen etwas anfangen könnt und Eure Sicht dazu geschrieben habt!

    Pittchen
    Wenn ich ehrlich bin, hab ich auch zuerst gedacht, dass Du den Satz mit dem Kellner nur ironisch gemeint haben könntest........ Ich habe während meiner Ausbildung früher selbst gekellnert und bin der Meinung, dass auch Saisonkräfte mit dem nötigen Fingerspitzengefühl ihre Arbeit machen können (ich habe während meiner damaligen Zeit recht schnell herausgefunden, was die Gäste bevorzugten)

    Aber seis drum – es war schon gut, dass die nicht bestellten Getränke nach der freundlichen Ablehnung anstandslos wieder mitgenommen worden sind. Ich will die Geschichte auch keinesfalls aufbauschen – mir ging es einzig um die Festestellung, wie schnell uns ungefragt ALK vor die Nase gestellt werden kann.

    In jedem Fall liegt meine Trockenheit ausschließlich in meinen Händen und nicht in der Verantwortung desjenigen, der mich im Restaurant bedient. Daher frage ich bei Speisen, bei denen ich mir unsicher bin, nach etwaigen alkoholischen Inhaltsstoffen (speziell bei Desserts) und weiß inzwischen auch, dass Hühnerfrikassee und Risotto häufig mit Weisswein zubereitet werden (wäre ich früher nie drauf gekommen!)

    Gotti

    Warum versuchst Du es nicht einfach mal mit einer kleineren Wandertour? Sicher gibt es auch bei Euch die Möglichkeit, sich einem Wanderverein anzuschließen – es gibt auch im Netz entsprechende Wanderforen, in denen Mitwanderer gesucht werden.

    Mir bringt das Unterwegs-Sein mit seinen vielen Eindrücken und dem Abstand, den ich mit jedem Kilometer von vielen Dingen gewinne, immer wieder sehr viel. Es ist eine körperliche Anstrengung, bei der ich meine Energiereserven wieder auffüllen kann.

    Wir gehen aber auch keineswegs einfach so drauf los. Unsere 4tägige Tour mit 4 Leuten haben wir alleine wegen der nicht immer einfach zu findenden preiswerten Unterkünfte schon länger im Voraus planen müssen.

    Meine Blasen, die mich vor 3 Tagen ziemlich gequält haben, sind schon wieder abgeheilt und gehören der Vergangenheit an. Auch wieder ein gutes Beispiel dafür, dass auch negative Dinge sich zum Glück wieder verändern. Was Dir gestern noch Sorgen bereitet hat, gehört morgen schon der Vergangenheit an

    Heute werde ich nach der Arbeit zu einem 2,5 tägigen Mitarbeiterseminar im Rahmen meiner Gruppenmoderation aufbrechen. Ich bin mal gespannt, was die da so mit uns Mitarbeitern anstellen
    8)

    Ein schönes und trockenes Wochenende wünscht
    Schattenspringer

    Hallo Weißbär,

    Danke für Deine diesbezüglichen Erfahrungen!

    Zitat

    dass trotz Ablehnung der Begrüßungscocktail bzw. der Absacker nicht wegegeräumt wurde.

    Ich weiß nicht, wie ich zu Anfang meiner Trockenheit in dieser Situation gehandelt hätte.....

    Heute würde ich den Kellner freundlich - aber bestimmt – bitten, das Zeug wieder wegzubringen!

    In den von mir geschilderten Fällen wurden die *ungebetenen*Getränke aber ohne weitere Nachfragen sofort wieder mitgenommen – ich nehme an, dass der Kellner sich keine größeren Gedanken darüber gemacht und die Sachen einfach routinemäßig an den Tisch gebracht hat.

    Ich bin froh, dass ich heute solche Angebote souverän und ohne weitere Erklärungen ablehnen kann.

    Die 3 anderen Wanderer tranken übrigens keinen Alk, weil sie keinen mögen – das gibt s tatsächlich! :D

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer.

    Liebe Wegbegleiter,

    Auf meiner Wanderschaft konnte ich u.a. die Erfahrung machen, wie schnell einem -und das vor allem ungefragt!! - Alk vor die Nase gestellt wird.

    Da in unserer 4köpfigen Wandertruppe niemand Alk trank, stillten wir unserer Durst mit Apfelsaftschorle – besonders die beiden Männer tranken davon beträchtliche Mengen.

    Obwohl wir also -auch für den Kellner sichtbar- keine Alk bestellten, bekamen wir sowohl in einem Balkanrestaurant am 1. Abend als auch in einem griechischen Lokal nach dem Essen ungefragt Alk hingestellt – in dem Balkanrestaurant hatten sie ihn sogar angezündet...... Alle 4 schauten wir also den Kellner an und lehnten freundlich mit den Worten Danke, wir trinken keinen Alk die Getränke ab, die dann jeweils auch anstandslos weggebracht wurden.

    Ich frag mich, warum es nicht möglich ist, dass der Kellner einfach fragt, wenn er schon feststellt, dass an einem Tisch nur alkfrei konsumiert wird. Statt Hochprozentigem wäre doch ein kleiner Espresso auf Kosten des Hauses eine freundliche Alternative – gegen einen leckeren Saft ist natürlich auch nichts einzuwenden :D

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Hallo lieber Matthias, liebe Sari!

    Schönen Dank für Eure netten Ostergrüße, über die ich mich sehr gefreut habe!

    Ich bin heute zurück gekommen von einer schönen Wandertour, die mich seit Karfrewitag über Höhen und Tiefen im Sauerland und im Bergischen Land geführt hat.

    Es waren ein paar *knackige* Steigungen dabei, die ich ich aber - dank inzwischen wieder guter Kondition- ganz gut bewältigt habe. Ich staune immer wieder, wieviel man unterwegs sieht, wenn man zu Fuß auf dem Weg ist - mit dem Auto würde ich sicher an vielem einfach so vorbeibrausen....

    Wettermäßig hatten wir im Ganzen Glück, obwohl uns am Sonntag einige heftige Schauern ziemlich erwischt hatten (trotz Regenkleidung war ich an diesem Tage froh, als ich angekommen war... :!: )

    Auf solchen Wanderungen merke ich immer, dass es wie im Leben ist: nach Regen kommt Sonne - und auch, wenn die Blasen mal heftig schmerzen und jeder weitere Schritt weh tut, bleibt dieser Schmerz nicht, sondern er verflüchtigt sich. Neben der Erholung in der Natur geben mir auch solcghe simplen - aber wahren- Erfahrungen wieder Kraft für alles, was kommt!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo Magnus,

    Willkommen hier im Forum! Ich finde es gut, dass Du hierher gefunden hast und den Austausch mit uns suchst, um noch vorhandene Schwachstellen in Deinem persönlichen Sicherheitssystem zu entdecken.

    Manchmal ist das schwer, sie alle zu entlarven, weil uns in unserer eigenen Geschichte der Abstand fehlt. Daher ist es gut, wenn hier auch andere aus einer anderen Perspektive zusammen mit Dir draufschauen können. Mir persönlich hilft das sehr.

    Gut, dass Du einen Notfallplan hast, der in diesem Fall auch gegriffen hat. Welche Stützen hast Du sonst noch? Besuchst Du eine SHG?

    Ich wünsche Dir einen für Dich fruchtbaren Austausch - vielleicht hilft er Dir über die Feiertage?

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Hallo Lütze,

    Schön, dass Du schon im 29. Monat bist :lol:

    Ich habe Deinen Weg hier im Forum ja von Anfang an mit verfolgt - Deine Konsequenz und Gradlinigkeit hatte auch für meine eigene Entwicklung Vorbildcharakter!

    In einer Angelegenheit, von der ich selbst betroffen bin, habe ich gemerkt, dass es hilfreich ist, manche Dinge erst einmal abkühlen zu lassen, statt in einer angespannten Siruation vorschnell zu handeln.

    Mit etwas Abstand und aus der dadurch veränderten Perspektive sieht vieles anders aus. Du machst das gut so.

    Abstand nehmen solltest Du von der Vorstellung, dass Deine Beiträge niemand interessiert!!

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Osterfest und denke morgen -wenn ich unterwegs sein werde- an DEINEN besonderen Tag.

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Liebe Gotti, lieber kommal und lieber Matthias!

    Recht herzlichen Dank für Eure guten Wünsche und Gedankenvitamine aus den unterschiedlichsten Regionen unseres Landes :)

    Das Gute daran ist: sie haben geholfen :D

    Nach einigen recht schlaffen und antriebslosen Tagen als Folge des Virus geht es mir nun auch körperlich wieder besser. Ich kann zwar noch keine Bäume ausreißen, aber das muss ich ja nicht :lol:

    In der Sache, die mich beschäftigt hat, gibt es einen ganz simplen Ansatz, den ich aber erst mit Hilfe Anderer sehen konnte.

    Die Lösung heisst: LOSLASSEN ! Die Dinge, die ich nicht ändern kann (und das kann ich in dieser Sache nicht, da es nicht in meiner Entscheidungsgewalt liegt) an eine Höhere Macht übergeben und sie damit loszulassen.

    Dies ist eine Erkenntnis, die mir aus vielen anderen Zusammenhängen nicht fremd war - doch mit meinem vor einigen Tagen durch Verzweiflung getrübten Blick konnte ich mein Wissen nicht anwenden. Da ist es gut, dass es andere Wegbegleiter gibt, die aus einem entfernteren Blickwinkel darauf schauen und mich darauf hinweisen können.

    Manchmal ist in scheinbar ausweglosen Situationen das Wissen, dass dieser Zustand nicht ewig dauern kann, eine Quelle, aus der wir wieder neue Kraft schöpfen können.

    Ich werde mal wieder ein paar Tage unterwegs sein, um mir mit Abstand die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten zu können.

    Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest und trockene zufriedene freie Tage!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Lieber Lütze,

    Danke für Deine guten Wünsche - ich freu mich, wenn wir hier gegenseitig aus unseren Gedanken und Beiträgen lernen können.

    ****************************

    In der letzten Woche hat mich eine Virusinfektion gepackt, die mich am Wochenende alle Termine absagen ließ, weil ich fast nur im Bett lag.

    Gestern hat mich der Arzt für den Rest dieser Woche krank geschrieben -sehr zum Leidwesen meiner Kollegen (ich denke aber nicht an die Arbeit, sondern nur daran, dass ICH wieder auf die Beine komme - der Betrieb kommt ohne mich klar.... DAS habe ich inzwischen gelernt)

    Momentan beschäftigt mich eine Familienangelegenheit stark. Da sie meine Tochter betrifft, merke ich, dass meine Schutzmauer im Hinblick auf *Abgrenzung* hier eine Schwachstelle hat.

    Zumindest hat die Wut und der Ärger darüber mein Immunsystem matt setzen können.

    Ich suche nach Lösungen in dieser Sache - der ALKOHOL gehört nicht zu meinen Lösungsansätzen......

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Hallo Johannes,

    Herzlichen Glückwunsch zum 3. Jahrestag!

    Ich habe Deinen Weg von Anfang an verfolgt; Deine klaren Ausführungen waren für mich in den Anfängen meiner Zeit hier im Forum eine wertvolle Orientierung und hilfreich für meinen eigenen Weg.

    Du machst mit Deinem Beispiel vielen hier Mut und zeigst, dass sehr viel möglich ist, wenn wir *dran*bleiben.

    Alles Gute weiterhin!

    Konntest Du Dein Buch inzwischen herausbringen?

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Lieber Lütze,

    Danke für Deine lieben Geburtstagswünsche, habe mich sehr darüber gefreut.

    Wir können sicherlich alle von unseren Erfahrungen, die wir in unseren Beiträgen verarbeiten, immer wieder aufs Neue profitieren. Hier und auch in unseren realen Gruppen...

    Ich finde es super, dass Du in Deiner Gruppe über das reden konntest, was Dich beschäftigt - wenn nicht in der Gruppe, wo denn dann?? Natürlich werden unsere Probleme durch solche Gespräche nicht aus der Welt geschafft, aber es kann helfen, eine andere Sicht der Dinge für uns zu bekommen. Bei mir gibt es trotz allem manchmal Aspekte, die ich selbst nicht sehen kann und ich bin froh, wenn mich ein anderer, der aus einer entfernteren Sicht draufguckt, auf diese Dinge hinweist..

    Schön, dass Du Deinen inneren Schweinehund überwinden konntest und wieder mit dem Joggen angefangen hast. Auch wenn die Kondition momentan nicht die Beste sein sollte, wirst Du bald eine wesentliche Verbesserung feststellen, wenn Du dranbleibst! :D

    Diese kleinen Erfolge werden auch Deine Zufriedenheit steigern...

    Liebe Grüße,
    Schattenspringerin

    Liebe Espoir,

    Dein Wunsch, endlich mit der Vergangenheit abschließen zu wollen, ist nur verständlich.

    Klar, dass Dich die Erkenntnis der Armseeligkeit weinseeliger Urlaube in der Rückschau bedrückt und traurig macht - doch DU hast es ja jetzt in der Hand, selbst zu entscheiden, wie Deine Urlaubsfreuden jetzt ausschauen!! Du kannst Sonnenuntergänge und schöne Landschaften nüchtern und ohne schlechten Beigeschmack in ihrer ganzen Schönheit genießen. Diese Situationen ganz intensiv riechen, schmecken,einatmen und in Dir speichern.

    Was ich bei der ganzen Siruation sehr positiv finde, ist die Tatsache, dass Du über Deine Bedenken und Ängste mit Deinem Mann offen sprechen konntest. Für mich wäre dies eine gute Basis.

    Gehe achtsam mit Deinen Bedürfnissen um, dann wird es sicher ein unvergesslicher Urlaub!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Ich musste mir eingestehen, dass viele Empfindungen oder Eindrücke nicht "echt" waren - und wie armselig diese Urlaube doch waren. Diese Erkenntnis hat mich wahnsinnig bedrückt - und zeitgleich kroch diese diffuse Angst in mir hoch, dass ich vielleicht "noch nicht so weit" bin, ich meine, genau diese typischen Urlaubssituationen (z.B. Sonnenuntergang am Meer, Pause nach einem schönen Ausflug) auszuhalten.

    Hallo liebe Espoir,

    recht herzlichen Dank für Deine lieben Geburtstagsgrüße ! Ich freue mich, dass bei meinen Überlegungen und Gedankengängen auch für Dich etwas dabei ist!

    Finde für Dich heraus, was Dir immer wieder neue Kraft geben kann und orientiere Dich daran.

    DU bist der Dreh - und Angelpunkt. Wenn Du mit Dir im Einklang bist, kannst Du auch alles um Dich herum in Deiner ganz besonderen Art und Weise regeln, weil Du authentisch bist.

    Du findest ganz sicher Deinen Weg :)

    Ganz liebe Grüße,
    Schattenspringerin