Beiträge von Samsara

    Liebe Isabella,

    Auch von mir ein herzliches Willkommen - gut, dass Du Dich dazu entschlossen hast, hier im Forum über Deine Ängste und über das zu schreiben, was Dich bedrückt.
    Hier findest Du rund um die Uhr kompetente Ansprechpartner, die auf Dich eingehen!

    Es ist gut, dass Du Donnerstag wieder Therapiestunde und damit die Möglichkeit hast, Dich mit kompetenter Hilfe mit Deinem Rückfall auseinanderzusetzen. Gemeinsam werdet Ihr sicher Strategien finden, wie künftig ähnliche Situationen schon im Vorfeld entschärft werden können.

    Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich Dir jedoch sagen, dass Überforderung Gift für mich ist - da müssen bei mir schon im Vorfeld alle roten Lampen angehen! Daher versuche ich, nach stressigen Tagen immer wieder Ruhepausen einzulegen und -manchmal bis zum Nichtstun- zu entschleunigen. Das ist gar nicht so einfach - kann aber erlernt werden!

    Versuche, nicht alles auf einmal in Angriff zu nehmen, sondern in kleinen Schritten.

    Zitat

    Ich war mir so sicher das ich nie wieder etwas trinke

    Kann es sein, dass Du Dich da schon von Anfang an zu sehr unter Druck gesetzt hast? "Nie mehr" klingt wie ein gewaltig hoher Berg!
    Versuche doch erstmal, wieder von Tag zu Tag Deine Abstinenz aufzubauen, das ist viel überschaubarer und nimmt den Druck raus!

    Viel Glück,
    RoteLampe

    Hallo liebe Espoir,

    .....wer hat mich gerufen :wink:

    Ich hoffe doch sehr, dass sich Mutmaßungen bezüglich der schweinernen Grippe oder überhaupt in Richtung Erkältung nicht bewahrheitet haben?

    Solltest Du "sprachlos" geworden sein, dann sag doch mal bitte leise "pieep" über die Tastatur :wink:

    Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute und einen erholsamen Abend!

    RoteLampe

    Hallo lieber Bernd,

    Bei uns hat sich die Sonne eher "bedeckt" gehalten, aber dafür durfte ich sehr nachhaltige Eindrücke vom 3. Suchtselbsthilfetag im Landtag in Düsseldorf mitnehmen. Da konnte ich getrost auf die Sonnenenergie verzichten - schließlich kann ich ja nicht alles haben :lol:

    Hat das Daumendrücken für Deinen Großen geholfen?

    Ich wünsche Dir noch einen guten Tagesausklang!

    Mit lieben Grüßen,
    RoteLampe

    Hallo, Ihr Lieben


    Ich bin eben zurück aus dem Düsseldorfer Landtag mit vielen wertvollen Eindrücken, die ich erst noch verarbeiten muss und mit einer Reihe Informationsmaterial, das ich demnächst durcharbeiten werde.

    Meine Eindrücke sind noch ganz "frisch" und dienen mir auch als Gedächtnisstütze für einen möglichen Kurzbericht in meiner SHG, denn heute habe ich es bedauert, mich nicht mit Papier und Stift bewaffnet zu haben.

    Während die ersten beiden Suchtselbsthilfetage 2005 und 2007 noch auf dem Gelände einer psychiatrischen Einrichtung stattgefunden haben, wollten die Veranstalter die Suchtproblematik in die "Mitte der Gesellschaft" rücken und wählten daher den Landtag NRW.

    Der Veranstalter war selbst überrascht von der überwältigenden Resonanz, denn er rechnete mit 500 Teilnehmern - angemeldet waren aber über 900, die im Plenarsaal auf den Plätzen der Abgeordneten bzw. auf der Pressetribüne Platz nehmen konnten. Für die, die keinen Platz finden konnten, wurden die Vorträge nach draußen übertragen. Wir hatten das Glück, auf der Pressetribüne sitzen zu können.
    Alles war super organisiert und verlief reibungslos. Getränke und später Essen (Kartoffelsuppe mit Wurst und Brötchen) gab es umsonst, ebenso wie später Kaffee, Kekse, süße Riegel diverser Hersteller

    Interessant fand ich, dass von 187 Abgeordneten sich 100 bereits im Vorfeld offiziell mit anderen Verpflichtungen "entschuldigt" hatten, wohingegen sich nur 5 offiziell zu dieser Veranstaltung gemeldet hatten. Diese stellten sich später dem Podiumsgespräch.
    Es wurde angeregt, dass diejenigen dem Abgeordneten, auf dessen Platz sie heute gesessen haben, eine Mail schreiben und sich für die Unterstützung ihres Anliegens bedanken sollten

    Nach der Eröffnungsrede folgte ein in meinen Augen brillianter Vortrag des Vorsitzenden des Fachausschusses der Suchtselbsthilfe (FAS = Dachverband aller Selbsthilfegruppen) Hier hätte ich mir gerne Notizen gemacht...

    In der Mittagspause hatte ich das Glück, mit einem Vertreter der FAS ins Gespräch zu kommen und äußerte den Wunsch nach dem Redekonzept des Vorsitzenden. Mir wurde zugesagt, dass dies in Kürze auf der Homepage des Dachverbands nachzulesen sein werde. Dies kann ich nur jedem ans Herz legen!
    Der Vortrag befasst sich mit dem Thema "Ohne Selbsthilfe wäre alles noch viel schlimmer - von der Bedeutung der Suchtselbsthilfe und Verantwortung für die Suchtselbsthilfe"

    Bei den SHGs wurde vor allem gefordert, dass diese sich stärker auch in der Öffentlichkeit präsentieren, damit sie "gefunden" werden. Suchtselbsthilfe muss in die Zentren verlagert werden und weg aus Hinterhöfen oder abseits gelegenen Statteilen (Problematik der zur Verfügungstellung geeigneter Räumlichkeiten)
    Wichtigkeit, wie eine SHG auf neue Mitglieder zugeht - wie wird derjenige, der sich vielleicht noch ängstlich und unentschlossen vor den Räumlichkeiten "rumdrückt" aufgenommen? Wie werden erste Berührungsängste beseitigt? Inwieweit sind SHGs mit "alten" Strukturen noch offen für neue Themen und neue Impulse?
    Ermutigung auch an Frauen, sich im Bereich der Gruppenleitung zu trauen, sich stärker einzubringen...

    Dann kam ein Teil, der für mich sehr wichtig war, weil ich das genauso sehe. Die "Vorbildfunktion" von LZT, die durch ihr eigenes Vorleben zufriedener Trockheit auch anderen zeigen "Du schaffst das". Dabei aber lediglich Wege aufzeigen und dem Betroffenen die Möglichkeit geben zu entscheiden, ob er diese so für sich auch gehen will (kein: du musst das so oder so machen, dann...)

    Interessant fand ich ferner die Ausführungen über Sucht und Kreativangebote (um dem Betroffenen zu helfen, seine Fähigkeiten und Talente wieder - bzw. neu zu entdecken) sowie "Sucht und Sportangebote" (Sport als Füllstoff für die innere Leere)
    Hinsichtlich der Kreativangebote konnte man seine Talente im Eingangsbereich des Landtags mit Leinwand und Farben ausprobieren...

    Also, ich hoffe, dass sie diesen Vortrag bald ins Netz stellen, denn -so war ich mit meiner Gruppenleiterin einig- da können wir für unsere künftige Arbeit sehr viel "mitnehmen"

    Im Verlaufe des Vortrags wurde die Sucht mit dem Quellgebiet eines Flusses verglichen, wo das Wasser aus verschiedenen Bereichen zusammenfließt (unterschiedliche Ursprünge der Suchtgeschichte) und sich dann zu einem großen einheitlichen Fluss zusammenfindet, der dann eben gleich verläuft.

    Puuh, muss erstmal Pause machen :wink:

    RoteLampe
    -glühend heiß von den heutigen Eindrücken :wink:

    Lieber Harry,

    es freut mich, dass Du wieder hier bist! Du hast Recht: Korika ist wirklich faszinierend und voller Widersprüche. Ich war im Jahre 2006 auf dem GR 20 zum Bergwandern..

    Ich denke, sonlange wir die "innere Zufriedenheit" im Außen suchen, werden wir sie nicht finden. Ich habe mich selbst in letzter Zeit mit diesem Thema beschäftigt und finde mich in Dagmars Überlegungen wieder. Heute liegt das Glück wirklich in sooo kleinen Dingen wie der Tatsache, dass ich vielleicht 1x in der Woche die frühere Umsteigebahn bekomme, die mir sonst immer knapp vor der Nase wegfährt :roll: So habe ich morgens 15 Minuten Wartezeit "gespart" und freu mich echt wie eine Schneekönigin....Ein Lächeln, mein blühender Balkon, Sonnenstrahlen in meinem Gesicht knipsen die "innere Lampe" bei mir an..

    Ich denke, wenn wir das Glück und die Zufriedenheit nur im Außen suchen, so geht es uns wie den Auswanderern, die irgendwo ganz "neu" anfangen wollen in einem anderen Land - und die dort ebenfalls scheitern, weil sie ja "sich" und ihre Probleme mitgebracht haben...

    Heute gönne ich mir kleine Momente des Glücks, die nicht mal was kosten müssen. Sie sind wie Balsam für meine Seele, Streicheleinheiten die den Gesundungsprozess voranbringen..

    Ich wünsche Dir ein zufriedenes Wochenende...

    RoteLampe

    Hallo Lo (mit einem "o" :wink: )

    Zitat

    12seitigen Bericht!

    :oops::oops: Vielleicht sollte ich hier mal verraten, dass meine Stärke *eigentlich* in der komprimierten Darstellung komplexer Sachverhalte liegt :lol:

    Aber in welcher Form auch immer - ich werde berichten...

    Dir ein schönes Wochenende, an dem Du Dich hoffentlich gut entspannen kannst 8)

    RoteLampe

    Liebe Espoir,

    Wie geht es Dir heute? Hat sich das verräterische Kratzen im Hals doch noch durch Deine Hausmittelchen vertreiben lassen?

    Ich wünsche Dir einen entspannten, halskratzfreien Abend und lass Dich mal mit heißem Tee verwöhnen 8)

    Alles Liebe,
    RoteLampe

    Hallo, Ihr Lieben!

    Ich blicke auf eine positive Woche mit vielen kleinen Lichtblicken zurück - aber auch positive Ereignisse machen müde :wink:

    Irgendwie bin ich ziemlich platt und gönne mir heute einen ruhigen Abend. Eben habe ich noch eine Weile auf meinem Wohlfühl - Balkon gesessen und mit geschlossenen Augen die letzten Sonnenstrahlen genossen 8)

    Morgen bin ich mit Vertretern meiner Selbsthilfeorganisation beim 3. Suchtselbsthilfetag im Landtag NRW in Düsseldorf. Das Treffen steht im Zusammenhang mit der zurzeit laufenden "Aktionswoche Alkohol"

    Neben diversen Aktionen, einem Podiumsgespräch u.a. interessiert mich das Thema "Ohne Selbsthilfegruppen wäre alles noch schlimmer"

    Mal sehen, was der Tag bringt - ich bin mal gespannt..

    Einen entspannten Abend wünscht
    RoteLampe

    Hallo Ute,

    Wie geht es Dir? Warst Du inzwischen noch einmal beim Arzt?

    Ich würde mich freuen, wenn Du Dich mal wieder melden würdest.

    Pass auf Dich auf!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    RoteLampe

    N´Abend, no fear!

    Wie war es denn gestern beim Arzt?

    Hattest Du heute einen guten Tag, an den Du zufrieden mit Dir selbst warst?

    Zitat

    weil ich im Kopf so zerrissen bin.

    Hast Du eine Idee, wie Du den Knoten im Kopf aufdröseln kannst?

    Viele Fragen......

    RoteLampe

    Hallo liebe Espoir

    Danke für Deinen sooo lebendigen und anschaulichen Bericht über die Abenteuer einer gestressten Hausfrau :wink: - soll mal einer sagen, dass das Hausfrauendasein nicht ab und an auch vom Duft des Abenteuerlichen umwabert sein kann! Ich erlebe ähnliches ja auch mit ziemlicher Regelmäßigkeit :D

    Dein Schreibstil gefällt mir und brachte mich zum Lachen! So kann ich nun diesen Tag mit einem lachenden Gesicht beenden und die Lachfalten mit in den morgigen Tag retten :wink:

    Weniger angenehm ist leider, dass Dich offenbar kurz vor dem Wochenende etwas "angeflogen" zu haben scheint. Ich hoffe, Du bekommst es mit Hausmitteln noch weg und musst nicht die geballte chemische Keule zu Hilfe nehmen....

    Lass Dir den duftenden Kuchen auch ohne Hagelzucker schmecken und schone Deinen Hals (manchmal ist schreiben besser als reden :wink: )

    Gute Besserung und alles Liebe!

    RoteLampe

    Hallo,

    Gestern hatte ich mir einen Tag Urlaub genommen, um an einem meditativ kreativen Bibeltag in einer Einrichtung des Erzbistums Köln teilzunehmen.
    Wie auch schon in der Vergangenheit hat sich dieser Urlaubstag voll gelohnt, denn Körper, Geist und Seele kamen wieder auf ihre Kosten.

    Neben meditaver Musik für die Ruhezeiten gab es diverse Körperübungen, um uns wieder zu "erden" für eine nicht ganz einfache "Lebensaufgabe". Anhand eines Bibelspruchs ging es um die Bereiche "Veränderung", Loslassen des Alten, um etwas Neues aufbauen zu können (im schlimmsten Fall auch der Bruch mit dem Alten, damit Veränderung überhaupt möglich ist)

    Ich habe diese schwierige Aufgabe in einer Collage ausgedrückt und ihr den Titel "Land in Sicht" gegeben.

    Die gestrigen Eindrücke haben sich heute morgen auf der Fahrt zur Arbeit zu neuen Sätzen und Zeilen formiert und so ist das gleichnamige Gedicht entstanden, das meine momentane Situation sehr gut beschreibt.

    Die Konfrontation mit den Lebensgeschichten der anderen 9 Teilnehmer war fruchtbar, aber auch sehr anstrengend und ich war nach diesem intensiven Tag sehr erschöpft. Ich hatte das Gefühl, erst einmal niemanden um mich herum haben zu wollen und setzte mich für eine Stunde in einen nahe gelegenen Park in die Sonne.

    Im Moment ist mein Leben sehr bunt und voller Energie - doch ich muss darauf achten, dass ich mir immer wieder Momente der Ruhe gönne, um neue Kraft zu schöpfen.

    RoteLampe

    Hallo, liebe Gotti

    Schade, dass die anderen Handzettel Deines Mannes "untergegangen" sind, aber einen konntest Du ja wenigstens behalten :wink:

    Mir rufen die wenigen Worte meiner Tochter in Erinnerung, wo ich nicht mehr hin will. Diese wenigen Worte dröhnen wie Donnerhall :shock:

    Deine Wünsche haben sich erfüllt, denn weder wettermäßig noch arbeitsmäßig gesehen, war der heutige Tag besonders "heiß" :lol:

    Dir noch einen entspannten Abend...

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Liebe Espoir,

    Es ist gut zu lesen, dass Du Dich mit dem traurigen "Intermezzo" nicht mehr beschäftigen und vor allem nicht davon runterziehen lassen willst.

    Dennoch stelle ich mir die Situation auf Dauer alles andere als einfach vor, denn in Familien kann man zwar den Kontakt zu weniger "liebsamen" Zeitgenossen auf ein Minimum reduzieren, aber es gibt halt doch irgendwie Berührungspunkte.

    Ich verstelle mich auch nicht besonders gerne, aber ich habe auf der Arbeit einige Mitstreiter, die ich unendlich liieebe, weil sie provokativ nach außen demonstrieren, was sie für Armleuchter sind. Da fällt es mir manchmal schwer, ruhig zu bleiben. Doch es geht immer besser.

    Ich bin freundlich, beschränke den Kontakt aufs Nötigste und denke mir meinen Teil. Denn die Gedanken sind frei.... :wink:

    Ich hoffe, Du hattest einen Tag, an dem es auch Ruhepunkte für Dich gab?

    Alles Liebe,
    RoteLampe

    Liebe Weitsicht,

    Danke für Deinen Beitrag, der mich sehr nachdenklich gemacht hat und mich das Verhältnis zu meiner eigenen Mutter reflektieren ließ.
    Ich lasse die Gedanken noch ein wenig fließen und komme auf Deinen Beitrag zurück!

    Dir einen schönen Abend!

    RoteLampe

    Hallo Nofear

    Ich weiß nicht - habe so ein "merkwürdiges" Gefühl :?

    Wie geht es Dir denn wirklich? Machst Du im Moment so viele andere Sachen, um Dich von irgendwas abzulenken?

    Du bist wichtig - denn Du bist die Basis für das Weiter.

    Ich war überrascht, als Du kürzlich die Sache mit dem Alk im Eis hier so "nebenbei" abgehandelt hast. War das wirklich kein Thema? Ich meine jetzt nicht das Eis, sondern allgemein der sorgsamere Umgang mit Risiken durch in Lebensmitteln verstecktem Alk..

    Wenn es Dir "nicht so gut" geht, so schtreib über Deine "krausen" Gefühle, denn hier stößt Du auf offene Ohren.

    Einen schönen Tag wünscht
    RoteLampe

    Mein lieber Bernd,

    Jetzt ist es wichtig, dass Du Deine Batterie von Reserve auf wieder vollständig geladen bringst.

    Suche Dir Ruheoasen und Rückzugsmöglichkeiten, um innezuhalten und wieder Kraft zu schöpfen - sei es in der Natur, mit einem guten Buch oder den von Dir angesprochenen Materialien.

    Super, dass Du von Deinem Bruder (und Deiner Familie) Unterstützung bekommst, denn Du magst zwar breite Schultern haben, aber dennoch bist Du nicht Altlas, der die ganze Welt auf seinen Schultern tragen kann.

    Ich sende Dir Kraft und Energie (tanke heute selbst meine RoteLampe bei einer Veranstaltung auf) und freue mich, von Dir zu hören :D

    Alles Liebe
    RoteLampe