Beiträge von Samsara

    Liebe Backmaus,

    auch für Dich noch eine späte Rückmeldung: nein, ich mutiere noch nicht zur Omi, die gemütlich strickend im Schaukelstuhl gütig lächelnd die Enkel beaufsichtigt :wink: (gibt`s solche seltenen Exemplare eigentlich noch?)

    Wie jemand dazu kommt, solche Drohungen auszustoßen, ist wohl nur vor dem Hintergrund des betreffenden Kulturkreises zu verstehen, in dem ein krudes Bild von "Ehre" für alles Mögliche herhalten muss :x

    Aus einem völlig normalen Arztbesuch der Tochter wird ein Horrorszenario herausbeschworen, das oscarverdächtig ist. An insgesamt 5 "Botschaften" auf meinem AB konnte ich heute anschaulich nachvollziehen, wie gravierend ein steigender Alkpegel das Sprachvermögen unterminiert. Heiligs Blechle!!

    Ab morgen werde ich mir einige Tage "Tapetenwechsel" gönnen und wünsche auch Dir, liebe Backmaus, schöne und erholsame Pfingsttage!

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Hallo Gotti,

    Zitat

    Ist doch einfach nur furchtbar, wie sich Menschen verändern können.

    Ich war mit einem Mann aus einem Kulturkreis verheiratet, in dem die Frauen den Ausstieg aus der Ehe oft mit dem Leben bezahlen.
    Die "Ehre" dieser Männer lässt es nicht zu, dass sie einfach von Frauen verlassen werden -egal, wie mies sie sich zuvor verhalten haben.

    2003 habe ich es geschafft, nachdem ich viele Jahre meine Angst mit Alkohol betäubt und mich selbst in die Handlungsunfähigkeit manövriert habe. Außer dem Leben, das mir aus damaliger Sicht nicht mehr lebenswert erschien, hatte ich nichts mehr zu verlieren und wagte den Schritt...
    Leider gab es damals das "Opferschutzgesetz" noch nicht, das Stalking-Opfern besseren Schutz gegen den Peiniger bietet. Gäbe es nicht bereits so viele Bücher über ähnliche Geschichten, wie ich sie erlebt habe, ich würde eines schreiben. :roll:

    Heute möchte ich mich schützen und die Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen. Ich bin aus der Opferrolle herausgetreten, habe gehandelt und mit meinem Anwalt die weiteren Schritte abgesprochen. Bei ihm ist die Sache in guten Händen. Ich kann meine Kräfte für andere Dinge verwenden und muss mich nicht damit belasten.

    Ich wünsche Dir frohe Pfingsttage,

    RoteLampe

    Hallo Iwona,

    Die Vergangenheit kannst Du nicht mehr ändern, aber für die Zukunft hast Du heute einen wichtigen Schritt gemacht: den Termin bei der Suchtberatung am 08.06.2009.

    Dort werdet Ihr gemeinsam besprechen, wie es für Dich weitergehen kann. Bis dahin lese hier weiter und schreibe über das, was Dich traurig macht oder worüber Du Dich freust.

    Mache Dir keine Gedanken über die Nachbarn - sie leben ihr Leben und Du lebst Deines.

    Weiterhin alles Gute,
    RoteLampe

    Hallo,

    Nachdem ich mich von meinem freundlichen Computerfachmann verabschiedet und auf einen geruhsamen Abend gefreut hatte, ereilte mich urplötzlich die Vergangenheit in Form eines Anrufs meines Exmannes, zu dem ich seit 3 Jahren lediglich über die Anwälte Kontakt hatte.

    Er rief mich mit unterdrückter Nummer auf meinem Festnetzanschluss an und drohte, meine Tochter umzubringen, falls sie schwanger sei! Ich beendete den Anruf sofort kommentarlos, muss aber zugeben, dass ich zunächst ziemlich perplex war, da ich mit einem Anruf aus dieser Richtung überhaupt nicht gerechnet hatte.

    Kurzfristig aufkommende Panik schrieb ich mir im Forum erstmal von der Seele und führte 2 Telefonate mit lieben Menschen, die mich wieder auf den Boden der Tatsachen brachten. Anschließend setzte ich noch meinen Anwalt per Mail in Kenntnis, da dieser Anruf in einen aktuellen gerichtlichen Gesamtzusammenhang passt.

    Der wahrscheinlich von meinem drohenden Ex nicht beabsichtigte Nebeneffekt war, dass meine Tochter und ich sehr offen über unsere Ängste und unguten Gefühle sprechen konnten- dies hat uns wieder ein Stück näher gebracht.

    Früher habe ich bei Bedrohungen meines Ex den Kopf in den Sand gesteckt, statt einen klaren Kopf zu behalten. Heute lasse ich nicht mehr zu, dass solche Interventionen mich wieder in alte Muster zurückfallen lassen.

    LG
    RoteLampe

    Liebe Gotti,

    Danke für Deine guten Wünsche! Du bist ja schon recht früh hier im Forum unterwegs :wink:

    Der Computerfachmann war mir heute eine wertvolle Hilfe, denn ohne ihn wäre das bei meinen bescheidenen Kenntnissen wohl eine unendliche Geschichte geworden. Diesen netten Menschen werde ich mir unbedingt "warm" halten :lol:

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Hallo Lütze,

    Einen neuen Thread aufzumachen, ist sicherlich eine Überlegung wert, denn Du hast ja schon ganz viele Schritte auf Deiner Wegstrecke zurückgelegt.

    Für Morgen wünsche ich Dir alles Gute für Deinen "letzten Auftritt" in der ambulanten Gruppe. Alles hat seine Zeit und nun beginnt für Dich wieder ein neuer Abschnitt 8)

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Hallo,

    Vorhin war ich das erste Mal in "meiner" neuen Gruppe - wir waren 14 Angehörige, darunter 4 Männer. Für`s Erste habe ich nach einer kurzen Vorstellung meiner Person nur zugehört und beobachtet, wie der jetzige Leiter, den ich künftig unterstützen soll, es handhabt.

    Nach der Gruppe wurde ich von den Mitgliedern meiner bisherigen SHG (wir haben am Dienstag insgesamt 5 Gruppen) gefragt, wie es für mich gewesen sei. Ich habe mich in der neuen Gruppe ganz wohl gefühlt, obwohl ich dort die meisten nicht kannte. Hatte auch bei der etwas ausführlicheren Vorstellung meiner "Lebensgeschichte" kein Lampenfieber.

    Ich bin mir sicher, dass die Arbeit hier im Forum und das tägliche Schreiben mir heute sehr geholfen haben.

    Außerdem habe ich mich gefreut, dass ich auf meinen Hilferuf hinsichtlich der Konfiguration eines neuen Routers eine positive Resonanz bekam. Mein alter Router hat am WE seinen Geist aufgegeben und morgen hilft mir jemand aus der SHG dabei, den Neuen ans Laufen zu bringen. Ich hatte zufällig den Richtigen angesprochen, denn er arbeitet in diesem Metier... :D

    Ich freue mich, dass ich inzwischen um Hilfe bitten und Hilfe auch annehmen kann. "Selbst ist die Frau" gilt nicht immer :wink:

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Hallo,

    bevor dieses schöne Wochenende zu Ende geht, möchte ich auch hier kurz "auftauchen".

    Gestern habe ich die Zeit genutzt, meinen ziemlich großen Balkon mit vielen mediterranen Kräutern und Pflanzen zu begrünen und so in eine kleine Oase zu verwandeln, in der ich mich wohlfühle.

    Als ich heute morgen auf den Balkon hinausging, um mein Werk zu betrachten, war ich richtig "stolz" und freute mich, dort meinen Morgenkaffee genießen zu können. Ich denke, dass meine kleine Oase mein Refugium werden wird, wenn ich nach einem stressigen Arbeitstag das Bedürfnis nach Entspannung habe. Bei Kerzenschein kann ich dort wunderbar meinen Gedanken nachhängen.

    Ansonsten habe ich mit meinem Partner die letzten Tage ein interessantes Kulturprogramm in meiner Stadt absolviert. Es ist schon erstaunlich, auf was frau so alles stößt, wenn sie mit offenen Augen durch ihre Heimatstadt wandelt :wink:

    So geht`s nun gut erholt und entspannt in eine neue Arbeitswoche,

    RoteLampe

    Hallo Blizzard,

    Ich freue mich auch immer wieder, wenn Du Dich hier meldest und darüber berichtest, wie Du weiter auf Deinem zufriedenen Weg der Trockenheit gehst.

    Vielleicht ist die Zeit für Dein "Lebenswerk" noch nicht reif - wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werden sich Möglichkeiten für die Veröffentlichung Deines Buches ergeben.....

    Weiterhin viel Glück und sportliche Erfolge wünscht
    RoteLampe

    Hallo, lieber Bernd

    Ja, ich kann mich noch gut daran erinnern, hier vor einiger Zeit das Mosaik meines Lebens gelegt zu haben. Mit allen Licht - und Schattenseiten.

    Es ist gut und hilfreich, sich dessen bewusst zu sein, dass alles zusammengehört und ein Ganzes bildet.

    Schön, dass dieses Bild Dir nun dabei hilft, Dich wieder neu zu "sortieren". Ich glaube daran, dass es Dir wieder gelingt, "OBEN und UNTEN" in der Balance zu halten. Das hatte ich Dir vor Deiner Abreise ins Unbekannte geschrieben.

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Lieber Bernd,

    Nun steckst Du schon wieder voller Pläne - nimm Dir nicht zu viel auf einmal vor! Überforderung ist ein schlechter Wegbegleiter - so meine eigene Erfahrung!

    Einzelgespräche mit Deiner Therapeutin sind sicherlich eine gute Basis, auf der Du Deinen Rückfall nochmal aufdröseln kannst. Sicherlich kommen dabei auch Aspekte ans Licht, die Du vielleicht jetzt noch nicht sehen kannst.

    Schön, dass Deine Familie Dich jetzt unterstützt - ein stabiles Wurzelgeflecht, das Dich hält, ist jetzt sehr wichtig.

    Zitat

    jetzt bilden Andere den Mittelpunkt....

    Du, lieber Bernd, solltest Dich auch weiterhin in den Mittelpunkt stellen, dann kannst Du für andere da sein.

    Schreib Dich hier aus, wir sind für Dich - zumindest virtuell- da.

    RoteLampe

    Liebe Gotti,

    Danke auch für Deine Rückmeldung!

    Zitat

    Und - falls du mal Hilfe brauchst, oder Anregungen suchst, bist du ja hier im Forum immer gut beraten.

    Ja, das weiß ich sehr zu schätzen! Ich lese seit meiner Anmeldung hier im Forum regelmäßig im Bereich der Coabhängigen und habe mich und frühere Verhaltensweisen in vielen vielen Threads wiedererkannt (bei manchen dachte ich, sie hätten 1:1 aus meiner damaligen Situation heraus geschrieben worden sein können).
    Während meiner damaligen Zeit der Trennung und Verarbeitung des in meiner Ehehölle Erlebten habe ich vieles noch nicht gewusst. Ich war zwar in Therapie, hätte mir aber gewünscht, dieses Forum schon zu dieser Zeit entdeckt zu haben. Es hätte mir wertvolle Denkanstöße gegeben, die ich mir erst mühsam erarbeitet habe. Manche Zusammenhänge werden mir erst heute klar, wenn ich sie hier im Austausch lese.

    Meine Entscheidung treffe ich auf jeden Fall freiwillig und unter Abwägung meiner Resourcen, die mir zur Verfügung stehen (Vollzeitjob, Alleinerziehend mit Tochter, Freizeitinteressen)

    Dir wünsche ich ein schönes Wochenende!

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Hallo Lütze,

    Ich hatte Dir bereits in Deinem Thread geschrieben, dass ich es gut finde, dass Du den Kontakt zu "Deiner" Gruppe auch auf den Freizeitbereich ausdehnst (gestriger Grillabend). Dies schafft Vertrauen und fördert den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, was ich persönlich für sehr wichtig halte.

    Zitat

    ,ob ich den Mut aufbringen kann,trotzdem ich da die SHG leite,auch zu sagen:Heute gehts mir schlecht.

    Ich verstehe den Gruppenleiter eher als "Moderator". Er ist Einer unter Gleichen, der lediglich darauf zu achten hat, dass bestimmte elementare Gruppenregeln beachtet werden, die es in jeder SHG gibt. Selbstverständlich darf und muss auch der Gruppenleiter äußern, wenn es ihm oder ihr nicht gut geht. Unsere jetzige GL hat uns mal berichtet, wie aufgeregt sie war, als sie für eine Veranstaltung einen Beitrag über Suchterkrankungen vortragen musste, für dessen Vorbereitung sie monatelang Zeit hatte. Als der "große Tag" gekommen war, erzählte sie von Schweißausbrüchen und zittrigen Knien. Wir konnten das alle sehr gut nachvollziehen, denn Gruppenleiter sind auch nur Menschen :wink:

    Irgendwie freue ich mich auf die neue Aufgabe...

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Liebe Espoir,

    Ich weiß nicht, ob es eine größere Herausforderung ist, eine Angehörigengruppe zu moderieren als eine Gruppe von Alkoholabhängigen, denn beide Themen betreffen mich gleichermaßen.

    Als ich mich hier anmeldete, habe ich mich für den Alkoholikerbereich entschieden, weil ich meine ehebedingten Probleme versucht habe, durch übermäßigen Alkoholkonsum zu betäuben, anstatt sie anders zu lösen.

    Ich habe dann gemerkt, dass ich aus der Suchtstruktur nicht herausgekommen bin, als ich schon längst getrennt war. Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine damalige Therapeutin mir auf meine Vorstellung "alles wird gut, wenn ich mich erst getrennt habe" geantwortet hat "auch negative Beziehungen sind Beziehungen". Damals habe ich das nicht wirklich verstanden. Heute ist mir klar, dass sich mein ganzes Leben um meinen Mann und meine explosive Beziehung zu ihm gedreht hat, so dass ich eigene Bedürfnisse überhaupt nicht bemerkt bzw. total verdrängt hatte.

    Als der Dreh -und Angelpunkt meiner Gedanken -mein Exmann- nicht mehr da war, fiel ich in ein tiefes Loch und habe die innere Leere wiederum mit Alkohol betäubt. Nach vielen Rückschlägen und Rückfällen habe ich endlich eingesehen, dass ich ein zufriedenes und ausgefülltes Leben erst führen kann, wenn der Alkohol nicht mehr meine Gedanken und Gefühle beherrscht. Mit dieser Erkenntnis begann ein lebenslanger und alles andere als einfacher Weg zurück zu mir selbst.

    Ich habe entdeckt, welche kreativen Fähigkeiten in mir stecken, von denen ich überhaupt nichts geahnt habe und ich kann mir inzwischen auch immer mehr Dinge zutrauen, vor denen ich früher ängstlich zurückgeschreckt wäre. Ob sich ein Weg lohnt bzw. der Richtige für mich ist, kann ich ja erst herausfinden, wenn ich ihn beschreite. Kurskorrekturen sind immer wieder möglich und auch nötig, wenn ich merke, dass ich auf dem "Holzweg" bin.

    Ich werde mir -wie es auch angedacht war- die Gruppe die nächsten 2 Wochen als ganz normales Mitglied anschauen, dabei beobachten wie der bisherige Leiter die Gruppe moderiert und dann entscheiden. Auf keinen Fall bin ich am Anfang alle mit der Moderation der Gruppe, da ich einen "erfahrenen" Mitarbeiter zur Seite haben werde. Das schafft Sicherheit....

    Ich denke, dass ich mich mit dieser neuen Aufgabe selbst noch besser kennenlerne kann.

    Dir ein schönes Wochenende,

    RoteLampe

    Hallo Lütze,

    Ich hoffe, Du hattest einen schönen Grillabend mit den Leuten von der SHG. Deinem Beitrag bei mir habe ich entnommen, dass Du in Deiner SHG Gruppenleiter bist. Ich finde es schön, dass Du Dich dort so engagierst und hierbei auch die Freizeit außerhalb der Gruppenabende mit einbeziehst, weil Du gerne mit den Leuten zusammen bist.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit einer guten Balance zwischen Arbeit auf dem Bau und Momenten nur für Dich!

    RoteLampe

    Hallo Bernd,

    Die Anderen haben alles Wesentliche geschrieben.

    Was geschehen ist, kannst Du nicht mehr rückgängig machen. Wichtig ist, dass Deine Familie hinter Dir steht. Noch wichtiger aber ist, dass Du sofort wieder aufgestanden bist und Dich entschieden hast, mit klarem Kopf auf Deinem Weg weiterzugehen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit, auch im Hinblick auf die OP Deiner Mutter.

    Lass Dich nicht unterkriegen, Du schaffst das - weil DU es angehst.

    RoteLampe

    Hallo Backmaus,

    Zitat

    Shg-Gruppenleiterin?

    Noch nicht ganz :oops: -ich werde erstmal die rechte Hand des langjährigen Gruppenleiters werden.

    Die Herausforderung, der ich mich stellen will, ist die Tatsache, dass es sich um eine Angehörigengruppe handelt, die sich neu gebildet hat, weil wir vorher überhaupt nicht so viele Angehörige hatten. Ich verlasse also eine "vertraute" gewachsene Gruppe und begebe mich auf Neuland.

    Bisher hatte ich hier im Forum und auch in der SHG in erster Linie den Fokus auf das Alkoholproblem gerichtet, das es meiner Meinung nach vordringlich zu bearbeiten galt. Ich will allerdings nicht verleugnen, dass ich aus der Kindheit ganz erhebliche Coabhängige Tendenzen habe und fast 16 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet war (mit allen Höhen und Tiefen :twisted: ) Die letzten 3 Jahre habe ich die Ehe aufrecht erhalten, weil ich mich in mreinem Elend selbst mit Alkohol betäubt habe.

    Ich habe mich 2003 endlich mit letzter Kraft getrennt und bin seit 2005 glücklich geschieden. Schritt für Schritt habe ich mir seitdem wieder das Leben genommen und bin immer noch dabei, mich und meine Fähigkeiten (wieder) zu entdecken. Die Arbeit in der neuen Gruppe sehe ich auch als Chance, den Fokus auf die Baustelle "Coabhängigkeit" zu richten.

    Mir ist bewusst, dass allein die Mehrarbeit durch Schulungen und interne Besprechungen nicht unerheblich sein wird. Ich überlege, wie ich damit umgehe, ohne mich zu überfordern.

    Erstmal drüber schlafen :wink:

    RoteLampe

    Hallo Andi,

    Was hast Du denn für ein tolles Hobby? (bin ja überhaupt nicht neugierig :oops: )

    Zitat

    ich aber große Probleme mich richtig auszudrücken,

    Darüber brauchst Du Dir überhaupt keinen Kopf zu machen. Wir sind hier keine Schreibwerkstatt und machen auch keine Stilübungen. Schreib`einfach, wie Dir der Schnabel gewachsen ist, wenn Du etwas auf dem Herzen hast. Wichtig ist doch, dass Du das Gefühl hast, Dir etwas vom Herzen geschrieben zu haben.

    Hier wirst Du in jedem Falle verstanden 8)

    Schönen Abend mit Deinem Hobby wünscht
    RoteLampe

    Hallo, liebe Backmaus

    Ich "lebe" noch - habe aber gestern Abend meine Forenzeit limitiert, um etwas Zeit für die Bekämpfung des aus gewaschener Sommerkleidung bestehenden Bügelbergs zu haben. Wenn ich mich da jeden Tag drangebe und einige Stücke wegbügle und einsortiere, artet das nicht in Überforderung aus :wink:

    Meiner Meinung nach hast Du Dich gestern genau richtig verhalten, indem Du den Anruf des "Miesepeters" einfach ignoriert hast. Dir war gestern nicht nach Tacheles reden und Du hast Dich entsprechend abgegrenzt. Solche Freiheiten nehme ich mir übrigens inzwischen auch heraus und fühle mich nicht schlecht dabei...
    Ich weiß ja, dass ich mich einer solchen Situation stellen und eine Entscheidung treffen werde, wenn die Zeit für mich reif ist. Vermutlich wirst Du die Sache mit "Deinem Miesepeter" ebenso regeln :D

    Ich komme gerade aus meiner realen SHG, wo ich heute eine Entscheidung getroffen habe. Bedingt durch eine mehr als angespannte personelle Situation werde ich nun eher in die Mitarbeit einsteigen, als ich das gedacht habe (meine ehrenamtliche Ausbildung ist noch nicht abgeschlossen). Die Verantwortlichen kennen mich und meine Situation schon recht lange und trauen mir das zu.

    Ich springe also mal ins kalte Wasser und fange an zu schwimmen....

    Liebe Grüsse,
    RoteLampe

    Hallo Andi,

    Zunächst möchte ich Dir zu Deinem ersten Monat auf Deinen neuen trockenen Weg gratulieren. Das ist schon mal eine gute Basis, auf der Du Deine weitere Arbeit aufbauen kannst.

    Allerdings ist mir aufgefallen, dass zwischen Deinem letzten Post und Deinem heutigen Beitrag längere Zeit "Pause" war.
    Das kann - muss aber nicht- gerade in der ersten Zeit der Trockenheit ein schlechtes Zeichen sein.

    Du schreibst ja selbst

    Zitat

    ein seelisches Zwischentief hab ich auch Gottseidank rumbekommen wo ich doch sehr nahe daran war mich zu ertränken.

    Wäre es nicht eine Erleichterung für Dich, wenn Du bei solchen "seelischen Zwischentiefs" mal in die Tasten haust und Dich hier mitteilst? Ist nur mal so als Anregung gedacht :idea:

    Herzliche Grüße,
    RoteLampe