Beiträge von Samsara

    Lieber zerfreila,

    ich wünsche Dir zunächst mal eine gute Zeit mit Deiner Truppe und würde mich natürlich sehr freuen, wenn es bald mal wieder mit einem Erfahrungsaustausch bei einer Wanderung mit meinem langjährigen Wegbegleiter klappt 8)

    Eine gute Zeit,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    ich hatte einige angstbesetzte Neuerungen in meinem Leben - beruflich und auch privat.

    Zunächst habe ich mich dagegen gewehrt und wollte am liebsten alles beim Altvertrauten belassen. Leider spielt das Leben manchmal seine ganz eigene Melodie und es kostet viel und oft unnötig Energie, da auf seinem eigenen Takt zu bestehen.

    Ich habe mir in letzter Zeit die Abwehrmechanismen genau angeschaut und die Beweggründe dahinter besser verstehen können.

    Altvertrautes loszulassen macht unsicher und nicht zu wissen, was danach kommt ebenso.

    Ich vertraue, dass ich auf dem richtigen Weg bin - und dazu gehören auch Zweifel und Kurskorrekturen auf der Grundlage eines trockenen Lebens.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Matthias,

    bin seit längerer Zeit mal wieder hier und verstehe das

    Zitat

    dabei den verlauf so "zuendespinnen" wie ich s mir wünsche - nach einiger zeit träum ich dann mein "ersponnenes" ende.

    ehrlich gesagt nicht?

    Wenn mir Alkohol im Traum begegnet -was schon lange nicht mehr der Fall war- würde ich mir die Gefühle anschauen, die hinter dem Traum stehen.

    Was fehlt mir? Welche Gefühle und Sehnsüchte möchte ich mit dem Alk zuschütten/ nicht spüren/weghaben?

    Wenn der Traum eine Funktion für mich hätte, dann die, nochmal genau in diese Richtung zu schauen...

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Lieber zerfreila,

    ich hoffe, dass Du in der Zwischenzeit beim Sortieren Deiner Themen ein wenig weiter gekommen bist? Ich kenne das von mir, dass es mitunter eine Weile dauert, ehe ein Knoten platzt und ich das Gefühl habe, dass da Land in Sicht ist und es weitergeht...

    In solchen Phasen schlafe ich schlecht, obwohl ich sonst nie Schlafprobleme habe. Morgens fühle ich mich dann wie gerädert... Gut, dass das bei mir auch wieder vorbeigeht, wenn ich die Dinge für mich klären konnte.

    Ich wünsche Dir alles Gute und gute Erfahrungen mit Deinem Freizeitprojekt.

    Zitat

    Mit Alkohol hätte ich diese neuen Welten niemals kennengelernt und so vieles ganz einfach nicht erlebt, das steht fest.

    Dies kann ich auch für den Weg bestätigen, den ich mit immer wieder neuen Projekten und Interessen inzwischen gehe.

    Einen guten Wochenstart und herzliche Grüße,
    Samsara

    Liebe Lena,

    ich schau jetzt nach längerer Zeit bei Dir herein und freue mich, dass Du Dich nicht unterkriegen lässt.

    Das Zeugnis ist der erste wichtige Schritt und ich drücke Dir ganz fest die Daumen für Deine Bewerbungen.

    Eine gute Woche für Dich und herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    hui, ich merke, dass ich hier schon länger nicht mehr geschrieben habe...

    Inzwischen hat sich bei mir die 3 hinter die 5 geschlichen und ich schaue auf ein neues Lebensjahr, das schon seit Jahresbeginn immer wieder Übungen im Loslassen für mich bereit hatte.

    Ich stelle fest, dass es mir grundsätzlich nicht schwerfällt, bestimmte Dinge loszulassen und zu erkennen, was ich heute nicht mehr benötige, weil es mich eher in der Entwicklung hemmt, da es nicht mehr in mein Lebenskonzept passt. Hier fällt also das Loslassen und die Akzeptanz, dass sich alles laufend verändert, nicht schwer.

    Auf einigen Feldern hingegen wünsch(t)e ich mir Kontinuität und wehre mich innerlich gegen Veränderungen auf diesem Sektor. Das kostet unnötig Kraft und Energie, wie mein Kopf inzwischen weiß, obwohl es noch nicht im Herzen angekommen ist.
    Aber ich kann mir diese widerstreitenden Gefühle mit klarem Kopf anschauen und bin zuversichtlich, dass ich für mich da einen Weg finde.

    Dies gilt auch für meine Arbeit, bei der ich mit diversen Herausforderungen zu tun habe, die auch irgendwie mit einem Altersunterschied von fast 20 Jahren zu tun haben. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal zu den *Alten* gehöre, obwohl ich mich nicht so fühle und auch technisch up to date bin. Auch hier werde ich sicherlich eine Lösung finden, mit der ich mich wohlfühle..

    Vor kurzem habe ich eine Reise in ein asiatisches Land gebucht, das zum Glück noch nicht so touristisch erschlossen ist. Ich möchte mit einem Heißluftballon über den dortigen Tempeln und Pagoden auf diese imposante Kultur schauen und den Anblick auf mich wirken lassen. Anfang nächsten Jahres geht es los und ich freu mich drauf. Früher hätte ich mir so etwas niemals zugetraut :wink:

    Allen einen guten Wochenstart!

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo lieber Wanderfreund zerfreila,

    erstmal gute Besserung für Deine Erkältung! Schon Dich und kurier Dich aus.

    Ich freu mich, Dich nun wieder öfter hier zu lesen :)

    Toll, dass Du in gesundheitlicher Hinsicht wieder ein Comeback verzeichnen kannst. Sicher kannst Du nun auch der im letzten Jahr verschobenen längeren Velo-Touren in die Tat umsetzen.

    Liebe Grüße und ein erholsames Wochenende,
    Samsara

    Lieber zerfreila,

    schön, wieder von Dir zu lesen :D

    Zeiten der Ruhe und des Rückzugs finde ich sehr wichtig, damit sich die Dinge setzen können, die uns gerade beschäftigen. Das ist doch auch in der Natur so: nach einer Phase der Ruhe kommt wieder die Zeit für Wachstum und Kreativität 8)

    300 Wochen in Klarheit sind eine tolle Leistung. Da bist Du auch für viele Menschen, die noch ganz am Anfang ihres Weges stehen, ein tolles Vorbild.

    Ich wünsche Dir einen guten Start in die Fahrradsaison 2014 - und wenn Du an Köln vorbeikommst, bist du ganz herzlich willkommen....

    Liebe Grüße,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    im Rückblick habe ich nochmal die Tage bei meiner Mutter Revue passieren lassen und freue mich, wie gut diese gemeinsamen Tage verlaufen sind.

    Wir können uns auf Augenhöhe begegnen - was viele Jahre so nicht möglich war- und ich sehe durchaus auch ihre Bemühungen, wenn ich dort bin.

    Ich merke, dass ich wieder zur Ruhe komme, vor allem auch arbeitsmäßig und ich schaue, was darüber hinaus für mich wichtig ist. Immer wieder finden mich Themen (auch in Form der *richtigen* Bücher zur Zeit) die mich zum Nachdenken anregen und letztlich weiterbringen.

    All dies ist (und bleibt) auch nach Jahren der Trockenheit ein spannender und lebendiger Prozess...

    Ein sonniges Wochenende,
    Samsara

    Lieber Frank,

    mich wundert es gar nicht so sehr, dass Du in so einer Phase bist - finde ich sehr positiv, denn Drama hatten wir doch genug, oder?

    Zitat

    Es ist wie ein Boden bereiten.

    Kann gut sein. Auch die Natur braucht erst einmal eine Phase der Ruhe, bevor es weitergeht.

    Correns schrieb

    Zitat

    Ich bin überrascht, wieviel ich im Zustand der Ruhe leisten kann.

    Das geht mir auch so - und spiegelt sich in dem viel zitierten *in der Ruhe liegt die Kraft* .

    Alles Gute Dir,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    da ich bekennender Karnevalsflüchtling bin, floh ich aus der Karnevalshochburg Köln und habe mich einige Tage in München bei meiner Mutter aufgehalten. Bevor die am Dienstag ihren Fasching feierten, war ich schon wieder daheim :wink:

    Was ich gut finde: das Verhältnis zu meiner Mutter hat sich in den letzten Jahren total entspannt und wir sind wieder gut ins Gespräch gekommen.

    Das hätte ich mir vor Jahren noch nicht vorstellen können. Ich hatte keine liebevolle Kindheit und habe viele Jahre einen radikalen Kontaktabbruch zu meinen Eltern praktiziert. Im Rahmen einer neuen Lebensgestaltung hatte ich vor einigen Jahren wieder Kontakt zu meiner Mutter aufgenommen, weil ich denke, dass späte Reue und die Blumen am Grab niemandem helfen. Mittlerweile bin ich sehr froh, dass diese Haltung dazu beigetragen hat, dass ich meiner Mutter wieder sehr viel näherkommen konnte. Dafür bin ich sehr dankbar.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Danke, lieber Correns,

    wenn ich in den letzten Jahren eines gelernt habe, dann ist es<: ganz genau in mich hineinspüren, was ist. Kein falsches Heldentum: wo es wehtut, muss ich noch einmal ganz genau hinschauen. Das hat mir auch in den vergangenen Wochen ganz erheblich weitergeholfen.

    Es gibt einen Weg - auch wenn ich ihn vielleicht nicht immer sofort sehe.

    Vertrauen, auf dem richtigen Weg zu sein und dann weiter zu gehen ist wichtig.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Jana,

    schön, dass Du hierher gefunden hast! Ich denke, dass Du hier Unterstützung für Deinen weiteren Weg finden kannst, wenn Du das wirklich möchtest.

    Da im Vorstellungsbereich nicht Jed/r lesen kann, könntest Du die wichtigsten Infos zu Dir auch hier nochmal einstellen, wenn Du magst (zumindest die Infos, die alle lesen sollen) So bekommst Du einen guten Erfahrungsaustausch zu den Dingen, die Dich gerade bewegen -wie lange schleicht sich der Alk in Deine Gedanken?? etc)

    Ich wünsche Dir einen guten und weiterbringenden Austausch im Forum,

    Samsara

    Lieber Lütze,

    auch von mir nachträglich alles Gute für das neue Lebensjahr. Ich hoffe, Du kannst noch einiges in die Tat umsetzen, was Dir wichtig ist., :)

    Ist die Vorstellung für Dich ein Problem, dass Gäste sich bei Deiner Feier mit Alk zurückhalten? Wenn Du für die Gäste wirklich wichtig bist, werden sie es ohne wenn und aber tun.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    ich habe nun schon fast einen Monat nicht mehr hier geschrieben - jetzt also ein kurzes update...

    Es ging in letzter Zeit nicht gut - gesundheitlich und beruflich. Beides hat mich stark beansprucht und meine ganze Kraft gekostet.

    Ich habe gemerkt, dass ich sehr viel Zeit und Energie brauch(t)e, um diese Dinge für mich klar zu bekommen und so habe ich mich erstmal für eine Zeit hier aus dem Forum zurückgezogen.

    Es gibt Zeiten, da braucht das reale Leben und seine Herausforderungen alle Energie und dann ist es gut zu erkennen, wo die persönlichen Grenzen sind. Das kann ich inzwischen ganz gut und habe hilfreiche Selbstschutz Methoden entwickelt. Ein entschiedenes NEIN zu allem, was gerade in so einer Situation nicht guttut (und eher weitere Energie raubt) ist da für mich eine hilfreiche Übung geworden.

    Die gesundheitliche Herausforderung (Krebs) hat sich relativiert, da momentan gutartiger Befund. Ich möchte mich da auch nicht von Angst regieren lassen.

    Für das Berufliche suche ich noch nach Lösungen. Auch wenn ich die derzeit nicht sehe, denke ich, dass es immer einen Weg gibt.

    Das Wichtigste in der schwierigen Zeit ist: Ich trinke nicht, Alkohol ist für mich keine Lösung.

    Auch wenn ich es derzeit nicht wirklich sehe: es gibt für alles eine Lösung, einen Weg, der sich mir zeigt, wenn es soweit ist.

    Ich habe in letzter Zeit oft über Mut nachdacht. Der zeigt sich nicht immer in großem Gebrüll nach außen. Manchmal meldet sich am Ende des Tages einfach nur eine ganz kleine Stimme, die sagt *morgen versuche ich es wieder*

    Wir haben es in der Hand, es jeden Tag wieder anzugehen..

    Schöne Woche,
    Samsara

    Lieber Wanderfreund,

    ich freu mich, mal wieder von Dir (und Deinen Reiseplänen) zu lesen.

    Das liest sich interessant und ich kann Deine (Vor-) Freude hinsichtlich der vielen Eindrücke in Landschaft und Kultur sehr gut nachvollziehen. Wann soll es denn genau losgehen? Schön, dass Du Deinen leichtgewichtigen mobilen Begleiter immer dabei hast, der Dir erlaubt, überall dort *Deine Zelte aufzuschlagen*, wo es schön ist 8)

    Alles Gute für Dich,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    liebe Seidenraupe,

    danke für Dein Feedback - ich freu mich, dass Du mit meinen Überlegungen etwas anfangen konntest. Vielleicht findest Du ja einen Weg, mit der Freundin wieder in Kontakt zu kommen, die sich wegen Deines Alkkonsums von Dir distanziert hat.

    Ich hatte einige wirklich gute Freunde, die keinen anderen Weg gesehen haben, als sich in meiner wirklich schlimmen Zeit von mir zu distanzieren, weil sie nicht mehr weiter wussten. Erst sehr viel später konnte ich akzeptieren, dass dies genau der für mich richtige Weg war, mich zum Handeln und zum Nachdenken zu veranlassen.

    Ich bin dankbar dafür, dass ich im Zuge meiner Abstinenz wieder auf diese für mich so wertvollen Freunde zugehen konnte und wir heute wieder eine wertschätzende Freundschaft pflegen können (vielleicht war diese Distanz auch nötig, um zu erkennen, dass nichts selbstverständlich ist...?)

    Ich bin momentan nicht so oft hier präsent, weil es viele Dinge gibt, die ich erst einmal für mich (überwiegend in der Stille und ohne Ablenkung) klären möchte. Da ist vieles im Wandel und manches macht mir auch temporär Angst - da ist es wichtig, mir diese Dinge ganz bewusst anzuschauen und die alten Muster zu entlarven, die mir Angst machen.

    Mir geht es trotzdem -oder vielleicht gerade deswegen- gut: weil ich mich mit diesen Mustern (auch wenn sie mich unsicher machen und partiell angsteinflößend sind) nüchtern und klar auseinander zu setzen und genau hinzuschauen, wo es hakt. Dies macht ja letztlich auch Weiterentwicklung aus :)

    Ohne Angst gibt es keinen Mut - und das macht mir immer wieder Mut, mich auch an angstbesetze Situationen zu wagen.

    Einen schönen Sonntag und herzliche Grüße,
    Samsara

    Lieber Atze,

    weißt Du denn genau, worin Deine Unzufriedenheit besteht?

    Sie muss ja sehr schlimm sein, wenn sie Dich bis in die frühen Morgenstunden heimsucht.... :( Ich weiß nichtmal, ob Schlaftabletten da wirklich helfen würden.

    Wie wäre es, wenn Du überlegst, was Dich unzufrieden macht (welche Schritte gäbe es zu mehr Zufriedenheit/ zur Überwindung der aktuellen nicht zufriedenen Situation) - was kannst Du Schritt für Schritt ändern. Ich habe am Anfang meines Weges gemerkt, dass es mir Kraft gegeben hatte, überhaupt mit dem ersten Schritt angefangen zu haben.

    Alles Gute und viel Glück,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    ich hatte es ja schon angedeutet, dass mich das Thema *annehmen, was ist* auch in diesem Jahr nicht loslassen wird.

    Als ich mich vor Jahren damit beschäftigte, hatte ich das Gefühl, dass mit dem Annehmen so ein Erdulden, Ertragen - also eine Art Opferhaltung verbunden sein würden. Alles Dinge, gegen die ich eine Anti-Haltung hatte :( Ich habe mit viel Energie gegen diese Gefühle gekämpft :(

    Die letzten Jahreswechsel im Kloster haben mir gezeigt, dass das Annehmen auch der unangenehmen Umstände in meinem Leben und auf meinem Weg ein aktiver Prozess der Lebensgestaltung sein kann, denn jedes Hindernis auf dem Weg kann auf seine Weise auch ein guter Lehrer sein...

    Ich habe gemerkt, dass ich oft die Umstände und die damit verbundenen Ängste nicht ändern kann - aber meinen Umgang mit diesen Situationen. Dieser Perspektivwechsel ist für mich sehr wichtig geworden :)

    Herzliche Grüße,
    Samsara