Hallo,
habe in meiner SHG die Sachen angesprochen, die mir Sorgen machen. War gut, jetzt gehts mir wieder besser, auch wenn damit die Probleme nicht weg sind, aber ich habe für mich etwas Klarheit bekommen und es rotiert nicht mehr so in meinem Kopf, auch dank Eurer Reaktionen.
Hoffe auf eine ruhigere Nacht, meine Schritte für den nächsten Tag liegen aufgeschrieben in der Küche, und vor allem bin ich superfroh und erleichtert, dass ich nicht getrunken habe! Nein ich bin stolz darauf.
So, wünsche allen eine gute Nacht, Laufschnecke ![]()
Beiträge von Laufschnecke
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Hallo, Spaijoggel, hallo, Sokid
Danke für Eure Gedanken, ihr habt beide recht
Sollte die LZT bewilligt werden, werde ich sie auch machen. Habe meinen Chef noch mal darauf angesprochen, er ist zwar nicht begeistert, aber so wies aussieht, droht mir nicht die Kündigung. Was meine Kollegen denken, ist mir egal, ich kanns nicht ändern, ich bin wichtig, die Abteilung ist bis jetzt ja auch ohne mich ausgekommen
,jeder ist ersetzbar.
Habe sowieso nicht vor, dort bis zur Rente zu bleiben, vielleicht finde ich ja während der LZT eine realistische Alternative.
Ja, hab die kleinen Schritte etwas aus den Augen verloren
, ab jetzt werden sie wieder eingehalten.
Freue mich, dass heute mein Sohn kommt
und von der ital. Fam. über mir fährt heute der Grossteil wieder zurück nach Italien
, da wirds hier erstmal wieder ruhiger(glaub, meine Katze kanns auch kaum abwarten, ist schon ganz verschreckt).
Ganz liebe Grüsse, Laufschnecke -
Guten Morgen,
habs aufgegeben, versuche seit 2 Std. wieder Schlaf zu finden, geht nicht.Zu viele Gedanken, zu viel durcheinander, zu viel Grübeln
Kann einfachnicht abschalten, das Gespräch mit dem Sozialarbeiter gestern geht mir einfach nicht aus dem Kopf. So wies aussieht, werde ich eine stat.Reha machen müsen, da es die Krankenkasse fordert. Die Forderung kam aber erst, als ich die Wiedereingliederung begonnen hatte.
Wenn die LZT bewilligt wird, hab ich keine Wahl, lehne ich sie ab, zahlt die Krankenkasse nicht mehr, nehme ich sie an, habe ich Angst, meinen Job zu verlieren. Bin jetzt 3 Wochen wieder drin, seit 3 Tagen mit 4 Std. am Tag, bin aber auch schon wieder voll eingeplant im Job. Ist ziemlich anstrengend. Überlege, alles zu schmeißen und die Wiedereingliederung abzubrechen, die Reha abzuwarten und dann nochmal anzufangen. Frage mich aber, was mein Arbeitgeber dazu sagt, erst mache ich ihnen Hoffnung und dann verschwinde ich wieder. Geht aber nicht um sie sondern um mich, trotzdem hätte ich ein schlechtes Gewissen, wir sind so knapp besetzt, dass mein Chef sicher sauer sein würde, er sieht die Wiedereingliederung mehr als Formsache und geht davon aus, dass ich schon bald wieder voll dabei bin. Kann ihn uach verstehen, aber ich fange schon wieder an, es allen anderen recht zu machen, nur nicht mir
Auch wenn ich es mir noch nicht so recht eingestehen kann, dämmert mir langsam, dass mir die LZT gut tun würde. Habe riesige Angst davor, nochmal so lange wegzugehen, allein wenn ich daran denke schießen mir schon die Tränen in die Augen
Weg von meinem Sohn, von Freunden und von meiner Katze. Ich will aber auch trocken bleiben und glaube nicht, dass ich mich als stabil betrachten kann, merke, wie ich immer mehr grübel, mich darüber ärgere, dass ich mich schon wieder von meiner Arbeit beeinflussen lasse
Bin unzufrieden und schlecht gelaunt, am WE war es noch nicht so. Verflixt, ich habe gedacht, jetzt klappts, Du fängst in kleinen Schritten wieder an zu arbeiten, suchst Dir dann eine andere Stelle und eine andere Wohnung. Hatte so viel Kraft und Zuversicht, aber jetzt schwindet alles dahin
Habe heute abend SHG, werde da ansprechen, wies mir geht, habe es sonst oft für mich behalten, wenn es mir schlecht ging, sollte ja keiner sehen, dass ich schwach bin, und es fällt mir noch immer sehr schwer, meine Gefühle zuzulassen geschweige denn auszusprechen
Hilfe anzunehmen ist das gleiche Problem, wenn ich das aber nicht mache, werde ich nicht lange trocken bleiben.
Will ich aber, also muß ich meine Situation klären, auch wenns schwer fällt.
Also, Laufschnecke, nicht jammern,handeln(jetzt habe ich mir irgendwie selbst eine Nachricht geschickt
,denke, das Schreiben hat mir gut getan),
wünsche einen schönen, trockenen Tag,L.sch. -
Hallo,
nein, so war es nicht gemeint, Summerdream, sorry!
Wir haben alle unsere Vergangenheit und unsere eigene Geschichte, um so unterschieddlicher undemotionaler reagieren wir. Meine Reaktion war, dass ich mißverstanden werden könte auf meinem Weg, die Alkoholkrankheit für mich zu akzeptieren.
Auch ich habe eine Vergangenheit, die mich immer wieder einholt,wenn es um Schuld geht. Deswegen reagiere ich vieleicht so heftig, habe aber auch hier im Forum gelesen und gelernt, dass ich meine Gefühle mitteilen kann. Wollte niemanden verletzen, aber habe auch viel darüber nachgedacht.
Sorry, Hans, ich kenne Deine Geschichte nicht und wollte Dir nicht zu nahe treten, alles Gute, Laufschnecke -
Hallo, Hans,
finde Deinen Beitrag schockierend
,so viel Hass, so viel Verzweifelung, was hast Du nur erlebt, dass Du so böse reagierst
Hoffe, Du findest Hilfe, denn die brauchst Du meiner Meinung nach.
Fühle mich gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass Du im Forum liest und Dich evtl.amüsierst oder Dich lustig machst über die Gründe, die zu einem Rückfall führen können
Du bist ein Grund mehr für mich, in den geschützten Bereich zu wechseln
Wünsche Dir, dass Du vielleicht irgendwann eine andere Sichtweise bekommst, machs gut, Laufschnecke
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Hallo, Katharina, möchte Dich auch einfach nur ganz fest drücken
, bin zwar noch nicht lange hier im Forum, kann Dich aber gut verstehen.
Dicken Drücker von der (immer müden) Laufschnecke
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So,da bin ich wieder. Der Termin bei der Diakonie hat wieder neue Probleme aufgeworfen
,aber dazu später.
Der Nachmittag mit meinem Sohn ist dann doch noch ganz gut verlaufen, allerdings haben er und auch mein Ex gemerkt, dass ich verstimmt war, als sie kamen. Mein Ex hat gleich gefragt, was los sei und ich habe ihm erklärt, dass ich enttäuscht bin und ein bischen traurig, weil unser Sohn mal wieder nicht zu mir gekommen ist. Er nahm ihn gleich in Schutz, er hätte halt nicht daran gedacht, er ist einfach nur in den falschen Bus gestiegen. Nagut, habe ich geantwortet, mag so sein, aber trotzdem bin ich traurig, warum soll ich das nicht zugeben? Mein Sohn hat es auch mitbekommen und gleich hatte ich ein schlechtes Gewissen.
Nachdem mein Ex weg war, kam ich langsam ins Gespräch mit dem Kurzen, und wir haben uns rel. lange über Freunde, Mädchen und Fitness (er möchte gern kräftigere Oberarme haben u. einen "Waschbrettbauch", da er für sein Alter rel. klein und dünn ist) unterhalten und meine Zweifel haben sich schnell in Luft aufgelöst. Ich war glücklich, dass er seine Gedanken mit mir teilte und wurde wieder entspannter.Während er seine Hausaufgaben machte, war ich im Forum, was er dann mitbekam. Habs ihm erklärt und gesagt, dass es wichtig für mich sei, mich mit Betroffenen auszutauschen, er hat es ohne Kommentar hingenommen, war nur erstaunt, dass ich genau wie er Zeit am PC mit Lesen und Schreiben verbringe.
Dann mußte er zum Schießtraining( er ist Luftgewehrschütze u. sehr erfolgreich), ich habe in der Zwischenzeit einegekauft u. wir sind wieder zu mir gefahren. Hab Essen gemacht, er war am PC u. wir haben nach dem Essen unserer Leidenschaft gefröhnt, den Serienkrimis. Allerdings sollte er gegen 21.30 ins Bett und so habe ich ihn mehrmals aufgefordert, die Schultasche zu packen und sich fertig zu machen, da er ja noch nicht bei mir schläft, mußte ich mit ihm in die Wohnung meines Ex-Mannes fahren(ist nicht weit von hier). Aber er wollte noch bleiben, ob wir nicht noch eine Serie gucken könnten, er wär doch so selten hier. Habe ihm gesagt, dass er ja jederzeit kommen könnte, wäre für mich kein Problem, würde mich freuen.
Sind dann gefahren, aber er hats doch noch geschafft, mich in der anderen Wohnung zu überreden, wenigstens bis zur Werbepause zu gucken
So langsam kam bei mir der Verdacht auf, dass er nur das ins Bettgehen rauszögern wollte.
Als er endlich im Bett war, wars fast 23.00 und er war wieder reserviert und zurückhaltend. Ich war im Wohnzimmer am PC, da stand er plötzlich hinter mir, aber auf dei Frage, was wäre, bekam ich keine Antwort.
Wieder im Bett bat ich ihn sehr bestimmt, jetzt das Licht auszumachen, kam kein Kommentar. Als mein Ex eine halbe Stunde später kam, fragte er mich, warum bei unserem Sohn noch Licht brennen würde. Ich habe ihm berichtet und auch gesagt, dass er keine halbe Stunde Vokabeln gelernt hätte, obwohl ich ihn mehrmals aufgefordert u. ihm schließl. gesagt hätte, dass er dafür Dienstag eine Stunde lernen müsste. Bei Papa klappts ja auch und ich hatte das Gefühl, dass er ausprobieren wollte, wie weit er bei mir gehen kann. Zuletzt sagte mir mein Mann noch, dass er ihm in meiner Wohnung gesagt hätte, er solle nicht immer so ein Gesicht ziehen, wenn er hier wäre. Aha, dachte ich, ist ihm also doch aufgefallen.
Naja, bin müde und nachdenklich nach Hause gefahren
Was mache ich nun richtig und was falsch?
Da er weiß,dass ichumziehen möchte, hofft er und fragt mich auch immer wieder, ob ich nicht in den Nachbarort ziehen könnte, in dem seine Freunde wohnen, dann würde auch öfter kommen
Aber dann müßte ich wieder weiter mit dem Auto zur Arbeit fahren, jetzt sind es keine 5 min. mit dem Rad, weiß ja auch gar nicht, ob ich da langfristig weiter arbeite.
Möchte so gern, dass er kommt, weil er bei mir sein möchte und nicht, weil seine Freunde in Reichweite wohnen. Bis jetzt konnte er immer hin, einer von uns ist immer gefahren.
Erwarte ich zu viel von ihm
Von mir
Sicher bin ich zu ungeduldig, aber will mich auch nicht von seinen Wünschen manipulieren lassen
Einfach blöd und verfahren finde ich die Situation.
Ich weiß, dass er hofft, dass ich nicht mehr trinke, sicher hat er das immer im Kopf, aber er sollte auch erfahren, dass ich immer daran arbeiten muß, es ist keine Phase, die irgendwann Vergangenheit ist, ich bin Alkoholikerin und es ist ein Teil von mir. Ob ihm die Erwähnung des Forums Angst gemacht hat
Wie rede ich mit ihm darüber
Möchte nicht heimlich und nur dann hier im Forum sein, wenn er nicht da ist oder es nicht sieht.
jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben, meine Katze liegt beleidigt auf dem Bett, meine Wäsche hat sich einfach nicht allein auf den Weg in die Waschmaschiene gemacht und der Staubsauger hat auch nicht seine Arbeit erledigt. Da muß ich wohl mal nachhelfen...
Über tobt wie immer das Leben, vielleicht sollte ich mal meine Ster.anlage laut aufdrehen
, solange, bis sie sich beschweren, würde aber wohl bis morgen dauern, sind nicht so geräuschempfindl. wie ich
Von der Diakonie später, brauche dringend eine Denkpause und meine Wohnung eine kl. Aufräumaktion....Als Schnecke ist man eben nicht so schnell
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Danke, Spaijoggel
Bin immernoch etwas müde, 4 Std. arbeiten bin ich nach einem halben Jahr doch nicht mehr gewohnt.
Hab jetzt einen Termin bei der Diakonie, aber den Abend heute habe ich fürs Forum und für "Goodbye Deutschland" reserviert (träume zu gerne vom auswandern....)
Bis heut abend,lG, Laufschnecke -
Hey, Frank,
, wenns Dich tröstet-ich habe mich noch länger durch die Hölle gequält und spüre noch immer ihre Hitze...
Mein Hausarzt hat mal zu mir gesagt:"wahre Stärke bedeutet nicht, nie hinzufallen, sondern immer wieder aufzustehen." Du hast kapituliert vor dem Alk, aber Du bist nicht liegengeblieben, das ist stark
Wünsche Dir weiterhin viel stärke
LG, Laufschnecke. -
Um das Chaos meines Textes zu liften: Wollte auf den Satz antworten, wie ich dazu gekommen bin, meinen Mann und mein armes Kind zu verlassen. Was als Zitat erschien, sollte eigentlich meine Antwort sein.
Kriegs aber noch raus, wies geht...
Gute Nacht, Laufschnecke -
Hallo, Kawi, danke fürs drücken
,hat gut getan!
Wie es war, erzähl ich morgen, bin schon spät dran, habe mo Frühschicht, war auf jeden Fall doch noch ganz schön, werde aber das Gefühl nicht los, dass mein Sohn den Weg des geringsten Widerstands geht, weiß nicht, wie ich damit umgehen soll
Werd auf jeden Fall morgen berichten, ist mir wichtig.
Schlaf schön
Hallo, Sokid, freu mich, von Dir zu hören
ja, jeder Tag ist ein Neuanfang, jeder Tag braucht Kraft, aber auch jeder vergangene, trockene Tag ist ein Erfolg. So viele Baustellen, da muß ich aufpassen, dass ich nicht die eine zuschütte und damit eine neue schaffe.
Nur nicht den Kopf verlieren ,eins nach dem anderen.
Muß jetzt erstmal ins Bett, mein Kater versucht schon, auf der Tastatur herumzuturnen um mir unmißverständlich mitzuteilen, dass er schmusen möchte u. Schlafenszeit ist.
Gute Nacht
An alle, die in meinem Threat lesen und mir schreiben: danke, es ein total schönes Gefühl, ernstgenommen zu werden und Ratschläge und Meinungen zu lesen
Wünsche Euch morgen, äh, heute einen weiteren trockenen und nicht all zu veregneten Tag, eure müde Laufschnecke -
Hi, hat nicht so richtig geklappt mit dem Zitieren
Hoffe, konntest es trotzdem entziffern,
übe halt noch,lG, Laufschnecke -
Hallo, Lorretta,
achtung, ich versuchs mal mit dem Zitieren, weiß nicht, obs klappt
Du hats geschrieben:ZitatAlles anzeigen
Also, geschockt bin ich auch über Deine Einstellung zum Trockenwerden, aber ich habe sicher eine andere Vorgeschichte als Du, ich bin Problemtrinkerin, Ansttrinkerin, Lauf-weg-Trinkerin,Gutes-Gefühl-Trinkerin usw. Mit einem Wort, ich bin Alkoholikerin und werde nie kontrolliert trinken können.
Sicher habe ich nicht "die glückliche Fam." verlassen, um trocken zu werden,sondern weil wir als Fam. schon lange nicht mehr glücklich waren.
Ist ne lange Geschichte, möchte erstmal nicht weiter darauf eingehen.
Aber mein Kind ist nicht arm, arm wäre es gewesen, wenn ich nicht aufgehört hätte zu trinken. Ich weiß, wie es ist, mit einer trinkenden Mutter aufzuwachsen, das wollte ich ihm auf keinen Fall antun
Es ist nicht leicht für mich, dass er mehr bei seinem Vater ist (hoffe auch, dass es sich jetzt ändert, wenn ich trocken bleibe), aber es ist besser für ihn. Ich sehe, wie possitiv er sich im letzten halben Jahr verändert hat, mein Ex ist eine Konstante in seinem Leben und gibt ihm eine Sicherheit, die ich ihm als trinkende Mutter nicht geben konnte. Ich liebe ihn über alles, gerade deshalb sollte es für ihn nicht so weitergehen.
In seiner Gegenwart war ich nicht immer volltrunken, aber er hat es gemerkt, auch wenn ich lange geglaubt habe, dass es nicht der Fall sei.
Ich habe ihm Angst gemacht, auch wenn es ihm nicht bewußt war.
Jetzt hoffe ich, dass er sich bei mir irgendwann wieder sicher fühlt, ich wünsche es mir sehr. Es ist zur Zeit nicht leicht, er fehlt mir sehr und ich bin sehr ungeduldig
Aber eins weiß ich, sollte ich wieder trinken, möchte ich nicht,dass er das aushalten muß
Heißt nicht, dass wir nicht irgendwann über all das reden können, heißt auch nicht, dass er keinen Kontakt zu mir haben soll, aber er ist erst 13 und mit seiner eigenen Entwicklung beschäfftigt, meine werde ich ihm hoffentlich auch eines Tages erklären können und wir haben wieder ein verautes Verhältnis.
Ich bin gegangen, weilich keine andere Möglichkeit gesehen habe, mich selber wiederzufinden.
Sorry, muß Schluß machen,mein Sohn möchte an den PC, er ist heute nachmittag bei mir
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Hallo,zusammen
Hab meinen ersten 4 Std.Tag hinter mir, hat ganz gut geklappt, habe meinem Chef, wenn auch etwas zaghaft, darauf aufmerksam gemacht, dass ich einige neue Geräte noch nicht kenne, aber trotzdem allein bedienen mußte, was ich nicht so gut afnd. Möchte auch nicht 3 oder 4mal pro Woche Spätdienst machen, i.d. Regel machen alle nur max. 1 Tag Stpätd. pro Woche. Er war erst etwas irritiert, hat aber dann eingelenkt und mir angeboten, morgen mal über die Dienstzeiten zu sprechen. Whow, mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, ich hatte endlich mal den Mund aufgemacht
. Ist zwar erst ein kleiner Anfang, aber es ist einer!
Zuhase angekommen wollte ich mich ne Std. aufs Ohr hauen, denkste, im Haus tobte das Leben mal wieder von seiner schönsten Lautstärke
Ich brauch unbedingt eine andere Wohnung
Auch mein Sohn ist wiedermal nicht gekommen, er ist doch zu meinem Ex gefahren, der hat ab 16.00 Nachtdienst. Sagt, er hätte ganz vergessen, dass er ja zu mir sollte u. ist in den falschen Bus gestiegen.
Ich glaub ihm aber nicht so richtig, wir haben noch gestern abend darüber gesprochen. Ich will ihm nicht unrecht tun, aber ich bin richtig traurig
Ich weiß, das ich Geduld haben muß, ich weiß, dass ich lange nicht für ihn da war, ich weiß, er ist 13 u. hat ganz andere Dinge im Kopf, aber es tut trotzdem weh! Fühle mich auch schuldig, lag ja an meinem Saufen, dass er kein Vertrauen mehr hat, bin ja selber schuld.
Jetzt, wo ich allein bin und trocken, habe ich das Gefühl, ich empfinde es doppelt so intensiv, vielleicht bin ich auch einfach noch zu sensibel.
Mein Ex bringt ihn gleich vorbei, hoffe, er merkt mir meine Entäuschung nicht an, andererseits- wäre das so schlimm
Sorry, muß erstmal Pause machen, sonst stehe ich gleich völlig verheult in der Tür
Bis später, shnief... -
Guten Abend,
danke für die Reaktionen in meinem Thread
Es ist wohl so, letztlich werde ich es nur schaffen, wenn ich mein Leben ändere. Bin damit angefangen, ist nicht leicht, aber der einzige Weg zur Trockenheit.
Sowohl die Rücfälle als auch die Depressionsphasen sind meiner Meinung nach eine Nachricht für mich:Bis jetzt hast Du die Ursache nicht erkannt, nur die Symtome behandelt.
Depries habe ich auch schon seit meiner Kindheit, aber nie wirklich ernst genommen. Nach der Geburt meines Sohnes war es aber so schlimm, dass ich einen Arzt aufgesucht habe und ihm gesagt habe, dass ich entweder Medikamente oder sonstiges bekomme, oder ich würde auf dem Rückweg Gas geben und vor einen Baum fahren.
Medis habe ich bekommen, und nach 3 Wochen ging es mir viel besser. Hab sie gute 10 Jahre genommen, aber nie überlegt, warum ich sie habe.
Trotz der Medis wurde ich Alkoholikerin und hatte noch ein Zeichen mehr, das mir klarmachen wollte, dass ich mein Leben ändern muss, meine Traumen aufarbeiten und lernen, mich selbst zu akzeptieren und meine Grenzen kennenzulernen und einzuhalten. Ich ahbe sie 30 Jahre lang überschritten, habe 30 Jahre funktioniert und mich selbst verloren.
Jetzt will ich das ändern, Schritt für Schritt, mich selber lieben, mit mir selber zufrieden sein, meine Schwächen akzeptieren.
Habe einen langen Weg vor mir, und bin froh, dass ich mich hier mitteilen kann, dass ich schreiben kann, was gut und was nicht gut läuft und dass es hier Menschen gibt, die es geschafft haben und mit Rat und eigenen Erfahrungen da sind.
Im nächsten Monat werde ich die Rechnung für den geschützten Bereich überweisen und ein Tagebuch beginnen. In diesem Monat gehts einfach nicht mehr. Hab so viel zu erzählen, sind aber auch Dinge, die ich lieber in einem geschützten Forum erzählen möchte, sind einfach sehr intim und hier nicht so angebracht.
Aber heute wars schön, habe wieder einen trockenen Tag verbracht, morgen gehts weiter,
, Laufschnecke -
Moin,moin
Uff, bin gerade zum ersten Mal seit längerem wieder gelaufen, hat noch ganz gut geklappt trotz der Qualmerei. Habe mich allerdings ein paar mal dabei erwischt, ans aufgeben zu denken, war aber eher der Kopf als die Beine. Mein Höhrbuch hat mich dann abgelenkt und es gng doch weiter.
Ja, es ist von mal zu mal leichter, es auszusprechen, war heute morgen nach dem Aufwachen ein bischen stolz auf mich, was ich gestern geschafft habe
.Es macht mir Mut, weiterzugehen und und nicht aufzugeben. Wünsche mir so sehr, dass ich es schaffe, trocken zu bleiben,ich hatte ja schon mehrmals trockene Phasen, aber irgendwann bin ich doch rückfällig geworden, das gibt mir zu denken und dämpft meinen Mut etwas
Habe Angst, dass es doch mal kippen könnte,denn wenn ich so überlege, habe nicht unbedingt dann wieder getrunken, wenns Probleme gab, sondern auch, wenn es besonders gut lief, ich weiß nicht so genau, ich hatte dann das Gefühl, alles irgedwie noch mal toppen zu müssen, oder wars der Irrglaube, es bei einem Glas belassen zu können
Werde jedenfalls weiterhin versuchen, gut auf mich aufzupassen.
Wünsche Euch einen schönen Sonntag,
Laufschnecke -
Hallo,Sokid, alles okay bei Dir?
Habe heute eine SHG für Depressionen aufgesucht, steht in meinem Thread, wenn Du Lust hast, lies doch mal nach,
hoffe, es geht Dir gut
lieben Gruss, Laufschnecke -
Hallo, ist ja schon spät, aber ich möchte gern noch von meinem Tag erzählen, der heute richtig schön war.
Gegen mittag habe ich mich entschlossen, den "Tag der Selbsthilfe" in unserem Ort zu besuchen, hab lange gezögert, weil es für mich komisch war, ganz allein loszugehen. Aber ich suche schon länger eine SHG für Depressionen und hoffte, fundig zu werden. Zuerst stand ich ziemlich verloren auf dem Rathausplatz, war wenig los und ich fühlte mich unsicher. Ein kleiner Stand fiehl mir zwar ins Auge, der eine SHG für bipolar Erkrankte representierte, aber ich habe mich nicht getraut, hinzugehen
Da stand ich nun, und wünschte mir, nicht allein hingegangen zu sein. Ich bin immer näher an den Stand herangerückt und irgendwann hab ich einfach einen Flyer vom Tisch genommen und gelesen. Irgendwie bin ich dann doch ins Gespräch mit den 2 Herren an dem Stand ins Gespräch gekommen. Lange Rede, kurzer Sinn, sie haben mich eingeladen, an ihrem gemeinsamen Grillabend teilzunehmen, der heute abend stattfand.
Zu hause wieder angekommen, war ich mir nicht sicher, ob ich allein dort hinfahren sollte, aber die lautstarke Geb,feier im Garten hat dann doch den Ausschlag gegeben, würde ich hierbleiben, würde ich mich ärgern, aber mit meinem Ex aufs Stadtfest zu gehen, war auch keine Alternative. Also bin ich hin, und es war ein sehr schöner Abend. Es tat gut, mich über Depression austauschen zu können und ich habe mich ganz wohl gefühlt.
Gab allerdings auch Bier, die Kombination Depression und Alkoholkrankheit ist wohl selten. Ich werde am Mittwoch mal zum Gruppenabend gehen, mal sehen, wie es so ist.
Es ist komisch, in meiner SHG für Sucht ist kein Platz für Depression, aber in der SHG für Depression ist Alkoholismus auch nicht unbedingt Thema. Habe aber gleich gesagt, dass ich Alkoholikerin bin, wollte nicht Gefahr laufen, das Angebot eines Biers wahrzunehmen. Das Verständnis war gleich da, niemand hat mich aufgefordert, Alk zu trinken, im Gegenteil, sie fragten mich, ob es ein Problem für mich wäre, das Bier vor mir zu haben, dann würden sie es in die Küche stellen.
Alles in allem war es sehr aufregend und ich bin noch ganz verwirrt von den neuen Eindrücken und persönl. Geschichten.
Habe aber auch gemerkt, wie gut es war, von meiner Depression erzählen zu können und mich mit Menschen zu unterhalten, denen dieses Thema sehr vertraut ist.
Werde mir alles noch mal durch den Kopf gehen lassen, aber nicht mehr heute abend, morgen ist auch noch ein Tag, gute Nacht, Laufschnecke -
Hi, Mario,
was verstehst Du unter "sinnvoller Beschäftigung"
Ich finde, nicht alles, was ich mache, muss sinnvoll sein, wenn Dir PC-Spiele Spaß machen und es Dir gelingt, sie zeitl. zu begrenzen, spricht doch nichts dagegen, oder? Ich puzzel z.B. gern, zuerst dachte ich immer, dass es zeitverschwendung ist, und was ich alles in der Zeit schaffen könnte, aber es macht mir einfach Spass und tut mir gut.
Finde es aber toll, dass Du so vorsichtig bist, es gbt vieles, was wir als "Suchtmittelersatz" einsetzen können, nach meiner Langzeittherapie 2004 habe ich nicht so aufgepasst und habe meine Sucht aufs Laufen verlagert.
Ich bin jede Woche gute 20-30km gelaufen und war sofort unzufrieden, wenn ich es mal nicht geschafft habe. Ich bin Halbmarathon gelaufen und die Krönung war der Hermannslauf in Bielefeld. Ich war inzwischen auf 54kg(bin 1,74m gross) runter und fand mich immer noch nicht gut genug. Nachdem ich einmal im Ziel zusammengebrochen bin, wurde mir klar, dass es so nicht weitergehen kann. Ist mir sehr schwer gefallen, aber ich habe beschlossen, keine öffentl. Läufe mehr mitzumachen und laufe nur noch für mich, keine festgesetzten Zeiten, keine festen Kilometer. Jetzt macht mir das Laufen wieder Spass und es hilft mir, mich zu entspannen und abzuschalten.
Wiege auch inzwischen wieder 68kg, ist eben so,bin damit zufrieden.
Habe mir allerdings meine Urkunde vom Hermannslauf aufgehängt, bin doch ein bischen stolz drauf,auch wenns inzwischen Vergangenheit ist...,chiao, Laufschnecke -
Moin,moin, alle zusammen
Ich wünsche Euch ein superschönes, sooniges und trockenes WE!
Mein Lieblingsbuch ist "Wer die Nachtigall stört" von Harper Lee. Ist auch mal verfolmt worden mit Gregory Peck, uralter Schinken, ziert aber seit meinem Geburtstag als DVD mein Wohnzimmerregal.
Ansonsten sind Krimis meine Leidenschaft, am liebsten schwedische, norwegische oder englische.
Hab gerade d.Wohungsmarkt studiert, wieder nichts dabei
.Heute abend findet im Garten ein ital. Fam.fest statt, Luc. hat Geburtstag, Grund für mich, mich ab 19.00 Uhr zu verkrümmeln, bin zwar auch eingeladen, aber es gibt viel Alk, hab keinen Bock darauf, allen beim Trinken zuzusehen und mein italienisch ist supermies.
Mein Ex-Mann hat mir angeboten, heute abend mit aufs Stadtfest zu gehen, ist aber auch nicht so die richtige Alternative. Muß mich wohl mal ans Telef.hängen....
