Hey, Lorretta
alles okay
Wie gehts Dir? Meld Dich mel, lieben Gruß, Laufschnecke
Beiträge von Laufschnecke
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Okay, passe für heute. Bin so kaputt und müde, so viel Gedanken, soviel (gutgemeinte) Ratschläge, mir schwirrt der Kopf und ich kann nicht mehr. Ab ins Bett, Krmi noch weiterlesen und schlafen....
Werde versuchen, meine Albträume zu bewerten, sicher hat es einen Grund,dass sie immer wieder kehren. Versuche aber auch, mit pos. Gedanken einzuschlafen,gute Nacht, schön, dass es Euch gibt, bin froh, im Forum schreiben und lesen zu können!
Gähn, bis morgen, Laufschnecke -
Sorry, wollte nicht nicht allwissend auftreten. Werde demnächst vermeiden, Erfahrungen zwecks Medis auszutauschen. Kann nur Sokid gut verstehen, ist mir lange genauso gegangen. Geht mir auch heute noch so, Depression und Sucht gehen oft einher, trotzdem ist das Problem der depr. Erkrankung nicht immer bekannt und auch nicht jedem Suchterkrankten vertraut.Ich finde, die Kombination von Sucht und Depression ist sehr schwer nachvollziehbar, vielleicht sind es sogar getrennte Themen.
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Hallo, Koko,
, bin jetzt absolut groggy, ich weiß, dass Albträume uuf nicht bewältigte oder nicht bewußte Dinge aufmerksam nmachen,in meinen Träumen kommt oft die Vergangenheit hoch, ich reagiere neuerdings agressiv gegen meine Eltern, ich kann die Vergangenheit nicht ändern, aber ich fange an, mich gegen sie zu wehren. Habe seit Wochen keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, und das ist gut so. Zu lange habe ich mich für ihr jetziges Dissaster verantwortlich gefühlt, habe unter absolut widrigen Umständen mein Abi gemacht, meine Schwester grossgezogen und sie so lange es ging, beschützt. Sie (meine Schweaster), ist inzwischen glücklich verheiratet, lebt ihr Leben, hat nichts von der Depression u. Alkoholsucht meiner Mutter geerbt, aber ich hänge durch.
Ich kann und will jetzt nicht mehr dazu sagen, es würde mich zu sehr runterziehen, meine Kindheit ist ein sehr heitles Thema. Plane eine Traumatherapie im nächsten Jahr, um endlich alles einmal aufzuarbeiten, habe aber auch ganz schön Angst davor.
Muß jetzt mal abschalten u.gehe mit meinem Lieblingsbuch ins Bett, in diesem Forum habe ich viel von mir selbst erzählt und vieles ist wieder hochgekommen. Wünsche Dir weiterhin viel Kraft
mach weiter so, wird klappen, wenn Du im Forum bleibst, alles Liebe, Laufschnecke -
Hallo, Sokid
nicht aufgeben, egal,wieviel Schachteln Du aufmachst, das ist ein Problem, das warten kann.
Habe heute auch einen Sch.tag,läuft alles nicht so, wie ich es gerne hätte. Bin schon schlechtgelaunt aufgewacht, der Tag war entsprechend und gut gehts mir immer noch nicht
. Gib dem Medikament eine Chance, es dauert, bis es seine Wirkung entfaltet! Du bist sehr stark, Du hälst Deine Gefühle aus, das ist total schwer. Dass Du da mehr rauchst, als Dir lieb ist, kenne ich gut. Zur Zeit rauche ich auch viel zu viel, der nächste Lauf wird es zeigen, aber ich kann nicht anders, bin supernervös und hektisch.
Hoffe auf einen besseren Tag morgen und auf Kraft, meine Gedanken zu sortieren, sind nämlich ganz schön konfus.
Du schaffst das, bleib bei Dir und Deinen Gefühlen, klasse, was Du bis jetzt geschafft hast
Bin noch länger on, vielleicht überschneiden sich unsere Mails ausnahmsweise nicht, lieben Gruss, Laufschnecke 
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Halo, Koko
ist genau mein Problem- finanzielles Risiko eingehen ist absolut nicht drin. Bin leider so aufgewachsen, dass Schulden machen, lügen und schweigen zur Tagesordnung gehörten, selbst ein Kontoüberzug von mehr als 100 Euro versetzt mich in Panik, dabei läßt es sich zur Zeit gar nicht vermeiden, das Krankengeld reicht einfach hinten und vorne nicht.
In dieser Hinsicht bin ich echt gebrandtmarkt, kann nicht weiter darauf eingehen, weil es zu viele negative Emotionen weckt.
Weiß im Moment weder ein noch aus, brauche meinen Job wegen des Geldes, aber gleichzeitig ist er zu anstrengend für mich. Blöde Zwickmühle, was soll ich nur machen?, Der Ist-Zustand ist nicht okay, aber neue Alternativen machen mir Angst. Das spiegelt sich auch in meinen Albträumen wieder, immer wieder tauchen meine Eltern auf, und reagiere böse und agressiv, vielleicht, weil ich es in der Vergangenheit vermieden habe, überhaupt einen Ton von mir zu geben. Mist, jetzt muß ich mal handeln, aber es ist so schwer
Komme gleich wieder, hab was aufn Herd -
Hi,komme gerade von der Arbeit,das war mein letzter Tag mit 2 Std. Mußte die ganze Zeit an die "Tierpension Laufschnecke" denken, schöne Idee, sehr verlockend der Gedanke, mit Tieren arbeiten zu können, aber eine Selbstständigkeit würde ich wohl nicht aufbauen können, das liegt mir nicht. Aber dieser Job, puh, ob ich die Wiedereingliederung schaffe
, ich bin gerade mal 2 Wochen mit wenig Stunden dabei und schon fragt mich heute mein Chef, wieviel Stunden ich im September arbeiten würde, müßten dann doch tägl. wenigstens 6 Stunden sein oder vielleicht schon meine volle Arbeitszeit von 7 Std.? Und da wäre ja noch mein ganzer Jahresurlaub, ob ich ein paar Tage vielleicht schon im Oktober nehmen könnte?
Das geht mir alles zu schnell, ich kann noch gar nicht sagen, ob ich nach 2 Wochen mit 4 Std.tägl. gleich auf 6 oder 7 gehe. Dann dauert es auch sicher nicht mehr lang und ich mache wieder Bereitschaftsdienste. Mit meinem Arzt in der Psychiatrie habe ich besprochen, dass ich weitere 2 Wochen 4 Std. machen kann, wenn ich das Gefühl hätte, es wäre von der Belastung her erstmal ausreichend. Ich weiß schon jetzt, dass ich mich nicht trauen werde, diesen Fall meinem Chef zu sagen. Aber es geht um mich, nicht um meine Abteilung. Ich kann es nicht ändern, dass immer wieder Kündigungen kommen oder oft Krankheitsausfälle sind. Genau dieser Stress, arbeiten, leisten, klappe halten, Überstunden machen,etc. war mir vor meinem Zusammenbruch zu viel. Einmal wieder drin in der Mühle-und los gehts. Es hilft nichts, ich werde mit ihm reden müssen, sonst gehe ich baden. Ich weiß dass er totalen Stress hat, weil zu wenig Leute und so, aber das ist sein Job, nicht meiner.
man, ist das heute ein verkorkster Tag, bin total unzufrieden. Oder doch alles hinschmeißen und was neues suchen
Neuer Job?,Neue Wohnung?,Neues Leben? Ich weiß es nicht, kommt Zeit kommt Rat,brauche mal ne Denkpause, bis später
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Guten Morgen Spanjoggel
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Du hast recht, das Schreiben tut mir wirklich gut, und das Lesen im Forum auch.Ja, ich habe schon nach Wohnungen geguckt, habe mir auch schon 2 angesehen, war aber noch nicht das Richtige dabei. Habe auch vor, meinen Job in naher Zukunft zu wechseln, weiß aber noch nicht, wie und wo. Meine jetzige Arbeit werde ich auf keinen Fall bis zu meiner Rente machen können, auf lange Sicht bin ich dem ständigen Leistungsdruck nicht gewachsen. Werde die Wiedereingliederung abwarten, vielleicht zeigt sich schneller als mir lieb ist, dass ich schon jetzt wechseln muß.
Eigentlich habe ich mir vorgenommen, wieder auf meine reguläre Stundenzahl zu kommen und wenn es läuft, mich um einnen Stellenwechsel oder gar Umschulung zu kümmern. Frage mich nur, ob es deswegen sinnvoll ist, mit dem Wohnungswechsel zu warten, weiß ja nicht, wo es mich hinverschlägt...
Mein Traum wäre eine Wohnung auf dem Land, wo ich Tiere halten kann, ein Bauernhof wäre auch schön, bin auf dem Land großgeworden und habe sehr viel für Landwirtschaft übrig. Ich hätte gerne einen Hund, Hühner und Gänse, vielleicht ein Schweinchen und viele Katzen, die keiner mehr haben möchte. Ups, hört sich ja schon fast nach Tierpension an
. Aber das sind Luftschlösser, mit meinem Gehalt und meinem derzeitigen Job ist das nicht möglich. Möchte auch so wohnen, dass mein Sohn weiterhin zu mir kommen kann, er geht hier im Ort zur Schule, kann mir allerdings vorstellen, dass er über einen Wohnungswechsel nicht traurig wäre. Hm, bin ein bischen ratlos
Ich weiß,dass es wichtig ist, dass ich mich wohl fühle, und das ist hier nicht der Fall, habe aber Angst, dass ich einen Schritt vor dem anderen mache. Ganz schön viele "aber" in meinem Text, fällt mir gerade so auf und gefällt mir nicht.Grrh
, bin heute unzufrieden mit mir... -
Wünsch Dir auch einen schönen Abend, danke für Deine Ehrlichkeit, glaube, wir haben einige Gemeinsamkeiten, tue mich sehr scher mit dem "nein"-Sagen, habe 30 Jahre immer ja gesagt und muss jetzt, mit 42, umdenken. Aber wird schon klappen, gebe die Hoffnung nicht auf. So, ab ins Bett, sicher erwarten mich wieder Albträume, wie seit Wochen. Sollte sie aufschreiben und verlegen, würde bestimmt einer der besten Horrorfilme aller Zeiten. Ca.3.00 Uhr nachts werde ich sicher wieder Türen, Räume und Schränke "checken",aber vielleicht hört es ja irgendwann auf...Schlaf schön und viel Kraft für den nächsten Tag, Lieben Gruss, Laufschnecke
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Hallo, Loretta
Lass Dir Zeit, aber finde Dich damit ab, dass Du Deinem Mann die Wahrheit sagen mußt, was Deine Krankheit angeht. Ich sage bewußt:Krankheit, es ist nicht Deine Schuld, es ist kein Erbe( obwohl gen. Vorbelastungen schon eine Rolle spielen), es ist kein Versagen.
Du kannst es vor vielen Menschen für Dich behalten, nicht aber vor denen, die Dir hahe stehen. Was willst Du? Abstinent leben? Warum ist es Dir mit Deinem Ehemann nicht gelungen? Was verbindet Euch? Liebe? Dann ist es einen Versuch wert, ihn aufzuklären und ihn in die weitere Entwicklung miteinzubeziehen. Wenn er es nicht akzeptiert? wirst Du dann wieder trinken um alles so weiter zu führen wie bisher? Kannst Du auch abstinent glücklich sein mit Deinem Mann?
Ich frage das nicht, um Dir den Mut zu nehmen, weiter abstinent zu sein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Beziehung, in der der Partner gerade dieses Problem nicht annimmt, keine Zukunft hat.
Ich habe das auch lange nicht wahrhaben wollen, aber nach einigen Rückfällen habe ich mich von meinem Mann getrennt, er war nicht bereit, Angehötigentreffen oder Co-Abhängige-Veranstaltungen zu besuchen.
Ich will Dir auf keinen Fall Angst machen, aber seit dem wir getrennt sind und er die Scheidund beantragt hat, verstehen wir uns sehr gut. Er liebt mich noch, aber er kann meine Krankheit nicht ertragen. Und so musste ich erkennen: ich bin krank, aber ich will leben, und wenn ich dafür wieder allein bin, geht es wohl nicht anders. Wir unternehmen oft etwas zusemmen, wir besprechen alles, was unseren Sohn(13) betrifft,er bemüht sich immer, dass mein Sohn Kontakt zu mir hat und er bestärkt mich, weiterzukämpfen, aber er bleibt außen vor, es ist nicht seine Erkrankung, sondern meine. Das zu verstehen dauert bei mir noch an,
Ich habe jetzt auch das Gefühl, dass ich Dir Angst gemacht habe oder Dir gar Die Kraft geraubt habe, weiter zu machen
. Das wollte ich nicht, aber(t,schuldigung:bin ein aber-Mensch) mach Dir bitte nichts vor,wenn Du es schaffen willst,kannst Du Deine Krankheit nicht den nächsten Menschen, die Du liebst, verheimlichen. Trotzdem, bleib dran und gib nicht auf,verzeih, wenn ich so viel geschrieben habe
ist mir halt wichtg, schlaf gut, Laufschnecke -
Hallo, Koko
schön, dass du immer noch im Forum bist, hatte nach dem Lesen Deines Threads so das Gefühl, dass es nicht sicher war. Ich bewundrere Dich für Deine Ehrlichkeit und Deine Fähigkeit, Kritik anzunehmen
Ich finde es toll, dass Du sagst, was Du denkst, dass Du explodierst
,aber auch reagierst, ich wünschte, ich hätte diese Fähigkeit auch.
Während meiner Wiedereingliederung in die Arbeit erwische ich mic schonwieder dabei, zu schlucken und nichtg zu reden, das ist nicht gut, aber es fällt mir schwer, mich zu wehren.Wenn ich so weiter mache, ist der Versuch zum Scheitern verurteilt, ich mache und funktioniere, bis es nicht mehr geht und ich den Frust in Alk ertränke.
Das will ich aber nicht, folglich muss ich handeln, nächste Wocghe arbeite ich 4 Std. am Tag,wenn ich da so tue, als währe nichts gewesen und sage zu allem ja und amen, wars das.Noch dazu habe ich Ärger mit der Krankenkasse, sie hat mich aufgefordert, eine stat. Reha zu beantragen, da ihrer Meinung nach keine Erwerbsfähigkeit in Sicht ist. Die Aufforderung kam allerdings nachdem ich die Wiedereingliederung geplant und in die Wege geleitet hatte. Jetzt sitze ich in der Klemme, die Wiedereingl. muß klappen, aber wie, wenn ich nicht wirklich nach m e i n e n Kräften arbeite sondern nur wieder um des Gelingens willen?
Ich wünschte, ich hätte Deinen Biss,meinen Weg zu finden
Du magst es vielleicht nicht so empfinden, aber ich finde Deinen Weg bewundernswert
Liebe Grüsse, Laufschnecke -
Hallo, Sokd
, da haben sich unsere mails ja schon wieder mal knapp überschritten. Ist schon komisch
.
Ja, es hat geschmeckt, aber ansonsten bin ich genervt, ich wohne in einem 6-Fam-Haus, mit 4 italienischen Familien. Heute abend ist Besuch aus dem fernen Süden da und es ist unglaublich laut. Eigentlich sind sie ganz nett, sehr familiär, aber die Fam. über mir weigert sich, Deutsch zu lernen, die Kinder aber beherrschen d. Sprache inzwischen perfekt, trotzdem sollen sie ( der Vater ist im letzten Jahr nach Italien zurückgekehrt) bis Oktober auch zurückgehen, so wünsscht es das Fam.oberhaupt. Heute gibt es deshalb wie so oft lautstarke Diskussionen bis in die Nacht. Ich würde gern ausziehen, aber mir fehkt das Geld dazu, außerdem fahre ich nur 5 Min. von hier zu meiner Arbeit und bin in 10 Min. in der Stadt. Meine Katze hat sich hier eingelebt, sie wird von den Mitbewohnern akzeptiert und ein bischen verwöhnt, mein Hase und mein Meerschweinchen genießen tägl. ihren Auslauf auf der holzeingefassten Terrasse.
Die Wahl der Wohnung war im letzten Jahr eine "nasse"Entscheidung und mein Sohn fühlt sich hier nicht wirklich wohl.
Aber ist sein Verhältnis zu mir wirklich von dieser Wohnung abhängig? Würde er öfter kommen, wenn ich woanders wohnen würde?
Ich weiß es nicht. Beschäftigt mich sehr, bin ratlos
Naja, wird wohl doch Zeit für ein Tagebuch, hab schon wieder mehr geschrieben als ich eigentlich wollte, sorry
Laufschnecke -
Hallo, Sokid,
ich schließe mich dem an. Auch ich bin Läuferin und kann mir nicht vorstellen, darauf zu verzichten. Lauf so, wie Du Kraft hast, laufe zur Entspannung, ohne Zeit-u.km Ziel.
Ich bin nach der Entgiftung(war zu hause auch sehr unruhig) erstmal mit einem Spaziergang angefangen. Eigentl. sollte es nur "um Pudding" gehen, aber nach und nach kam die Lust auf mehr und ich bin dann meine gewohnte Laufstrecke gegangen. Muß dazu sagen, dass ich nur mit MP3-Player laufe, auf den ich ein Hörbuch gezogen habe, nur so gelingt es mir, beim Laufen und Spazierengehen nicht zu viel nachzudenken.
Hörbücher leihe ich mir in der Bücherei aus oder kaufe selten Angebote.
Wenn Du Bewgungsdrang hast, stille ihn, sonst wird er noch schlimmer.
edit Mediakmentenname entfernt
Seit der Entgiftung im Juni nehme ich abends ein leicht dossiertes Neuroleptikum, es hat den Vorteil, dass es sofort wirkt und meine Grübelneigung und Unruhe am abend senkt. edit Erfahrungen über Medikamente entfernt Hast Du mal über einen Klinikaufenthalt nachgedacht, wenn Du Deine Unruhe gar nicht in den Griff bekommst?
Dort hättest Du zumindest die Möglichkeit, unter städiger Beobachtung (wichtig was auch den Blutdruck angeht) Medikamente einsetzen zu können.
So, wie ich Dich in den letzten Tagen erfahren habe, macht Dir doch Dein Gefühlszustand grosse Probleme. Scheue Dich nicht vor einem stat. Aufenthalt, wenn es so nicht geht, kann es in einer psychiatrischen Klinik nicht schlimmer werden, aber Du gehst der Gefahr aus dem Weg, rückfällig zu werden.
Bei meinem ersten stat. Aufenthalt in der Psychiatrie wäre ich nach ainer Woche am liebsten dort eingezogen. Ich fühlte mich verstanden, beschützt, ich konnte mich fallen lassen. Aber ich musste auch wieder aufstehen, mein Leben wieder in Angriff nehmen.
es war nicht leicht, und ich hatte auch einen Rückfall, aber den habe ich sofort in der gleichen Einrichtung behandeln lassen, und ich bin heute noch dort in der Institutsambulanz. Ich finde dort immer Ansprechpartner, Schwestern, die mir kurze Gespräche anbieten, die sie nicht machen müßten, Nachfragen, wies mir geht und immer wieder das Angebot: Komm her, wenns nicht mehr geht, komm bei Suchtdruck, komm, wenn alles nicht mehr zu laufen scheint,; es ist nicht immer ein Bett frei, aber ich habe dort schon 2 Abende verbracht, um nicht trinken zu müssen, ich konnte bis spät in die Nacht bleiben, gutes Gefühl.
Vielleicht gibt es eine ähnliche Einrichtung in Deiner Nähe. Halte durch, auch wenn ich mich widerhole und es vielleicht blöd klingt
:es wird besser, es bleibt nicht so wie es jetzt ist. Ich wünsche Dir schrecklich viel Kraft, durchzuhalten, Du kannst es schaffen, glaub an Dich, ganz lieben Gruss, Laufschnecke -
Hallo, Ihr Lieben,
vielen Dank für die Tipps, die Suchtfibel ist bereits in meinemBücherregal und gerade nach der letzten Entgiftung habe ich viel darin gelesen. Das Zitat von Fr.v. Bodelschwingh ("Der Trinker") habe ich abgeschrieben und gerahmt in meinem Wohnzimmer über dem PC hängen.
"Tausend kleine Scherben" kenne ich noch nicht, da ich gern lese, werde ich es mir besorgen.
Ich hoffe, das mit dem Tagebuch ist eine gute Idee, heute habe ich meinen Kontostand betrachtet und doch leise Zweifel gehabt. Aber-ich habe so viel Geld für Alk ausgegeben, egal, wie der Ko.stand war, und wenn es mir hilft, mich selber besser kennenzulernen und trocken zu bleiben, ist es gut investiertes Geld.
Wie gehts Dir, Sokid?
, Sorry, muss jetzt erstmal was essen, war den ganzen Tag unterwegs, anschließend bin ich wieder im Forum,ist seit Sonntag aus meiner Abendgestaltung nicht mehr wegzudenken, Gruss, eine hungrige Laufschnecke 
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Hallo, Günter,hallo Biene!
Das mit dem Wein im Baguette ist ja so eine Sache, sicher ist es richtig, sie nicht zu essen, wenn man weiß, das Alk frin ist, hätte ich auch nicht gemacht. Aber Biene,Du sagst, Du ißt sie auch gerne oder hast sie gern gegessen ohne dass Du gewußt hast , dass Wein drin ist, bist aber nicht deswegen rückfällig geworden, oder? Hattest Du nach dem Genuss Saufdruck? Ich glaube, dass der unwissentliche Genuss von verstecktem Alk nicht unweigerlich zum Rückfall führen muss, es ist wohl eher der Kopf, der dann sagt: oh weih, da war ja Alk. drin, jetzt muss ich weitertrinken.
Selbst nach dem versehentlichen Genuss bin ich noch nüchtern genug, um zu mir zu sagen:okay, da war Alk drin, aber es ist kein Grund, jetzt rückfällig zu werden. Es ist auf jeden Fall wichtig, versteckten Alk in Speisen zu meiden, aber sollte es doch mal passieren ist nicht gleich totale Panik angesagt.
Finde ich jedenfalls, aber vielleicht ist es auch ein zu leichtsinniges Denken, liebe Grüsse, Laufschnecke -
Hallo, habe mich für den geschützten Bereich angemeldet. Ich möchte gern ein Tagebuch führen, weil ich gemerkt habe, wie gut es mir tut, meine Gefühle und Gedanken mitzuteilen, eigene Tagebücher sind bis jetzt immer gescheitert, weil ich oft nicht das geschrieben habe, was ich dachte, sondern alles, was und wie ich gerne wäre. Da auch andere dann mein Tagebuch lesen können, werde ich wohl schnell merken, wenn es in die gleiche Richtung geht. Freu mich schon, wenns losgehen kann.
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Hallo, Loretta,
auch bin neu hier im Forum und erst seit Mitte Juni trocken, aber als ich gelesen habe, dass Du ohne Hilfe mit dem Trinken aufgehört hast, war ich platt. Das wäre mir nie gelungen, alle Achtung! Trotzdem war es nicht ungefährlich und ich sehe es genau so wie Live, Du mußt unbedingt zu einem Arzt gehen und Dich durchschecken lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du Deine Alkoholkrankheit langfristig geheim halten kannst, ohne "Mitwisser" ist eine langfristige Abstinenz sehr schwer.
Nur mit dem Trinken aufzuhören, reicht nicht, das ist meine Erfahrung, den Alltag, den ich jahrelang nur mit Alk bewältigt habe, kann ich heute trocken nicht schaffen. Aber ich will Dir nicht den Mut nehmen, bleib dran, lies im Forum, bleib trocken. Du scheinst eine unglaubliche Kraft zu haben, nutze sie um Deinen Weg weiterzugehen, ich drück Dir die Daumen, Laufschnecke -
Hallo, Mila
super, dass Du es geschafft hast,seit einem halben Jahr nichts mehr zu trinken.Aber das mit dem alkh.freien Bier klingt nicht gut. Auch Feiern, die bei Dir statt finden und auf denen Alkohol getrunken wird, finde ich persönlich sehr gefährlich.
Nach meiner ersten Langzeittherapie war ich mir absolut sicher- ich trinke nie wieder Alkohol, mir passiert bestimmt kein Rückfall, ich habs ja begriffen. Das hat ein dreiviertel Jahr funktioniert, ich bin auf Feiern gegangen, habe meinen Geburtstag gefeiert, indem ich für die anderen Wein und Sekt besorgt habe und war der festen Meinung, dass mir das nichts ausmacht. Tja, falschgedacht. Ich hatte nach der Therapie nichts in meinem Alltagsleben geändert und vor allem nicht reflektiert, warum ich getrunken habe. Irgendwann fing ich wieder an, im Glauben, es kontrollieren zu können, schliesslich konnten es ja auch meine Freunde. Es dauerte nicht lange, und ich war wieder voll drin, habe meine SHG geschmissen,meinen Mann und meinen Sohn belogen, die raffiniertesten Verstecke entdeckt und vor allem: ich habe mich selbst belogen.
Seit der Therapie 2004 habe ich immer wieder Rückfälle gebaut, ich bin erst jetzt seit 19.06.2008 trocken und weiß, das ich mein Leben ändern muß, ich muß rausfinden, warum ich nicht aufhören konnte, vor allem muß ich sehr gut auf mich selbst aufpassen. Für mich gibt es kein alkoholfreies Bier,Keine Speisen mit Alk und nicht einen Tropfen Alk in meiner Wohnung.An meinem diesjährigen Geburtstag gab es Kaffee und Kuchen und ich versuche, mir einen neuen Freundeskreis aufzubauen, in dem Alk nicht wichtig ist.
Ich schreibe Dir dies nicht, um Dich zu kritisieren, hat mich nur sehr an meinen Anfang erinnert, ist nicht böse gemeint, lieben Gruss, Laufschnecke -
Whow, habs endlich geschafft, Smilies einzubauen, hab mich immer geftragt, was die komischen Zeichen bedeuten, wenn ich eins angeklickt hatte...

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Ja, es ist der Tat ein befreiendes Gefühl, wenn man die Praxis eines Dentalterroristen ( Klasse Ausdruck!) wieder verlassen kann.
Nach meinen 2 Arbeitsstunden habe ich auf meinen Sohn gewartet, der sollte eigentlich heute zu mir kommen, weil mein Ex-Mann Spätdienst hat, aber es kam wie so oft: Er rief mich an und teilte mir mit, dass er mit zu Freunden fährt
Da ich ihn sowieso selten sehe, war ich sehr enttäuscht und traurig. Ich denke gleich: siehst du, er will einfach nichts mehr mit dir zu tun haben, du hast ihn enttäuscht und das hast du wohl ordentlich vergeigt. Aber er ist 13, in dem Alter war ich nach der Schule auch unterwegs,ist doch gut, dass er Freunde hat,sicher ist es nicht so, dass er mir aus dem Weg gehen will. Außerdem braucht es Zeit, Geduld und nochmal Geduld, bis er wieder Vertrauen zu mir hat. Aber das auszuhalten, fällt mir schwer. Ich vermisse ihn sehr
Habe nochmal kräftig meinen Kopf durchgeschüttelt um die negativen Gedanken los zu werden, mir ein dickes Stück Sahnetorte geholt und mit meiner Katze ein(recht einseitiges )Gespräch über das Mistwetter gehalten. Jetzt fühle ich mich wieder etwas besser.
Gleich werde ich meinen Büchergutschein einlösen und mir ein spannendes Buch aussuchen, lese nämlich leidenschaftlich gern Krimis.
Morgen werde ich die Sache mit dem Bonusheft in Angriff nehmen, das mit der Post ist eine gute Idee.
Bin gern im Forum, tut mir gut,freu mich immer über mails von Euch
laufschnecke