Beiträge von Pandora

    hallöle,

    eeeeeeeeeeeeeeennnnnnnnnnnnnnnnnddddddddddddlllllllllllllllllllllllllllllliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiccccccccccccccccccchhhhhhhhhhhhhhh wochenende.

    ach bin ich froh,das ist vielleicht wieder ne umstellung. war nun 3 tage arbeiten,war schön aber anstrengend.
    heute war ich bei meinem psychodoc.wir haben heute über coabhängigkeit gesprochen.er persönlich mag den begriff nicht so unbedingt.bei mir würde er das nur teilweise bestätigen.er ist der meinung mein problem geht mehr in eine andere richtung.na ih weiss nich,lass es auf mich zu kommen.auf alle fälle beginnen wir eine therapie und die kur wird beantragt.das ist erst mal gut so.
    soweit geht es mir gut und ich bin froh das we ist.

    glg kathrin

    liebe kathi,

    du möchtest deine trauer gern mit deinem partner zusammen erleben,teilen.
    kathi,jeder trauert auf seine art.das kann man nicht zusammen.
    ich hatte damals keine kraft oder ambitionen dazu mich um die trauer meines partners zu kümmer weil ich mit meiner trauer bei und in mir war.ich konnte ihn in seiner trauer nicht unterstützen und er hat mit sicherheit genauso empfunden wie ich.
    jeder muss die chance zur trauer für sich selbst haben.
    leider versuchen das manche eben mit alkohol,um zu verdrängen oder zu vergessen.lass ihm die zeit für sich.
    kümmer dich in erster linie um dich,das buch wird dich mit sicherheit viel verstehen lassen.ich bin froh das ich es im wahrsten sinne des wortes gefunden habe.irgendetwas hat mich dorthin geführt.meine höhere macht?ich weiss es nicht,aber ich habs gefunden und es war meine rettung.ich wünsche dir das gleiche erlebnis,auch wenn du noch viele tränen weinen wirst.

    alles liebe und ich höre zu.lg kathrin

    so,na dann versuch ich mal den rest zu "papier"zu bringen,ich bin zwar wieder kaputt von arbeit aber es wird schon gehen.ist nur erstmal ungewohnt ist jeden tag früh loszuturnen.

    2.teil

    ich hab mich also nach 2 tagen entlassen lassen,weil ichdie glüchlichen muttis und babys nicht mehr ertagen konnte..
    zu hause angekommen der nächste schock,alles was ich vorbereitet hatte,körbchen,sachen ect.waren weg geräumt,so als hätte es nichts gegeben.
    in der hoffnung mir was gutes zu tun haben meine schwiegerellis alles weggeräumt.
    es hatte sich schon rumgesprochen was passiert war und irgendwie hat jeder versucht mich zu meiden,das tat weh und zu diesem zeitpunkt konnte ich das auch nicht nachvollziehen.wenn doch mal jemand mit mir ins gespräch kam,waren dann solche sätze wie"es war doch dann besser so"oder "sei froh das du kein behindertes kind hast" und noch einige sprüche.alle wollten es besser wissen und nur ich wusste wie ich mich fühlte und das mir solche aussagen sehr weh taten.
    ich bin der meinung das niemand mich verstehen konnte,und die meinung hab ich auch heute noch,wer es nicht selbst erlebt hat kann es nicht nachempfinden.
    ich habe zu dieser zeit viel geweint und es war auch fürmeinen partner eine schlimme zeit.es war mir unmöglich ihn zu trösten,dafür hatte ich keine kraft.
    wir sind dann für ein paar tage weggefahren,aber wir waren beide keine menschen mehr.
    mein grosser,damals 5 jahre,konnte das alles gar nicht realisieren.
    die beerdigung war in aller stille,nur mein partner und ich.

    so vergingen wochen,die ich nur funktioniert habe.
    im dezember sind wir dann zur humangenetik zur utersuchung.dort wurden uns auch die befunde unserer tochter mitgeteilt,man hatte auch eine kultur angelegt um näheres zu erfahren. es gab eine dicke akte,welche die ärztin während des gesprächs durchblätterte und oje was sahen wir ?
    fotos unserer tochter.sofort wurde die akte geschlossen.mein partner hat aber sofort reagiert(dafür war ich dankbar)und wollte die bilder sehen.
    da es bilder waren wo unser kind schon länger tot war versuchte sie uns zu überzeugen es nicht anzusehen.doch wir konnten uns durchsetzen.

    imjanuar 95 hatten wir den nächsten termin zur auswertung der ergebnisse unserer untersucung,zu diesem zeitpunkt war ich wieder schwanger.voller angst sind wir dorthin.
    ich war wie vor den kopf geschlagen nach der aussage"es besteht bei uns ein wiederholungsrisiko von 6%.bei einer nächsten schwangerschaft wäre eine engmaschige ultraschalluntersuchung erforderlich.und ich hatte angst.
    ich habe dann meine frauenärztin augesucht die mich in meiner 1. schwangerschaft betreut hat.
    diesewar so nett und verständnisvoll,ich war in den 9 monaten eine ängstliche histerische ach unmögliche schwangere,bei jedem ziepen war ich bei ihr und sie hat immer,wirklich immer ganz genau untersucht und immer ultraschall gemacht,ich fühlte mich verstanden.es war auf alle fälle nich selbstverständlich.auch die doppler wurde gemacht und es war alles in ordnung
    .und immer wieder gedanken an meine tochter und schuldgefühle.
    dann dertag wo es dann passierte.geburtstermin.ich bekam wehen und die angst überkam mich.
    im krankenhaus angekommen ging alles so schnell.kurze untersuchung,gleich in den kreissaal,und auf einmal stand die gleiche kinderärztin neben mir.mein angstblick und mein herzrasen konnten wohl meine gedanken übertragen.sie nahm sofort meine hand und versicherte mir es sei alles in ordnung.sie wollte mich b der entbindung unterstützen weil sie hörte das ich da bin.
    dann wurde mein sohn geboren,er lag auf mir und schrie und alles war dran.meine angst der letzten monate ist einfach von mir gefallen.
    dieser tag war der glücklichste in meinem leben.ich abe vor lauter glück nur noch ständig gesagt "ich bin so froh,ich bin so froh" und das eine stunde lang.
    danach ist alles gut verlaufen.

    und trotzdem die gedanken an meine tochter,ich konnte mit niemanden reden.
    dann entdeckte ich das buch"gute hoffnung,jähes ende"von Hannah lotrop.
    dieses buch hat mir so sehr geholfen.endlich jemand der mich verstand.all meine gefühle und gedanken waren dort schwarz auf weiss geschrieben ,ich konnte es nicht glauben.all meine empfindungen konnte ich dort wiederfinden.
    und endlich wusste ich ich bin normal.dieses buch war lange zeit mein begleiter,immer und immer wieder habe ich es verschlungen.einmal habe ich es meiner mutter verborgt.sie gab es mir wieder mit den worten "gib mir sowas nie wieder,ich hab den ganzen urlab nur geweint,das kann ich nicht lesen"
    und mir hat es so sehr geholfen,aber daran sieht man,denn ich habe es nun mal erlebt nicht meine mutter.
    2003,da hat es mich dann so sehr verfolgt,mein gelesenes.und ich habe getan was ich lange mit mir rumgetragen habe.
    ich nahm alen mut zusammen und habe in der humangenetik angerufen,nach9 jahren.
    ich wollte die bilder meiner toten tochter.ich weiss nicht ob ihr das nachvollziehen könnt.ich hab das am telefon unter tränen gesagt und die ärztin,nicht die gleiche von damals,versprach mir zu sehen ob es möglich wäre.sie wollte mich auf alle fälle kennen lernen und wir machten einen termin aus.
    ich ging dorthin,sehr gefasst und wir führten ein so wunderbares gespräch.sie wollte von mir wissen wiso ich nach 9 jahren diesen wunsch habe.ich hab ihr erzählt ie unverstanden ich mich damals fühlte und das ich mir dieses buch gekauft habe und erst dadurch wirklich wach wurde.nach1,5 stunden schlug sie eine mappe auf und überreichte mir 2 bilder mener tochter.ich war unendlich erleichtert.sie hätte mich gern in einer shg vorgestellt wo andere das gleihe schicksal hatten und es noch nicht verarbeitet haben.ich habe das aber abgelehnt mit der begründung das dies eine lebensaufgabe sei und das für nur mal so nebenbei nicht geht für mich.weil sowas kann man nicht nur mal so machen.sie hat mich verstanden.

    ab diesem tag konnte ich mein schicksal annehmen und meine tochter ist meine höhere macht.ihre bilder sind in meiner kleinen schatztruhe und ich kann sie ansehen wenn ich das möchte.in meinem schrank steht eingerahmt ein ultraschallbild von ihr,das leider mit der zeit verblasst.
    jeden 2.sonntag im dezember steht eine kerze von 19-20 uhr im fenster. ein ritual für alle sternenkinder welches um die welt geht.
    jedes jahr zum geburtstag stelle ich eine sonnenblume auf das grab und schreibe ein kleines briefchen an mein kind.
    heute rede ich ganz offen über alles,mich muss dabei niemand verstehen aber ich kann es sagen.
    welchen sinn das aber nun hatte,ich weiss es nicht,aber ich habe keinen groll mehr.ich suche mir für mich den sinn,das ich lernen musste stark zusein für alles was mir im leben begegnet.ich habe es angenommen.
    meine tochter wäre jetzt 14 jahre alt,das ist sie auch in meinen gedanken.ich sehe sie vor mir wie ich sie sehe und ich kann dabei lächeln.

    hallo kathi, hallo meli,

    Meli ,ja es war eine ganz schlimme zeit,aber ich wollte euch ja erzählen wie ich das im laufe der jahre verarbeitet habe und wie ich damit umgehe.

    bitte seid nicht böse,ich kann heute nicht mehr,der erste arbeitstag hat so geschlauchzt,das ich nur noch ins bett will.aber ich bleib dran, versprochen.

    ich drücke euch,glg kathrin

    so wie ich meli einschätze wird sie nichts dagegen haben.

    mich hat euer thema sehr angesprochen,da ich ähnliches erlebt habe und damals niemanden fand mit dem ich darüber reden konnte.irgendwie haben sich alle vor mir versteckt,da sie wahrscheinlich,aus heutiger sicht,nicht damit umgehen konnten.eben einfach totgeschwiegen.

    ich möchte euch meine geschichte deshalb erzählen,weil ich zum damaligen zeitpunkt nicht wusste wie ich das je überleben soll.
    ich lebe noch und habe es verarbeitet für mich,der weg hat aber viele jahre gedauert.
    1.teil
    vorgeschichte kurz:ich war ca.1,5 jahre mit meinem partner zusammen als ich schwangr wurde,geplant war es nicht,aber die freude war dann doch gross.bis zur 20.ssw war soweit alles i.o.es ging mir gut.
    während eines zirkusbesuches bekam ich schmerzen im bauch.es war einfach unangenehm und ich wollte nach hause.auf dem weg dorthin wurde es aber so unerträglich das wir ins kh gefahren sind.
    dort sass ich erst mal eine halbe stunde an der annahme.meine beine haben gezittert und mir war als würde ich das kind verlieren.
    ich getraute mich nichts zu sagen.dann endlich wurde ich in den kreissaal geholt zum ctg schreiben.so schnell wie ich im kreissaal war,so schnell waren meine schmerzen weg.das ctg war ohne besonderheiten.danach wurde ich untersucht und auch dabei wurden keine auffälligkeiten festgestellt.ich wurde misstrauisch belächelt so nach dem motto,na mäuschen,sind wir etwas überempfindlich?
    was soll ich sagen,es ging mir wieder gut und ich hab auch noch erfahren das ich eine tochter bkommen werde.das hat mich dann so froh gestimmt das wir zufrieden nach hause gefahren sind.
    die weiteren wochen waren ohne probleme.kurz vor dem entbindungstermin war ich dann bei meiner ärztin.es war ein freitag.da auf dem schreiber wehen waren schickfür samstag in die klinik zur kontrolle.
    dort war ich dann auch.das ctg zeigte schlechte herztöne,so dass ich dort bleiben musste.täglich musste ich 3x bis donnerstag zumm ctg.keine veränderung.
    undich hatte die schnauze voll und wollte nach hause nd hab das auch gesagt.
    daraufhin hat man dann eine doppler sonographie gemacht.ich betone nochmal ich war ende 39.ssw.
    dabei wurde bei meiner tochter "nur" ein hydrocephalus festgestellt.alle anderen funktionen wurden wurden ohne auffälligkeiten befundet.
    ab da war ich irgendwie nicht mehr ich.ich rief meine mutter an und sagte das ganz trocken.ich war mir nicht über die ausmaße bewusst.
    ich sollte dann fretag früh zum einleiten in den kreissaal,hat alles nicht so funktioniert,dann von 13 -16 uhr wehentropf. pkt 16 uhr habe ich alle vor den kopf gestossen und hab gesagt,jetzt ist schluss.ich will nicht mehr und ich komme erst wieder wenn mein kind das will.dann bin ich raus.
    und dann gings von allein los,erst20.00 bin ich zurück und dann gings ganz schnell.mein partner war ab da dabei.
    auch die kinderärztin wurde hinzugeholt.
    meine tochter wurde 20.35 geboren und man hör nur ein einziges kurzes quäcken.sie wurde sofort intensiv versorgt.
    ich musste mich innerhalb von sekunden entscheiden ob beatmet werden soll.es sah sehr schlecht aus und es bestand eine ganz geringe überlebenschance.
    ich wss nicht woher ich den mut nahm,ich habe mich gegen beatmung entschieden und sehe noch heute das entsetzte gesicht meines partners.
    der augenaufschlag der ärztin gab mir die zuversicht die richtige entscheidung getroffen zu haben.
    meine tochter kam auf intensiv.
    am nächsten tag kam die kinderärztin und sagte das es sehr schlecht steht.mein kind hatte ausserdem eine mediane gesichtsspalte und einen sehr schweren herzfehler.
    niemand hat mich darauf hingewiesen das ich zu meinem kind rüber kann,das ich auch ein foto machen kann,und ich selber hab es nicht gewusst.
    samstag 15.37 ist mein kind verstorben.erst da fragte man mich ob ich sie sehen will,mit dem anraten es vielleicht nicht zu tun.
    natürlich wollte ich.ich bin dann rüber und habe mein kind eine stunde tot halten.so hat mich mein partner gefunden,alle meinten es wäre nicht gut für mich.ich hätte gern die wenigen stunden ihres lebens bei meinem kind verbracht,aber alles um mich rum klang verboten.
    ich verbrachte noch 2 tage zwischen lachenden müttern mit ihren babys.es war die hölle.
    die kinderärztin sagte das der herzfehler schon ab der 20.ssw gesehen hätte werden können.
    ich konnt es nicht begreifen.
    morgen schreibe ich wie es danach weiterging,das ist das wesentliche wie ich das überstanden habe.es tat mir gut das hier in worte zu fassen ,ist auch das 1.mal.
    lg

    meine hunde haben beim letzten chat den namen bekommen,weil ie so biestig sind.bei mir darf jeder nur mit blick zum hund gehen ansonsten hängt eine an der wade, natürlich die kleinste.fängt eine an macht die andre mit.ansonsten brauch ich mich nicht zu fürchten auf der strasse,meine 2 bodygards immer dabei.