Beiträge von B.Nyborg

    Es ist wohl wie bei der Benotung in der Schule.

    Note 1 = sehr gut = habe ich mir wohl ziemlich lange nicht mehr gegeben, vielleicht sogar noch nie. Ein wirkliches Spüren, Fühlen, Denken und Handeln im Einklang mit mir als Mensch, Frau, Mann und Kind. Ich in meiner Mitte.

    Note 2 = gut = gebe ich mir, wenn ich gut drauf bin und keine Selbstzweifel habe, sondern mein Handeln genieße, und die guten und die schlechten Konsequenzen mit einem Lächeln und ohne Arroganz tragen kann.

    Note 3 = befriedigend = gebe ich mir, wenn ich zwar schon irgendwie alles richtig gemacht habe, ich aber mit wie nicht wirklich zufrieden bin und die daraus resultierende Folge mich auch nicht so richtig glücklich macht, aber es im Großen und Ganzen alles noch zu akzeptieren ist.

    Note 4 = ausreichend = gebe ich mir, wenn zwar das Ergebnis einigermaßen atequat ist, ich jedoch nicht in der Lage war, meine Grundkenntnisse anzuwenden und im Ziel eher mit einer Maske (z.B. mit Arroganz) als offen und ehrlich eingelaufen bin.

    Note 5 = mangelhaft = gebe ich mir, wenn ich voller Selbstzweifel bin; nicht aufstehen kann und für mich als Mensch einstehe und lieber schweige und lächle anstatt über das was mich bewegt zu sprechen, obgleich ich weiß, dass ich es kann.

    Note 6 = ungenügend = gebe ich mir, wenn ich auf dem besten Weg bin, mir meinen Kopf breit zu machen, weil ich nichts mehr hören oder sehen will weil mich mein Leben überfordert und ich mich den Aufgaben in meinem Leben nicht stellen will.

    Hallo @ All,

    heute ist ein komischer Tag. Fühle mich unkonzentriert und müde, häßlich und klein. Habe wieder einen der merkwürdigen Träume gehabt über meinen "Verehrer" mit dem ich gestern Abend mal wieder Essen war. Fühle mich schon wieder, als wäre ich meilenweit gelaufen. Gott sei dank, heute ist Freitag und muss "nur noch 1 Tag funktionieren".

    Heute bekomme ich wohl das konkrete Angebot von meinem alten AG, der mich anscheinend ja hier im alten Betrieb halten will. Am liebsten würde ich gerade den Kopf in den Sand stecken. Fühle mich irgendwie nicht so richtig in der Lage, ihm heute mit der gebotenen Größe und Souveränität gegenüber zu treten. Am Montag habe ich einen Probetag bei dem vielleicht neuen AG. Auch davor gruselt es mich ein bisschen. Was ist denn bloß, wenn ich das nicht packe, mich zu verändern. Ich fühle mich unfähig oder besser erfolglos oder noch besser als Mogelpackung.

    Das ist einer der Momente, die ich sicher schon beschrieb, wenn ich leide, ohne dass ich mich wirklich verstehe. Eigentlich müsste ich heute vor Freude strahlend hier sitzen, mich aufs bevorstehende WE freuen und ganz relaxed dem entgegenschauen, was da kommen mag.

    Ein lieber Gruß in den Tag

    kk.

    Lieber Kemo,

    großes Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, habe zur Zeit im realen Leben sehr viele Veränderungen und habe dementsprechend sehr wenig Zeit zum Schreiben. Habe dich aber nicht vergessen!

    Ein Gedanke, der mir immer wieder durch den Kopf gewandert ist: du hast erwähnt, dass deine Frau sehr kulant mit dem Thema umgeht. Du hast schwerwiegende Zweifel an dir, weil du deiner Frau gegenüber wie ein Ar… gehandelt hast. Ihr konntet darüber reden und habt das alles geklärt; sie trägt dir nichts nach..

    Ich mache mal einen Vorschlag, wobei ich nicht weiß, ob er wirklich funktioniert, du kannst das mit deiner Frau ja mal besprechen:

    Ich denke, Du selbst hast das Gefühl aufgrund deiner Taten nicht mehr „dazugehören zu dürfen“. Das sagt dir dein Gewissen. Ich denke, deine Seele hat das Bedürfnis nach einem Ausgleich. Du hast genommen und nichts gegeben. Deine Frau gibt dir und nimmt nichts dafür. (im übertragenen Sinne)

    Vielleicht ist der erste Schritt zu deinem Selbstbewusstsein, dass deine Frau dir etwas als Ausgleich „antun“ muss, damit wieder eine Balance zwischen euch herrscht. Und ich mein das jetzt nicht so, dass sie dich verprügeln soll, sondern dass sie dir eine ordentliche Backpfeife gibt. (im übertragenen Sinne)

    Ihr liebt euch?!. Liebe und das Bedürfnis nach Ausgleich. Ich kann mir vorstellen, dass das funktioniert. Vielleicht probiert ihr das ja mal und du berichtest mir, wie und ob du dich dann besser fühlst.

    Alles andere später mal.. ich muss weg..

    Alles Gute und viele liebe Grüße

    kk.

    Liebe Hope,

    wenn ich es noch richtig im Kopf habe, dann gehts morgen los???

    Ich wünsch dir alles alles Gute, ganz ganz viel Kraft und Mut. Immer tief und bewusst einatmen, wenn das Atmen schwer fällt. Freu dich auf das was kommen wird, schlimmer kanns ja kaum werden.

    Was mir als Erstes zu dem Thema "Krampfanfall bevor du weg bist, weil er angeblich nicht mehr trinken will" eingefallen ist, hab morgen einfach ein Bier oder eine Flasche Wein in deiner Tasche. Die gibst du ihm dann "zur Feier des Tages". Keine Ahnung, ob das ein guter Tipp ist, aber so würde ich es zu großer Wahrscheinlichkeit machen. So bleibt dir vielleicht mancher Ärger erspart. Und wenns nicht notwendig ist, dann kannste die Flasche am Abend auch in deinem eigenen Waschbecken in deiner eigenen Wohnung zur Feier des Tages auskippen. ;)

    Ich umarm dich ganz ganz fest und drücke alle Daumen, Finger und Zehen, dass alles gut klappt und ich dich wohlbehalten wiederlesen kann aus deinem eigenen kleinen Schloss.

    kk.

    Ich vermag zu sehen, wenn ich in den Spiegel schaue, dass ich eine hübsche junge Frau bin, die ihr Leben und damit verbundene schwierige Situationen für sich selbst gut meistert.

    Ich vermag zu hören, dass ich mir innerlich sage, mein Alkoholikerfreund ist nicht mehr in mir, denn ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm, suche keinen Kontakt zu ihm, sehne mich nicht nach ihm.

    Ich vermag zu fühlen, dass ich jetzt gerade ganz weit weg davon bin, ein Co zu sein, denn ich handle nur für mich. Schaue nur zu mir. Fühle nur mich. Höre nur mich. Liebe nur mich.

    Mein Leben präsentiert sich mir mit enormer positiver Energie. Ich muss sie nur zulassen. Und ich merke, wie ich Angst davor bekomme, vor dem Positiv, vor der Veränderung. Dann leide ich und kann mich selbst nicht verstehen. Am nächsten Tag stelle ich mich dann einer Situation und merke, wow, du kannst das. Du bist schon groß und nicht mehr ein kleiner Fleck auf dem Hemd eines Anderen. Dann macht mir auch die (bisher nur gedachte) Veränderung schon etwas weniger Angst und die Freude auf eine neue Herausforderung wächst wieder. Ich stolpere weiter..

    All dieses Positiv, was sich mir gerade zu Füssen legt und von mir aufgesammelt werden will:

    Der vielleicht neue Arbeitgeber hat mir ein super Angebot gemacht.
    Der alte Arbeitgeber macht mir ein super Gegenangebot.
    Die Menschen in meinem Leben mögen mich, obgleich ich nicht in der Lage bin, mehr für sie zu tun, als einfach ich zu sein.

    Es ist wie, wenn eine Frau einen neuen Mann kennen lernt und auf einmal noch ein Mann und noch dritter oder vierter anderer Mann beginnen, sich für diese Frau zu interessieren. Wahrscheinlich strahlt diese Frau so viel Glück und so schöne Energie aus, dass es so ist, wie es ist. Vielleicht strahle auch ich dieses Glück und diese Energie aus und bekomme deswegen soviel Positiv.

    Früher hab ich bei Positiv immer gedacht, und wenn ich JETZT so VIEL POSITIV bekomme, wie GROB muss dann erst das DARAUF FOLGENDE NEGATIV werden? Ich schaute letztens einen Film: Da baute ein Ingenieur eine Maschine, die die Zukunft voraussagen konnte. Und die Moral dieser Geschichte war, dass diese Maschine Krieg, Seuchen, Armut und Atombomben voraussagte. Und dem Erbauer wurde klar, wenn man den Menschen ihre Zukunft zeigt, dann arbeiten sie darauf hin, dass es genauso so passiert. Er hat diese Maschine zerstört.

    Ich will diese Mechanik in mir auch zerknicken. Ich will das Positiv fühlen und leben. Ich bin so dankbar dafür. Und mich im Negativ wieder besinnen und zu mir selbst finden. Ich will nicht das Netativ automatisch als Folge hinter dem Postiv sehen und darauf hinarbeiten. Ich sehe es so, wie es ist. Bin mir auch durchaus bewusst, dass ich mich verkalkulieren kann. Dann will ich damit leben. Bin mir durchaus bewusst, dass ich wieder tiefer in das Schauspiel des Cos reinrutschen werde, vielleicht aus Angst oder auch aus Unvorsicht oder aus Liebe. Aber ich bin ich. Und ich reflektiere mich. Und werde diese nächste Erfahrung des Unvermögens sehr viel besser meistern, als noch zuvor.

    Ich denke schon, einmal Co – immer Co. Nur in verbesserter Form. Ich werde nicht mein Leben lang alleine bleiben aus Angst vor Verletzung. Ich gehe einfach nur mit offenen Augen durch das Leben. Ich werde nicht die Veränderung scheuen aus Angst vor dem Negativ. Ich stelle mich den Aufgaben, die mir das Leben stellt, denn nur so kann ICH mir selbst sicher sein, wie viel ich wert bin. Ich werde auch nicht zu einer dem Leben oder den Menschen „böse“ eingestellten Frau. Ich werde weiter helfen und liebevoll sein mit der Frage: Bringt es anderen Erleichterung, eine Freude, lindert es Not. Aber ich werde auch auf mich schauen und immer testen, ob es mir und/oder dem Anderen besser geht, wenn ich mich zurückhalte. Ich werde mich nicht in Fremdes einmischen. Also nicht nur gutes Tun, sondern auch gutes Lassen. Und Rückschläge sind das was sie sind: ein Schlag des Lebens zurück. Auch eine Erfahrung mehr, über die ich dann etwas erzählen kann.

    Jetzt ist das Leben aufregend und schnell. Viele Veränderungen stehen an. Mal sehen, wenn es wieder ruhiger wird, wie es mir dann gelingt, mit mir zu gehen. Mal sehen, ob es mir gelingt, dann auch dankbar zu sein.

    Ein lieber Gruß in den Tag.

    kk.

    Hallo Amai.

    ich lächel dich jetzt ganz aufrichtig an. Komme mir vor, als wäre ich Wochen ... nicht da gewesen. Hab mir gerade deine Worte der letzten Tage angeschaut. Es ist einfach schön, dich zu lesen.

    Mir gehts super. Ich kann eigentlich nur das sagen, ich kann jedem empfehlen, solche hier beschriebenen Angstmomente vor dem Weitergehen loszulassen und weiter zu sich selbst zu gehen. Was ich gerade in meinem Leben erfahren darf, es ist wunderschön und auch bedrohlich irgendwie. Aber ich merke, wenn ich einfach ich bin, ehrlich und lieb aber doch mit meinen Grenzen, dann wie sage ich es, dann öffnen sich mir Türen, an die ich niemals geglaubt hätte. Vielleicht sind es Engel, vielleicht ist das auch etwas ganz Reales. Ich weiß es nicht, ich weiß nur. es ist wie es ist und ich erkenne es so an, wie es ist. Meine Grenzen. Die Folgen aus meinem Handeln. Die Folgen aus meinem Nicht-Handeln. Ich habe gerade das Gefühl, JEDER will mich haben. Ich habe das Gefühl, die Welt liegt mir zu Füssen..

    Ich weiß auch, ich bin ich und ich habe meine Grenzen, habe meine Ängste und auch meine Gefühle. Ich frage mich immer wieder, will ich das jetzt? Ich stolpere vor mich hin, zweifle, ziehe durch, spiele, riskiere unter Umständen, weine, erkenne die Fehler, freue mich über Erfolge. Ich sage das jetzt mal ganz ohne Arroganz: Ich erkenne an: Die Ängste, bin ich. Die Gefühle, bin ich. Die Liebe, bin ich. Das Co bin ich. Der Mensch bin ich. Die Frau, bin ich. Die innere Führung, bin ich. Die äußeren Umstände, bin ich. Ich habe keine Angst vor dem Negativ, was vielleicht kommen wird. Auch das bin ich und ich erkenne es an.

    Du kannst mit meiner Liste am WE, spätestens wohl Mo/Die rechnen. Ein paar Infos fehlen mir noch verhandlungsweise :) Vielleicht nimmst du dir ja dann ein wenig Zeit für mich...

    Ein ganz lieber Gruß

    kk.

    Liebe Amai,

    es wundert mich fast, wie gut es mit mir läuft, wenn ich mit mir laufe. Fühle mich "voll im Zeitplan" meines Lebens... ;)

    Morgen (Montag) 14:30 Uhr hab ich das Vorstellungsgespräch. Wünsch mir viel Glück... Ansonsten bin ich total im Film der Vorbereitung. Infos sammeln und meinen vielleicht Aufbruch vorbereiten und so weiter...

    An meiner +/- Liste lasse ich dich teilhaben, versprochen!

    So, kurz mal reingeschaut, hoffe ich, es geht allen soweit gut..

    und ich sage: Ich liebe mich und mein Leben :))))

    und verabschiede mich mit einem nervösen Magen und den besten Gedanken an Leben

    kk.

    Ich bin ein Mensch, der versucht, in Lösungen zu denken und zu fühlen. Nun, ich würde sagen, diese Wut gestern, die war ohne Information – es war ja kein Angriff, gegen den ich mich wehren musste. Ich bin wütend geworden, statt mich dem Schmerz, nicht gebraucht zu werden, zu stellen. Diese Wut beruhte auch auf einer Projektion. Es ist wie es ist. Mein Freund war jeher ein Ich-Mensch. Das habe ich schon früh erkannt. Er war NIE von mir abhängig! Nur habe ich es ihm viel leichter, einfacher gemacht, in dem ich ihm gab, was er verlangte. Das hat MIR ein besseres Gefühl gegeben. ICH war es, die gebraucht werden WOLLTE! Das ist wohl auch der Umstand, der mich jetzt „traurig“ erscheinen lässt. Denn im Grunde hat sich nichts geändert, außer: Ich will mich ändern, meine Zukunft ändern. Ich will meinem Anspruch gerecht werden, wirklich geliebt zu werden. Liebe, die ich bei ihm nie fand. Liebe, die ich bei mir suchen muss. Kein Ersatz für eigenes Handeln.

    Wegen dem Job, ja es ist schon traurig, was ich in meiner jetzigen Anstellung alles so erlebe. Aber immerhin, ich weiß, was ich hier habe und zwischen all den negativen Aspekten: es ist trotz allem – im Gegensatz zu vielen anderen Arbeitnehmern in Deutschland – eine relativ gute Bezahlung und immerhin ein fester Job. Und ich weiß mittlerweile auch, wie ich mit dem „Bösen“ hier umgehen kann. Es ist auch eine gute Aufgabe, um zu lernen, Grenzen zu setzen. Was ich bekomme, weiß ich nicht. Es kann auch noch schlimmer sein. Ich glaube, das ist es, was mich in meiner jetzigen Anstellung noch hält. Daher eine komplette Neg./Pos.-Liste… :)

    Ein lieber Gruß in den Feierabend.

    kk.

    Guten Tag.

    ja ja lach... liebe Amai, nen Jubelschrei hörste jetzt nicht von mir. Aber zumindest liest du jetzt von der Erkenntnis (schon am gestrigen Abend), dass es meinem Ego sehr weh getan hat, dass er mich Frau nicht braucht. :) Aber mir ist auch klar geworden, dass er nicht anders handelt, als er immer handeln würde. Er lebt sein Leben und das ist ja auch gut so. Er muss das ja für sich auch machen. Nichts anderes wäre gut für ihn und gut für mich.

    Es zog sich mein Bauch innerlich zusammen und ich hätte am liebsten mit jedem gestritten gestern. Mein Freund, den ich gestern besuchte, hat mir gestern auch schon den Kopf gewaschen.. er meinte, dann geh doch zu ihm zurück. Dann wird dich zwar jeder im Umkreis von 10 km für völlig unzurechnungsfähig und blöd halten, dann hast du aber wenigstens einen Grund dass es dir schlecht geht :)

    Am Sonntag nach der Begegnung hab ich das auch noch garnicht registriert. Wie gesagt, ich hatte vermutet, dass es genauso kommen wird. In jeder Hinsicht. Erst gestern wurde ich eifersüchtig. Eifersucht als eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schafft.. Keine gute Basis, um mein Leben zu leben. Recht hast du.. :)

    Mein Buch, was ich gerade lese. ich hatte es bereits erwähnt: "Anerkennen, was ist" ... das hilft mir ungemein, meine derzeite Situation zu betrachten, mich und meine Gefühle zu betrachten und sie wieder ins rechte Licht zu rücken. Ich habe noch sehr lange gelesen gestern. Und ich fühl mich heute wieder sehr stabil.

    Ok, Themawechsel: mein Job:

    Ich mag das was ich tue eigentlich ganz gern, obgleich ich mir bewusst bin, dass ich meine derzeitige Tätigkeit nicht mein ganzes Leben lang machen möchte.

    Meine Kollegen mag ich eigentlich alle sehr gern bis gern. Es ist wie überall, du musst nur immer wissen, wem kannste was erzählen und wem nicht..

    Meine Chefs, nun ja.. In meinem Betrieb herrscht eine (Mitarbeiter-)Politik, die ich nicht unbedingt begrüße. Ich habe einen OberChef, der ansich ein sehr respekteinflößender Mann (Politiker a. D.!) ist, der aber durch seine Untaten an mir (und meinen Kollegen) auf meiner Respektsliste als Mensch ganz unten steht. Er ist der BIGBOSS und ist Ansprechpartner für Personalfragen, und was das angeht, nun ... er hat den längeren Arm was z. B. die Entscheidung über Gehalt etc. anbelangt. Also ich bin vorsichtig (er ist ein Löwe-Mensch), fühle mich aber nicht an ihn gebunden. Er wird mich gehen lassen, ohne Terror zu machen. Ich denke, er mag mich auch nicht.

    Mein eigentlicher Chef, ein Partner des BIGBOSSes, der aber weniger Anteile an der Firma hat: nun, im Grunde hab ich ihn über lange Jahre als Mensch und Chef sehr geschätzt. Ich habe viele Überstunden geschrubbt, weil ich es gern als meine Aufgabe gesehen habe, mit ihm etwas aufzubauen. Das haben wir geschafft. Irgendwann ist mir dann klar geworden, dass dieser Mensch ein wirkliches Arschloch ist. Nach oben hin (BIGBOSS) kriechen und nach unten hin (z. B. ich) treten. Eine ganz falsche Schlange. Ein Mensch, der dir den Arm rausreißt, gibst du ihm einen kleinen Finger. Und er macht es so geschickt, dass ich das erst nach 3 Jahren erkannt habe. Mittlerweile mag ich ihn menschlich überhaupt nicht mehr. Ich könnte ihm oftmals einfach nur ins Gesicht kotzen. Diese Falschheit. Dieses: Ich will jedem gefallen und deswegen habe ich keine Meinung zu diesem Thema, außer natürlich der BIGBOSS hat eine Meinung, dieser schließe ich mich dann an. Aber auch nur so viel, dass das der BIGBOSS gesagt hat und was der sagt ist nunmal Pflicht... Auch als Chef wird er mir persönlich immer unsympatischer, je länger ich für ihn arbeite. Er entwickelt sich zum totalen Kontrollfreak. Dennoch habe ich das Gefühl mein Co an ihm ausgelebt zu haben und es in der Hinsicht VERLASSEN, auch noch tue. Ich muss dazu sagen, dass ich in dieser Firma bin, seit ihrer Entstehung. Das was ich aufgebaut habe, das ist in gewisser Hinsicht auch mein "Baby", es ist nur nicht mehr wirklich eine Aufgabe für mich. Mein Chef meinte irgendwann mal zu mir, wenn ich gehen sollte, soll ich ihm früh genug Bescheid geben, damit er sich drauf einstellen kann (er ist, wenn ich weg bin, eigentlich ziemlich aufgeschmissen, - sicher: ich bin ersetzbar! - aber bis sich die neue Kollegin eingearbeitet hat, das wird dauern) und diese Worte hallen wie ein ewiges Echo in meinem Kopf. Ich weiß auch aus Erfahrungen - es sind viele alte Leute schon gegangen und viele neue dazu gekommen - dass er sehr zickig und sehr agressiv werden wird, wenn ich ihm sage, dass ich gehe und dann auch noch zur Konkurrenz.

    Über meine vielleicht neue Tätigkeit weiß ich noch nicht so viel: Ich weiß bisher eigentlich nur soviel, dass eine frühere Kollegin mich vorgeschlagen hat. Ich werde jetzt eine Bewerbung fertig machen und soll das Gehalt, was ich jetzt mit einer 40h/Woche bekomme ansetzen für eine 30h/Woche. Die würden wohl sehr gut bezahlen. Und ich soll dann den Rest der Woche (1 Tag) in einer zweiten Firma (dort wo auch die Kollegin, die mich ansprach und vorschlug, arbeitet) als geringfügig arbeiten. Diese beiden Firmen arbeiten in gewisser Weise zusammen.
    Das ist das, was ich jetzt weiß. Bisher hörte sich alles eigentlich sehr gut an. Auf jeden Fall sind es gute Adressen hier im Ort. Ich muss mal schauen, denke ich werde in der nächsten/übernächsten Woche einen Gesprächstermin vereinbaren. Mal schauen. Auf mein Bauchgefühl hören. Ich werd dann auch mal eine Positiv-Negativ-Liste aufstellen..

    Alles Liebe

    kk.

    Und nun komme ich..

    In der Nacht von Samstag zu Sonntag noch geträumt und am Sonntag genau das Deja vue erlebt:

    Ich treffe ihn!

    Er hält neben mir in einem mir fremden Auto an, steigt aus und fragt mich: Na Dicke, willst du mit nach Polen?
    Ich sage: Nein, ich habe keine Zeit.
    Er sagt: Schade.

    Steigt wieder ein und fährt weg. Als ob nichts, absolut nichts gewesen wäre und zwischen uns nie etwas Arges, kein Katt, passiert wäre.

    Puhh. Migränetag.

    Heute war ich bei einem Freund, der meine Geschichte kennt. Jemand, den auch ER mal als seinen Freund bezeichnete, über die Jahre aber meinte, ER hätte keine Lust auf diesen Menschen und ihn schon eher mied. ... nun seit gestern - auf einmal - meldet ER sich wieder bei ihm. Geht ihn besuchen... Mein Freund erzählt es mir..

    In mir steigt die Eifersucht hoch, welche Frau hat ihm wohl nun ihr Auto geliehen. Warum geht mein Freund auf ihn ein? Warum sagt er bei meiner vorherigen Anmerkung: na und ... ist doch gut..!

    Ja, na klar, ist doch gut, dass sein Leben einfach so weitergeht und er sich weiter so durchschlängeln und durchschnorren kann und weiter alle Leute einfach so tun, als ob garnix gewesen wäre.

    Ich kann nicht ausdrücken, welche Gefühle alle in mir brodeln. Wut und Enttäuschung. Über die Unverändertheit. Und über die Veränderung. Ich hab ja geahnt, dass es so kommen würde. Aber muss das denn wirklich schon jetzt sein? Muss ich mich denn wirklich schon jetzt auf meine Stärke einstellen, ihm nicht wieder ins Netz zu gehen, wie eine kleine dumme Fliege in das einer Spinne.

    Ich würde viel lieber noch jetzt in meiner eigenen kleinen Welt ohne diese Gedanken und ohne diese seine Taten leben. Ich will ihn noch nicht wieder in meinem Leben. Egal in welcher Form. Aber es ist wohl kaum möglich, mich dem zu entziehen. Grenzen setzen. Liebes Ich, bitte hilf mir, dass ich dem wiederstehen kann, was jetzt kommen wird. Der Versuch, mich zurück zu gewinnen..

    Ein Gruß in die Nacht.

    @ Liebe Amai: Ich schreibe dir ein nächstes Mal. Ich bin zu sehr im anderen Thema.

    kk.

    Hallo Kemo,

    ich habe auch lange mit Selbstvorwürfen und einem miserablen Selbstbewusstsein gelebt und es ist, wie hier schon beschrieben, ein Prozess, der richtig lange dauert, um sein Selbstbild insgesamt wieder an den richtigen Platz zu rücken. Es ist Arbeit an sich selbst.

    Ich arbeite an diesem neuen Selbstbild nun mittlerweile fast bewusste 2 Jahre und noch immer habe ich manchmal das Gefühl, mich dem hingeben zu müssen. Selbstzweifel und Selbsthass. Aber mittlerweile muss ich nicht mehr von jedem "gemocht" werden. Ich mag meine Ecken und Kanten. Diese machen mich sogar aus. Ich mag mich mittlerweile durchaus sehr gern.

    Ich habe für mich festgestellt: Es beginnt bei mir und hört auf bei mir!

    Als Erstes war die Erkenntnis, die Qual, was ich alles falsch gemacht habe (ich denke mal in dieser Phase befindest du dich), das hat mich fast umgehauen.

    Als Zweites das Erkennen, dass diese Selbstquälerei und diese Vorwüfe nicht gut für mich sind, doch wie anders? (auch hier sehe ich dich schon)

    Als Drittes das Betrachten des Kreislaufes für mich. Die Frage warum mache ich das mit mir? Wieviel bin ich mir wert? Liebe ich mich? - und dies ohne zu schauen, wie sich die Taten ansich bei Jemand anders ausgewirkt haben, sondern wirklich ein Schauen zu MIR, was bewirkt es mit mir?! - An diesem Punkt habe ich mein "inneres Kind" entdeckt. Vielleicht schon mal gehört? Ich bin diese Phase übrigens nicht allein gegangen. Ich habe mir Hilfe gesucht.

    Als Viertes die Erkenntnis: Nein, ich liebe mich nicht. Ich hasse mich sogar. Und mir DAS selbst verzeihen. - Ich glaube, dass ist es, was mir am meisten Kraft und Zeit abverlangt hat, wo ich auch heute noch so meine Runden drehe, wenn ich aktuell etwas getan habe, was ich total ätzend von mir selbst finde.

    Als Fünftes die Frage: Wozu brauche ich diesen Hass in meinem Leben? Was überspiele ich damit? Welche Qualität gibt mir diese Selbsthass? Welche Ängste kann ich damit überspielen usw.

    Und Rückfälle passieren mir auch heute - wie gesagt - noch immer wieder. Ich meine eben, Arbeit für das ganze Leben. Sich selbst wertschätzen. Vergangenheit ist Vergangenheit - sie lässt sich nicht mehr ändern. Auch wenn du als Arschloch gehandelt hast, es ist wie es ist. Du kannst die Vergangenheit aber betrachten und du hast die Chance, es in der Zukunft besser zu machen. Für dich ein besserer Mensch zu sein. Man kann nur wirkliche Liebe geben, wenn man sich selbst liebt. Den Spruch hast du sicher schon einmal gehört.

    Das ist mein Erleben, der Weg mich mit dem Thema Selbstzweifel und Selbstbewusstsein auseinanderzusetzen. Und ich arbeite immer noch und werde es noch lange tun, denke ich.

    Lieber Gruß

    k.

    Hallo Amai,

    auch ich habe heute meine Karten befragt, wegen dem neuen Job.. Die Karten sagten aus, dass ich einem lang erhofftem Geldsegen entgegensehen kann. Ich soll nur vertrauen und darf keine Angst haben.

    Ich hab schon eine Idee, wie ich damit umgehen kann. Ich werde mir das Angebot genauer unterbreiten lassen, mir die Konditionen anhören (ich weiß bis jetzt nur, ich werde abgeworben :) ) und ist das Angebot gut, dann werde ich zu meinem langjährigen Chef gehen und ihm genau das sagen:

    Jemand versucht mich abzuwerben und ist an mich herangetreten, das hier sind die Konditionen. Mach mir gern ein Gegenangebot. So kann er für sich entscheiden, wieviel ich ihm "wert" bin, mich nicht mit unangebrachten Vorwürfen bombadieren und habe dann vielleicht sogar bei meinem jetzigen AG bessere Konditionen, die mir bisher verwehrt worden sind.

    Was denkts du darüber?

    Liebe Umarmung.

    kk.

    Ich grüße euch.

    Ich habe letzte Nacht und heute nachgefühlt. Familie und Familiengeschichte und Familienaufstellung. Und was ich in mir gefühlt habe, hat sich extrem nach Wieder-Wegschauen-Wollen angefühlt. Ich kann mich nicht mehr an viel aus meinem eigenen Leben erinnern. Habe viele Sequenzen ausgeblendet, sozusagen oft weggeschaut, wegschauen wollen. Mittlerweile weiß ich, wenn mich dieses Gefühl überkommt, ist es gerade das Gefühl, dem ich tiefer in die Augen schauen muss, um weiter zu mir zu kommen.

    Ich weiß auch für mich, dass ich mir die Zeit lassen muss, die ich brauche, um mir anzusehen, was gesehen werden will. Denn meine Seele ist sehr verletzt und manchmal schmeißen mich schon sehr kleine Erkenntnisse aus der Bahn und ich fühle mich dann sehr lange schlapp und depressiv. Ich versuche den schweren Erkenntnissen sozusagen eine gewisse Art von Sanftheit zu verpassen, damit mein Herz und auch mein Kopf sie überhaupt fassen und tragen können.

    Ich weiß auch für mich, dass alles zu seiner Zeit passiert. Ich habe jetzt etwas über Familienaufstellung erfahren und wenn es an der Zeit ist, einer solchen beizuwohnen oder gar selbst aufzustellen, dann wird auch das zu mir kommen.

    Ich denke auch mittlerweile so über ein Gespräch mit meinem Onkel. Die Zeit wird kommen und ich werde einfach auf die Zeichen am Wegrand achten. Ich arbeite ja derzeit auch noch an aktuellen Baustellen, die es noch aufzuräumen gilt.

    Lieber klarerkopf,

    es ist schön, dich wieder zu lesen. Ich sehe das Leben als eine Art Experiment, auch in der Art, dass ich möglichst viel ausprobieren will, um endlich ICH zu sein, sein zu können, MICH zu spüren. Ich bin vor vielen Jahren der Droge Gras verfallen. Und ich bin mittlerweile auch bewusst gern wieder ein klarerkopf :). Mein Drogenkonsum war von mir ein Wegschauen-Wollen. Ich habe es sehr genossen, in dem Moment nicht mehr stark sein zu müssen. Es war der Moment, als ich bei meiner Mutter auszog, derer ich mich immer verantwortlich gefühlt habe. Immer dachte, sie kriegts ohne mich nicht hin. Sie hatte in dem Moment einen neuen Mann an Ihrer Seite und ich "konnte besseren Gewissens" gehen. Sonst wäre ich wohl mein ganzes Leben geblieben.

    Mittlerweile bin ich mir bewusst: Sie hat ihren Vater und ihren großen Bruder an den Alkohol verloren. Personen, die wohl eigentlich den Part der Starken in der Familie einnehmen, Personen an die man sich als kleine Tochter oder kleine Schwester gern mal anlehnt, wenn es für einen selbst nicht so gut läuft. Ich habe den Part eingenommen.

    Und mir ist irgendwie auch klar geworden, dass mein Onkel als der Älteste und somit auch der Größte sehr viele Auswirkungen vom Alkoholismus meines Großvaters tragen (Übernahme von Verantwortung in der Familie) und sehen (weiteren Kinder sind offenbar aus Vergewaltungen in der Ehe unter Alkoholeinfluss entstanden) musste. Es ist daher auch nicht unbedingt "wunderlich", dass auch er sich betäuben wollte.

    Ja, ich kann empfinden, wie sehr krank und verkümmert die Seele meines lieben Freundes, den ich jetzt aus Selbstschutz verließ, ist. Lange bin ich bei ihm geblieben, weil ich genau DAS gesehen habe. Ein lieber Mensch, der auch einfach nur versucht, irgendwie klar zu kommen mit sich und seiner Vergangenheit und seinem Leben. Ich trage ihm nichts nach, jedenfalls nicht (mehr) viel. Versuche jeden Tag mehr ihn in Liebe gehen zu lassen und seine nackte Seele trotz allem in meinem Herzen zu tragen.

    So jetzt hab ich ganz schön viel geschrieben, obwohl ich Anfangs garnicht Recht wusste, was ich überhaupt schreiben will. Hoffe, es ist nicht zu viel und verständlich und gehört hierher.

    Ein lieber Gruß in den Abend.

    kk.

    Liebe Hope,

    ich freu mich so sehr von dir zu lesen. Ich hab dir jeden Tag einen guten Gedanken gewidmet und ihn dir geschickt. Und ich freu mich so sehr, dass du schon so bald ausziehen kannst und dass es dir gut geht und du schon einen so langen Spaziergang machen konntest. Das macht mein Herz extrem leichter. Wirklich. Ich wünsch dir ganz viel Kraft für deine Aufgaben, die jetzt vor dir stehen. Werde weiter jeden Tag an dich denken und dir ein kleines Positiv schicken - für dich und für mich. Und ich werde ablassen von der Sorge, denn dies ist Energie, die ich auf keinen Fall in deine Richtung schicken will, um sie vielleicht herauf zu beschwören. Ich vertraue fest meinen Engeln. Fühl dich lieb umarmt von mir, wenn du es benötigst.

    Diesen Ekel, den du beschreibst, ich kenn ihn genau. Dieser Duft nach männlichem Bier. Ich spüre noch heute jedes Mal diese beklemmende Gefühl in mir, wenn ich ihn rieche. Und mit Alu-Folie bin ich total auf Kriegsfuss (Bleche raucht man mit Alufolie). Vor etwa vier Wochen war ich bei einer Grillfeier und ich wollte Alufolie auf den Grill legen. Es ging einfach nicht, mir ist ein riesiger Schauer über den Rücken gelaufen. Alufolie gibt es auch heute noch nicht in meinem neuen Haushalt.. Aber auch das hilft zum Ich-Bewusst-Sein, das hilft nicht zu vergessen, warum man das alles macht.

    Ich habe heute Nacht wieder von IHM geträumt; er kam auf mich zu und sagte, na Dicke (mein Nick bei ihm), wann kommst du denn nun endlich wieder. Ach komm schon, komm doch jetzt mit. Und er versuchte mich in seinem Arm zu fangen, ihn fest um mich zu legen, damit ich nicht ausweichen kann.

    Ich fühle mich heute körperlich auch sehr erschöpft. Hab fast den ganzen Tag geschlafen, fühle mich jetzt als ob ich Meilenweit gelaufen wäre.. Möglicherweise bin das ja sogar in meinem Traum.. Ich kann mich nicht erinnern.

    Alles Liebe für uns

    k.

    liebe Amai, die Umarmung zurück gebend :)

    ich wünsche eine gute Nacht, ich bin ko, endlich WE. Werde morgen ausschlafen und in den Tag hineinträumen. Hab ich mir verdient nach dieser Woche.. Hab übrigens heute - auch noch - ein Job-Angebot bekommen. Und gefühlt, oh Mensch, mein jetziger Chef wird mich genauso behandeln, wie mein Liebster, wenn ich gehen sollte. Ich muss mal drüber nachfühlen.

    kk.

    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte mich ganz herzlich bei euch für eure Antworten bedanken. Ich habe gestern schon gelesen, mich aber nicht in der Lage gefühlt, zu antworten. Ich habe gemerkt, dass ich eine große Angst davor habe, zurückgewiesen zu werden. Und ich habe gemerkt, dass ich große Angst davor habe, dass mein Onkel doch nicht trocken ist. Ich weiß es ja nicht mit Sicherheit. Ich habe tatsächlich großes Interesse meinen Onkel kennenzulernen - auch über die Geschichte hinaus. Aber ich habe Angst davor, zu sehen, wenn es nichts Gutes zu sehen gibt. Ich will lieber erst mal kurz warten und verharren, bis ich mein Selbst als stark genug empfinde.

    Heute Abend wurde mir ein Buch übergeben: "Anerkennen, was ist" Gespräche über Verstrickung und Lösung (Bert Hellinger - Gabriele ten Hövel). Ich habe bis jetzt 7 Seiten gelesen. Darin wird anhand eines Beispiels die "systematischer Familientherapie" also - wie von klarerkopf schon angedeutet :) danke! - Familienaufstellungen beschrieben. Finde ich unglaublich interessant, was in dem Buch steht, sogar das Lesen ist schon hilfreich. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das für mich probieren will.

    Ich werde sicher noch weitere Fragen haben und hoffe, euch dabei wieder zu lesen. Danke!!!

    kk.

    Heute Abend hat mir ein Engel einen Link zum-Weiter-in-die-Tiefe-schauen geschickt.

    Ich habe ein Buch bekommen, mit dem Titel "Anerkennen, was ist" (was für ein "Zufall") - Gespräche über Verstrickung und Lösung (Bert Hellinger - Gabriele ten Hövel).

    Ich las 7 Seiten darin und, mit einem Lachen im Gesicht, weiß ich nun, wie ich weiter vorgehen kann, um die "Nicht-Meine-Geschichte" zu bearbeiten. Ich lese also lachend voran.

    kk.

    Ich habe heute Nacht einen schönen Traum geträumt und bin am Morgen erwacht mit einer angenehm leichen Schwere oder auch schweren Leichtigkeit. Irgendwie unglaublich beschwingt, als hätte ich Ballet getanzt. Ich war unglaublich klar im Kopf und unglaublich schwer im Gefühl.

    Ich habe geträumt, dass ich meinen geliebten nackten Freund gesprochen habe. Wir haben geredet, so wie wir immer geredet haben, wenn wir redeten; er reden wollte - ein Gespräch unter Vertrauten. Er konnte nicht verstehen, warum ich gegangen bin. Und ich konnte ihm alles sagen, ohne Wut, ohne Gedankewirrwahr in meinem Kopf und Wortlosigkeit auf der Zunge. Habe ihm meine Worte in Zusammenfassung gesagt, die ich sonst nur in kleinen Themen, in kleinen Portionen, ansprechen konnte.

    Habe ihm gesagt, dass ich es so schade finde, dass er seinen großen Verstand mit seinen Drogen benebelt und ihn damit kaputt macht.

    Ich habe ihm gesagt, dass ich es unglaublich schade finde, dass er sein großes Herz verkümmern lässt, er sich nicht selbst umarmen kann, sich selbst sich so wenig wert fühlt.

    Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn nie ändern wollte, dass das alles nur in seinem Kopf passiert ist; dass ich ihn und seine Ideen fürs Leben, sein großes Potential und charmanten Charakter, seine Härte und seine Schwäche - seine Stärke, seine Männlichkeit, seine Menschlichkeit und seinen "Riecher" für Gut und Schlecht super finde, genauso wie es ist. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn unglaublich liebe - genauso wie er ist.

    Habe ihm gesagt, dass es so schade ist, dass er meine innere Freiheitsliebe und meine Grenzenlosigkeit nicht spüren konnte, weil er sie nicht sehen wollte - meine ehrliche Liebe. Die, die ihn einfach ihn sein lassen wollte und es auch gekonnt hätte, wäre er einfach nur ehrlich gewesen und hätte er offen so gelebt, wie er leben muss, damit es ihm gut geht - egal wie, wo und wann; ohne sich selbst in eine Pelle zu drücken, die sich Lüge nennt und sich selbst somit so viele Schranken und Verstecke setzten musste - und so auch ich mich verstecken musste.

    Dass es so schade ist, dass er mich nicht als Perspektive sehen konnte, sondern sich als Lehrer fühlte, der nicht auch für sich von mir lernen wollte.

    Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm nicht helfen kann. Dass ich selbst genug Berge habe, die ich überwinden muss, selbst erst einmal zu mir schauen muss und will und nicht zu ihm schauen kann.

    Ich habe ihm gesagt, dass er jetzt nicht mehr lügen braucht. Dass er jetzt ausleben kann, was er ausleben muss; dass ich meine Runden gedreht habe und er nun seine nächste Runde drehen muss.

    Ich habe heute wieder ein Stück mehr Frieden in mir. Ich trag sein Bild tief in mir, nicht mehr jedoch diesen tiefen Wiederholungszwang. Habe das Gefühl, die Härte meiner Muskeln in den Schultern hat sich um Einiges gelockert über Nacht. Ich find mich plötzlich viel beweglicher.

    Ein leichterer Gruß in die Nacht

    Liebe Engel, ich denke die ganze Zeit an Hope. Ich hoffe so sehr, es geht ihr gut. Ich hoffe so sehr, dass sie einfach nur nicht an den Rechner kann oder will und dass nichts Schlimmes passiert ist.

    Liebe Hope, ich denke jeden Tag an dich und schicke ganz viel positive Energie in deine Richtung. Ich sorge mich ein wenig deiner Stille wegen. Ich denk ganz fest an dich. Hab dich tief in eine Tasche meines Herzens eingepackt und da kannst du in Sicherheit sein und vor dich hinschlummern, weinen und lachen. Du kannst bleiben, so lange du willst. Alles wird gut. Ich hoffe es geht dir gut.

    Liebe Engel, bitte macht und helft, dass es Hope gut geht. Ich wünsche mir das zum Wohle aller Wesenheiten der Schöpfung. Vielen lieben Dank. k.