Guten Tag.
ja ja lach... liebe Amai, nen Jubelschrei hörste jetzt nicht von mir. Aber zumindest liest du jetzt von der Erkenntnis (schon am gestrigen Abend), dass es meinem Ego sehr weh getan hat, dass er mich Frau nicht braucht.
Aber mir ist auch klar geworden, dass er nicht anders handelt, als er immer handeln würde. Er lebt sein Leben und das ist ja auch gut so. Er muss das ja für sich auch machen. Nichts anderes wäre gut für ihn und gut für mich.
Es zog sich mein Bauch innerlich zusammen und ich hätte am liebsten mit jedem gestritten gestern. Mein Freund, den ich gestern besuchte, hat mir gestern auch schon den Kopf gewaschen.. er meinte, dann geh doch zu ihm zurück. Dann wird dich zwar jeder im Umkreis von 10 km für völlig unzurechnungsfähig und blöd halten, dann hast du aber wenigstens einen Grund dass es dir schlecht geht 
Am Sonntag nach der Begegnung hab ich das auch noch garnicht registriert. Wie gesagt, ich hatte vermutet, dass es genauso kommen wird. In jeder Hinsicht. Erst gestern wurde ich eifersüchtig. Eifersucht als eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schafft.. Keine gute Basis, um mein Leben zu leben. Recht hast du.. 
Mein Buch, was ich gerade lese. ich hatte es bereits erwähnt: "Anerkennen, was ist" ... das hilft mir ungemein, meine derzeite Situation zu betrachten, mich und meine Gefühle zu betrachten und sie wieder ins rechte Licht zu rücken. Ich habe noch sehr lange gelesen gestern. Und ich fühl mich heute wieder sehr stabil.
Ok, Themawechsel: mein Job:
Ich mag das was ich tue eigentlich ganz gern, obgleich ich mir bewusst bin, dass ich meine derzeitige Tätigkeit nicht mein ganzes Leben lang machen möchte.
Meine Kollegen mag ich eigentlich alle sehr gern bis gern. Es ist wie überall, du musst nur immer wissen, wem kannste was erzählen und wem nicht..
Meine Chefs, nun ja.. In meinem Betrieb herrscht eine (Mitarbeiter-)Politik, die ich nicht unbedingt begrüße. Ich habe einen OberChef, der ansich ein sehr respekteinflößender Mann (Politiker a. D.!) ist, der aber durch seine Untaten an mir (und meinen Kollegen) auf meiner Respektsliste als Mensch ganz unten steht. Er ist der BIGBOSS und ist Ansprechpartner für Personalfragen, und was das angeht, nun ... er hat den längeren Arm was z. B. die Entscheidung über Gehalt etc. anbelangt. Also ich bin vorsichtig (er ist ein Löwe-Mensch), fühle mich aber nicht an ihn gebunden. Er wird mich gehen lassen, ohne Terror zu machen. Ich denke, er mag mich auch nicht.
Mein eigentlicher Chef, ein Partner des BIGBOSSes, der aber weniger Anteile an der Firma hat: nun, im Grunde hab ich ihn über lange Jahre als Mensch und Chef sehr geschätzt. Ich habe viele Überstunden geschrubbt, weil ich es gern als meine Aufgabe gesehen habe, mit ihm etwas aufzubauen. Das haben wir geschafft. Irgendwann ist mir dann klar geworden, dass dieser Mensch ein wirkliches Arschloch ist. Nach oben hin (BIGBOSS) kriechen und nach unten hin (z. B. ich) treten. Eine ganz falsche Schlange. Ein Mensch, der dir den Arm rausreißt, gibst du ihm einen kleinen Finger. Und er macht es so geschickt, dass ich das erst nach 3 Jahren erkannt habe. Mittlerweile mag ich ihn menschlich überhaupt nicht mehr. Ich könnte ihm oftmals einfach nur ins Gesicht kotzen. Diese Falschheit. Dieses: Ich will jedem gefallen und deswegen habe ich keine Meinung zu diesem Thema, außer natürlich der BIGBOSS hat eine Meinung, dieser schließe ich mich dann an. Aber auch nur so viel, dass das der BIGBOSS gesagt hat und was der sagt ist nunmal Pflicht... Auch als Chef wird er mir persönlich immer unsympatischer, je länger ich für ihn arbeite. Er entwickelt sich zum totalen Kontrollfreak. Dennoch habe ich das Gefühl mein Co an ihm ausgelebt zu haben und es in der Hinsicht VERLASSEN, auch noch tue. Ich muss dazu sagen, dass ich in dieser Firma bin, seit ihrer Entstehung. Das was ich aufgebaut habe, das ist in gewisser Hinsicht auch mein "Baby", es ist nur nicht mehr wirklich eine Aufgabe für mich. Mein Chef meinte irgendwann mal zu mir, wenn ich gehen sollte, soll ich ihm früh genug Bescheid geben, damit er sich drauf einstellen kann (er ist, wenn ich weg bin, eigentlich ziemlich aufgeschmissen, - sicher: ich bin ersetzbar! - aber bis sich die neue Kollegin eingearbeitet hat, das wird dauern) und diese Worte hallen wie ein ewiges Echo in meinem Kopf. Ich weiß auch aus Erfahrungen - es sind viele alte Leute schon gegangen und viele neue dazu gekommen - dass er sehr zickig und sehr agressiv werden wird, wenn ich ihm sage, dass ich gehe und dann auch noch zur Konkurrenz.
Über meine vielleicht neue Tätigkeit weiß ich noch nicht so viel: Ich weiß bisher eigentlich nur soviel, dass eine frühere Kollegin mich vorgeschlagen hat. Ich werde jetzt eine Bewerbung fertig machen und soll das Gehalt, was ich jetzt mit einer 40h/Woche bekomme ansetzen für eine 30h/Woche. Die würden wohl sehr gut bezahlen. Und ich soll dann den Rest der Woche (1 Tag) in einer zweiten Firma (dort wo auch die Kollegin, die mich ansprach und vorschlug, arbeitet) als geringfügig arbeiten. Diese beiden Firmen arbeiten in gewisser Weise zusammen.
Das ist das, was ich jetzt weiß. Bisher hörte sich alles eigentlich sehr gut an. Auf jeden Fall sind es gute Adressen hier im Ort. Ich muss mal schauen, denke ich werde in der nächsten/übernächsten Woche einen Gesprächstermin vereinbaren. Mal schauen. Auf mein Bauchgefühl hören. Ich werd dann auch mal eine Positiv-Negativ-Liste aufstellen..
Alles Liebe
kk.