Moin Jürgen,
was nützt mir hier,wenn ich versuche mich wieder zu belügen????hab Jahre lang gemacht mit fast tragischen für mich Endergebnis. Das dies alles schmerzt-lässt nicht in Ruhe- veruhrsacht neue Probleme ist mir bekannt. Wurde mich freuen schon weiter sein zu können- aber...... aufgeben hab ich nicht vor.
Netter Gruss
Oliver
Beiträge von Oliver1
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Hallo dorothea,
gross planen tue ich nicht- versuche mich zu konzentrieren an 2 Tagen- nicht mehr. Goldener Satz des Konfuzius begleitet mich schon länger.Für mich ist momentan sehr wichtig TROCKEN ZU BLEIBEN- egal wie! egal mit welchen Mitteln- egal ob es mir gefähllt oder nicht-ob es weh tut oder nicht-ob andere mich belächeln bzw. bemitleiden-das alles ist mir absolut gleichgültig.Ich gehe jetzt schlafen mit gutem Gewissen den nächsten Tag ohne Alkohol erleben zu dürfen- eben mit LÄCHELN.
Gute Nacht
Netter Gruss
Oliver -
Hallo Jürgen,
ich stehe nicht in Mittelpunkt- versuche mich selber zu entdecken wer ich wirklich bin. Meine Zeit ohne Alkohol nutze ich um zu verstehen warum das alles so passiert ist. Suche nicht nach Schuldigen sondern nach Grunden.Analiesiere alle meine Rückfähle.Benehme mich gegenüber Familie und anderen Mitmenschen ganz normal- ungewöhnlich für viele. Meine Frau unterstützt mich dabei ohne dabei ein Wort zu verlieren,dass ich ihr was schuldig bin.Diese Gefühle kommen von meinem INNEREN- ich glaube, dass mein Gewissen versucht sich einzuschalten- und mit Erfolg.Wie gesagt- es wird bestimmt noch lange dauern bis ich über Konseqenzen des Saufens ohne Schuldgefühle auskommen kann.Vieles hat sich schon jetzt verändert in meinem Leben- vieles wird sich noch ändern müssen.Auf dem Weg zwischen ERDE und SONNE befinde mich z.Z. auf dem MOND- unserem Mond.
Nette Grüsse
Oliver -
Hallo Andi,
an Deiner neuen Lebenseinstellung betr.Gutmachung muss ich noch lange,lange arbeiten. Davor trennen mich Lichtjahre.Viele Grüsse
Oliver -
Hallo Andi,
bestimmt hast Du Recht wenn Du sagst: dass ich die Dinge die geschehen sind nicht mehr ändern kann-ist so. Kann ich nicht- kann keiner was dran machen. Mein Leben geht weiter- Stunde für Stunde fühle ich mich wohler- und versuche wirklich nach vorne zu schauen-Tag für Tag. Ich plane nicht langfriestig- max. 2 Tage vorraus.Mehr bin ich nicht in der Lage- habe Angst, dass ich versagen kann.
Folgendes möchte ich fragen:ich kenne leider Deine Vorgeschichte nicht aber falls Du auch in Deinem Leben veruhrsacht hast,dass viele Trennen geflossen waren.... hast DU das vergessen? tut Dir das nicht leid? sogar heute noch?
Für die Glückwünsche zum 4 Monat viele Dank- schade nur, dass nicht 4 Jahre.
Viele Grüsse
Oliver -
Hallo Simone,
obwohl ich Dich überhaupt nicht kenne, habe ich von Anfang an Deine Geschichte beobachtet/ hier im Forum/- persönlich finde ich Spedi harte Meinung als kein Angriff auf Deine Peersönlichkeit.Ich bin auch neu hier/ seit 2 Tagen/ und stell Dir vor was mir passiert ist, hier bei der Vorstellung....ich habe mich angemeldet mit einem geilen Namen- DIONYSOS-Gott des Weines/Grich.Mith./- super! dachte ich mir- entspricht dem wie ich mich gerade fühle und eigentlich wollte ich damit nur mein Zustand ausdrucken dh. meine Verzweiflung-Ängste-Schuldgefühle und mein ganzes versoffenes Leben mit dem Namen uterschtreichen.
Es dauerte nicht lange- bekamm ich rasch paar "netten" Antworten- inkl. Administr. Ich war am staunen- ich war auch in dem Augenblick böse und sauer als ich las, dass ich eventuell über Namensänderung nachdenken möge, weil der"vielleicht" hier im unseren Forum nicht geeignet ist!!!! ....
Guck- gleich am Anfang! obwohl ich mir absolut debei NIX bösartiges ausgedacht habe- ich wollte ehrlich mit Euch sein und plötzich sowas.
Es dauerte ca.1 Stunde- hab ich überlegt-und stellte fest, dass tatsächlich alle die mir geantwortet haben Recht hatten- das war Fehler meinerseits. Ich bat dann den Administr. den Namen zu ändern auf Oliver.
Wenn ich jetzt mir elauben darf zu vergleichen SPEDIS Aussagen mit Antwotren die ich bekamm gleich am Anfang meines Lebens im Forum- dann möchte ich sagen, dass Du in meinen Augen absolut unbegründet Dich angegrifen fühlst.Ich hab Spedis Text paar mal gelesen und finde ich NIX was Dich veranlassen dürfte oder könnte- sagen zu dürfen, SPEDI UNTERSTELLT DIR, DASS DU NIE SCHAFFS TROCKEN ZU WERDEN.
Entspricht nicht der Wahrheit.
Und jetzt zum Vergleich- ich melde mich an bei Euch-stelle Frage ob meine Nachricht angekommen ist und promp bekomme ich, dass mein Name hier nicht gefällt oder nicht geeignet ist? bzw. gleich die S.... Frage- bist DU am trinken ?wie wurdest Du reagieren? was würdest Du tun?wurdest Du Dich angegriffen fühlen? in wie fern?- irgendwas musstest Du doch unternehmen? Dein Name wurde nicht angenomen!....obwohl er Dir soviel bedeutete- gleich am Anfang.
Eine TROTZREAKTION wäre KLAPPE ZU- raus- neues Forum suchen-Punkt.
Genauso sehe ich was Du jetzt vor hast- TROTZREAKTION- unbegründet und unüberlegt aussteigen aus dem Forum.
Bevor Du das aber tust- beantworte DIR eine einzige FRAGE-"bin ich den überhaupt in der Lage gesunde- wiederhole!!! GESUNDE KRITIK entgegen zunehmen?"
ich persönlich bin in der Lage falls ich den oder anderen Fehler gemacht habe zuzugeben- ja- mein Fehler- nehme jegliche Arten der Kritik an- egal ob gesund oder nicht- bilde mir selber Meinung über die oder die Aussage aus und dann folgt erst die Reaktion- NICHT andersrum.
Aus eigener Erfahrung möchte ich Dir sagen: TROTZREAKTIONEN begleiteten mich fast 30 Jahre lang- insbesoderes betr. " mein Ex- Freund Alkohol"-dankt meiner Dumheit und Trotzes wurde ich auch Alkoholkrank.
Ich bin hier im Forum um zu lernen zwischen anderen diese fatallen Fehlern zu unterbienden, die zu meiner RUIN geführt haben.
An der Stelle möchte ich aber bitten- falls Du Dich von mir agegriffen fühlst- bitte nimmt nicht persönlich. Es war und ist auch nicht irgendwelche Form des Angriffs auf Deine Persönlichkeit.
Falls Du Dich nicht angesprochen fühlst- bitte lösche was ich geschrieben habe.
Herzliche Grüsse
OliverPS- ich bin auch kein Moralapostel !
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Hallo Jürgen-Hallo Freund,
ich bin so eben zurück mit der Familie aus dem Wald/ Pilzesammeln/ zurück. War fein- frische Luft- paar Wildschweine und Rehen gesehen.
Betr.Deine Geschichte Freund-klingt überzeugend logisch- besosonders die letzten zwei Sätze. Betr. wiederum Festlichkeiten Jürgen: es gibt seit 4 Monaten keine und es wird auch keine Geben-und wenn, dann ohne mich.
Muss schnell unter die Dusche.
Bis BALD
Oliver -
Hallo Jürgen,
ich kann noch nicht trennen zwischen Vergangenheit und heute- geht nicht. Bin wirklich nicht stolz auf diese 4 Monate- ich sehe das als NOTWENDIGKEIT und einzige Schance zu leben.
Betr.Dankbarkeit gegenüber meiner Frau vertrete ich andere Meinung- ohne sie wäre für mich "kein jetzt und kein heute"
Ich wünsche Dir eine gute Nacht
LG
Oliver -
Hallo Paolo,
ich glaube Du hast Recht mit dieser Zählerei- nur...es sind eben 4 Monate als ich aufgehört habe zu saufen-schwer zu trennen und auszulöschen-sehr schwer.Ich meide alles was mit dem Alkohol zu tun hat- absolut alles.Ich verweigere jegliche Teilnahmen an Vestlichkeiten-sogar in der Familie.Ich bin nicht so weit, dass ich sagen kann-" tut mir Leid- ich bin Alkoholiker und trinke nix."Ausserdem der Druck dem ich eventuell augesetzt werden könte wäre bestimmt zu gross für mich. Ich tue alles mögliche um Langeweile zu vertreiben- unternehme viel mit der Familie- z.B. für Morgen ist Pilzesammeln geplant und wir alle fahren wir in die Wälder. Bin mir ziemlich sicher, dass ich nur in diese Weise irgendwann diesen Level erreichen kann wie DU.
Für Deine Ratschläge hast Du vielen Dank- ich finde sie sehr wertvoll.
Herzliche Grüsse und auch eine angenehme Nacht
Oliver -
hallo Paolo,
denkst, dass 4 Monate viel sind? vielleicht!... kann ich nicht beurteilen- zu viel Schmerz um mich hier- zu viel verlorenen Zeit- zu viel Leiden.
Das ich mit Euch meinen Weg gehen will, habe ich auch meiner Frau zu verdanken.
Gruss
Oliver -
Hallo Jürgen,
auch Dir danke ich für kluge Hinweise.Bis ich mein Leben bzw.überhaut die Welt in anderen Farben sehen kann vergeht nicht nur ein Sommer.
Das meine Frau zu mir die alle Jahre hielt und immer noch mit mir ist bezeichne ich als Gotesgabe.In den letzten 4 Monaten der Trockenheit habe ich immer wieder erleben müssen wie verdammt stark meine Sucht ist/ vorbeifahren an der Tankstelle usw/
Trotzdem- ich verlasse das Haus nie alleine- immer habe ich jemandem mit.Das kostet zwar viel Kraft-garantiert mir aber, dass ich meine Gedanken frei bleiben.
Netter Gruss
Oliver -
Hallo Freund,
auf die Frage was ich für meine Trockenheit tue- ich bin ständig in Aktion- ununterbrochen muss ich was tun- MUSS ! ich meide Tankstellen und Getränkemärkte- ich kümere mich um die Planug des Tages- führe regelmässig verschiedene Gespräche. Jede 2 Woche gehe zum Arzt um Leberwerte zu kontrolieren. Höre oft Musik/Lebensinhalt/ und was mir wichtig ist- ich sorge dafür, dass die Schulnoten meines kleinen Sohnes besser werden/10 Kl. Real/
Selbstverständlich bin ich auch hier im Forum seit gestern und so schliesst sich der Kreis.
Bin momentan und bestimmt noch lange nicht in der Lage zu vergessen was für S... ich in den letzten 30 Jahren gemacht habe und wieviel Trennen das meine Familie gekostet hat.
Netter Gruss
Oliver -
Hallo Laufschnecke,
Hallo Freund und alle gute Menschen hier im Forum!Mit der Art des Empfangs meiner Person habe ich nicht gerechnet. Bedanke mich herzlichst für alle ermütigende Wörte und Wünsche.
Ich werde bestimmt, wie ich schon angekündigt habe bei Euch bleiben.
Ich Danke Euch erstmal.
Oliver
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Hallo Paolo,
auch Dir möchte ich Danke sagen, das Du mir geschrieben hast.
Wie ich erkenne spielt der Alter keine grosse Rolle wenns um Alkohol geht.Wir sind fast das gleiche Baujahr.
Wie ich schon mal geschrieben habe, bin schon länger hier bei Euch aber erst als Gast. Ich bin irgendwie übervorsichtig geworden/ keine Ahnung warum/und erst nach fast 4 Monaten/vorgestern/ bei Euch. Diese Zeit nutzte ich um Euch kennezulernen und mir ein Bild von Euch allen gemacht.Nach 24 Stunden Anwesenheit bei Euch sage ich,dass ich eine richtige Entscheidung getroffen habe.
Ich freue mich für Dich, das Du ohne Alkohol leben kannst und es Dir gut geht.
Bei mir ist nach diesen 4 Monaten ohne Alkohol noch zu früh zu behaupten dass ich irgenwas geschaft habe. Ich sehe das alles in mir und neben mir sehr komplex und komplieziert.
Das was mich freut ist: Meine Frau steht neben mir und ist die ganze Zeit mit mir.
LG
Oliver -
hallo caro,
am Rande Deiner Hochachtung!- die habe ich vor meiner Frau- gegenüber meiner Person empfinde ich z.Z. absolute Schuldgefühle und VERSAGEN-
Du kannst Dir nicht vorstellen wie meine Seele jetzt leidet..... wirst Du mir gleich sagen- tja-selber Schuld! nun- hast bestimmt Recht- nur weisst Du? wenn ich weiter meine TROCKENHEIT mit diesen Schmerzen verbinden sollte dann wird es bestimmt noch schlimmer als es ist.Ich muss nach VORNE gucken- und mein ZIEL verfolgen-Ohne wenn und aber.
Grüsse Dich
Oliver -
Hallo Vaan,
danke für Deine Antwort.Diese Erlebnisse draussen im Schnee bewirkten bei mir NIX- ich landete danach nur im Krankenhaus mit Lungenentzündung.Entscheidend bei mir war eine Nacht hier im Haus, wo ich na 2 Wochen "saufen"kurz vor der Grenze stand zum Jenseitz.Es war schrecklich zu sehen wie ich mich langsam verabschiede.Dank meiner Frau, die mich nach ca.2 Stunden gefunden und reaniemiert hat bin ich heute am leben und 4 Monate trocken- nur 4 Monate!!!!
Gruss
Oliver -
hallo caro,
was in mir steckt? ne Menge Angst und immer noch Verzweiflung-Du hast vollkommen Recht, dass bei mir viel auf der Strecke geblieben ist- das habe ich schon erkannt.Deswegen versuche mich neu zu endecken und zu verstehen. Verzeihen werde ich mir wahrscheinlich niemals in der Lage sein.
War Deine Vergangenheit auch durch Alkohol gezeichnet? Wie hast Du es geschaft trocken zu bleiben? würdest Du mir bitte die 2 Fragen beantworten?LG
Oliver -
hallo caro,
nett,dass Du mir antwortest. Egal was kommt ich bleib hier- ich erhoffe mir so viel von EUCH weil, wenn jemand in der lage ist 2,3,8 oder mehr Jahre ohne Alkohol leben und ganauso/ vielleicht nicht so extrem wie ich/ ein Mensch ist wie ich dann besteht immer eine Schance, das ich das schaffen könnte.
Netter Gruss
Oliver -
Hallo pauly,"Karriere" sagst Du? ich wurde mein ganzes Leben als Horrorvision nennen.Ob ich ne Schance für mich sehe? frage mich die ganze Zeit- gibt es irgendwelche andere Alternative? meine Frau hatte die ganze Jahre Möglichkeit mich zu verlassen und zu vergessen- hatt sie aber nicht gemacht- diese Tatsache baut mich auf- bringt lansam auf die Beine.Das ich nicht alleine geblieben bin habe ich auschliesslich meiner Frau zu verdanken.Ob ich Vorteile sehe? klar sehe ich die- ich weiss nicht wie ich diese Welt jetzt betrachten soll- das ist alles so ernst und irgendwie traurig- ich muss erstmal lernen was ist überhaupt gesunder Blick auf die Welt- das habe ich verlernt mit "meinem EX-Freund"
Gruss
Oliver -
Hallo ZUSAMMEN,
wie versprochen versuche ich ein bischen über mich zu berichten. Meine erste Erfahrung mit dem Alkohol habe ich mit 14 gemacht/Wein aus Destilationsanlage des Onkels/Dann ohne, dass ich das gemerkt habe ging es Schritt für Schritt weiter und weiter- Monat für Monat- Jahr für Jahr- immer mehr- immer stärker- immer agressiver-bis zum umfallen.Heute stelle ich mir immer wieder die Frage- wie war das damals überhaupt möglich, dass ich hohe berufliche Qualifikationen erworben habe??? ist mir ein Rätsel.Ich war immer zuverlässig-immer motiviert: trodzdem trank ich weiter.Erst vor ca. 7 Jahren stellte ich fest, dass mit mir irgendwas nicht mehr stimmt-im Vergleich zu allen Jahren wo ich nach einer"Sauftour"keinen Alkohol sehen konnte- wurde ich"mutiger" geworden und trank am kommenden Tag wieder um den"Kater"zu besiegen.So war ich auch langsam nicht mehr in der Lage zu unterscheiden zwischen normal und abstrakt- meine Welt hat angefangen zu wackeln- ich verlor lagsam den Bezug zu Realität. Oft ist es so gewesen, dass ich 7 Tage ununterbrochen am "Saufen" war- mit teilweise fatalen Folgen/ Krankenhaus/ bzw. Polizeigewahrsam.Alle Belehrungen der Ehefrau-Ärzte-Polizei-Freunde: nichts hat geholfen. Meine Welt war immer kleiner und schmutziger. Jetzt hatte ich nur einen einzigen Freund- mein Bier- mein Korn- mein Cogniack. Ich bin so weit gegangen, dass ich alle mögliche Hilfeangebote ablehnte und jedem der mir sagen wollte,dass ich krank bin als Feind betrachtete. Für mich stand fest- ich bin stark genug um selber zu wissen was ich weiter muss. Ich war auch in der Lage jedem zu überzeugen,dass ich das wirklich kann. Das war aber leider alles Lüge- alles Täuschungsmanöver um ein Ziel zu erreichen- weiter trinken zu können. So wurde ich dann immer depresiver und Ägstlicher-es reichte mir nicht mehr 7 Tage zu trinken- es mussten dann 2 oder 3 Wochen sein um feststellen zu können, dass es reicht. Mein Erscheinugsbild wurde trüber und unangenehm. Meine Persönlichkeit-mein Wille und meine ganze Person waren nicht mehr da-sind ganz einfach verschwunden.Einzige Rettung sah ich in Alkohol.Dann wurde ich eines Tages unmächtig im Winter vor meinem Gartenzaun lliegend aufgefunden-weiteres mal auch im Winter in einem Park auf einer Bank.
Das waren für mich damals keine Entscheidende Momente um sagen zu können, dass ich krank bin. Mein "Leben" wurde jetzt noch bunter-noch brutaler-noch intensiver- jetz ging absolut nichts mehr ohne Alkohol.Egal wo ich mich befand hatte ich verlangen nach Bier bzw.Drink. Eines Tages vor 3 Jahren wurde ich"gefeuert" also keine Arbeit mehr und bedeutete für mich mehr Zeit um trinken zu können und weiterhin alle belügen und täuschen.
Obwohl meine Familie die ganze Zeit mit mir war, habe ich dies als Störung empfunden- ich wollte mein Leben leben und war es mir alles gleichgültig.In diesen 3 letzten Jahren dank meiner Frau wurde ich 3 Mal zur Klinik gebracht/Entgiftung/- dann unzählige Arztbesuche und Gespräche mit diversen Psychologen usw.sogar mit Kath.Prister wurde ich konfrontiert.Einzig positiver Effekt von Bemühungen meiner Frau war, dass ich angefangen habe mir Gedanken zu machen über "vor allem meine Zukunft"und Zukunft der Famillie- meine Person stand aber wie immer im Vordergrund.Ich war damals absolut nicht in der Lage zu realisieren, dass meine Familie seit über 20 Jahren unter meiner Sucht und Krankheit leidet- ich war es mir sicher, dass das Materielle wichtiger ist und ich komme meinen Pflichten nach und damit war es für mich alles OK. Alle andere Aspekte des Zusammenlebens beschränkten sich auf meine Anwesenheit-noch Anwesenheit.Mein Bezug zu Realität war jetzt mehr oder weniger surreall-utopisch-hoffnugslos. Meine Kontakte zu Freunden und Bekannten wurden von mir auf Minimum reduziert- einzige Person die zu mir hielt war meine Frau und meine beiden Söhne.Ich stand vor einem entscheidendem Moment des Lebens. Trotzdem mein Alkoholkonsumm ging weiter. Ich machte mir zwar Vorwurfe,Gewissen sagte ständig-aufhören! leider konnte ich mir aber nicht erklären warum ich mit "meinem Freund Alkohol" Schluss machen sollte.
Also,so wurde noch mehr getrunken und noch mal mehr bis zu diesem Tag ende April wo ich definitiv vor der Grenze stand- wo ich nicht wusste ob ich lebe- wo ich 2 Stunden bewusstlos und alleine lag und alles war farbig und hell und ich war kurz davor die Grenze zu überschreiten.In dieser Nacht wurde es mir klar, auf einmal richtig deutlich klar, dass ich die Enscheidung treffen muss: Entweder leben oder mit "meinem Freund "sterben.Ich habe mich fürs LEBEN entschieden- leben für mich und meine Familie- leben OHNE ALKOHOL.Seit 9 Mai habe ich keinen Alkohol getrunken- habe wieder dank meiner Frau eine Entgiftung gemacht-war 5 wochen in de Klinik: langsam sehe ich meinen Sinn des Lebens in ganz anderen Farben-erkenne was für Leid ich allem angetan habe.Die Normalität des Lebens die ich überhaupt nicht verstehen kann wird mir von meiner Frau vermittelt- wie das ist ohne Alkohol zu leben werde ich ersmal lernen müssen weil das Gefühl ist mir auch total fremd.Alles was aber mich betr.muss ich alleine versuchen-deswegen auch habe ich mich entschieden bei Euch anzumelden und versuchen mit Euren Tipps,Ratschlägen und guten Rat einigermassen normales Leben zu führen.Die Situation in der ich mich z.Z befinde ist mir auch neu-ich war noch NIE in meinem Leben länger als 2 Wochen nüchtern- jetzt sind das schon 4 Monate.Ich weiss ganz genau, dass ich meinen Kampf gegen "mein Freund"niemals gewinnen kann- ich werde aber versuchen mit aller Kraft ihn keine Schance mehr zu geben mich zu beherschen und zu besiegen.Das ist auch einer der Gründe warum ich versuche mit Euren guten Erfahrungen normal funtionieren zu wollen- warum Eure Erlebnisse im ALK.freien Leben mir so wichtig sind-warum ich in den letzen Monaten ständig bei Euch als Gast war.Ich bewundere Eure Kraft-Mut-Willen- das sind Eigenschaften die ich längst verloren habe und mich nach über 30 Jahren bemühe erneut sie zu besitzen.Momentan meine Einzige Kraft liegt bei meiner Frau die mich durch diese Horrorjahre ununterbrohen begleitet hat und niemals in Stich gelassen hat. Ich habe zwar verlernt was heist LIEBE- denke aber, dass eben meine Frau lieben kann- sonnst hätte sie mich längst vergessen.
Zum Schluss der Geschichte möchte ich sagen, dass ich nicht deswegen bei Euch bin um bemidleiet zu werden oder getröstet zu werden: das alles was mir passierte habe ich auschliesslich mir zu verdanken- ich trage die Konseqenzen und vielleicht auch mit Eurer Unterstützung bekomme ich eine Schance auf normales LEBEN OHNE ALKOHOL.Ich wünsche Euch allem viel Kraft
DankeOliver
PS: NEMO SINE VITTIS EST /Seneka/ Keiner ist ohne Fehlern