Beiträge von Nele 43

    Liebe Verflixt,
    in dem letzten Absatz Deines Textes sprichst Du mir aus der Seele..."Ansonsten hab ich mich in meinem Leben nur ein einziges Mal heftig verliebt und bin bis heute daran hängen geblieben, das Gefühl war so einzigartig das ich diesen Mensch bis heute nicht aufgeben konnte, obwohl die Beziehung noch nie wirklich schön für mich war, nur Qual und Leid.
    Aber ich dachte immer wieder so viel Gefühl, so ein Gefühl, da muss doch was drann sein, egal was ist und wie es ist, das ist mein Mensch an dem ich festhalten muss, der für mich bestimmt ist. Ich könnte heulen, weil es so krank klingt aber tatsächlich die Wahrheit ist.".....
    aber ich bin ja im Moment dabei mich davon zu befreien...eigentlich schade das man ausgerechnet einen so kranken Mann seine Liebe verliert...die dann nur noch weh tun kann....."was hat das dann mit Liebe zu tun...."
    liebe Grüße Nele

    Guten Morgen alle zusammen,
    liebe Paddy, ich habe nun schon zum zweiten mal Deine Gschichte gelesen und ich lese darin "meine"...auch ich wurde jahrelang(7Jahre) belogen und mit irgendwelchen Schl...betrogen, kam natürlich alles erst später raus...(oder habe ich einfach die Augen verschlossen...das wird es wohl eher sein)...bei mir kam noch dazu das nur ich arbeiten gegangen bin und er von mir und meinem Geld gelebt hat...in der Zeit wo ich arbeiten war(sonst habe ich mich ja kaum noch getraut den Rücken zu drehen) ist er entweder s...gegangen oder ist seiner anderen Sucht (wie ich heute weiß) Sexsucht nachgegangen...auf der Suche zu diversen Kontakten erst über Handy dann über Internet...Wenn ich Deine Geschichte lese kommt alles wieder in mir hoch und ich muß gleich ganz viel im Forum lesen um auch endlich aus meiner Co rauszukommen. Auch nach der zweiten Langzeit hat er es nicht geschafft (er wollte es denk ich gar nicht...er wollte mich nur zurück), er muß (will) ja auch diese andere Sucht nicht aufgeben und die Sexsucht kann er nur unter Alk ausleben...4Wochen nach Beendigung der zweiten LZ stellte ich fest das er schon lange seine Suche nach diversen Kontakten wieder aufgenommen hatte und ich habe ihn mit meinm Wissen konfrontiert...was letztendlich für ihn "endlich" wider Anlaß war in den Alk und die Sex (mittlerweile auch PC-Sucht) zurückzukehren...Das ist jetzt 7Wochen her und ich bin in eienem ständigen auf-und ab der Gefühle...zwischen Hass und Liebe???...oder nur CO??? wir haben ab und an Kontakt über den Rechner und ich habe schon einige Male seine Manipulationen wieder festgesellt...Gott sei Dank kann ich das jetzt einigermaßen "sehen" und erkenne seine Spielchen...was mich dann abblocken läßt wenn es mir nicht gutttu...er merkt ja schon lang meine Veränderungen und das ich mich auf die Spielchen nicht mehr so einlasse wie früher und das gefällt ihm ja nun gar nicht...er lebt sein Leben weiter wie schon seit 25Jahren, bei ihm hat sich nichts geändert(wir waren 7Jahre "zusammen"...die Hälfte der Zeit war ich allein und er in der Sucht)...langsam geht er in die "Gosse" runter...Schulden häufen sich an(die konnte er früher abzahlen weil ich ihn ja "finanziert habe) Alk, Drogen und Sch....vielleicht findet sich ja bald eine "Neue"die mal ne Weile seine Spielchen mitmacht bis sie ihn durchschaut hat...dann holt er wohl mal seine Sachen bei mir ab... Im Moment hole ich mir meine Kraft durch Telefonate mit guten Freunden und ganz wichtig ist mir hier das Forum, in letzter Zeit verschlinge ich es regelrecht...wie lange ich stark bin weiß ich nicht...bißchen Herz hängt ja doch dran...aber im Moment sehe ich keine Veränderung seines Lebens und dieses Leben wie bisher möchte ich um keinen Preis mehr führen...ich fange mit Hilfe dieses Forums langsam an, der Realität ins Auge zu schauen und mehr und mehr gelange ich zur Gelassenheit (bis mal wieder ein Pips von ihm kommt...da muß ich schnell sehen das ich die "Kurve" kriege...)...ich fühle mich eigentlich ganz wohl mit meinem Sohn ohne ihn...ich habe mehr Geld, ich muß mich nicht immer auf seine "Launen" einstellen, die haben mich dann auch immer mit runtergezogen...,ich bin nicht gehetzt,...man ist ja ständig in einem psych.Streß gewesen..."was macht er...trinkt er...mit wem trifft er sich etc"...ich konnte mein Leben gar nicht mehr leben...schöne Dinge sah man nicht mehr...man konnte nicht genießen...etc Vor 3Jahren habe ich mit SHG, Terapeut, Büchern etc. angefangen und bin froh doch schon ein ganzes Stück gegangen zu sein...wenn es auch immer wieder Rückschläge gibt und auch noch geben wird...Ich bin froh hier zu sein...es hilft mir sehr und ich schweren Stunden zieht es mich wieder etwas "hoch"...so viel Geschichten gleichen sich...ich bin nicht allein...und das hilft mir..Ich feue mich von euch zu lesen...


    vielen Dank und liebe Grüße Nele

    Hallo liebe Chopin,
    ich habe mich jetzt in 2Tagen durch dieses Thema durchgelesen, ...und ich finde auch das Du in dem 1 1/5 Jahr schon so Einiges hast mitnehmen können...wir alle gehen die Schritte zurück und mal wieder was vor...Du siehst doch die Dinge schon aus einer ganz anderen Perspektive als noch zu Deiner Anfangszeit. Wenn ich nur schon so weit währe, ich bin auch so: außen vor und doch mittendrin...ich versuche "lose" loszulassen...selbst das verursacht große Rückschläge,...deshalb bin ich dankbar dieses Forum gefunden zu haben...ich sitze oft hier und nicke bestätigend...weil ich "meins" lese. Ich wünsche uns allen viel Kraft bei unserer Weiterentwicklung,

    liebe Grüße Nele

    P.S.Damit Du siehst, es lesen tatsächlich mehr Leute als dann auch mal ein Beitrag geschrieben wird....grins...

    Hallo alle zusammen,
    Ich habe mich durch all eure "Genußseiten" durchgelesen...schmunzel...es klingt "genüßlich"...wie wahr wenn man nach Jahren mal wieder anfangen kann zu "genießen".
    Im Moment habe ich einen tüchtigen Infekt...da klappt das mit den Geschmacks-und Geruchsnerven nicht so...aber in letzter Zeit bin ich anstatt auf zu viel Kaffee (ich bin ein leidenschaftlicher Kaffeetrinker) mal auf Capuchino umgestiegen...den kann ich auch so richtig genießen...Bis bald und liebe Grüße
    Nele

    Hallo Simone,
    auch ich habe das Gefühl das ich 1Schritt vorwärts und 2 zurück gehe..., besser wäre es natürlich wie Elocin schön sagt: 1zurück, zwei große vorwärts...Irgendwann wirds klappen...Mein Ex-LG hat nach jeweils 2 Langzeitter. auch wieder sein altes Leben vorgezogen...zwischen Alk und "diversen Frauen"...kein Bock zum arbeiten etc....nun ist der "Abgang" seinerseits 6Wochen her und ich merke jetzt nach 7Jahren doch schon sehr deutlich die Manipulationen seinerseits...Aber ich bin eben auch noch nicht so weit entfernt...und kämpfe jeden Tag...Danke das es dieses Forum gibt! Wenn ich auch nicht so oft schreibe, aber ich lese sehr viel...und es hilft zu sehen wie viel sich doch ähnelt und das man nicht alleine mit Tränen und auch Wut ist.
    Liebe Grüße Nele

    Hallo,
    ja ich möchte mich mal wieder melden. Ich freue mich das hier so viel Resonanz kommt. Ich weis das alles mit dem "Loslassen" und das sie erst ihren Tiefpunkt haben müssen, so wie wir auch. Aber im Herzen kann ich noch nicht loslassen, man kann halt den Schalter nicht kippen. Zumal hier auch noch Sachenmäßig nichts geklärt ist, es sind mal wieder 4Wochen und wir haben sporatisch Kontakt über den Rechner. Nun muß er aus der Wohnung raus(wollten ja ursprünglich in meine Wohnung zusammenziehen) und hat mir gestern abend geschrieben er zieht morgen um und läßt alles in der alten Wohnung weil er keinen Transporter hat. Er ist wieder in den Kreisen der "Gosse" (ich bitte um Entschuldigung), aber das zieht mich so runter. Er zieht entweder dort mit in die Wohnung oder aber gleich paar Häuser weiter. Ich mußte mir gestern auch wieder meine Machtlosig-und Hilflosigkeit zugestehen, man probiert halt immer wieder mit Vorschlägen und die Wege die er gehen müßte (bräuchte) und stellt dann doch wieder fest, es ist vertane Zeit! Trotz allem habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber ich weis wenn er weiter in diesen Kreisen verkehrt und das seine Freunde nennt dann wird er in nächster Zeit seinen Tiefpunkt wohl nicht erreichen, da zieht ja einer den anderen, ob das finanziell ist oder anders. Leider. Ich möchte gern irgendwie als "Freund" versuchen einiger maßen "loszulassen", funktioniert leider nicht immer, halt das Herz und die Sorgen. ...In Liebe loslasse...wann ist der Zeitpunkt da? Ich habe auch immer noch oft große Probleme mit den durch die Krankheit resultierenden Verhaltensweisen...obwohl man es eigentlich weis, trotzdem.Trotz allem sehe ich aber schon große Fortschritte bei mir und das ist gut so, vor 1-2 Jahren gelang es mir noch nicht so gut einigermaßen auch mein eigenes Leben zu leben. Ich steh schon immer fest mit beiden Beinen im Leben, aber diese 7Jahre haben mich völlig aus dem "Tritt" gebracht. Aber es funktioniert immer besser und auch er merkt die Veränderungen schon lange, er kann mich nicht mehr so manipulieren wie früher und immer wieder das gleiche Spiel mit mir spielen. Genau das hat ja unser Schiff zum kentern gebracht. Ich bin froh das ich hier sein kann und ich habe auch schon sehr viele Beiträge hier gelesen, es hilft! Ich freu mich wieder auf eure Beiträge und einen schönen restlichen Sonntag noch,
    liebe Grüße an euch, Nele

    Vielen Dank für die Antworten.
    Hallo Elocin, ich habe mich mit diesem Beitrag direkt in den Bereich der Betroffenen (Alkoholkranken) rein"gesetzt. Ich wollte mal paar Antworten aus ihrer Sicht hören, sie haben ja die Erfahrung teilweise sicher auch mit ihren Freunden oder partnern gemacht, als sie noch nicht trocken waren.
    liebe Grüße Nele

    Hallo,
    ich könnte mal paar gute Tips von selbst Betroffenen gebrauchen.
    Ich bin seit 7 Jahren mit einem alkoholkranken (trinkt schon 25 Jahre) Mann zusammen (Partner konnte er mir ja nie sein). Er war paar Tage bei mir, paar Tage weg...Ich merkte nach nicht allzulanger Zeit das er ein Problem hat, nach 4 Jahren stellte ich ihn vor die Wahl und er machte einen Entzug und 16 wöchige Terapie weit weg.
    Er kam wieder (ich war damals in dem Glauben es ist alles anders), nach einer Woche war es das... Ich versuchte loszulassen, zurückzuholen (er hat immer noch eine eigene Wohnung, sein Rückzug....), wegzuschicken usw. das ging 2Jahre und immer hat er finanzielle Schwierigkeiten, keine Lust zum arbeiten, Geld alle -war er da, Geld war da- er fort...Ich muß dazu sagen das er eine sehr schlimme Kindheit hatte und die schlimmsten Dinge erlebt hat, es verfolgt ihn bis heute und er ist eigentlich Kind geblieben, er hatte keine richtige Kindheit. Habe ich nun sehr viel Verständnis, er ist ein psychisch sehr kranker Mann und braucht jahrelange terapeutische Betreung um seine traumatischen Erlebnisse verarbeiten zu können. Nun ja, die zwei Jahre zwischen der ersten und zweiten Terapie (Ende Juli 2008) verliefen so: ich spielte sein Spiel nicht mehr so mit wie es früher der Fall war (Ich bin Co und noch in dem anderen Forum). Als alles wieder fast so war das er finanziell und nervlich nicht mehr weiter wußte habe ich ihn nur zurückgenommen unter der Voraussetzung, eine zweite Terapie hier bei uns in der Stadt. Hatte ihm aber auch gesagt er muß nicht wenn er nicht will, er wollte mich zurück! Nach drei Wochen in der "Freiheit" war alles wieder beim Alten (seine Wohnung hatten wir auf seinen Wunsch hin gekündigt, er wollte diesen Rückzug nicht mehr), nun haust er da wieder mit den alten "Saufkumpanen", geht nicht arbeiten(hat es hingeschmissen, wie immer), macht seine Nachsorge-Terapie nicht mehr( wegen seiner Aufarbeitung) und auch die Suchtberatung ist nicht mehr. SHG wollte er eh nicht. Ich bin zu dem Entschluß gekommen das er es wieder nur gemacht hat wegen mir und mich wieder manipuliert hat. Viell. ist noch nicht so weit, im Moment ist kaum Kontakt (nur über PC) alle Hilfe in ter. Richtung lehnt er ab, Rechnungen werden nicht bezahlt und er muß aus seiner Wohnung raus. (seine Kleidung ist immer noch hier, schon seit 4Wochen) und er kommt auch nicht sie holen (er kennt mich, irgendwann nehm ich ihn wieder...) war immer so. Ich möchte es gern diesmal durchziehen denn ich seh in den 7 Jahren kein weiterkommen, da ich selber der ganzen Jahre wegen sehr krank geworden bin geh ich seit 2 Jahren in eine SHG, ein mal im Monat zur offenen Gruppe der AA und jetzt bin ich seit paar Tagen hier. Ich weis ich muß weg, aber wie lasse ich im Kopf und im Herz los? Auch trockene Alkoholiker mit denen ich mich unterhalte sind der Meinung er ist noch nicht so weit und zu tief gefallen. Andererseit s gibt er auch zu in mir die Mutterrolle gesehen zu haben (lieben tut er mich auch, er kann es nur nicht so wie andere, er hat selber keine Liebe bekommen) ich wäre eine liebe Mutter (meinSohn ist 11), und der Mann noch ein Kind, ich hatte also zwei Kinder. Brauch ich auch nicht! Aber ich liebe ihn auch (glaub ich zumindest) wir haben so viel zusammen durch und ich bin auch seine Vertraute (Dinge die er nicht mal den Terapeuten erzählt hat), aber so möchte ich nicht weiter. WIE LASSE ICH RICHTIG LOS??????????? Im Grunde ist er wieder in den Teufelskreis, schlimme Gedanken und Probleme-trinken, wegspülen. Er kriegt den A...nicht hoch!
    So, ich würde mich frreuen auf eure Antworten,
    liebe Grüße Nele

    Hallo Tanja,
    ich kann mich den anderen Teilnehmern nur anschließen! Geniese jetzt die Zeit seiner Terapie um für Dich die Ruhe und Gelassenheit zu finden, Du wirst sehen das Du vielleicht Einiges dieses Wirrwars der Jahre nicht vermissen wirst.
    Ich habe das vor Kurzem auch getan, es war seine 2 LZT, nach 4 Wochen war wieder alles beim Alten. Ich aber konnte in den letzten Jahren und während der Terapie schon Einiges für mich aufholen um nicht wieder in ein gar so tiefes Loch zu fallen, es ist trotzdem schlimm. Ich möchte Dir auch keine Angst machen, aber Du hast geschrieben er hätte gesagt:"Er macht das zu Ende...", das hat mein "Partner" auch gesagt und ich habe das Gefühl, er war noch nicht so weit, viell. hat er es nur durch den Druck gemacht, (hatte mich schon mal getrennt). Man muß alles nüchtern sehen und jetzt den Blick auf sich selber richten, denn die Krankheit ist sehr heimtückisch und das mit den alten Verhaltensweisen und alten "Freunden"...Die Rückfallquote ist tatsächlich sehr hoch, am meisten nach den ersten paar Wochen wieder in der Realität, denn da zeigt es sich, kann man ohne Alk Probleme lösen oder verfallen sie wieder in alte Verhaltensmuster. Freu Dich aber erst mal und geniese die Zeit damit Du Kraft aufbauen kannst. Man muß halt leider immer mit allem rechnen.
    Bis dahin, liebe Grüße Nele

    Hallo, ich habe da auch so meine Probleme mit der Kapitulation, die da heißt: annehmen und akzeptieren. Es ist tatsächlich ein aussichtsloser Kampf gegen den Alkoholismus oder jede andere Sucht den man führt. Ich habe 7Jahre mit mehreren Süchten und 2LZP für meinen Alkoholkranken-Partner gekämpft, den ich immer wieder verloren habe. Ich habe für ihn und nicht für mich gekämpft. Mein Sohn und ich sind auf der Strecke geblieben und der Alkoholiker auch. Ich bin auch noch nicht soooo weit das ich sagen kann : "Ich gebe alles an eine "höhere Macht ab", jeder hat seine Eigene,Ich habe bedingt durch die ganzen Jahre der Co-Abhängigkeit Probleme mit dem "Loslassen und Gott überlassen". Aber ich bin auf dem guten Weg und jeder Tag bringt mich ein Stück weiter voran, wenn ich lese wie vielen es doch hier ähnlich geht wie mir und das wir uns nur selber helfen können, jeder für sich, auch der Alkoholiker, der auch seinen Tiefpunkt erreichen muß wie wir Co´s auch.
    liebe Grüße an euch

    Hallo kaffeetrink,
    auch ich bin seit einigen Jahren in der gleichen Lage mit einem Alkoholkranken, den Absprung habe ich noch nicht geschafft, aber ich genese langsam von der Co, bei mir ist das ählich mit dem Geagten: Den Menschen zu verlieren der mich scheinbar liebt..." Ich hinterfrage mich und bin schon mit Hilfe meines Terapeuten so weit fortgeschritten das ich heute weis, es liegt in meiner Kindheit, ich habe einen geliebten Menschen verloren (ich war 11) und ich habe es nicht aufgearbeitet. Somit ist es irgendwie Verlustangst, den Menschen zu verlieren den man liebt. Ich weis aber nun:Sucht "liebt" anders...
    Heute geht es mir nicht gut und es ist auch einer meiner Rückfälle: von Wut in große Enttäuschung zerstörter Träume und Hoffnungen.
    Du kannst sehr stolz auf Dich sein! Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft.
    liebe Grüße Nele43

    Hallo Verflixt,
    auch mal ein paar Zeilen von mir. Ich habe heute alles hier in diesen Seiten gelesen und erkenne auch sehr viel von mir, .."nur ihn will ich lieben" usw. bis hin zum klein machen, Erniedrigungen usw. Ich war gar nicht mehr ich, ich habe vor 3Jahren begonnen etwas für mich zu tun, er hat auf meinen Druck hin (heute seh ich das so), 2xLZT gemacht, nach 4Wochen war alles wieder wir immer. Wir sind seit 7Jahren "zusammen". Nächtelanges wegbleiben, wiedergenommen worden ohne Geld...bis wieder Geld da war und er fort! Später habe ich dann auch erfahren, es gab auch andere Frauen. Aber aus Angst ihn zu verlieren bzw. war oder ist es meine CO, habe ich es nie geschafft. Heute bin ich auf einem guten Weg, wenn ich es diemal nicht schaffe dann beim nächsten mal. Ich tu auch viel für mich und stelle fest:"Ich fühle mich wohl ohne ihn." Keine Ängste, kein Streß, und vieles mehr.
    Für Dich würde ich auch denken, wenn Du noch nicht so weit bist, dann warte noch mit dem Zusammenziehen, es geht auch anders. Außerdem, Du mußtest doch auch warten bis er für sich soweit ist mit dem ALK aufzuhören. Gib Dir die Zeit! Und Ängste vor der Zukunft solltest Du versuchen abzubauen, keiner weis was die Zukunft bringt, auch in einer "gesunden" Beziehung nicht. immer schön: "Ein Tag nach dem Anderen". Ich wünsch Dir gutes Gelingen und klaren Verstand (mein Herz hängt auch noch an ihm), alles Gute und liebe Grüße, freu mich zu lesen wie Du Dich entscheiden wirst.,
    Anett

    Ich war eben bei meiner SHG und tatsächlich ich konnte auch mal lachen. Aber wie man wieder zu Hause ist kommen die Gedanken zurück, schon kleine Dinge, wie Strecken die man mit dem Auto gefahren ist als man ihn gesucht hat etc. lösen in mir allzubekannte schlechte und runterziehende Gefühle aus. Ich krieg da immer Herzklopfen, auch wenn er sich mit mir in Verbindung setzt, über den Rechner. Aber ich bin stolz auf mich das ich schon so weit "gelaufen" bin! liebe Grüße und gute Nacht an euch.

    Liebe Samie, das klingt ja schon mal nicht gut wenn er meint er sei nicht krank...Da macht er viell. die Terapie nur wegen dem Druck von außen. Laß ihn aber erstmal machen und versuche Dich zu entspannen und Dir Hilfe hier oder prov.. zu holen. Viell. begreift er es während der Terapie, mach ich Dir leider nicht viel Hoffnung, denn trotz des Wissens (sollte er es verinnerlichen das er die Krankheit hat) ist noch lange nicht gesagt das er "trocken bleiben darf". Ich habe gut Kontakt mit AA und kenne auch sonst durch die Terapie meines "Partners" Einige, deshalb mein Wissen darum. Wichtig wäre auf jeden Fall danach einen völligen Wechsel des Arbeitsplatzes, das kann ja nicht gut gehen! Das werden sie ihm aber auch in Terapie raten. Viell. gehst Du ja mal mit zur Suchtberatung. In der Terapie werden auch Paargespräche angeboten, aber wollen und es verinnerlichen das muß er selbst. Und das ist nicht si leicht. Ich wünsche Dir alles gute und denk nicht so viel drüber nach. Was kommt das kommt, dann kannst Du immer noch entscheiden, deshalb versuche Du gesund zu werden, dann kannst Du zweifelsfalls besser Entscheidungen treffen, ich mach das auch für mich, bin erst seit gestern hier und es tut so gut zu wissen:...man ist nicht alleine und alles ähnelt sich.
    Schönen Tag für Dich, lg Anett

    Hallo Amy,
    ich habe Deine "Seite2 gelesen und ich kann mich den anderen nur anschließen. Ich hätte diesen Text schreiben können!!!
    Vor sieben Jahren hat es so begonnen (er trinkt schon 25Jahre) und ich kenne diese Spielchen genau so wie Du es geschrieben hast.
    Leider war ich auch zu schnell drin, LIEBE, oder ist es das vielleicht ja doch nicht? Ja, erst kommt die Droge, egal welche Sucht auch immer, wenn Du Glück hast bist Du Nr. 2, muß aber nicht sein. Meist kommt dazwischen noch was andres. Ich bin im Moment mal wieder am "Absprung", nach 2xLZ-Terapie und nichts hat es gebracht...arbeitslos (meist schaffen und wollen sie nicht arbeiten, wie auch....? Klink Dich aus eh es zu spät ist, ich habe auch die ganzen Jahre nur bezahlt und gelitten. SHG für Dich ist ok, aber solange er sein Problem nicht sieht und etwas unternimmt, das haben wie nicht nötig. Ich kenne diese "Behandlungen" von früher sehr genau, das hat sich zwar gebessert, aber der Rest...Freundin Alkohol und jegliche andere Sucht ...wir sind machtlos gegen sie.
    Viel Kraft und liebe Grüße, Anett

    Hallo punkterl,
    ich habe bis jetzt so einiges hier gelesen. Dir möchte ich viel Kraft wünschen bei Deinem morgigen "Tag". Du kannst sehr stolz sein und geh den Weg weiter. Du hast es lange genug mitgemacht und hast es verdient zur Ruhe zu kommen. Ich bin seit 7Jahren in der Lage (die Hälfte der Zeit war ich allein), meine Rolle war die gleiche wie Deine, nur: er hat immer auf meine Kosten gelebt. Wenn Geld da war war er weg und wenn es alle war wieder da. Man fragt sich wie kann man selber so krank werden das man dieses Chaos so lange mitmacht. Wir sind nicht verheiratet, aber Herz hängt eben auch dran. Der Alkoholiker hat auch ein schlimmes Schicksal (da kommt dann immer wieder mein Mitleid durch), obwohl mein Terapeut sagt ich soll mal richtig wütend werden, ich bin zu gut. Tja, die Co....Es ist ein Wechselbad der Gefühle und ich habe seit 2Wochen auch Angst vor der Konfrontation, wie schon so oft in den Jahren, wo ich es eben auch nie lange geschafft habe. Aber nun bin ich hier und ich freu mich für die Hilfe, es gleichen sich doch so ungemein die Schicksale.
    Viel Kraft und liebe Grüße
    Anett

    Hallo,
    ich muß auch gleich mal was dazu schreiben.
    In den 7Jahren meiner "Beziehung"(was man so nennen darf, die Hälfte war man allein und die andere Zeit hatte man alles allein!)habe ich auch meinLachen verlernt. Ich habe überspielt und mein Lachen war "künstlich". Ich bin von Haus aus eine "Frohnatur", sehr kontaktfreudig und lebenslustig (gewesen)..., im Gegenteil, ich habe in den Jahren so viel Tränen vergossen, das hatte ich 35Jahre nicht. Es sind fast keine mehr da! :(
    Ich fange langsam wieder an mit dem Lachen, dank meiner SHG, Terapie für Co und jetzt bin ich bei euch. Wie es weitergeht weis ich noch nicht, aber ich will mein Lachen nicht nicht wieder verlieren.
    Heute geht es mir nicht gut (ich habe noch nicht gelacht :( , aber der Tag ist noch nicht vorbei....
    Vielleicht schaffe ich es heute noch...

    liebe Grüße an euch, Anett

    Hallo,
    ich möchte meine Erfahrung mal kurz schildern. Ich bin seit 7Jahren mit einem Alkoholiker (+noch mehr Suchtprobleme) zusammen. Er war 2xzur Langzeit, die letzte endete vor 6 Wochen und seit 2Wochen ist er wieder drauf und weg. Es spielt ja bei dem Alkoholiker auch die Psyche mit und fakt ist: Probleme wurden ja bislang immer runter"gespült". Diese sind aber danach meist wieder. Die schwere Phase beginnt erst nach der Terapie, und oft ist es so das eine Nachsorge bei Terapeuten, und wichtig auch SHG, notwendig sind. Es hat bei den meisten ja Ursachen versch. Natur warum sie mal angefangen haben mit trinken. Wenn dies in Nachsorge nicht weiter aufgearbeitet wird sind sie meist nicht lang trocken. Ich hatte jetzt auch manchmal das Gefühl das er es nicht wirklich für sich tut, viell. ein "Alibi" damit ich ihn wieder nehme. Ich erlebe es seit Jahren und fang immer wieder von vorn an, den "Absprung" habe ich bisher auch nie lange geschafft, aber ich bin auf dem besten Weg, und hier wird es mir noch besser gehen. Ich habe im Grunde die Hoffnung nie aufgegeben, ich lliebe ihn auch, manchmal frag ich mich aber langsam"WAS?". Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, aber man soll nicht wie ich denken: "Jetzt wird alles gut". Das habe ich ja nun schon einsehen müssen.
    Dir viel Kraft und denk an Dich!!!! Ich versuche es auch gerade.
    liebe Grüße Anett

    Hallo groundhog,
    ich bin erst seit heute hier und ich habe mir Deine "Geschichte" durchgelesen. Genau dies, schon nach den ersten paar Tagen des Zusammenseins mit meinem "Partner", habe ich durch! Alles nach dem gleichen Schema F. Binnen sehr kurzer Zeit war ich Nervenklinikreif, ich habe zwar gemerkt das mit mir was nicht stimmt, ich habe kontrolliert, gebedellt, manipuliert, gedroht, geweint etc....Irgendwann nach etwa 3Jahren habe ich angefangen mir Hilfe an verschiedenen Orten zu holen. Ich bin Co-Abhängig, er nach 2LZ-Terapien wieder drauf und ich versuche zum X-ten Male den Absprung. Ich kann Dir nur sagen, wir sind machtlos gegenüber Sucht jeglicher Art. Renne, renne, renne, meinguter Rat, schmeiß nicht Dein Leben weg, lauf weg eh es zu spät ist. Ich mußte lange schon erkennen das ich denKampf gegen die Sucht verloren habe, und ich liebe ihn. Aber ich bin nicht mehr so "verrückt" wie ich es mal war. Seit heute bin ich hier und ich habe schon einige Beiträge gelesen, das ist Hilfe und ich werde meinen Weg weitergehen, auch ich werde es schaffen, er womöglich nicht, Lg an Dich, Anett

    Ich lebe seit 7Jahren in einer "Beziehung" mit einem Alkoholiker, das ist leider nicht seine einzige Sucht. Er hat schon 2LZ-Terapien gemacht und ist jedesmal nach 3-4Wochen rückfällig geworden. Die letzte endete vor 6Wochen und seit 2Wochen sitze ich wieder alleine da. Das alles mit dem Vertrauen und Glauben wollen kenne ich zu gut. Ich geh seit 2Jahren zur SHG und habe echt noch Schwierigkeiten mir den 1.Schritt der Machtlosigkeit einzugestehen. Im Moment geht es mir auch nicht gut, wie schon seit 7Jahren und ich bin froh hier zu sein und damit viell. jetzt mal endgültig den Absprung schaffen zu können. lg