Beiträge von Alpenrose

    Hallo espoir,

    ich bin eigentlich ständig gut zu mir. :)

    Erstens schon mal, indem ich keinen Alkohol mehr trinke und das ist das Beste, was ich für mich tun kann.

    Außerdem bin ich niemandem mehr verpflichtet, so dass ich jeden Tag weitgehend so gestalten kann, dass es mir gut geht.

    Heute stand zum Beispiel ein Besuch der Therme mit Sauna, Massage und Schwimmen auf dem Programm.

    Am Montag fahre ich mit meinem Bekannten in die Berge. Wir gehen hoch und sausen dann mit dem Schlitten ins Tal. Das haben wir vor zwei Wochen schon mal gemacht, es war herrlich.

    Es ist für mich auch was Schönes, mit einem guten Buch die Couch zu belegen und mich von niemandem stören zu lassen.

    Seit ich nicht mehr arbeite, genieße ich jeden Tag auf irgendeine Art, manchmal auch mit Kochen für Gäste zuhause, auch das macht mir Spaß.

    Gruß
    Alpenrose

    Hallo Mandy,

    danke Deiner Nachfrage, mir geht es gut.

    Na, Trubel war es nicht gerade, doch am Heiligen Abend ist bei mir schon immer etwas mehr los, da ich am 24. auch noch Geburtstag habe. 8)

    Außer meiner Familie und ein paar guten Freunden, die in der Nähe wohnen, kommen die Bekannten an dem Tag zwar nicht persönlich bei mir vorbei, aber das Telefon geht den ganzen Tag.

    Doch jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt und das ist auch gut so.

    Wie geht es Dir, Mandy? Stehst Du schon in den Startlöchern auf dem Weg zu Deiner LZT?

    In gut einer Woche geht es ja los.

    Weißt du eigentlich schon, ob Du dort die Möglichkeit hast, dich nach den ersten Wochen hier mal zu melden?

    Mein Bekannter hatte auf seiner LZT vor 3 Jahren die ersten Wochen sogar absolutes Telefonverbot und Internetzugang hatten sie da überhaupt nicht.
    Aber soweit ich weiß, wird das überall anders gehandhabt.

    Ich hoffe, Du kannst Dich dort ganz auf dich konzentrieren und viel mitnehmen für später.

    Liebe Grüße
    Alpenrose

    Hallo Lena,

    danke für Deine Glückwünsche und deinen Besuch bei mir.

    Du schreibst, Du hast den Eindruck, ich würde den Weg in die Trockenheit sehr kompromißlos durchziehen.
    Ja, Das habe ich mir vorgenommen. Weißt Du, ich habe da keinen Druck von außen, keinen Arbeitgeber mehr, Ehemann auch nicht, Sohn längst erwachsen usw.
    Also will ich es nur für mich. Gerade deshalb, weil es meine ganz persönliche Entscheidung ist, trocken zu werden, lasse ich mich davon nicht abbringen.

    Freut mich, dass Ihr eine Bergwanderung machen wollt. Das ist gut für Körper und Seele.
    Ich bin da immer ganz glücklich.

    Den Blomberg kenne ich. Da führt ein Forstweg hinauf, den man auch im Winter gut begehen kann. Ob ihr den Kinderwagen (mit Kind?) rauf schieben wollt, hängt von eurer Kondition ab.
    Es sind 500 Höhenmeter und im oberen Teil wird Schnee liegen.

    Wenn Deine Kleine das Wandern gewöhnt ist, könnte sie den Weg schon schaffen. Ich denke da an die Zeit, als meine Enkelin in dem Alter war.

    Schade, dass die Schneelage zurzeit nicht bis ins Tal reicht, denn es gibt da eine tolle Winterrodelstrecke.
    Es fährt auch ein Sessellift rauf, soweit ich weiß, sogar mit Halt auf halber Höhe.
    Da könntet Ihr auch eine Teilstrecke gehen.

    Wünsche Dir noch eine schöne Weihnachtszeit und viel Spaß beim Wandern.

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Hallo Yvonne,

    leider konnte ich Dich heute nicht im Chat besuchen, da meine Nachmittagskaffee-Besucher doch länger geblieben sind.

    Dachte mir, wenn die anschließend keinen Wein serviert bekommen, würden sie sich bald verabschieden, doch beide beteuerten, dass es ihnen überhaupt nichts ausmacht und sie würden sowieso nur noch selten Alkohol trinken.

    Manchmal sind die Antworten schon interessant, die ich bekomme, wenn ich sage, dass ich überhaupt keinen Alkohol mehr trinke. :o

    Jedenfalls haben wir uns sehr gut unterhalten und vielleicht haben sie ja wirklich nichts vermisst.

    Nun freue ich mich auf ein paar ruhige Tage.

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Hallo zusammen,

    bevor ich jetzt ins Bett hüpfe, möchte ich Euch noch kurz mitteilen, wie schön es ist, so einen Tag nüchtern zu erleben.

    Ich war heute sogar noch in der Christmette und bin auf dem Rückweg mit meinem Bekannten noch eine größere Runde durch weihnachtlich geschmückten Straßen gegangen, weil ich mich so gut und so fit fühlte.

    Sonst habe ich an diesem Tag immer auf meinen Geburtstag und auf Weihnachten (trifft bei mir zusammen) mit Alkohol angestoßen und so kam da immer die doppelte Menge zusammen. :?

    Nun haben wir schön gefeiert, ganz ohne Alkohol und meine Besucher fanden das auch für sich gut.

    Nun wünsche ich eine gute Nacht und schöne Tage.
    Alpenrose

    Hallo Rowi,

    wünsche Dir auch ein schönes, trockenes Weihnachtsfest.

    Ja, dass wir beide ähnlich "gestrickt" sind, habe ich auch gleich bei Deinen ersten Schilderungen hier gemerkt.

    Ich freue mich für Dich, dass Du nun auch den Weg in die Trockenheit gehen willst.

    Du wirst sehen das neue Leben bringt mit der Zeit auch eine andere Sicht der Dinge mit sich.
    Mir hat es jetzt schon mehr Gelassenheit gebracht.

    Die Sache mit dem Sport war halt bei mir schon seit meiner Jugend auf dem Programm, so dass ich mich da nie groß überwinden mußte.

    Ich wünsche Dir auf alle Fälle weiterhin alles gute.

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Liebe Yvonne,

    Dir möchte ich noch ganz persönlich ein friedliches, besinnliches Weihnachtsfest wünschen!

    Es ist ja, wie auch für mich, diesmal was Besonderes, das erste trockene Weihnachten seit langem.

    Bei mir ist es nicht ganz so ruhig, denn jetzt kommen bald die ersten Geburtstagsgäste. Aber es wird ganz ohne Alkohol gefeiert!

    Liebe Grüße
    Alpenrose

    PS. Besuche Dich morgen im Chat.

    Liebe Linde,

    ja, ich weiß, dass heute der kürzeste Tag im Jahr ist. Doch nun wächst er wieder.

    Mein Vater hat mir als Kind einen alten Spruch beigebracht:
    Der Tag wächst
    bis Weihnachten um eines Hahnes Tritt,
    bis Neujahr um eines Mannes Schritt,
    bis Dreikönig um eines Hirsches Sprung,
    bis Lichtmess um eine ganze Stund.

    Da muss ich oft dran denken und dann freue ich mich schon auf den nächsten Frühling und das Erwachen der Natur.
    Ich mag zwar schon Spaziergänge in einer schönen weißen Winterlandschaft und fahre auch Ski, doch wenn es tagelang grau und nebelig ist, dann hat meine Seele schon mal einen Durchhänger.
    Das ist für mich zwar kein Grund, an Alkohol zu denken, denn ich habe dann schon genügend Möglichkeiten, um mich von trüben Gedanken abzulenken, trotzdem freue ich mich, wenn ich wieder mehr Zeit draußen verbringen kann.

    Wünsche Dir noch eine schöne Weihnachtszeit!
    Gruß
    Alpenrose

    Hallo Rowi,
    erst mal herzlich willkommen!

    Der Satz könnte auch auf mich passen

    Zitat

    Ein Satz hat mich noch aufhorchen lassen, er kam gar nicht drüber weg dass das mir der " Perfekten " passieren konnte.

    Auch bei mir hätte es kaum jemand vermutet, hatte ich doch mein ganzes Leben lang immer alles mit enormen Ehrgeiz zustande gebracht.
    Mein enorm ausgeprägter Perfektionismus hat mich auch die letzten Berufsjahre noch ohne alkoholbedingten Auffälligkeiten überstehen lassen.
    Danach aber hatte ich den Alkoholkonsum nicht mehr im Griff. Ich mußte ja nicht mehr funktionieren.

    Vielleicht hat mich aber diese Eigenschaft doch auch zu der Erkenntnis gebracht, dass ich abhängig bin und etwas dagegen tun muß.

    Heute bin ich froh, dass ich den Ausstieg geschafft habe und werde alles dafür tun, dass ich nicht mehr zu trinken brauche.

    LG
    Alpenrose

    Liebe Yvonne,

    habe gelesen, dass Dir die Zeit so davonrennt - mir auch! :?

    Dachte früher immer, wenn ich mal in Rente bin, wird die Zeit langsamer vergehen, doch das Gegenteil ist der Fall. Ich glaube, wenn man älter ist, kommt einem das so vor, weil nach “hinten raus“ die Zeit, die uns bleibt, immer weniger wird. :(

    Das ist auch meine Meinung, dass bei so vermehrt auftretenden gesundheitlichen Problemen innerhalb kurzer Zeit die Psyche eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
    Bei mir beobachte ich auch: hängt die Seele durch, dann reagiert auch bald der Körper.

    Ich kann Dich sehr gut verstehen, dass Dich der so abrupte Abbruch der Beziehung voller Ratlosigkeit und Zweifel zurückgelassen hat.

    Weißt Du, Yvonne, gerade jetzt zum Ende hin lasse ich auch das Jahr noch mal Revue passieren und stelle fest, das Beste, was in diesem Jahr für mich geschehen ist, war der Abschied vom Alkohol. Alles andere tritt dadurch in den Hintergrund. :D

    Auch für mich war sonst nicht alles nur schön und gut, denn auch wenn es bei mir keine finanziellen Probleme sind, so gab es im familiären Bereich ein paar Missverständnisse.
    Eine Liebesbeziehung im herkömmlichen Sinne habe ich auch nicht. Mit meinem Bekannten verbinden mich die gemeinsamen Freizeitinteressen.

    Manchmal hat das Alleinsein auch was Gutes, man kann besser mit sich selbst ins Reine kommen.
    Und, nach weniger guten Tagen kommen auch wieder schöne Zeiten. :)

    Viel Freude mit Deiner Musik und einen schönen 4. Advent
    wünscht Dir
    Alpenrose

    Hallo Chaosimleben,

    ich denke, es ist sehr wichtig, eine neue Beziehung von Anfang an auf Ehrlichkeit aufzubauen.

    Gerade im Bezug auf unsere Krankheit sollten wir unser enges Umfeld einweihen, damit diese Menschen uns nicht aus Unwissenheit mit Alkohol konfrontieren und somit Konflikte für uns heraufbeschwören.

    Ich würde mir auch Gedanken machen, wie nimmt es der neue Partner auf, aber über kurz oder lang wird er es so oder so erfahren müssen.
    Wenn ihm was an Dir liegt und er bereit ist, sich auf die Beziehung einzulassen, wird er Verständnis zeigen.

    Und zur Frage: "wie sage ich es ihm"?

    Wenn ihr Essen geht und er trinkt keinen Alkohol, dann sage ihm doch, dass Du das gut findest, da Du auch nichts mehr trinkst, weil Du damit nicht umgehen kannst. Damit ist schon mal der Anfang gemacht.

    Trinkt er allerdings alkoholisches, dann solltest Du Dich erst recht klar äussern.

    Das ist nur meine Meinung dazu, aber auf längere Sicht sehe ich keine Alternative zu einem Outing.

    Gruß
    Alpenrose

    Liebe Yvonne,

    wie alt ich mich fühle?

    Also manchmal kann ich verrückter sein wie meine Enkelin - und die ist 17 jahre jung! 8)

    Bin ich jedoch mal nicht so gut drauf, fühle ich mich wie 85! :roll:
    (Denk mir halt mal, dass es dann so sein wird).

    Ich muß ich Dir recht geben, je früher man den Absprung vom Alkohol schafft, um so mehr hat man vom Leben.
    Nur, mit 20 habe ich noch nichts getrunken, bei mir hätte es schon geholfen, wenn ich mit 45 die schleichende Entwicklung der Krankheit erkannt hätte.

    Doch wie heiß es so schön: "Es ist nie zu spät"!

    Wir müssen nur jetzt durchhalten.

    Lieben Gruß und eine friedliche Zeit!

    Hallo Mandy,

    ja, der seelische Durchhänger scheint überwunden zu sein.
    Will mir doch nicht von ein paar grauen Nebeltagen die Stimmung vermasseln lassen. 8)
    Was mach ich denn dann, wenn ich mal ernsthaft Kummer habe?

    Saufdruck hat die Stimmungslage jetzt bei mir nicht hervorgerufen.
    Aber, aus Frust habe ich früher auch nicht getrunken, sondern es wurde einfach ab einem Zeitpunkt zur Gewohnheit.

    Damit diese früheren Gewohnheiten nicht mehr einreißen, habe ich so einige Rituale meines Alltags geändert.

    Auch für meinen Geburtstag habe ich gegenüber früher umdisponiert.
    Bin schon gespannt, wie sich das anfühlt, das erste Mal seit einigen Jahren an dem Tag völlig nüchtern zu sein. Denke, es wird ein tolles Gefühl sein, das noch zu erleben zu dürfen auf meine alten Tage. :wink:

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Hallo zusammen,

    hatte grad ein kleines Stimmungstief.

    Dieses Wetter gestern und heute, alles grau in grau, es wird nicht mal richtig hell tagsüber. :(

    Hab mich trotzdem aufgerafft und bin jeweils eine Stunde rummarschiert.

    Wieder zuhause angekommen, habe ich dann nachgedacht, wie ich zu nassen Zeiten solche Tiefs erlebt habe.
    Da gab es dann einen Glühwein (oder zwei…..) und dann habe ich wohl nicht mehr zum Fenster rausgeschaut. :x

    Gut, dass ich “Winterpflaume“ entdeckt habe, völlig alkoholfrei und schmeckt heiß getrunken sehr lecker.
    Dann habe ich größeren Wohnungsputz veranstaltet. Das hilft bei mir sehr gegen Frust.

    Abends, nachdem ich die Kerzen angezündet hatte, ging es mir schon wieder besser.

    Ich habe gelesen, erst wenn man alle vier Jahreszeiten ohne Alkohol erlebt hat, kann man vom Trockensein sprechen.

    Da ist wohl nun für mich die schwierigere der Zeit.

    Aber jetzt geht dann Skifahren los und im Januar werden die Tage schon wieder länger und die Sonne scheint wieder mehr. :)

    Außerdem lasse ich mich von so einer momentanen Stimmung nicht weiter runter ziehen und wenn ich überlege, dass ich keinen Alkohol mehr will, ihn nicht mehr brauche, dann habe ich doch Grund genug, zufrieden zu sein.

    Wünsche Euch weiterhin eine gute, trockene Vorweihnachtszeit.

    Gruß
    Alpenrose

    Hallo Rosenbraut,

    auch von mir ein herzliches Willkommen!

    Rosenbraut hat geschrieben:

    Zitat

    an manchen tagen merke ich, dass ich sehr selten an alkohol gedacht habe. wie ist das denn bei euch? müsste ihr jeden tag daran denken? wann sollte es denn mal aus meinen kopf gehen?

    Meine Meinung dazu ist, ganz rausgehen aus unserem Kopf sollte der Gedanke an den Alkohol gar nicht. Es ist ja schließlich unsere Krankheit, mit der wir uns für den Rest des Lebens auseinander setzen müssen.

    Ich für mich kann nur sagen, dass ich schon täglich daran denke, denn wenn ich die Gefahren des Alkohols für mich vergessen würde, wären einem Rückfall Tür und Tor geöffnet.

    Doch die Art des Denkens daran ändert sich mit der Zeit. Es bedrückt mich nicht mehr.
    Es sind keine Verlustgedanken und Saufdruck verspüre ich auch schon länger nicht mehr.

    Die Langzeittrockenen hier können Dir sicher noch mehr dazu sagen.

    Gruß
    Alpenrose

    Hallo Yvonne,

    das freut mich, dass das Basaliom total entfernt werden konnte.
    Nun hast Du eine Sorge weniger.

    Die Sache mit dem Ausschlagen der Einladungen ist halt grad etwas bedauerlich.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass da hin und wieder etwas Wehmut aufkommt und man sich ausgeschlossen fühlt.

    Ich bin nächsten Sonntag zu einem Geburtstag-Brunch eingeladen.
    Da werde ich hingehen, aber eben nur zum Frühstück und wenn die mit Sekt usw. anfangen, dann verabschiede ich mich, denn herausfordern will ich nichts.

    Wenn wir über längere Zeit stabil trocken sind, können wir vielleicht wieder an Treffen teilnehmen, bei denen das Trinken nicht im Vordergrund steht.

    Lieben Gruß und eine schöne Woche
    Alpenrose

    Hallo Usthund,

    bist Du zuhause oder in der Arbeit?

    Was ist in den letzten Stunden geschehen, das Dich so verzweifeln lässt?

    Heute morgen klangst Du noch so zuversichtlich.

    Schreib Deinen Kummer hier rein. Das hilft schon mal für den Anfang.

    Oder ruf Deinen Arzt an, sprich mit jemanden aus Deinem Umfeld.

    Trink jetzt nicht! Der Kummer ist hinterher nur noch schlimmer, denn Alkohol löst Dein Problem nicht.

    Denke vorerst nur daran, die nächsten Stunden ohne Alkohol zu überstehen.

    LG
    Alpenrose

    Hallo und danke

    an alle, die mir geschrieben haben.

    Freue mich über Eure Glückwünsche und ich will auf alle Fälle diesen Weg weiter gehen.

    Manchmal denke ich mir aber, ich muß besonders achtsam sein, weil es einfach fast zu gut läuft bis jetzt. Hoffentlich kommt da nicht plötzlich ein Überfall aus dem Hinterhalt. Kann ja sehr heimtückisch sein, der Suchtteufel. :roll:

    LG
    Alpenrose

    Hallo zusammen,

    letzte Woche lief anfänglich nicht so rund.

    Es gab ein paar Dinge, die mich genervt hatten. :roll:

    Doch dann habe ich mich darauf besonnen, die Sachen, die ich persönlich nicht ändern kann einfach so zu belassen, wie sie sind. 8)

    Habe erkannt, dass es manchmal besser ist, seine Meinung für sich zu behalten.

    Nach dieser Erkenntnis kam auch meine Gelassenheit zurück.

    Damit ging es mir ab Wochenmitte richtig gut.

    Ich habe mich mit zwei früheren Arbeitskolleginnen, mit denen ich wegen der größeren Entfernung die letzten Monate nur telefonischen Kontakt hatte, zum Abendessen getroffen.
    Hatte sie schon früher informiert, dass ich mich vom Alkohol verabschiedet habe.
    Beide haben aus Rücksichtnahme mir gegenüber an diesem Abend keinen Alkohol getrunken, obwohl sie früher schon hin und wieder ein Glas Bier oder Wein bestellt hatten. :o
    Somit wurde es ein gelungener Abend, an dem ich mich sehr wohl gefühlt habe.

    Gestern habe ich nach einem ausgiebigen Spaziergang mit meinem Bekannten einen guten Tee getrunken und dabei auf meine 5-monatige Abstinenz “angestoßen“. :D

    Das mag vielleicht für manchen Langzeittrockenen noch nicht überzeugend genug sein, aber ich bin mir sicher - und werde auch weiter daran arbeiten, - dass Alkohol keinen Platz mehr hat in meinem Leben.

    Wünsche Euch allen eine zufriedene trockene Woche
    Alpenrose