Hallo Katrine,
der Film "Trocken oder tot" läuft am
Freitag, 31. Oktober 2008, 11.00-11.30 im TV
und zwar beim HR!
Gruß
Alpenrose
Hallo Katrine,
der Film "Trocken oder tot" läuft am
Freitag, 31. Oktober 2008, 11.00-11.30 im TV
und zwar beim HR!
Gruß
Alpenrose
Liebe Yvonne,
danke für Deine Erklärung bezüglich des geschlossenen Bereichs.
Ich denke nochmal darüber nach.
Nun werde ich mit meinem Bekannten raus gehen und das schöne Herbstwetter genießen.
Wünsche Dir einen schönen, gesunden und zufriedenen Tag!
LG
Alpenrose
Hallo Yvonne,
bin wieder da. Habe auch trotz der Trauer um meine Freundin jeden Tag hier gelesen.
Sonst kann ich nicht viel Neues berichten.
Mein Leben bewegt sich weitgehend in ruhigen Gewässern. (Hat aber nichts mit nass zu tun!)
Obwohl es keine hohen Wellen schlägt, darf ich aber das (Trocken)-Schwimmen nicht vergessen.
In Bezug auf das Berichten habe ich mal eine Frage an Dich, da Du ja auch im geschlossenen Bereich schreibst und ich schon mal daran gedacht habe, das zu versuchen.
Doch weiß ich nicht so recht, was ich da anderes schreiben soll als hier.
Es gibt bei mir nicht so ein großes Auf und Ab, weder in meiner Gefühlswelt (Ausnahme: Tod der Freundin) noch habe ich sonst wirkliche Probleme in meinem Umfeld.
Somit wird ein normaler Tagesablauf von mir kaum jemand interessieren.
Ich merke schon, dass auf Hilferufe wegen Suchtdruck oder anderer Probleme z. B. Ärger im Job oder Langeweile und Einsamkeit usw. eingegangen wird, aber wenn das nicht der Fall ist, kann man wohl nicht viel Resonanz erwarten.
Nur für “small talk” möchte ich ein Alkoholikerforum halt nicht benützen.
Was denkst Du darüber?
PS. die Frage geht auch an Euch alle!
Gute Nacht und schönes WE wünscht
Alpenrose
Hallo Minihexe,
Servus hier im Forum!
Hast ja schon eine beachtliche (Sucht)“Karriere“ hinter Dir!
Aber auch noch einen Großteil Deines Lebens vor Dir, für den es sich lohnt, trocken zu bleiben.
Bei mir war es so, dass ich Gott sei dank erst nach meinem Berufsleben zu annähernd solcher “Form“ aufgelaufen bin und mir diesbezüglich keine Schwierigkeiten mehr entstanden sind.
Doch auch ohne diesen Druck von außen, habe ich es bis jetzt geschafft, den Weg in ein trockenes Leben zu finden - nur für mich - und mir geht es sehr gut dabei.
Ich hoffe, Du kannst hier von jedem das für Dich passende an Erfahrung mitnehmen und wünsch Dir weiterhin eine schöne trockene Zeit.
Gruß
Alpenrose
Hallo Yvonne,
danke für Dein Mitgefühl.
Sie und auch ihr Mann waren gerade die letzten 2 Jahre viel mit mir beim Wandern. Er ist nämlich, so wie ich, im Vorruhestand und sie hat nur 3 Tage in der Woche gearbeitet. Somit konnten wir werktags in die Berge gehen, wo nicht so viele Leute unterwegs sind.
Meine Freundin war 53 Jahre.
In unseren Gedanken ist sie ja weiterhin bei uns.
Lieben Gruß
Alpenrose
Danke Mandy!
LG
Alpenrose
Hallo Yvonne,
danke, dass Du immer wieder an mich denkst.
Die letzten Tage war ich sehr traurig, denn meine Freundin ist gestorben.
Ich hatte schon mal darüber geschrieben, dass sie vor ein paar Monaten erfahren hat, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist und wir beide haben in der ganzen Zeit auch offen über alles gesprochen und versucht, es so wenigstens einigermaßen zu verarbeiten.
Ihr Mann hat zwar furchtbar darunter gelitten, konnte emotional aber schlecht damit umgehen.
Als sie am vergangenen Mittwoch von uns gegangen ist, war es für sie eine Erlösung.
Für mich wäre es bis vor kurzer Zeit ein sicherer Grund gewesen, meinen Kummer in Alkohol zu ertränken.
Doch ich habe nicht mal daran gedacht.
Lieben Gruß
Alpenrose
Hallo Nachwuchsoptimist,
also mein Parfüm riecht weder nach Bier, noch nach Wein oder Schnaps und erinnert mich somit auch nicht an Alkohol.
Genauso sehe ich das bei anderen Kosmetika auch.
Es spielt sich deshalb im Suchtgedächtnis nichts ab.
Das, denke ich jedenfalls, ist doch das Entscheidende.
Dass jemand auf die Idee kommt, Parfüm, After Shave oder dergleichen zu trinken, kann ich mir ja nun wirklich nicht vorstellen.
Allerdings weiß ich von einem Bekannten, dass damals bei seiner LZT After Shave usw. die ersten 3 Wochen tabu war. Danach durfte man es benutzen.
Das ist meine Meinung zu diesem Thema.
Gruß
Alpenrose
Grüß Dich Yvonne,
was ist den das "betrieben" werden? Ist das sowas, wie hier in Deutschland der Offenbarungseid oder die Privatinsolvenz?
Wenn ja, dann hoffe ich, dass Dich das psychisch nicht allzusehr belastet.
Real wahrscheinlich schon, denn da bleibt Dir sicher wenig Geld.
Ich kenne hier jemanden, der ist Hartz IV-Empfänger. Der bekommt nur den sog. Sozialhilfesatz und kann sich ausser dem Nötigsten zum Leben halt gar nichts gönnen.
Er hat wegen Einsparungen der Firma seinen Arbeitsplatz verloren und in seinem Alter auch keinen Job mehr gefunden.
Doch, egal wie die finanzielle Lage ist, denk bitte immer daran:
der größte Reichtum ist doch Deine Trockenheit!
Liebe Grüße
Alpenrose
Hallo Oliver,
inwiefern bin ich im Unrecht?
Ich denke, Du hast mich missverstanden. Ich habe deine Einstellung in keiner Weise angezweifelt.
Mir ging es nur darum, meine Meinung zu verdeutlichen und zwar dahingehend, dass langes Rumgerede sowohl im offenen, als auch im geschlossenen Bereich keinen Sinn macht.
Deine inneren Werte kannst Du doch wahren, egal wo Du schreibst.
Gruß
Alpenrose
Hallo Oliver,
ein Beispiel von mir zum Thema offener bzw. geschlossener Bereich:
ein spezielles Thema, über das ich im geschlossenen Bereich sicher eingehend jammern und diskutieren hätte können, weil es dabei schon ans “Eingemachte“ geht und man dort alle Einzelheiten offen legen kann, ist folgendes:
Bei mir ist im engsten Familienkreis ist ein Fall, dort wird bei jedem Zusammentreffen regelmäßig Wein getrunken.
Nun war ich der Meinung, ich brauche über das Problem hier gar nicht groß zu reden,
sondern ich habe zur Sicherstellung meiner Trockenheit den persönlichen Umgang auf ein Minimum (sprich telefonischen Kontakt oder kurze Treffen) beschränkt.
Nach dem Motto: nicht rumdiskutieren, sondern handeln!
So geht’s auch.
Gruß
Alpenrose
Hallo zusammen,
bis jetzt habe ich nie meine trockenen Tage gezählt.
Heute habe ich im Jahreskalender was nachgeschaut und dabei ist mir sofort der Tag aufgefallen, den ich damals mit einem “Stern“ markiert hatte.
Dann habe ich doch mal nachgerechnet und siehe da:
Heute sind es genau 100 Tage ohne Alkohol!
Da habe ich mich dann doch gefreut. Vor allem, weil ich auch sehr zufrieden bin mit meinem trockenen Leben.
Es soll aber kein Grund für mich sein, jetzt leichtsinnig oder nachlässig zu werden.
Der Weg geht weiter!
Hoffentlich hattet Ihr ein schönes Wochenende.
Eine gute, trockene neue Woche wünscht Euch
Alpenrose
Hallo Koko,
habe in letzter Zeit öfter bei Dir gelesen und mich gewundert, denn es ging da eigentlich überhaupt nicht mehr um den eigentlichen Sinn dieses Forums, nämlich die Alkoholkrankheit.
Deine Hauterkrankung ist wirklich bedauerlich, doch dabei hast Du wohl Dein Ziel, trocken zu werden aus den Augen verloren.
Du brauchst Dich für Deine verworrenen Aussagen gestern auch nicht zu entschuldigen, denn dass Du besoffen warst, hat ja wohl jeder Lesende gemerkt.
Für mich persönlich hatte das auch eine heilsame Wirkung:
nämlich ja nicht nachlässig zu werden.
Alles Gute
Alpenrose
Hallo Yvonne,
hab gerade bei Koko gelesen und gesehen, dass Du Ihr auch geschrieben hast.
Ich denke, da muss was Schlimmes passiert sein, denn das, was sie gerade von sich gibt, ist ja sowas von verworren.
Das klingt für mich so, als wäre sie entweder total besoffen oder aber sie ist psychisch momentan so fertig, dass sie zu keinem vernünftigen Gedanken mehr fähig ist.
Leider wird ihr niemand von uns helfen können, denn ich glaube, leider schafft momentan keiner den Zutritt zu ihrer Psyche.
Das sind halt die Nachteile eines virtuellen Austausches, es fehlt der direkte Kontakt.
Ich hoffe dennoch, sie kriegt irgendwie die Kurve und ist morgen wieder in Ordnung.
Dir noch eine gute Nacht
LG
Alpenrose
Hallo Yvonne,
wie guter Rotwein schmeckt, das weiß ich schon noch.
Es war ja nicht immer so, dass ich den Wein nur wegen der Wirkung des Alkohols getrunken habe, zumindest lange Zeit konnte ich rechtzeitig aufhören.
Doch da das rechtzeitige Aufhören dann nicht mehr geklappt hat, trinke ich eben nun das erste Glas schon nicht.
Dafür setzte ich mich aber auch nicht mit Leuten zusammen, die in meiner Gegenwart Wein trinken, auch wenn die kein Alk-Problem haben.
Denn ich glaube, da kämen schon Gedanken hoch.
Ohne die direkte Konfrontation mit Alk schwelge ich zum Glück nicht in solchen Erinnerungen.
Wenn man die Folgen des Übermaßes kennt, muss man diese Gedanken schnell beiseite schieben und sich ablenken, denke ich.
LG
Alpenrose
PS. Ekel kann ich davor auch nicht haben, denn ich bekomme, wie gesagt, keinen zu riechen.
Hallo zusammen,
Von meinen Fernreisen habe ich einen guten Spruch als Ausrede mitgebracht:
“Gegen Typhus oder Cholera sind doch diverse Schnäpse da!“
LG
Alpenrose
Hallo,
Ausrede, die gerade in für die kommende Jahreszeit sehr gut passt:
Habe soeben einen Glühwein getrunken um einer Erkältung vorzubeugen. Ich bin nämlich richtig durchgefroren und heißer Alkohol ist das einzige Mittel, das so richtig von innen raus wärmt.
Wäre doch eine plausible Erklärung, wenn man sie denn bräuchte!
LG
Alpenrose
Hallo Marion,
ja, Du hast recht, diese Gewissheit der tödlichen Krankheit meiner Freundin war und ist noch immer wie ein Schock für mich.
Allerdings war es auch der Auslöser, mein Leben neu zu überdenken.
Gute Nacht und ein schönes, trockenes Wochenende
wünscht Dir
Alpenrose
Hallo zusammen,
Da ich erst seit knapp 3 Monaten abstinent bin, hab ich mich bis jetzt noch sehr zurückgehalten bei der Weitergabe von, bei mir noch nicht vorhandenen, Weisheiten.
der Grund, warum ich mich nun hier zu Wort melde, ist folgender:
Jeder Neuling hier im Forum, der ernsthaft versucht, trocken zu werden und dies auch glaubhaft rüberbringt, hat harte Kritik nicht zu erwarten und zwar von keinem hier.
So habe ich das jedenfalls bis jetzt mitbekommen.
Außerdem habe ich festgestellt, dass doch in erster Linie manche der weiblichen Forumsmitglieder eher empfindlich auf härtere Widersprüche reagieren.
Dazu ein Wort an meine Geschlechtsgenossinnen:
Wir wollen doch immer gleichberechtigt behandelt werden. Also sollten wir doch auch im Nehmen nicht so zimperlich sein.
Beim Trinken waren wir es doch auch nicht!
LG
Alpenrose
Servus Andreas!
Ja, Du hast recht, auch ich liebe die Berge.
Bin zwar sozusagen eine "Spätberufene", denn ich habe erst vor gut 20 Jahren, nachdem ich mich von meinem damaligen Mann getrennt hatte, mit dem Bergwandern begonnen.
Mir würde auch Klettern Spass machen, doch sowohl meine Bergfreundin, als auch mein Bekannter sind nicht so trittsicher.
So bleiben die halt auf der Hütte und ich kraxle, wenn es möglich ist und nicht zu lange dauert, noch auf den nächsten Felsengipfel.
Meine Freundin trinkt übrigens ganz selten mal ein Glas Wein und dann nicht in meiner Gegenwart und mein Bekannter ist seit gut 3 Jahren trocken.
Die Gedanken, wie viel Zeit für mich noch bleibt, kamen mir nur, weil die Frau eines befreundeten Paares, mit denen ich auch sehr oft in den Bergen unterwegs war, seit 4 Monaten weiß, dass sie unheilbar erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat. Sie ist fast 10 jahre jünger als ich!
Diese Nachricht war auch mit einer der Gründe für mich, mit dem Trinken aufzuhören und nicht mehr meine Gesundheit mutwillig aufs Spiel zu setzen.
Sie hat übrigends nie getrunken!
LG
Alpenrose