Beiträge von Alpenrose

    Hallo Yvonne,

    hier bin ich!!!

    Bin zur Zeit nicht in den Bergen (das Wetter ist zu schlecht),
    auch nicht in den Ferien (war ich im Frühjahr 4 Wochen).
    Krank bin ich auch nicht, nein ganz im Gegenteil: Ich bin trocken!

    Ich bin auch hier, jeden Abend lese ich im Forum und lerne jeden Tag was dazu.

    Nur, anderen gute Ratschläge zu erteilen, das traue ich mich noch nicht.

    Ich denke, wenn man wie ich, gerade selber mal knapp 3 Monate trocken ist, kann man noch keine (alt)klugen Sprüche loslassen.

    Doch Du hast ja vielleicht gelesen, dass ich schon erzählt habe, wie ich versuche meinen trockenen Weg zu gehen.

    Ich verspreche auch, mich in Zukunft öfter zu melden!

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Hallo Micha,

    also richtigen Saufdruck hatte ich in den nun fast 3 Monaten meiner Nüchternheit noch nicht.

    In den ersten paar Wochen habe ich zwar noch manchmal abends daran gedacht, dass ich vorher um diese Zeit gewohnheitsmäßig zur vermeintlichen Entspannung Wein getrunken habe, doch schon der nächste Gedanke war, wie schlecht es mir am nächsten Morgen dann oft ging und da war mir dann sofort wieder klar, so was kommt für mich nicht mehr infrage.

    Tagsüber geh ich vor allem viel raus in die Natur. Das macht mir Spaß und macht den Kopf frei. Auch zuhause beschäftige ich mich, denn ich finde, Langeweile ist ein Rückfallrisiko.

    Am Abend, zu der für mich eher kritischen Zeit, lese ich viel im Forum.

    Mit jedem Tag freue ich mich mehr, trocken zu sein und das will ich durch gar nichts aufs Spiel setzen.

    LG
    Alpenrose

    Hallo zusammen,

    heute habe ich eine spezielle Frage an Euch:

    Wie schaut es bei Euch eigentlich mit dem Gewicht aus seit Ihr keinen Alk mehr trinkt.

    Bei mir ist es so, dass ich in den nun 12 Wochen meiner Abstinenz 3 Kg abgenommen habe und das, obwohl ich genauso so esse wie zuvor und zusätzlich sogar noch ab und zu Schokolade und Kuchen verspeise, was ich vorher nicht gemacht habe.

    Nun werdet Ihr denken, das sei doch ein positiver Nebeneffekt.

    Bei mir ist es allerdings so: Ich hatte mein ganzes Leben lang kein Übergewicht (Konfektionsgröße 38) und will daher nicht unbedingt weiter abnehmen.

    Nun habe ich auch schon versucht, mich diesbezüglich schlau zu machen und gelesen, dass die Leber, jetzt nachdem sie nicht mehr mit Alkoholabbau (dem größten Feind dieses Organs) beschäftigt ist, sich verstärkt auf den Fettabbau der Speisen stürzt.

    Wie lange hat es bei Euch gedauert, bis sich das Gewicht wieder stabilisiert?


    LG
    Alpenrose

    Hallo Kommal,

    Glück und die Zufriedenheit sprechen aus allen Deinen Berichten.

    Ich bewundere die Konsequenz, mit der Du den Weg in Deinem neuen Leben weiterhin beschreitest.

    Damit vermittelst Du auch mir immer wieder, dass es sich wirklich lohnt, für meine Trockenheit auch in Zukunft ständig etwas zu tun.

    Außerdem will ich Dir heute auch mal ein Kompliment für Deinen Schreibstil machen.
    Deine klare und sichere Ausdrucksweise hat mir von Anfang an gefallen und auch das ist ein Grund, dass ich seit zwölf Wochen ständiger Gast in Deinen Threads bin.

    Weiterhin eine glückliche, trockene Zeit wünscht Dir
    Alpenrose

    Hallo Scrooge,

    wie von dir angesprochen, hier als mal mein Tagesablauf von gestern und heute:

    Freitag:
    Bin um 7:30 Uhr aufgestanden, nach dem Frühstück und dem Lesen der Tageszeitung habe ich einiges im Haushalt erledigt, anschließend bin ich in den Nachbarort zum Grab meiner Eltern gefahren (gießen). Die 20 km (hin u. zurück) fahre ich oft mit dem Fahrrad, doch gestern war es mir zu kühl. Am Nachmittag war Friseurbesuch (Haare schneiden) angesagt.
    Dann habe ich einen kurzen Besuch hir im Forum gemacht und anschließend war ich mit meinem Bekannten eine Stunde beim Nordic Walken. Abends war eine langjährige Freundin bei mir zu Besuch.
    Wir haben Tee getrunken, denn sie weiß natürlich, dass es bei mir keinen Alk mehr gibt.

    Samstag:
    Um 8 Uhr aufgestanden, anschl. Frühstück, Tageszeitung. Eingekauft mit dem Auto, da schwerere Sachen transportiert.
    Es war zwar kühles Wetter, doch Sonnenschein und darum habe ich mit Bekannten eine Wanderung von ca. 2,5 Stunden gemacht. Einkehr mit Kaffee und Kuchen anstelle von Mittagessen. Seit ich keinen Alk mehr trinke, mag ich nämlich Kuchen!
    Anschließend zuhause noch ein paar Sachen erledigt und dann war ich zum Abendessen bei meinem Bekannten eingeladen.
    Nun bin ich, wie fast jeden Abend hier im Forum.

    Ich hoffe, Du kannst Dir nun eher ein Bild von meinen Gewohnheiten machen und mir sagen, ob ich daran was ändern sollte.

    Gruß
    Alpenrose

    Hallo Monika,

    auch von mir herzliche Grüße an Dich zurück (sozusagen verschickt innerhalb Oberbayerns)!

    Weißt Du, bei mir ist es so, dass mein Tatendrang ziemlich groß ist. Ich will immer was unternehmen und organisiere auch meist die Wanderungen und Ausflüge. Meine Freunde finden das eigentlich gut, dass ich sie mitziehe (sagen sie wenigstens).
    Das war aber auch zu meinen nassen Zeiten schon so, dass ich gerne in der Natur rumgelaufen bin.

    Ich hoffe nur, nicht vor irgendwas auf der Flucht zu sein.
    Der Alk kann es nicht mehr sein, den der verfolgt mich nicht mehr!

    Aufgrund meines "fortgeschrittenen" Alters denke ich aber schon manchmal, dass nach "hintenraus" nicht mehr soviel Zeit bleibt, in der ich noch so fit bin, um das alles zu machen , was ich noch vorhabe.

    Ich kann dir ja ein bischen was von meinem Tatendrang abgeben.
    Denke, wenn Du dich erst mal überwunden hast, dann gibt es bestimmt einiges, das Dir Spass macht.
    Umkehren kannst Du ja immer noch.

    So, jetzt marschiere ich noch stramm eine Stunde bei uns am Fluß entlang, dann geht es mir psychisch wieder sehr gut.

    LG
    Alpenrose

    Hallo Mandy,

    ja, ich war gleich zu Anfang in einer SHG.
    Das Konzept dieser Gruppe sagt mir aber nicht so zu. für mich gibt es dort keine wirkliche Rückmeldung, sprich Widerrede oder auch mal Kritik, alles was man als Frischling halt so bräuchte.
    Es gab auch keinerlei Diskussion, jeder erzählte nur von sich.
    Da ich in einer Kleinstadt wohne, sind auch keine Alternativen da.

    LG
    Alpenrose

    Hallo zusammen,

    erst mal vielen Dank für Eure Willkommensgrüße.

    Ich habe mich in den Wochen seit ich keinen Alk mehr trinke schon ausgiebig hier im Forum informiert und ausserdem die Regeln der Grundbausteine für mich umgesetzt bzw. bin immer noch dabei.
    Dabei habe ich immer wieder gelesen, man soll alte Gewohnheiten ablegen und sich neue Freizeitbeschäftigungen suchen.
    Da ich jedoch sowohl beim Bergwandern als auch im Sommer beim Baden/Schwimmen nie Alkohol getrunken habe, denke ich, dass ich diesen Hobbys auch weiterhin nachgehen kann.
    Anders sieht es da schon mit Kochen für Freunde aus.
    Da habe ich früher nämlich schon währendendessen vom späteren Tischwein "probiert".
    Nun habe ich inzwischen allen, die mir nahestehen Bescheid gesagt, dass es weder für mich, noch bei mir in Zukunft Alkohol gibt.
    Auf die, welche aufgrund dessen einer Einladung fern bleiben, verzichte ich eben.
    Auch fürs Skifahren im kommenden Winter muss ich noch genaue Absprachen für eventuelle Einkehrschwünge treffen.

    Da ich ja mein Berufsleben schon abgeschlossen habe, sind meine Tagesabläufe natürlich nicht mehr so extrem durchstrukturiert, aber ich hab schon jeden Tag einen Ablaufplan. Bei schlechtem Wetter ist z.B immer Hausarbeit in größerem Umfang angesagt und da ich ziemlich penibel bin, ziehe ich das auch konsequent durch.

    Abends bin ich fast immer im Forum, denn das ist die Zeit, in der ich früher getrunken habe.

    So, nun könnt Ihr Euch in etwa ein Bild von meinen Aktivitäten machen und mir sagen, ob da Änderungen notwendig sind.

    Gruß
    Alpenrose

    Hallo zusammen,

    nachdem ich mich gestern vorgestellt habe, möchte ich das hier, für alle zugänglich, noch mal kurz wiederholen.

    Vorab: seit 11 Wochen trinke ich keinen Alkohol mehr!

    Ich war der frühen Jugend schon entwachsen, als ich hin und wieder zu besonderen Anlässen oder bei einem schönen Abendessen ein Glas Wein getrunken habe.

    Erst viel später trank ich nach Feierabend mehr oder weniger regelmäßig zur Entspannung
    Rotwein.
    So ging das über viele Jahre, wobei sich die Trinkmenge bei ca. zwei Viertel Rotwein abends einpendelte.
    Diese Mengenbegrenzung hielt ich akribisch durch, da ich einen sehr guten und verantwortungsvollen Job hatte, den ich keinesfalls aufgrund von Alkoholnachwirkungen aufs Spiel setzen wollte.

    Nun bin ich seit über 2 Jahren im Vorruhestand (Altersteilzeit/Freistellungsphase) und seitdem “schaffte“ ich abends locker eine Flasche Wein. Ich wurde nun nicht mehr so früh müde und der Abend war daher länger.
    Rechenschaft musste ich auch keinem ablegen und da ich stets abends zuhause trank (ich wohne allein), fiel die verstärkte Sauferei niemandem auf.
    Für mich selbst machte es sich jedoch dahingehend bemerkbar, dass ich bei meinen diversen Unternehmungen (vor allem bei sportlichen) morgens Probleme hatte und zwar wegen Kopfschmerzen, flauem Gefühl im Magen usw.

    Nun versuchte ich weniger zu trinken und merkte, dass das nicht mehr funktionierte.

    Da ich vor gut 3 Jahren das Trockenwerden eines sehr guten Freundes (mit Entgiftung und stationärer Entwöhnungstherapie) aus nächster Nähe miterlebt habe, wusste ich natürlich, was mit mir los ist: ich war inzwischen abhängig vom Alkohol.
    Dass ich ein Alk-Problem habe, merkte ich eigentlich schon länger, doch ich glaubte, die Sache im Griff zu haben.

    Nun war mir klar: kontrolliertes Trinken gibt es für mich nicht mehr.

    Die Erkenntnis, Alkoholikerin zu sein, das war schon ein Schock für mich!

    Somit stand fest: entweder ab sofort weg vom Alk, oder es geht weiter bergab.

    Nach vorheriger Absprache mit meinem Arzt habe ich zuhause entgiftet.
    Der körperliche Entzug machte mir auch keine nennenswerten Probleme.
    Um für immer trocken zu bleiben, muss und werde ich an der psychischen Abhängigkeit für den Rest meines Lebens arbeiten, vor allem durch Zuhilfenahme der Trockenbausteine und dieses Forums hier.
    Ich lese seit Wochen hier jeden Tag sehr viel und beschäftige mich intensiv mit meinem Trockenwerden.
    Mit der Umsetzung der meisten Grundbausteine habe ich nicht wirklich Probleme, nur mit Punkt 6 - da weiß ich nicht so recht, was ich da ändern soll.Mein Freizeitprogramm ist eh schon recht umfangreich und die Begleiter dabei sind keine Alkis.
    Ich hoffe auf Hilfe von denen, die da schon die entsprechenden Erfahrungen haben.

    Gruß
    Alpenrose