Beiträge von Speedy53

    Hallo Pauliese,

    Zitat

    Fakt ist auch, ich verstehe das mit dem Co-Abhängig nicht.
    WAS heisst das denn.?

    Karsten hat mal ein Interwiev mit einem Arzt und Buchautor gemacht, in dem Co-Abhängigkeit ziemlich gut beschrieben wird:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…w-buchautor.php

    Aussderdem sind vielleicht die Grudbausteine der Co-Abhängigkeit für Dich interessant:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    Vielleicht erklärt das ja einiges für Dich!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Petra,

    eine Zwangseinweisung wäre nur dann möglich, wenn er eine Gefahr für andere oder sich selber wäre. Der Gesetzgeber hat da ganz klare Grenzen gezogen und ich finde das auch richtig so.

    Zitat von Petra46

    Ich für meinen Teil, sehe es nicht ein, für ihn das Feld zu räumen, und alles aufzugeben, was ich mir aufgebaut habe.

    Ja.. ganz genau so habe ich auch gedacht und der Satz stand bei mir glaube ich 1:1

    Ich hing an allem, dachte - Du hast so viel Herzblut hier reingesteckt, warum soll ich gehen? Ich habe mir ja nix zu Schulden kommen lassen.

    Aber ich musste mich entscheiden, denn es gab nur 2 Alternativen:

    1. wohnen bleiben mit einen Säufer an meiner Seite
    2. oder gehen und so mir und auch ihm die Chance auf ein neues Leben zu geben.

    Ich habe mich für letztere Möglichkeit entschieden und Du kannst mir glauben, es ist mir nicht leicht gefallen.

    Trotzdem habe ich alles hinter mir gelassen und bin erstmal mit meinen 4 Katzen in ein 20 qm möbliertes Zimmer gezogen.

    Und... hätte mein Mann so weiter gemacht (er hat sich Gott sei Dank für mich und gegen den Alkohol entschieden) dann hätte ich mit 54 Jahren noch mal bei 0 angefangen.

    Wie gesagt... es ist Deine Entscheidung!

    Wir können Dir das Pferd geben... reiten musst Du selber!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Petra,

    erstmal möchte ich Dich recht herzlich hier im Forum begrüssen.

    Zitat

    Das Medikament ist inzwischen in der Toilette gelandet, er weiß es auch.

    Obwohl die Toilette eigentlich nicht der richtige Ort zum entsorgen ist.... gut das die Dinger weg sind!

    Zitat

    Es gäbe auch andere Wege um vom Alk wieder weg zu kommen.

    Ganz genau... und die muss er sich suchen!

    Zitat

    aber ich bin mir bewusst, dass ich hart und vor allem stark bleiben muss, FÜR MICH.

    Richtig... eine sehr gute Erkenntnis und wenn Du möchtest, sind wir an Deiner Seite!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Emma,

    ich freue mich für Dich, dass Dein Leben eine so gute Wendung genommen hat und Du Dir ein schönes, harmonisches Leben aufbauen konntest.

    Danke, dass Du uns daran teilhaben lässt!

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Uschi,

    ich finde es sehr schön, dass Du versuchst Dich Schritt für Schritt aus Deiner Co-Abhängigkeit zu lösen.

    Jeder muss das in seinem Thempo machen und ich finde Dein Thempo nicht gerade langsam *freu*.

    Es gehört nicht zwangsläufig eine Trennung zur Loslösung. Wenn Du mit der Situation klar kommst und mehr und mehr den Fokus auf Dich legen kannst, ist es doch gut!

    Ich wünsche Dir auf alle Fälle, dass wenig Stolpersteine kommen.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Caitlin,

    ich verstehe Dich sehr gut...

    ... natürlich möchte man einen Menschen nicht einfach aufgeben.

    Das liegt ja in unserer Natur. Nur kann das auch sehr schnell in ein Helfersyndrom ausarten, das weiss ich aus eigener Erfahrung.

    Zurück zu Deinem "Problem" (was ja eigentlich nicht Dein Problem ist oder nicht sein sollte) - ist diese Person denn jetzt noch in der Lage, wirklich zum Erhalt des Anwesens beizutragen?

    Nach Deiner Schilderung bezweifel ich das.

    Zitat

    Fakt ist aber, dass sie, wenn es so weiterläuft, sich wahrscheinlich zu Tode trinkt.

    Ja... das ist wohl so, aber auch dann ist niemand Schuld. Die Person hat es ja in der Hand, etwas zu ändern.

    Das ist hart, aber leider eine Tatsache!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Delf,

    auch hier nochmal herzlich Willkommen im Forum!

    Spontan würde ich sagen: lauf so schnell und so weit Du kannst!

    Aber das möchtest Du bestimmt nicht hören.

    Jeden Abend 5 Bier klingt für mich schon sehr bedenklich... und runterfahren wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Das haben andere auch versucht und waren ganz schnell wieder beim gleichen Level oder höher.

    Ich kann Dir nur raten, sprich mit ihm ganz offen über Deine Ängste und schau, wie er reagiert.

    Mehr fällt mir im Moment nicht ein. :oops:

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Caitlin,

    auch hier möchte ich Dich nochmal recht herzlich begrüssen!

    Obwohl Du sehr sortiert klingst... eine schwere Aufgabe, die Du Dir da gestellt hast.

    Du weisst ja selbst, dass es keine Lösung des Problems gibt, wenn der Betroffene keine Einsicht zeigt.

    Natürlich besteht bei drohender Verwahrlosung die Möglichkeit, die Behörden einzuschalten, aber nachdem er ja innerhalb der Familie lebt, bezweifel ich, dass sich da wirklich was tut. Aber erkundigen kann man sich natürlich... eventuell bekommt die Person ja einen Betreuer an die Seite gestellt.

    Dir kann ich eigentlich nur raten, der Familie all das zu erzählen, was Du ja schon weisst.

    Nämlich, dass man einem Alkoholiker nicht helfen kann. Das er das nur selber kann und ja... dass man ihn (wie Du so schön geschrieben hast) gegen die Wand fahren lassen muss.

    Warum meinst Du denn, unbedingt helfen oder vermitteln zu müssen?

    Keiner kann doch von Dir verlangen, dass Du die Patentlösung (die es im übrigen auch gar nicht gibt) parat hast.

    Sorry... ich weiss nicht, was ich Dir noch raten könnte.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo cribby,

    herzlich Willkommen hier im Bereich der Co's.

    Nachdem, was ich bei Dir lesen konnte ist eine Trennung wohl unumgänglich, schon um Deinen Kindern ein Zusammenleben mit einem Alkoholiker zu ersparen.

    Natürlich ist es mit 3 kleinen Kindern nicht einfach, aber doch nicht unmöglich.

    Du könntest Dich z.B. an den sozialen Dienst in Deiner Stadt wenden. Dort erfährst Du, was für Möglichkeiten es für Dich und Deine Kinder gibt.

    Ihm kannst Du nicht helfen... im Gegenteil, solange Du an seiner Seite bist, für ihn kochst, wäschst, die Kinder versorgst und die Wohnung sauber hälst, hat er keine Veranlassung etwas zu ändern. Für ihn läuft ja alles wunderbar.

    Aber Du kannst etwas für Dich und die Kinder tun... dabei helfen wir Dir sehr gerne!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Aschenputtel,

    Zitat von Aschenputtel

    aber wie kann man (er, ich, wer auch immer) die Notbremse ziehen?

    Das kann keiner... nur er selber und dazu muss es in seinem Kopf klick machen.

    Er muss für sich erkennen, dass er ein Problem hat und sich dann Hilfe suchen.

    Zitat von Aschenputtel

    Ich bin gerne mit ihm zusammen! Wenn er nicht trinkt!

    Das kenne ich auch und viele hier ebenso.

    Mein Mann war auch der tollste Mann, wenn er nüchtern war. Aber die Zeiten, wo er es nicht wahr, kamen in immer kürzeren Abständen.
    Ich wollte das nicht mehr... wollte meine Abende und Wochenenden nicht neben einem betrunkenen Mann verbringen.

    Es geht Dir mit seinem Alkoholkonsum nicht gut, also musst Du etwas ändern... an Dir und/oder an der Situation.

    Wir helfen Dir gerne dabei!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Skye,

    ich wollte sicher keine Diskussion entfachen über wollen, dürfen oder müssen.

    Mir ging es lediglich darum, klar und deutlich zu formulieren, was Du und auch Karsten jetzt auch geschrieben habt.

    Man muss sich bewegen, sonst ändert sich nix!

    Eigentlich sollten meine Worte an Feuerengel nur ein Ansporn sein... ist nicht so angekommen - okay.

    Aber Du hast recht Skye - ich unterstütze jedes Wort von Dir!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Cidra,

    ja... hier wird immer wieder gefragt, was tust Du für Dich. Damit sind aber erst in zweiter Linie Hobbys und Freizeit gemeint.

    Gemeint ist... kannst Du Dich abgrenzen? Ihn sein Ding machen lassen? Einfach nur auf Dich schauen?

    Ich denke, dass ist der Knackpunkt!

    Es geht Dir nicht gut mit seinem Alkoholkonsum, also musst Du etwas ändern - und zwar an Dir!

    Solange Du an seiner Seite bist, ihm den Rücken frei hälst - warum sollte er was ändern?

    Die Frage ist, wie lange möchtest Du das mitmachen?

    Bis Du krank bist?

    Glaube mir... ich spreche aus Erfahrung, man wird auf Dauer krank und Du wirst nicht mal wissen warum, denn am Anfang bringst Du das nicht mit ihm in Verbindung!

    Ja ich weiss, Du liebst ihn - leider hat Liebe noch keinen Alkoholiker trockengelegt.

    Du musst wissen, wie lange Du diese Spielchen mitmachen möchtest.

    Wir können Dir den Weg zeigen, aber gehen musst Du ihn!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Matthias,

    ich kenne den Thread und eins kann ich sagen, geschämt habe ich mich für meine Handlungen, Empfindungen und Gefühle nie.

    Warum ich jetzt so geschrieben habe wie ich geschrieben habe, hatte ich schon begründet.

    Einen Satz nur noch... wenn vor fast 4 Jahren, als ich hierher kam, die Leute geschrieben hätten: "Speedy, du darfst was ändern" und "Du darfst nur an Dich und nicht an ihn denken" - ich würde heute noch auf der Stelle treten.

    Nein... mir wurde ganz knallhart gesagt: "Speedy, Du musst etwas an Dir ändern, sonst ändert sich nichts" und "Speedy, Du muss an Dich denken, nicht an ihn" ... ich könnte das noch endlos weiterführen.

    Ich bin dankbar für die klaren Worte von damals und wie gesagt: ich muss niemanden bekehren!

    Und nun sorry Feuerengel.... Dein Thread gehört wieder Dir!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Martha,

    ich war in meinen Entscheidungen immer sehr zögerlich. Habe rumgeeiert und war unglücklich damit.

    Wenn es Dir mit Deinem "ich darf" gut geht, ist es doch okay!

    Überigens... heute halte ich mich weniger für einen Sklaven als früher - irgendwie war ich auch immer ein Sklave von mir selbst!

    Alles Gute weiterhin und einen lieben Gruss
    Speedy