Hallo Caitlin,
auch hier möchte ich Dich nochmal recht herzlich begrüssen!
Obwohl Du sehr sortiert klingst... eine schwere Aufgabe, die Du Dir da gestellt hast.
Du weisst ja selbst, dass es keine Lösung des Problems gibt, wenn der Betroffene keine Einsicht zeigt.
Natürlich besteht bei drohender Verwahrlosung die Möglichkeit, die Behörden einzuschalten, aber nachdem er ja innerhalb der Familie lebt, bezweifel ich, dass sich da wirklich was tut. Aber erkundigen kann man sich natürlich... eventuell bekommt die Person ja einen Betreuer an die Seite gestellt.
Dir kann ich eigentlich nur raten, der Familie all das zu erzählen, was Du ja schon weisst.
Nämlich, dass man einem Alkoholiker nicht helfen kann. Das er das nur selber kann und ja... dass man ihn (wie Du so schön geschrieben hast) gegen die Wand fahren lassen muss.
Warum meinst Du denn, unbedingt helfen oder vermitteln zu müssen?
Keiner kann doch von Dir verlangen, dass Du die Patentlösung (die es im übrigen auch gar nicht gibt) parat hast.
Sorry... ich weiss nicht, was ich Dir noch raten könnte.
Lieben Gruss
Speedy