hallo,
meine frage an dich.
hast du immer noch manchmal nach dieser langen zeit das bedürfniss zu trinken und wenn ja wie gehst du damit um ? ich bin seit ein paar monaten trocken habe gerade wenn ich etwas zur ruhe komme blöde gedanken. sie werden zwar weniger und ich hoffe das diese gedanken irgendwann verschwinden. ich weiss ich bin alkoholiker und will auf jeden fall ein rückfall vrmeiden
LG Harald
Beiträge von Harry_54
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hallo tina,
seit meinen letzen besuch hier bei deinen thread hat sich zu meinen bedaueren einiges verändert und ich dachte es wäre alles ok aber so wie ich sehe holt dich ständigt deine vergangenheit wieder ein. von trauer, enttäuschungen bis hin zum gefühl nichts mehr wert zu sein ist bei dir das ganze spektrum vorhanden alles in alkohol zu ertränken wenn du weiter keine hilfe bekommst.
du siehst aber dass du mit deinen problemen nicht alleine bist.
was deine minderwertsgefühle betrifft fällt mir 2 dinge ein. ich bin zwar kein eingefleischter christ aber es gibt glaube ich ein gleichnis von einem zöllner der ganz hinten in einem tempel steht, kaum wagt die augen zu erheben und ein anderer sitzt ganz vorne und betet wie gut das er ist und sich dabei selbst erhöht. 2 tens fällt mir der satz ein herr ich bin nicht würdig usw usw. eines kannst du aber sicher sein, die menschen die täglich an sich zweifeln, den lebensmut verlieren und immer wieder versuchen von unten hoch zu kommen die sind mit zig mal mehr wert und da gehörst auch du darunter. du bist es wert aus diesem teufelskreis rauszukommen nur du must aktiv mithelfen. Von den menschen die immer oben stehen habe ich schon manche tief fallen gesehen. davonrennen in der vagen hoffnung es wird besser das funktioniert nicht.
was du auch lernen must ist das loslassen, das bestimmt unser leben bis wir auch das loslassen müssen.
meine geburt war mein erstes loslassen, den tod meiner einzigen bezugspersonen oma und opa, ich war damals 8 bzw. 1o jahre, mein zweites grosses loslassen. als die beiden starben musste ich wörtlich meinen teller auf die seite schieben. meine mutter starb 1o jahre später. einen geliebten mensch hilflos auf dem boden kriechen zu sehen machtlos danebenstehen war für mich schockierend. von 1997 starben in abständen von 2 jahren meine schwiegereltern innerhalb von einem jahr meine schwägerin, mein vater mein bester freund und zum abschluss fast mein sohn im sept.2001 bei dem anschlag.
im letzen jahr war für mich fast ein letzes loslassen gewesen und zwar von meinem leben, irgendjemand hat aber mich wieder auf die erde zurückgeholt.
warum ich dir dies alles schreibe ist ganz einfach.
ich bin froh das mir mein leben nochmal geschenkt wurde trotz meiner schicksalschläge. ich bin nicht mehr traurig das es die geliebten menschen nicht mehr gibt. ich habe sie loslassen müssen ob ich wollte oder nicht. Ich bin im gegenteil glücklich mit denen viele gemeinsame stunden verbracht zu haben. iich habe zu allerletzt loslassen müssen von einem der mich seit meiner jugend begleitet hat und das war der alkohol.
so liebe tina
das leben geht weiter, mein leben dein leben und es wird noch einiges passieren egal wo und egal wann. Schließe endlich frieden mit deiner vergangenheit du kannst sie nicht mehr verändern. nimm die kraft welche du mit allen mittel versucht hast altes geschehen immer wieder neu aufzurollen nimm diese kraft für deine gegenwart und deine weitere zukunft erkenne dich selbst, siehe was gott auch für dich erschaffen hat packe jetzt diese probleme an denn du bist es wert ein glückliches leben zu führen. hilfe bekommst du von überall
LB Harald -
hallo tina,
auch dir ein gutes neues und schön das du dich wieder gemeldet hast. die festtage ohne alk glückwunsch. das ist nicht so einfach aber du hast einen festen willen und das ist sehr wichtig. nimmt die neue kaft, ersetze das wort "ich versuche 2009 ..." mit "ich werde 2009 kein alk.." und hämmere dies in dich hinein. Die kraftanstrengung aus einen rückschlag wieder herauszukommen ist bedeutend grösser als trocken zu bleiben.
LG Harald -
hallo weihnachtsweib,
schön wieder was von dir zu hören. mein erstes weihnachten und diesesmal ohne alkohol und ich dachte ich hätte da vielleicht mehr probleme. ausser ein paar flüchtige gedanken was wäre wenn ich jetzt ein glas wein trinken würde habe ich abgschüttelt wie eine lästige fliege.
am weihnachtsabend ging mit meiner ganzen familie in die messe. als ich die vielen kinder bei einem krippenspiel zuschaute habe ich auch an dich und an deine kinder gedacht. es wäre sicher das schönste weihnachtsgeschenk an dich und den vielen anderen Leidgeprüften wenn ein Partner/Vater sich seinem alkoholproblem stellt und sich dem teufelzeug abwendet.
am ersten weihnachtstag habe ich für meine familie und für ein paar geladene gäste ein menue zubereitet (mein hobby) und gestern habe ich meinen hund geschnappt und bin mit im durch den wald gefegt.
So mein liebes weib, bevor ich jetzt schluss mache und ins bett gehe wünsche ich dir weiterhin viel kraft, behalte einen klaren kopf und setzte deinen weg fort denn das ist deine grosse stärke.
LB Harald -
Hallo flo,
gibt dir jetzt den Ruck. du verlierst ja nichts mit ein paar worten und nimm die Hand an
Gruß Hrlarald -
Hallo Medicus,
mellde dich wieder, tu dich jetzt nicht vor uns verstecken.
wir warten -
Hallo Tina,
ich merke jetzt an deinen Äusserungen das in deinem Kopf wieder das klare Denken vorherrst. Du hast die eine Beule geholt weil du gegen eine Mauer gelaufen bist und zwar die mauer wo dich trennt vor ein zufriedenes, glückliches und beschwerdefreies Leben. Die Mauer deine Alkoholsucht wirst du in Gedanken und in deinen Handeln nie mit dem Kopf kapput machen können, aber du kannst Sie umgehen. Wie aber, gehe ich nach rechts oder links. Der weg nach links sieht nicht schlecht aus. Kein Steine, keine Dornen begleiten diesen Weg. Menschlich bedingt nimmt man diesen leichteren Weg, unbeirrt geht man diesen Weg weiter, missachtet Warnungen der Entgegenkommenden und steht plötzlich vor dem Abgrund.
Du hast versucht und das bricht dir jetzt keinen Zacken aus der Krone diesen Weg wie andere vor dir einzuschlagen. Der Weg bringt dich nicht dorthin wo du willst sondern von seelischen dann zu körperlichen Sichtum über den sozialen Abstieg zum Tod. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Gehe den Rechten Weg, am Anfang kostet er mehr Kraft, er ist dornig, steinig unwegsam aber dieser Weg wird immer besser und auch leichter zu gehen. Du findest auch immer mehr Mitstreiter welche dir helfen denn gemeinsam ist es immer besser. Ab und zu kommen auch welche zurück welche meinen das mit dem Kopf und der Mauer wird noch einmal probiert. Ich lebe jetzt 6 Monate nüchtern und muss ehrlich sagen den Druck zum saufen hat nachgelassen bzw. kann ich jetzt mit leben ohne mich wegsperren zu müssen.
Also gebe dir einen Ruck, vergiss das bischen Alkohol schadet nicht ein fataler Irrtum.
Viel Kraft und Gruss
Harald -
Hallo Flo,
du wolltest dich heute wieder melden. Stecke jetzt nicht den Kopf in den Sand sondern sage Hallo hier bin ich wieder. Nichts ist schlimmer jetzt wieder nach unten zu fallen oder in Selbstmitleid aufzugehen ohne was dagegen zu tun. Mein Tag heute hätte auch besser laufen können. Also wie geht es dir heute ?
Gruss Harald -
Hallo flo,
du bist moralisch wieder auf einem tief ich hatte dir mal geschrieben das ich das kenne. wie lonchen geschrieben hat, uns wurde von gott ein leben geschenkt das es wert ist zu leben und das man nicht gerade so hinschmeisst. egal welche beiträge du hier hier in diesem forum findest, aus der sucht herauskommen, da hat jeder von uns mit null angefangen. deswegen lieber flo kopf hoch auch du wirst es schaffen.
Gefühle sind mal oben aber auch mal dort wo du sie beschrieben hast, diese erfahrung macht jeder.
LB Harald
und lass die finger von diesem mist, nach ein paar stunden vergessen ist das erwachen um so schlimmer -
Hallo Tina,
Es tut mir leid das du einen rückfall erleiden mustest und schämen brauchst du dich deswegen auch nicht mir sind alle nur menschen mit stärken und schwächen aber nimm das als signal. ich kenne diese gedanken und das egal gefühl sehr gut auch ich hatte nach einigen wochen einmal das glas in der hand. meine gedanken wurden aber durch meine erinnerungen verdrängt. wochen zuvor lag in auf der intensiv, sprang dem teufel noch mal von der schippe und kippte das glas weg. es ging dann ohne alkohol und merkte jeden tag es geht mir immer besser. Einen schluck trennte mich davor aber ich wusste eine dritte chance gibt es nicht. ich bin kein selbstmörder du auch nicht. du willst genauso leben wie ich auch. es ist schwer aus der sucht herauszukommen aber man schafft es wenn der Wille da ist. es ist schön auf der erde zu leben und das leben auch zu geniesen. das im himmel hat noch zeit.
auch wenn du ein schritt nach hinten gemacht hast, tu jetzt zwei schritte nach vorn
LB Harald -
Hallo Floh,
wenn ich mich um 35 Jahre zurückversetze muss ich sagen mir ging es genauso. Die Fragen Warum, Wíeso all dies ist mir nicht unbekannt. Ich hatte damals niemand bei den ich mich ausweinen konnte. Beziehungen hielten nicht lange, gingen in die Brüche und mir war immer klar durch meine standige in mich gehen, mir fragen zu stellen konnte keine Beziehung stand halten. Ich war genauso verzwefelt, konnte mich an niemand wenden Eltern waren beide berufstätig, mein Vater war öfters betrunken Geschwister gabs keine. Internet und Therapeuten waren mir fremd. War eine besch.. Zeit für mich und diese waren die Anfänge meiner Sucht. Gott sei Dank lernte ich dann meine Frau Kinder kamen hinzu und mein Leben bekam wieder einen Sinn. Meine Sucht bekam ich damals in den Griff was dann später kam das ist eine andere Geschichte. Yvonne hat Recht, du bist um einiges Voraus und lebst nicht wie viele andere in den Tag hinein.
Dir stehen viele Möglichkeiten im Gegensatz zu mir offen, dein Leben in den Griff zu bekommen. Öffne dich, hacke die Vergangenheit ab du kannst es sowieso nicht mehr ändern und denke an die Zukunft nehme Hilfe an, man braucht sich nicht zu schämen im Gegenteil. Hilfe im Rausch wirst du nie finden es bremst dich nur aus. Es lohnt sich zu leben auch wenn man wieder mal auf die Nase fällt.
LB Harald -
Hallo Steh wieder Auf Weib,
das mir dem Rückfall, da gebe ich allen Recht. Wir haben ja gerade noch vor kurzen noch unterhalten mit verzeihen, Vertrauen weisst du noch ? Wir sind alle Menschen machen trotz guter Vorsätze oft den selben Fehler wieder ob Co oder Alko ? Meine Frau hätte so auch regiert es sind einfach die Ängste da, die einem alles rauben können ? Vielleicht hat es auch bei deinem Mann auch etwas gutes bewirkt ? Ich kann es nicht beurteilen, dazu kenne ich deinen Partner zu wenig. Ich hätte mir schon ein paar Gedanken darüber gemacht aber ob es damals wo ich noch nass war was grundlegendes bewirkt hätte keine Ahnung, wahrscheinlich hätte ich getrotzt ??? Wie kann man es auch angehen, das starke Geschlecht, wo alles im Griff hat incl. seiner selbst, wo keine Probleme hat, keine Ängste und Schwächen hat von seinen Freunden und Mitstreitern als der Fels in der Brandung gesehen wird ich mag hier nicht mehr weiterschreiben ....
Drogensucht ist eine Krankheit, die spielt sich zuerst nicht im Körper ab sondern im Hirn.
Drum arbeite weiter an dir mach dich stark, die Zeit wird kommen wie auch bei mir es war. Jetzt kann meine Frau wieder gut schlafen und ich nicht mehr, aber das bekomme ich auch noch in den Griff.
Also Kopf hoch und bis bald
LB Harald -
Hallo, diesesmal Keksweib,
ich freue mich, dass es dir Schritt für Schritt besser geht. Irgewie habe ich den Glauben an deinen Mann nicht verloren gehabt und ich bin mir sicher, er kommt solangsam auf den Trichter was er an dir und den Kindern hat. Wenn er schlau ist benutzt er die bevorstehenden Tage dazu um dir einiges zurückzugeben was er dir durch seine Sucht geraubt hat. Ich habe auch lernen müssen das man verzeihen kann aber das Vergessen da muss man sehr lange dafür Arbeiten und ich war froh das meine Frau mir entgegen gekommen ist. Reiche im zu Weihnachten den kleinen Finger nicht gleich die ganze Hand und zeige im das noch Gefühle da sind er wird es verstehen. Mir hat es geholfen und mir ist aber auch klar geworden, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ich werde zum ersten Mal seit sehr langer Zeit besinnliche Tage ohne Alkohol mit meiner Familie verbringen.
Dann mal liebe Grüsse Keksweib
bis auf ein nächstes mal
LB Harald -
Hallo Einhörnchen,
ich hatte auch zweimal solche Anfälle und das gerade nachts wo der Körper normalerweise auf Erholung steht. In dieser Phase habe ich versucht die Ruhe zu bewahren ein Griff zum Alkohol wäre fatal gewesen.Solche Panikattaken hatte ich sehr häufig in der Nassen Phase. In der Zwischenzeit habe ich dieses Problem in den Griff bekommen. Das Gift ist zwar aus dem Körper draussen, aber die Nerven reagieren einfach sensibler und das merke ich heute nach 5 Monaten Trockensein noch. Natürlich musst du andere Krankheiten (Lunge und Herz) ausschließen.Desweiteren Hut ab wie du dein Problem im Griff hast, total klasse. Dein Mann wird sich irgenwann von diesem Schock erholen das du auf zwei Beinen im Leben stehts. Wenn nicht soll er selbst mal in sich gehen und an sich arbeiten.
LB Harry -
Hallo Tina,
das du zu einer Beratung gehst finde ich super ich selber habe leider noch nicht die Kurve dazu bekommen. Wäre toll, wenn du mir deine Erfahrung und dein Eindruck von diesem Gespräch mitteilen könntest. Du schreibst mir in vielen Fällen aus der Seele. Ich habe zwar 5 Monate Trockensein mehr auf dem Buckel wie du, aber ich habe das Gefühl ich trete immer noch auf der Stelle. Auch ich will Weihnachten und den Jahreswechsel absolut ohne Alkohol überstehen und bin deswegen für jede Info dankbar.
Für morgen wünsche ich dir einen schönen Tag und vor allem viel Erfolg.
LB Harald -
Hallo Medicus,
gerade zu diesen Gedanken möchte ich auch noch was sagen. Dazu eine Anmerkung. Kochen ist mein Hobby und zu einem Diner sage ich auch nicht mehr nein. Zu Weihnachten haben sich bei mir wieder Gäste angesagt und ich freue mich drüber. Gedanken, Träume und daraus resultierende Wünsche haben wir doch alle. Wir können mit unseren Gedanken spielen, sie lenken daraus gute oder auch schlechte Vorsätze machen, uns Ziele setzen und noch vieles mehr. Ich als kleiner Gourmetfreund träume auch von einem guten Glas Wein an Weihnachten oder Silvester wer soll mich davon abbringen ausser mein eiserner Wille. Unser Körper und Geist ist äusserst lernfähig und vergisst aber auch nichts ob gut oder schlecht. Mein Ziel habe ich festgelegt nie mehr Alkohol und ich weiss, es wird mein längster Marathonlauf sein. Der Weg ist steinig, so mancher innerer Schweinehund muss überwunden werden und es gibt keinen Weg nach rechts oder links. Vergiss das kontrollierte Trinken oder ab und zu ein Gläschen, an dem stirbt man nicht. Irrtum, leider habe ich auf diesem Weg in den letzen beiden Jahren 2 Freunde verloren und alle waren der Meinung sie hätten Ihre Sucht im Griff.
Bitte tu dir das nicht an, jetzt hast du eine gute Möglichkeit rauszukommen.
LB Harald -
Hallo Medicus, Hallo Lilly,
Euer Gedankenaustausch fand für mich sehr interessant.
Noch eine kurze Klarstellung zu meinen kalten Entzug. Dies war meine persönliche Konsequenz und Entscheidung dies so zu tun. Keiner hatte zu mir gesagt Alkoholiker zu werden und mein Wille war es auch am eigenen Leib zu spüren wie sich der Körper wieder normalisiert. Natürlich stand einer Kur usw. damals nichts im Wege und das soll für andere kein Persilschein sein dies auch so tun, ich stand ständig unter ärtzlicher Kontrolle war auch kein Problem, mein Hausarzt ist mein direkter Nachbar. -
Hallo Medicus,
Es ist ein schwieriges Unterfangen jemanden Dritten begreiflich zu machen das man ein Alkoholproblem hat und gerade dann, wenn man noch keine für den Laien sichtbare Zeichen von Alkoholabhängigkeit zeigt. Auch ich hatte im Frühjahr einen kalten Entzug gemacht auch ohne nennenswerten Entzugserscheinungen. Ich musste es tun, mein Leben stand auf dem Spiel und die Diagnose war bzw. ist schwere Leberschaden. Ich hatte in deinem Alter die selben Probleme schaffte leider aber den Absprung nicht. Wie auch, ich fühlte mich topfit, machte jeden Tag meinen Waldlauf und habe noch nebenberuflich studiert. Wenn ich mich damals bei jemanden über mein Alkoholproblem unterhalten hätte, wäre nur ein Kopfschütteln herausgekommen, denn es kann dir keiner in deine letzten Gehirnwinkel hineinschauen.
Gerade jetzt wo sich der Körper erholt , kommen Gedanken hoch wie z. B. war es wirklich so schlimm usw. Ich kann mich wirklich meinen Vorgängern anschließen, lasse dich nicht verunsichern. Ein Mensch der keine Suchtprobleme hat kann sich bei uns nicht hineindenken.
LB Harald -
hallo,
lass den "Scheiss" raus was dich innerlich zerfrisst. Diese Depris macht jeder durch da bist du nicht nicht allein. Wieso bedanken und Respekt ??? Wenn ich keine Probleme hätte ware ich nicht hier und die anderen wahrscheinlichauch auch nicht.Dunkelheit das kennt jeder und sah ich endlich mal licht am Ende des Tunnels war es meistens der Gegenzug. Das ist zwar ein alter Witz aber entspricht der Wahrheit. Mach so wie ich hol dir einen Hammer und hau das Licht wieder an. Ich habe es nie bereut das ich das gemacht habe.
Es gibt auch wieder schönere Zeiten in deinem Leben deswegen schaue nach vorne und jage die dunklen Gedanken weg die nehmen dir nur unnötige Kraft.
LB Harald -
Hllo Medicus,
du hast aus den Komentaren der anderen Teilnehmer erfahren, das dies nicht so ein einfach ist zu sagen ich habe das Thema Alkoholsucht abgeschlossen. Die haben alle schon längere Erfahrungen hinter sich wie du und ich was das Trockensein bedeutet. Du spielst mit dem Feuer wenn du nach dieser kurzen Trinkpause mehr ist es auch nicht dieser Einladung nachgehst.
Wenn ich mich betrachte habe ich fast alles erreicht in meinem Leben. Ich habe trotz Kinder neben meinem Beruf studiert, Schicksalschläge wie Tod der Eltern, Schwiegereltern und Freunden durchstehen müssen. Ich habe vor 30 Jahren meine letzte Reval geraucht nur eines habe ich nie erreicht den Sieg über den Kampf meiner Sucht. Der Grund war ganz einfach, ich kann persönlich nur gegen etwas kämpfen was für mich real existiert alles andere ist Schattenboxen und Frieden schließen mit was mit dem Alkohol. Nicht der Alkohol war und ist mein Problem sondern ich und was ich daraus gemacht habe. Beweisen was ?Ich mr selber ? Anderen Menschen gegenüber ? Meine Grenzen kennelernen, die hab ich doch schon.
Ich war bis vor ein paar Jahren als meine Sucht das noch erlaubte aktiver Langstreckenläufer. Anfänger die sich und anderen beweisen wollten kamen nie weit. Durststrecken die dein inneren Schweinehund voll abverlangen wirst du noch oft erleben.
Ich habe alle meine Freunde und Bekannte noch auch wenn ich jetzt nicht mehr trinke. Alle hielten zu mir und dies gab mir meinen Frieden zurück.LB Harald