Hallo Jürgen42,
danke für Deine Antwort.
Würdest Du mir das erklären wie Du das meinst? Das hört sich für mich so an als wäre man durch die Antidepressiva nicht mehr sich selbst.
Gruß von Sabine
Hallo Jürgen42,
danke für Deine Antwort.
Würdest Du mir das erklären wie Du das meinst? Das hört sich für mich so an als wäre man durch die Antidepressiva nicht mehr sich selbst.
Gruß von Sabine
Hallo,
ich habe Euch doch geschrieben, daß ich mich von meinem Freund getrennt habe. Für mich war das in diesem Moment die richtige Entscheidung. Ich war so wütend auf meinen Freund.
Nun ist es so, daß ich ein paar Tage später ein Gespräch mit meiner Thera. hatte und diese folgendes gesagt hat: Frau ... das ist der erste Mann seit ein paar Jahren der es ernst mit Ihnen meint, da können sie es doch nicht einfach so hinschmeißen. Das ist doch eine Sache, die allein an Ihnen und Ihren psychischen Problemen liegt. Der arme Mann. Ich kann auch nicht erwarten dass er auf mich zukommt und sozusagen um Gnade bittet damit ich die Beziehung rückgängig mache. Ich habe Schluß gemacht, also muß ich das auch wieder ausbügeln.
Na ich bin dann zu ihm gefahren und habe mich entschuldigt. Nun sind wir wieder zusammen und bin am Zweifeln. Mir ging es am Anfang gut, ich denke ich hatte einen inneren Abstand dazu. Oder wars mir nur egal? Habe ich wieder meine Gefühle in einen inneren Raum weggesperrt?
Ich habe neulich mal ein paar edit Karsten - bitte keine Medikamente benennen, danke - edit zu mir genommen, mehr als ich eigentlich sollte. Ich habe dabei nichts gefühlt, und mir wars auch egal was mit mir passiert. War nur ein wenig schwindelig, aber sonst nichts.
Ich habe jetzt große Angst vor diesem Gefühl des Egalseins, ich habe Angst daß es mir eines Tages einfach nichts mehr ausmachen wird und ich mir was antun werde. Ich nehme auch Antidepressiva.
Kennt das Jemand?
Gruß von bookfriend
Hallo liebe Marina, liebe Sonnenstrahle,
danke für Eure aufmunterten Worte!
Ich denke jetzt schon die ganze Zeit darüber nach, wie die Beziehung gelaufen ist und warum ich mich nicht wohl gefühlt habe. Es ist sehr schwer das Reale von dem Gefühlsmäßigen zu trennen.
Ein Bspl.: ich sah meinen Freund nur 1 Mal in der Woche, und alle 14 Tage am Woe.. Er hat zwei Kinder, denen er noch nicht gesagt hat, daß ich seine neue Freundin war. Deswegen dieser 14 Tage Rythmus. Sonst haben wir öfters mal telefoniert. So damit kam ich aber nicht zurecht, ich habe immer so ein Gefühl des Verlassenseins gehabt. Ich hätte ihn auch gerne öfters gesehen und ihm das auch gesagt, aber er meinte er kann mir aufgrund seiner Arbeitszeiten kann er das noch nicht ändern. Entweder ich kann damit leben oder nicht.
Ich habe halt so vor mich hingeträumt und dachte: wenn man frisch zusammen ist, dann will man sich jeden Tag sehen, oder wenigstens sms schreiben. Man schenkt sich kleine Aufmerksamkeiten usw..
Jetzt weiß ich aber wiederum nicht ob das ein normales Gefühl ist, oder ob es aus meiner Kindheit kommt. Wenn es aus meiner Kindheit kommen sollte, werde ich mich ja auch nicht in meiner neuen Bezeihung wohl fühlen können, oder?
Gruß von bookfriend
Hallo Zusammen,
melde mich nach längerer Zeit mal wieder.
Ich habe mich am Montag dieser Woche von meinem Freund getrennt! Ich habe lange gebraucht für diese Entscheidung aber mir geht es ganz gut damit, vorallem zeigt es mir, daß ich nicht so schwach und abhängig bin wie ich das immer von mir dachte. Bei Männern setzt bei mir manchmal der Verstand aus
, mir passiert es häufiger das mein Wunsch nach einem Menschen der mich wirklich liebt ich die Realität übersehe.
So ist es mir bis jetzt immer wieder passiert,daß ich in Beziehungen hängen blieb die mir letztendlich nicht das gaben was ich mir gewünscht habe (Wärme, Geborgenheit, Zuneigung, Achtung usw.).
Obwohl ich denke daß es der richtige Schritt war habe ich doch Angst davor wie sich die Zukunft gestaltet: ich meine ich bin ja aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen aus Kindheit und Beziehungen nicht gerade einfach. Ich denke ich fordere viel von meinen Partnern und zerstöre denke ich auch viel damit.
Das belastet mich jetzt auch am meisten: Mensch was hast Du nur diesem armen Mann angetan und jetzt verlässt Du ihn auch noch! Und wirst Du je jemanden finden, ich fühle mich so beziehungsunfähig, bis jetzt ging jede Beziehung nach kurzer Zeit kaputt. Und je öfter das passiert desto beziehungsunfähiger fühle ich mich.
Ich weiß gar nicht wie ich gegen diese Schuldgefühle vorgehen soll.
Gruß von bookfriend
Hallo Zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten.
Zur Zeit geht es mir so mäßig. Ich sehe jetzt meinen Freund eine ganze Weile nicht, weil er auf eine Fortbildung muß und ich nach Berlin fahren werde.
Ich bin hin und her gerissen, ich fühle mich gerade so gleichgültig unserer Beziehung gegenüber. Ich rege mich nicht mehr auf. Alles egal,wenn er meint er muß mich betrügen: ich kanns nicht verhindern.
Bin ja leider sehr eifersüchtig, aber ich zeige ihm es nicht mehr.
Ich verstehe mich nicht: mal habe ich Phasen da werde ich wg. jeder Kleinigkeit wütend, und dann ist mir wieder alles egal.
Ich denke in letzter Zeit: ist das eine Schutzreaktion? Habe ich als Kind mich auch so verhalten?
Gruß von Sabine
noch ein Nachtrag:
hinzu kommt noch dass er immer wieder sagt, dass ihn das nicht besonders berührt was ich so sage. Er macht sich auch Gedanken, aber nicht über unsere Beziehung sondern über sein Geschäft. In der Beziehung hat er soweit Vetrauen, daß er sich über die Beziehung keine Gedanken mehr macht.
Hallo Zusammen,
so nun habe ich das Bedürfnis mal wieder was zu schreiben.
Ich habe Euch jetzt lange Zeit nichts dazu geschrieben, weil ich meine Wut ganz gut im Griff hatte. Wie soll ich Euch das erklären: ich kann mich wochenlang gut und ausgegliechen fühlen und dann kommen wieder diese Gefühle. Ich sage da immer zu mir: jetzt bin ich wieder sehr dünnhäutig und empfindlich.
Wenn es mir gut geht, dann kann ich mit den Gefühlen der Enttäuschung oder der Wut ganz gut umgehen. Aber dann: auf einmal bricht alles über mir zusammen. Ich habe aufeinmal diesen inneren Schmerz wieder, ich habe für mich rausgefunden, daß er sich anfühlt wie wenn eine Beziehung zu Ende gegangen ist. Trennungsschmerz genannt. Gegen dieses Gefühl fühle ich mich machtlos und es geht auch manchmal Tagelang nicht weg.
Wo sind diese Gefühle nur manchmal? Habe ich es gelernt diese zu ignorieren und irgentwann kommen sie wieder, aber dann mit voller Macht?
Gestern war ein Hauptauslöser, dass ich mir wünsche meinen Freund mehr zu sehen und das anscheinend bei ihm nicht der Fall ist. Ich fühle mich dann so alleine und habe denn Wunsch mich an ihm anlehenen zu können. Aber wenn er nicht zu mir kommen will, dann kommt er auch nicht zu mir, egal wie es mir geht. Wir wohnen nicht so arg weit auseinander, ca. 15 Min. mit dem Auto, aber wir sehen uns nur 2 Mal die Woche. Das ist mir zu wenig, aber ich habe ihm das auch schon gesagt, geändert hat sich nichts. Ich fühle mich abgelehnt und werde darüber wütend, wahrscheinlich bin ich ihm zu anstrengend.
Bei mir ist die Sehnsucht manchmal sehr groß, aber bei ihm nicht. Liebt er mich dann?
Ich glaube in Zukunft ist es besser wenn ich mich so fühle das Thema meinem Freund gegenüber nicht anzuschneiden, sondern es auf sich beruhen lassen, es geht ja auch wieder weg nach einer gewissen Zeit.
Gruß von Sabine
Hallo Zusammen,
ich schreibe mal wieder, weil mich ein neues Thema beschäftigt.
Es geht um Folgendes: ich weiß gerade nicht wie ernst ich meine Träume nehmen soll. Ich habe mal gehört diese wollen einem was mitteilen.
Jetzt ist es so bei mir: seit der letzten Woche träume ich jede Nacht. Es kann vorkommen, dass ich nur einen Traum habe an den ich mich erinnere, oder auch mehrere in einer Nacht.
Es sind leider keine schönen Träume. Sie belasten mich den Tag über weiterhin, weil sie u.a. auch so real geträumt sind. Alles was ich geträumt habe kann auch in echt passieren und manchmal geht es mir so, dass ich mir überlegen muß: hat das jetzt jemand gesagt oder habe ich das nur geträumt? Kennt das jemand?
So im Kern meiner Träume geht es hauptsächlich um Verlustängste, das zeigt sich ganz deutlich in den Träumen in denen mein Freund vorkommt. Aber auch um Verfolgung.
Ich überlege nun: mache ich mir in meinem realen Leben nur was vor? Fühle ich mich gut, aber das stimmt gar nicht wenn man in mein Unterbewußtsein geht. Mache ich mir nur was vor? Oder sollte ich dem Ganzen nicht soviel Gewicht geben?
Lieber Gruß von bookfriend
Hallo Zusammen,
mhhh wo soll ich anfangen?
Also in letzter Zeit spüre ich immer wieder den Drang mich zu verändern. Ich weiß nicht genau wie ich das erklären soll: also ich fühle mich im Inneren anderster als ich mich nach außen gebe.
Ich fühle in mir einen Menschen der sehr wißbegierig ist, der noch soviel lernen will, der kreativ ist und auch mal gerne was Verücktes tun würde. Der sich auch gerne ausgefallen kleiden würde. Der einfach nur lebendig ist.
Und der auch mal zu sich sagt: Mensch Du bis echt cool.
Und nach außen: der angepasste, brave Mensch der sich nicht viel zutraut, fast nie nein sagt, sich anpasst, seine Wünsche aufgrund mangelndem Selbstvertrauens nicht auslebt.
Ich fühle mich manchmal in mir selbst gefangen. Ich gehe jetzt bildlich gesehen wie ein Tieger hin und her und weiß nicht wie ich da ausbrechen soll. Da spielt noch soviel von meiner Kindheit mit rein dass mich behindert.
In diesem Spannungsfeld kommen mir dann komische Gedanken. Ich fühle manchmal als müßte ich meine nicht so gute Eigenschaften ausleben damit ich ein Gegengewicht zu meinem immer nur brav sein habe.
Ich weiß nicht ob Ihr das auch kennt.
Gruß von bookfriend
Hallo Zusammen,
ich fühle mich heute so traurig
. Wird eine lange Mail.
Ich bin traurig wegen mir. Folgende Situation hat sich gestern ereignet:
ich bin gestern mit meinem Freund auf ein Rockkonzert gegangen.
Davor hat sich folgende Szene zwischen uns abgespielt: er meinte er fährt am Samstag in eine andere Stadt um sich dort persönlich zu bewerben. Das finde ich gut. Er meinte zu mir, als ich nachfragte ob wir uns am Samstag dann noch sehen würden, daß er nicht genau weiß wann er zurück sein werde und wie er dann drauf wäre, heißt kann sein, daß er alleine sein möchte.
Ich muß dazu schreiben: wir haben uns die ganze Woche nicht gesehen und ich freute mich darauf ihn zu sehen. Und nun diese Eventualität: ist mir danach Dich zu sehen kannst kommen, will ich alleine sein kannst gefälligst weg bleiben. Oh mann das hat mich echt getroffen!Ich meine ich versuche für sowas auch Verständnis aufzubringen aber es war jetzt schon mehrmals dass er aus diesen oder jenen Gründen mich nicht sehen wollte (körperlich zu erledigt usw.).
Ich bin so wütend geworden und habe auch geheult weil ich mich esterns wie in meiner Kindheit gefühlt habe: meine Mutter hat mich immer wenns sie mal keinen Freund hatte von der Oma zu sich geholt (da habe ich dann auch geheult weil ich nicht von der Oma weg wollte) und wenn dann wieder ein Mann da war war ich nicht mehr interessant für sie. Sie konnnte da dann tagelang nicht Zuhause sein, hat mir nichts zu essen gegeben oder sonstwie um mich gekümmert.
Ich weiß auch nicht, für mich war das nicht um mich kümmern oder zur Oma gebracht werden eine immer eine Strafe. Dabei hatte ich es bei meiner Oma ja gut! Aber ich muß meine Mutter echt geliebt haben, bin ihr ja immer am spgenannten "Rockzipfel" gehängt wenn sie mal da war.
Und Zweitens: ich fühlte mich gestern so als wolte mein Freund dass ich ihm nachlaufe. Ich muß dazu sagen: mir fällt es unheimlich schwer mal ein Treffen oder ein Wochenende mit meinem Freund abzusagen. Darüber ärgere ich mich noch zusätzlich.
Auf jeden Fall habe ich fast den ganzen Abend rumgewütet, habe mich so schlecht gefühlt, weil ich meinem Freund den Abend verderben wollte. Ich konnte einfach nicht anderster. Ich war kurz davor davonzulaufen.
Habe gesagt, dass wir uns dann morgen gar nicht sehen brauchen wenn er sich so verhält. Aber trotzalledem waren wir dann noch Abends in meiener Wohnung und haben miteinander geschlafen.
Heute habe ich das Gefühl: mich ständig für mein Verhalten entschuldigen zu müssen.
Ich fühle immer und immer wieder: ich bin einfach nicht stark genug "Nein" zu sagen und wenn ich es dann gesagt habe dann auch dabei zu bleiben.
Gruß von bookfriend
Hallo Zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten.
Liebe Morgenröte, hast Du da ein bestimmtes Buch über die Kommunikation dass Du mir evtl. empfehlen könntest?
Ja das kenne ich aber auch: ich rege mich auf über etwas, steigere mich immer mehr rein und stelle dann die Beziehung in Frage. Ich kenne doch mittlerweile den Ablauf, kann ihn aber nur sehr schwer stoppen. Zu meiner Kinderheimzeit hatte ich manchmal ganz schlimme Ausraster, habe mich sogar einmal mit einem Kinderheimkind geprügelt. Aber darüber bin ich Gottseidank hinweg, aber es hat mir gezeigt wie wütend ich werden kann.
Hanna1963: ja das ist so trügerisch. Ich merke das auch bei mir, wenn ich mal wieder mit mir im Argen liege fühle ich mich so hilfsbedürftig, so stark drauf angewiesen was mein Freund zu mir sagt, wie er es sagt, wie er sich verhält. Und wehe er verhält sich dann nicht genau so wie ich es mir vorstelle. Dann bin ich entweder am Boden zerstört oder werde wütend.
Meine Therapeutin meinte einmal zu mir: Wut und Traurigkeit liegen nah beieinander. Das denke ich auch: mir geht es oft so dass wenn ich wütend bin und mit ihr darüber rede ich anfangen muß zu weinen. Das erstaunt mich doch immer wieder aufs Neue weil ich die ganze Zeit nur diese Wutgefühle gespürt habe und keine Trauer. Vielleicht versteckt sich hinter meiner Wut auch Enttäuschung über eine bestimmte Situation.
Gruß von bookfriend
Hallo liebe Linde66,
danke für Deine schnelle Antwort.
Also Du hast recht mit Deiner Vermutung: ich bin in einer Familie aufgwachsen in der nicht viel umarmt wurde. Und: bei mir Zuhause war es früher immer sehr unsauber. Ich kann dadurch auch eine Weile über unsaubere Wohnungen hinwegsehen, aber ich denke halt bei mir: Mensch ich bin doch seine Freundin, da könnte er sich schon ein wenig Mühe geben. Ich räume immer auf bevor er kommt (ich meine bei mir ist es aufgeräumt, aber Staubsaugen usw. muß man doch immer wieder.
Ich denke oft: das und das stört mich ich spreche es auch an, aber ich fühle mich nicht in der Lage gegen die Argumentation meines Freundes anzugehen. Ich habe eher das Gefühl er nimmt mich nicht ernst. Und das macht mich so wütend, ich kenne das Gefühl nur zu gut von meinem Stiefvater her, der nahm mich auch einfach nicht ernst.
Ich fühle mich oft so ohnmächtig. Ich bin so wütend und kann es nicht rüberbringen. Ich weiß nicht wie und kenne mich: ich kann sehr leicht ausrasten und dann auch unfair werden.
Gruß von bookfriend
Hallo Zusammen,
ich weiß gar nicht wo ich beginnen soll. Also einige kenne mich ja schon von anderen Threads
.
Also nachdem ich am Anfang meiner Beziehung ja ziemliche Probleme hatte, hat sich das mittlerweile gelegt. Irgentwann habe ich mich innerlich für diese Beziehung entschieden. Mein Freund hat mir auch dabei geholfen Vertrauen in ihn zu finden.
Jetzt ist es nur so: es kann sein dass ich bei ihm bin, es läuft gut und auf einmal spüre ich in mir eine Rießenwut (auf ihn auf mich). Es kann sein dass ich da sitze und mich darüber ärgere dass er nicht zu mir kommt und mich umarmt. Das kommt für mich aus heiterem Himmel, denn oft macht mir das nichts aus. Oder mich ärgert auf einmal maßlos, dass er seine Wohunung nur sehr unregelmäßig putzt. Ich kann es aber auch nicht sagen. In solchen Momenten kann mein Freund nichts mehr recht machen, alles was er sagt oder tut oder nicht tut reizt mich noch mehr.
Ich verstehe das nicht. Kennt das jemand von Euch auch? Manchmal kommt es mir so vor als müßte ich gute Situationen kaputt machen, oder als würde in mir in regelmäßigen Abstände irgentwelche Sachen wieder hochkommen.
Gruß von bookfriend
Hallo,
also für mich scheinen Blumen und kleine Gefälligkeiten ein Beweis zu sein dass mich jemand liebt. Ich fühle mich manchmal so als könnte ich meinem Freund nicht die Liebe geben die er braucht. Ich habe es einfach nicht anderster gelernt dass man seine Liebe oder Dankbarkeit nur durch Handlungen zeigen kann (meine heißgeliebte Oma hat mich noch nie umarmt, gibt mir aber immer wider ein wenig Geld wenn ich zu Besuch bin).
Hmm das ist so schwer zu erklären. Mein Exfreund z.B. hat immer extra seine Wohnung aufgeräumt, oder mir mal eine Kleinigkeit von seiner Montage mitgebracht (Lesezeichen usw.). Da fühlte ich mich na wie soll ich sagen gewertschätzt. Da dachte ich bei mir: hey er macht sich Gedanken über mich und überlegt was mir Freude machen könnte.
Das fehlt mir jetzt.
Gruß von bookfriend
Hallo Morgenröte,
ja hast recht einfach bin ich wahrlich nicht ![]()
Er kommt trotzdem zu mir, redet auch soweit das ihm möglich ist auch mit mir über die Dinge die mich beschäftigen. Er will mich auch so ab und zu mal sehen wenn er gerade mal wegen der Arbeit in der Nähe ist.
Aber mir fällt es schwer mich von gewissen Vorstellungen zu verabschieden, weil ich anderster ticke. Es kommt mir manchmal so vor, als würde ich manchen Dingen mehr Gewicht geben als anderen. Z.B.: er möchte mit mir zusammen sein hat weniger Gewicht, als wenn er mir Blumen schenken würde oder mir vorschlagen würde z.B. mir bei der Renovierung meiner Wohnung zu helfen.
Gruß von bookfriend
Hallo Morgenröte,
ja ich denke auch dass es ein Gefühl ist.
Aber ich denke immer dass sich das Gefühl auch in bestimmten Handlungen zeigt: z.B. wenn man an den anderen denkt ihm das auch mitteilen, ich mache das ab und zu mit einer sms. Oder mir ist das wichtig dass wir jeden Tag Kontakt miteinander haben, dass habe ich meinem Freund auch gesagt. Jetzt telefonieren wir auch jeden Tag miteinander, aber ich habe das Gefühl er macht das nur weil ich mir das wünsche und er mich nicht verlieren möchte.
Ich bin verwirrt, weil ich der Meinung bin, dass wenn man jemanden liebt sich solche Wünsche von ganz alleine einstellen ohne dass der Partner das sagen muß. Irre ich mich da? Ich habe meinen Freund auch mal darauf angesprochen dass ich mich darüber freuen würde wenn er mir mal ein paar Blumen schenken würde. Er meinte er wäre nicht der Typ für sowas.
Gruß von bookfriend
Hallo Zusammen,
hier bin ich mal wieder, diesmal unter einem anderen Threat.
Meine Frage an Euch: für mich ist es immer noch sehr sehr schwer rauszufinden ob mich jemand liebt oder nicht.
Gibt es da bestimmte Merkmale? Ich meine wenn der Partner das und das macht, z.B. jeden Tag eine sms schreiben. Oder weiß ich das weil er mich öfters sehen möchte und viel mit mir redet?
Sorry dass ich Euch mit sowas zuschreibe, aber ich bin so verwirrt gerade.
Gruß von bookfriend
Hallo liebe Weitsicht,
danke für Deinen Zuspruch. Ich dachte lange Zeit man weiß das von Anfang an ob eine Beziehung eine Zukunft hat oder nicht.
Na ich denke ich werde uns einfach die Zeit und den Raum lassen.
Gruß von bookfriend
Hallo Karsten,
oh das wußte ich nicht. O.k. hast recht. Sorry.
Gruß von bookfriend
Hallo liebe Weitsicht, hallo Zusammen,
so es ist schon länger her seitdem ich Euch geschrieben habe. Eigentlich gehört mein jetztiger Beitrag nicht mehr unter diesen Thread, da ich mittlerweile nicht mehr verzweifelt bin und das verdanke ich auch zum großen Teil auch Euch.
Es hat mir immer gut getan darüber zu schreiben und von Euch Rückmeldungen zu bekommen. Hinzu kommt denke ich, dass ich jetzt seit ca. 1 Monat ein Antidrepessivum nehme.
Ich habe jetzt dazu noch eine Frage: ich bin durch dieses Medikament sehr ausgegliechen geworden, siehe viele Dinge die mir vorher den Boden unter den Füßen weggenommen haben viel gelassener. Auch spüre ich das in meiner Beziehung, ich aktzeptiere Dinge die mich vorher sehr aufgeregt haben. Ich habe fast schon Bedenken bezüglich dem Medikament: ich komme mir teilweise so einheitlich vor: so als hätte die Palette meiner verschiedenen Gefühlszustände die ich innerhalb eines Tages durchmache abgenommen. Versteht mich bitte nicht falsch: mir ist eine große Last von den Schultern genommen, weil diesen Schmerz, diese Verzweiflung die ich vorher gespürt habe hätte ich nicht länger ausgehalten.
Oder ist es nicht das Medikament? Am Angfang unserer Beziehung habe ich mich teilweise sehr abweisend meinem Freund gegenüber verhalten, habe ihn oft als meinen Feind empfunden und gegen ihn gekämpft. Jetzt weiß ich nicht ob ich es einfach aufgegeben habe und gerade versuche mich mit ihm zu arrangieren oder ob es einfach irgentwo einen Zeitpunkt gab wo mir gezeigt hat: der will mir nichts Böses.
Meine Therapeutin meinte zu mir: ich drücke mich vor einer Entscheidung, vor der Entscheidung will ich die Beziehung weiterführen oder will ich sie beenden. Bleibe ich nur bei ihm weil ich nicht alleine sein will und nehme dafür einiges in Kauf oder finde ich wirklich das das eine Zukunft hat. Ich pendle da hin und her.
Gruß von bookfriend