Beiträge von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    also wieder eine Mail von mir: ich habe mittlerweile das Gefühl dass ich mit niemanden mehr über meine Gefühle reden kann, selbst nicht mehr mit meinen Freunden. Ich merke dass ich immer verschlossener werde. Ich weiß nicht warum das so ist, es gibt mir zu denken.

    Das kehrt sich wieder um bei mir: als Kind habe ich nie darüber gesprochen wie es mir geht. Nur durch eine Psychologien ist es gelungen dass ich anfange über mich zu reden. Das fand ich auch ganz gut. Nur jetzt fängt das wieder an: es fällt mir immer schwerer über das zu reden was mich gerade sehr beschäftigt. Aber sowas ist doch nicht gut denke ich.

    Ich merke dass ich mich dadurch immer mehr zu isolieren beginne. Ich stehe manchmal in einer Sportgruppe und schwätze kein Wort mehr. Mache meinen Sport und versuche dann so schnell wie möglich danach das Weite zu suchen. Früher habe ich mich noch mit den Leuten unterhalten.

    Ich merke dass ich immer verzweifelter werde, dies aber nicht mitteilen kann. Nicht das Ausmaß. Ich könnte nur noch heulen. Aber das geht nicht dass ich das den Leuten mitteilen kann. Dieses Gefühl von den anderen Mitmenschen abgeschnitten zu sein. Ich funktioniere teilweise nur noch.

    gruß von bookfriend

    Hallo Löwenherz, hallo Weitsicht,

    vielen Dank für Eure Antworten. Ich war an dem Tag wo ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe sehr aufgewühlt. Ich hatte das Gefühl ich mußte es jemanden erzählen, ich komme mir nur manchmal etwas komisch vor, weil ich mich meist nur hier melde wenns mir mal wieder nicht so gut geht.

    Es ist nicht so, daß es mir immer schlecht gehen würde. Da habe ich auch nicht direkt das Bedürfnis zu schreiben (vielleicht aus der Angst raus ich könnte mich danach wieder schlecht fühlen). So geht es mir manchmal mit meiner Therapeutin: ich gehe eigentlich recht gut gelaunt dahin und gehe mit einem inneren Schmerz wieder da weg, weil es auf ein Thema kam dass mein Innerstes betraf.

    Aber ich muß sagen: es hat mir geholfen, dass ich es hier schreiben durfte und auch so aufmunternden Antworten bekommen habe.

    Ich denke ich mag mich oft nicht, es gibt mittlerweile Zeiten da finde ich mich ganz o.k.: aber dann gibt es Zeiten wo ich mich als Stück Sch... empfinde. Ich weiß auch nicht: da kommt eins zum anderen. Da fühle ich mich gerade gut und bin mit mir zufrieden und dann wird mir wieder vor Augen geführt:da eine Freundin die einen neuen Freund hat, da ein glückliches Ehepaar. Das zehrt an meinem "ich fühle mich in Ordnung". Ich weiß auch nicht wie ich das besser erklären soll. So auf die Weise: als würde mir mein Boden langsam immer dünner werden.

    Meine Therapeutin hält nicht viel davon dass man erst sich selbst lieben lernen soll . Wenn man das dann kann dann kann einem erst ein anderer lieben.

    Ich habe nur neulich mit Bestürzung festgestellt:auch wenn ich es mir so sehr wünsche: ich denke nicht dass ich mich nicht in der Lage fühle eine Beziehung zu führen. Das ist so traurig. Ich fühle mich gefühlsmäsig nicht in der Lage. Ich habe immer und immer wieder die Erfahrung machen müssen, daß wenn ich mit einem Mann zusammen bin meine Ängste, meine Selbstzweifel, meine Wut u.a. Gefühle sehr sehr stark wieder kommen. Das ist fast unerträglich für mich und auch fast nicht meinem derzeitigen Partner erklärbar. Ich fühle mich dann so hilflos und weiß aber selber nicht was mir jetzt helfen würde. Das geht dann meist soweit, daß ich mich so blöd verhalte, daß ich die Beziehung dadurch zerstöre.

    Ich weiß nich wie ich mich jetzt in einer neuen Beziehung verhalten würde, da ich ja mittlerweile doch einige Sachen für mich entdeckt habe die mir in schlechten Phasen helfen. Aber ich weiß nicht ob diese Mechanismen in einer Partnerschaft greifen würden. Ich habe nur Angst davor.

    Das ist vielleicht einer der Gründe warum es bei mir nicht mit den Männern klappen will. Obwohl das so paradox ist.

    Gruß von bookfriend

    Hallo,

    so nun ist es wieder soweit. Heute bin ich wieder ganz unten angekommen und dies muß ich auch aufschreiben, auch auf die Gefahr hin dass ich keine Antwort bekomme. Ist ja auch egal, sowas bin ich gewöhnt :-(.

    Ich finde ich habe ein Sch...leben. Es wird immer unerträglicher für mich. Ich fühle mich so gequält von meinen Gedanken und Gefühlen. Ich denke: so nun hast Du es geschafft und dann: wieder der selbe Mist. Immer und immer wieder. Das ist so quälend...

    Das große Thema: Männer. Jahrelanges Singledasein (5Jahre sind einfach mittlerweile zuviel). Diese Unwissenheit: was ist es nur was Andere haben und ich nicht??? Keine Antwort darauf. Therapie: Fehlanzeige in dieser Hinsicht, kann mir auch nicht dabei helfen.

    Mir kann es noch so gut gehen und dann erzählt mir irgenteine Bekannte, Freundin dass sie einen neuen Freund hat und das obwohl diese erst seit ein paar Monaten Single ist. Ich habe das Gefühl manchehaben die Männer für sich gebunkert. Da gibt es welche die in kurzen Abständen ständig neue Partner haben und welche wie mich die da übrig bleiben.
    Ich kriege diesen Wunsch einfach nicht aus mir raus, dieser Wunsch auch ein normales Leben mit Partner führen zu wollen.

    Das ist immer da, nicht immer bewußt aber immer da. Ich merke das ja immer wieder wenn ich z.B. in einen Verein gehe und dort viele Ehepaare sind. Mit oder ohne Kinder. Wenn ich das feststelle kann ich da nicht nochmal hingehen, weil ich dann vor Neid aufgefressen werde. Und das ist doch schade, weil wenn ich nur daheim hocke lerne ich keinen Mann kennen. Außer den xxx Boten (wie bei einer Freundin geschehen).

    Ich höre dann immer wieder von Fällen: da hat jemand nur jemanden anderen auf einer Party gesehen und ein paar Monate später sind die zusammen. Oder jemand schaut sich ein Photo von einer Freundin von mir an und dieser Mann möchte diese dann kennenlernen und ein paar Monate später sind diese dann zusammen. Oder ein Arbeitskollege hört diese am Telefon und möchte diese unbedingt kennen lernen und später sind diese dann zusammen. Ich verstehe dass einfach nicht!!!!!!!!

    Ich grüble und grüble und grüble und komme zu keinem Ende. Naja besser ich komme hier dann zum Ende.

    Gruß von bookfriend

    edit summerdream: bitte keine firmennamen - thx

    Hallo Zusammen,

    so nun habe ich mal wieder Zeit um hier ein wenig schreiben.

    Also zur Zeit geht es mir wieder besser, ich bin nur gerade wieder viel am rumgrübeln. Worüber ich mir gerade Gedanken mache: ich überlege mir wie fühlt es sich wohl an einen liebevollen Umgang miteinander zu haben.

    Ich denke gerade an die Beziehung zu meiner langjährigen Freundin. Diese ist schon seit ca. 5 Jahren mit ihrem Freund zusammen und wohnt auch noch in Berlin. Ich finde unsere Bezeihung hat sich in lezter Zeit verändert. Naja wie soll ich es am Besten beschreiben: dadurch dass sie einen Freund hatt bin ich nicht mehr die Nummer 1. Sie hat ja ihn, mit dem kann sie dann ihre Sorgen und Probleme besprechen. Dadurch hat sich die Intensivität unserer Beziehung verändert, unsere Gespräche sind jetzt eher oberflächlicher geworden. Ich fühle mich als würde ich als Single in einem anderen "Biothop" leben als ich. Wir haben uns nicht mehr soviel zu erzählen. Ich habe auch langsam keine Lust mehr über mich zu erzählen.

    Mir fällt auf je länger ich alleine bin desto weniger Lust habe ich meinen Freunden und Bekannten zu erzählen wie es mir geht. Wenn ich gefragt werde sage ich gut und lass dann die Anderen von sich erzählen. Ich weiß noch nicht ob das eine gute oder eine bedenkliche Entwicklung ist. Ich weiß nicht ob ich denke ich kann den Leuten nicht erzählen wie es mir geht weil diese Leute verstehen es nicht oder ob ich einfach mehr Raum habe als früher um meine Gedanken darin aufzubewahren.

    Was ist die ideale Beziehung zu den anderen Menschen? Ich weiß es nicht da ich es eigentlich nie so richtig vorgelebt bekommen habe(außer bei meiner Pflegefamilie) aber da lag für mich auch einiges im Argen. Ich glaube da ich das nicht weiß halte ich mich an irgentwelchen Idealvorstellungen fest die einem z.B. vom Fernsehen vorgespielt werden.Da kann man in realen Leben ja nur enttäuscht werden.
    Kennt Ihr da auch? Ich diese Verwirrtheit darüber was "normal" ist? Ich weiß auch nicht ob ich ein liebevoller Mensch bin oder nur nach gewissen Normen lebe die ich denke dass das so sein muß damit ich bei den Menschen gut ankomme.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    heute bin ich mit dem unbestimmten Gefühl aufgewacht, dass ich anscheinend wieder vor meinem Tunnel stehe und ich noch nicht genau weiß ob ich reingehen oder doch noch den Weg dran vorbeinehmen werde. Ich bin zur Zeit wieder arg von anderen abhängig.

    Malika: ich fühle mich so ähnlich wie Du es mal vor längerer Zeit mal beschrieben hast: man wacht morgends auf und fühlt sich bleiern. Und schaut wo könnte der Auslöser lauern dass man dann denn Weg in den Tunnel sucht.

    Zur Zeit bin ich am suchen: gibt es einen speziellen Auslöser dafür dass ich mich dann wie oben beschrieben fühle? Was ist das dann? Wenn ich den auslösenden Faktor gefunden habe: verhindert oder minimiert dass dann diese Phasen? Frage: wenn ich nach auslösenden Faktoren suche, kämpfe ich dann gegen diese Phasen an?
    Ihr seht schon ich bin etwas verwirrt.

    Weitsicht: leider habe ich den Schlüssel nicht immer zur Hand, ich scheine ihn oft zu verlegen. Ich denke das hat seine Vor-und Nachteile: vorteile: man kommt mit seinen Gefühlen in Berührung, Nachteil: ich denke in diesem Raum ist soviel Schmerz, Angst, Wut und andere Gefühle in so gebündelter Form drin dass ich wenn ich mich dem permanent aussetzen würde dieses nicht aushalten könnte. Immer so stückchenweise wäre gut.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    Malika: ich möchte doch noch was zu dem Thema "besonderer Mensch" sagen: ich empfand mich lange Zeit als jemanden der keinen richtigen Zugann zu seinen Gefühlen hatte. Ich dachte immer: warum weinen die Menschen jetzt wegen dem oder dem. Ich habe das nicht als traurig empfunden. Solche Dinge berührten mich einfach nicht.

    Anscheinend mußte ich als Kind lernen meine Gefühle zu ignorieren und habe diese dann in einen Raum gesperrt. Das erste Mal wurde mir diese Tatsache bewußt als ich bei einem Streit mit einer langjährigen Freundin es darum ging dass sie, wenn ich mich weiter so verhalte die Freundschaft beenden würde. Darauf hin fing ich am ganzen Körper an zu zittern, konnte nicht mehr aufhören zu weinen und wiederholte ständig mein bereits gesagtes. Ich war schockiert darüber und meine Therapeutin meinte zu mir das war eine Panikattacke.

    Ich hatte lange keinen Schlüssel zu diesem Raum. Ich fühlte mich so "neutral".
    Nun finde ich es gut, dass ich etwas spüren kann. Auch wenn es solche negativen Gefühle sind wie oben beschrieben.

    Gruß von bookfriend

    Hallo zusammen,

    jetzt habe ich es endlich geschafft in eine EKS Gruppe zu gehen. Es war ganz gut. Ich fühlte mich ganz wohl und nicht wie das häufig bei mir der Fall ist aus einer Gruppe ausgeschlossen.

    Es war schon etwas gewöhnungsbedrftig dass man einfach so erzählt ohne Rückmeldung von den Anderen zu bekommen. Aber ich finde das auch ganz gut so.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,
    ich wollte mich einfach mal bei Euch bedanken: ich bin froh dass ich dieses Forum gefunden habe,denn es hilft mir dass ich weiß dass es mir nicht nur alleine so geht. Danke!

    Malika: ich danke Dir für die Metapher. Mir hilft sowas immer ganz gut, um mich besser verstehen zu können. Ich umschreibe meine Gefühle auch oft mit Bildern. Hmm, also mir kommt es so vor, dass wenn ich diese dunkle Zeit lerne zu aktzeptieren ich ein besonderer Mensch werde. Ich meine damit dass es einfach ein Teil von mir ist der nicht jeder hat (sicher es wäre mir lieber ich hätte es da einfacher) aber wenn es halt immer und immer wieder kommt ist das einfach auch ein Teil von mir.

    Jetzt verstehe ich das auch mit dem Befreiungszauber: ich kenne das auch dass ich was erreicht habe z.B. eine Prüfung gut gemeistert und ich mich auch darüber freue,es mir auch Selbstbewußtsein gibt. Dieses Erlebnis mir aber in Phasen wo es mir nicht so gut geht einfach nicht weiterhilft. Es hilft mir nicht meine negativen Gedanken zu vertreiben. Ich habe mich darüber auch immer wieder gewundert, weil ich dachte: Mensch so eine Leistung kann doch nicht nach einiger Zeit einfach wertlos werden. Dabke malika, Di hast recht ich sollte schon stolz auf mich sein daß ich anderster meine Probleme angehe als meine Mutter, aber manchmal habe ich das Gefühl den schwereren Weg gewählt zu haben.

    Das Treffen mit meiner Freundin hat geklappt und es war ganz gut dass ich nicht auf meine Gefühle gehört habe und ihr Vorwürfe gemacht habe, denn im lauf des Gesprächs kam raus warum sie so reagiert hat. Ich habe dafür Verständnis.

    Weitsicht: ja hast recht, ich fühle mich da auch immer so dünnhäutig, aber ich finde wenn man wartet stellt sich doch mit der Zeit raus dass gewisse Reaktionen nicht gegen einem selber gerichtet sind.

    Gruß von bookfriend

    Hallo,

    habe noch was vergessen: ich bin zur Zeit in einer Situation wo ich nicht genau weiß ob ich da richtig fühle: ich habe hier eine Freundin, mit der ich ausgemacht habe dass wir uns jetzt am Sonntag treffen werden. Diese Freundin meinte aber zu mir: wenn sich aber ein Bekannter von ihr melden würde um sie zu sehen würde sie sich mit diesem treffen und mir absagen.

    Ich fühle mich jetzt irgentwie zurückgewiesen, weiß auch nicht so genau warum. Wir würde es Euch in solch einer Situation gehen?

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    Malika: vielen Dank, das hast Du schön beschrieben. Ja ich kenne das auch: da hat man wieder solch eine schlimme Phase und wenn diese vorbei ist kommt es mir mittlerweile auch so vor als würde sich mein Blickwinkel auf mein Leben etwas verändern. Mir ist auch aufgefallen dass ich in solchen Situationen oft von Hoffnungslosigkeit und Angst befallen werde.

    Angst davor nicht genügend Kraft zu haben den ganzen Tunnel bis zum Licht zu durchschreiten. Ich denke ich kämpfe immer noch sehr stark dagegen an, ich meine dass ich diese dunklen Phasen nicht als einen Teil meines Lebens aktzeptieren kann. Das kostet mich noch zusätzlich Kraft, dieser Kampf dagegen. Das hört sich jetzt in Euren Ohren vielleicht komisch an aber ich war mir lange Zeit nicht sicher ob ich selbst diese Situationen hevorrufe, es mir sozusagen einrede. Früher in meiner Jugendzeit hatte ich mal eine Phase da habe ich, wenn ich mal z.B. nicht in die Schule wollte mir solange negative Gedanken gemacht bis es mir seelisch und körperlich richtig schlecht ging :oops: . Aber ich merke heute dass diese dunklen Phasen mit den alten Gefühlen aus meiner Kindheit zu tun haben.
    Liebe Malika könntest Du folgenden Satz noch etwas präziser erklären: Außerdem habe ich aufgehört, auf den einen erlösenden Befreiungszauber zu warten. Diese Idee, wenn ich erst mal dieses und jenes erledigt habe, dann resultiert daraus ein großartiges Ergebnis, mit dem ich mir dann den einen wunderbaren Menschen, die großartige Familie oder was auch immer verdiene. . Was siehst Du z.B. als den einzigsten Befreiungszauber?

    Weitsicht: in guten Phasen schaffe ich es auch zu bestimmten Veranstaltungen zu gehen, z.B. Vorlesungen oder auch mal ein Museumsbesuch. Was ich mich nie trauen würde ist z.B. allein in ein Kino zu gehen. Ich habe da immer das Gefühl jeder sieht es mir an der Nasenspitze an dass ich alleine bin und es nicht auf die Reihe bekomme einen großen Freundeskreis aufzubauen.
    Ich denke ich werde versuchen immer mal wieder Dinge alleine zu unternehmen, aber erst muß ich mich wieder in einer besseren psychischen Lage befinden.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    Weitsicht: mir geht es heute mittelprächtig, aber besser als gestern. Habe nicht so gut geschlafen, scheine mir im Schlaf doch noch meine Gedanken über oben genannten Themen gemacht zu haben. Ich kann mich nur noch errinnern dass ständig das Fragewort: Warum? auftauchte.
    Aber Du hast recht: der Ausstausch hier hilft mir weiter und ich fühle mich schon weniger allein. Es sind so für mich so etwas wie Schlüsselerlebnisse: folgender Satz von Dir hat rührt mich immer noch zu Tränen:
    Wer die Musik (Saxophon) liebt, ist ein liebesfähiger Mensch.
    . Irgentwie finde ich das total tröstlich zu wissen dass auch ich ein liebesfähiger Mensch bin.
    Ja ich lese sehr gerne, das war und ist für mich immer eine eigene Welt in die ich mich habe zurückziehen können oder immer noch kann. Es ist für mich eher wie eine Auszeit. Auch aus Büchern konnte ich schon sowas wie "Lebensweisheiten" für mich entdecken.

    An den Wochenenden geht es so bei mir, meistens kann ich am Sonntag was unternehmen, mache aber nicht so viel weil ich da ja sonst alleine hin gehen müßte.

    Malika: finde ich schön dass Du einen Weg für Dich gefunden hast dass es Dir anderster geht als früher. Magst Du mir schreiben wie Du das gemacht hast? Hast Du denn noch solche schmerzhaften Phasen oder haben die sich bei Dir ganz gelegt? Du hast recht in solchen Phasen fühle ich mich als hätte ich Scheuklappen auf. Ich sehe nichts mehr, nur noch meinen Schmerz. Und diese elenden quälenden Fragen. Ich frage mich dann immer warum es mir dann so schwer fällt mir was Gutes zu tun, wie z.B. ein gutes Buch lesen, künstlerisch tätig werden.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Caro, hallo Weitsicht,

    danke liebe Weitsicht dass ich auf Dich sympathisch wirke und Du mir gerne schreibst.

    Ja das weiß ich doch irgentwie und ich ärgere mich auch darüber, daß ich mich so darauf fixiere. Als würden sich alle meine Probleme damit lösen sobald ich einen Partner habe. Aber ich weiß ja aus eigener Erfahrung, daß dies nicht der Fall ist. Ich merke immer wieder wie abhängig ich mich von anderen Menschen mache. Ich denke die müßten doch machen dass es mir wieder gut geht. Aber das kann nur ich, ich weiß. Es ist nur immer wieder so verdammt schwer.

    Ich war heute auch erstaunt: ich habe vor ca. 6 Monaten damit bergonnen Saxophon zu spielen. Das war immer ein großer Wunsch von mir das irgentwann einmal zu lernen. Das hat mir bis jetzt auch immer Spass gemacht, nur habe ich seitdem es mir so schlecht geht nicht mehr geübt, aus Angst davor dass ich was nicht kann.

    Heute habe ich mich das erste Mal wieder ran getraut und: es hat gut geklappt und mir ging es danach besser. Ich fühlte mich einfachgut. Ich habe was geleistet. Ich denke vielleicht ist das der erste Ansatz um mich vielleicht besser leiden zu können? Aber ich kann das nur immer wieder machen wenn ich sozusagen schon aus dem "dunklen Tunnel" draußen bin.

    Wg. Therapie: ich habe schon eine Therapeutin mit der ich menschlich gut kann, die mir auch schon einige Male hat helfen können. Sie ist aber keine Person die mal zu mir sagt: Frau ... das haben sie aber jetzt gut gemacht. Mann ich denke das würde mir schon helfen zu wissen dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich weiß nicht ob das aber zuviel verlangt ist.
    Ich mache jetzt bei der Therapeutin ca. 2 Jahre Therapie, habe aber auch schon anderweitige Erfahrnungen gemacht.

    Tja was habe seitdem gemacht: ehrlich nicht soviel, ich war bei einer Freundin in Berlin zu Besuch. Das tat mir ganz gut,aber danach bin ich leider wieder in mein Tief gefallen.

    Ich habe hier in der Stadt wo ich lebe leider nicht soviele Freunde (3), der Rest ist sozusagen über ganz Deutschland und USA verteilt. Meine beiden besten Freundinen (kenne ich schon seit 16 Jahren) wohnen weit weg. Und mir fällt es wie gesagt schwer neue Leute kennen zu lernen. Aufgrund meiner Arbeitszeiten kann ich auch nicht regelmäßig an Sachen teilnehmen (muß alle 14 Tage 5 Tage hintereinander bis 22.00 Uhr arbeiten). Vereine fallen also flach. Wg. Arbeit: ich habe einen Beruf der etwas ausgefallen ist und bei dem es schwer ist an Arbeitsplätze zu kommen und ich froh sein kann wenn ich eine Arbeitsstelle habe. Deswegen heißt es für mich: abwarten, aushalten und Augen offen halten nach anderen Möglichkeiten.

    Hallo Ihr,

    also heute ging es mir eine Weile etwas besser. Aber leider ist das wieder zunichte gemacht worden, weil ich von einer Freundin erfahren habe sie hat seit neuestem einen Freund.

    Solche Nachrichten fühlen sich für mich an als würde mir jemand in die Magengrube boxen. Es kann sein dass mir solch eine Nachricht den ganzen Tag versaut. Ich würde mich ja gerne für diese Person freuen aber ich kann nicht! Ich fühle mich da auch immer so egoistisch dass ich das nicht kann.
    Aber ich fühle mich da wieder so zurückgesetzt. Warum sie und warum ich nicht? Warum immer immer die Anderen und warum ich nicht?? Das sind die Gedanken die mir immer und immer wieder durch den Kopf gehen. Ich habe jetzt schon seit 4 Jahren keine Beziehung mehr gehabt und gebe immer mehf die Hoffnung auf dass das bei mir mal wieder was wird.

    Ich verstehe das einfach nicht: die hässlichsten und manchmal assozialste Menschen finden einen Partner nur ich nicht. Ich frage mich dann immer was läuft da schief? Ich meine ich bin auch nicht gerade hübsch (habe leider schon ziemlich lange Akne, die einfach nicht weggehen will egal was ich mache).

    Dazu kommt zur Zeit noch dass ich mich einfach sehr alleine fühle. Ich kenne dieses Gefühl aus der Kindheit nur zu gut (da war ich oft Tagelang allein weil meine Mutter mal wieder meinte sie muß auf eine Sauftour gehen. Hatte dann meist nichts zu essen oder anständige Kleidung (z.B. Sommerkleidung im Winter), bin dann auch nicht regelmäßig zur Schule gegangen. Dort habe ich mich eh nie wohl gefühlt, weil ich erstens sehr schlecht in der ersten Klasse war und zweitens keine Freunde gefunden habe. Einer meiner schlimmsten Erlebnisse war: ich mußte ganz alleine zur Einschulungsfeier gehen, weil mal wieder meine Mutter keine Zeit für mich hatte. Das war so grausam da alleine zu stehen ohen Schultüte und ohne Eltern umgeben von all den glücklichen Kindern.

    So fühle ich mich heute noch: so ausgeschlossen. Und ich weiß nicht wie ich das ändern soll! Ich bin da am Verzweifeln. Ich werde wohl nie irgentwo dazugehören und zu jeamden dazugehören, weil mich mag man ja nicht. Das ist es dass mich zur Zeit auch so fertig macht. Ich sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben, weil ich werde doch immer alleine bleiben. Auch fühle ich mich in meinem Job unterfordert und es gibt da keine Möglichkeit dies zu ändern.

    Meine Therapeutin meinte dazu: ich muß lernen dass es halt auch dunkle Phasen in meinem Leben gibt. Ich mache eine psychoanlytische tiefenpsychologiesche Therapie.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    danke für Eure aufmunternden Worte.

    Leider muß ich Euch mitteilen dass es anscheinend mit mir immer mehr den Berg hinab geht. Ich werde immer unleidiger mit mir. Ich habe keine Lust mehr auf dieses Leben. Was für ein Sinn macht es denn noch? Ich bin zur Zeit permanent schlecht drauf, mir macht nichts mehr Freude. Ich könnte am liebsten den lieben langen Tag nur schlafen.

    Und meine Therapie hilft mich auch nicht weiter.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    so nun melde ich mich auch mal wieder.

    Ich weiß auch nicht aber vielleicht liegt es an der Vorweihnachtszeit: mir geht es nicht gut. Ich bin wieder depremiert weil ich das Gefühl habe alle Menschen haben einen Partner nur ich nicht. Ich weiß auch nicht es gibt Phasen da macht es mir nichts aus und dann wieder da finde ich das schlimm und grübele ziemlich viel. Schlafe schlecht und fühle mich nicht wohl.

    Vielleich ist es mir auch zur Zeit zuviel: ich treffe nur Leute die glücklich mit einem Parnter zusammen sind, oder gerade ein Kind bekommen oder heiraten wollen. Da stehe ich dann immer da und überlege: wie machen die das nur? Das ist mir echt ein Rätsel. Ich habe neulich mal zu meiner Therapeutin gesagt: mir kommt es so vor als gäbe es in zwischenmenschlichen Beziehungen gewisse Regeln, die wenn man die befolgt zu dem Ziel führen viele Freunde und einen Partner zu haben.
    Ich deneke ich habe die Regeln nie so richtig gelernt, zu einem gewissen Grad schon aber dann fehlt mir was und ich stehe mal wieder staunend neben Menschen die es innerhalb eines Tages geschafft haben sich für z.B. fürs zusammen Mittagessen gehen zu verabreden. Ich denke gerade an eine Fortbildung wo das der Fall war und ich es nicht verstanden habe.

    Ich bin mittlerweile soweit dass ich mir nicht mehr so traue wenn ich das Gefühl habe ich verstehe mich mit jemanden, denn ich hatte jetzt schon oft das Erlebnis dass ich dann wieder links liegen gelassen werde. Das ist schon komsich: da denkt man man versteht sich mit den Leuten und dann? Dann wenden sich diese jemanden Anderem zu.

    Naja, zurück zum Thema: das gleiche Muster wie oben beschrieben läuft auch meist mit den Männern und ich bin mittlerweile schon ziemlich mutlos und auch sehr traurig darüber. Ich bin jetzt auch in einem Alter wo ich mir eine eigene Familie vorstelle kann. Aber es klappt ja nicht und so werde ich immer älter und mir läuft die Zeit davon.

    Kennt das auch jemand?

    So das tat jetzt gut mal darüber zu schreiben.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Caro,

    ist aber lieb von Dir dass Du frägst :) .

    Also wie erging es mir? Mir geht es immer noch gut, bereue die Entscheidung immer noch nicht. Habe diesen Mann jetzt über 2 Wochen nicht gesehen, nur einmal telefoniert. Er rief mich an und ich brachte es nicht übers Herz das Gespräch nicht anzunehmen bzw. sehr früh wieder zu beenden. Naja so ergab sich ein fast 3 Std. Gespräch draus (rede halt auch gerne :wink: ).

    Naja im nachhinein ist mir klar geworden dass ich echt nicht den Telefonhörer abheben hätte sollen aber ich freue mich doch immer noch wenn er mich anruft. Jetzt meint wohl dieser Mann er kann mein ganzes Gerede von nicht mehr ihn sehen wollen ignorieren und wir sehen uns wieder. Machte den Vorschlag dazu. Komme mir vor als würde er mich nicht ernst nehmen.

    Habe ihm aber nochmal per sms klar gemacht dass sich meine Meinung bezüglich des Sehens nicht geändert hat. Telefonieren ist o.k., aber sonst nichts. Ich melde mich von mir aus auch nicht mehr bei ihm. Das habe ich jetzt auch die zwei Wochen durchgezogen. Aber ich frage mich immer mehr ob das so eine gute Idee ist. Mache ich ihm damit nicht immer wieder die Hoffnung dass da sich vielleicht wieder mehr entwickeln könnte? Ich weiß nicht.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Caro, hallo Zusammen,

    so nun schreibe ich Euch mal wieder :wink: .

    Also dnake Caro für Deine aufmunternten Worte und die gute Besserung. Jezt weiß ich auch warum es mir am Mo. nicht so gut ging, habe mir eine Darmgrippe eingefangen :( , aber heute geht es mir wieder gut.

    Auch hardere ich noch nicht mit meiner Entscheidung bezüglich der Beendigung der Beziehung. Komisch ich fühle mich sogar recht gut, so auf die Art: jetzt habe ich mein Leben selbst in der Hand und bin gerade kein Opfer. Das ist befreiend.

    Bezüglich anderer Männer: naja so ganz überzeugt bin ich immer noch nicht dass es irgenteinen Mann für mich gibt. Einer der es wirklich ernst mit mir meint. Aber: mittlerweile denke ich: ich bleibe besser ohne Beziehung als eine Beziehung wie ich sie mit dem bereits mehrfach erwähnten Mann habe. Ich habe das Gefühl dass ich mir für sowas mittlerweile zu schade bin. Aber: das sage ich zu dem jetztigen Zeitpunkt, jetzt wo ich mich recht stabil fühle.

    Aber ich kenne mich: es gibt wirklich auch die ganz dunklen Zeiten, da fühle ich mich nicht besser als ein Stück Dr... Aber dank meiner Therapie scheinen sich diese Zeiten zu verkürzen und auch nicht mehr so häufig aufzutreten.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Caro,

    dass ist lieb dass Du frägst wie es mir geht :D .

    Heute Nacht hatte ich einen ziemlich schlimmen Albtraum. Es war mal wieder einer meiner Wasserträume, mir ist aufgefallen wenn mich was seelisch sehr bewegt habe ich diese Träume. Ich habe da immer sehr viel Angst und fühle mich sehr hilflos. Ich bin dann aufgewacht und habe immer noch ziemliche Angst gehabt. Ich denke der Tarum ist ein Resultat aus dem gestrigen Gespräch.

    Also gestern haben wir ziemlich lange telefenoniert. Das war ein auf und ab an Gefühlen. Aber letztendlich habe ich mich entschlossen den Kontakt abzubrechen.Es fiel mir nicht leicht, vorallem weil ich gemerkt habe dass ich dem Mann damit weh tue. Er sagte das auch dass er nacher heulend im Bett liegen wird. Auch sagte er so Dinge dass er mich sehr gern hätte und dass er mich vermissen würde. Warum sagte er das nicht früher? Jetzt mußte es mir so vorkommen als sagte er das jetzt weil es darum ging die Beziehung zu beenden. Ich konnte ihm das einfach nicht glauben, dafür waren zuwenig Anzeichen da während unserer sogenanten Beziehung.

    Aber ich muß sagen ich war doch recht gefasst und heute geht es mir ganz gut. Aber ich habe doch irgentwie die Angst dass da noch was folgt.
    Heute geht es mir psychisch ganz gut aber körperlich nicht (schlecht, schwindlig, Magenkrämpfe)
    :( .

    Ich hoffe ich habe weiterhin die Kraft diese Trennung durchzuhalten und werde nicht wieder schwach.

    Gruß von bookfriend

    Hallo,

    so nun habe ich doch die sms geschrieben und jetzt entwickelt es sich so dass ich doch meine Wut zeigen muß. Und: ich zittere und mir ist zum heulen zumute. Aber: ich denke das muß jetzt sein. Vielleicht ist das der erste Schritt zur Lösung von diesem Mann?

    Ich habe ihm gegenüber noch nie die Wut gezeigt (selbst per sms ging das nicht) immer nur im normalen oder jammerton darüber mit ihm gesprochen. So konnte er es ja nicht ernst nehmen, wobei ich jetzt auch nicht weiß ob er das ernst nimmt. Ich muß dass jetzt auch schriftlich erledigen denn wenn wir darüber reden werde ich doch wieder "schwach".

    Gruß von bookfriend

    Hallo Marya, hallo zusammen,

    danke für die Antwort.

    Das Tückische an dem ist: ich habe Zeiten in denen mir das Ganze nichts auszumachen scheint, in denen ich das Gefühl habe stark zu sein.
    Da vergesse ich auch immer wieder die Schmerzen die ich sonst fühle. Ich weiß auch nicht woran das liegt.

    In solchen zeiten komme ich auch mit mir ganz gut zurecht. Aber Du hast recht: man klamert sich doch an Kleinigkeiten. Jetzt z.B. ärgert es mich sehr dass er nicht auf meine sms antwortet die ich ihm gestern geschrieben habe. Ich fühle mich von ihm so zurückgewiesen und bin am überlegen was ich am besten machen soll. Wenn es nach meinem Gefühl würde ich ihn am liebsten eine wütende sms schreiben, denke aber das wäre nicht richtig. Aber ich ärgere mich so. Ich finde dass zeugt nicht gerade von Achtung mir gegenüber: bin ihm nicht wichtig genug.

    Sorry dass ich Euch immer und immer wieder damit behellige aber ich habe in dieser Hinsicht einfach keine Vorstellung was ein normales Verhalten gegenüber mir ist und wann nicht. Oder wann ich da überreagiere oder wann nicht. Mir hilft es wenn ich von anderen eine Rückmeldung bekomme.

    Gruß von Sabine