Beiträge von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    ja habe mich vertippt :oops: , ich meinte wirklich EKA. Aber so bekommt man ja mehr Aufmerksamkeit weil man sich als Forenbesucher frägt was das wohl heißen soll ;-).

    Danke noch für die Antworten, ich denke dann werde ich mal zu einem der nächsten Treffen gehen und dann entscheiden wie es mir damit geht.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    also ich habe doch noch eine Frage: ich überlege schon seit längeren einmal zu einem EKS Treffen in meiner Stadt zu gehen. Merke aber das ich große Hemmungen habe. War schoneinmal jemand dort?

    Hat es geholfen? Meine Therapeutin hat ein etwas negatives Bild von solchen Treffen gezeichnet und ich bin seitdem noch unsicherer.

    Gruß von bookfriend

    Hallo,

    Caro Du hast recht: wenn ein Mann mich lieben würde würde er auch meine negativen Seiten aktzeptieren. Obwohl ich immer wieder das Gefühl habe das sind so entsetzlich viele negativen Seiten in mir dass das nie jemand aktzeptieren kann. Ich werde mich in nächster Zeit mal hinsetzten und eine positiv Liste erstellen. Ich habe das schon ein-zweimal gemacht aber das ist lange her. Vielleicht muß ich mir dass einfach immer und immer wieder aufschreiben und sagen (wie ein Mandra), vielleicht geht dann auch in mein Gefühl über.

    Gestern war der besagte Mann zu Besuch: wir haben sehr viel geredet. Bei dieser Gelegenheit kam das Gespräch mal wieder auf unsere Beziehung. Er meinte: wir sind doch sehr unterschiedlich. Zu verschieden um Paar werden zu können. Das hat er jetzt schon öfters angesprochen. Ich frage mich mittlerweile warum er das immer so anspricht. Ich fragte ihn auch ob er diese Unterschiede benennen könnte. Nein kann er nicht.

    Aber: wie soll ich denn dann rausfinden was er nicht an mir mag? Nur so kann ich doch schauen ob ich was ändern kann. Ach, ich dachte ich bin mit dem Thema durch, aber: ich merke immer wieder dass es mir doch immer und immer wieder an die Substanz geht. Und: mein erster Impuls nach solch einem Treffen ist: ich möchte ihn nicht mehr sehen. Aber mit der Zeit verschwindet der Impuls weil dann das "miteinder" sprechen können in den Vordergrund rückt. Und: ich kann den Mann doch nicht hängen lassen. Ich weiß nicht wie oft ich noch das machen muß um endlich die Kraft zu haben Abstand zu gewinnen.

    Gruß von bookfriend

    Hallo,

    vielen Dank für Eure Antworten.

    Hi Caro,

    das mit dem nicht so leicht anbieten in sexuelle Weise muß ich noch lernen. Ich habe leider oft das Gefühl dass es das Einzigste ist was ich den Männern bieten kann. Ich denke ich weiß auch nicht recht was Liebe ist, meine Mutter hat ihre Beziehungen auch auf sexuelle Basis aufgebaut. Also da hatte ich keine Vorbilder. Aber mittlerweile bin ich da schon so oft in diese Situation reingeraten dass ich es das nächste Mal hoffe ich anderster angehen werde. Auch finde ich Deine "altmodische" Vorstellung ganz gut: das Sex was Besonderes ist dass man nicht mit jedem x-beliebeigen teilen sollte.

    Zu der jetztzigen Beziehung: also ich habe mir die Fragen auch schon gestellt. Nein wohl und geborgen fühle ich mich nicht. Ich fühle mich sogar als Person abgelehnt weil ich nicht verstehen kann warum er keine Beziehung zu mir möchte. Aber ich habe ihn auch gern und ich denke oft er ist auch nicht gerade ein einfacher Mensch. Wie beschreibe ich es am Besten: er redet gern mit mir, er unternimmt gern was mit mir, er geht mit mir gern ins Bett aber für eine Beziehung reicht es nicht. Er wünscht sich dass er nach dem Sex auch mal bei mir übernachten kann oder dass wir uns öfters sehen. Das ist so verwirrend, es hat doch Züge einer Beziehung und dann wieder nicht. Das macht es mir so schwer.

    Auf der anderen Seite: er stellt mich nicht seinen Freunden vor, er fährt mit einer anderen guten Bekannten nach Italien (ich glaube ihm sogar dass das freundschaftlich war). Er lädt mich sehr selten ein. Und er sagte auch schon dass daraus keine Beziehung werden kann. Versteht jemand warum es nicht so einfach ist diese Beziehung zu beenden auch wenn ich die Fragen von Caro mit Nein beantworte?

    Gruß von bookfriend

    Hi Caro,

    so nun kann ich weiterschreiben. Danke Marinajako für die Aufmunterung.

    Ich finde es schön dass Du jetzt die Gefühle annehmen und zulassen kannst die Dir vorher verschlossen waren. Auch dass Du einen Mann gefunden hast mit dem Du Dein Leben verbringen willst.

    Ich merke dass ich z.B. kaum Gefühle zulassen kann oder wenn man welche da sind ich mir solange sage: es ist mir egal ob jetzt der oben besagte Mann mit einer anderen Frau in Urlaub fährt, bis ich nichts mehr spüre. Das ist als würde ich die Gefühle in einem Raum schliessen und ganz fest die Tür veriegeln. Das kenne ich auch viel aus meiner Vergangenheit: ich habe kaum Erinnrungen an meine Kindheit, ich meine gefühlsmäßig.

    Meine letzt richtige Beziehung ist jetzt 3 Jahre her, diese ging auch nur 1 1/2 Jahre. Und jetzt habe ich halt diese Affaire am Hals und bin verwirrt . Mache ich Schluss bin ich wieder "ganz" alleine. Ich bin hin und her gerissen: ist das Alleinsein schwieriger auszuhalten als der jetzige Zustand?

    Gruß von bookfriend

    Hallo Caro,

    danke für Deine Antwort.

    Zu Deinen Fragen:ich denke ich lerne schon ziemlich lange (7 Jahre) :? . Wenn ich einen Zeitpunkt angeben würde: ich denke das Gefühl dass ich nicht dazulerne bezieht sich dann auf meine Beziehungen zu Männern. Ich habe das Gefühl, dass ich immer an die gleiche Typ Mann gerate und ich weiß doch dass ich in Gefahr laufe "abhängig" zu werden und was ist? Kaum habe ich mich versehen bin ich wieder in sowas drin :( . Das meine ich mit "nicht dazulernen".

    Daraus resultiert auch meine Enttäuschung: ich weiß doch das das so und so laufen kann und das ich wie meine Thera immer zu mir sagt ich austrahlen zu scheine: hey hier ist jemand denn kann man leicht ins Bett kriegen aber sosnt verlangt sie nichts von Dir. Sozusagen das Gute nehmen sich aber dafür nicht anstrengen müssen. Und ich? Ich kann das nicht einfordern, immer aus der Angst nacher ohne Freunde dazustehen.

    Mache gerade eine tiefenpsychologiesch orientientierte Analyse. Das geht es viel um das innere Kind und das erwachsene Ich. Ziel ist: Kind wachsen lassen, es lieb gewinnen. Aber wie?

    Ich denke das ich mich in seltenen Phasen mag. Aber meistens nicht.

    Gruß von bookfriend

    Hallo,

    ich schreibe Euch schon wieder, sorry dass ich z.Zt. soviele Threats neu eröffne aber irgentwie passt das Eine nicht zum Anderen.

    Ich weiß auch nicht genau was ich eigentlich erwarte.

    Also ich bin zur Zeit sehr schlecht drauf: überwiegendes Gefühl ist Traurigkeit. Könnte jedesmal in Tränen ausbrechen wenn ich z.B. von Kollegin höre wie sie sich um ihre Kinder kümmert. Aber es gibt auch Wut und Enttäuschung. Enttäuschung über mich und dass ich anscheinend nicht dazulerne. Ich meine vom Gefühl her.

    Ich bin ja laut meiner Therapeutin immer auf der Suche nach Jemanden der mich "lieb" hat und wenn das nicht klappt dann verzweifle ich immer wieder an dieser Tatsache. Ich habe z.Zt. (ca. 3 Monate) auch was sexuelles mit einem Mann laufen von dem ich merke dass es mir nicht gut tut ich aber es nicht schaffe das Ganze zu beenenden. Ich bin da echt am Verzweifeln. Ich wünsche mir eingentlich eine richtige Beziehung. Da das ja nicht zu klappen scheine ich mich an das zu klammern. Besser sowas als gar nichts. Je älter ich werde desto weniger Hoffnung habe ich dass das mal klappt mir einer richtigen Beziehung.

    Ich merke trotzt Therapie dass mir nicht gelingt mich zu mögen und mich solche eine Affaire auch immer wieder meilenweit davon entfernt, da ich mich ja wegen sowas nicht ausstehen kann. Warum kann ich nicht diesen Mann einfach auf den Mond schiessen? Ich meine was bringt mir das denn außer jedesmal das Gefühl zu bekommen für das Bett grad gut genug zu sein aber sonst für nichts weiter? Ich fühle mich durch die ganze Sache so als Person abgelehnt. Und leider wird es mit der Zeit nicht besser. Ich dachte ja ich kann mich daran gewöhnen. Aber nein. Jedesmal ist es wieder da: die Selbstzweifel, das sich fertig machen dass man den Mann nicht von sich überzeugen kann ...

    Ich merke langsam dass mich die ganze Sache ziemlich fertig macht und ich keine Freude mehr am Leben habe. Ich meine das mit dem Mann ist ja kein Einzelfall: auch mit meinen meisten Mitmenschen geht es mir so.

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für Eure Antworten. Mir ist jetzt ein leichter ums Herz, da ich merke dass ich mit diesen komischen Gefühlen nicht alleine auf der Welt bin. Das schwierige daran ist finde ich es jemanden zu erklären, weil ich mich z.B. in solchen Situationen abweisend verhalte (habe mit meinem Kolllegen die ersten 1 1/2 Stunden kein Wort mehr geredet). Ich habe mich verkrümelt soweit das möglich war denn ich wäre wahrscheinlich in Tränen ausgebrochen wenn ich mich mit ihm deswegen auseindander setzen hätte müssen.

    In solche einer Situation fühle ich mich echt wieder gefühlsmäßig in die Zeit meiner Kindheit zurückversetzt: ich sehe mich da als kleines Kind sitzen dass mit großen traurigen Augen jede Bewegung meiner Mutter beobachtet um rauszufinden wie es ihr geht. Ob sie mich mag. Das sind wie Antennen die permanent die Umgebung nach Schwingungen absucht und wehe da ist mal eine Störung dass stürtzt mich dann in ein tiefes Loch und ich empfinde das dann gegen mich gerichtet.

    Es heißt nicht dass ich nur dasitze und abwarte. Im Privaten bin ich da schon aktiv (leider klappt es nicht so wie ich es mir wünsche). Aber im Geschäft fäält es mir unheimlich schwer, da ich ja in einem sehr gebildeten Umfeld arbeite und ich mich da nicht so wohl fühle weil ich aus sogenannten einfachen Verhältnissen komme. Was soll ich da erzählen?

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    also was mich an mir sehr stört ist die Tatsache dass ich mich sehr schnell zurückgewiesen fühle ohne eigentlichen Grund. Ich meine andere Menschen verstehen meine Gefühle in dieser Hinsicht oft nicht.

    Heute z.B. im Geschäft: ich arbeite schon einige Jahre an der gleichen Arbeitsstelle und habe immer noch keinen rechten Anschluss bekommen an meine Arbeitskollegen. Ich meine meistens gehe ich z.B. alleine in die Mittagspause und beneide andere wenn sie jemanden haben der mit ihnen die Pause verbingen möchte. Heute war es mein Kollege (zu dem ich eigentlich ein gutes Verhältnis habe, wir aber durch unsere Schichtarbeit nie die Möglichkeit haben zusammen die Pause zu verbringen).
    Heute hat sich dieser mit einer anderen Kollegin zum Essen getroffen. Seitdem bin ich beileidigt mit denen Beiden.
    Das ist nur ein Beispiel von vielen in meinem bisherigen Berufsleben. Ich habe oft das Gefühl dass diese Menschen mich zwar nett finden aber zu mehr reicht es nicht. Dabei wünsche ich mir das so: dass ich mal wo dazugehöre. Oder zu jemanden gehöre (ich meine auch zu einem Mann).

    Solche Situationen ziehen mich manchmal echt runter.

    Kennt das jemand von Euch auch?

    Gruß von bookfriend

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die aufmunternten Worte :) .

    liebe Anja31, ich denke manchmal ist es besser keine Partnerschaft zu haben, denn ich stimme Dir da zu: man hat da mehr Zeit sich mit sich selber zu beschäftigen und vielleicht auch in gewissen Teilen mit sich ins Reine kommen. Ich merke meine sogenannten "Defizite" auch immer sehr stark wenn ich mich in einer Partnerschaft oder in sonsteiner Beziehung zu einem Mann befinde. Ich habe das Gefühle, ich bin da mit meiner Kindheit immer stärker konfrontiert als ohne Beziehung. Sowas finde ich auch nicht gut, weil ich jemand bin der eher nach vorne schauen möchte als nach hinten. Das ist dann wie ein Klotz am Bein. Wenn da nur nicht immer diese Sehnsucht wäre ...

    lieber Majo, liebe Roja, ihr habt schon recht damit dass es in Famielien von Studenten schon auch nicht so gut zugehen kann. Aber manchmal sehe ich dass nicht, aber danke für den Hinweis nochmal. Es fühlt sich für mich manchmal so an als würden die anderen Menschen in einem Schloß wohnen und ich kann nur sehnsüchtig dahinschauen. Aber ich denke das kommt davon dass wir alle eine gewisse Maske tragen (tragen müssen) und dass man da schnell die Auffassung bekommen kann alle anderen geht es gut nur Dir selbst nicht.

    Majo: wie hast Du Dir denn Selbstbewußtsein antrainiert?

    Gruß von bookfriend

    Hallo,

    danke Linde für Deine Antwort.

    Ja Du hast schon recht eigentlich bin ich in bestimmten Bereichen schon stark. Aber in anderen (vorallem die sozialen) fühle ich diese Stärke leider nicht :( .

    Ich meine ich habe einen guten Schulabschluss, einen Job und ich denke ich bin auch nicht sozial unverträglich. Ich bin auch nicht süchtig,war ich auch nie. Aber es gibt einfach Gebiete bei denen bin ich am Vezweifeln. Z.B. arbeite ich in einem Umfeld mit vielen Studenten und studierten Leuten und ich fühle mich da so anderster weil ich was ich bis jetzt so gehört habe solche Leute aus geordneten Verhältnissen kommen.

    Wenn ich das schon so höre fühle ich mich minderwertig und habe das Gefühl den anderen nichts bieten zu können. Ich fühle mich vom größten Teil der Bevölkerung ausgeschlossen. Hinzu kommt noch dass ich jetzt so in dem Alter bin dass ich mir eine eigene Familie wünsche und ich immer und immer wieder die Erfahrung machen muß dass es mit den Parnterschaften einfach nicht klappen will. Fast alle meine Freunde und Bekannte haben einen Partner, oder Partner und Kinder.

    Aber sowas zieht mich immer sehr runter, ist aber durch die Therapie besser geworden, nur leider habe ich echt noch keinen Weg gefundend ass ich mich selber annehmen kann.

    Gruß von bookfriend

    Hallo,

    ich habe mich gerade angemeldet und möchte mich vorstellen. Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben denn so fühle ich mich nicht so alleine mit meinem Problem.

    Ich bin 30 Jahre alt und bin ein Kind von alkoholkranker Eltern. Bei mir waren es beide Eltern die alkoholabhängig waren. Solange ich mich erinnern kann war das der Fall. Ich muß leider etwas mehr schreiben damit Ihr den Zusammenhang versteht.

    Also: meine Mutter war bis ich ca. 2 Jahre alt war mit meinem alkoholkranken Vater verheiratet. Meine Mutter hat auch getrunken und wie ich von meiner Oma weiß müssen die sich auch immer sehr viel gestritten haben (nicht nur mündlich sondern auch mit Gewaltanwendungen).

    Als die Scheidung dann rum war bin ich bei meiner Mutter geblieben und diese hatte dann immer wieder wechselnde Männerbekanntschaften die aber auch immer alkoholabhängig waren und es gab auch immer heftigen Streit. Als ich sieben Jahre alt war wurde ich dann vom Jugendamt zu Pflegeeltern gegeben. Da war es zwar auch nicht schön aber wenigstens haben die nicht getrunken. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich war meiner Mutter egal, wenn ich mal ein Bild verwenden darf: ich fühlte mich wie eine Grünpflanze die man in eine Ecke gestellt hat und die man ab und zu mal gießt aber sonst ist man egal. Wenn meine Mutter mal wieder auf einer ihrer Sauftouren war kam es schon mal vor dass ich nichts zu essen hatte und ich in meiner Not auch mal Katzenfutter gegessen habe. Es wurde keine Geburtstage gefeiert und auch kein Weihnachten. Eines war gut an meiner Mutter: sie hat mich nicht immer alleine gelassen sondern auch zur Oma gegeben. Das war ein kleiner Lichtblick im Dunkel meiner Kindheit.

    Was mir von dieser Zeit hängenblieb: ich fühle mich armselig, nicht liebenswert, leide oft unter Alleinsein und nicht dazugehörig. Ich habe masive Probleme mit Beziehungen zu Männer die mich meist soweit treiben dass ich mich umbringen will. Ich kann es einfach nicht glauben, daß mich jemand lieb haben kann und dass hat sich leider trotzt Therapie nicht geändert. Zur Zeit bin ich wieder am Tiefpunkt angelangt und froh dass ich dieses Forum gefunden habe, da ich oft das Gefühl habe dass ich nur Menschen begegne die das nicht kennen. Ich hoffe durch den Austausch ein wenig mein Gefühl des Alleinseins lindern zu können.

    Gruß von bookfriend