Beiträge von ein mädchen

    uui sorry,glaub ich hab mich doch echt im thread geirrt irgendwie, wie konnte das passieren? bitte entschuldige anna, da passtmein text natürlich nicht ganz, trotzdem wünsche ich dir alles alles gute für deinen weiteren weg.

    hi anna, ich kann dich sehr gut versthen, weil die situation bei mir ganz ähnlich ist wie bei dir - beide gehen gerne feiern, auch so kennengelernt, trinkt nicht jeden tag und nicht zuhause und so......naja das machts irgendwie noch schwerer weil nicht so "klar", wie man sich verhalten soll. und die hoffnung wird ja auch noch viel mehr geschürt, als wenn der partner schon garnicht mehr ohne klarkommt. auch dieses versteckte schlechte gewissen kommt mir bekannt vor. tja, also du bist nicht allein mit diesen erfahrungen.......ich hab immer noch keine entgültige lösung gefunden, kann dir also nur bedingt weiterhelfen oder raten, aber was sich bei mir wirklich erstmal positiv ausgewirkt hat, war, dass ich selber für mich erstmal mir ganz klar gemacht habe, wo ich mich abgrenzen muss, sprich, dass es nichts bringt, zu kontrollieren, vorwürfe zu machen etc. sondern dass er selbst entscheiden kann/muss, was er tut und ich das genauso muss. er trägt die verantwortung für sich und ich meine. sprich, ich muss dafür sorgen, dass es mir gut geht. ich weiß zum glück, dass ich unabhängig bin und daher beobachte ich die situation nun und warte ab. wenn es für mich nicht mehr akzeptabel ist, muss er dir konsequenzen für sein handeln tragen,schlimmstenfalls dass er mich verliert. aber natürlich stirbt die hoffnung zuletzt......und es ist immer wieder aufs neue schwer, sich abzugrenzen und seine theorethischen erkenntnisse wirklich anzuwenden. das ist wohl ein längerer prozess......

    naja,wünsche dir jedenfalls viel kraft und erfolg und hier einen hilfreichen austausch, der dich weiterbringt.

    einen verständnis-gruß vom mädchen............

    hi thelma, kann dein "den ball flach halten" wie auch die gründe dafür super nachvollziehen. ähnlich geht es mir auch. allesdings mit dem zusätzlichen schwierigkeitsgrad, dass wir nach wie vor zusammen leben. es ist bei mir derzeit so, dass sich einige dinge schritt für schritt bessern bei ihm, von selbst, ohne mein zutun, sowie auch bei mir bzgl. meinen verhalten ihm gegenüber. dadurch läuft es besser. aber natürlich gibt es keine 100%ige kehrtwende weder bei ihm noch bei mir, sodass es immer wieder diese berührungspunkte/gefahrenmomente gibt, wo man in alteverhaltensweisen und ängste zurückfällt. wahrschenlich ist das normal und geht ja garnicht anders, aber es fällt mir einfach so schwer, dass hinzunehmen weil ich einfach so ungeduldig bin und am liebsten hätte, alles würde mit einem mal gut. und das wärs. - :) ja ich weiß, bescheuert......naja, gut zu hören, dass es anderen ähnlich geht.

    ciao ihr lieben.......

    nachtrag noch: mir ist noch etwas durch den kopf gegangen im zusammenhang mit dem thema - eigentlich ist das doch ganz schön kontrovers, einerseits geben wir die ganze zeit die HOFFNUNG nicht auf, dass alles doch gut wird und sie hält uns irgendwie aufrecht, aber andererseits dagegen dieses pessimistische denken, dass man dem "guten" irgendwie nicht traut oder so. - ich hoffe, man versteht, was ich meine....;) sorry, wenns wirr klingt - jedenfalls frage ich mich, wie das kommt. ist das sowas wie ein schutzpanzer, dass man lieber erstmal nicht zu optimistisch ist, oder ist es dass man unterbewußt angst vor einer veränderung hat (vielleicht weil diese auch eine veränderung von einem selbst bedeutet) oder liegt es vielleicht daran, dass sich erst etwas verändert hat, als wir grade die hoffnung aufgaben und die situation annahmen? oder was ist der grund? naja, jedenfalls find ich es irgendwie wiedersprüchlich, so zu denken oder zu fühlen besser gesagt, denn man macht es ja nicht bewußt.

    ich hoffe, das war jetzt nicht zu weit von deinem thema/deinen gedanken ab, nur dieser "optimismus-punkt" hat mich in diese gedanken gebracht......

    tja liebes weibi dann wünsch ich dir mal noch einen schönen abend, ich war grad laufen und geh jetzt in die badewanne (da ich ja immer schön viel für mich tuen will.......hahaha).

    bis bald!

    hi liebes weib, da hast du etwas gesagt, was ich grad total gut verstehen kann, nämlich - wo ist der optimismus? also den suche ich bei mir derzeit ebenfalls öfter vergeblich, auch wenn ich es rational versuche. bin auch etwas unzufrieden grade weil ich so zu sagen immer wieder (zwar kleiner und bewusster,aber) zurückfalle, in reaktionen/denkweisen, die ich nichtmehr haben will, und das teilweise sogar ohne erkennbaren grund. tja, man kann wohl nicht so einfach "umschalten", auch wennman einiges begriffen hat. vielleicht muss ich einfach akzeptieren, dass das ein langwiriger prozess wird, und bewußt entscheiden, mich auf diesen weg einzulassen oder eben nicht?! schwierig jedenfalls....komisch, unsere "stadien" ähneln sich immer wieder (wenn auch mit teilweise anderen vorzeichen)! ;) naja, bei dir lese und schreibe ich jedenfalls immer weider gern.

    wünsch dir weiterhin viel kraft und sei nicht so streng mit dir. vielleicht muss man die dinge auch mal laufen lassen und ein wenig "von aussen" betrachten?

    liebe grüße und eine dicke umarmung zurück vom etwas durcheinenderen mädchen...........

    ein kurzer gedanke auch von mir zu dieser disskusion.
    ich kann beide hier vertretenen standpunkte nachvollziehen. aber warum nicht demjenigen, der zur zeit meint, ihm hilft die auseinandersetzung mit der krankheit des anderen, aus welchen gründen auch immer, vielleicht um zu verstehen, wut abzubauen ... die zeit lassen, die er braucht, aus diesem kreis rauszukommen? sicherlich ist es grundsätzlich richtig, dass man sich um sich selbst kümmern sollte. aber wie wir wohl alle wissen, ist das nicht so einfach, sodass manche vielleicht auf ihrem weg weiter sind als andere und auch menschen grundsätzlich andere wege haben, mit situationen umzugehn.

    ich denke, vielleicht muss jeder die erfahrung erst selbst machen, wenn er sich oft genug im kreis gedreht hat wird er vielleicht feststellen, dass dies einen nicht weiter bringt. oder aber dem ein oder andern hilfts.

    ich sehe zwar mittlerweile euren punkt, kann das bisher aber auch nur teilweise umsetzen, sich nicht mehr mit dem anderen zu beschäftigen, aber es hat mir zu anfang viel geholfen, mich erstmal mi der thematik an sich auseinander zu setzten, egal in welcher form.

    optimalerweise sollte das forum und die hinweise anderer dabei helfen, den prozess zu beschleunigen. aber hinweise sollten vielleicht nicht wie vorwürfe, angriffe, nicht so rigoros klingen.

    hi weib,

    freue mich von dir zu lesen, und zu hören, dass es dir auch noch ganz gut geht. ich hoffe sehr für dich, dass deine gesundheit bald wieder in ordnung kommt und auch, dass es mit deinem mann weiterhin gut läuft.

    mir geht es ähnlich wie dir, schreib im moment wenig hier (auch wenn ich ziemlich viel lese) und es geht mir wirklich gut. mit meinem freund läuft es jetzt schon seit einigen wochen (10 oder so) super, und ich hoffe einfach sehr, dass das von dauer sein kann. die angst wird von zeit zu zeit weniger auch wenn ich natürlich nichts vergessen hab. achte weiterhin auf die 'co-knöpfe'.......
    kümmere mich auch viel um mich (sport usw. ...) und das tut mir gut.
    die feiertage und der jahreswechsel waren schön, keinerlei probleme, im gegenteil.

    es grüßt dich von herzen das -glückliche- mädchen..........

    hallo zusammen,

    ich lese im moment nach wie vor mehr als das ich schreibe, wollte mich aber trotzdem kurz zu wort melden. es läuft nach wie vor gut bei uns. aber ich merke folgendes: je länger die spanne wo alles in ordnung ist, je größer also die hoffnung, desto mehr kommt die angst wieder durch, dass es wieder anders laufen könnte.
    ich weiß, dass das normal ist und vor allem auch nicht unberechtigt (denn ich weiß, wie unwahrscheinlich es ist,dass dieser zustand auf dauer anhält),aber ich möchte das einfach nicht haben. also vesuche ich immer wieder, mir meine (neuen) erkenntnisse und einstellungen beweusst zu machen - ich kann sowieso nichts daran ändern, wenn es so kommen sollte - er entscheidet selbst, was er tut, ich entscheide nur, in wie weit ich damit leben kann - ich konzentriere mich auf mich und mein leben usw. es dunktioniert auch, aber ich bin so glücklich grad, dass es umso schlimmer wäre, das wieder zu verlieren. (was ihr alle wohl als wahrscheinlich ansehen würdet!?)
    das ist so ein zustand von - zu schön um wahr zu sein - habe angst, dass die seifenblase auf einmal zerplatzt. es kann doch nicht so "einfach" gewesen sein?! (war es natürlich auch bisher nicht, aber....)

    kann mir vielleicht jemand tipps geben, wie man es schafft, wirklich nur jeden neuen tag anzugucken und die ständige sorge wegzukriegen? (die sich bei mir aber übrigens nach wie vor NICHT mehr in kontrolle auswirkt, da bin ich strikt. merke auch, dass das viel besser klappt seit dem und es mir vorallem besser geht ohne den druck.)

    merke,dass ich langsam wiedermehr vertrauen aufbaue und geniesse das einerseits. wie gesagt, andererseits umso schlimmer wenns schief geht.

    oder muss ich da vielleicht einfach durch wenn ich halt eben an der beziehung feshalten möchte?

    klinge ich sehr blöd/unverständlich mit meinen gedanken?

    danke für alle anworten.

    Motte : ja, ich kann bedingt damit leben, wenn ich eine berechtigte hoffnung habe, dass diese 20% auch immer weniger werden. im moment ist das der fall. er trinkt immer weniger und geregelter (höhstens 1 mal am wochenende und dann ganz normal nach ein paar std. nach hause). ausraster oder streit gab es zum glück schon lange nicht mehr. also derzeit geschätzte 3%. ich hoffe, das wird so bleiben....weiß aber um der anderen möglichkeit.....

    das schwanke-mädchen...........

    liebe angelika,

    klingt ja ganz schön krass, deine story.
    aber so traurig das klingt, ich denke auch, dass sich - solange DU nicht konsequent irgedwas durchziehst - leider (von selber) garnichts ändern wird. warum auch? erwarte von ihm nicht einsicht oder so, das wird in diesemstadium der krankheit wohl schwer möglich sein, ich denke da ist die such einfach wichtiger und stärker und

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    Teilweise habe ich das Gefühl, der denkt überhaupt nicht nach, was er den anderen damit antut, so wie er sich verhält.

    damit hast du sicher recht, und auch das wird sich nicht einfach ändern.

    und weißt du was, (nich falsch verstehen, kein vorwurf) ich denke nicht, dass du ihm wirklich einen gefallen tus, indem du ihn so "unterstützt". denn so wird er doch immer so weiter machen und nie (wieder?) lernen auf eigenen beinen zu stehen, wie es in dem alter eigentlich längst sein sollte - mutter hin oder her. deswegen muss das

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    Ich könnte mir aber auch vorstellen, das er dann ganz untergeht. Wenn er allein zurecht kommen muß.

    so hart es klingt, vielleicht erst passieren.

    wie dir schon geschrieben wurde, denk auch mal wieder an DICH, wie geht es dir? was möchtest du? du kannst nicht seine verantwortung mit tragen, aber du solltest deine übernehmen für dich selbst.und deswegen wehr dich hiergegen

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    Aber wenn ich ihn dadrauf anspreche, bekommt ich als Antwort, versuch das doch, mich hier raus zu schmeißen. Ich gehe nicht freiwillig, niemals - ist seine Antwort.

    zu vehement wehren. sobald du überzeugt und stark genug dazu bist.

    ich wünsche dir viel kraft auf deinem weg.

    hi ihr lieben, wollte mich nur mal kurz melden, mir geht es grad recht gut, habe viel gemacht (für mich, unternommen, freunde gesehen usw.) und hab auch viel energie im moment, habe super viel erledigt gekriegt...naja.
    trotzdem lese ich nach wie vor sehr viel hier (was total hilfreich ist, obwohl ich das chaos derletzten woche nicht ganz verstehe....).
    und es läuft nach wie vor sehr gut bei uns, wobei natürlich immer die vorsicht bleibt, weil ich ja so gut wie ihr alle auch weiß, wie schnell sich das ändern kann. trotzdem, ich bin froh über die letzten wochen.
    Frozen Tears : ja klar habe ich mir das schon überlegt, und nicht nur einmal. ich erwarte von der beziehung, dass sie weiterhin so gut ist, wie 80% der zeit und dass sich die restlichen weiterhin reduzieren bzw. weg gehn. klar, kann auch anders kommen. dann habe ich halt pech. :( mal sehen....

    schicke euch jedenfalls allen einen schönen gruß und hoffe, dass eure und mein wochenende genauso wunderschön werden, wie es das letzte für mich war.........

    euer hoffnungs-mädchen..............

    hi zusammen,

    heute fühl ich mich irgendwie komisch: es läuft wirklich wider erwarten - super zur zeit, wir verstehen uns gut, fast wie zu begin der beziehung. (mir ist klar, dass das nicht dauerhaft sein muss....) aber ich bin ganz begeistert.
    allerdings (wie schon in meinen vorigen postings zu erkennen....) kann ich mich -auch wenn ich es mir bewusst mache- nicht so richtig aus den "alten" verhaltensweisen lösen.
    diese woche hat es sich so ergeben, dass ich mich viel mit freunden treffe usw. und wisst ihr was, ich habe schon im vorhinein sowas wie ein "schlechtes gewissen". blöd, oder? ich weiß, dass es besser für uns ist, wenn jeder auch seine freiheiten hat. und vor allem - er hat auch garnichts dagegen, das bilde ich mir nur immer ein! ätzend, ich weiß garnicht, was das soll bzw. wie ich mir das abgewöhnen kann. denn vom kopf her weiß ich ja schon, dass das blödsinn ist.

    naja, wollt das nur mal bereichten, kennen bestimmt viele andere auch, oder?

    LG und noch eine schöne vorweihnachtszeit für alle.......
    vom sorgen-mach-mädchen..........

    hi weib!

    bin froh, dich zu lesen. habe mir schon sorgen gemacht ;)

    es ist wahrscheinlich normal, dass der weg nach oben für uns alle unterschiedlich aussieht und vor allem nicht ganz grade verläuft, denke ich und das es immer wieder rückschritte gibt. naja.
    magst mal erzählen was in der zwishcenzeit so los war bei dir/euch?

    LG.

    hi weiberl!
    es ist echt erstaunlich, hatte vor letzte woche ein ähnliches rückfall-erlebnis (wie man bei mir lesen kann). kann dich also super verstehen. also ich habe jedenfalls auch viel darüber nachgedacht und beschloßen, die ruhe zu bewahren. und siehe da, bis jetzt hat sich das absolut bewahrheitet. läuft wirklich gut bei mir grade. (die angst bleibt halt....)

    und wegen dem drücken - zum glück hab dich das problem nicht, bei uns wird viel geknudelt - deswegen schicke ich dir eine fette umarmung rüber - lass den kopf nicht hängen!!

    nimm dir die zeit, darüber nachzudenken aber mach dich nicht fertig. man kann sich nicht von 0 auf 100 drehen.

    denk an dich.

    LG von mir!

    hi ihr lieben,

    finde die umfrage auch gut, weil einfach sehr aktuell. ich denke, dass jeder von uns auf die ein oder andere art mit der weihnachtszeit zu kämpfen hat oder zumindest, dass es einen unterschied zum restlichen jahr gibt.

    ich finde es fast schade, dass man nicht mehrere dinge ankreuzen kann bei der stimmenabgabe, denn ich für mich würde auf jeden fall einige der genannten punkte unterschreiben: geähflich bzgl. alk, angst vor streit in aktueller beziehung, schwierige zeit für kinder, ... usw.

    tja, aber nach einigen jahren der totalen anti-stimmung über weihnachten (familiär bedingt) kann ich mittlerweile -zumindest teilweise- auch wieder die eigentlich schönen dinge dieser zeit genießen. vor allem dank meines partners.

    in diesem sinne wünsche ich allen eine besinnliche adventszeit.....

    das madel :)

    so, da bin ich wieder..... :)

    jetzt möchte ich mal versuchen, der reihe nach der lilly zu antworten und auch meine gedanken nochmal zu ordnen und sortieren dabei.

    also zu aller erst:

    Zitat

    Liebes ein mädchen, willst Du jetzt DEIN Verhalten so anpassen, das er in Ruhe weitersaufen kann ?
    Du arbeitest an Dir und er will nicht trocken werden ? Hältst Du das wirklich für erfolgsversprechend ?

    nein, so meinte ich das auf keinen fall! eher so, dass ich erkannt hab, dass ich mit meinem verhalten sowieso nix an ihm ändern kann, und auch ihm die verantwortung für sein verhalten übertrage und mir das immer wieder bewusst mache.

    mir ist absolut klar, dass es sehr schnell wieder zu solchen ausrastern kommen kann und ich bilde mir auch keinesfalls ein, dass jetzt alles erledigt ist.
    du hast recht, lilly, dass ich mir vielleicht immer noch das ein oder andere versuche schön zu reden. aber so schlimm ist es nicht, dass mir diese dinge nicht klar wären..... ;)

    und es ist auch so, dass er schon immer nicht täglich trinkt (und nur wenn er weg geht) und so weiter. das ist jetzt nicht neu. er hat nur noch öfter als sonst mal gesagt, dass er zuhause bleibt und nix macht an dem tag.

    ich habe jetzt eher so ne haltung angenommen, dass ich mir denke, es liegt in seiner hand, je nach dem wie er sich verhält, wird die zukunft aussehn. ich bin eher abwartend, der beobachter und schaue, was passiert. wenn sein verhalten dauerhaft für mich akzeptabel ist (das heißt keine ausraster, alk in maßen) -gut. wenn nicht, wenn also der fall eintritt, (den du erwartest und der auch für mich nicht unwahrscheinlich ist) dass es immer so weiter geht usw. dann werde ich meine konsequenzen ziehen. das ist mir ganz klar. wenn der punkt da ist, dass es mir reicht und vor allem, dass ich keine hoffnung mehr habe (garkeine) werde ich auf jeden fall gehen.
    was von den beiden möglichkeiten passieren wird, kann ich noch nicht sagen. ich lasse es auf mich zukommen. noch habe ich ein bisschen hoffnung, das wir beide das gemeinsam in dengriff kriegen. wenn auch wenig. nur gibt es wie gesagt schon erste schritte.
    nein, er wird sicherlich keine entgiftung machen (in näherer zukunft). aber dazu habe ich sowieso noch eine frage: ab wann ist man eigentlich körperlich abhängig? wenn jemand oft und ohne probleme/entzugserscheinugen mehere tage oder wochen ohne alk auskommt und auch bei gelegenheit nach 1 oder 2 bier aufhörenkann (problemlos) - ist er dann körperlich abhängig? - - mir ist klar, dass auch ein monats/quartals oder sonstwas säufer psychisch abhängig ist, aber...?
    vielleicht kann mir das nochmal jemand richtig erklären, ihr seid ja medizinisch teilweise viel fitter als ich.....danke.

    das übrigens auch zu dieser frage...

    Zitat

    Immer vorausgesetzt dem Fall, er ist wirklich alkoholkrank, also Alkoholiker.
    Und das weiß er eh nur allein.
    Ich denke aber, Du hegst evtl. auch schon Gedanken, vielleicht ist er gar keiner ?

    auch das hier

    Zitat

    Und weißte was, ein mädchen, falls Du Dir Hoffnungen machst, das er aufhört zu trinken, weil Du nich mehr rummeckerst, irrst Du.

    ist mir vollkommen klar.

    trotzdem merkt man an kleinigkeiten, dass sich etwas ändert, wenn man selbst (dadurch dass ich mich mehr hinterfrage und an mir arbeite) aus dem ewigen kreislauf ausbricht, aus dem wechselseitigen verhaltensweisen die aufeinander basieren.

    jetzt nochmal zu meinem "flash" von vorgestern. ich habe auch nochmal darüber nachgedacht und bin so ähnlich geendet wie auch du, liebe lilly dich geäussert hast. ich glaube auch, dass diese angst - und nichts anderes ist es ja - ANGST wegen dem was mal passiert ist, die deswegen ja auch ihre absolute berechtigung hat, niemals einfach so weggehn kann. man kann auch nichts daran ändern, sondern ich muss das halt akzeptieren. erst wenn sich wirklich dauerhaft etwas geändert hat und sich heraus stellt, dass diese dinge nicht mehr passieren, kann ich das vielleicht langsam abbauen nach und nach. aber vergessen wird man sowieso nie. und deswegen muss ich mir auch keinen übermässigen kopf machen, allenfalls kann man versuchen, sich in solchen speziellen situationen vor augen zu führen, dass in dem konkreten fall kein grund dazu besteht, durchzudrehen und dass man sich selbst wieder ein bisschen auf den boden zurückholt um sich selbst und das umfeld vor überreaktionen zu schützen. aber ein schlechtes gewissen muss ich deswegen nicht haben, ich will ihm zwar nicht unrecht tun, aber manchmal passiert das halt, und dafür gibt es ja auch gute gründe für die ich nix kann.


    Zitat

    Sich vom Partner zu distanzieren, ein eigenes gesundes Selbstbewußtsein und einen eigenen Freundeskreis aufzubauen, neue Aktivitäten zu beginnen, die sie allein oder mit Freundinnen machten, alles versuchen, nicht mehr so abhängig vom Partner zu sein. Sondern versuchen, wieder auf eigenen Beinen stehen zu können, im Falle eines Rückfalls oder einer evtl. späteren Trennung.
    Erst als sie wußten, sie können auch ohne den Partner klarkommen / überleben, gaben sich die Ängste.

    das mache/habe ich alles glücklicherweise. ich fühle mich nicht abhängig von ihm, ich weiß sehr gut, dass ich auch perfekt selbst klarkomme im falle des falles und es wird auch nciht besonders schwierig werden (im sinne von - es gibt keine kinder, kein haus, keine firma um diesich gekümmert werde müsste) - esist nur einfach so, dass ich die beziehung (noch) nicht aufgeben will, noch eine chance lassen will.
    ich weiß, das haben alle mal gesagt.die meisten wurden wieder enttäuscht. manche auch nicht (wie ich auch schon gelesen habe....*freu*).

    tja, es wird sich zeigen, was die zukunft bringt. ich denke jedenfalls viel über mich selbst nach und sorge mehr und mehr dafür, dass es mir gut geht und ich mein ding mache. wie ihr immer so schön sagt - jeder braucht seine eigene zeitspanne......

    Zitat


    Also arbeite lieber an Dir, so das Du für DICH vorankommst, das es DIR gut geht und mache nix von ihm abhängig.

    also ich dachte, dass ich genau das grade zunehmend tue oder es zumindest versuche - meinst du, ich mach da was falsch?

    danke nochmal vielmals, dass du dich mit mir beschäftigt hast......

    LG von einem beobachtenden, nachdenkenden und abwartenden mädchen.......

    liebe lilly,

    vielen vielen dank für deine ausführliche antwort, leider kann ich grade nicht ebenso ausführlich zurück schreiben, weil ich keine zeit habe - obwohl ich das so gerne würde weil mir so viel zu sagen einfällt......

    tja, melde mich sobald es geht!

    LG.

    hi ihr lieben,

    mir geht es soweit gut, ich veruche, langesam das erkannte umzusetzten - aber es fällt manchmal noch recht schwer......
    gestern war wieder so ein moment / situation:
    wir verstehen uns viel besser, seit ich an meinem verhalten was ändere, es gab so gut wie keinen ärger mehr in den letzten wochen, obwohl er ab und zu getrunken hat (was ich halt so hinnehme ohne reaktion - er weiß was ich denke aber ich werde ihn nicht mehr ausschimpfen wie ein kleines kind, das ist blödsinn) er hat von selber seinen konsum verreingert.
    jedenfalls haben wir uns gestern wegen einer totalen kleinigkeit/nichtigkeit in die haare gekriegt - er hatte NICHTS getrunken (wie gesagt, er trinkt nicht täglich und unter der woche garnicht) und es ging auch in keinster weise um den alkohol. eine normale alltags-meinungsverschiedenheit / zickerei. bis hierhin also nichts schlimmes.
    erschreckt hat mich allerdings meine eigene reaktion darauf: bei mir ist wie von selber ein totaler film abgelaufen von dem zeitpunkt an, dass ab jetzt das wochenende nur der totale horror werden kann und er sicherlich ab jetzt theater macht und dass ich am besten sofort abhaue und so weiter. hab mir das alles richtig ausgemalt. !!absolut ohne grund!! (klar, der grund ist, dass es in der verganganheit sowas gab - aber das wird immer weniger und hatte sicherlich NIE mit solchen kleinen streitigkeiten zu tun!) tja, und ich habe mich schon währenddessen beobachtet und mich selbst gefragt, was bei mir da eigentlich abgeht, und mir gesagt, dass das bestimmt nicht passieren wird sondern dass alles ganz normal wieder erledigt sein wird wie es auch sein sollte. aber ich konnte nix dagegen tun. garnix. konnte den film nicht stoppen, bis ich wieder mit ihm geredet habe und gemerkt habe, dass das totaler quatsch war. wie erwartet haben wir uns natürlich nicht weiter gestritten und so.

    jetzt frage ich mich - ist dieses verhalten normal?? (natürlich nicht) aber ich meine, gehört das auch zum CO sein dazu??
    kommt sowas (totale überreaktion und irrationalität) irgendwem bekannt vor?
    hoffe, dass ch ein paar antworten kriege......

    naja jedenfalls bin ich ja schon ganz froh dass ich selbst gemerkt hab, wie unangemessen meine reaktion war für die situation und dass nichts davon der realität entsprach (und ich ihm in gewisser weise auch unrecht tue, ihn vorverurteile - was nicht heißen soll, dass das in passendensituationen nicht gerechfertigt ist) - allerdings muss ich einen weg finden, mit solchen gefühlen umzugehen, nach möglichkeit OHNE total fertig zu sein ( was ja nicht gut für MICH ist).
    hat jemand ideen, wie man sowas in den griff kriegt?

    - ich weiß, viele fragen, aber ihr seht, dass ich mich zumindest versuche, mit MIR SELBST zu beschäftigen und etwas über meine eigenen probleme und wesensarten zu lernen. damit es mir besser geht. -

    danke fürs lesen und "zuhören"....tut immer wieder gut, über dieses thema erzählen zu können.

    viele grüße von einem irritierten mädchen.....