Zitat von RheinHallo,
Zunächst gebe ich zu und ich finde es immer noch absurd, daß mir während der Beziehung mit meinem Alk Partner ganz wenige Male die Idee kam ihn zum Trinken zu animieren, damit wir später S** haben würden, was - wenn er alkoholisiert war - leichter zu "arrangieren" war. D.h. zu dem Zeitpunkt war mir irgendwie schon klar, daß ich ihn über Alkohol steuern kann um mein Ziel zu erreichen - und das in diesem sehr vertrauensvollen Bereich.
An dieser Stelle habe ich das erste Mal geschaut, welches Geschlecht Du hast, lieber Rhein, obwohl es ja eigentlich klar ist, dass Gevatter Rhein ein Mann sein muss. Mir ist vertraut, dass Männer gelegentlich mal einer Frau ein wenig Alkohol reichen, um sie etwas "aufzlockern". Fatal ist das natürlich, wenn dies in einer Beziehung geschieht, bei der die einschänkende Person weiß oder vermutet, dass die andere Person ein Alkoholproblem hat.
Zitat von Rhein
Dann: ich weiß nicht wie es euch geht/ging: meine Erfahrung ist, daß mein Alk Partner S** weniger bedürfnis hatte als ich.
Das kann ich ganz und gar nicht bestätigen. Allerdings machte mein Partner unter Alkoholeinfluss vorzeitig "schlapp", was ihn weitaus mehr frustrieren konnte, als mich. Gelegentlich machte es ihn agressiv und er wollte mich für seine Potenzschwäche verantwortlich machen. In diesen Momenten verhielt ich mich ruhig und zog dann schnell die Konsequenz, dass S** unter Alkoholkonsum tabu zwischen uns wurde. Als nächstes tolerierte ich seinen Alkoholkonsum nicht mehr in meiner Gegenwart. So sahen wir uns seltener und selterner und seltener, obwohl wir doch eigentlich zusammen lebten. In den wenigen uns noch verbleibenden Momenten hatten wir eine durchaus erfüllte S**ät. Fakt ist in jedem Fall: Der Alkohol war erfolgreicher als unsere Beziehung und unsere S**ät. Er ist noch da, uns gibt es nicht mehr.
Orlando