Beiträge von Orlando

    Diese Antwort ist für mich eine erneute diskussionsbeendende Killerphrase, sorry. Ich bin nicht die Cos und habe mich entschieden erneut zu studieren mit klarem Karriereziel. Du hast Deine Priorität anders gesetzt, Melinak, und Dich entschieden Deine Studienwuenscbe zu Gunsten einer guten Entwicklung Deiner Kinder zurück zu stellen. Das finde ich wiederum völlig in Ordnung.

    Es ist ein schöner Spätsommertag. Ich mach Feierabend und geniesse den Garten. Hier ist kein Plaenkelforum. das Thema, weshalb ich eigentlich einmal hier her fand, ist kein Thema mehr für mich, denn ich habe verstanden und akzeptiert, dass ich nicht in der Lage war und bin, dem alkoholliebenden mittlerweile Expartner erfolgreich einen gemeinsamen Lebensweg ohne Alkohol aufzuzeigen. Orlando

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob es alles gut gehen wird, aber ich starte erst mal. Lernen macht mir Spaß und ich freue mich auf das Studium. Es ist ja auch nicht jedes Wochenende Kompaktseminar, ca alle 8 Wochen.
    Meine Kinder sind große Teenies und eigenstestaendig. Als sie kleiner waren, hatten Oma und Opa, Kindermädchen und einmal ein au pair mich unterstützt. Vom Fußboden muss man bei mir nicht essen, ein Naturgarten ist sehr schön....

    Zudem überlege ich schon seit einer Weile, ob ich meine Arbeit nicht auf 80% reduzieren soll. Mal sehen, in Stress und Überforderung mag ich keinesfalls kommen.

    Hallo Melinak,

    es war meine Absicht mit „Ironie“ und weniger mit sachlich korrektem und höflich ausgewogenem Ton ein wenig anzustoßen und zu rütteln. Was mir ja besser gelungen ist, als geahnt, selbst, wenn es in eine andere Richtung gewirkt hat, als ich vermutete. Ich habe es einfach gewagt... Gut, was ich daraus lernte: In diesem Forum vorsichtiger zu formulieren, sonst trifft mich die Härte der Cos und Irritation bis Verärgerung der trockenen Alkoholiker. Berechtigt, denn es geht darum, die schützende und unterstützende Atmosphäre dieser virtuellen Selbsthilfegruppe zu wahren. Bedauerlicher Weise hat meine „Ironie“ auch einen Nebenschauplatz eröffnet und so von den eigentlichen Themen abgelenkt. Ein Grund mehr für mich, dies in Zukunft zu unterlassen.

    Meine Aussage
    >>>Toll, es braucht nur den richtigen er. von dem Frau jetzt berichten kann, was er im Vergleich zum Alk-er alles schön und gut, wertschätzend und richtig macht und schon ist die Welt in Ordnung <<<
    bezog sich auf Deine Posts vom 08.09.2011, 22:58 und vom 12.09.2011, 06:49. Mir war aufgefallen, wie auch schon an anderen Stellen ab S. 118 Deines Fadens, wie Du Deine neue Beziehung vergleichst mit Deiner ehemaligen Beziehung. Und dass Du vermehrt von „ihm schreibst“ und „was er tut“... Das erlaubte ich mir mit dem Mittel der Ironie hervorzuheben. Meine Hypothese war, das sich da noch eine alte Angst vor dem sich einlassen meldet?
    Du konntest das klar von dir weisen. Das ist doch gut.


    Meine Statement
    >>>wo Du Dir sehr lange Zeit zu gelassen hast - 10 Jahre, das ist wohl 1/6 - 1/8 Deiner Lebenszeit, habe ich flüchtig hopla hopp zusammengefasst. Das kann Dir nicht gerecht werden.<<<
    bezieht sich auf folgende Antwort von dir an mich:
    >>>ich denke nach 10 jahren abstinez im bereich beziehung bin ich inzwischen endlich bereit mich auf dieses einzulassen. einfach scheint es heut noch nicht zu sein für mich. <<<
    Das wirkt auf mich, dass Du Dir lange Zeit nicht zugetraut hast, Dich nicht getraut hast, es Dir verboten hast und doch Sehnsucht hattest nach liebevoller Zweisamkeit mit einem Mann. (Was für mich eine völlig andere Aussage ist, als die, von Doro). Dabei schwang in mir noch Deine Aussage >>>ist ja nicht mehr all zu viel problembewältigung in meinem leben<<< vom 01.09.2011, 19:19 mit, wo Du berichtest, wie frei und offen Du Dich in der Beziehung mit ihm einlassen kannst. Ich frage mich, wie es sein kann, dass man sich erst liebenswürdig und liebesfähig hält, wenn man keine oder nur kleine Probleme hat. Und ich merke, dass mich das betroffen und traurig macht, was nicht gleichzusetzen ist mit Mitleid. Es tut mir einfach weh, wenn die Selbstliebe so gering und die Selbstzweifel so groß erscheinen, dass man sich niemanden zumuten mag. Und genau das habe ich aus Deinen Worten gelesen. Es hat mich erinnert an Frauen, denen ich in der Reha begegnet bin.
    Sich gegenseitig unterstützen und füreinander da sein ist selbstverständlich in der Liebe und hat für mich nichts mit sich für den anderen "opfern" zu tun. Ich schreibe jetzt gerade nicht von der romantischen Liebe, deren vergebliche Verwirklichungsversuche in die Coabhängigkeit führen können. Auch die bedingungslose Liebe, die wir im Mutterleib erfahren durften, die gibt es selbstverständlich nicht mehr nach unserer Geburt und ist kein Teil der Liebe zwischen Mann und Frau.

    Ach ja, schlussendlich schrieb ich pointiert, 'ach Du bist fertig,' auf Deinen Verweis an mich, dass Du im Grunde nicht als Hilfebittende schreiben würdest, sondern als mutmachendes Beispiel für andere. Damit überging ich, dass du mich möglicherweise auffordertest, Dir nicht helfen zu wollen.

    Und weshalb beschäftige ich mich so sehr mit Deinen Texten? Da bin ich ja dann auch bei mir. Wir haben einiges gemeinsam, ähnliche Erfahrungen und sind individuelle Wege gegangen. Wir haben uns sogar im selben Zeitraum verliebt und haben im Moment gerade Zeit und Interesse uns hier im Forum viel aufzuhalten und mitzuteilen. Gerade im Erkennen des Gemeinsamen und Verschiedenen, im klaren JA oder auch NEIN, bietet mir die Auseinandersetzung mit Deinen Texten eine gute Selbstreflexionsmöglichkeit. Dafür danke ich Dir.
    Und grundsätzlich ist das was mir gerade hier im Forum passiert, wie auf meinen Stil reagiert wird, doch vor allem ein Lernprozess für mich.

    LG
    Orlando

    Zitat von silberkralle

    glück auf orlando

    multitalent, logistikexpertin und zauberkünstlerin?
    hochachtung!

    schöne zeit

    Zauberin wurde mir tatsächlich mit meinem Namen in die Wiege gelegt. Aber Hochachtung ist nicht angesagt, eher, pass auf Dich auf. Wird tatsächlich eine logistische Herausforderung und ich werde Unterstützung benötigen und in Anspruch nehmen.
    Lernen macht mir ja Spaß und ich lerne zudem neue Menschen kennen. Vielleicht werde ich auch den Job runterfahren können, schließlich hat der Arbeitgeber auch etwas von meiner Weiterbildung... Ideen sind da. Der erste Schritt ist mit den Einschreibungen getan und jetzt Schritt für Schritt weiter sehen.

    So, ich habe mich an der Uni eingeschrieben. Das studium beginnt im kommenden März. Jetzt freue ich mich schon drauf. Zudem habe ich das Glück, das ein weiterer Zertifikatskurs, der für mein Endausbildungsziel notwendig ist bereits im November startet und für mich auch finanzierbar ist. Muss mich jett noch um einen Bidungsgutschein kümmern.

    Das wird bestimmt nochmals alles ein wenig anstrengend: In der Woche Angestellte, Hausfrau, Mutter und Lernende; am Wochenende Studentin, Mutter, Geliebte, Gärtnerin, Feundin.
    Mal sehen, wie ich das hinbekomme, ohne mich zu überfordern. Ich werde berichten. Im Moment habe ich ja freie Kapazitäten, sonst wäre ich wohl weniger hier online ;)

    Hallo prof_schroeder,

    nur ein Gedanke, den ich gerade beim lesen Deines Beitrags hatte: Es sind keine Gefängnismauern. Es ist Dein dickes Fell, das Dich gefangen hält.
    Ich an Deiner Stelle würde diese Orlando in ihre Grenzen verweisen, statt mich selbst zurück zu nehmen aus dem Forum, in dem ich Beistand und Unterstützung erfahre.
    Kränken war übrigens nicht meine Absicht und doch steht es Dir frei zu entscheiden, ob du dich von meinen Worten gekränkt fühlst oder nicht.
    LG
    Orlando

    Nehmt doch einfach nur zur Kenntnis, dass mir das und die damit verbundene Bedeutung nicht bekannt war.

    unter dem Namen steht Administrator.
    Und wenn mir Moderatoren und Administratoren nicht eindeutig mitteilen, dass sie mir als Privatperson schreiben, gehe ich davon aus, dass sie aus ihrer Funktion heraus agieren. Meinen Erfahrungen aus Internetforen folgend.

    Du bist Administrator dieses Forums und zugleich auch Moderator? In keinem Fall bist du für mich ein mir gleichrangiger Forenteilnehmer, mit dem ich über die Kommunikationsregeln hier im Forum debattieren kann. Den Plural nehme ich zurück, nicht aber, dass ich mich den Forumsregeln, die Du in deiner Rolle als Aministrator mir gegenüber zum Ausdruck brachtest, anpasse, bzw. meine Finger bei mir halte und schweige.
    In diesem Sinne, nichts für Ungut, Orlando

    Zitat von Karsten

    Hallo Orlando,

    deine letzten Beiträge sind irgendwie mit Ironie durchzogen.
    Das es unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen gibt, ist ja klar, aber für mich hat Ironie auch etwas mit veralbern zu tun.

    Ist das das Niveau, was du dir unter einen Erfahrungsaustausch vorstellst?
    Ich nicht.

    Gruß
    Karsten

    Hallo Karsten,
    danke für die Rückmeldung, wie meine Beiträge auf dich wirken und dass dir dies in Eurem Forum missfällt. Es wird von mir respektiert und ich werde nun nicht weiter humorvoll herausfordernd, sondern ernst und sachlich schreiben. Orlando

    Zitat von Melinak

    liebe orlando,

    so ist es denk ich mir nicht zu sehen. ich denke nach 10 jahren abstinez im bereich beziehung bin ich inzwischen endlich bereit mich auf dieses einzulassen. einfach scheint es heut noch nicht zu sein für mich. ... wenn du meine geschichte hier liest, die über 4000 beiträge uns mal schaust auf das jahr in dem ich mich hier angemeldet habe wirst du die schwierigkeiten erkennen, die ich hatte und wie ich mich habe stück für stück aus EK und coabhängigkeit gelöst habe...

    gruß melanie

    sorry, und doch mag ich Dir nochmals antworten, auch wenn es dir wenig zu gefallen scheint, was ich so zu schreiben habe ;)

    ich habe mal geguckt wie lange du hier angemeldet bist und wie lange ich hier angemeldet bin, so what? Was die Anzahl der Beiträge angeht, hinke ich dir hinterher... und was sagt das aus?

    Nun ja, ich habe nicht nachgeschaut, wie lange Du mit einem Alkoholiker zusammen lebtest, lese aber hier, dass Du danach 10 Jahre lang keine Beziehung mehr wagtest.... Zehn lange Lebensjahre sich nicht getraut... Mich hat das sehr betroffen gemacht. Um so mehr wünsche ich Dir, die gute Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden und den Mut, Dich jetzt nach so langer Zeit voll und ganz mit allen Kräften und Schwächen in den liebevollen Prozess des Gebens und Nehmens zu begeben.

    Orlando, die Dir nun nichts mehr weiter mitteilen wird.

    Guten Morgen,

    auf dem Internetportal, auf dem man viele Musikvideos und andere Filmchen einsehen kann gibt es eine kleine 5steilige Dokumentation einer Psychodramasitzung aus dem Jahr 1989 unter dem Titel "Es ist kein Sekt mehr da". Sehr gut und sehr aufschlussreich. - Was das mit mir zu tun hat? Ich habe mich doch wiedererkannt und mir hat Psychodrama sehr schnell und effizient geholfen. Ich habe mich entschieden, darin meinen Master zu machen.

    Orlando

    Du bist also fertig, kannst und weißt nun alles. So weit bin ich lange nicht, werde es vermutlich auch niemals sein. Chapeau - Hut ab!
    Und selbstverständlich respektiere ich, dass Du keine Reflektionsanstöße oder andere Hilfe mehr hier suchst und wünschst.

    In diesem Sinne, dir alles Gute, Orlando

    Prof schroeder,

    Ich kenne es gut festzuhalten und zu kämpfen. Ich habe Ausbildung, Studium, Selbstständigkeit, Kindererziehung, Suchtkranken Partner, Krebserkrankung, Hartz IV, neuer Job, neue Stadt und und und... alles überlebt. Aber Ueberleben und Leben sind 2 Paar Schuh ;)
    Und wenn ich darauf zurückblicke und auf Deinen Faden hier, dann kann ich nur sagen, Dir geht es doch gut. Was jammerst Du auf hohem Niveau? Melinaks Frage nach Deiner Angst ist berechtigt, denn Deine selbsterbauten Gefängnismauern scheinen verdammt stabil und sicher. Nur sicher vor was?

    Liebe Melanie,

    Ja, was Du sehr gewissenhaft und bedacht angegangen bist und wo Du Dir sehr lange Zeit zu gelassen hast - 10 Jahre, das ist wohl 1/6 - 1/8 Deiner Lebenszeit, habe ich flüchtig hopla hopp zusammengefasst. Das kann Dir nicht gerecht werden. Und doch irritierte mich der Vergleich. Das ist aber meins, nicht Deins. LG, Orlando

    Ja klar, eine berufliche Existenz läßt sich auch super gut aus dem Gefängnis heraus stabilisieren. Sind schließlich sichere und stabile Wände. Ich sag doch, bleib wo und wie du bist, ist echt super ;)

    Bei dir ist es absolut nicht an der Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen. Kämpf verbissen weiter und teile uns Dein Ausharren mit. Je enger die Wände, um so standhafter kannst Du bleiben. Weiter so! Ich finde es gut. orlando