Beiträge von Orlando

    Ach jeh, was sind wir doch alle hier nur bei uns selbst und geben mit jedem "DU bist...", "DU machst (nicht)...", "DU solltest aber ..." und wenn nicht fehlt DIR nach meiner Erfahrung, die mir von anderen hier bestätigt wird, jedwede Heilungseinsicht und bist DU nach meinem erleben hier fehl am Platz...

    Ich würde sagen, es ist typisch Co, zu wissen was und wie es richtig ist und das Gegenüber mal mit Engelszunge und mal mit Druck verbessern zu wollen.

    Für mich ist das, was hier passiert kein Erfahrungsaustausch. Erfahrungsaustausch heißt für mich bei mir zu bleiben. Ich schreibe was ich und wie ich es erleb(t)e, welche Ideen und Gedanken ich habe, zu dem, was mich hier lesend berührt und kann mich so mit meinem ganz individuellen Tempo reflektieren und entwickeln. Und ich kenne es sehr gut, wie schwer es ist bei mir zu bleiben, wenn ich den Eindruck habe, der andere schadet
    sich gerade selbst. Ich will doch nur helfen... Ebenso kenne ich es, und
    genau darauf spreche ich gerade an und reagiere hier, wie es ist, wenn
    Forumianer es besser als ich wissend auf mich einwirken wollen

    Liebe Melanie,

    Deinen Beitrag las ich gerade gerne und ich freue mich, wie es sich für Dich entwickelt hat.
    Ich trinke selber gerne mal ein gepflegtes Glas Bier oder ein Glas wohltemperierten Wein. Ich bin ein Genussmensch und finde es in der richtigen Atmosphäre lecker und angenehm. Mir ist es zwar unverständlich und doch kann ich gut damit umgehen, wenn jemanden da einmal angetrunken ist. Das hängt ja nicht Mal unbedingt von der Alkoholmenge ab.
    Doch geht es mir ähnlich, wie Dir, ich vertraue mir, meiner Wahrnehmung und meinem Gefühl und handle danach.

    Jetzt ist mein letztes Rehawochenende, ich bin tiefenentspannt, ausgeglichen und leicht.

    Also, wenn ich Emma wäre, ich würde mich hier erschlagen von den vielen gut gemeinten Ratschlägen zurück ziehen!

    Interessant finde ich Deine Haltung Spedi, dass wir uns nur hier austauschen und reflektieren, weil wir krank sind. Wusstest Du, dass die betroffenen Hirnregionen bei Depressionen, burn out oder Co-Abhängigkeit zu 100% regenerieren und heilen können, auch wenn eine Disposition erneut zu erkranken bleibt? Und ich kann und will auch den Erfahrungsaustausch in diesem Forum nutzen, wenn ich gesund bin! Indirekte Diagnosen hier im Forum zu stellen halte ich im übrigen für genauso vermessen, wie direkte.

    Nick, Du schreibst >>> Ist es doch viel "einfacher" sich in gewohnten Strukturen aufzuhalten,
    und damit wir uns besser fühlen, ddem ganzen ein Schleifchen "ist doch gerade so schön und entspannt" umzubinden. <<< und ich Frage mich, weshalb wir uns dann so erschöpft und kraftlos fuehlen und oftmals aufblühen, wenn wir gewohnte Strukturen verändern?

    LG, Orlando

    Etwas ändern zu wollen, worauf wir keinen Einfluss haben, wie z.B. das (Alkohol)verhalten unseres Partners oder unsere Vergangenheit, schenkt uns das Gefühl der Hilflosigkeit und Machtlosigkeit bis hin zur Ohnmacht.

    Rückblickend können wir unsere Fehler in der Regel besser sehen und ausmachen, als in der unmittelbaren Situation. Da tun wir unser Bestes! Wenn wir uns dann rückblickend für unsere identifizierten Fehler Selbstvorwürfe machen, schwächen wir uns und nehmen uns unsere Kraft und unser Selbstvertrauen.

    Deshalb sind wir, ich schliesse mich ein, zwar freundlich bis lieb, wenn wir uns Kraft wünschen, aber ineffektiv, wenn wir dabei hart gegen uns selbst immer wieder gegen die gleichen unverrückbaren "Mauern" stemmen...

    Hallo Claerchen,

    ja, ich meine eine Kur und die würde ich bereits jetzt beantragen, denn bis die losgeht, werden auch Monate vergehen können. Der Antrag wird in der Regel zunächst abgelehnt und Du musst Widerspruch einlegen. Es ist zu entscheiden, ob mit oder ohne Kinder und wenn ohne, wie sie betreut werden ( was auch von der Kasse mit getragen werden kann)...

    Es ist schön zu lesen, dass es Dir gut geht und Du Dich auch über die Entwicklung Deines Mannes freuen kannst. Du bist wohl gerade sehr bei Dir, behalte es bei, unabhängig von der Entwicklung Deines Mannes. Es ist toll, dass er nun zur LZT gehen wird und ich wünsche ihm unbekannter Weise sehr, dass er da für sich einen neuen, trockenen Umgang mit dem Alkohol lernt und zu sich findet. Genauso wünsche ich Dir, dass Du Dich jeden Tag besser fühlst, spürst, was Du willst und brauchst und danach Deine Lebensentscheidungen treffen kannst... So kann es doch nur gut mit Euch gehen, unabhängig davon, welche Entscheidungen ihr treffen werdet.

    In jedem Fall freue ich mich, dass es Dir gerade gut geht und Du ein Buch für Dich hast, dass Du in Deinem Rhythmus füllen wirst. LG, Orlando

    Hallo Claerchen,

    ja, das hört sich gut an.
    Neugierig bin ich, ob Du die Seiten Deines Buches für Dich gut füllen konntest und neben schönen und verspielten Tagen mit Deinen Kindern auch zu Dir und Deiner Klarheit finden konntest.
    Für mich waere es ein Spaghat offen und hoffnungsvoll auf seine Genesung und unsere Beziehung zu hoffen und gleichzeitig für mein Wohl unabhängig von ihm zu schauen. Wie schaffst Du das, so geschmeidig und gelenkig zu sein?

    Es ist sehr schön zu lesen, dass es Dir nach so vielen Jahren gelingt Deinen Mann wach zu rütteln und er nun tatsächlich eine Veränderung anstrebt. Da ich ja nun selber in der Reha merke, wie gut mir das tut, möchte ich Dich ermutigen, dies ruhig neben der Therapie und nach dem Urlaub auch in Fürsorge für Dich und Deine Kinder in Anspruch zu nehmen, unabhängig von seiner Behandlung. Wenn ihr beide gesund seit, werdet ihr sicher gemeinsam gute Wege für die Zukunft bauen, egal ob ihr entscheiden werdet zusammen oder getrennt zu leben. Und das wäre doch das beste Geschenk, das ihr Euch und den Kindern machen könnt. Orlando

    Sein Name huscht ab und zu durch meinen Kopf, so wie eine leere Worthülse. Wenn ich beschäftigungslos bin und nichts mit mir anzufangen weiß schaue ich emotionslos nach, ob eine SMS von ihm angekommen ist. In ganz einsamen Momenten denke ich kurz, besser jetzt mit ihm die Zeit zu füllen, als mit keinem... und ich schmunzle: Das sind meine Entzugserscheinungen!?!

    Gestern Abend spielte ich hier im Foyer mit anderen Kurgästen ein Spiel und erinnerte mich an die gemeinsamen Spiele mit meinem Vater und an die mit ihm. Das waren schöne Momente, an die ich mich gerne erinnere. Beide Männer sind nicht mehr Teil meiner Gegenwart und Zukunft. Mein Vater ist Tod und ihn habe ich stehen gelassen.

    Und noch eine bemerkenswerte Kleinigkeit ist mir passiert: ich verbrachte ein paar Abende mit einem mir zugewandten Mann. In der Zeit in der ich ein Glas Wein trank, kippte er fünf weg. Zugegeben, ich trinke sehr langsam, und vielleicht, trank er sich etwas Mut an... Jedenfalls verbalisierte ich mit einem Augenzwinkern diese Glaeserdifferenz und bekam mit gerollten Augen zur Antwort "nun werde ich wegen ein paar Gläsern Wein zum Alkoholiker gemacht!" So weit hatte ich noch gar nicht gedacht, doch die Romanze war zerplatzt, ehe sie überhaupt aufleben konnte... Gut so. Orlando

    Das tut mir sehr leid für ihn und für alle, die er zurück lässt.

    Mich konfrontiert der Tod jedes Mal mit meiner eigenen Sterblichkeit. In der Trauer um einen geliebten Menschen, zu letzt ist mein Vater verstorben, verbirgt sich auch immer der Auftrag, das eigene verbleibende Leben erfüllt zu gestalten.

    Liebe Zoey101, unbekannt wünsche ich Dir, dass Du Dein Herz offen haelst und eines Tages Deine große Liebesfähigkeit erwidert wird. Orlando

    Fortsetzung:

    Und ich zudem wahrnahm, dass er gar nicht fähig war mir zu geben, was ich für ein gutes und erfülltes Leben brauche. Nicht nur die stoffliche Sucht, auch die darunter begrabenen seelischen Gegebenheiten machten Liebe und Fürsorge für mich schwer möglich. Auch, wenn er es gerne gewollt hatte.

    So nach der Exkursion in meine Geschichte zurück zum Thema: diese selbstlose Liebesfähigkeit, so sie denn tatsächlich Liebe ist, ist ein dickes PRO und all zu oft leider auch nur ein dickes CONTRA, weil sie eben doch keine Liebe, sondern das Schutzschild vor der eigenen inneren Leere ist und in burn out oder schlimmeres führen kann. Orlando

    Zitat von Emma2010


    Obwohl XY nach wie vor der wichtigste Mensch in meinem Leben ist,
    würde ich sofort gehen, wenns zu seinem Nutzen wär, 100 % tig.

    Liebe Emma,
    das finde ich einen sehr spannenden Satz. Er klingt für mich nach grosser selbstloser und fast aufopfernder Liebe, der Bereitschaft alles für einen geliebten Menschen zu tun, damit es diesem gut gehen kann.

    Ich lese auch darin, dass Trennung für Dich sehr schmerzhaft wäre, Du diese Schmerzen aber auf Dich nehmen würdest, wenn es ihm dadurch besser gehen könnte... und frage mich, was denn mit Dir ist? Würdest Du auch zu Deinem Nutzen und Besten den wichtigsten Menschen in Deinem Leben "aufgeben" bzw. verlassen?

    Für mich kann ich mittlerweile sagen, dass ich keine Heldin bin und keine Heldin sein will! Meine Bereitschaft für einen geliebten Menschen zu leiden oder im extremen gar zu sterben, ist gering. Und als ich mich trennte, als ich dann wieder Kontakt aufnahm und als ich dann wieder den Kontakt abbrach, tat ich es jedes Mal für mich, zu meinem Nutzen.

    Ich erinnere mich noch, wie ich sicher war, dass ich es schaffe, ihm mit seiner Sucht beizustehen, dass ich an uns glaubte, gegen alle Welt, wie stolz und glücklich wäre ich gewesen, er wäre bei mir oder mit mir trocken geworden und wir somit glücklich... bis ich dann für mich erkannte, dass meine Liebe, meine Kraft und meine Bereitschaft doch nicht ausreichen, ich gar nicht so selbstlos bin.

    Verstehen, wie es kommt, hilft mir persoenlich mich besser zu verstehen, verstaendnisvoller und fürsorglicher mir gegenueber zu sein. Fehler machen ist menschlich und ich darf mir meine Fehler verzeihen, auch dann, wenn ich mehrere Versuche brauche, um es gut zu machen und selbst dann. wenn ich es einfach niemals lerne. Es geht um Liebe und bei Co's im speziellen um Selbstliebe!
    Ich kann mich nicht verurteilen oder abwerten, weil ich bereit war so viel Leid auszuhalten. Ich wusste es nicht besser. Und ich kann die Alkoholiker, die mich begleiteten nicht verurteilen, weil sie süchtig wurden. Auch sie wussten es nicht besser. "jedes Leid, dass wir auf uns nehmen, schützt uns vor einem noch groesseren Leid" und wenn ich mich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen gut verstehe, dann kann ich auch gut für mich sorgen.

    Und da ich als Co gerne dazu neige mich abzuwerten, finde ich die Idee gut, nach dem Pro meines Tuns zu blicken. Und da gibt es eine Menge, auf das ich stolz bin und das ich mir erhalten mag, vielleicht hier und da ein wenig modifiziert oder mit neuem Maß! Orlando

    Der Tag war gestern.
    Ich gebe keine Garantie darauf, dass Entzugserscheinungen und Rückfall nicht eintreten, halte es aber zunehmend für unwahrscheinlicher. Ich möchte das hier jetzt eher als Nachwehen bezeichnen, die verebben und irgendwann erinnert man sich rückblickend an die Geburt, auch das es weh tat, kann aber den Schmerz nicht mehr nachfühlen. Und das ist gut so.

    Zwei, knapp drei Wochen sind nun um, da meldet er sich. Die Kommunikation über SMS und EMail ist ja auch leicht.

    Jetzt kommen wieder diese sonderbaren Kontaktaufnahmen mit Beidigungen. Das hatten wir doch schon einmal und auch, wenn es mich heute nicht so heftig trifft und aufwühlt, so macht es doch etwas mit mir... und ich freue mich auf den Tag, da mich solche "Angriffe" nicht mehr berühren. Jetzt nutze ich zunächst einmal wieder zu meinem Selbstschutz die Ignoretaste.

    Klar ist mir. dass ich an meiner Vorstellung von ihm und unserer Beziehung glaubte und festhielt und bereit war, zu deren Realisierung viel auf mich zu nehmen. Klar ist auch, dass ich für das Bischen, das ich für Liebe hielt, eine große Menge Leid erduldete. Ebenso klar ist auch, dass ich nach meinen bisherigen Möglichkeiten das Beste tat. Nun blicke ich auf eine Realität, die mich noch traurig stimmt. Doch Schönreden muss ich mir meinen Kontakt mit diesem Mann immer weniger, statt dessen ziehe ich weiter in meine Zukunft. Orlando

    Fehler machen ist menschlich und wer keine Fehler macht hat nicht gelebt...

    Klar ist es dumm, die Hand immer und immer wieder auf die heisse Herdplatte zu legen. Wenn ich mir aber unsicher bin, muss ich sie nochmals behutsam auf die Platte legen, evtl. mit dem Risiko mich ein wenig zu verbrennen.

    Dagmar, Du darfst Dir auch vertrauen, dass Du Dich nie wieder dem vollen Ausmass des erlebten Elends ausliefern wirst. Du wirst den Unterschied zwischen liebevoller Zuwendung und Fürsorge von alten Co-Mustern schnell unterscheiden können.

    Was mich betroffen macht, an Deinen Worten ist die Kosten-Nutzen-Analyse. Menschen zu meiner Entwicklung zu benutzen und sie in die "Tonne zu werfen", wenn sie mir keinen Nutzen bringen... das hat wenig mit fühlen und achten zu tun. Mein Therapeut darf mich mit seinen wohlmeinenden Provokationen zu neuen Erkenntnissen führen. Ein Mann sollte sich mir auf Augenhöhe bewegen, damit ich mich wohl neben ihn fühle ;)

    Polarsternchen, das ist bitter. So möchte keine gezeigt bekommen, wie sehr sie sich selbst etwas Vormacht. Für det bischen Zärtlichkeit, für vorgelullter Liebesbekundung werden wir zur Macherin. Denn wir wissen nicht, dass wir nur um unser Selbst Willen geliebt werden können, dürfen und sollten.

    Ich kann mir vorstellen, wie weh das tut und wie wütend es auch macht und doch sei dankbar, dass es nun vorbei ist und Du Dir um ihn keinen Kopf mehr machen brauchst...
    Und denke an diesen Schmerz und diese Wut, wenn er doch wieder bei Dir anklopfen wird in seiner ach so großen Not, Verzweiflung und reumütigen Liebe zu Dir.

    Nun bin ich seit ein paar Tagen in der Reha und geniesse es sehr. Die ersten Tage schlief ich viel und mittlerweile nehme ich an Massnahmen teil, die mir Freude schenken. Ich meide die Mitpatientinnen, die mich an ihrer Schwere, ihrer Last oder ihren Leiden teilhaben lassen wollen und das ist gut so. Meine Schultern entspannen sich langsam.

    Zwar findet noch ein marginaler und für mich nichtssagender E-Mailaustausch statt, doch ich erlebe es als Farce und bemerke mein wachsendes Desinteresse an den für mich ewig gleichen Aussagen. Ich erlebe keinen Kontakt und jetzt geht es um einen würdigen Abschluss. Es gibt für mi h keinen Grund ihn oder mich vor den Kopf zu stossen oder zu verletzen. Auseinandergelebt und weitergezogen, manchmal geht das einfach so. Orlando

    "Wenn Du mich wirklich lieben würdest, wärest Du längst bei mir, um mir zz helfen." "Und wenn Du mich wirklich lieben würdest, würdest Du sofort aufhören zu trinken."

    Liebe kommt ohne Bedingung und/oder emotionale Erpressung aus. Und doch kenne auch ich, wie schwer es ist, einen wundervollen Menschen aus Liebe mit seiner Sucht alleine zu lassen. Mittlerweile bin ich aber überzeugt, dass es nur so und nicht anders geht. Und wenn er eines Tages geheilt wieder im Leben steht, können wir uns begegnen und schauen, wie es ist, mit unserer Liebe. Orlando

    sorry, ich tippe immer einfach in die Tasten und nehme mir nicht die Muse nochmals alles in der Vorschau zu betrachten, so schleichen sich unzählige Tippfehler ein. Für die Zukunft werde ich es anders handhaben. Liest sich ja nicht gerade angenehm mit diesen vergessenen und verdrehten Buchstaben.

    Guten Morgen liebe habangst,

    der nickname passt ja eigentlich gar nicht zu dir. Ich finde du bist eine mutige und tolle junge Frau, wie schnll du das jetzt alles geschafft hast, Dein eigenes Zimmer fr dich und Deine Katzen in einer schönen 2er-WG, ein Teilzeitjob, immer weniger bis keinen Kontakt zum alkoholkranken Ex. ich finde es toll, kann gut nachvollziehen, wie schwer das teilweise ist und finde es sehr gut, wie Du das alles machst. Pass auf Dich auf, weiterhin ;)

    Ich weiß nicht, in welcher Stadt du lebest, für meine Stadt habe ich im Internet ein Internetforum gefunden, über das man sich zu gemeinsamen Aktivitäten verabredet, keine Singelbörse! Dort tummeln sich Menschen von 18 - 88 und mir hat es sehr geholfen neue Kontakte zu knüpfen. Darüber habe ich eine Gruppe gefunden mit denen ich regelmäßig karteb spiele, eine mit der ich Wandern gehe, mit einigen gehe ich Joggen. Wir verabreden uns für Kino, Party, Grillen, ausflüge, Konzerte, etc.... Wenn ich etwas unternehmen möchte und keiner hat Zeit, schreibe iches dort hinein und schon gesellen sich einige zu mir, ich bin nicht alleine. super Sache. vielleicht findest Du das auch für Deine Stadt und kannst so Deinen Freundeskreis erweitern und hast etwas gegen schwere einsame Stunden?

    Das zweite, was mir sehr geholfen hat, war die Entscheidung mir eine tiefenpsychologische Therapie zu gönnen. Erste Schritte in diese Richtung machte ich, dass ich zu einer Beratungsstelle der Wohlfahrtsverbände ging. Dort erhielt ich zunächst kostenfreie Beratungsgespräche, die mir sehr gut taten, bis ich eine Therapeutin mit Kassen zulassung für mich gefunden hatte. Auch meine 17 jährige Tochter machte parallel eine Therapie bei einer Kinder- und Jugendtherapetin. Uns beiden hat das sehr gut getan, eine jede von uns stabilisiert und auch unsere Mutter-Tochter-Beziehung harmonisiert. Vielleicht ist auch so eine Therapie oder ein Coaching neben Alanon eine gut, Dir wohltuende Möglichkeit für Dich.

    In jedem Fall wünsche ich Dir weiter hin, dass Du Deinen eigenen Weg gehst und Dich gut mit Dir fühlst. Liebe Grüße, Orlando