vergangenheit annehmen, akzeptieren, sie so zu sehen wie sie nunmal war. heute ist her und jetzt. ich merke wie ich mich ab und an mal wieder erwische, das ich die vergangenheit benutze um etwas was ich getan habe zu rechtfertigen.
ich mach mir sehr gedanken gerade dazu. denn es ist zwar sehr verständlich was mir passiert ist, war etwas sehr schlimmes. nun habe ich durch die therapie verstanden wer ich selbst heute bin.
doch ist es nicht sogar hinderlich im vergangenen zu ruhen, sich dort tagelang in gedanken aufzuhalten? hindert mich solches nicht etwa daran das heute zu sehen?
heute ist alles anderst. ich habe mein haus, jedes kind hat ein zimmer. ich habe genug geld um zu leben. ich gehe arbeiten, habe inzwischen einen gesunden stand dort mir erarbeitet. ich habe viele freunde um mich herum die mich so annehmen können wer ich bin. ich habe spass am leben, tu mir täglich gutes und lasse es kaum noch zu mich zu verletzen. menschen die mir nicht gut tun lasse ich stehen, die nehm ich nicht mit.
wie kommt es dann immer wieder, das ich mich so festhalte an dem was mal war?
klar kann ich sagen, das ich mir das vor augen halte um vorsichtig zu sein, das mir genau das nicht mehr passieren wird. doch muss es denn sein? ich bin doch sicher in dem was ich mache, ich brauche das doch nicht immer wieder vor augen haben.
abschalten, heute leben. vergangenes annehmen akzeptieren. es lässt sich ja nicht ändern und ich muss es mir nicht ständig bewusst vor augen halten.
ist es denn etwas normales, das man in manchen situationen so reagiert? kann es sein, ds sich da ein ablauf in mir eingeschlichen hat, der unbewusst passiert. ja, unbewusst, nur wenn ich merke jetzt läuft das programm wieder ab, dann würde es mir doch eher helfen es einfach nicht in dieser form passieren zu lassen. mir zu sagen, gut es läuft jetzt, nur es geht auch schnell wieder, wenn ich mich damit nicht weiter ausseinander setze.
ich lebe doch hier und jetzt, da brauch ich im grunde das ganze nachdenken und rumeiern, hirnwichsen doch gar nicht, denn ich habs ja drauf, ich kann es doch nachlesen, das mein leben in ordnung ist so wie es ist!!!!!!!
ich denke ich werde mir gutes tun und mir zugestehen, das ich das so habe, es dennoch weiterhin versuchen mir wieder mehr und mehr ein stopschild einzubauen. es wäre mir wichtig heute zu leben, nicht im vergangenen. es ist gewesen, ich kann es nicht ändern. es ist teil meiner gieschichte, die ab und zu sichbei mir meldet.nur werde ich nicht mehr dort meinen aufenthalt haben, sondern im heute leben.
alles liebe und heute geh ich zum friseur!
ich drück euch alle ....melanie