Beiträge von Melinak

    hallo zusammen,

    ich habe es lange zeit nicht als chance gesehen gehabt mich zu trennen. ich habe mich von allem möglichen abhängig gemancht. wir hatten gemeinsam ein haus, das wollte ich nicht verlieren. wir hatten gemeinsam die kinder, die wollte ich nicht ohne vater aufwachsen sehen. wir hatten gemeinsame freunde die ich nicht verlieren wollte. wir hatten die familie, die uns zusammen gehalten hatte.die wohnungseinrichtung möbel fernseher all das. es waren so viele gründe da bei ihm zu bleiben. all das "aufzugeben" nur weil er ein paar stunden in der nacht stockbesoffen rumhing in denen ich geschlafen hatte war für mich erstmal unvorstellbar. bis zu dem zeitpunkt als eben alles schlimmer wurde.

    irgendwann sah ich keine andere chance mehr als ihn zu verlassen, der leidensdruck war zu gross. da waren alle die aufgezählten gründe bei ihm zu bleiben vollkommen unwichtig geworden. da sah ich die einzige chance für mich daran zu glauben das ich das alleine schaffen kann: eigene wohnung, kinder bei mir,neue freunde......die habe ich gesehen und zum glück für uns alle hier ergriffen.......das sind 9 jahre her fast 10 und ich möchte mir nicht vorstellen wo ich nun selber wäre wenn wir zusammen geblieben wären!!!!!!!!

    was ist ist super....ich wohne richtig schön, jedes kind ein eigenes zimmer, wir haben alles was wir brauchen.....ich habe es geschafft das was ich habe unabhängig vor irgenjemanden aufzubauen. vonn null an ging es recht schnell sogar aufwärts, denn die freunde die ich hatte kamen zu mir und haben hilfe gegeben, ich bekam einige möbelstücke geschenkt, bekam kleider für die kinder und und und.....ich war nicht ganz allein....es war die einzige chance und ich habe sie gesehen und ergriffen.......lieben gruß melanie

    liebe monty,

    wenn er es nicht erkennt wird er seinen weg machen für den er sich entschieden hat........es tut mir so leid.....wir sind da hilflos und müssen es mit anschauen....tut weh ich weiss......sprich über deine angst schau das du für dich unterstütung bekommst um da stabil zu werden.....

    wir sind hier für dich da.....versprochen!!!!

    so nun drück ich dich nochmal ganz dolle

    alles liebe melanie

    liebe monty,

    ich selbst ein kind einer alkoholikerin weiss wie sehr man leidet, wenn man in stich gelassen wird. wenn man alleingelassen wird in einem alter in dem man sich noch nicht selber helfen kann. ich stand früher so oft da und wünschte mir einfach angenommen und in den arm genommen zu werden. so viel dazu und zu den beweggründen warum ich für meine kinder da bin, sie von herzen her alle drei liebe und es mir freude macht das auszuleben was ich nicht bekommen habe.
    ich möchte diesen drei kindern ein stabiles fundament bieten auf das sie bauen können, stabil um ihr eigenes leben später selbstsicher, selbständig und frei leben können............dazu bin ich bereit mir dort hilfe zu holen die mir hilft......was mir nicht hilft kann ich vergessen auch wenn die es gut gemeint haben und denken das wär was für mich bin ich soweit zu sagen, das ich entscheide was gut und was schlecht für uns ist, was wir hier brauchen und was nicht..........es gibt einen spruch: Gott gibt es denen die es verdient haben.....ja ich habe diese tollen wunderbaren kinder verdient, sie sind kleine ungeschliffene rohdiamanten die später wenn sie geschliffen wurden dann wunderbar glänzen können.......ich wünsche mir das von ganzem herzen.....

    monty, ich weiss nicht wohin meine später mal gehen werden, ich weiss genau um die gefahr die wir alle ausgesetzt sind. wenn dann später wie bei dir eins meiner kinder auch alkoholabhängig werden würde kann ich für mich dastehen und mir selbst tröstend sagen, ich habe alles getan das das nicht passiert.......

    alles liebe melanie

    liebe monty,
    ich kann das gut nachvollziehen. als mutter hat man die kleinen ja im arm gehalten, für sie stark gemacht und ich denke das ist es was dann weh tut.

    Mein meiner mutter ist das ähnlich, die verbindung zu ihr ist das familienband das einem hällt. es ist sooo schwer da los zu lassen und sich zu sagen: keine hilfe ist die beste hilfe....auch hier heisst es loslassen und ihm die erfahrung selbst machen lassen....falls er erkennt was mit ihm los ist, sich auf den weg macht hilfe zu holen kannst du ja unterstützend da sein....aber auch hier immer aufpassen!

    alles liebe melanie

    liebe petra,

    Zitat

    mein großer Sohn ist....hmm...auch wenn es schwer ist auszusprechen, er ist auch Alkoholiker...nur weiß er es selber noch nicht Weinen

    das macht mich gerade richtig betroffen....alkoholismus eine familienkrankheit....ich weiss jetzt gar nicht mehr was ich da schreiben soll, ich wünsche mir so sehr das meine kinder da nicht abrutschen ich glaube, selbst wenn das kind erwachsen ist tut einem das weh....mensch petra so viel um die ohren kein wunder das du dauernd umkippst und krank bist.......ich find es sehr schön das du es mal aufgeschrieben hast, zeigt es das du ja inzwischen hier vertrauen hin hast.....ich möchte dich gerade richtig gern in den arm nehmen und drücken....alles liebe melanie

    liebe nici,

    find ich gut....hat es für dich erkannt, das du da etwas übretrieben reagiert hast, nimmst es dir zu herzen und machst es dir nicht zum vorwurf....besser gehts nicht....zudem machtst du daraus jetzt nicht ne grosse diskussion draus....auch gut, denn wir neigen ja alle dazu bis ins letzt detail alles auszudiskutieren, rum und num zu drehen, und da reinzusteigern (Hirnwichsen)...auch das hast du drauf....supi!!!!!

    du hast dein Stopschild im kopf....das kann man dir nicht mal mehr abhängen und klauen....grins.....

    alles liebe melanie

    liebes,

    das ist normal, nimm es an und versuche nicht dagegen anzukämpfen...wird schon wieder....

    das mit dem dranbleiben, darauf achten bei sich zu bleiben ist erstmal extrem anstrenegnd....doch auch das wird irgendwann ein teil deiner lebenseinstellung sein nd du wirst es garnicht mehr als was beschwertes erleben, was anstrengendes sondern was gutes, was wichtiges und wasbefreiendes ansehen....jetzt erst mal wieder kopf hoch...

    ich kann deine verzweiflung und deine wut so gut verstehen.....ich hatte das auch.......lass dir zeit und versuch wie gesagt nicht gegen anzukämpfen.....es ist eine art "reinigung von innen" und die symphtome durchfall brechen gehören mit dazu......versuche positiv zu denken...

    ich schick dir ein grosses kraftpacket....hier sind meneschen bei denen du dich aushäulen kannst, die dich verstehen können.....deine chance!
    Alles liebe melanie

    liebe desperate,

    ein geheilt sein gibt es nicht. wir werden es schaffen können so bewusst zu leben und mit unserer krankheit leben zu können um ein glückliches leben fürhren zu können. das ist möglich.

    dazu braucht es ein neues bewusstsein das man lernen kann. es ist die gleiche krankheit des alkoholikers, der auch lernen kann mit der sucht zu leben, trocken zu bleiben und glücklich damit zu sein.

    wir lernen neue wege kennen, mit emmozionen und situationen die uns immer wieder in dieses muster zurrückbringen können umzugehen.es beginnt nach und nach in umdenken und dabei ist es wichtig sich selbst in den zentralen mittelpunkt seines lebens zu stellen. verantwortung für unser eigenes befinden zu übernehmen und dabei den blick auf andere dann zu verlieren.

    nicht das es bedeutet, man bleibt dabei allein oder man soll sich nicht mit anderen treffen, reden beziehungen leben. aber wer es geschafft hat sich selbst zu sehen und für sich selbst zu sorgen kann dadurch ganz anders mit den anderen menschen umgehen.es beginnt dann sich was zu ändern, weil man anders auftritt, anders redet, andere lösungen für problemantische situationen sucht und findet.dann entwickeln sich gesunde beziehungen mit menschen die einem gut tun und nicht iwieder in den keller ziehen.

    es ist ein langer weg, das dauert, ist nicht von heut auf morgen zu schaffen. es gibt immer wieder rückschläge, rückfälle aber wer an sich arbeitet wird diese erkennen, daraus lernen und das nächste mal vielleicht anderst reagieren.es brauch viel eigenliebe, viel selbstvertrauen und man muss sich das ein oder andere auchverzeihen können. zu einer trennung gehören auch ganz wichtige phasen die durchlaufen werden müssen, wut verzweiflung hoffnungslosigkeit, das gefühl den boden unter den füssen zu verlieren siend sicher die ersten. danach kommt die akzeptanz, das es vorbei ist und die traurigkeit schafft sich einen platz, das auszuleben so wichtig....danach kommt das verzeihen, sich selbst und den anderen, weil man sich auf den weg gemacht hat sich selbst zu finden. bist du bei dir,so wie oben beschrieben gehts dann wieder den berg nach oben......

    alles ganz viel, ganz schwer aber es ist machbar!!!!trenn dich von ihm.......es tut dir besser und du kannst anfangen zu leben

    alles liebe melanie

    hallo zusammen

    mich hat noch die direktorin der schule angerufen. die hatte in ihm gespräch so viel bewunderung für mich ausgesprochen, mir ist es richtig gut gegangen. sie meint wie ihr auch, das ich als mutter so beneidenswert, ruhig und gelassen mit der situation umgehe, das gespräch gestern bekam sie am rande mit, weil sie noch im selben büro noch gearbeitet hatte. das sie sehr viel verständniss für meine situation hat und auch sieht, das wenn das mit dem zeitaufwand so umständlich wäre, dann würde sie es auch nicht machen.auch als ich ihr sagte, da geh ich vor mit dem was ich geben kann. ich ja so viel schon mache. sie würde mich auf jeden fall in jedem wass ich mache so gut unterstützen wie sie es kann.sie wüde mal in der beratungstelle anrufen und schauen ob wir dasin der nächsten stadt machen können, wenn nicht dann eben nicht.ich hab ihr nochmal klar gemacht das ich nicht so weit fahren werde.

    über den vorschlag das ich auf jeden fall integrationshilfe beantragen will war sie sehr begeistert. ich glaub nämlich, dass das wirklich direkt an ort und stelle helfen kann.dann muss ich nicht selbst rennen und der kleine wird dort zentral gut versorgt.und die lehrer dann auch und die ganze klasse und allen beteidigeten ist dort geholfen. dann kann mein süsser endlich anfangen zu wachsen, was er glaub ich jetzt eh gerade schon tut.........

    liebe grüße melanie

    so nun hab ich telefoniert. na ich müsste hier in eine recht weit entfernte stadt fahren, weil diese stelle für mich zustänig ist. das ist mit bus und bahn für mich in 1,5 Stunden zu erreichen....mit dem auto fahr ich 45 minuten hin. es gib aber hier ums eck in der nächstgelegenen stadt eine aussenstelle.da die aber im anderen landkreis ist nehmen die mich nicht an. ich habe deutlich klar gemacht, das das doch unter diesen umständen (kein eigenes auto) für mich und mein kind ne zumutung ist 3 stunden zug bus fahern für eine 45 mitütige therapiesitzung und das in keinem verhältniss steht.ob sie unter diesen umständen nicht doch einen termin in der näheren stadt für mich haben...."wir nehmen dort keine kinder mehr an" kam nur von ihr "es würde mitte dez dann erst gehen sie müsste aber erst den kolegen fragen ob er da ne ausnahme macht....blabla"

    Nein ich mach das nicht, ich fahr nicht einmal die woche ewig mit bus und zug, was mich auch einen haufen fahrtkosten dann kostet. ich such wenn nötig eben was anderes.

    liebe insecure,

    ja ist so ne sache. mein ex mann hatte als ich ihn kennenlerte eine liebenswerte art. er sah super toll gepfegt aus. wir gingen 2 jahrelang zusammen zur gleichen arbeit. er gefiel mir aber nicht nur äusserlich, er war ein begabter redner, ein kontacktfreudiger spassiger typ, liebenswert und sowas von positiv........ich hab mich nach den 2 jahren kennenlernen in ihn verliebt und wir zogen zusammen.ich wurde schnell schwnager.....kein problem, ich hatte meine ausbildung fertig, einen unbefristeten arbeitsvertrag in der hand und war 23 jahre alt.er bekam genau wie ich auch einen unbefristeten arbeitsvertrag, unser arbeitgeber war von uns beinen voll begeistert.wir hatten geheiratet und bekamen unser wunschkind.

    klar trank er damals alkohol, ich auch.aber eben zu bestimmten zeiten, wenn es uns gut gegangen ist. ich hatte nicht den eindruck das er alkoholiker ist....es steht ihnen nicht auf der stirn geschrieben....und doch war er es von anfang an. ich merkte es leider viel später...da hatten wir zusammen drei kinder und er liess alles verwarlosen, war masslos überfortert in der arbeit, bekam eine abmahnung, die kinder stressten ihn zudem zu hause noch.ich war als frau auch nicht mehr für ihn da, kümmerte mich um kinder und haushalt....meine drei sind echt anstrengende kinder....mein grosser war adhs kind, ging buchstäblich die wände hoch....mein jüngster hat dies auch...also halli galli hier im haus....mit ihnen musst man oft in therapien gehen, viel in den wald raus zum laufen damit die ihre power rauslassen konnten. da war ich viel beschäftigt und abends einfach müde, fertig und schlief oft neben einem meiner kinder im bett ein, beim gutenachtgeschichten vorlesen. er half mir nicht, lehte die kinder ab,half nicht im haushalt mit, gab ihnen die schuld das es ihm dreckig geht, mir die schuld usw....die geschichte entwickelte sich zum alptraum und ich trennte mich schlussendlich mit drei kleinkindern, mir war damals schon klar, das ich das so nicht aushalten kann......er machte weiter, verlor weggen dem alkohol den führerschein, die wohnung und war schlussendlich obdachlos....seine schwester übernahm die co rolle, er fand ne wohnung durch sie, wohnt bei ihr um die ecke und macht weiter wie gehabt...wohl hat er eine neue freundin, ein neues kind....ich halte keinen kontakt zu ihm und er scheint es auch nicht nötig zu haben sich um seine eigenen kinder zu kümmern....gesehen haben die ihn vor einem jahr das letzte mal seither ist funkstille und die geniesse ich sooooo sehr!!!!!!!

    ja, was sagst du nun, war ich "co-blind"? irgendwie schon!

    lieben gruß melanie

    lieber heinrich

    Zitat

    ! Die Einstufung Alki=böse, Co=gut (wenn auch etwas daneben...) greift hier nicht. Gelinde gesagt, ist es ein Scheiß-Spiel... Traurig

    es gibt nicht gut und böse in diesem spiel....ich finde diesen vergleich nicht gut, ich war als co nicht die gute....garantiert nicht und er auch nicht der böse....wir sind beide krank....mehr ist das nicht!!!!da bedingt der eine den anderen.

    bei zwei unterschiedlichen wohnungen gibt es türen die man zulassen kann...dann hat man auch seine ruhe....du entscheidest wenn du sie auf machst....zudem bei begegnuungen im treppenhaues kann man mit einem kurzen hallo freundlich sein und weiter gehen...alles eine frage wie man das eben dem anderen signale setzt....ich red kurz mit meinem ex.....dann geh ich wieder und wende mich wichtigerm zu.......er hat 9 jahre gebettelt das er wieder zurrück darf...ich weiss wie schwer das ist, wenn einer diese trennung nicht akzeptiert. es ist zwingend sich den ex vom leib zu halten und sich nicht auf ein gespräch mit ihm einzulassen. bei uns waren schlüsselreitze, worte zum teil auslöser für heftigste diskussionen, die ich abwürgte, der kinder zuliebe....beine in die hand nehmen und lauf....war damals für mich das einige mittel da raus zu kommen....türen zu lassen, telefongesüpräche auflegen und sich auf nichts mehr einzulassen....mit kindern extrem schwierig....da muss man ja zusammen kontakte halten wegen der kinder...die erlösung als er dann eine andere frau kennen lernte und sich für die kinder nicht mehr interessierte.....für mich so wichtig das ich selbst immer danachschaute, mich nicht mehr auf ihn einzulassen...abwürgen, umdrehen gehen....das beste mittel dagegen....

    ich hoffe für dich das es dir irgendwann mal gelingt
    melanie

    hallo nici,

    also wenn es schlimm gewesen wäre, dann wär er erst mal zum arzt, punkt eins.....es ist seine verantwortung daszu erkennen und zu handeln.

    punkt zwei, das ern nicht erreichbar war ist auch seine sache...er muss dir ja auch nicht zur verfügung stehen, nicht mal wegen dieser lohnsteuergeschichte...das kann man auch ein andermal besprechen...

    sich dann wie ein aufgeregte hühnchen gedanken machen über unterrlassenen hilfeleistung zeigt wie sehr du noch funktioniertst.er war sicher zu hause gewesen und hat sich die kanne gegeben, (geh ich mal von aus, oder er hatte netten damenbesuch , wer weiss).....wenn nicht hatte er schon seinen grund sich nicht bei dir abzumelden, das muss er nämlich nicht, er ist dir gegenüber zu nichts verpflichtet.Nici ihr habt euch getrennt!!!!!!

    merkst du, es tut dir ja selbst nicht gut.unterlassene hilfeleistung wäre, wie matthias es schreibt würdest du neben ihm stehen und ihn dort liegen lassen und keine hilfe holen. hast du ja nicht.

    das lief alles ab wie im alten muster immer schon gewesen. du hast deine rege phantasie und dir wer weiss gott was ausgemahlt und damit hast du eine ziemliche verbindung noch zu ihm.....alles im kopfkino.....

    aber lass mal gut sein, das passiert....noch lange gerade in solchen situationen......mit der zeit legt sich das alles, jeh mehr du acht auf dich gibst und jeh länger du getrennt bist um so leichter fällt es dir nicht solche gedanken zu bekommen......das geht beim besten willen nicht so schnell also verzeih dir diesen ausrutschen und fang dich.....kann man hinteher sich selbst ans köpfchen langen und über sich lachen....

    das nächte mal erinnerst du dich an das hier geschriebene und schreist innerlich mal ganz laut STOP geht mich nichts mehr an!...

    Liebe grüße melanie

    lieber mathias,

    dann wünsch ich dir das deine gelassenheit immer mehr ab und zu funktioniert.....grins....einfach ruhig bleiben......das beste was du machen kannst...zudem hast du ja auch die gabe mit der gutesten wieder normal umzugehen und sie in den arm zu nehemn auch wenn vorher ein streit im raum stand....man darf das ja auch mal....wär ja komisch wenn es nicht so wäre...

    einen schönen ruhigen dienstag
    melanie

    hallo zusammen,

    gestern hatte ich das gespräch mit der lehrerin von meinem jungen. er entwickelt sich super, alles gut. auch in der klasse wird er angenommen, sogar gemocht von allen kindern, das muss er jetzt einfach auch annehmen und sehen lernen. ich denk das er auch ein "opferrollenkind" ist, da muss er raus kommen. Sie meinte ich soll ne therapie machen. mein arzt aber meinte, es würde mit dem medikament so viel positives bewegen (man sieht das ja auch) das er von selbst da raus kommt. ich muss aufpassen das ich ihn nicht übertherapiere und finde auch, das er aus eigener kraft das schaffen kann.

    für mich selbst habe ich ihr gesagt, kann ich nicht ständig von einer therapie zur anderen rennen 8wir rannten zur ergotherapie, spieltherapie, er wurde besonders in der grundschule von der sozialarbeiterin betreut was soll ich denn noch alles machen?), er braucht noch dringend wegen der lrs schwäche unterricht und das muss ich auch organisieren.

    ich kann ohne auto hier nicht weg und habe ihr die situation erklärt, mit meinen eltern, das sie alkoholikerin ist und ich mich von ihenen unabhängig machem will. das es für mich erstmal wichtig ist termine zu haben, wohin ich nicht auto fahren muss, weil mir auch meine therapeutin geraten hat so wenig wie möglich dieses zu holen.

    klar ist das jetzt für mich wieder richtig schwierig zu entscheiden, mein kind oder ich. ich habe ihr gesagt, das ich da auf mich aufpassen muss, das vorrangig ist. denn ihm nützt es nichts eine völlig fertige mutter um sich rum zu haben, die von einem ort zum anderen rennt, dann voll ausflippt wegen dem autokonflickten.

    vorgeschlagen habe ich ihr eine integrationshilfe zu beantragen, die hilft vor ort in der schule, dort wo es brennt (wobei es brennt dort eigendlich nicht, er ist doch angenommen und wird gemocht!).

    sie schaute schon ser betroffen als ich da nicht so reagierte wie sie es erwartet hat. Ich kann aber einfach nur das tun was ich tun kann.........

    ich rief trotzdem in der beratungstelle an (bin doch ne führsorgliche mutter) und ein gespräch dort schadet ja nicht. dort spreche ich das ganze nochmal an und suche dann ne lösung (bus fahren, vielleicht kann er das sogar bald mal alleine wenn er weiss wohin er muss).

    ich bin erstaunt wie ruhig und gefasst ich war als wir redeten. früher hätte ich mich angegriffen gefühlt, das er so ist wie er ist. aber ich kann ja beim besten willen für diese situation nichts....wenns darum geht müsste ich noch meine tochter und den grossen therapieren lassen, die beiden haben auch diese ängste in sich, das die mama wieder krank werden könnte.......ich kann ihnen da ja auch nichts versprechen aber ich leben ihnen zumindest vor, das man auch damit klar kommen kann und ein gesundes, lebensfrohes leben führen kann...ob der krebs wieder kommt weiss ich nicht, hab ich doch selbst viel angst dafor....da müssen wir alle mit leben.......

    liebe grüße melanie