Beiträge von Melinak

    liebe gotti,

    ich finde auroras worte richtig gut, lass dir das mal durch den kopf gehen.

    momentan scheinen ja beide fürs erste versorgt zu sein.

    Das mit dem arm deines vaters kann sich wieder legen. er bekommt bestimmt pyhsiotherapien und die bewegen schon einiges . das mit den pflegestufen ist ne schwierige angelegenheit, mach das nicht allein, lass dir da helfen.

    pflegedienste können viel arbeit abnehmen, essen auf rädern kann man organisieren und wenns garnicht geht kann auch mal ne kurzfristige unterbringung in einem pflegeheim gut tun, dann können sich alle erholen......da denkt man oft ans geld, aber die kosten werden schon ganz gut durch die pflegeversicherung abgedeckt.Krankenkassen zahlen auch.....das geht alles ich habs bei meiner oma miterlebt, vor einem jahr. das ist richtig gut organisiert.....

    dazu gibt es soziale dienste die sich erstens auskennen und auch die angehörigen betreuen....lass dich nicht hetzen, hol dir so viel hilfe die du bekommen hast........ich drück dich mal ganz dolle und schick dir ne ordendliche portion kraft rüber.....melanie

    entlieben und das zu spüren, dementsprechende konsequenzen zu ziehen in einer solchen beziehung ist das gesunden.....

    krank ist es entlieben, es nicht spüren und dort zu bleiben, zu leiden und nicht damit klar zu kommen....

    ich spreche es keiner beziehung ab, die auch unter normalen umständen so lauft, ohne alkoholprobleme, das diese geschichte auch so negativ laufen kann....wobei das prinzip "sich abhängig machen" nichts mit alkohol zu tun haben muss, sucht kennt keine grenzen, süchtig und abhängig kann man von vielem werden sogar vom partner.....

    doch wir sind hier zusammen um über unsere co abhängigkeit und der daraus resultierenden geschichte zu schreiben, sonnst lekt es (mich zumindest) total ab, es wird dann nämlich richtig kompliziert ;-).....

    beispiele von gut funktionierenden beziehungen nehme ich trotzden dankend an....


    liebe grüße melanie

    @heinrich
    klare Ansagen helfen.wenn du am stock gehst dann ändere deine situation, wenn es eben so nicht möglich ist zu leben zieh aus. deine aussage hier macht wieder mal deutlich wie sehr man doch vom anderen erwartet das er was ändert anstelle sich mal selbst nach ner anderen lösung auf den weg macht.......

    liebe nici,

    ich würde dich gern in den arm nehmen und du darfst dann all deinen gefühlen freine lauf lassen....ich persönlich geniesse körperliche nähe besonders, es gibt mir sehr viel....wenn jemand weint bin ich gern bereit ihm trost zu spenden. :wink:

    ja, liebe yvonne, es tut einfach gut es laufen zu lassen. Ich denke ich war erst mal so unter stress und schock das es erst nicht ging. Doch nun ist auch das raus und ich fühl mich wieder befreit.....es sind noch ganz viele tränen zu vergiessen, ich denke wenn man die ruhe und die zeit hat, diese sich auch mal selbst verodnet und mal ganz entspannt ist kann es laufen...........das ist so wichtig!!!!

    einen guten Start in die woche....melanie

    guten morgen

    Zitat

    Als ich noch geliebt habe, wär mir garnicht in den Sinn gekommen, anzufangen iwas abzuwiegen. Es war gut so wie es war, es stand auch nicht zur Debatte ob Vertrauen da ist oder nicht, es war einfach da.

    eben, liebe ist ein gefühl.sie ist einfach da.was man daraus macht oder wie man miteinander mit der liebe umgeht ist doch die frage.ich denke auch, wenn man liebt gibt es keine kontrolle, nur vertrauen.kein abwiegen sondern ein geben und nehmen.kein erwarten......kein zwang...kein druck...kein festhalten..kein kontrollieren.da geht man so nicht miteinander um, wie wir es dann irgendwann durch unser co verhalten dann gelebt hatten, denn dann verschwindet das gefühl liebe ganz schnell wieder ins nichts.....

    was bleibt ist dann die abhängigkeit, die von uns eben fehlgedeutet wird und interpretiert als liebe.Das Gefühl dabei ist doch gar nicht mehr vorhanden, das merken wir wohl nicht vor lauter kontrollieren, festhalten , erwarten usw weil wir zwar spüren da stimmt was nicht, mir fehlt etwas, doch wir glauben der andere hat was damit zu tun und meinen der soll uns dieses gute angenehme Gefühl wieder herholen....das geht halt einfach so nicht!denn was nicht da ist ist nicht da.

    ich denke, diejenigen die sich gefangen haben, wo beide dahinter gekommen sind, das ihr leben in die eigenen hände gehört, sie sich der ganzen situation sellen und was für sich selbst tun wie zb entziehungskur oder therapie werden durch ihre ersten erfahrungen von eigenliebe erst mal wieder merken, was liebe eigendlich ist, wie es sich anfühlt. dann haben sie vielleicht nochmals die chance sich neu zu verlieben ineinander....es bedeutet denk ich immer erst einen neuen anfang zu machen....dazu ist es notwendig das beide an sich arbeiten und bereit sind dazu grundliegend was zu ändern.....und das was oben steht über bord zu schmeissen.....das ist denk ich mir aber ganz ganz schwierig

    so meine gedanken dazu
    lieben gruß melanie

    liebe weila,

    Zitat

    Die Abhängigkeit bin ich so losgeworden...aber die Liebe auch!

    unter diesen umständen fällt mir ne Frage ein die ichgern stelle: War es wirklich liebe?

    ich für mich konnte erkennen, das ich ihn nicht wirklich geliebt hatte.anfangs sicher schon, ich war verliebt. aber mit der abhängigkeit entwickelte sich die liebe nicht weiter, sie starb ab und wandelte sich in diese abhängigkeit, was ich einfach als liebe empfunden hatte.......lieben gruß melanie

    so,gestern abend war ichmit einigen befreundeten paaren unterwegs und wir hatten riesig spass gehabt....na ich halt allein unterwegs...wie eben immer und dann gegen später kam ein emozionaler ausbruch von mir. Ichmusste ziemlich weinen, wir waren gerade mitten in ner rieigen discotek. Meine Freunde waren sowas von lieb, namen mich in den arm untd trösteten mich, sie meinten, das ich es richtig gemacht habe, die Trennung gut für mich war und er eh nicht zu mir gepasst hätte....mann das war so schön, ich weinte weiter weil ich so gerührt war von so viel unterstützung....einfach schön...

    liebe nici,

    Zitat

    o ein Gefühl wie, werd ich dann trotzdem angenommen, galt ich doch bisher als die hilfbereite nici, die gute Freundin, die liebe Tochter,...
    wahrscheinlich erwartet es garkeiner von mir, nur ich seh mich so, achhh ja..mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

    ich trau den braten auch nicht so wirklich.
    Nein sagen fällt mir trotzdem nicht mehr so schwer wie anfangs, denn so wie du es oben beschrieben hast ging es mir auch. Vor allem weil mich keiner so kannte bekamen sie grosse Augen. Manche fanden es gut das ich endlich mal auf den Tisch klopfen konnte. Die kranken Personen um mich rum wollen es heute noch nicht hören und akzeptieren mein nein oftmals nicht und geben kontra. Da kommen die ganzen alten vorwürfe wieder an mich , die sie schon früher hatten. Das bringt mich nicht mehr ab weiter nein zu sagen, daran kann man erkennen wer gesunden Umgang pflegt und ein nein akzeptiert und wer einfach krank ist......Gute Übung mach weiter so und lass dich nicht wieder ins alte Muster pressen, weil du dem Braten nicht traust.....grins
    gruß melanie

    Liebe Gotti,

    oh weh, was les ich hier....bei mir auf arbeit hatte ich letztens auch einen schlaganfall miterlebt .das gehört leider mit zum altersabbau dazu meisst geht das ganze relativ harmlos ab....oh mann das wünsche ich mir für deinen vater das da nicht all zu viel bleibende einschränkungen beibehällt.....ich wünsche ihm gute besserung und dir ganz viel kraft das ganze durchzustehen....alles liebe melanie

    du sprichst hier wahre worte, es ist schwierig es umzusetzen. bei mir macht es allemal klick im köpfchen, ich weiss es ja. aber ich lass mich wieder und wieder auf solche menschen ein. inzwischen ist es aber so, ich bin zwar bereit meinen teil zu geben, merk ich aber ich geb zu viel oder es wird erwartet bin ich weg. liebe muss man sich nicht erarbeiten, die ist einfach da. ich bettel nicht mehr um liebe und anerkennung seit dem ich weiss wer ich bin, wie ich ticke, mich selbst annemhme und nicht mehr an mir zweifel. vor allem das ich mich selbst lieben kann und es mir selbst wert bin. dann geh ich aus solch kranken begegnungen raus und sag mir....nein mit mir nicht mehr, das ist vorbei!!!

    Liebes, du lernst jeden tag ein stück dazu und auch das wird bei dir mal der fall sein. Ich selbst bin erstaunt darüber wie gut es läuft, das wird dir auch mal passieren und du wirst an die zeit zurrückschauen und dir denken:mann war ich schräg drauf....lach....kopf hoch auch du kannst es schaffen wenn du willst.......

    Manchmal geht mir das auch so. Ich wünschte mir auch, das all das "fehlprogramierte" gelöscht werden könnte und "gesundprogrammiert" von jetzt auf nacher ersetzt werden könnte.....geht leider nicht aber eine so schöne vorstellung.....

    also den kopf nicht in den sand stecken und weiter machen.

    was du beschreibst ist genau dieses "kranke" denken....tut mir leid das jetzt so auf zu schreiben, ich hab das ja auch.

    Ich kapier das auch nur ganz ganz schwer und es dauert ne ganze weile bist es dann tatsächlich sitzt, es geht halt nur langsam vorwärts.

    Zitat

    Wenn gegenseitiges vertrauen da ist, respekt und liebe dann interessiert sich der eine für den anderen und frägt von sich aus, wenn was los ist. das funktioniert aber nur in einer gesunden beziehung.

    lass dir das mal auf der zunge zergehen....das ist der weg da raus!Für dich und deine zukünftigen beziehungen.....das ist gesund und darin kann man sich dann auch wirklich wohl fühlen. Gesund wohl fühlen......wie gesagt, dann spürt der eine das es dem anderen nicht gut geht, kommt von sich aus auf ihn zu frägt nach.

    du hast es schon richtig erkannt, es geht um geben und nehmen. Aber jeder gibt von sich aus und bekommt dann auch was zurrück ohne es zu erwarten, weil der andere gern gibt, von sich aus, man das erleben darf. Das geht automatisch, da muss man weder betteln noch erwarten, das funktioniert einfach....dann ist es kein kampf mehr um aufmerksamkeit und zuwendung sondern einfach ein zustand der sich von ganz allein aufrecht erhällt und man einfach nur geniessen kann.........

    es soll anscheinend gehen, schau bei aurora nach, da steht es geschrieben....auch bei Matthias klappt das ....also lass dich nicht entmutigen....ich weiss das ist so schwer das dauert aber es lohnt sich!

    Alles Liebe melanie

    Liebe desperateS,

    auch wenn es sich erschrecken anhört, es gab dir sicherheit, denn gewohnheit gibt sicherheit.

    was ich lese sind viele erwartungen die du an ihn hattest. erwartung das der andere funktioniert ist nicht gut. er hatte daran angeknüpft(hat ja sogar recht damit man soll vom anderen nicht erwarten, das er einem das Leben schön macht, dafür ist jeder selbst verantwortlich). Dadurch hat er dich in "der Hand" und begründet damit sein saufen (er macht das gleiche spilchen mit dir.....gibt dir die schuld).Das geschieht in einer Abhängigkeitsbeziehung.......

    ich wiederhol das so oft, jeder ist für seinleben, sein glück , seine zufriedenheit selbst verantwortlich.so viele menschen kenn ich, die meinen der andere hat einem was zu geben, der hat sich zu kümmern. das geht meisstens schief und geht mit vorwürfen einher, die da sind"du hast mir zu helfen, du bist mein partner".

    Wenn gegenseitiges vertrauen da ist, respekt und liebe dann interessiert sich der eine für den anderen und frägt von sich aus, wenn was los ist. das funktioniert aber nur in einer gesunden beziehung.

    wir cos haben das nie gelernt. für uns scheint dieses abhängigkeitsmuster so normal zu sein das wir uns dort sicher fühlen, das andere verunsichert eher, weil man das so nicht kennt. das hällt uns bei dem partenr.

    Das meine gedanken dazu
    melanie

    Lieber Mathias,

    Zitat

    + das is das besondere - das es bei dir (scheinbar) immer funktioniert - das gelernte umsetzen

    na, nicht übertreiben...lach es funktioniert fast immer....dann nicht wenn ich unkonzentriert bin oder was anders verstanden habe. Ich merk manchmal richtig "schwarze Löcher" da gehen Gedanken hin, die ich nicht kenne. Irgendwie komisch zu beschreiben aber manches kommt mir so unwirklich vor, wenn ich mit der Therapeutin spreche und sie erzählt was es so alles schöne geben kann. Meine Augen gehen meisst gross auf, ich schaue sie an und frag sie dann nachdem das ganze in meinem Kopf einfach in das Loch gefallen ist"kann das sein?" Ja es kann, es liegt an mir diese Löcher mit guten Erleben zu stopfen und die Verbindungen mit anderen zu erneuern.......harte Arbeit aber wenn dieser ganze schweizer Käs in meinem Köpfchen dann mal gestopft ist kann ich mich sicher zurrücklehnen und geniessen.....Ich meine schon es lohnt sich das anzugehen...

    also zumindest bin ich bestrebt danach und sicher habe zudem noch ne recht gute auffassungsgabe....noch...das Alter kommt da fängt das ganze wieder an Löchrig zu werden bis dahin möcht ich die gestopft haben die da sind....lach....

    Alles gute und lass du deinen Kopf nicht hängen, es wird selten so heiss gekocht wie es gegessen wird......mach dir einen schönen Abend mit nem heissen Tee in der Hand und der Gutesten im Arm....
    Alles Liebe Melanie

    lieber Mathias,

    Gewaltfreie Kommunikation, ein Buch das ich gelesen habe ist ne tolle Sache. Schwierig aber das immer umzusetzen. In Ruhe und Harmonie ganz einfach....wenn dann aber die Emmotionen hochkochen gehts dann doch daneben....Wut und Ärger machen es einem schwierig . Meine Therapeutin meint immer"Melanie lass es raus, es ist ungesund es in sich zu behalten" Recht hat sie und ein oder zweimal im Jahr auf den Tisch zu kloppen oder sich auch mal daneben zu benehmen ist SSSSSSOOOOOOOO menschlich....Matthias, sei einfach Mensch und verzeih dir diesen Ausrutscher,perfekte Menschen gibt es nicht....

    Einmal lieb über den Kopf gestreichelt....lieber Grüsse Melanie

    Hallo und guten Morgen,

    ich denke co ist es , wenn man trotzt aller Abmachungen die man miteinander trifft trotzdem bei einem Alkoholkranken bleibt. Wenn man liebe verwechselt mit abhängigkeit. Wenn man als Co sich blenden lässt, sich anlügen lässt, sich aushalten lässt und dabei sich selbst vergisst.Co verhalten seh ich dann wenn man sagt, ich seh noch ne chance, wenn es sich etwas ändert und die veränderung nicht eintrifft und der co dann trotzdem bleibt........vor allem dann, wenn der co dann auf das verhalten damit reagiert mit vorwürfen "ich hab dir doch die chance gegeben" und den anderen damit dafür verantwortlich macht, das man sich dann schlecht fühlt. Auch anderstrum so, der Akloholkranke reagiert ja dann auch darauf indem er sein Suff dann begründet, entweder damit, das er dem Co die Schuld gibt, das er zu viel Kontrolle auf ihn ausübet oder das er zu viel Druck ausübt......ich glaube das ist das wesendlich begründet warum hier über Chance geben das ganze so gesehen wird, da sprechen viele hier eben aus diesen Erfahrungen herraus.Ich kenn diese auch nur zu gut, hatte ich damals meinem Ex auch Ultimaten gestellt, Chancen gegeben, Verträge abgeschlossen und bin doch bei ihm geblieben, hab mich blenden lassen, anlügen lassen. Früher oder später waren wir beide wieder im alten Muster....er säuft und ich leide und gebe ihm kontra, er säuft weiter weil er sich dadurch schlecht fühlte usw.....der Teufelskreis eben......ihm die Verantwortung für mein leiden zu geben und auch anderstrum.

    Ich denke seit ich bei mir bin und inzwischen auch leben darf, das ich selbst für mich verantwortlich bin wie gut oder wie schlecht ich lebe wird mir das was mal war immer mehr bewusst.....vielleicht will man deswegen auch keinem mehr Chancen geben....ich weiss es nicht warum das hier so wogen schmeisst, ja auch bei mir, da ich hier schreibe.....ich bin immernoch dem Meinung es geht nicht um die Chancen, es geht um das Geben......man dart sich einem Akloholiker nicht hergeben.....nicht als Co und auch nicht wenn man nicht Co ist....keiner darf sich einem anderen geben....das ist dann unabhängigkeit und ein ganz ganz anderes Thema......

    Hallo

    Zitat

    das beste is das du das gelernte anwendest

    was macht eine Therapie sinn, wennman da rausgeht und das was man dort gelernt hat, erfahren hat nicht umsetzen kann? Wenn man das nicht im Leben umsetzt und sich darauf einlässt? Was bringt einem Therapie, dann kann ich es ja gleich sein lassen.....Nein, ich WILL das und spüre wie gut es mir tut mich darauf einzulassen. Eifrig bin ich bestrebt auch umzusetzen, es ins Leben einzubinden. Es ist hilfreich und gut, unbequem manchmal und anstrengend. Doch es lohnt sich allemal.....ich meine man merkt es ja auch inzwischen.....ich zumindest kann es als positives in meinem Leben verbuchen....ist doch spitze!!!!!

    Liebe Aurora,

    für mich seit ihr genau das Beispiel dafür was ich im Tread "Chance geben geht das?" geschrieben habe. Ich bin mir sicher das geht, solange eben BEIDE sich bewusst sind, das sie selbst Verantwortung für sich haben. Ich denke auch, das ihr viel respekt voreinander habt, jerde achtsam ist auf sich selbst schaut. Positives denken gehört dazu und ein ganzes Stück Mut. Keiner weiss was morgen kommt, wir lernen ja im heute zu leben und diesen Tag zentral zu geniessen. Ich glaube ihr habt einfach ne gute Ebene gefunden, beide wiessen wohin sie wollen. Beide habt ihr etwas schreckliches durchmachen müssen und jeder weiss das er das so nie wieder leben will. Das ist ne Basis auf die man bauen darf, kann und ich denke ein gutes Fundament.Auch ist sich jeder denk ich mir in klaren das könnte sich ändern.

    Ihr seid für mich das Beispiel das ich als Co auch die Möglichkeit habe einem Trockenen Akloholiker zu begegnen und auch darin eine Chance liegt darauf was aufzubauen. Vielleicht sogar die Chance, denn ich merke wieder, das es für mich wichtig ist, das Alkohol trinkende Menschen um mich rum zwar leben. Doch ich selbst in einer Beziehung nicht weiter haben möchte, weil ich selbst der Gefahr ins Auge schaue, das derjenige unter umständen bei einen vermehrten Konsum von Alkohol auch ziemlich schnell abrutschen kann. Ich dachte bei mir, das ich da drüber stehen könnte, doch jetzt im nachhinein merke ich auch, das diese Thema mich nicht losslässt, das ich so sensibel bin zu merken da hat einer ein Problem und die ersten Anzeichen und ich desswegen auch jetzt froh bin aus der Beziehung wieder draussen zu sein.....Auch das hatte was mit meinen Angstzuständen zu tun, habe ich bemerkt, mein Partner trinkt bei jedem zusammentreffen gut und gerne, steht dazu und als ich ihn erzählte, das mein Ex ein Akloholiker ist,hielt er mir vor, das ich ihn hätte doch einfach trinken lassen sollen. Er hat ne verquerte Einstellung zum Alkohol obwohl es nicht viel war was er gertunken hat aber die Einstellung dazu gab mir sehr zu denken.Ich merke auch, das es nicht die Menge ist die jemand trinkt. Es ist die Art und weise wie jemand schleichend anfängt kontrolle über den anderen zu bekommen........Genug jetzt ....ich schicke liebe Grüsse nach Berlin und wünsch euch ein wunderschönes Wochenende
    melanie

    Guten Morgen Matthias,

    ich hoffe dir schmeckt dein kaffee heute morgen? Lach....

    Solche Momente kann ich inzwischen auch ganz dolle geniessen, einfach nur sein und Spass haben. Ich bin so froh darüber das diese schlimmen Zeiten vorüber sind, mein Leben weitestgehend im Griff habe und nicht Tag täglich dieses grübeln und dieses im Kreis drehen (Gehirnwichsen)und nicht mehr aufhören können habe. Mann wenn ich darüber nachdenke wie schlimm es mir schon gegangen ist und diese Zeit nochmal hoch hole schaudert es mir und es läuft mir eiskalt den Rücken runter.Ich war damals wirklich weit weit weg von mir, so weit weg das ich Bildlich gesehen irgendwie neben mir stand und mich anschauen konnte. Zudem so negativ zu mir, weiss ich heut nicht mehr was in mich gefahren ist mich dauernd nur runter zu machen.So schlimm, ständig den Trähnen nahe und mit dem Gefühl selbst nichts wert zu sein und schuld dafür zu haben.

    Hier im Forum, als auch wäärend der Therapie hab ich von vielen gelesen denen es ähnlich gegangensein muss. Zudem Konnte ich wärend der Therapie endlich erleben wie es mir gelang mein innerstes Kind in den Arm zu nehmen und zu trösten.Diese kleine zarte fast schon püppchenhafte Erscheinung musste früh schon so viel aushalten.

    In der letzten Sitzung erzählte ich wieder von mir als Kind. Damals stritten die Eltern nur noch, es war für mich Horror, Tassen Teller Mehtüten Besteck flogen durch die Gegend, meine Mutter hatte sich nicht im Griff. Einmal riss sie die Türe aus der Verankerung.Ich fühlte mich schuldig, räumte hinterher alles auf um es wiedrgut zu machen. Die Scherben schmiss ich weg in der Hoffnung es hört auf.Ich konnte tun und lassen was ich wollte meine Mutter war nur böse mit mir, gab mir dauernd die Schuld das es so chaotisch aussah,machte mich runter was für ein schlimmes Kind ich sei.Sie schlug mir ins Gesicht, sobalt ich nicht funktionierte.Oft sass ich am Fenster und streckte die Beine raus, ich wollte das es aufhört, ich wollte endlich Ruhe haben und wäre am liebsten gesprungen.....nur die Angst vor dem Schmerz beim Sterben hielt mich zurrück....dann schrie ich los, laut damit alle meinen Schmerz hörten, ich schrie doch alle schauten mich an, dachten ich sei verrückt, keiner half mir und ich war einfach nur dem ganzen hilflos ausgeliefert.Wenn ich dann wieder runter kam, sass meine Mutter meisst voll stock besoffen da und schaute ins leere..........damals schon war es Grundgelegt worden, das ich als Erwachsene durch die Diagnose Krebs und die Aussage nur noch ein Jahr zu leben in diese Ebene zurrückgefallen bin.Dorthin muss ich zurrück, da liegt mein Schmerz, meine Angst,meine Panik. Das ist der Grund warum es mir so schwer fällt hilfe zu holen, warum ich fremden Menschen zwar ein Stückweit vertrauen kann, doch immer mit nem "Plan B" in der Tasche rumlaufe.Ich weiss das ich mich nie wirklich auf jemand verlassen konnte, ich war allein dem ganzen ausgeliefert. Szenen wie diese beschreiben gut mein Leid.

    Heute darf ich darüber reden, kann es aufschreiben und es tut so gut es zu tun.Ich versteh meine Eltern nicht.Ich spreche von mir als Mutter die ihre Kinder liebt und ihnen das alles gibt, geben kann weil es mir Freude macht. Sie zu lieben, sie in den Arm zu nehmen, sie trösten, für sie dastehen für sie zu kämpfen, sie stark zu machen, ihnen sensibilität zu vermitteln...einfach für sie da zu sein ohne wenn und aber...mein e Güte es ist so was herrlich schönes Kinder zu haben und ihnen das geben zu dürfen.....Ich versteh meine Eltern nicht....das sie das nicht konnten.............das macht mich traurig und zugleich wütend.Wie können Erwachsene Menschen so unveratwortlich sein und ihren Kindern so viel leid antun?

    So in der Therapie hab ich gelernt das ich mich zeitweise auf solches einlassen soll, doch dann am Ende wieder mit nem guten Gefühl rausgehen soll. Geb ich mir jetzt auch wieder, dieses gute Gefühl. Matthias, mein Kaffee schmeckt herrlich heute morgen!!!!!!!! :lol: