Beiträge von Melinak

    Hallo zusammen,

    na ich bin schon mal gespannt wie das alles weitergeht. Ich fahr fleissig weiter mit dem Auto. Es macht mir nur nochmulmiges Gefühl aber so richtige Attaken sind grad nimmer unterwegs. Das ist jetzt.

    Mit meinem Freund lief es die letzten Tage etwas schwieriger, weil ich merke ich bin an nem Punkt wo ich bisher immer dafongelaufen bin. Jeder noch so kleine Zweifel bringt mich wieder in dieses verdammte "Hab Acht" wenn auch wirklich kein Grund besteht.Ja, es hat die rosarote Brille ausgedient, bin wieder bei mir und schon geht es los, das Geeier. Ich merks ja grad selber, ich tu mir wieder nichts gutes. Laufen lassen irgendwie sobalt Emmozionen dabei sind fällt mir das immernoch sehr schwer.Doch bin ich mit ihm zusammen haben wir so viel schönes zu reden, zu machen, so viel Gemeinsamkeiten. Es ist so schön wenn wir Zeit miteinander verbringen und da kann ich mich auch wunderbar fallen lassen......nur wenn wir nicht zusammen sind habe ich die Angst er könnte sich anders entscheiden und mich einfach stehen lassen, ohne das ich weiss was ich gemacht habe.

    Puh es ist nicht leicht das Leben........aber es ist schön, das habe ich zum Glück gefunden......ich werde da nicht aufgeben.

    Alles Liebe melanie

    Hallo Insecure,

    Deine Zweifel waren und sind berechtigt. Dein Vater scheint ein Alkoholproblem zu haben. Deine Stiefmutter mit ihm. Ich denke aber das du dich aus deren Beziehung zueinander raushalten musst. Du wirst dich nicht gegen ihn mit deiner Stifmutter verbinden können. Mein Vater hat sich generell gegen mich gestellt wenn ich das Thema Akloholikerin mit meiner Mutter angesprochen hatte. Schon war ich für beide die Böse und mir tat es unheimlich weh. Die beiden haben eine sehr enge Verbindung zueinander. Eventuell auch eine gewisse Abhängigkeit , das wird dir nur schaden wenn du anfängst alle gegeneinander aufzuspielen, du wirst verlieren.

    Wenn du nicht ausziehen magst weil du momentan wieder einwenig Ruhe hast und das ganze dann ja immer harmloser erlebt wird, als in den Zeiten, wo er/ sie heftig trinkt dann finde wenigstens etwas für dich. Ich war viel draussen, bei Freunden und mit Freunden unterwegs. Das würde ich dir auch ganz arg ans Herz legen, denn jeh mehr du dich jetzt um deine Eltern kümmerst wirst du dich selbst vergessen und deine Freunde und dein eigenens soziales Leben geht mit ihnen zusammen den Bach runter.Willst du das?

    Ich und meine Mutter hatten es so weit gebracht dass ich schlussendlich keine Freunde mehr hatte , nur noch sie zum Reden. Immer mehr schien ich darin gefangen ihr helfen zu wollen/müssen. Immer weniger von mir selbst blieb dabei übrig, weil ihre Ansprüche an vorderster Stelle lagen. Weil ich versuchte ihr alles schön zu machen, ihr das Leben schön zu gestalten und dachte ich würde ihr dazu das Wohlbefinden geben und sie braucht dann nicht mehr trinken. Am Schluss war ich immer mehr geschafft, meine drei Kinder, den eigenen Haushalt als Alleinerziehende und ihren Haushalt.Zudem arbeite ich noch.Mein Ex_Mann ist auch Alkoholiker, von dem trennte ich mich. So bin ich gerannt und gerannt, sie wollte immer mehr, mehr ,mehr ihr langte nichts und war mit nichts zufrieden. Dankbarkeit fehl am Platz, nur Aufforderungen ihren Komandos die sie vom Sofa aus gab zu entsprechen.Ich war schon Jahrelang ausgezogen gewesen hatte mit ihrem Müll nichts zu tun.Da merkte ich wie sehr einem so eine Abhängigkeit selbst kaputt macht und bin ausgestiegen, indem ich anfing NEIN zu sagen.........Ich lebe heut endlich wieder glücklich und entspannt mit meinen drei Kindern.Habe meinen Haushalt und mein Leben. Von ihr will ich nichts mehr wissen, weil es einfach nichts bringt. Selbst wenn sie weiter saufen will, lass ich sie, ich bin ausgestiegen um mir zu helfen und nicht in der Hoffnung damit was bei ihr zu bewirken. Wenn du diesen Unterschied dann sehen kannst bist du selbständig und frei...........
    Liben gruß melanie

    Liebe Monty

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    was hälst du davon im JETZT und HIER zu leben??

    Das Leben im Jetzt gelingt mir GANZ oft. Doch zB heute hatte ich ein Erlebnis, was mir immer wieder klar macht, das mein Kopf doch schon einige Meter vor dem Gefühl einhergeht. Ich sitze im Bus und rieche einen Mann, der stinkt ganz dolle und ich bekomme Angst......da hängt ganz viel noch hinterher.Da kann ich eben meinem Kopf sagen, der Mann tut mir nichts, es ist heute im hier und jetzt.Dennoch ist die Angst da.Sie verschwindet wieder, klar, es wäre einfach schöner wenn solche Ereignisse mich nicht mehr so triggern würden..........Ich gerate ja nicht in Panik oder mache irgendwas, dennoch erlebe ich es im hier und heute.Das irgendwann nicht mehr zu haben wäre einfach schöner und entspannter........wenn nicht werde ich mit solchen Erlebnissen wohl leben müssen und sicher werden Ängste weniger wenn ich merke nicht jeder Mensch der einen bestimmten Geruch hat, hat mit mir was zu tun. Ich weiss es ja auch nicht wie ich sowas steuern soll.Darum mach ich ja diese Angsttherapie und hoffe da wird sich was auch auf dieser Ebene ändern.Das ist mein grösster Wunsch!...........Alles Liebe melanie

    Liebe insecure,

    Zitat

    Ich habe noch mal versucht mit ihm zu reden, zusammen mit einem Freund von mir der meinen Vater auch schon viele Jahre kennt und selbst vor 2 Jahren Alkoholiker war...

    Na dann kann dir ja der Freund deines Vaters bestätigen, dass reden nichts bringt. Er müsste es am besten wissen.

    Das dein Vater dich raussmeissen möchte ist vielleicht auch ein Zeichen, das er dich schützen möchte. Ich denke auch, du bist in einem Alter wo du dich selbständig machen kannst. Ich selbst bin damals mit 16 zu meinen Freund gezogen und habe dort eine wunderbare Familie kennen gelernt und erleben dürfen wie es ist, wenn Familie "normal" funktioniert. Es gibt Wege die du gehen kannst. Such sie dir.Der beste ist, das du raus gehst und dein eigenes leben in die Hand nimmst!

    Alles Liebe melanie

    Liebes

    Zitat

    aber wenn du doch damals auch ausgezogen bist und es hat nichts geändert, warum soll es dann bei mir funktionieren?

    Es wird nichts funktionieren.Du kannst auch hier nicht erwarten irgendeinen Einfluss auf ihn zu nehmen.Er wird weiter machen oder auch nicht.
    ABER: DU hast damit endlich für dich den NOTWENDIGEN Abstand und musst dir nicht Tag täglich reinziehen, wie dein Vater säuft und das bringt DEINER Seele einfach wesendlich mehr Entspannung.

    Es ist einfach so, dass jeh länger du da "mitmachst" indem du glaubst ihm helfen zu können dass du immer mehr in die Rolle der Co_Abhängigen rutscht.Helfen um jeden Preis auch wenn man selbst daran zu grunde geht. Einem Alkoholiker kannst du nicht helfen.Du kannst dir selbst helfen in dem duAbstand bekommst und anfängst unabhängig von dem was dein Vater macht ein eigenes Leben aufbaust.Du darfs ja schliesslich gehen, bist alt genug und zudem darfst du ein glückliches Leben haben.

    Das ist wichtig!!!!!

    Liebes Grüßle Melanie

    Liebes,

    das dein Vater immer für dich da war bedeutet nicht gleich, dass du automatisch eine Verpflichtung hast das selbe für ihn zu machen. Ich spreche jetzt als Mutter zu dir.Ich erwarte von meinen Kindern nichts. Was ich ihnen gebe ist für mich als Mutter selbstverständlich, das gebe ich gern weil ich sie liebe. Dafon darfst du dich frei machen.

    Natürlich liebst du deinen Vater auch. Leider hat er sich dafür entschieden sich dem Alkohol zuzuwenden und da muss er selbst erkennen, das es für ihn schädlich ist. Wenn du ihn liebst dann musst du ihn loslassen. Aus liebe sich lösen. Du kannst nichts tun!

    Ich denke auch, es gibt für so junge Menschen Beratungsstellen zu denen du gehen kannst. Es gibt extra für solche Fälle Gelder die du beantragen kannst. Zieh da aus, es schadet dir nur weiter in dieser Situation zu leben. Weil ich das Gefühl habe, dass du dich sonnst viel zu sehr da reinhängst. Ich dachte damals auch, ich könnte mit viel reden und durch meine Energie schaffen, das sich was ändert. Nichts hat sich geändet, ausser das ich selbst irgendwann auf der Nase lag und nicht mehr konnte!

    Es liegen Jahrzente dazwischen, meine Mutter erkennt bis heute nicht was sie sich antut.Viel zu oft versprach sie aufzuhören. Bei jedem kleinsten Anlass der irgendwelche Emmozionen hochholte fing sie wieder an,schlimmer als vorher. Sie lebt , nein ,sie vegitiert heute vor sich hin........nicht mehr mein Thema, ich lass sie........es tat richtig weh mich zu lösen doch nach dem ich es geschafft habe fühle ich mich enlich frei!!!!!!es lohnt sich!

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo zusammen.

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    Sie kommen einem manchmal wie böse Schatten vor, aber wenn Du genau hinsiehst, haben sie nichst Böses ansich, sie sind nur Deine Wachsamkeit gegenüber Dir selber. Also auch sie annehmen als was Positives. Auch sie haben den Ordner "gut gemeistert" gefüllt.

    Ja, ich bin dabei die "bösen Schatten" der Vergangenheit in "gute Schatten" der Gegenward umzuwandeln.....es gelingt ....nicht immer aber immer öfter und das macht mir Mut da weiter zu machen wo ich bin........

    Ich merke wie überrascht ich doch über mich selbst sein kann. Auch das ich ab und an über mich lachen kann tut mir gut. Das ist auch ein gutes Zeichen. Ich bin nicht mehr so verbissen, möchte auch weder alles perfekt machen und kann mich endlich von meiner ganzen menschlichen Seite erleben. Das tut so gut. So viel ich die letzte Zeit weinte, berechtigter Weise, so viel kann ich wieder lachen. Glücklich sein genau so wie das ich auch mal traurig bin, wenn altes wieder mal hoch kommt. Ist wohl noch ne Menge da, von dem ich nicht weiss.Auch das kann kommen. Ich bin bereit weil ich merke daas ich mich einpendel. Sowohl als auch, erleben, wharnehmen Leben..........Angst und Entspannung...ähnliche Gefühle. Beides spür ich, werde wohl noch lernen was was ist...ich weiss ich kann sie noch nicht richtig einordnen.Doch das ist auch vollkommen in Ordnung ich werde nach und nach dieses Erleben abspeichern, neu sortieren.Alles braucht einfach nur Zeit.......die habe ich ja.....
    Alles Liebe an euch alle
    Melanie

    Die Frage danach ob ich mir mein Glück nicht gönne habe ich als Kritik aufgefasst.Ich war im alten Muster unterwegs und habe es falsch verstanden gehabt. Sowas bringt mich nach wie vor ins wanken.Doch ich kann ihn heute verstehen und dazu die Antwort bringen.

    Ja, ich gönne mir mein Glück.Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher und skeptisch ob das Glück an meiner Seite bleibt oder ob das Schiksal nicht wieder einen Schlag für mich bereit hällt......das ist meine Angst die ich habe......Mein erleben ist einfach bisher so gewesen, dann wenns schön war kam irgendwas schreckliches dazwischen, schlimmer noch im empfinden als das Glück es mir brachte. Ich will lernen Abstand dazu bekommen, mich von diesen Erlebnissen nicht verhindern lassen mein Glück zu leben.....Gönnen, das tu ich mir, das Glück und das ist sie, die Chance da raus zu kommen.........

    Liebe insecure,

    ich denke wenn du vertrauen zu deinen Freunden hast kannst du auch darüber reden. Solltest du deinen Freund erst neu kennen ist das ganz normal das du da noch nicht reden magst. Aber versuche nicht es zu verheimlichen, du musst ja dazu nicht viel sagen. Es langt der Satz, das der Vater ein Problem hat. Ich bin auch frisch zuisammen und habe meinem Freund auch ncht alles erzählt. Denn ich möchte ihm das alles erst einmal nicht zumuten. Doch ich meine mit der Zeit kommt auch das.Inzwischen hat er meine Mutter gesehen und es ist ok gewesen, das ich das so angedeutet hatte.

    Wie du dier helfen kannst?

    Ich verstehe dich vollkommen. Auch meine Mutter ist nüchtern eine tolle Frau.Sie war auch nicht immer eine schlimme Mutter. Nur leider haben die Szenen in denen sie eben nicht so toll gewesen sind in mir etwas grundgelegt, was jetzt erst jahrzente später hoch gekommen ist. Dafor kannst du dich schützen indem du deine Gedanken mehr auf dich lenkst alls auf deinen Vater.Akzeptieren ist ein grosser Schritt dahin und auch verzeihen bringt einem wieder zu sich. Helfen wirst du deinem Vater nicht. Das wirst du akzeptieren müssen und bleib dir dessen bewusst das er krank ist und diese Krankheit ganz bestimmte Verhaltensregeln braucht um selbst nicht mit krank zu werden.Schütze dich und bau dir so jung wie du bist ein ganz eigenes unabhängiges Leben auf. Konzenriere dich wieder auf deine Ausbildung usw..........ich weiss es ist schwer.....lesen bringt auch viel Klarheit wie Linde dies auch schon schrieb.Informier dich.

    Lieben gruß melanie

    Hallo,

    auch von mir ein herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!!!

    Ich schliesse mich all dem an was schon geschrieben steht. Du musst dich zudem nicht schämen oder gar verheimlichen was dein Vater tut. Nicht vor deinen Freunden, vor niemanden, denn das bist nicht du die Trinkt, es ist er!!!!!!!

    Mir tat es immer gut und auch ich war 16 Jahre alt als ich das erste mal realisierte das meine Mutter Alkoholikerin ist. Ich habe eine lange Co_Abhängigen Geschichte hinter mir. Darum finde ich es wichtig, das du es JETZT schaffst mehr auf dich zu achten, für dich zu sorgen und deinem Vater da nicht weiter nachhängst.

    Schwer ich weiss. Aber tu dir selbst einen Gefallen damit, bleib offen und spreche das Thema bei deinen Freunden, Freundinnen an.Ich habe einen Sohn in deinem alter auch ihm empfele ich über seine Oma offen zu reden, auch über seinen Vater (Alkoholiker). Es wird hier und heute nichts mehr heimlich gemacht.Das tut uns allen nur gut!

    Lieben gruß melanie

    Liebe Sisu,

    ich habe das selbe Dilema mit meinen Eltern. Da ich zudem noch Co Abhängige bin musste ich versuchen erst mal zur Ruhe zu kommen. Das bedeutete für mich erst mal Rückzug und zu mir finden. Ich denke das hast du für dich auch schon herausgefunden.

    Das du ihnen einen Brief schreiben möchtest finde ich gut. Dann hast du deinen Standpunkt vermittelt. Erwarten kannst du trotzdem nichts. Erst wenn du siehst, das DU deine Distance aufgebaut hast, für dich und das Leben deiner Eltern in deren Verantwortung liegt kannst du langsam Schritt für Schritt auf sie zugehen.

    Wie Mr.Hardcore es schreibt ist es das Optimale, so oder so ähnlich kann ich es inzwischen auch halten........Ich merke es auch so langsam, sie sind meine Eltern und ich kann sie inzwischen auch wieder als solche Lieben....doch das war ein harter und anstrengender Weg für mich.......
    Alles Liebe melanie

    Hallo zusammen und einen guten Abend,

    Zitat

    Da würde ich mich auch freuen!
    Du kannst stolz auf Dich sein. Denn diese Gelassenheit wird Dir helfen Dich selber langsam immer stärker zu fühlen!

    Danke Yvonne, ich glaube fest daran........nein ich geh noch weiter....ich bin überzäugt dafpon das sich solch positive Erlebnisse das Leben verändern und festigen......damit wächst dann auch die innere Stärke wieder......


    Heute bin ich mit dem Auto unterwegs gewesen(mich hielt es nämlich nicht ab das Auto am nächsten Tag wieder zu holen!:-))

    Vorne links ist der Reifen geplatzt, ich bin erst so erschrocken....doch habe das ganze gut gemeistert und bin gleich in den nächsten Waldweg rein gefahren. Ein lieber Bekannter hat mir dann den Reifen gewechselt gehabt....Ich merke schon länger das was nicht in Ordnung ist ich ja dauernd Angstattacken beim Autofahren habe....ja und das habe ich jetzt unter"gut gemeistert" nochmals abgespeichert.....grins......
    Liebe Grüße an euch alle.......Melanie

    Hallo Aurora,

    ihr seid sicher ein total süsses Paar und wer euch zusamen sieht wird eure Ausstrahlung sicher spüren!!!!!!!Da bin ich mir sicher!!!!!

    Auch vonmir ein heile Seegenpusterle.........

    Liebe grüße melanie

    Gestern hatte ich mal ein positives Erlebnis für mich. Die Begegnung mit meiner Mutter. Ich wollte das Auto ,sie wollte unbedingt mitfahren. Ich sagte ihr, das Auto wäre voll besetzt das ginge nicht. "Dann bin ich jetzt auch mal sauer auf dich und du bekommst es nicht" so oder ähnlich sagte sie mir voller Wut und Zorn darüber. Ich selbst drehte mich um und meinte in aller Ruhe,"Na dann, da kann ich jetzt auch nichts machen" und bin in aller Ruhe rausgegangen. Mit dem Moped bin ich dann los, das Wichtigste besorgen und sagte mir...."Mensch Melanie, das hast du jetzt gut gemeistert"

    Das hatte mich weder geärget, noch irgendwas mit mir gemacht. Das freut mich heute noch sooo sehr.........

    Melanie

    Hallo zusammen,

    ihr habt ja sooo recht damit.Ich sollte echt zulangen und was dann kommt das kommt. Sich darauf vorzubereiten nützt eh nichts, es kommt ja eh 1. anderst als man denkt.

    Praxis und Theorie sind immer zwei paar Stifel. Auch das weiss ich. Ich kann noch so viel Wissen aneignen, mich reinlesen und erklären warum weshalb was wiso so ist. Ist ja auch meine Sprache, es zu LEBEN ist dann das was wesendlich schwieriger ist.Es ist wichtig es zu leben mit all dem was kommt.Es kommt wie es kommt, es ist niemals berechenbar, niemals vorhersehbar.Darum sollte ich es auch weiter einfach tun. Mir tut das echt gut.Auch merk ich das ich es immer mehr schaffe auch wenn ich noch etwas zögerlich und zurrückhaltend bin......aber mit der Zeit kommt auch das, mit einer gewissen Sicherheit und Stabilität. Ich lass den Kopf nicht hängen.......Werde auf mich aufpassen aber nicht ausbremsen.........Alles Liebe und ich freu mich das ihr so emsig hier bei mir seid!!!!!!!!

    Melanie.

    Liebe Monty,

    Zitat


    Ich finde das enorm wichtig und daran erkennt man auch, wie toll deine kleine Familie funktioniert.

    Das ist das Fundamet auf dem sie dann später bauen dürfen.Mir ist das soooo wichtig, enorm wichtig.Hab das meinem kleinen auch so gesagt:Das ich immer für sie da bin, egal was ist, sie können zu mir kommen. Wir werden immer eine Lösung finden die für alle angenehm ist.Das ich selbst niemals erfahren durfte wie schön das sein kann wenn ein Kind sich mal fallen lassen darf und weiss da ist eine Mutter da die es auffängt...immer...und diese Efahrung mich dazu gebracht hat eben genau das was mir fehlte meinen eigenen Kindern zu geben. Ich durfte lernen.

    Zitat


    Das deine Ängste immer wieder hoch kommen ist vollkommen klar...du hast so viel Leid erfahren, dass man erst einmal wieder lernen muss zu vertrauen...lernen muss Liebe die man auf einmal bekommt auch wieder annehmen kann

    Ich kann sie annehmen.Nur sind eben Erfahrungen da,Menschen um mich rum die eben das ausgenutzt haben.Ich wurde dafür mehr oder weniger gestraft das ich liebte, denn meine Liebe wurde missbraucht.Das ich immernoch diese Angst habe ist verständlich.Das verzeih ich mir ja selbst.

    Liebe Nici

    Szenen habe ich genug die diesen Süssigkeitenschrank ähnlich sind. Nicht nur als Kind wurden mir solche schönen wunderbaren Aussichten vor die Nase gehalten um im selbigen Moment die Tür vor der Nase zugeschlangen zu bekommen, nochbefor ich zulangen konnte.Am besten mit der Aussage"Lang ruhig zu" um dann richtig auf die Finger zu schlagen"du böses Kind was fällt dir ein, mach erst was ich dir sage und dann kanst du was haben".Bekommen habe ich noch nicht einmal ein Bonbon weil das was ich tat eh nicht gut genug war.Mein Vater war ähnlich unterwegs.Ich durfte als Tochter immer mitkommen um meine Mutter zu ersetzen.Oft war ich nur dabei gewesen, das er dann all den Kolegen und Bekannten erzählen konnte was für ein furchbares Kind ich sei, wie schlimm ich wäre, nicht gut genug für ihn.Das schmerzte und hielt mich an immer gut sein zu wollen.....vergebene Liebesmühe......bis heute bin ich nicht gut genug.....

    Ich versteh meine Eltern heut noch nicht warum sie das so machten.Macht auszuübern und sich dabei gut zu fühlen?Ich halte heute dafon nichts und spüre da mehr oder weniger Sadissmuss........Machtgehabe........sich gut zu fühlen wenn man den gegenüber klein macht....

    Das macht heute noch dies Urangst wenn ich zb das Auto hole oder neme...ich habe es nie anders erfahren gehabt...ihre Launen waren so unberechenbar ich konnte mich auf nichts verlassen, nur darauf, das irgendwas passieren wird das mir weh tut.Darum langte ich irgendwann nicht mehr zu und dachte nur"Wie blöd ist das denn?"

    Ja, man übernimmt was, man nimmt es auf und lebt es.Es ist die Urprägung, der Grundbaustein auf dem das Leben gebaut wurde.Schwer da was zu wechseln ohne dabei das darauf aufgebaute Leben noch zu halten. Am besten man reisst vieles ab. Einiges bleibt sogar stehen, denn auch positive Prägung nehm ich zum Glück ja auch mit.

    Zurück zum Süssigkeitenschrank. Ich lange da nicht einfach so rein ohne das ich dabei einen heiden Respekt habe. Doch inzwischen versuche ich es wieder............

    Sich was gönnen, oh das tu ich.Ich gönne mir meine Pausen, meine schönen Erlebnisse.Ich gönne mir mal eine schöne Klammotte , ein Eis das ausserhalb meines Bugets steht.Oft genug schaffe ich das......schon viel finde ich ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.......lediglich das Vertrauen von aussen kommende Reaktionen die mich daran hindern könnten dies zu tun haben manchmal einen Einfluss auf mich.Dieser Angst zu begegnen ist gerade mein Theam das mich beschäftigt. Dabei fange ich aber nicht an meiner früheren Leidenschaft der Gehirnwichserei nachzugehen. Ich kann es damit erklären was ich oben geschrieben habe. Da kreise ich nicht mehr, das habe ich angenommen, dafon weiss ich und daran arbeite ich. Denn es sind wenige Menschen so drauf wie meine Eltern, viele die mir den Schrank öffnen und mich ohne Erwartungen an mich auch mit Genuss reinlangen lassen. Das werde ich sicher mehr und mehr erleben.

    Zitat

    Kleene...lass dir Zeit und du wirst sehen, dass die Zukunft noch sehr viel schönes mit dir/euch vor hat.

    Ich werde mir diese Zeit lassen, es wird sich sicher einpendeln.Ich merke ja das in mir das hin und her etwas bewegt. Ich habe inzwischen dieses gute Gefühl der Entspanntheit als auch die Angst. Beides pendelt sich aus, ich denke auch, das es einfach Zeit braucht bis das Pendel sich so bewegt, das ich beides wieder als Teil meines Lebens annehmen kann.Das weder das eine noch das andere diese Dominanz hat.Etwas Gutes hat sie ja, diese Angst: Sie zeigt mir auf das ich mal wieder mehr zu mir selbst kommen sollte..........

    Alles Liebe Melanie

    Lieber Matthias,

    Zitat

    kannst dus als angebot sehe als helfende hand endlich mit diesem problem aufzuräumen - endgültig?


    Das ist eine sehr berechtigte Frage. Mit dem Kopf ja. Ich bin mir ja der ganzen Situation im Kopf klar. Aber die ganze emmozionale Ebene hinkt einfach hinterher.Mich trifft sowas immernoch.Mein Kopf schafft es zwar mich zu bremsen, doch die ganze andere Ebene hat einfach noch Babyschuhe an...Da fühl ich mich wieder zurrückversetzt und schon gehs los. Der Weg da raus geht wohl nur über den Kopf und der Tatsache mich diesen Situationen zu stellen, ins Gespräch zu gehen und eventuell eine positive helfende Hand da zu bekommen. Erfahrung zu sammeln das mir nichts vorgeworfen wird sondern das es hauptsächlich um das Wohl des Kindes geht......

    Übringens den gleichen Mist mach ich gerade mit meinem neuen Partner durch. Ich komme zur Zeit oft in Situationen in der es wichtig ist sich auszutauschen und zu erleben, das er eben nicht mehr ein akloholkranker, abhängiger und süchtiger ist sondern ein Mann, der ganz anders tickt!!!! Auch das ist für mich Neuland und ich habe sowas einfach noch nie erlebt.

    Zum Glück habe ich schon so viel an mir gearbeitet, mich hinterfragt, mich selbst kennen gelernt und weiss ja auch wie ich ticke.Daher kann ich meisst inzwischen sehr früh für mich die Notbremse ziehen und mich solchen Situationen stellen. Ich handle meisst sofort und direkt.Vor allem aber ehrlich und spreche offen meine Ängste an. Es funktioniert und ich bin mir auch sicher jeh öfter ich positive Situationen und Reaktionen erlebe um so stabiler wird das ganze und irgendwann werd ich so weit sein das diese Problematik aufgeräumt ist.......nochbin ich dabei es zu tun...
    alles liebe und auch ich drück dich zurrück....melanie


    Mich drückt noch der Schuh, die Frage ob ich mir etwa das neue Glück nicht gönne.

    Ich will es versuchen und mich darauf einlassen.Ich will anfangen zu vertrauen auf all ds was ich gelernt habe, mir selbst und weiterhin so viel Positive Erlebnisse erleben in denen ich mich wohl fühle.Das ist so sicher und mein innerer Ruf mich wieder verkrümeln zu wollen und den Rückzug zu starten werf ich ganz ganz schnell wieder von Bord!!!!!!

    Hallo Nici,

    Zitat

    Liebe Grüße und nen Tritt (ganz leicht)

    Den Tritt hab eich gar nicht gemerkt.Viel Verständniss spür ich das tut mir grad gut....Danke.......

    Ich denke auch es klärt sich all das nur indem man sich dem Ganzen stellt und sich dabei selbst treu bleibt. Da ich das ja so noch nicht wirklich kenne, weil ich immer inder Position der mich rechtfertigenden gestellt habe tu ich mir noch schwer damit. Es ist im Moment anstrengender als das was ich vorher gemacht habe. Das was aber früher ablief hat mir mein Leben nur noch schwerer gemacht.Das ist mir heute bewusst so geh ich den mir heute noch anstrengenderen aber mit Sicherheit wesendlich positiveren Weg.........

    Ich bleib mir weiterhin selber treu......

    ....gestern merkte ich auch, das ich in meinem Thema einfach noch nicht ganz sicher und stabil da stehe......doch ich merke es haute mich lang nicht mehr so um wie es schon der Fall war, da ich viel mehr stabilität habe.....es geht alles in der Zeit die ich brauche und heute geht es mir schon wieder besser......ich beschreibe es so....es haut mich nicht mehr um, es streift mich nur noch.........danke für deine lieben Worte......

    Alles Liebe melanie