Beiträge von Melinak

    liebe taro,

    ich hab nicht behauptet das du nichts machst. sondern wenn du weiter machst wie bisher dann wird sich an der situation nichts ändern. das ist ne ganz andere aussage. :wink:

    vielleicht kannst du dich therapeutisch ja um deine angelegenheiten kümmern. ich habe die erfahrung gemacht das mich die therapeutin immer wieder zu mir gebracht hatte, wenn ich anfing über den anderen zu reden. das fand ich persönlich sehr hilfreich.

    hilft auch übrigens in jeder partnerschaft, das bei sich bleiben. heisst ja noch lange nicht das man sich im gesammten für den anderen nicht interessiert sondern in dem speziellen fall alkoholismus. denn das macht dich kaputt und warum tust du dir das dann an, was dich kaputt macht? es gibt noch viele andere dinge im leben die schön sein können. also warum der leidensweg?

    gruß
    melanie

    liebe gartenblume,

    weder fremdschämen hilft noch das telefonieren. nimm dir das recht raus das du hast, nicht telefonieren zu wollen. ein telefon ist ein elektronisches gerät. da kommen elektrische signale raus. mehr nicht. du hast einen knopf den du jeder zeit drücken kannst, wenns dir zu viel ist. es passiert dir da nichts. was denkst du wie oft ich schon diesen knopf gedrückt habe, weil ich keine lust auf das telefonspielchen hatte? jetzt ist die nummer meiner mum inzwischen gesperrt, sie KANN mich nicht anrufen. ich rufe von mir aus an, wenn ich die geduld, die kraft und die musse dazu habe.

    nochmal du musst dich nicht um deinen vater kümmern, das hat er selbst für sich zu tun. :wink:

    gruß
    melanie

    liebe aurora,

    ja das stimmt. das mobile wird neu sortiert. der umgang wird ein andere im miteinander, im verbund der familie. der platz der tochter fehlt, der wird zwar wieder aufgefüllt mit anderen, dennoch wird die erinnerung an sie weiter leben.

    meine vorstellung von ewigen leben ist die erinnerung derer, die mich kannten, die dann den anderen, der nächsten genneration mitteilen wer ich war. jeder lebt in gedanken weiter, in bildern, in den dingen die er getan hat, die wichtig waren in bestimmten situationen.so ist das dann ein ewiges leben wobei das sich im laufe der jahrzente, jahrhunderte dann irgendwann von selbst auf lösen wird, weil alle diejenigen die da ware, weitergegeben haben dann auch verschwunden sind........

    ich drück dich in deinem verlust, weil ich weiss, sie fehlt dir richtig.

    alles liebe
    melanie

    hallo nici,

    nun ja, ich hatte jahrelang angst vorm alkohol. menschen die alkohol getrunken hatten waren nicht meins. nur dann hab ich gemerkt, es gibt auch diejenigen die nicht gleich alkoholiker sind, wenn sie mal was trinken. die die damit umgehen können, sich nicht abschiessen bei jeder gelegenheit. menschen die alkohol als genussmittel sehen und auch gern mal einen tee trinken, ne apfelschorle oder nen kaffe beim weg gehen und sich nicht sofort ein glas alkohol bestellen.

    nun ich war sehr empfindlich unterwegs, da ich aber nicht jeden menschen zu einem alkoholiker abstempeln möchte, nur weil er sich hin und wieder mal alkohol trinkt. da eben auch sensibel werden und das auch zu lassen können ohne gleich in angst und panik zu verfallen war mir im umgang mit den menschen enorm wichtig. denn im grunde ist es so zu sehen (für mich) das jeder mensch das recht hat alkohol zu konsumieren.ich mag es nur nicht wenn dasnn im laufe des abends so viel konsumiert wurde, das derjenige mit wem ich unterwegs bin dann besoffen ist.

    meine bekannten tun das nicht und trinken trotz allem hin und wieder auch alkohol. ich erlebe keinen dabei, der sich abschiesst oder die tendenz dazu hat. wenn dann reagiere ich mit ablehnung, das will ich nicht, brauch ich nicht und wenn das öfter passiert bin ich weg. schneller wie du denken kannst, da hab ich keine lust drauf.

    es ist in gewisser massen ja ein sich auch wieder darauf einlassen können. nicht auf alkoholiker. aber auf menschen die alkohol konsumieren. das ist meine einstellung zu dem thema. wär ich da rigeros dann müsste ich umdenken. ganz raus, nur noch menschen begegnen die nichts alkoholisches trinken. die gibt es auch, auch hier kenne ich einige die abstinent leben können. die sind auch dabei, haben spass und gute laune unabhängig von denjenigen die was trinken. die nein dazu sagen und trotz dem dabie sind, sich nicht zurück ziehen.

    ich selbst bin auch unterwegs, ziehe meine grenzen.im umgang mit alkohol hatte ich nie probleme.für mich selbst ist es so, das ich mir auch nichts aufschwatzen lasse. wenn ich nicht will lass ichs sein. lass mich auch nicht einladen, wenn ich keine lust habe und sag dann auch nein zu alkohol, wenn es mir nicht gut tut. so kennen mich die bekannten um mich rum und lassen mir das auch.weils nicht mittelpunkt ist im umgang miteinander, nicht wichtig ist ob ich mittrinke oder nicht.wenn ich lust habe mal was zu trinken dann mach ichs auch. wie gesagt, es bedeutet nicht das jeder mensch der alkohol trinkt gleich alkoholiker ist.

    ich merk auch das ich seit der cogeschichte und dem mich damit ausseinandersetzen wie ich da schon fast phanatisch unterwegs war. freunde darauf angesprochen hatte, ihren konsum beobachtete und mich unwohl dabei fühlte. ich behaupte mal das war auch was bei mir mich coabhängig machte. ich zähle keine getränke mehr, es ist mir egal geworden wiviel einer verträgt ziehe mich dann aber zurück, wenn ich merke der mensch hat zu viel. wiviel dann zu viel ist weiss ich oft nicht, das es dann zu viel ist merk ich ja.da kann ich reagieren. nicht schon vorher weil ich angst habe er könnte ja alkoholiker sein. die zeit die ist auch vorbei, wo ich so voller angst war, das ich mich auf keinen mehr einlassen konnte.

    gruß
    melanie

    liebe taro,

    wenn du weisst das ER diese dinge selbst in die hand nehmen muss, warum musst dann DU das alles wissen?

    ich frage daher, weil es ist ja NICHT DEIN problem, was dann zu lösen ist. die wege die ER zu gehen hat kannst du ja DANN begleiten, wenn ER was unternommen hat. ansonsten ist das alles wissen doch vollkommen für die katz.

    ich informier mich doch auch nicht über fallschirmspringen nur weil ein guter freund meint es tun zu wollen. er erzählt mir dann dafon und dann weiss ich was er tut. doch hin zu gehen und mir all das wissen über fallschirme an zu eigen, dazu bin ich inzwischen zu faul geworden. ist ja nicht MEINS!

    verstehst du wie ich es meine?

    informiere DU DICH über das was DICH betrifft. zum beispiel coabhängigkeit und hintergründe dieser krankheit die DU (sonnst wärst du nicht hier oder?) anscheinend lebst.

    das sich informieren über alkoholismus und die auswirkungen, den ablauf einer therapie, die genesung, die trockenarbeit eines alkoholikers lenken im grunde lediglich VON DIR ab. damit beschäftigst du dich mit dem anderen und seiner krankheit, aber nicht mit dir.das ist nunmal auch mit begleiterscheinung der cos, die da meinen, sie müssen sich über jeden schritt informieren, den der partner machen soll, um wenigstens ein bisschen einfluss und kontrolle auf sein verhalten, sein tun zu haben. nicht selten werden dann informationen dem partner weiter gegeben. in der form "schau mal das habe ich gelesen, so solltest du handeln", was in den meissten fällen vollkommen sinnlos ist. denn der alkoholiker interessiert das nicht, solange er nichts ändern will, kannst du ihm noch so viele informationen vermitteln wie du willst. zudem ist es nicht deine aufgabe als partner ihm all dieses wissen mehr oder weniger auf dem silbertablett zu servieren. es ist und bleibt SEINS, drum auch der hinweis hier, bleib DU bie DIR und schau mal was du machst. es ist unnötige energieverschwendung.investiere DU DEINE ZEIT in DEIN LEBEN. damit ist dann auch dein LEIDEN, das MITLEIDEN dann auch vorbei und du kannst dich wesendlich besser distancieren. das was du tust ist eben co.das du in aktionismus verfällst um wenigstens ein bischen einfluss auf alles zu haben, damit es dir nicht entgleitet und du den überblick verlierst. verstehst du wie ich das meine? es ist bei vielen cos genau das was sie so kaputt gemacht hat.vielleicht denkst du darüber nach und erkennst dich wieder. wenn nicht, es soll ja keine anklage sein, du kannst natürlich weiter machen wie gehabt. nur dann ändert sich nichts.

    gruß
    melanie

    hallo nancy,

    wie ist denn das. hängt wirklich alles an der imobilie? bist du dir sicher? oder ist es eher so, das du dich darauf so sehr konzentrierst, das du anderes nicht wehrnimmst? ein tip: mach dir ne liste und schreib auf, was alles geschafft wurde und an was es hängt. ich könnte mir gut vorstellen du bekommst viel mehr dabei raus, was du schon abhaken konntest und das die imo nicht der mittelpunkt deines seins ist. ;)

    gruß
    melanie

    hallo schnuffig,

    ja, ich kann auch sagen , das ich meinen ex dementsprechend nach dem ausgesucht habe was in miener prägung liegt. prägung waren sicher trotz allem die eltern, auch wenn ich versuchte ihnen zu entfliehen. heute denk ich mir, es war der passende partner gewesen für mich, damals, in der situation in der ich stand passten wir zusammen.

    aber als ich merkte ich entwickle mich weiter, er stehen blieb dann die trennung übrig. ich wollte mich immer weiter entwickeln. gut so, denk ich heute. gut auch das ich früh lernte für mich da zu sein. das es lang dauerte das ich rausgefunden habe, das ich mir mein leben schön gestalten darf unabhängig von anderen.

    was mich betrifft hielt mich immer nur die vorstellung einder glücklichen familie, mutter vater kinder harmonisch miteinander an dem ganzen fest.ich glaub ich bin da ewas hinterher gelaufen was ich nie wirklich richtig bekommen habe als kind.

    heute habe ich ganz andere vorstellungen von meinem leben. dieses bild habe ich in mir verändert bekommen. ich bin glücklich mutter zu sein und mit den kindern zusammen zu leben. sie zu erleben und sie wachsen zu sehen. dazu brauch ich heute keinen partner mehr, das pack ich gut allein. das altbekannte bild von familie habe ich verändert bekommen und damit habe ich mich dann auch wiederum befreit von auferlegten schubladendenken das ja in der gesellschaft immernoch gild.

    würd ich jeh wieder partnerschaft leben, dann nur noch mit einem menschen der mir auf gleicher augenhöhe begegnet und der selbständig genug ist sein leben selbst in die hand zu nehmen. ein miteinander leben ist auch dann möglich, wenn jeder für sich und sein leben zuständig ist.

    gruß
    melanie

    pover!

    war das ne schöne zeit. ein verlängertes wochenende mit so viel eindrücken, ich hab so viel gesehen und erlebt und das war so voll pover!

    wow...ich bin so froh das ich mittlerweile weg bin von der ganzen alkszene. keinen gedanken mehr darüber mache was so in der familie ab geht. es ist wie es ist und ich lebe MEIN leben!

    erst jetzt merk ich wie fein es ist das ganze mal vollkommen laufen zu lassen und drauf zu vertrauen das ich inzwischen so viel nette begegenungen haben kann mit so vielen manschen um mich rum die es tatsächlich sehr gut mit mir meinen. das wochenende voller begegnungen, voller freude, lachen ,locker sein es tut so gut das zu erleben.

    das gibt pover, kraft für die nächsten tage. da können die unangenehmen dinge wesendlich lockerer genommen werden. weil ich weiss, da kann ich auch zwischendurch abschalten, einfach sein, ich sein, mensch sein, erleben LEBEN und geniessen!

    es ist der sprung geschafft, ich hab den eindruck etwas hat bei mir, in mir drin einen klick gemacht und all das was war ist nun vergangenheit und bleibt auch dort.
    freude statt leid.
    wohlfühlen statt niedergeschlagenheit.
    stolz sein dürfen anstatt mich fertig zu machen.
    freunde haben anstelle von menschen die einem nur alles nehmen und nichts geben.
    ein sich drauf einlassen darauf ohne angst.
    frei sein von altem, neues füllt sich auf und es wird immer mehr zur selbstverständlichkeit.

    gut so, denk ich mir, wenn gutes sich wohl fühleen nichts ist, um das ich kämpfen muss sondern es als selbstverständlich ansehen kann. es bringt mich nicht weiter in demutshaltung (da sind viele anderer meinung wie ich) da zu sitzen und das ganze als wunder anzusehen.

    nein es ist kein wunder. es ist so , weil ich verstanden habe, das das was ich lebe für mich auch arbeit an mir selbst ist und ich es in der hand habe, ob mein leben im guten oder im schlechten weitergeht. ICH HAB ES IN DER HAND und werde sehr sorgsam damit umgehen.auf mich acht geben. darauf schauen das ich reagiere, wenn etwas ist, was mir nicht gut tut. das ich es kann, das weiss ich inzwischen. ich halte nicht an etwas fest, was mir schadet.

    ich orientiere mich daran, das ich es mit einem angenehmen gefühl rauskomme. selbst unangenehme dinge lassen sich so leichter nehmen, anstelle sich zurück zu ziehen und zu schmollen aktiv dafür sorgen, das das was unangenehm ist wieder angenehm wird. tun muss ich schon selbst was dafür, doch es kann einem auch einen wahnsinns spass machen sich um die eigenen belange zu kümmern, wenn im endeffekt, nach kurzer zeit der unangenehmen phase daraus sich dann etwas angenehmes entwickelt.

    nun ist der alltag wieder da. heute sicher unangenehmer dieser tag. weil nicht alles glatt läuft. doch ich weiss auch den bekomm ich hin, das werd ich packen. in dem sinne wünsch ich allen denjenigen, die meinen sich noch an altem festhalten, was nur leid und schmerz bringt die erkenntnis zu erlangen, das es jeder selbst in der hand hat ob er weiter leidet oder ob er was aus seinem leben macht.

    melanie

    hallo uwe,
    wenn du von einem spitzen blickwinkel schreibst frag ich mich, ob dann die breite masse so lebt wie du schreibst. leider ist das ja weniger der fall. lobenswert sicher! doch eher die ausnahme als die regel.ich würde mal eher behaupten das das was du erlebst einen ganz kleiner teil ausmacht.

    ich hab meinen sohn lange zeit in einem schachverein gehabt. auch speatstaking macht er. sportarten die selten sind aber auch sehr spass machen können.

    gruß
    melanie

    hallo sally,

    eine trennung ist eine entscheidung die dich betrifft und deinen partner.

    aus welchem grund auch immer, DU hast diese entscheidung getroffen. kein andere mensch hat das recht dich in deiner entscheidung in frage zu stellen oder diese entscheidung zu kritisieren. denn schlussendlich bist DU diejenige die mit diesem anderen menschen zusammen ist, oder auch nicht.

    weder dein bruder muss mit dem mann zusammen leben noch andere. in den meissten fällen haben die anderen sowiso nie den einblick was wirklich zwischen euch beiden los ist.da musst du dich nicht rechtfertigen warum du gehst und dich trennen willst oder andere dafon zu überzäugen das es aus ist.

    fakt ist, du sprichst eine trennung aus und dieses ist dann einfach zu respektieren.von jedem!ohne diskussion.

    gruß
    melanie

    hallo die frau,

    ich hatte auch schon mel schimmel in der wohnung. vor dem sind die kinder krank geworden. viel husten hatten sie. ich bin dann ausgezogen, weils nicht mehr vertretbar war. schimmel macht krank. ich würd mir was anderes suchen und zur not noch einwenig aushalten. du möchstest dich doch nicht noch mehr verschlechten, es doch zukünftig schön (wenn auch klein) haben?

    gruß
    melanie

    hallo schneekugel,

    wer aufgewachsen ist in diesem dysfunktionalen systhem für den ist das alles ja normalität, erst einmal. ich habe als kind direkt ja nicht so sehr gelitten. das bewusste leiden kam bei mir erst bei der aufarbeitung hoch. ich war, trotz all dem was mir passierte im grund ein glückliches kind, das das was es erlebte als so gegeben und normal hingenommen hatte. hin nd wieder, so meine erinnerung, hatte ich sehnsucht in den arm genommen zu werden. daran erienner ich mich. das ich dann auch allein damit gelassen wurde. auch das erinnerung und das ich mit meinem schmerz, der trauer mit mir allein klar kommen musste. aber irgendwie habe ich das auch als normal empfunden, geglaubt so sind eltern halt nun mal.

    dann, der partner den ich mir aussuchte, mit 19 lernte ich ihne kennen, waren da genau die gleichen muster bei ihm wie bei den eltern und ich fühlte mich zu hause. das das was ich von zu hause mitbekommen hatte alles sehr krank war begriff ich erst viele jahre später nach der trennung und in der aufarbeitung. für mich war das leiden das ich hatte so normal gewesen, das ich es nicht spüren konnte.wie auch wenn ein kind damit gross wird fehlt ihm das bewusst auch nicht. die kleine kinderseele die nach liebe und zuwendung schrie die hörte irgendwann auf zu schreien, weil sie nicht gehört wurde.jahre später kam das alles wieder hoch und heute begreiffe ich erst wie das alles zusammen passte.

    gruß
    melanie

    hallo mischa

    auch von mir ein herzliches willkommen,

    nein, er aht nicht nur die trinkerseite an sich. manchmal ist er sogar ganz lieb...stimmts?

    genau das ist aber das problem. die schönen momente werden oft hoch gehalten, wertvoll und wichtig gesehen, so das die negativen erlebnisse des betrunkenen in den hintergrund gehen. (verdrängung)

    oft so, das wenn der alkoholiker mal längere zeit nichts trinkt der co dan denkt jetzt ist alles wieder gut, schön, er ist doch so ein lieber.
    bein nächsten suff fängt das leid nur wieder an.

    klar ist der mensch an sich ja kein böser mensch. doch die sucht, der alkohol wirkt. bei jedem. er bewirkt eine persönlichkeitsveränderung.

    oft ist die lösung ja nur noch mit der trennung zu erreichen, wenn der andere, der alkoholiker nichts an seiner situation ändern will. denn er darf ja trinken. es ist ja nicht verboten. er darf es und du kannst ihn nicht dafon abbringen.

    wenn du es nicht mehr ertragen kannst, ihn so um dich rum zu haben, dann wird dir nichts anderes übrig bleiben als zu handeln. indem du gehst und dich und dein kind diesen szenen nicht mehr aussetzt.

    gruß
    melanie

    hallo gartenblume,

    dein partner scheint ja etwas mehr distance dazu zu haben. wie gehts denn euch beiden so mit der situation? ich frag nur deshalb, weil ich mir vorstellen kann, das so ein zustand auch die partnerschaft , die doch wichtig sein sollte für dich, unter so einer situation leiden kann. gerade zeit mit dem partner ist doch heute durch die arbeit ja eh schon wenig. die dann mit dem vater seiner problematik zu verbringen raubt doch auch zeit in der partnerschaft. oder ist dein mann immer bei dir und macht da bei den aktionen mit und stützt er dich da ein wenig? mein gedanke dabei ist ja partnerchaft ist deins, das was du lebst, worin du dich ja auch wohl fühlen kannst. unterstützt dich dein partner einwenig? könnt ihr zusamman was unternehmen ohne das der vater "dazwischen steht"?
    gruß
    melanie

    liebe ette,

    Zitat

    haben sich einige gute Freunde von uns stark angesprochen gefühlt, etwas zu unternehmen, um meinen Mann dazu zu bewegen , in eine Klinik zu gehen. Dazu hatte ich sie nicht aufgefordert, sie standen von selbst auf der Matte, nachdem sie von mir gehört haben, das ich dabei bin, mich zu trennen (schon dabei? oder habe ich schon? oder werde ich jetzt?). Sie finden das wohl auch angesichts unserer Kinder so dramatisch....

    ich erinnere mich. damals stand ich mit meinem 4 jahre altem sohn und meiner 5 monate alten tochter das erste mal vor der trennung. die wohnung war organisiert und ich war gerade dabei alles zu sortieren um aus zu ziehen. der mietvertrag für die neue wohnung musste nur noch unterschrieben werden. da kamen einige gute freunde auf die idee mit uns darüber zu reden und MICH zu bewegen der kinder wegen zu bleiben. so liess ich die wohnung sein und blieb bei ihm, da er mir versprochen hatte, das er was unternimmt.. einige wochen später wurde ich schwanger mit dem dritten kind. drei jahre später hab ich den mut gepackt ihn raus zu schmeissen. es waren damals die schlimmsten drei jahre in unserer ehe.

    du siehst wie es wirken kann, für mich hatte dieses gespräch und mein mich von anderen und deren meinung abhängig machen nur noch mehr in die ... geritten als raus geholfen.

    ich hatte in mir drin schon längst abgeschlossen gehabt. doch meine unsicherheit war da, ob ichs richtige mache? ich hab doch geschworen in guten und in schlechen zeiten zusammen zu halten. ich hab doch mit ihm zusammen eine familie gegründet und jetzt soll alles dahin sein? was soll denn mit den kindern geschehen, sie brauchen doch den vater? all das und noch viel mehr....was sollen die freunde, nachbarn, kollegen denn von mir denken, die familie verwandtschaft? alles verliere ich bei der trennung.

    die trennung hab ich gut rum gebracht. anfangs noch unter schock, mit der zeit die erleichterung. das mir dann schlussendlich egal sein wird, was alle anderen denken hätte ich nicht geglaubt, aber das war mir dann so egal.das mit dem geld lief dann auch an. ich hab es dann alles organisiert bekommen.nun leb ich seit 10 jahren allein und das mit den kindern war nie für mich ein grosses problem, wenn auch schwierig aber machbar.

    lass dich nicht ablenken von deinem inneren entschluss. nicht von irgendwelchen anderen menschen lenken. sei du dir sicher in deiner sache und zieh das durch. wenn du es willst. es wird wege geben für dich und das kind. schwierige aber wesendlich angenehmere wie mit dem alkoholiker als partner. dein kind wird es dir später genauso danken wie die meinen bei mir. ich selbst bin EK. weiss wie kinder unter sochen verhältnissen leiden. ich bin nur beim ersten mal an meiner eigenen unsicherheit gescheitert.heute weiss ich das und heute würd ich mich von meinem vorhaben nicht mehr abbringen lassen.

    wenn du dir nicht sicher bist was du tun sollst, dann geh tief in dich rein und frag dich was willst du denn wirklich?

    lieben gruß
    melanie

    hallo sven

    Zitat

    Und genau so werde ich auch aggieren wenn dann die kleine mal in Vereine gehen will, nicht um die Welt zu verbessern, sondern eben auch wegen meiner Selbsthilfe und wegen den Kiddies....

    genau das ist der sinn dahinter. DANKE!

    gruß
    melanie

    hallo zusammen

    schön das wir uns wieder einmal an einem wort (müssen)aufhängen anstadt den sinn dahinter verstehen zu wollen.

    müssen müssen wir nichts. stimmt ausser essen, schlafen aufs klo gehen und sterben müsst wir nichts. das kann jeder für sich ganz allein in seinen eigenen vier wänden leben.

    carolin du frägst nach welcher gesellschaft. warum? ich schreib hier nicht von china, japan oder den philipinen. gesellsaft ist das was mich umgibt. mich umgeben auch meine kinder und eben auch diverse sportvereine in welchen es eben kaum jemand ernst nimmt mit dem jugendschutz.ich beziehe meinen beitrag auf vereinsleben hier in deutschland, meinem umfeld mienen erfahrungen hier vor ort. nur darum gehts doch hier im tread.

    so und weil ICH verantwortung für diese kinder habe, sorge ich dafür, das sie sich in einem GESUNDEN umfeld bewegen. meine PFLICHT als mutter, der ich nachkomme. (bitte jetzt nicht vergangenheits wühlen beginnen und behaupten vor jahren hatte dir das auch nicht intressiert, meine kidds waren IMMER mittelpunkt und die trennung vom trinkenden partner und meinen eltern ist vollzogen. diesen fehler (das war der einige den ich mir vorwerfen kann) habe ich begangen es zu lange aus zu halten.ich habe daraus gelernt!)

    schweigend da stehn und behaupten ich kann nichts tun ist für mich nicht nachvollziehbar. ich für meinen teil mache darauf aufmerksam. ich lege damit kein sportverein trocken, ist auch nicht mein hintergrund. ich nehm die kinder da raus, wenn der verein den jugenschutzbestimmungen nicht nachkommt, was dort der fall war. das ist im grunde das MUSS das ich sage, da hat diese gesellschaft (der verein) eine verpflichtung nach dem gesetzt und MUSS dem nachkommen.


    wer dich jetzt da persönlich angegriffen fühlt, dem kann ich nicht helfen.

    gruß
    melanie

    hallo die frau,

    ich hab mich das letzte mal mal an eine weisse lasur gewagt. weil lack sehr überdeckt und das holz nicht durchscheinen lässt. holzlasur bekommst du in allen möglichen farben, wird wie ein lack mit ner schaumstoffrolle aufgetragen und lässt die masserung des holzes super durchscheinen.das sieht auch super toll aus, ich hab ein ganzen bufet (kiefer natur) so behandelt und des sieht super schön aus.

    gruß
    melanie