die begegnung der dritten art.
nun denne war ich vor drei tagen auf dem amt. diese antragstellerei ist immernoch was übel schweres für mich. da wirkt noch so viel angst. hat mir aufm amt der zuständige sozarbeiter nen vortrag gehalten. das ich mich hätte melden müssen bei ihm. nun da ich aber bis dato selbst noch nicht wusste wie es weiter geht und ich noch voll am rödeln war konnt ich mich bei ihm nicht melden. im nachhinein denk ich mir, hättest ihm halt gesagt du weisst noch nichts konkretes, er muss warten.schliesslich hat er mich ja zu ner anderen stelle geschickt die nun mit mir alles durchgeht. ich hätte ihn blos gestellt damit , ihn einer unzumutbaren situation ausgesetzt.
das ich mich nun mit der anderen stelle nun mit allem was mich betrifft treffe und dort alles regle, also nicht zwei personden sondern eine person damit zu rate ziehe ist mir wohler, sagte ich.er müsse nun keine angst haben, das er blos gestellt würde, ich bitte um entschuldigung dafür und bin dann gegangen.
nun in miener verzweiflung bin ich dann zu der stelle hin, die ihn da blos gestellt hat und hab gefragt was denn nun passiert sei. nichts, meinte sie. sie wollte nur wissen ob sie sich nun direkt mit mir in verbindung treten soll oder es weiter über ihn geht. da wir aber vor wochen schon miteinander geredet hatten wäre es klar, das sie das über mich macht.das ja alles geregelt sei und nichts passiert sei.sie bescheid wüsste. ist ja meins.ich regle das nun selber, meinte ich und gab ihr, zum nachfragen wenn was sein sollte, den namen meiner neuen ansprechpartnerin, wo ich zukünftig alles unter einen hut bringe.wobei das nicht nötig ist, weil wir inzwischen eine mündliche vereinbarung haben und das alles direkt vor ort über mich organisiert wird.
nun hab ich mir danach gedacht, was ist denn nun das eigendliche problem gewesen? ich hab mich nicht gemeldet, ok, fehler und um entschuldigung hab ich dafür gebeten. alles andere, das gekränkte ego ist und bleibt seins. denn passiert ist ja nichts, ich hab mich ja gekümmert um meine sachen, er hatte keinen moment wo er hätte für mich die hand ins feuer halten müsste, weil ich, auch wenn er dafon nicht in kenntnis gesetzt wurde, alles notwendige gemacht habe.
nun ziehe ich meine schlüsse für mich daraus. das ich mich verabschieden werde von dieser helfenden hand, weil ich ne andere helfende hand habe. zwei helfer die so unterschiedlich an die sachen ran gehen und mich damit durcheinander bringen kann ich momentan nicht brauchen.
melanie