Guten morgen,
danke lieber Matthias, den Tread der Liebe werde ich weiter verfolgen. Ist sehr interessant was ich da lesen darf. Ich beschäftige mich ja auch schon lange damit.Mich selbst lieben, das geht. Noch bin ich von aussen abhängig und dabei mich dafon zu befreien. Das dauert und gibt so Rückfälle wie es am Samstag war. Wäre der Abend gut verlaufen, mit tollen Gesprächen würd ich mich super fühlen. Doch auch das wäre von aussen bedingt und nicht von innen heraus.
Ich bin soweit mich auf das ganze einzulassen. Ich habe meine Angst, die steht mir oft im Weg mich einfach mal fallen zu lassen. Das ist das Urvertrauen, das mir fehlt. Doch ich kann auch viele Erfahrungen schreiben, in denen ich ganz viel Mut hatte und mich fallen lassen konnte , mich dieser Angst stellte und fallen liess und das sind erleben, die so schön waren. Die so schön waren das es sich lohnt diese Arbeit an mir weiter zu machen. Schritt für Schritt mit Rückschritten aber immer mit dem Blick nach vorne.
Sich selbst lieben beinhaltet ja auch das sich selbst sehen können. Dann das sich selbst annehmen. Dann auch das zu akzeptieren, was man selbst nicht toll findet, da wo der Eintrittspfort für andere ist. Den zu schliessen, mich genau dort zu akzeptieren ist für mich richtig harte Arbeit. Ich schaffe es aber inzwischen wieder und wieder diese Türe geschlossen zu halten.Nicht immer aber immer öfter.
Perfektionissmus, den habe ich extrem in mir. Was ich mache mache ich perfekt. Mal mit etwas zufrieden sein ist aber auch langsam in mir wach geworden und arbeitet. Ich schaff es häufiger auch mal was liegen zu lassen oder es zu machen ohne das es gleich perfekt sein muss. Es ist dennoch in Ordnung.Der Perfektionismus den ich lebte hinderte mich daran mich selbst anzunehmen und zu lieben, denn nichts war gut genug, musste verbessert werden bis es so passte wie ich es mir vorstellte. Auch wenn es mich die letzte Kraft kostete die ich hatte. Bist zum umfallen kann ich diesen ausleben,hatte ich schon gelebt. Das hat mit sich selbst lieben nicht viel zu tun. Das ist schon etwas selbstzersörerisches gewesen.Interpretiert hatte ich das immer mit"Durchsetzungsvermögen gut,Durchhalten sehr-gut" ich hatte einen Lehrer als Vater.
Interpretationen und Bewertungen sind Grundlagen in mir als Mensch. Es ist schwer sich dafon zu lösen. Ich werde weiter sehr sensibel bleiben. Aber nur dann wenn ich merke, das ich dazu bereit bin, es mir Wert ist das zu tun.
Aussagen oder Anmerkungen zu bewerten hindert mich mich weiter zu entwickeln. Ich merke jeh mehr ich es schaffe das innere in mir zu Ruhe zu bringen, in mir diese Energie zu spüren, die meine ist und dann ganz bewusst versuche Bewertung wie "gut" und "schlecht" weglasse, wenns um mein Gefühlsleben geht, dann geht es mir wesendlich besser. Dann ist das gedrungene, das was bewegen müssen, verändern müssen auf Teufel komm raus wie weggebalsen. Dann muss ich nicht rennen wie ein Volldepp hin und her zu beweisen, ich kann was, ich schaff das, ich veränder mich , ich bin ja dabei, ich mach ja schon, dann ist das alles weg. Dann bin ich in aller Ruhe bei mir und nichts von aussen kann an mich ran kommen.
Es liegt nicht am Co sein, es liegt in uns allen. Das wir streben nach mehr und den eigendlichen Sinn des Lebens nicht verstehen. Ich frage mich häufig wenn ich so beobachte, warum Menschen die alles vermeindlich haben, Geld, Haus Macht, warum die auch oft nur am Jammern sind. Ich denk immer wieder, Mann (Nee Frau!), ich wäre so zufrieden, wenn ich wüsste es kommt jeden Monat das an Geld rein, das ich brauche um meine Grundbedürfnisse zu decken. Mehr nicht aber weniger belastet einfach.Mal unbesorgt ohne Existenzängste und schlechtem Gewissen eine 10 Euro Hose fürs Mädel hier zu kaufen. Nur so aus spass ohne schlechtem Gewissen, das ich für die 10 Euro wenigstens ein Mittagessen für die Kinder und mich auf dem Gewissen habe.Ich bin nur am Rechnen, allse was ich Kaufe wird gleich berechnet und umgesetzt, verschoben, damit ich den Monat mein Auskommen habe.Eien Monat haben woch ich einfach nur ich selbser sein kann, ohne das leben zu müssen, einfach mal ab zu schalten und zu wissen, es läuft alles wir haben unser Auskommen, mehr anspruch ans Leben habe ich ja gar nicht. So oft beneide ich die, die sich tatsächlich frei machen konnten von dieser Materiellen Ebene.
Dann komm ich in den Bereich wo ich arbeite. Nein, diese Menschen sind wirklich frei. Die Leben und wir, die so ach so intelligenten mit all unseren Gedanken und Ballast meinen noch sagen zu müssen, das sie einem leid tun. Nein, von ihnen lerne ich jeden Tag dazu. Sie sind. Ich möchte diese Menschen nicht missen, die mir das zeigen, das es nicht wichtig ist was man hat.
Nein, ich werde nicht losgelöst leben können. Ich glaube das ich es nicht schaffen würde ein leben ohne das alles, was ich um mich herum habe. So einfach geht das auch nicht. Wenn ich lese das hier so ettliche auch auf der Strasse lebten, die wirklich nichts hatten, das ist dann schon hart. Aber hier frage ich mich, hättet ihr denn nicht glücklich leben können, wärt ihr mit eurem inneren im Reinen gewesen? Ich höre auch von Obdachlosen, die wolen gar nicht mehr zurrück, leben ihre Freiheit aus und sind nicht bereit ein normalses leben zui leben. Normal, was ist normal? Aber eben ein Leben auf der Strasse ohne Alkohol, im Reinen mit sich und allem. Geht das oder ist das eine Vorstellung die auch wieder nur meiner Phantasie entspringt, weil ich gerade garnicht weiss wohin mich mein Leben bringt und wie es hier noch weiter geht. Ein Mönch in Tibet, eine Nonne im schweigegelüpte? Spirituell im Einklang der Natur?Es gibt so viele Leben, so viele Möglichkeiten zu leben. Nich von einem Extrem zum anderen, irgendwie was dazwischen leben, das wäre schön. Ein Auskommen haben, eine Basis in mir um dann mein Leben so zu gestalten, das ich zufrieden bin zufrieden mit mir und mit dem wie ich lebe. Mehr will ich nicht.
Weggeblasen sind die Gedanken die Kreisen und Kreisen. In mir strahlt die Sonne, wenn ich es zulasse. Erst kribbelt es im Bauch, dann lasse ich mich Fallen. dann gehen alle Strahlen von diesem Kribbeln aus und lassen sich nieder, in den Fingespitzen, Zehen und es kribbelt am Kopf, überall und das fühlt sich tollan. So, nun soll mal einer sagen, das ich mich nicht selbst liebe, ich kann es und das werde ich mir au net weiter nehmen lassen. Nicht einmal vonmir selber. 
Alles Liebe Melanie