Beiträge von Melinak

    Hall ozusammen,

    ich bin braun gebrannt und völlg erschöpft gestern vom See nach hause.Zum Glück nicht rot! Heute war arbeiten angesagt. Bei der Hize und dann noch ein Fest. Meine Frauen sind heute abend alle ins Bett gefallen, die ware völlig platt.

    Ich auch. Irgendwie tut mir die Nachricht von Petra (Monty) etwas aufschrecken. Ich hoffe ihr geht es dennoch einigermassen gut. Das es gleich so heftig wird, mann, man sieht so schnell kann es gehen.Von heute auf morgen. Ich hab das ja auch erleben müssen.Da kommt das wieder hoch. Bleib stark Petra, ich hoffe alles wird gut.

    Morgen habe ich einen freien Tag und schon ab 9 Uhr eine Verabredung um an den See zu fahren. Wir werden es unds dort den ganzen Tag gemütlich machen.

    Hausarbeit bleibt erstmal liegen. Kochen ist nicht möglich, auch weil keiner wirklich Hunger hat.Also viel Joghurt, Obst,Brote kommen dann auf en Tisch.Gesund gesund......grins.....

    Hinten über dem Berg dort ziehen die dicken Wolken auf. Sieht sehr spannend aus. Ob die sich heut nacht entladen? Irgendwie wäre heute Nacht schon schön, wenns einwenig abkühlt. Aber was schreib ich euch, bei euch wirds auch so sein.

    Genug für heute.
    Alles Liebe Melanie

    Guten morgen,

    ja, noch einen Hut von Ulrike, danke dir.

    Ich find es auch lustig und finde es auch schön zu sehen, das es zu diesem ernsten Thema hin und wieder auchmal was Lustiges eingeworfen werden muss, sonnst wär das schon extrem trocken.Ohne Spass gehts leben ja auch nicht. Matthias, ich häule nicht den ganzen Tag. Manche Tage sind mit so viel Lachen vollgestopft, weil ich im Grunde ein Humorvoller Mensch bin.

    Ich bescheibe ja ab und an Szenen aus meinem Leben. Klar,meine Grundstimmung ist gerade etwas schwierig, hin und wieder überwiegt das traurig sein schon. Es wird schon seinen Grund haben, soll es gelebt werden, dann gehts mir hinterher auch wieder gut.

    Ich bin eben eine alleinerziehende Mutter, schon sein Jahren , habe drei Kinder. Einer mitten in der Pubbertät, zwei die sich auf den Weg dahin machen. Meine Angst ist da und die tut dazu die ganze Sache hier nicht einfacher machen. Begründete Angst, mein ich.

    Seit acht Jahren hatte ich keinen Urlaub mehr, die Kinder kennen es nicht. Ich bin massloss überfordert und ausgelaugt, weil ich letztes Jahr mit der (Krankheit, Monty, ja es war Krebs), mich auseinandersetzen musste. Ich musste mich erholen, von den vielen Ops die ich hatte. Von der Angst um mein Leben.Vor allem aber um die Angst um meine Kinder, denn wer aus dieser Familie hätte sie nehmen können? Es ist keiner da, alle haben durch den Alkohol für mich als Mutter die besorgt um ihre Kinder die Fähigkeit verloren meine Kinder gesund gross zu ziehen.Ich bin hier mit einer riesen grossen Verantwortung unterwegs, die ist mir bewusst.

    Ich hoffe heute, das der Krebs nie wieder kommt und bin bestrebt danach ein Leben für mich aufzubauen, in dem ich nichts mehr schlucken muss. Ich habe grossen Respekt dafor nochmal krank zu werden.DArum bin ich sehr bemüht so gesund es nur möglich ist zu bleiben.

    Vieles liegt da noch im Argen. Ob es finanziell ist, ob es Gesellschaftlich ist, ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das schaffen kann. Doch ich bemühe mich das ist ein Anfang, weiss das ich etwas leisten kann, wenn ich es will. Das ich schon viele Ziele erreicht habe und diese die ich habe auch erreichen kann.

    Schön das ihr hier seit und mich begleitet.
    Alles Liebe Melanie

    Wow ihr lieben so viel Hüte. Da kann ich ja glatt nen Laden aufmachen. Vielleicht will sonnst noch jemand einen Hut?

    Monty ist Petra und melina ist Melanie.Das wäre ja jetzt auch geklährt und Matthias, mein Lachen ist immer da, aber eben auch mein weinen. Das machts dann wieder lebendig., s Mädel vo Bodensee.......Oh heut mittag gehts zum baden, der See ruft!!!!!!

    Liebe Grüsse an alle
    Melanie

    Ähm...Billy eine frage:

    Was mach ich jetzt mit einem Hut?
    :oops:


    LLLLAaachhhh.......Ich kann nicht französisch.....grinnsssss........ich kringel mich jetzt tot hier.....meno..........Was mach ich jetzt mit einem Hut???????????:lol::lol:

    Du hast mich jetzt sehr glücklich gemacht....Danke dir....obwohl ich immer noch nichts mit dem Hut anfangen kann........

    Alles liebe Melanie :D:D

    PS hab mir die Mühe gemach den Translator des Internets über Google zu erforschen was Chapeau bedeutet. Grins, aber vielleicht ist das auch nicht Französisch............... :roll:

    Liebe Monty,

    na, dann les erstmal was darüber, wenn du sicher weisst was los ist. Denn sonnst macht dich das ganze nur noch klirre. Ruhig bleiben und nicht verrückt werden dabei. Ich bin da fast ausgerastet als ich wusste was los ist. Gut heute lebe ich wieder mit dem Wissen, das ich diese Krankheit hatte und jeder Zeit wieder haben kann. Das ich Glück hatte, meine Güte was für ein Glück, ich lebe!

    Ich weiss aber auch, wie man solche Dinge gern vor sich her schiebt und am liebsten gar nichts macht. Dann macht man was falsches, denn es ist schneller rum wie man denken kann. Was wäre gewesen, hätte ich mich nicht durchgesetzt und auf eine Damspiegelung bestanden? Ich wills echt nicht wissen!Das ganze war echt ein klacks zu dem, was ich hätte durchstehen müssen, hätte ich es nicht gemacht.

    Also noch ein Versuch beim Frauenarzt!
    Liebe grüße Melanie

    Liebe Nici,

    Zitat

    Ich bin mit ihm jetzt über 20 Jahren zusammen gewesen, ich bin eigentlich ein sehr gefühlvoller und (leider auch ) sensibler Mensch, warum kommt kein Liebeskummer ? Bin ich normal ? Ich versuch mir schon schöne Momente von unseren Leben ins Gedächtnis zu rufen, um eine Art Auslöser für die Trauer zu haben.
    Das einstigste, was mich grad traurig macht ist, dass ich es nicht kann - das Trauern.

    So nun komm ich mal zu dir und nimm dich ganz fest in den Arm. Ich drück dich und sag dir, ich versteh dich. In all dem was du macht, wie du rumeierst was du denkst und fühlst. Ich sag dir, liebe Nici, du wirst noch weinen. Es wird sich einstellen, dann wenn du dazu bereit bist. Was du machst ist so normal, normaler geht es fast nicht. :wink:

    Lass es zu, es wird kommen, renn nicht weg, gib dir die Ruhe dazu. Ich bin sicher das du in der Lage bist auch da mal zu trauern. Loslassen heist es und zulassen.

    Alles Liebe Melanie

    Guten morgen,

    danke lieber Matthias, den Tread der Liebe werde ich weiter verfolgen. Ist sehr interessant was ich da lesen darf. Ich beschäftige mich ja auch schon lange damit.Mich selbst lieben, das geht. Noch bin ich von aussen abhängig und dabei mich dafon zu befreien. Das dauert und gibt so Rückfälle wie es am Samstag war. Wäre der Abend gut verlaufen, mit tollen Gesprächen würd ich mich super fühlen. Doch auch das wäre von aussen bedingt und nicht von innen heraus.

    Ich bin soweit mich auf das ganze einzulassen. Ich habe meine Angst, die steht mir oft im Weg mich einfach mal fallen zu lassen. Das ist das Urvertrauen, das mir fehlt. Doch ich kann auch viele Erfahrungen schreiben, in denen ich ganz viel Mut hatte und mich fallen lassen konnte , mich dieser Angst stellte und fallen liess und das sind erleben, die so schön waren. Die so schön waren das es sich lohnt diese Arbeit an mir weiter zu machen. Schritt für Schritt mit Rückschritten aber immer mit dem Blick nach vorne.

    Sich selbst lieben beinhaltet ja auch das sich selbst sehen können. Dann das sich selbst annehmen. Dann auch das zu akzeptieren, was man selbst nicht toll findet, da wo der Eintrittspfort für andere ist. Den zu schliessen, mich genau dort zu akzeptieren ist für mich richtig harte Arbeit. Ich schaffe es aber inzwischen wieder und wieder diese Türe geschlossen zu halten.Nicht immer aber immer öfter.

    Perfektionissmus, den habe ich extrem in mir. Was ich mache mache ich perfekt. Mal mit etwas zufrieden sein ist aber auch langsam in mir wach geworden und arbeitet. Ich schaff es häufiger auch mal was liegen zu lassen oder es zu machen ohne das es gleich perfekt sein muss. Es ist dennoch in Ordnung.Der Perfektionismus den ich lebte hinderte mich daran mich selbst anzunehmen und zu lieben, denn nichts war gut genug, musste verbessert werden bis es so passte wie ich es mir vorstellte. Auch wenn es mich die letzte Kraft kostete die ich hatte. Bist zum umfallen kann ich diesen ausleben,hatte ich schon gelebt. Das hat mit sich selbst lieben nicht viel zu tun. Das ist schon etwas selbstzersörerisches gewesen.Interpretiert hatte ich das immer mit"Durchsetzungsvermögen gut,Durchhalten sehr-gut" ich hatte einen Lehrer als Vater.

    Interpretationen und Bewertungen sind Grundlagen in mir als Mensch. Es ist schwer sich dafon zu lösen. Ich werde weiter sehr sensibel bleiben. Aber nur dann wenn ich merke, das ich dazu bereit bin, es mir Wert ist das zu tun.

    Aussagen oder Anmerkungen zu bewerten hindert mich mich weiter zu entwickeln. Ich merke jeh mehr ich es schaffe das innere in mir zu Ruhe zu bringen, in mir diese Energie zu spüren, die meine ist und dann ganz bewusst versuche Bewertung wie "gut" und "schlecht" weglasse, wenns um mein Gefühlsleben geht, dann geht es mir wesendlich besser. Dann ist das gedrungene, das was bewegen müssen, verändern müssen auf Teufel komm raus wie weggebalsen. Dann muss ich nicht rennen wie ein Volldepp hin und her zu beweisen, ich kann was, ich schaff das, ich veränder mich , ich bin ja dabei, ich mach ja schon, dann ist das alles weg. Dann bin ich in aller Ruhe bei mir und nichts von aussen kann an mich ran kommen.

    Es liegt nicht am Co sein, es liegt in uns allen. Das wir streben nach mehr und den eigendlichen Sinn des Lebens nicht verstehen. Ich frage mich häufig wenn ich so beobachte, warum Menschen die alles vermeindlich haben, Geld, Haus Macht, warum die auch oft nur am Jammern sind. Ich denk immer wieder, Mann (Nee Frau!), ich wäre so zufrieden, wenn ich wüsste es kommt jeden Monat das an Geld rein, das ich brauche um meine Grundbedürfnisse zu decken. Mehr nicht aber weniger belastet einfach.Mal unbesorgt ohne Existenzängste und schlechtem Gewissen eine 10 Euro Hose fürs Mädel hier zu kaufen. Nur so aus spass ohne schlechtem Gewissen, das ich für die 10 Euro wenigstens ein Mittagessen für die Kinder und mich auf dem Gewissen habe.Ich bin nur am Rechnen, allse was ich Kaufe wird gleich berechnet und umgesetzt, verschoben, damit ich den Monat mein Auskommen habe.Eien Monat haben woch ich einfach nur ich selbser sein kann, ohne das leben zu müssen, einfach mal ab zu schalten und zu wissen, es läuft alles wir haben unser Auskommen, mehr anspruch ans Leben habe ich ja gar nicht. So oft beneide ich die, die sich tatsächlich frei machen konnten von dieser Materiellen Ebene.

    Dann komm ich in den Bereich wo ich arbeite. Nein, diese Menschen sind wirklich frei. Die Leben und wir, die so ach so intelligenten mit all unseren Gedanken und Ballast meinen noch sagen zu müssen, das sie einem leid tun. Nein, von ihnen lerne ich jeden Tag dazu. Sie sind. Ich möchte diese Menschen nicht missen, die mir das zeigen, das es nicht wichtig ist was man hat.

    Nein, ich werde nicht losgelöst leben können. Ich glaube das ich es nicht schaffen würde ein leben ohne das alles, was ich um mich herum habe. So einfach geht das auch nicht. Wenn ich lese das hier so ettliche auch auf der Strasse lebten, die wirklich nichts hatten, das ist dann schon hart. Aber hier frage ich mich, hättet ihr denn nicht glücklich leben können, wärt ihr mit eurem inneren im Reinen gewesen? Ich höre auch von Obdachlosen, die wolen gar nicht mehr zurrück, leben ihre Freiheit aus und sind nicht bereit ein normalses leben zui leben. Normal, was ist normal? Aber eben ein Leben auf der Strasse ohne Alkohol, im Reinen mit sich und allem. Geht das oder ist das eine Vorstellung die auch wieder nur meiner Phantasie entspringt, weil ich gerade garnicht weiss wohin mich mein Leben bringt und wie es hier noch weiter geht. Ein Mönch in Tibet, eine Nonne im schweigegelüpte? Spirituell im Einklang der Natur?Es gibt so viele Leben, so viele Möglichkeiten zu leben. Nich von einem Extrem zum anderen, irgendwie was dazwischen leben, das wäre schön. Ein Auskommen haben, eine Basis in mir um dann mein Leben so zu gestalten, das ich zufrieden bin zufrieden mit mir und mit dem wie ich lebe. Mehr will ich nicht.

    Weggeblasen sind die Gedanken die Kreisen und Kreisen. In mir strahlt die Sonne, wenn ich es zulasse. Erst kribbelt es im Bauch, dann lasse ich mich Fallen. dann gehen alle Strahlen von diesem Kribbeln aus und lassen sich nieder, in den Fingespitzen, Zehen und es kribbelt am Kopf, überall und das fühlt sich tollan. So, nun soll mal einer sagen, das ich mich nicht selbst liebe, ich kann es und das werde ich mir au net weiter nehmen lassen. Nicht einmal vonmir selber. :wink:

    Alles Liebe Melanie

    Also ,

    die Lösung hatte sich gestern schon abgezeichnet gehabt. Ich war bei der Sozialarbeiterin der Schule und habe mit ihr über alles gesprochen, was mich belastete. Sie würde mir Helfen. Sie nimmt mal auf jeden Fall den kleinen mit zum Grillfest. Da ist er dabei, ohne mich weil ich ja arbeiten muss. Hinterher haben wir abgesprochen kann ich noch kommen, oder aber sie bringt den kleinen nach hause. Ich kanns dann so machen wie es mir passt.

    Komisch, ich bin so fahrig, so hibbelig und verquert. Heute war wieder Therapie und ich konnte mich wieder Erden. War toll, ich bin ganz schnell wieder bei mir gewesen und kam auch wieder zur Ruhe.

    Ich steh dazu, ich schäme mich für meine Mutter, für vieles was ich getan habe, für meinen Ex Mann . Ich schäme mich für das was die Kinder machen. Ich steh dazu, ich fühle mit ihnen, spüre dabei mein eigenes kleines Mädchen und bringe damit sicher das ein oder andere mit ins Spiel. Ich bin gedanklich noch nicht so weit, das ich "müssen" mit "dürfen" ausgewechselt habe, das wäre zu früh zu sagen, das ich das schon in mir gefestigt habe.

    Doch ich bin bereit zu lernen. Jeden Tag lerne ich dazu. Ich versuche bewusst zu leben, zu erkennen, wo es bedarf hat, was zu ändern. Aber auch hier habe ich die Bereitschaft einfach anzunehmen, zu sein für den Moment.

    So wie der Bauch es mir sagt, so möchte ich es auch sehen können. Doch auch das ein oder andere was im Kopf ist gehört zu mir. Beides in Harmonie zu bekommen, zu spühren und zu leben ist das Ziel. Nicht ein besserer Mensch zu werden,, denn besser bin ich nicht oder gar schlechter. Ich bin.Ohne Bewertung einfach die zu sein die ichbin.

    Ich bin unsicher hier und da. Wo anderst bin ich stark und sicher.Manchmal unaustehliches ehrliches auf den Punkt bringendes Wesen, manchmal liebenswertes und sensibles Menschlein. Alles das mach mich aus. Ich bin.

    Das anzunehmen, mich selbst wieder finden, dabei bin ich immer da gewesen. So habe ich mich nicht gesehen, gespürt gehabt, weils zu viel schmerzen waren. Aber auch die Liebe wollt ich ja nicht haben, die wäre viel zu schön gewesen. Ich gebe mir nicht immer nur gutes, manchmal auch das, was ich nicht brauche. Führsorglich sollte ich sein, bas bin ich auch,kümmer mich um mich. Sollte mir hin und wieder einfach auch ne Pause gönnen um dem ganzen Chaos hier Herr zu werden.Aber auch manchmal nachlässig, fahrig. Alles das ist Mensch sein.

    Selbstbewusstsein aufzubauen brauch Zeit.
    Sich selbst zu lieben brauch die Bereitschaft dazu.
    Ich habe Zeit und auch die Bereitschaft dazu. Ich werde auch weiter meine Ziele vor Augen halten.

    Wichtig ist hier und heute einfach da zu stehen und mich so anzunehmen wie ich bin. Ich bin Melanie, mehr ist das nicht.

    Liebe Monty,

    pass auf dich auf und hör in dich rein!Jetzt hast du Zeit dazu. Hinterher kannst du ja wieder springen.Ich muss glaub nichts zu Krebs schreiben, das hast du sicher schon gelesen, geh ich mal dafon aus.Du weisst was zu tun ist, also tu es! 8)

    Ich denk an dich
    Melanie

    Liebe Monty,

    na ob ich Wunderdaumen habe weiss ich nicht aber ich drück dir mal alle die ich habe!!!!Ich denk an dich.

    Ich hoffe das dir die Ärzte noch anders helfen können. Ich kann mir deine Aufregung gut vorstellen, kenn ich solche Geschichte ja auch nur zu gut. Ich wünsche dir alles Gute.

    Melanie, die dich jetzt auch ganz fest drückt........

    Nochmal an alle hier,

    ich freu mich so, das könnt ihr mir echt glauben euch um mich zu haben. Ich hab sowas echt nur selten erlebt, das ich Menschen um mich habe, die es wirklich ernsthaft lieb mit mir meinen.

    UNd Ja Billy, es ist hier der Gefühlstread.... damit muss jederzeit gerechnet werden, das das der ein oder andere Gefühlsausbruch noch kommen wird.....Ich lerne ja und gebe es weiter...

    DANKE EUCH !!!

    Alles erdenklich Gute für euren heutigen Tag
    Melanie

    Hallo Weila,

    Weisst du, ich möchte ja meinem Kind zuliebe da hin gehen. Dann mach ichs aufrund des Kindes. Wenn aber mein Bauchgefühl mir sagt, ich will da nicht hin mach ich was fürs Kind, was ich nicht will. Das Kind kann nichts dafür und bekommt hinterher dann noch gesagt, wegen dir bin ich da hin. Das will ich nicht. Ich sitze da zwischen den Stühlen. Ich habe sonnst keinen Vater vom Kind, der da mit ihm hingehen kann. Dann könnte ich abgeben. Auch ne Oma oder einen Opa , Bruder oder so habe ich nicht, die das mitmachen würden. Denn die sagen schon von vorneherein NEIN ich mach sowas nicht mit. Ich stehe als einzige da , immer und immer wieder und mach das .Mich fragt keiner ob ich das will, es wird vorrausgesetzt.

    Die armen Kinder denk ich, wenn dann ich noch dastehe und das auch noch verweiger, dann haben die keinen der mit ihnen was macht. Das tut mir dann auch wieder weh.Ich könnte so weinen um meine Kinder.Ich fühl mich da richtig rein, meine Eltern haben sich immer verweigert gehabt und sind nur mit murren da hin. Hinterher gabs eine auf die Mütze.Dann haben sich meine Eltern gezofft gehabt und ich musste am nächsten Tag die Scherben aufräumen und habe mich schuldig gefühlt.
    .

    Ich möchte ja das mein Kleiner was erlebt, das er da mitmachen kann. Wie schon geschrieben ich muss da an dem Tag arbeiten, da muss ich meinem Sohn eh absagen.Oder ich finde noch eine andere Lösung, doch leider habe ich keinen Draht zu den anderen Eltern.Sonnst könnte ich da jemanden Fragen ob der den kleinen mitnimmt.Ich bin so froh wenn das hier rum ist, das könnt ihr mir glauben!!!!!!!!!

    Liebe NIci,

    Zitat

    ich hab grad mit Tränen in den Augen deinen Text gelesen, ich hab mir echt Sorgen gemacht, ehrlich.

    Das ist echt süss von dir, das du dich so einfühlst. Mach dir doch nicht zu viele Sorgen, hast genug bei dir zu tun. :wink:

    Zitat

    Denn Panikattaken darf man nicht unterschätzen.

    Wiso, das sind doch nur Gefühle! Ich lass es zu , die kommen und sie gehen wieder. Bis jetzt habe ich jede einzelne zwar als was unangenehmes empfunden, habe aber hinterher gemerkt, das nichts passiert. Es passiert nichts. :roll: Ausser das es unangenehm war. Aber zum Zahnarzt gehen wir doch auch, auch wenns unangenehm ist....das sind die Dinge im Leben, die eben auch dazu gehören.Oder ne olle Darmspiegelung.......es gibt Dinge durch die müssen wir durch auch wenns keinen Spass macht.....Stimmts oder habe ich recht? Lach

    Zitat

    Tja vielleicht klappts ja, wollt wie letztes Jahr mal wieder an den Bodensee, da gibts schöne Ecken, Konstanz, Friedrichshafen, Bodman...
    Kennst bestimmt auch paar schöne Ziele, Lachen , oder ?!

    Klar kenn ich da viele schöne Ziele. Langenargen, Kressbronn oder Wasserburg sind schöne Ziele zum baden gehen. Auch Fischbach ist toll. Lindau mag ich auch gern. Richtig süsse kleine Inseln wie Meinau oder die Reichenau.Ist schon toll hier die Gegend, da will ich auch nicht meckern.Viele Leute kommen hier her um Urlaub zu machen.Leider sind die Strassen oft so voller Autos und der Verkehr geht hier wie durch ein Nadelöhr. Daran wird sich hoffendlich auch mal was ändern. Doch, kannst kommen, der Bodensee wartet auf jeden, der hier mal Entspannen mag.(Ich hör mich schon an wie so eine aus der Werbung....lach....) :lol:

    Hallo zusammen,

    Nici du schreibst

    Zitat

    Du bist mir heut garnicht aus dem Kopf gegangen, ich hab dauernd an Dich gedacht.
    Ich würd Dich am liebsten zu diesem Grillen gegleiten, und mit Dir gehobenen Hauptes durch Dein Kaff schreiten.


    Das wär toll. Ich mache das seit Jahren immer allein. Jahr für Jahr geh ich erhobenen Hauptes dort hin. Ich dachte jetzt ist die Schule endlichh vorbei, Die Kinder hatten ihren Abschluss und schon kommt das nächste Fest, was so überflüssig ist. Wir haben noch das Sommerfest an der Schule, da muss ich auch noch hin. Doch wie der Zufall es so will habe ich Klausurtag an dem Grillfest und kann deshalb eh nicht dort hingehen.

    Zitat

    Was ich schon öfter dachte ist, Warum bleibst Du dort ?
    Wenn Du etwas weiter ziehn würdest, hättest Du das mit deinen Leut nicht, und den ganzen Dorfdeppen.
    Und ich weiß wovon ich sprech, unser Dorf hat max. 4-5000 Urbewohner.
    Was hält Dich da ? Die Kinder und die Schule ? Oder was ?
    Versuch doch zu gehn, wenn Du da so unglücklich bist.

    Ich suche schon so lange eine Wohnug im nächsten Ort. Dort werden meine Kinder weiter auf die Schule gehen. Es ist einwenig besser dort, mehr Menschen und ich kenne dort auch einige zu denen ich einen guten Draht habe.Doch leider gibt es dort nur kleine Wohnungen oder die grossen sind so teuer das ich mir die nicht leisten kann. Ich suche fast täglich nach einer Wohnung.Doch ein Umzug ist finanziell nicht machbar. Das Amt zahlt das nicht.

    Billy schreibt

    Zitat

    Dein letzter Beitrag hat mich schon sehr nachdenklich gemacht.
    Und ich finde es schade, dass Du Dir so wertlos vorkommst; das bist Du nämlich nicht.
    Allein die Tatsache, dass Du Dich auf Deine Weise mir Deinen Gefühlen, Ängsten und Deinem Tun so auseinandersetzt, wie Du es tust, zeigt einen aufgeklärten, wertvollen Menschen.
    Einen, mit dem man sich über wichtige Dinge ernsthaft unterhalten kann. Und mit dem man trotz allem auch Spass haben kann...!

    Ja, das kann man und die mich wirklich kennen die schätzen das an mir.

    Zitat

    Du bist, wie Du bist...und hör mal auf, Dir darüber Gedanken zu machen, was andere von Dir denken! Das kannst Du nämlich gar nicht beeinflussen!!

    Ich kann das nicht und doch bin ich dauernd dabei zu versuchen das zu änern. Blöde, ich weiss ja.

    Zitat

    Und Du musst herausfinden, wer gut und schlecht für Dich ist! Das geht nur, indem Du Dich mit Menschen auseinandersetzt!
    Du sollst jetzt nicht den Pausenclown spielen...aber akzeptiere für Dich, dass Du nun mal kein "Alleinunterhalter" bist. Das Du eher Eindrücke in Dich aufnimmst und Dinge gerne von aussen betrachtest. Und glaube mir, das werden viel mehr Menschen akzeptieren als Du denkst!
    Und Du kannst dann schauen, ob jemand dabei ist, der für Dich wertvoll sein könnte!

    Ich bin am Samstag offen zu diesem Fest hin. Bemerkt habe ich das mir das nicht gut tut. Das Umfeld war nicht das was ich brauchte (saufen bis zum umfallen). Ich bin mir sicher, das ich dort nicht hin gehöre. Ich musste erleben, das mich das auch mitgerissen hat und ich einen oder mehrere zu viel getrunken hatte. Das tut mir nicht gut.Ich mag es nicht, habe es immer gemieden gehabt, wenn ich wo unterwegs war und in der Gruppe zu viel Alkohol ausgegeben wurde bin ich nicht mehr dort hin.Das habe ich jetzt das dritte mal erlebt und ich denke auch das langt um für mich diese Schlüsse zu ziehen, das ich dort nicht mehr mitmachen mag. Ich glaube ich muss einfach so sehen, wie du schreibst Billy:Ich kann es nicht beeinflussen, was andere von mir denken. Ich bin dort hin und wollte beweisen, das ich dazugehören kann. Doch ich kann es nicht, weil es nicht meins ist. Also lass ich es DORT sein. Das bedeutet nicht, das ichnicht woanderst unterwegs bin und nach den Menschen strebe, die mir gut tun.Dort wo gute Gespräche im Vordergrund stehen und ich mich wohl fühlen kann.

    Weila du schreibst

    Genau das was du beschreibst, habe ich erleben müssen. Mein Ex Mann hat mich überall schlecht gemacht. Ich war die Böse, die ihn sogar verprügelt hatte (Haha). Ich die , die es mit den Kindern nicht kann. Er hat heute noch das grösste Schandmaul , wohnt zum Glück für uns weit weg und die Leute um uns herum hatten bemerkt, das er nur blödes Zeug redet.Aber auch hier war ich nur am mich verteidigen, am beweisen, das ich so nicht bin. Ich habe kostbare Energie verschwendet um wieder gut da zu stehen, um jeden Preis? Was er redet tut mir zum Glück heute nicht mehr weh, es ist mir Egal geworden.

    Matthias du schreibst

    Zitat

    gefühle zulassen ausleben + zeigen is schon richtig - dabei (mein ich) is es wichtig die vergangenheit zu bewältigen (vergangenes als erledigt abhaken) kannst es doch nich mehr ändern
    + wie die mädels dir schon geschrieben haben > s gibt bestimmt in jeder gruppe leute dies gut mit dir meinen - darfst dich mit denen befassen + die andern links leigen lassen (will sagen einfach ignorieren - blos einfach is das für dich nich - stimmts?)

    Ignorieren geht kaum, ich spüre diese Schwingungen ganz stark. Das ist fast nicht auszuhalten. Ich kann es aber auch nicht beschreiben, ich spüre so vieles wenn ich den anderen gegenüber stehe, da bin ich sehr sensibel.Das werd ich auch nie abschalten können aber ich bin dabei damit umgehen zu lernen.

    Vergangenes abhaken und es als geschehen zu sehen ist ein Punkt das habe ich noch nicht so im Griff. Das will noch nicht in meinem Kopf, das es wirklich vorbei ist. Ich will manches was gewesen ist wieder anderst hinstellen, bin dauernd dabei für mich Dinge wieder so dar zu stellen das es mich unglaublich viel Kraft kostet. Für was? Eigendlich für nix, denn es ist so:Vergangenes kann man nicht ändern, es ist gewesen.Ich wünschte mir es wäre anderst gelaufen, ich stelle mir meine Mutter oft anderst dar, liebevoll, in meinem Kopf nur zum ertragen was die Realität tatsächlich war, eine eiskalte unnahbare Frau ohne Emmozionen.Um diesen verdammten Schmerz der in mir steckt überhaupt ertragen zu können,die Ablehnung von damals. Auch den Vater den ich als Egozentriker und eiskalten Menschen erfahren musste. Kein liebevolles Elternhaus, Ablehnung wenn man nicht funktionierte. So leb ich heute immernoch damit, ursprünglich geprägt und komme mit dem Gefühl nicht kar. Ich stelle mich dem ganzen, ich weiss es ist ein Problem das ich in mein Leben mit eingebettet habe.Ich habe auch Angst meinen Kindern gegenüber auch noch so zu werden, weil ich merke wie sehr mich alles überfordert. Daran habe ich noch viel zu arbeiten. Ich bin ja schon froh darüber zu wissen was los ist, das ich daran arbeiten kann.Ich bin nicht wie meine Mutter und muss endlich die Distance halten können und das ist so schwer für mich. Ich will es ändern und werde es auch schaffen.Heute nicht, aber irgendwan.

    Liebe Nici, ich bin auch anderst unterwegs und habe Spass mit Menschen die mich schätzen. Mich bringen so kurze Erfahrungen immer wieder auf den Grund zurrück. Es darf neu gemischt werden, ich werde meine Schlüsse ziehen. Da geh ich nicht mehr hin. Bedeutet nicht das ich mir nicht woanders was suche wo ich mich wohl fühle. Ich bin hin und her geschüttelt, das ist der Versuch mch wieder einzupendeln. Mal gehts gut, dann haut es mich wieder aus der Bahn. Der ganz normalse Wahnsinn halt.

    Mich werden solche Erlebnisse immer wieder aus der Bahn werfen. Doch jedesmal anderst und viel Bewusster. Heute merk ich, das ich viel kürzere Zeit brauche um mich wieder wohl zu fühlen. Ich arbeite dran, habs noch nicht im Griff aber es ist mir Bewusst. Mein streben danach, das es mir gut geht und ich mich wohl fühle ist gross genug um nicht zusammen zu brechen. Ich bin stabil genug das auszuhalten.

    Danke euch allen fürs da sein und die Anregungen die ihr mir schreibt. Sicher steckt viel Wahrheit dahinter und ihr macht euch so viele Gedanken.Ich nehme eure Gedanken mit. Es tut gut euch um mich zu haben, das ist ja auchne Gruppe in der ich mich wirklich wohl fühle.

    Nici du schreibst

    Zitat

    Und ich würd gern mit Dir weg gehn, naja vielleicht klappts ja mal.

    Ja wenn du nur zwei Autostunden von mir entfernt wohnst ist das vielleicht auch mal möglich :wink:

    Alles Liebe euch und danke fürs da sein
    Melanie

    Hallo und guten Morgen.

    Ich danke euch für eure Eindrücke die ihr mir hier schreibt. Monty ich denke ich seh das auch so, ich muss mich nicht irgendwo integrieren, wo ich das Gefühl habe , da gehör ich nicht hin. Mich macht es eher Nachdenklich was Nici schreibt. Verbau ich mir dadurch Kontakte zu netten Leuten?

    Ich kann nicht sagen, das ich von vorneherein ein Mensch bin, der gleich dicht macht. Ich kann mich als sehr offenen Menschen beschreiben, der wenn er sich wohl fühlt auch gleich Anschluss findet. Wohfühlen ist da aber vorrausgesetzt.

    Da stimme ich nici zu, das abgeleht fühlen ist Resultat meines Unwohlseins gewesen. Nur scheint mir der Rahmen einfach nicht der zu sein, in dem ich mich Fallen lassen kann.

    Das ich mich von vorneherein ins Abseits geschoben habe, kann ich nicht bestätigen. Die Menschen die begegne ich schon mehrere male und jeder dieser Menschen kehrte mir den Rücken zu und es gab nicht einen Moment, das sich einer zu mir drehte und sich für mich interessierte.

    Solche Situationen kann ich inzwischen nicht mehr ertragen. Ich habe Mobbing hinter mir und mag mich solchen Situationen nicht mehr aussetzen. Klar frag ich mich, warum ich dann so empfindlich reagiere, anstatt direkt zu diesen Leuten hin zu gehen und zu fragen was los ist.

    Dazu fehlt mir echt das Selbstvertrauen, da überwiegt die Angst vor Ablehnung und befor ich mir das antu, zieh ich mich in meine Ecke zurrück, und mach mein eigenes Ding.So habe ich es immer getan.

    Susanni, ich habe jetzt einen fürchterlichen Brief bekommen. Eine Einladung zum Grillen mit der ganzen 4.Klasse. Eltern und Kinder zusammen. Ich habe solche Angst und Panikattacken, das ich meinem Sohn gesagt habe, das ich das warscheinlich nicht schaffe da hin zu gehen. Ich wünschte mir die Kraft, aber ich schaffe das nicht über meinen Schatten zu springen.Ich fühl mich da so minderwertig und abgelehnt, nach all dem was gewesen ist.Ich schaffte es gerade noch zu den Elternabenden. Gerade so, weil ich da nur sitzen muss und zuhören.Aber zum Grillen mit Eltern die mich Mobbten, ich keine Ahnung habe, wer da gut und wer da schlecht für mich ist?

    Ich bin noch nie so da gesessen wir jetzt. Ich hatte Zeiten,vor dieser Mobbingaktion, da bin ich offen und unbelastet durch die Welt gelaufen. Ich konnte frei denken, handeln und Kontakte Knüpfen wie es mir danach war. Mir war es auch mal egal nur da zu sitzen und keiner redete mit mir. Das konnte ich alles ertragen. Doch jetzt nach den Geschichte ist in mir was zerbrochen.

    Häufig fühle ich mich wertlos. Wozu das ganze, frag ich mich. Interesiert ja eh keinen wie es mir geht. Sie schauen von oben herrab auf mich, denn ich bin herab gestürzt von da oben. Da war ich mal, Frau mit Mann, Kindern und einem Haus. Heute seh ich mich nur noch am betteln, am rudern um das schlimmste noch abzuwenden. Mich kostet das ganze so viel Energie. Ich versuche so sehr, mir was ich hier fühle wieder gerade zu biegen und manchmal gelingt es mir. Ich weiss ich bin im Grunde ein liebenswerter Mensch.Leider schein ich aber der Aussenwelt nicht so rüber zu kommen.

    Jeh mehr ich mich da fallen gelassen hatte kam ich in die Situation, das man mich schonte. Das will ich aber nicht, ich brauche kein ei dei, ich brauche Menschen die mich ernst nehmen. Leute die wenn Not am Mann ist auch mal für mich da sind und nicht nur ich für sie. Das schaff ich hier nicht mehr. Ich schäme mich für was wofür ich nichts kann.Ich schäme mich, wenn die Tränen laufen weil es mir unendlich weh tut, diese Ablehnung meines Kindes und meiner Familie zu spüren, das ich es keinem dort habe erzählen können. Ich mach mir oft das Leben wesendlich schwerer als es ist. Weil ich mich ja auch dafon wieder abhängig mache.

    Ich soll sie leben, ich soll sie spühren, soll sie hochkommen lassen. Diese Gefühle sind da und ich spür sie. Ist nur ein Gefühl. Macht doch nichts. Nur ein Gefühl.

    Alles andere ist mein Kopf, was der daraus bastelt. Ich habe Erfahrungen gesammelt, die waren einfach so schlimm für mich, das ich sehr viel rein interpretiere.Meine Interpretationen sind auch Situationsabhängig und Gefühlsabhängig. Ich sitzt zur Zeit auf nem Falschen Dampfer, glaub ich.

    Ich mag mich selbst annehmen können, sagen können, Melanie das bist du. Ich häule dauernd rum, fühl mich elend damit. Anscheinend sei das ja gerade gut, doch so wirklich annehmen kann ich das auch nicht. Warum schämt man sich seiner Traurigkeit eigendlich? Warum kann ich es mir nicht zugestehen, das ich eben so empfinde und ich einfach oft traurig bin, weil das was ich erlebte einfach sehr traurig war.

    Bin ich bei Freunden wissen die meisst nichts mit mir anzufangen. Sie sind hilflos, wissen nicht was tun. Ich will doch auch gar nichts erwarten, mir tut doch einfach nur mal gut zu erleben, das es Menschen gibt, die mir mit viel Verständnis gut zu reden und Mut machen um weiter zu kommen.Jemand der mich nur mal in den Arm nimmt und sagt du schaffst das schon.

    Darum auch dieses Forum. Hier erlebe ich genau das was ich brauche. Menschen die das Mitfühlen können, die ihre Erfahrungen gemacht haben, wissen was los ist.Weil sie ähnliches erlebt haben.

    Danke fürs da sein
    Alles Liebe Melanie

    Zitat

    wenn ich deine geschichte so höre, dann finde ich meine schon fast lächerlich.

    Nein, das stimmt so nicht. Es ist eine Sache des Empfindens. Es gibt Menchen die halten vieles aus, die haben damit auch kein Problem. Andere die sind sensibler und brechen wegen viel weniger zusammen.Es liegt immer in einem selbst, wie sehr einem die Geschichten mitnehmen. Du siehst es ja auch bei deiner Schwester, die leidet ganz anderst oder garnicht unter dieser Situation.

    Was ich hier preis gebe ist allgemein bekannt. Ich schreibe schon lange hier im Forum. Meinen Leidensweg haben viele hier mitgelesen. Ich weiss heue nicht ob das so gut war aber ich denke jeder hat eine eigene Verantwortung für sich und liest dann eben nicht mehr weiter, wenns ihm nicht gut tut.Aber das hier ist dein Tread, es geht hier um dich und wenn du magst kann ich mit meinen Geschichten einwenig was bewegen, was für deine Geschichte dann auch gut sein kann.

    Alles Liebe Melanie

    Liebe l´espoir,

    Meine Mutter ist seit ich denken kann immer wieder alkoholikerin gewesen. Ab und an gab es längere Pausen und Rückfälle.Das ewige hinund her kann eine Beziehung ganz schön kaputt machen.

    Meine Mutter ist die die sich nicht im Griff hat und Ausdrücke zu mir sagt, wenn sie getrunken hat. Da wird sie richtig bösartig.Das tut ganz schön weh.Ich weiss oft schon wennich rein komme, das was passieren wird, ein Angriff gegen mich oder sonnst was. Man wird sensibel dafür.Ich geh dann immer.

    Ich selbst bin hier ins Forum gekommen um mich auszutauschen. Ist aber auch schon 1,5 Jahre her als ich völlig verzwiefelt um Hilfe bat.Ich habe eine lange Geschichte, die kannst du bei mir nachlesen.

    Ich mache inzwischen eine Therapie. Nicht wegen meiner Mutter sondern weil ich letzes Jahr an Krebs erkrankte und dadurch unter Angstzuständen leide. Doch die Therapie greift immer wieder an den Wurzeln, der Prägung. Die ist einfach bedingt beeinträchtigt dadurch, dass meine Mutter damals als Alkoholikerin ihren Ego gelebt hatte und mich Missbrauchte. Eine wirklich gesunde Basis kenn ich nicht.Das macht mich heute zu einem Kind von einer Alkoholikerin und einer Co abhängigen.

    Ich habe grosses Verständniss für das was du schreibst. Auch das der Respeckt verloren geht und du wütend bist ist nachvollziehbar. Mir ging das auch ne weile lang so.Aber das ist das was mich kaputt machte. Ständig dieser Stress, die Sorge um sie. Dann wieder die Wut im Bauch und ich bin sicher der Krebs hat sich dort verkapselt, aufgrund dieser Situationen.

    Heut versuch ich abatand zu bekommen. Ausziehen ist da erstmal ganz wichtig. Dann versuchen ein eigenes Leben aufzubauen. Was deine Mutter angeht, so geht mir das mit meinem Vater gleich. Er tut mir auch oft leid. Doch inzwischen habe ich festgestellt das die beiden nicht ohne einander auskommen. Er will nichts ändern, sein leben so leben und sie auch. Also geh ich da weg, zieh mich zurrück, die wollen das ja so.

    Jeh mehr ich aber von ihnen weggehe, kommt mir meine Mutter hinterher. Sie brauchte mich immer in ihrem Leben um das ganze so durchziehen zu können. Mir gelingt es fast nicht mich von ihr zu lösen, da sie mich nicht loslassen will.Da arbeite ich dran und da steh ich wie du in einem grossen Disaster.

    Alles liebe Melanie