Beiträge von Melinak

    Liebe l´espoir

    Zitat

    weißt du, ich lese deine zeilen, wie du selber deine gier nach verständnis und wissen über diese sucht beschriebst und es dir doch nicht geholen hat, doch das will einfach nicht in meinen kopf.
    ich verstehe die worte, den zusammenhang, doch akzeptieren kann ich es irgendwie nicht.
    was kann ich denn machen, außer mich abzuwenden?
    das kann doch nicht der sinn sein, das darf es nicht sein.

    Genau da ist das Problem. Da häng ich heute noch fest. Ich liebe meine Mutter auch sehr.Sie hat viel gutes getan. Doch leider ist sie krank geworden. Diese Krankheit zu heilen ist nur möglich, wenn sie selbst so tief gesunken ist un aus eigenem Antrieb Hilfe sucht. Ich helfe ihr nicht weiter, wenn ich mich um sie kümmer.Das zu akzeptieren ist das schlimmste was es gibt und sie "fallen zu lassen". Meine trinkende Mutter ist nicht die Mutter die ich lieben gelernt hatte. Sie ist durch ihre Krankheit jemand anderes. Durch ihre Trinkpausen die sie durchaus auch hat wandelt sich diese Frau wie ein Camelion.Das gibt mir diese innere Zerrissenheit.

    Doch schlimmer ist, wenn du jetzt weiter suchst, weiter deinen Kopf machst um deinen Vater zu retten, wirst dann du selbst diejenige sein, die Hilfe braucht. Weil es dich kaputt machen kann. Deine Schwester kann was, was du nicht schaffst. Sie hällt Distance. Das kenn ich von meinem Bruder, den ich heute beneide dafür. Der lässt das nicht an sich ran.

    Dir hilf nur eins, das akzeptieren deiser Krankheit und der daraus resultierenden Konsequenzen.

    Du musst mir nicht danken, hier im Forum sind wir alle dafür da uns auszutauschen.

    laaes Liebe
    Melanie

    Liebe Nici,

    Jetzt setzt doch nicht wieder einen Schitt zu weit vor den anderen. Nicht 1,4,3,2. Eine neue Liebe mit allem was dazu gehört wird es warscheinlich auch wieder geben. Doch ich meine daran heute schon zu denken ist zu früh. Lern dich doch erstmal selber mehr kennen. Das schadet ja keinem, sich erst mal das Leben zu gestalten, das man gern selber leben mag.Da solltest du hinschauen und an dir arbeiten.

    Das man freundschaftlich ausseinander gehen möchte ist klar. Wer mag schon gern Streit. Du siehst ja, wie sehr mich das belastet mit meiner Mutter. Da wünschte ich mir auch was ganz anderes. Ich kann dir nur raten den Abstand zu ihm immer mehr aufzubauen, nicht immer und immer wieder die Begegnung zu ihm suchen. Auch freunschaftliche Beziehungen halten einen Kontacktabbruch von mehreren Wochen aus.Deine Kinder sind alt genug, um den Kontakt zum Vater selbständig zu halten. Hier musst du dich auch nicht kümmern oder dabie sitzen. Auto...na das Thema lass ich lieber, da hab ich so meine ganz eigenen Erfahrungen, dazu sag ich gar nichts......Ich fands sogar gut, das er meinte es so handeln zu wollen. Dann hättest du eine Begegnung weniger. Ausser du suchst die Nähe zu ihm?

    Thema Urlaub. Na ja, stornieren kostet was. Aber was kostet dich mehr, Geld oder Nerven.Gehst Kompromisse ein.Richtig gelöst bist du ja noch nicht. Lediglich räumlich getrennt, alles andere läuft heimlich still und leise im Background weiter. Pass da mal auf dich auf.Schau mal genauer hin.Ich lese da laufend Auseinandersetzungen mit ihm.Gedanklich bist du noch voll bei ihm.Dann ziehst du aus vermeindlicher Rücksichtsnahme das Gespräch zurrück. Da hat er dich doch am Wickel.Ich würde mir einen Urlaub unter solchen umständen nicht antun. Ich würde darauf verzichten.Aber ich bin nicht du und du nicht ich.

    Alles liebe,
    die ewig meckernde Melanie

    Ich kenn das zu gut immer dann wenn ich meinte ich sein ganz weit weg kommt eins zum anderen und schon hock ich wieder mitten drin.

    Liebe Linde,

    Zitat

    Vielleicht hast du einfach noch nicht DEIN Rudel gefunden.

    Das stimmt. Das war das Rudel meiner Freundin. Ich komme gern mit ihr zusammen, wir haben viel Spass miteinander. Aber beim weggehen haben wir beite ganz unterschiedliche Voratellungen. Ich glaube das lass ich ihr und mir meins.

    Zitat

    Bis dahin, mach dich nicht passend auf deine Kosten. Du kannst dich aus einer Situation rausnehmen und den Abstand bestimmen.

    Darum bin ich stolz auf mich. Ich verbiege mich nicht mehr. Es tut mir noch weh aber ich werde mich nicht ändern nur um zu gefallen.Da merke ich , das ich für mich schon sorgen kann. Das nächst mal wir nicht geben, das Rudel ist nicht meins und ich begebe mich nicht nochmal in so eine Situation rein.Ich muss mir das nicht wieder geben.Spass haben und Menschen treffen, die mich so annehmen wie ich bin kann ich auch wo anderst.

    Lieben Gruß
    Melanie

    Guten Morgen zusammen,

    das Wochenende war richtig heiss.Samstag abend war ich mit einer Freundin unterwegs. Sie traf noch andere ihrer Freunde und ich fühlte mich ausgeschlossen. Ich hatte keinen Plan was ich reden sollte. Das wieder ein Erleben, das mich total fertig macht, weil mir das unter die Haut geht. Ich finde bei manchen Gruppen einfach keinen Anschluss.

    Was bringt mich selbst dazu mich dann einfach zurrück zu ziehen und mir dann eben selbst den Abend zu gestalten. Wie kommt es nur, das ich in Gruppen nicht kann? Lag es an der Gruppe, das ich mich nicht intigriere? Das kann gut möglich ein, ich möchte nicht auf Teufel komm raus so sein müssen, wie die Gruppe das verlangt. Das ich weg gegangen bin, mein eigenes durchgezogen habe ist für mich einacher gewesen.Damit fühlte ich mich sicher. Ich kenne Gruppenleben so nicht, war nie der Mensch der das gelebt hatte.

    Mein Gefühl des abgelehnt werdens kam an dem Abend so sehr hoch. Es war nicht so, das mich alle ablehnten, doch mir langt ja oftmals nur einer, der muss mir nur das Gefühl geben, das er mich ablehnt.Das macht mich wieder nachdenklich.Ich werden meine Schlüsse daraus ziehen.

    Lieben Gruß
    Melanie

    P.S Ich glaube ich bin und bleibe Einzelgängerin.

    Liebe l´espoir,

    Ich selbst bin Tochter einer alkoholkranken Mutter. In deinem Alter konnte ich das erste mal bewusst feststellen, das ich meiner Mutter nicht helfen kann und war schon mit 17 Jahren ausgezogen. Leider bin ich als mein erster Sohn auf die Welt gekommen ist mit 23 Jahren wieder auf die OMA zugegangen.Ich habe so lange auf Bockig gestellt gehabt und kein Wort mit ihnen geredet gehabt. Als Familie komplett, mein ExMann auch Alkoholiker und ich mittendrin.

    Ich habs nicht kapiert. Ich wollte auch so viel Wissen, wollte es verstehen.Ich dachte jeh mehr ich darüber weiss desto besser kann ich damit umgehen. Ich habe Bücher gelesen, mich in Selbsthilfegruppen angemeldet, Hifen geholt, Ehetherapie gemacht. Alles hatte keinen Nutzen. Beide Menschen sind Süchtig und ich muss es akzeptieren, denn jeh mehr ich da kämpfe um so kaputter macht mich das.

    Wie sehr ich meine Eltern doch liebe steht ausser Frage. Das ist der Grund warum es mir so schwer fällt sie fallen zu lassen und mein Leben zu leben. Immer wieder komm ich in das alte Muster zurrück und merke, das macht mich fertig. Das was ich dir mitgeben kann ist, das es wichtig ist dich zu lösen. So schwer es auch ist, anderst bekommst du das nicht hin. Die Lösung von deinem Vater wird dir ein neues Leben geben. Es ist keinesfalls die Garantie das er was ändern wird. Im Moment bist du dijenige die auf sich acht geben muss um sich da nicht in diesem Sumpf zu verlieren.

    Ich wünsche mir auch von ganzen Herzen das meine Mutter zur Besinnung kommt. Wünsche sind Wünsche, entweder sie werden erfüllt oder auch nicht. Da ist alles Möglich. Sein nicht zu entteuscht wenn dein Wunsch sich da nicht erfüllt, dein Leben wird auf jeden Fall weiter gehen.

    Auch was die Ehegeschichte deiner Eltern angeht. Dich geht das nichts an. Beide sind Erwachsen. Hättest du gern, das deine Mutter dir deinen Mann aussucht und dir sagt das du ihn heiraten sollst. Oder wenn du einen Freund hast, würdest du dich trennen wenn deine Mutter dir sagt du sollst es tun?Ob die sich scheiden lassen hat mit dir nicts zu tun.Du bist erwachsen.

    Sie,meine Mutter und er, dein Vater sind als Erwachsene Menschn selbst für ir tun verantwortlich. Wir als Kinder werden daneben stehen und uns das anschauen. Wir müssen garnichts tun, überhaupt garnichts.

    Was es mit uns macht ist eine Geschichte die geht dann uns was an und da sollen wir uns helfen lassen.Da beginnt die Arbeit die wir für uns haben.Hier im Forum bist du gut aufgehoben. Da kannst du gern schreiben wie es dir geht, was es mit dir macht, wie es dich bewegt. Schreiben hilft. Versuche die Sicht deiner Dinge zu schreiben, das Hilft sehr.

    Alles Liebe Melanie

    Hallo zusammen,

    wie du Billy schreibst haben alle Menschen Probleme aus sich rauszugehen und ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Klar, wenn ich wütend bin geh ich auch nicht los weils mir danach ist und hau dem nächstbesten eine auf die Backe. Da muss ich entgegensteuern. Auch kann ich nicht los gehen und mir den nächstbesten Mann schnappen und ihn abknutschen weil es mir nach Nähe und Zuwendung ist. Damit umzugehen habe ich gelernt. Leider aber auch immer mehr noch weniger von mir weiter zu geben, es nach aussen zu tragen.

    Oftmals sind solche Gefühle wie Wut und Zorn oder Aggressivität oder Angst so zurrückgestellt, weils in der Bewertung eines Gefühls ja was schlimmes darstellt. Man interpretiert da dann Krieg und Tot rein und will selbst ein solches Gefühl, das auch für diese Zustände verantwortlich ist nicht haben. Doch sie sind da. Wenns dann zu viel wird brechen gerade solche unangenehmen Gefühle schneller aus wie die die ich gewohnt bin und täglich erlebe. Das wird dan wieder als unangenehm empfunden und versucht zu unterdrücken.Ich bin noch ein exenplar und setze mir dann auch noch einen drauf indem ich mich schlecht mache weil ich es nicht im Griff habe. Da schliesst sich zumindes bei mir aber auch bei vielen anderen Menschen ein ewiger Kreislauf.

    Wenn ich dem einwenig mehr Raum lasse ind meinem Leben auch diese Gefühle die mich stören einen Platz schaffe und ihenen die Möglichkeit gebe sie kommen zu lassen, sie zu spüren kann ich lernen damit besser umzugehnen. Dan habe ich es nicht mehr nötig mich abzulenken, dafon zu laufen, oder andere Strategien zu verwenden, die mich von meiner Gefühlswelt wegbringen.Gefühle hochkommen lassen, die zu spüren. Nich zu aggieren, das meint man nicht damit auch nicht zu bewerten. Ein Gefühl ist ein Gefühl, mehr nicht.

    Das für heute
    Melanie

    PS.Liebe Nici, vieles wird dir noch neu und fremd erscheinen. Lass dich da einfach darauf ein, du verkopfst dich schon manchmal sehr. Spür doch auch in dich rein, in dir ist doch auch mächtig viel los nach all der Geschichte die du erlebst. Mir kommst du immernoch vor wie ein aufgescheuchtes Hühnchen das dringend jetzt schon da sein möchte wo andere nach Jahren harter arbeit an sich selbst stehen. :wink:

    Hallo zusammen,

    heute war wieder ein Therapietag und mir wird mal zu mal immer bewusster, wie es bei mir tickt. Ein gutes Erleben mich so bewusst zu erleben und wahrzunehmen. Mal um Mal kenne ich mich besser und finde langsam auch wieder zu meiner Selbstsicherheit, die ich scheinbar verloren hatte. Nach all dem Gefühlschaos das ich hinter mir hatte kein Wunder. So durcheinander gemischt war ich noch nie gewesen. Langsam aber sicher werde ich ruhiger, kann inmich gehen und auch bei mir bleiben.Ich habe die Fähigkeit, sie ist in mir. Bewusst damit umgehen und dies ins Leben einzuflechten ist nun Ziel. Von der Energie die ich zum Weglaufen habe hin zur Ruhe die mich zu mir bringt. Hinterher kann ich wieder laufen und dann mache ich es zu Spass und nicht aus Angst.

    Gefühle, die sind da und ich lebe sie. Sie tun mir nichts, wollen nichts, sie sind.Ich kann sie leben, erleben.Auch das was ich negativ enmpfinde und schaffe ich das ohne Bewertung anzusehen schaffe ich es mich in meiner Gesammtheit zu akzeptieren.

    Mal um mal merk ich wie es mir besser gelingt mich dahinzuwenden und hinzuschauen. Es tut gut.

    Hallo Billy,

    na das hört sich spannend an. Ich liebe das bei mir werkel ich auch dauernd rum. Das ist so entspannend, wenn man einwenig handwerkliches macht. Da diskutiert ein Holzbrett nicht mit einem oder gar die Wandfarbe, weil sie nicht an die sondern die andere Wand gestrichen werden möchte. Das Brett lässt sich auch ohne weitere diskussion durchbohren.Einfach herrlich. Geht was daneben liegt es aussschliesslich in meiner Hand, wenn ich es gemacht habe. Herrlich einfach so zu arbeiten. Auch im Garten kann ich total entspannt arbeiten.Genau das gleiche Prinzip und vor allem hinterher, nach getaner Arbeit kanst du echt stolz auf dich sein. Ich sitz da und schau mir das dann genüsslich an und freu mich über das vollbrachte Werk.

    Mein Schlafzimmer ist fertig gestrichen und abends geh ich extra früh ins Bett um das noch zu geniessen. Lach :lol::lol: Ich fühl mich so wohl damit.G

    Auch freu mich mich zu lesen, das es dir sonnst auch gut geht. Toll wenn sich Menschen finden und gut miteinander auskommen. Da freu ich mich grad mit dir mit! :lol:

    Ganz liebe Grüße
    Melanie

    Liebe Nici,

    Zitat

    Hut ab vor Deinem kleinen Kerlchen.
    Ich hab kein Asthma würd aber 42 Kilometer nicht mit Bravour schaffen

    Ich komm grad mal bis zur nächsten Stadt. Das sind gerade mal 7 Km. Lach :wink:

    Das Thema mit meiner Mutter scheint so tief in mir festzusitzen. Ich freu mich grad, das ich hier das ein oder andere lesen darf, wie ich mit ihr umgehen kann. Ich häng da mächtig fett drin, etwas woraus ich mich sooooo unbedingt lösen will weil es mir total weh tut.......

    Eine Strategie ist, das wir einfach viel unterwegs sind. Ich woanderst bin, meine Freunde treffe. Das ist schon viel wert. Doch zB heute bin ich auch mal zu hause und will nicht in eine Situation triften, in der ich nur am abhauen bin. Das fühlte sich die letzten Tage auch immer wieder so an. Hauptsache weg von hier um der ganzen Situation zu entgehen. Ich sollte es schaffen, ihr zu begegnen, denn weglaufen ist zwar kurzfristig auch ne Methode aber langfristig sicher kein Weg da raus.Solange ich dafor Angst habe und mich klein mache, solange werd ich darunter leiden. Das ist Fakt.

    Alles liebe Melanie

    Hallo Billy,

    Zitat

    Melanie, ich wollte mich doch noch für Deinen Tipp bedanken!! Habe es genaus so gemacht und mir überlegt, was ich im Falle eines Spontanbesuches tun werde! Da musste ich doch schon ein bisschen überlegen.
    Also wenn er vor mir stehen würde und getrunken hätte, würde es mir gar nicht schwer fallen, "angemessen" zu reagieren und ihn ohne Diskussion wieder weg zu schicken! Wenn er nüchtern erscheinen würde, würde mir das schwer fallen, aber ich würde mich genau so entscheiden!! Geschockt
    Aber bisher ist wirklich Ruhe und ich hoffe, dass das auch so bleibt.

    So mache ich das auch immer und immer wieder. Bei meinen Ex geht das sehr gut. Den lasse ich stehen. Bei meiner Mutter gehts noch nicht, aber ich übe fleissig immer wieder. Ich glaube das ist wie eine Theateraufführung. Wenn man das übt und übt und einstudiert kann man an der Aufführung nichts mehr falsch machen. Und wenn, merkt es eh keiner von aussen, hauptsache du spielst das Stück zu Ende.

    Zitat

    Im Moment geht es mir sehr gut, auch wenn ich wegen einiger anderer Dinge ziemlich im (positiven!!) Stress bin.

    Na, wir sind hier im Forum nicht nur zum meckern. Ich les auch gern positives.... was Stresst dich denn, wenn ich fragen darf? :wink:

    Einen lieben Gruß Melanie

    LIebe Monty,

    wenn ich dir aus eigener Erfahrung mitgeben darf, dann das du ganz ganz dolle auf dich selbst schauen musst. Du hast nur das eine Leben, verschenke es nicht. Auch dir liebe Nancy möchte ich ganz liebevol raten das Ding entfernen zu lassen. Angst hin oder her ist egal. Jetzt seit erst mal ihr dran und das zu recht, mit all der Zeit die ihr braucht wieder gesund zu werden!

    Nach der ganzen Sache bei mir habe ich so in mich gehorcht, das ich auf mich aufzupassen habe und hab sogar das Rauchen aufgehört gehabt! Ich bin seit einem Jahr Nichtraucherin und fühle mich da auch so wohl damit!Ich glaube auch du kannst das schaffen. Rauchen aufhören ist nicht schwer, wenn man das wirklich will und einen Sinn dahinter sieht. Das sind nur drei Tage an denen es dir schlechter geht. Dann ist es wieder gut.Nur Mut auch gleich das an zu gehen! Ich habe mir Nadel stechen lassen, das hat zudem echt toll geholfen!!!!

    Mann Monty, danke für dein Lieben Worte bei mir.

    Alles Liebe Melanie

    hallo ihr lieben,

    Oh das ist jetzt viel Text den ich hier bekommen habe. Ganz tolle und hilfreiche Tips die ich lesen darf.Ich werd mir die Tage mal Zeit nehmen mir das Ganze durchzulesen und darauf einzugehen. Da freue ich mich schon drauf.

    Ich war die letzten Tage unterwegs beim Baden oder beim Arbeiten. Weg hier.

    Nici,mein Sohn hat die Fahrradtour trotz Asthma geschafft!!! 42 Kilometer, 3 Stunden Fahrrad gefahren, Berg auf und Berg ab. Mir Bravour! Waren alle begeistert von seiner Leistungsbereitschaft. Ich bin so stolz gewesen. Auch zurrück. DAs muss sehr schön gewesen sein.

    Also ihr lieben ihr seht ich lebe im Moment gut. Aber das hat auch was mit dem supitollen Wetter zu tun....Lach....Freu....mann ist das herrlich und ich seh inzwischen aus wie eine Kaffeeebohne.......

    Ja und das England Fussballspiel war auch so top, darüber bin ich im Moment richtig Euphorisch unterwegs.

    Also ich les euch, bis denne....

    Melanie

    Hallo

    Zitat

    Dann sage es deinen Eltern!!! Und sei dann auch konsequent!!!

    Ich kann es nicht. Ich schaffe es nicht. Ich glaube ich springe eher aus 2500 Metern aus nem Flugzeug mit nem Fallschirm als das ich das so schaffe.

    So oft habe ich es ihnen nämlich schon gesagt.Das ichmein Leben habe und sie das ihre und mich endlich in Ruhe lassen sollen. Es ist nie angekommen. Wie ein ewiger Kreis. Immer wieder aufs neue wie zurrückgespult.

    Bei meinem Ex Mann war das auch das selbe, bis die Distance da war. Aber das war irgendwie auch anderst. Weil ich ihn als Mann nicht mehr haben wollte, ich da schon soweit war von ihm Abstand zu bekommen. Wir haben nichts gemeinsames mehr.Da gibt es zwischen uns nichts mehr, was uns verbindet. Nicht einmal mehr das wir Eltern sind. Denn auch das Thema ist gegessen, die Kinder sind selbständig und können ihre Bedürfnisse inzwischen klar formulieren.Es ist aus und vorbei in allen Bereichen, nichts was mich emmozional noch bewegt, er ist mir egal geworden.

    Eltern , sie sind meine Eltern. Ich brauch sie nicht zum leben. Nichtmal das Auto brauch ich wenn ich es genau nehme. Doch hällt mich da ein Band fest, das irgendwie viel fester ist als das bei meinem Ex Mann.

    Zitat

    Das mit deiner Mutter kann ich auch nur zu gut nachvollziehen.
    Was hat sie einfach ins Haus ohne Voranmeldung zu kommen?? Du bist erwachsen und da geht das man ja nun gar nicht.
    Versuche es ihr doch einmal ehrlich so zu sagen, dass du möchtest, dass sie sich vorher anmeldet wenn sie das Bedürfnis hat zu kommen.

    Ich werd mal versuchen mir das einzuprägen , denn du hast vollkommen Recht mit dem was du schreibst. Ich hab auch schon überlegt, das ich ihnen was schreibe. Einen Brief in dem ich Klartext reden kann ohne die Reaktionen meiner Eltern dann zu sehen. Da hängt glaub ich schon der Haken, das ich hinterher ein sau schlechtes gewissen habe ihnene gegenüber. Haben sie doch auch für mich gesorgt gehabt.Jezt sind sie alt und die Hilfe die sie bräuchten würde ich ihnene gern geben, wenn da nicht der Alkohol das ganze so schrecklich gestaltet.Hier komme ich wieder an den Punkt, wo ich mich als kleines Mädchen fühle , hilflos und nicht weiter weiss. Ich kann nicht so hart sein, sie sind einfach meine Eltern und haben auch so viel für mich gemacht.Ausserdem Liebe ich die beiden viel zu sehr als das ich das könnte. Und doch wäre es genau das was ich machemn muss, es ist sooo schwer für mich, mich zerreisst das in zwei hälften, so hin und hergerissen bin ich. Ich wünschte mir, sie würde nicht immer hinter mir herlaufen, mich versuchen einzunehmen für sich, mir meine Ruhe lassen. Dann könnte ich auch neutraler hingehen, ihr mal was mitbringen ohne das Gefühl zu haben ich helf ihr damit in ihrem Sumpf weiter zu machen. Klar ist mir allse, mein Kopf weiss alles, mein wille ist da und doch scheint das was zu bremsen.Hier schaffe ich die dictance nicht und das auchbedingt durch die räumliche Nähe, die sie zu mir hat.Aber auch mien unvermögen ihr meine Grenzen zu zeigen. Statt das es besser wird, wird es gerade wieder schlimmer, weil auch die ganzen Vorfälle mit den Kindern und den Stress den ich wiedr habe mich ewig weit zurrückfallen lassen. Ich fühl mich restlos ausgesaugt und ausgepovert.

    DAnke Monty das du mir hier schreibst, hast du selbst so viel Probleme, schreibst ja auch das es dir nicht so dolle geht. Da machst was mit im Leben...Mann oh Mann....

    Alles Liebe Melanie

    Lieber Daniel,

    kann mir schon vorstellen, das du auf 180 bist. Keine Frage. Nur ich frag mich immer dann, wenn es einem so sehr an das eigene Leben geht, warum man das so mit sich machen lässt. Ich bin hier um dir zu helfen, nicht um dich zu verurteilen. Ich kann es wie gesagt nachvollziehen, das es dir nicht gut geht. Dennoch muss ich sagen, das was bei dir läuft hat mehr mit dir zu tun als mit ihr.

    Lange Jahre bin ich Co-Abhängige und ich weiss um die Knöpfe die gedrückt werden können. Auch ich funktioniere so. Meine Knöpfe werden andauernd gedrückt und ich bin sauer, weil ich dementsprechend darauf reagiere. Doch inzwischen bin ich nicht sauer auf den der die Knöpfe drückt, eher auf mich selbst, weil ich dafon nicht los komme. Auch ne Art Selbstzerstörung aber der richtige Weg zu mir um was zu verändern.Doch irgendwann hab ichs drauf, bin nicht mehr sauer auf mich und kann dann gut damit leben. Ich meine wenn du es mit ihr nicht aushällst, da ist die Tür, du kannst jeder Zeit raus gehen und die Tür hinter dir schliessen.Kein Mensch nimmt dich in die Verantwortung, wenn du getrennt bist bist du getrennt. Wenn du nicht mit ihr leben willst, dann geh. Du hast die besten Vorraussetzungen es zu tun. Schieb nicht die Schuld den anderen in die Schuhe und bleib bei dir.

    Sollte sie da irgendwelche Krankheiten haben, die psychischer Art sind, dann kann sie erst recht nichts dafür. Daniel, sei dir immer bewusst, diese Menschen sind krank. Die machen es nicht um dich zu verletzen, sondern weil das zu ihrer Krankheit gehört. Es ist schwer sich selbst da wieder raus zu nehmen, es nicht an sich ran zu lassen. Es ist schwer wenn man in seinem Selbstbewusstsein nicht die Kraft hat,sich zu distancieren und jeden noch so kleinen Anlauf den der andere macht persönlich zu nehmen. Ich spreche hier von mir, aus meiner Perspektive, wohlbemerkt. :wink:

    Wie Karsten so schön schreibt, wir lernen hier alle unser Leben so zu gestalten, ohne vom Verhalten eines anderen abhängig zu sein. Du bist hier und scheinst ja auch mit diesem Background zu schreiben. Ansonnsten hättest du dir doch ein anderes Forum gesucht.

    Noch was, wenn dich hier etwas bewegt oder gar anpiekst scheinst du genau dort ein Problem zu haben. Fange dort an was zu verändern. Bei dir und nicht beim dir gegenüber.

    LG Melanie

    Lieber Daniel,

    mir hilft es oft mich mal zu hinterfragen , was mich da selbst wütend macht. Ist es die Art und Weise wie sie es sagt? Warum macht dich das so rasend, das du diese Diskussionen hast. Wiso bist du nicht in der Lage dich zu bremsen, irgendwas löst dein Verhalten aus. Welchen Knpopf kann sie drücken und wie schaffst du es, das du diesen Knopf so abstellst, das er dir nicht mehr weh tut, dich nicht so reagieren lässt.Werd dir über deine Knöpfe bewusst und lerne damit umzugehen.

    Ignoranz ist ne feine sache. Blos ich selbst bin inzwischen skeptisch, denn ich merke das ich selbst beim Ignorieren etwas wahrnehme und aufnehme. Das geht ne ganze weile gut, bis ich dann wieder das Kochen anfange. So einfach finde ich das auch nicht. Bei mir als Co sind kleine winzige Signale von aussen oft Auslöser von Verhalten und Gefühlen in mir, so winzig klein, ein Geruch zb, ein Wort, eine Geste, die Mimik von dem mir gegenüber. Such mal nach solchen kleinen Auslösern. Es ist spannend.Dann wenn ichs gefunden habe kann ich bewusst damit umgehen, mir ne Bremse einbauen.Dann kommen solche Ausbrüche und Diskussionen auch nicht mehr einfach so zu stande. Es hat hintergründe, such mal in dir danach was es sein kann.

    Lieben Gruß Melanie

    Liebe Nici,

    Da mach deine Grenzen für dich klar.

    Dein Haushalt, deine Finanzen, das was du brauchst für dich und deine Kinder. DEINS.

    Sein Haushalt, sein Job, seine Finanzen. Das regelt er für sich. SEINS.

    Egal was er macht, ob er sich nun wegschmeisst oder nicht. Es ist nicht mehr deins. Es ist echt schwer das zu regeln. In diesem Bereich habe ich damals klare Fakten geschaffen. Mein Bereich, wo ich lebe finanzier ich. Seinen er. Was die Kinder betrifft das regelte das Gericht und das Jugendamt.Alles andere führt nur zu Streit und Stress von beiden Seiten.

    So Materielles das lässt sich gut trennen und regeln.

    Doch was ich auch lese sind Treffen und Begegnungen mit dir und den Kindern, die wohl auch nicht so glücklich verlaufen. Die auch oft da sind. Auch die Kontrolle ist da, Sein Kühlschrank, SEIN Bier und DU machst Dir immernoch Gedanken dazu.Ich denke du bist noch nicht getrennt.Räumlich ja aber innerlich noch nicht.

    Auch dieses "Deine Mutter ist schuld das es mir schlecht geht. Sie hat mich rausgeschmissen" "Opfer getuhe" kenn ich nur zu gut. Was er dan mit dem Kind anstellt ist nicht gut. Mir tun die Kinder dann so leid.

    Wenn meiner dann meine Kinder benutzte um wieder zu mir zu kommen habe ich riegeldicht gemacht. Auf dem Hacken umgedreht und bin gegangen.

    Doch klar, ich bin ewig schon weg von ihm. Innerlich war der Rausschmiss auch eine deutliche Trennung zuwischen uns gewesen. Ich machte mir da keinen Kopf mehr um sein Trinkverhalten. Bei ihm stehen Falschenweise Rotwein in der Bude, die übrigens aussieht wie eine Rumpelkammer. Er hat sich heute noch nicht Häusslich eingerichtet.Die Kinder konnte ich dann bei ihm lassen, wenn ich wusste, seine Schwester ist da oder ein Kumpel ist mit ihm unterwegs.Jahrelang stand ich im Zwiespalt, wie gut oder wie schlecht es ist ihm die Kinder zu lassen. Ich meinte aber, es war trotzdem richtig, er ist kein schlechter Mensch.Solange er nicht allein mit ihnen war ging es mir gut.Doch ob bei ihm Flaschen stehen oder nicht, oder wie es bei ihm aussieht ist mir heute richtig wurscht. War es damals auch schon, wobei ich die Kinder mitgenommen hatte, wenns gar so schlimm war, das ich es nicht mehr verantworten konnte.Mir war das auch wurscht piep egal, ws er dazu meinte.

    Diskossionen fingen erst wieder an, als er von meinem Anwalt gepfändet wurde. Da meinte er er müsse wieder von vorne anfangen mit mir zu streiten, wie wärend der Ehe.Ich bin dann hier ins Forum und habe erfahren dürfen, das Grenzen so wichtig sind. Die zu setzen und sich dann nicht auf solche Spielchen einzulassen machen die Trennung leichter. Abstand nehmen, nicht nur Räumlich auch innerlich.Seitdem sind wir wirklich getrennt. Meine Kinder auch, wir sind weg von ihm. Das dauerte so viele Jahre.

    Heute ists ok. Ich begegne ihm neutral. Er trinkt sein Bier immernoch vor mir. Auch das löst in mir nichts mehr aus. Aus der Nummer bin ich inzwischen total draussen. :wink:

    Du siehst, es geht nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit. Nimm dir diese Zeit, begib dich in dieses neue Leben mit deiner ganzen Energie und so lösen sich auch viele Dinge von ganz alleine, ohne dei zutun. Du musst dichts mehr kontrollieren, managen und machen, was ihn betrifft. Er hat sein Leben und du hast dein Leben..

    Das du den Job kündigst ist denk ich eine Erleichterung. Ich lese das so raus. Such dir andere Hilfen. Wohnegld, Sozialhilfe, Kindergeldzuschlag. Es gibt sie und nimm die in Anspruch.Dann hast du auch mehr Ruhe und Zeit für dich und deine Kinder.

    Du packst das
    Lieben Gruß Melanie

    Hallo zusammen,

    ja, Party vorbei. Nun heisst es das Kind Medikamentös so einzustellen das er wieder Luft bekommt und am normalsn Leben teilnehmen kann. Er kommt gerade nicht zur Ruhe, gestern hatte er einen neuen Anfall, im Tieheim, wo die von der Schule aus hingegangen sind. Obwohl bekannt ist, das er Asthma hat und er weiss das Kaninchen seine Allergie auslösen, hat er eins auf den Arm genommen. Ich konnte dann wieder rasen. Mich käst das so an, wiso können die Lehrer nicht auf dieses Kind aufpassen?

    Am Donnerstag auf Freitag machen die einen Ausflug an den See. Sie fahren mit dem Fahrrad dort hin und Zelten in einem grossen Zelt. Schön nur ich habe jetzt echt Angst ihn da mitmachen zu lassen. Ärztlich gesehen wirkt das Medikament heute schon nach Gabe deutlich. Es sprichjt nichts dagegen ihn da mitmachen zu lassen. Nur ich steh jetzt da und habe tierisch Angst um mein Kind. Das ist hart da sich lösen zu können, wenn ich so gar kein gutes Gefühl und Vertrauen in die Lehrer habe. Ich glaube das kann aber auch jeder nachvolziehen und würde ähnlich wie ich reagieren. Das ist keins der Co Probleme, das ist eins das aus einer Beziehungskiste Mutter Sohn besteht. Doch möchte ich ihm das nicht nehmen und werde ihn mitgehen lassen.

    Dann noch ne Geschichte. Meine Mutter kommt am Sammstag Abend in mein Haus gestürmt. Hund vorraus der Katze nach, Mutter an der Leine. ich war nicht dabei, habe nichts gesehen aber es machte im Wohnzimmer "RUMS" und da lag sie. Bäuchlings am Boden."Ich bin über das Telefonkabel gestolpert" .AHA, und welches denn Bitte?"Ich bring dich und deinen Hund nach hause" Packte sie und brachte sie heim, meinte das der Hund zu stark an der Leine zieht und sie ihn nicht mehr halten kann. "Der Hund wars nicht, das war das Kabel". AHA, welches Kabel? Ich dachte mir, ich lass es lieber sein und bin gegangen.

    Tags drauf der erste Anruf. Hund spazieren gehen, sie könne nicht. Weil sie über mein Kabel geflogen sei. Extrem.Meine Tochter ging freiwillig.Tags drauf wieder der nächste Anruf. Hund spazieren gehen, sie könne nicht. Mein Kind war so gnädig und lief ne Runde mit dem Hund.

    Allse nicht so einfach finde ich. Die macht gnadenlos ihr Programm weiter.Ich bin nicht bereit weiter in ihrem doofen Programm die Hauptrolle zu spielen. Gestern war ich überhaupt nicht erreichbar für sie.Soll mein Vater den Hund ausführen, das werd ich dann sagen.Mich macht das ganze grätig und lässt mich wieder ein Stück zurrückfallen. Wieder einmal. Ich habe keinen Bock mehr drauf, würd am liebsten das Telefon nicht mehr abheben. Mach ich auch nicht, leider sind die Kinder oft als erstes dran. Verläugnen lassen will ich mich dann auch nicht, die Kinder sollen das so nicht lernen. Wiere heisst es Grenzen setzen und ich bin es so leid, dieser never ending Storry. Jedes mals aufs neue und ich dauernd auf hab acht position, wann kommt der nächste angriff in meine Privatsphaire. Eltern, für mich gibt es Momentan nichts äzenderes als altwerdenede Alkoholkranke Eltern.Selbst das ich weiss das sie krank sind,ich selbst auch betroffen, aber ich will dieser Krankheit entgegenwirken und nicht weiter mitmachen.Ich mag nicht immer und immer wieder solchen Szenarien ausgeliefert sein. Vor allem, wenn meine Mutter ihre Flugübungen inzwischen auch bei mir im Haus praktiziert. Wenn sie fliegt, bitte in ihrem Haus und nicht bei mir.

    Dann komm ich mit Selbstkritik auch wieder auf nen Level der mich an mir soo nervt. Warum schaff ichs nicht meine Mutter vor der Türe STOP zu sagen. Ist doch mein Haus, geht sie nichts an, braucht sie auch nicht reinkommen, als wäre es ihrs. Die bremst nicht, rennt förmlich rein, stürmt mir die Bude.Ich bin bald so weit ne Kette dran zu machen, doch meinen Kindern mag ich sowas auch nicht vorleben. Das Haus sollte ja offen sein. Ist se zu offen und ich find die Mitte nicht?

    Warum nervt mich das, wenn die hinfällt? Weils das Drama dann wieder an mir kleben bleibt. Ich hab keinen Bock drauf, mein Vater der dann zusammen bricht, wenn sie nicht da ist.Haben wir das alles schon durch. Ich mag nicht mehr, will aussteigen. Doch wie kommt man so aus der Nummer raus. Respekt, ich habe Respeckt vor meinen Eltern doch lassen die es nicht zu, mich auf gleicher ebene zu behandeln. Ich bin Kind und werde wie Kind behandelt. Ich will das so nicht mehr.

    Es soll nicht mein Problem sein. Soll bei den beiden bleiben. Ich will hier in Ruhe meine Kinder wachsen sehen, die begleiten bis sie gross sind. Das schaff ich allein, dazu brauch ich die nicht. Meine Eltern, sollen sie dort bleiben wo sie hingehören, bei ihnen zu hause, bei sich.

    Ich will das nicht mehr.

    liebe Grüße Melanie

    Liebe Espoir,

    Zitat

    Warum nur schieße ich mich so auf das Negative ein???

    Weil wir Menschen sind und es menschlich ist es zu tun.

    Schau mal, wir haben bei uns im Beruf Akten zu führen. Seit den ich denken kann werden über die Menschen die dort leben, über die geschrieben wird nur das negative geschrieben. "Sie hat sie heut morgen schlecht verhalten".Kaum mal jemand der es notwendig sieht das auch die schönen und lieben Anteile aufzuschreiben sind um eben das Gesamtpacket Mensch dahinter zu sehen. Wenn ich die ein oder andere Akte dort lese ist es manchmal grauenhaft, das müssen ganz schlimmen Menschen sein....... Sie sind aber nicht grauenhaft, sie sind Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die meissten sind soo liebe aber auch manchmal sowas von anstrengend. Da sieht man die Extreme noch viel besser.

    Vielleicht schaffst du es mal dich hinzusetzen und alle positiven Seiten deines Mannes aufzulisten. Dann die negativen. Beide Seiten werden sich füllen. Aber du wirst sehen, das das eine zum anderen gehört.

    Ich denke oft, wenn ich einen Partner hätte würde er die gesammte Breitseite meiner Aufarbeitung abbekommen. Sei da auch nicht zu streng mit dir. :wink:

    Viel Glück noch
    Melanie

    Liebe Nici,

    Mein Zimmer ist in 2 Stunden gestrichen. Ich bin da ziemlich geübt und die Farben heute sind traumhaft zu verarbeiten. Da langt oft nur ein Anstrich.Die Tapete die ich noch kleben werde ist in 20 Minuten an der Wand. Also habe ich vielleicht 3 Stunden Arbeit vor mir. Das schaffe ich ganz gut in den Tag zu integrieren. Ich habe mich so organisiert, das ich jeweils nur einen Termin am Tag habe. So finde ich Platz zum ausruhen für mich.Ich bin da eher der Typ, ich kanns nicht liegen lassen muss es durchziehen bis es fertig ist. Notfalls arbeite ich bis in die Nacht. Auch nicht besser, wie das was du von dir geschrieben hast......Lach....Da sollte ich etwas von dir abbekommen.

    Das mit dem ins Bettchen fallen war echt gut, doch leider war heut Nacht um 3 Uhr die Nacht vorbei. Ich musste meinen jüngsten ins Krankenhaus fahren, der hatte einen Asthmaanfall. Jetzt muss er drei Tage bleiben. Die armen Krankenschwestern, werden ein Kreuz schlagen, wenn er wieder geht....lach.... Das letzte mal war er dort der King KÄs der Station. Ihm tut es ja nicht weh, der fühlt sich wohl und muss nicht liegen. Er braucht ja nur die Infussionen. Da wird Halli Galli sein im Krankenhaus...Er feiert sicher ne drei Tage Party... ich gris jetzt schon.....

    Liebe Nici,

    Zitat

    Eigentlich ist es erschreckend, wie neutral wir mit dieser Situation umgehen. Auch auf der Seite der Kinder, keine Tränen, keine Nachfrage nach dem Alk.
    Es ist egal geworden, was er für sich tut oder auch net.
    Als wenn es immer schon so gewesen wäre. Gut. Erleichternd, aber auch irgendwie erschreckend.
    Wir sind in unserer Ruhe angekommen, und lassen uns auch nicht aus dieser rausbringen.
    Da sieht man wie sehr wir diese gebraucht haben und brauchen.

    Horch mal in dich rein, ist es wirklich Egal oder schiebst du es nicht irgendwie weg?Du bist erst sein 10? Tagen getrennt, so schnell schiessen die Jäger nicht!!!!!!!Wenn doch schiessen die vorbei und müssen von vorne anfangen. Mädel hör mal in dich rein, du kannst noch nicht so weit sein, weils unmöglich ist. Du empfindest es im Moment noch so, wart mal ab bis du soweit bist, dann weisst du was ich dir hier sagen möchte. Du wirst durch die Phasen durch müssen, keinen Umweg machen. Da sind wir alle durch.Das ist auch gut so, hab doch keine Angst dafor.Meinst wohl den zweiten Schrtt vor dem ersten tun zu wollen? Grins...Lächel...

    Zitat

    Jetzt muss ich halt diese neue Leere halt noch ausfüllen.

    Ja, füll die mal schön auf. Nicht mit Unsinn sondern mit dem was dir gut tut. So schwer kann das doch nicht sein, zu spüren was dir gut tut.Oder doch?

    Zitat

    Millionensache stehen auf dem Plan, statt ich mich auf eine oder zwei Sachen konzentrier, und diese fertig stell, fang ich schon wieder das nächste Projekt an.

    Auch ne Art sich aufzufüllen. Sind die Milionensachen die zu tun sind auch so zu tun, das du selbst mal Zeit findest für deine Arbeit an dir. Sei Ehrlich zu dir selbst. Froh bist du und glücklich den ersten Schritt getan zu haben. Jetzt kommt dann noch Schritt zwei und drei. Vergess dich dabei nicht.

    Zitat

    Das gehört wahrscheinlich nicht hier hin im Forum für Co´s, aber ich muss mich in dem ganzen Dilemma, das ich um mich aufgebaut habe, ja auch mal finden.

    Es gehört zu dir und du gehörst hier her. Dann kannst du getrost ALLES aufschreiben was zu dir gehört. :wink:

    Das ist alles Kopfkino.Ein sich ewigliches im Kreis drehen.

    Geh mal einfach hin und mach es. Zieh es doch durch. Schnapp den Pinsel und los gehts bis die Wand und das andere gemacht ist. Wir könnten uns zusammen schliessen. Bei mir steht auch ein Eimer Farbe. Meine Wand ist noch weiss und mein Sohn im Krankenhaus. Auch ich bin auf Arbeit. Aber fange ich etwas an bring ichs auch zu Ende. Das tut nämlich gut da zu stehen und das Ergebnis anzuschauen. Das nimm mal mit und tu dir was gutes, indem du dir beweisst das du es kannst!Ich bin hinterher sehr zufrieden und freu mich riesig über das Endergebnis. Bis zum nächsten mal, dann beginne ich wieder von null an.Ich freu mich von dir zu lesen, das du es geschafft hast. grins...

    Dann nimmst du dir Projekt zwei vor und zieh auch das durch.Gönn dir zwischendurch deine Pausen und geniesse die Neuerungen.Lass mal alle 4re von dir fallen und spür in dich hinein.

    Auch was Martha da schreibt bringt dir was. Schreib ne Liste mit dem was dir gut tut und bau das in deinen Tag mit ein. Kleinigkeiten, die dir gut tun, die du BEWUSST dann auch machst. Du wirst sehen, BEWUSST in ne Badewanne zu steigen, mit nem supertollen Duft und Schaumkrönchen drauf, zehn Kerzen um die Wanne und ein schönes Buch ist allemal wert das zu erleben.BEWUSST sich sowas vorzubereiten. Hinterher die neue, extra für diesen Moment gekaufte Chreme zu benutzen, einfach herrlich....Sonst macht man sowas ja weils halt gemacht werden muss..Verstehst du was ich meine?. :wink:

    Das sind nur Tips und Hinweise. Ich habe vieles ausprobirt bis ich dahinter gekommen bin was mir gut tut, was mich Glücklich macht. Wichtig dabei war allerdings das ich meine Ruhe hatte und mich erst mal hingesetzt habe um mich zu spüren.

    Alles Liebe Melanie