Hallo zusammen,
Hallo Maria, ich habe bei Frank auch gelesen und wollte bei ihm auf das Thema nicht eingehen. Es ist ein Thema das auch michbewegt und worüber ich gern mitschreiben mag-
Zitat
Ich würde noch dazu schreiben, „bis der Tod uns scheidet“ weil das ist ja wichtig
Heißt für mich und in einfachen Worten, egal ob ich liebe oder nicht, egal ob ich geschlagen, missbraucht oder sonst was werde,
egal ob mein Mann/Frau Alkoholiker ist und mein eigenes und meiner Kinder Leben ruiniert,
ich habe ein Versprechen gegeben, das sind dann ja die schlechte Zeiten, ob gute Zeiten noch kommen? ja vielleicht irgendwann, vielleicht aber auch nicht.
Ein Beispiel, wie da der Glauben und ein Versprechen so viele Menschen zusammenhällt, obwohl es ihnen gar nicht gut geht. Ich würde deshalb auch niemals kirchlich heiraten, habe es damals nicht gemacht. Zu meinem Glück und zu meinem Selbstschutz!
Meine Eltern sind sehr an solche Versprechen gebunden. Die beiden leben seit nunmehr fast 46 Jahren zusammen und halten sich an diesen Slogan. Beide gehen Jahrzehntelang diesen Weg miteinander: In guten wie in schlechten Zeiten. Wenn da nur mal wieder gute Zeiten kommen würden. Die sind in ihrem Miteinander aber leiden für immer und ewig durch ihr miteinander.Das ist nicht zu durchbrechen. Beite halten sich oben, aber leider im Sumpf und Nebel und verharren dort. Beide bringen sich gegenseitig an ihre Grenzen, bis einer ansauft.Nur weil es irgendwann geheissen hat "In guten wie in schlechten Zeiten, bis das der Tot euch scheidet" Traurige Wahrheit.
Das sind meine Vorbilder und ich muss sagen, Danke euch ihr habt mir genau das vorgelebt, was mich heute zu einer ganz anderen Einstellung bringt. Zu einer Gesunden Einstellung nämlich die da heisst, das ich mich dann erst binden kann, wenn ich frei und unabhängig von solchen Versprechen bin und mich nicht daran festklammern muss.
Ich werde sicher nicht in guten und in schlechten Zeiten mit einem Menschen zusammen bleiben, wenn dieses Versprechen missbraucht wird um den andern zu benutzen.
Ich werde immer aus solchen Verträgen ausbrechen, wenn einer meine Grenzen überschreitet und ich mein Leben durch ihn einschränken muss.
Ich werde es niemals mehr zulassen das einer mich schlägt , vergewaltigt oder missbraucht nur, weil ich irgendwann irgendein Versprechen gegeben habe.
Vorsorglich werde ich niemals eine Partnerschaft eingehen, wo solche Vereinbarungen getroffen werden, lieber bleibe ich allein.
DAs gebe ich auch gerne anderen mit auf die Reise, das gehört zur Ablösung dazu. Sich frei zu machen, von Versprechen und Zwängen, die irgendwann gemacht wurden.
Viele vergessen schnell wieder was sie sagten und halten dann doch fest an solchen versprechen. Warum blos, auch das ist eine Frage die man sich zu stellen hat. Weil sie sich an allem festhalten woran sie sich festhalten können um nicht loslassen zu müssen? Was steckt dahinter? Die Angst was zu verlieren, nicht loslassen können, sich nicht lösen können, sich an ein Versprechen klammern ohne wenn und aber?Was passiert denn, wenn man sich dann auch dafon befreit, sich trotzdem trennt? Ist man dann ein schlechter Mensch oder was hat das dann zu bedeuten?Hat man dann versagt wenn man sich aus einer Ehe befreit, in der es nicht mehr funktoinieren kann?
Ich selbst erlebe wie ein solches Versprechen missbraucht wird, weil man es vorschiebt um sich nicht lösen zu müssen. Um das aufrecht zu erhalten, was man Jahrzentelang gelebt hat. Das ist Krank und wird immer krank bleiben.Zudem haben diese Menschen einfach pure Angst dafor etwas zu ändern.Das ist so schade.Ich wünschte mir, meine Eltern würde das erkennen.
Es ist nicht wirklich richtig sich sowas zu versprechen ohne dabei zu bedenken, das ich alles dafür tun muss um es auch einzuhalten.Das ich für ein positives miteinander sorge trage um mich selbst vor negativen zu schützen. Wenn beide darauf achten, das sie sich gegenseitig stützen und halten ohne sich voneinander abhängig zu machen kann man sich vielleicht auch ein solches Versprechen geben.Immer mit dem Blick auf sich selbst und nicht auf den anderen aber im positiven und im Guten. Dann kann dem anderen nicht vile passieren wenn der auch im Guten und positiven an sich selbst denkt.Dann wird das sich stützen ein leichtes ohne Aufopferung, Zwang und Abhängigkeit.Gewusst wie heisst es hier und das ist nicht einfach dahin zu kommen, wenn man sein Leben lang ganz anders gedacht und gelebt hat.
Das meine Gedanken dazu, die mir kommen wenn ich diesen Satz lese"in guten wie in schlechten Zeiten"
Vielen Dank
Melanie