Beiträge von Melinak

    Liebe Monty,

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    Bin zur Zeit auch nur am rumwuseln...wie packe ich das...wie mache ich das??
    Mein Tag könnte 48 Stunden oder mehr haben..muss sooo viel tun und doch...bleibt so viel liegen.

    Liegen lassen und sich nicht von diesen Äusseren Dingen aus der Ruhe bringen lassen. Die Kinder zB sind gross genug, können Aufgaben übernehmen. Sich auch mal Pausen gönnen, sie auch einfordern. Bei mir ist eine Stunde Pause nach dem Mittagessen angesagt, da bin ich für KEINEN MENSCHEN dieser Welt ansprechbar. Ich habe das Handy abgeschafft!Nich allzeit und überall bereit sein, NEIN nicht mehr mit mir. Wenn die Klammottenberge überhand nehmen, ja dann wasch ich halt zwei oder drei Maschienen weg, dann ist wieder Ruhe. Ich stress mich damit nicht mehr rum. Aufräumen, weil Leute zu besuch kommen? Nein, nicht mit mir, diie können sich entwder inmein Caos setzen oder auch nicht. Obwohl das Chaos sich bei mir rischtig gut in Grenzen hällt, seit dem ich mich damit nicht stressen lasse. Ich machs ja für mich und ich selbst habe das Bedürfniss nach Ordnung......

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    Man ackert...man denkt ...doch wo bei den ganzen Sachen sind unsere Gefühle??

    Ich denke wir rennen alle irgendwie dafor weg. Doch wünschen wir und inniglich auch diese Leben zu können, schieben dann aber wieder Alltagsgeschehen vor um sie dann doch nicht leben zu können. Die hindern mich daran vielleicht meinen Ablauf zu bewältigen, das was ich immer schon machte, die Sicherheit die ich dadurch habe. Doch Flexibilität entsteht nur dann wenn ich es schaffe meine Bedürfnisse auch Gefühlsmässig leben zu können. Dann muss ich umdenken, schauen wie ich das ein oder andere Bewältigt bekomme ohne mich dabei diesem Stress auszusetztn die Gefühle die ich habe zu unterdrücken.Das bedeutet in unsichere Bereiche zu gehen, Sachen zu machen, die ich bisher nicht kannte. Das bedeutet auch Mutig zu sein, raus aus dem Alltagstrott zu gehen und sich neue Wege zu suchen.

    Mein Haushalt funktioniert immernoch. Doch lasse ich mich dafon nicht mehr mein Leben diktieren. Ich muss es nicht machen, mir ist es wert es zu tun. Dadurch entwickle ich wieder spass daran. Dann stelle ich wieder mal eine Komode woanderst hin und putze automatisch dahinter durch. Damit schaffe ich Ordnung, neue Ordnung und bleibe flexibel.

    Habe ich das Bedürfniss nach Ruhe geh ich los in den Wald und hole mir da innerhalb 5 Minuten das an Entspannung zurrück, die ich brauche um neue Energie zu tanken.

    Dann kann ich auch entspannt zur Arbeit gehen, dort meine Aufgaben erledigen, komme nach hause und versuche es mir dort wieder gemütlich und angenehm zu machen.Alles ohne Druck und ohne Zwang, weil ich mir den nicht mehr selber mache.Es geht.

    Auch die Rennereien um diese Beratungstellen habe ich hinter mir. Ich hole mir auch gern Informationen von aussen. Doch darf das für mich nicht mehr Oberhand bekommen, denn Entscheidungen die ich treffe, die treffe ich für mich und nicht weil ich da Beratung bekommen habe, die mir ja auch wieder ein Stück Abhängigkeit bringt. Denn wer geht schon aus Beratungsgesprächen raus und macht es anders als die es einem empfehlen. Das ist ja auch so eine Schwierigkeit, da sich selbst treu zu bleiben. Wir versuchen und Suchen Lösungen zu finden, die eigendlich in uns liegen und da sollten wir hin.Eine gute Beratung ist für mich immernoch die, wo der mir gegenüber nicht diktiert was ich zu tun habe und was nicht. Sondern die, die mir die Fähigkeit gibt mir meine eigenen Gedanken und Lösungen zu suchen. Ein kurzen Schubbser und schon Rattert es. In uns liegt die Lösung und wer dort angekommen ist kann erzählen wie ruhig und sicher sich das dann anfühlt.

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    Das Ziel, des Spiels ist vorne anzukommen.

    Ich musste Lachen aber irgendwie ist das Leben einfach kein Spiel und ich kann diesen Vergleich für mich leider nicht mitnehmen. Sielchen die ich wärend meiner Ehe und auch danach spielte die sind vorbei. Ich spiele nichts mehr.Ich lebe wieder!

    Lieben Gruß
    Melanie

    Liebe Nici,

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    Blick ich mit Trauer zurück, nein.

    Trauer am Ende einer Beziehung gehört mit dazu. In einer Ehe gab es eine Verbindung, auch schöne Zeiten. Die Tatsache, das eure Ehe wegen Alkoholismus gescheitert ist, ist traurig. Das kann man sich nicht schön reden, überspielen und meinen ich muss jetzt immer toll lustig und voll dabei sein im neuen Leben. Das ist ja die Kunst, sich auch mal hinzugeben und die Traurigkeit hochkommen zu lassen und zu weinen.Ich bin mir sicher du hast auch einige Tränen in dir die du rauslassen kannst. Auch Tränen der Erlösung sind dabei. Ich denke, das wenn jetzt dann Ruhe einkehrt, die brauchst du auch, du dich dieser Ablösephase hingeben solltest.

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    und er weit hinten immer noch steht, oder wenn dann nur kleine Ententäpperle macht.
    Ich weiß, wenn er nicht aufholen kann, dass wir keine gemeinsame Zukunft haben werden.
    Ich dreh mich zurück und seh ihn da hinten stehn.
    Aber ich bekomm wieder große Schritte geschenkt, und ich geh.
    Das Ziel, des Spiels ist vorne anzukommen.
    Und ich will ankommen. Ich will leben.

    Du wirst leben, indem du ihn seine Schritte laufen lässt und dir darüber keine Gedanken mehr machst. Wichig ist es dein Leben zu leben. Was machen deine Pläne, wie sieht es in dir aus, findest du auch mal Ruhe oder rennst du weiter wie ein aufgescheuchtes Hühnchen. Gib dir mal Pause, auch wenn er seine Schritte macht, du brauchst keine Angst haben, das er dich einholt oder vor was rennst du eigendlich weg?........ :wink:

    Zum sich lösen gibt es Phasen, Gefühle durch die man durch muss. Dabei sollte man keine dieser Phasen auslassen damit das sich Lösen dann auch wirklich geschafft werden kann. Dazu gehören auch die unangenehmen Phasen der Traurigkeit, der Wut genau so dazu wie die Freude. Wenn du da durch bist schaffst du den Rest mit Leichtigkeit.

    Ich selbst habe es nicht sofort erkannt gehabt, als mich die Leute hier im Forum wieder auf den Boden zurrückgeholt haben und mir gezeigt haben, wo ich wirklich stehe. Nach so einer Trennung steht man fast schon unter Schock, es ist aus und vorbei. Das wirklich dann zu realisieren dauert.

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    Ich bin selber erstaunt über meine Gelassenheit, liegt wohl daran, wie friedliches jetzt Zuhause ist. Und es fühl sich richtig an.

    Nutze diese Ruhe und setzt dich mal hin und versuch mal dein Kopfkino abzuschalten. Spür in dich rein, da bewegt sich was.Nimm dir mal Zeit für dich. Du bist Gedanklich bei ihm bei deinen Kindern, beim Job beim Umräumen, beim Machen beim Tun...........Vestehst du was ich meine?

    Versuchs mal...

    Gruß Melanie

    Das war doch ein schöner Tag. um 16 Uhr gingen die Wolken weg und die Sonne kam durch. Es wurde so warm, dass wir dann zum baden gehen konnten. Später sass ich noch bei Freunden bis ich jezt heim gekommen bin.Schön war es.

    Meine Eltern sind beide heute morgen mit dem Auto zum Einkaufen. Mein Vater fährt jetzt seit neuestem meine Mutter. Demnach sind die Aufgaben endlich da wo sie hingehören, ein ERFOLG auf ganzer Linie. Jeder hat jetzt den Platz an dem er hin gehört!Es war gut für mich die Verantwortung zurrück zu geben. Es tut gut zu sehen, was sich daraus entwickelt hat. Ich konnte in der Zeit mit meiner Freundin einen Kuchen essen gehen. Früher wäre ich nämlich diejenige gewesen die gefahren ist.

    Ich habe das Auto dann noch genommen, wisst ihr, das ist der letze Bandel an dem ich hänge. Leider kann ich es nicht abstellen, ein eigenes Auto geht nicht. Ohne Auto komm ich hier nicht überall hin, ich brauche es. Doch ich habe Lösungen gefunden, Busfahren oder Fahrrad fahren. Auch Freundinnen die in der Not hinter mir stehen und mich fahren, wenn meine Mutter wieder Stress macht. Ich wünschte mir es würde irgendwann möglich sein, ein eigenes Auto zu fahren. Irgendwann erfülle ich mir den Wunsch. Bis dahin werde ich lernen Gelassener und auch unabhängiger mit dieser Situation umzugehen.Wichtig ist, das ich trotzdem lebe und mir die Freude daran nicht nehmen lasse. Ich hol mir das Auto wie ich es kann und es ist schön dann so wie heute zufrieden nach hause zu kommen.Die Nabelschnur pulsiert nicht mehr und wird irgendwann auch vertrocknen und abfallen.

    Liebe espoir

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    Möglicherweise schmecken ja auch Käfer und Würmer deliziös, vorausgesetzt natürlich, sie werden fachgerecht zubereitet...

    Meine Bartagame frisst Heuschrecken. Was glaubst du wie oft ich mich Gedanklich dazu hinreisse, diese Tiere in Öl auszubacken und meiner Familie als Mahlzeit herzurichten. Aber wenn ich die Tiere sehe wird es mir ganz anders und ich traue mich da nicht dran.

    Liebe Grüße Melanie

    Hallo ihr Lieben,

    ich finde es auch sehr schwer Frieden zu schliessen. So habe ich sehr viel mitgemacht und auch Gewalt erlebt. Mit einem solchen Hintergrund ist es schwer Frieden zu schliessen. Ich mache das nicht zu meinem Ziel, auch wenn es dann wieder weh tut.Wünsche und Träume in uns, das Bedürfniss nach Harmonie und Aussgeglichenheit. Der Wunsch nach Frieden im friedlichen Miteinander bewegt uns Menschen seit dem wir als Menschen unterwegs sin. Wann gabe es eine Zeit, in der wirklich Frieden herrschte?

    Zum Freiden schliessen gehören zwei Parteien.Beide müssen dazu die Fähigkeit haben aufeinander zu zu gehen.Die Fähigkeit besitzen dann auch diesen Frieden zu leben und zu bewahren. Ein hohes Gut das zu können.Vorraussetzung dazu ist das beide daran arbeiten.

    Ich habe keine Erwartungen mehr an ihn. Wir halten Waffenstillstand, so würde ich das beschreiben und das ist ein abkommen, das in unserer Situation eher realistisch ist.

    In mir ist Ruhe eingekehrt. Ich mache keine Vorwürfe mehr.Ich nehme es als gegeben hin, kann es nicht ändern nur annehmen.Vergangenheit die ich anschaue ohne zu hardern.Weder mit mir noch mit ihm. Er hat eine dicke fette Narbe hinterlassen, die schau ich mir an und lerne diese als etwas anzusehen, das einfach da ist. Wie meine Nase, meine Ohren, und all die kleinen anderen Narben die dort sind. Sie werde ich nicht wegmachen können, sie werden mich erinnern, manchal werden sie ziehen, oder Jucken. Aber die haben mich auch wachsen lassen, haben mich geprägt, mich begleitet, mir Wege gezeigt die ich so nie gegangen wäre.Sie machen mich zu dem was und wer ich bin.Ich trage sie heute mit gemischen Gefühlen. Mit viel Trauer, Schmerz aber auchmit Freude und ich glaube das ist etwas viel kostbareres als alles was sonnst so gegeben ist. Ich versuche mich anzunehmen.Mit meinen Narben.Dann schliesse ich mit mir den Frieden und werde glücklich.

    Wenn ich es dann geschafft habe mich selbst anzunehmen bin ich in der Lage anders mit ihm umzugehn. Aber das meine ich ist mir inzwischen auch schon egal geworden. Ich habe was das angeht im Moment keinerlei Bedürfnisse nach einer Veränderung im Miteinander mit ihm. Das lasse ich im Moment so stehen.

    Den eigendlichen Frieden lebe ich in mir.

    Liebe Grüße Melanie

    Guten morgen,

    der Tag fängt heute blöde an, wir freuen uns aufs schöne Wetter und schwimmen gehen und jetzt regnet es. Aber auch hier die Hoffnung nicht aufgeben. Wird wieder.Als ich gestern meinen Eltern schon vorab berichtet habe, was ich heute vor habe, meinte meine Mutter eiskalt, sie brauchen das Auto. Mein Vater fragte warum. Meine Mutter Antwortete um ihm die Kaffeesachen zu kaufen.Ich schaute ihn an, er mich und ich meinte das wir ab 14.00 Uhr los gehen wollen.Schauen wir mal was kommt.

    Das Ärgert mich echt. Mich macht das so wütend. Die könnten heute morgen das Zeug besorgen, die ist eh wach. Aber.........Ich weiss auch worums eigendlich geht.Was für eine böse Frau ist aus ihr geworden. Ich komme zum Schluss, das ist kein Positives Beispiel für mich. So ende ich nicht, ganz sicher!!!!!!

    So nun zu euren Berichten.Liebe Stella.

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    Worüber soll ich reden, wenn es nichts wichtiges gibt für mich. Mein Haus, mein Garten, mein Mann, meine Kinder, meine Frisur, ....

    Blos ich sitzt da und weiss dann auch über nichts zu erzählen. Übers Wetter, dann über Frisuren aber das ist so oberflächlich. Dann kommt eine von ner Hausfrauenfirma auf mich zu die meinte ich sei ja geradezu prädistiniert ihre Haushaltswahren zu verticken. ICH? NEIN DANKE!!!! Ich bin doch keine Hausfrau!!!!!Keine, die Kaffeeklatschs und Tratschs organisiert.....Ne, lass mal gut sein, ich bin dann mal weg........

    DAs soll nicht bewertend sein, ich mag diese Frauen, die dazu gebohren sind ihrer Familie dieses Leben zu ermöglichen. Ich gehör blos nicht in diese Gesellschaft.Ich brauche mehr Ansprache über vieles andere aber nicht über die banalen Themen einer Hausfrau.......Kochtöpfe Pfannen, Schüsseln....Das habe ich gern im Schrank und benutze es. Darüber reden? NEIN DANKE.

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    Die Familien, mit denen du dich da gerade vergleichst und die ja auch wirklich da sind, haben ihr Leben. Das ist oftmals ein Verharren. Einen einfachen, oberflächlichen Weg gehen


    Ich mag nicht verharren, mag es wenn sich was bewegt, wenn ich mich bewege. Wenn eben nicht jeden Sonntag der Braten auf dem Tisch stehen muss weil die Eltern kommen, die man nicht um sich haben will, es aber trotzdem macht weils immer schon so gemacht wurde.

    Ich weiss was ich nicht will. Doch wichtiger scheint es mir zu sein zu wissen was ich will.

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    Eigentlich? Was fühlst du, bist du da richtig oder bist du es nicht?

    "Eigendlich" ist der Ausdruck meiner Unsicherheit. "Eigendlich" gehört hier nicht hin. Ich gehöre hier her. PUNKT. :wink:


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    Ja, die Einsamkeit, deine momentane Begleiterin. Nimm sie ein Stück mit und dann lass sie wieder gehen. Lass dich wieder ein, auf dein Leben, auf neue Begegnungen.


    Ich bin unsicher und mein Kopf scheint die nächste Blockade schon wieder eingerichtet zu haben. Was wenn nicht, was wenn ich wieder falsche Menschen begegne, die mir wieder weh tun und mich verletzen. Nochmal verletzt zu werden halt ich nicht aus. Nicht im moment, vielleicht später, wenn ich mich wieder sicherer fühle.

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    Aus dir. Du bist stark. Aber auch starke Frauen und Kämpferinnen dürfen sich eine Pause gönnen (habe ich gestern auch erfahren und verinnerlichen können).

    Gestern sagte mir meine Therapeutin auch, ich sei stark und stabil genug mich dieser Sache zu stellen. Meiner Angst, meinen Gefühlen. Es würde mich nicht mehr umhauen, soll mich trauen, die Blockade lösen und sie einfach auch mal zulassen. Es passiert doch nichts, meinte sie . Es sind doch nur Gefühle. Mann wie verkorkst sind wir Menschen heute eigendlich, das wir sowas wieder lernen müssen....tztztzt...

    Mir hat die Therapie wieder so gut getan.Ich schöpfe sehr daraus, weil ich mich mehr und mehr kennenlernen darf. Ich genehmige es mir auch. :wink:

    Lieber Matthias

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    bewahr dir blos das "auf die finger haun" - woher soll ich denn sonst wissen wenn ich Sche*** schreib?


    Das werd ich sicher nicht aufgeben, ich hau gern mal drauf. Ich werd meine Sensibilität so einsetzten das jeder Schlag den ich dir versetze ein leichtes Ziehen verursacht, dir aber nicht weh tun.Wenns weh tut, dann schau bei dir warum es so ist.....Lach.... :wink:

    Liebe Nici,

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    bleibt mal schön da

    Abhauen wäre blöd.Ich bleib doch hier, keine Frage, kein Gedanke daran hier auf zu hören.Hier gibt es so viel zu erzählen, da geht der Stoff nicht aus und es langweilt mich ja auch nicht. Zudem muss ich mich hier nicht fragen, was ich hier zu suchen habe, weil ich weiss was ich suche. Nein, liebe Nici hier hehöre ich hin und werde mit sicherheit gerne weiter schreiben.

    Alles Liebe Melanie
    Vorgestern waren wir am Meer, schön wars. Wellen so hoch wie meine Tochter, kaum zu glauben was unser See hier alles so her gibt. Nicht umsonst nennen wir diesen See auch das schwäbische Meer......Das mal zu den Aktionen die ich hier so mache um meine Laune positiv zu gestalten. Ich lebe in einer Gegend, wo viele Menschen Urlaub machen. Das ist eins der Privilegien die ich mir immer wieder vor Augen halten mag.

    Hallo ihr lieben,

    danke für eure Worte, die lass ich jetzt wirken und gehe später tiefer darauf ein. Da bewegt sich was in mir und das ist gut so.

    Das Thema lässt mich mal wieder nicht los, ich weiss ja. Es sollte weniger werden, das merk ich auch, irgendwann brauch isch auch das nicht mehr.Aber ich komme leider nicht damit klar, wie es denn anderst gehen soll. da bin ich "entweder oder veranlagt". Entweder mögt ihr mich wie ich bin oder" ich bin weg".Ja und ich habe mich in eine Isolation gebracht gehabt, weil ich aufgrund meiner Erfahrungen die ich mit Menschen gemacht habe Angst bekommen habe, das andere etwas völlig falsches von mir denken könnte.Wei ein anderer etwas falsches von mir sagte.

    Nichs ist schlimmer als Lügen. Ich bin in einer grossen Lüge aufgewachsen. Eltern die Lügen mussten um ihre Süchte auszuleben sind Vorbilder. Da lernen Kinder draus.Leider. Bei mir wurde es zur Rebbellion, ich kann Lügen nicht ausstehen, ich verurteile das zu tiefst und eventuell ist das sogar problematisch. Ich bin gnadenlos offen und ehrlich mir und anderen gegenüber, weil es für mich selbst nichts schlimmeres und unstabileres gibt als ein Leben aufgebaut auf Lügen.Daran werde ich mich halten. Sollte mich das in eine Isolation bringen, weil das Umfeld damit nicht klar kommt müsste ich mich verbiegen und das werd ic nicht. Dann müssen diejenigen die das nicht aushalten mir das sagen, mit mir reden und es klar stellen.So wie du Monty, du hast es mir ja jetzt geschrieben. Jetzt weiss ich das auch.Ich kann dann damit umgehen.Wenn ich es nicht weiss dann kann ich nicht reagieren. Dann bleibt nur die Hütte auf dem Berg, weit weg von anderen.

    Ja, nici ich bin sehr hart zu mir selber.Ich bin auch sehr streng zu mir. Doch ich mag raus hier und manchmal denk ich schaffe ich es nur mit dieses Energie, mit Konsequenz und Härte. Aber vielleicht kann ich da anuch mal umdenken, vielleicht schaffe ich es mit Konsequenz Kraft und viel Liebe zu mir selbst besser. Nici, ich bin Co und danke das du mich darauf hingewiesen hast.

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    Kaum das man an Dich rankommt, kriegt man auf die Finger gekloppt

    Wenn das so ist dann entschuldige ich mich bei all denen die sich ihre Finger noch spühren. :oops:

    Hormone sind bei mir schwankend. Ich habe erst dieses Teil aus mir entfernt,das ununterbrochen Hormone in meinen Körper pumpte. Es ist draussen und hier regiert in mir nur noch mein eigener Hormonspiegel. Es wirkt wirklich, ich bin lang nicht mehr so neben der Spur wie ich es schon war.

    Ich habe alles abgegeben was von aussen in mich hinein kommt. Was schädlich ist. Ich nehme keine Pillen mehr, keine Tröpfchen oder so, ausser es ist akut etwas. Damit fühl ich mich deutlich wohler.

    Danke für eure Worte
    Melanie

    Liebe schnurzpiepe,

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    Das ist so grausam. Mein Bruder ist nicht der einzige Alkoholiker den ich kenne; auch eine Bekannte aus meiner räumlichen Umgebung hat ein massives Alkoholproblem. Und sie ist genau wie mein Bruder: sobald das Thema darauf kommt, wiegelt sie ab, wechselt das Thema, tut als sei sie nicht betroffen - und redet schlecht über andere Leute, die dasselbe Problem haben. Das ist übrigens etwas, was ich nun überhaupt nicht verstehe. Kann mir das mal einer erklären? Warum redet ein Alkoholiker abfälligst von anderen Alkoholikern? Ist das Selbsttäuschung, Ablenkung von sich selbst? Wie ist das zu verstehen?


    Oh wie ich das kenne. Mein Ex Mann hat sich die ganze Zeit hinter meiner Mutter versteckt, meine Mutter hintermeinen Ex Mann. Immer der Finger gerichtet auf den anderen. SELBSTTEUSCHUNG, es nicht wahr haben wollen aber auch eine unendliche ANGST steckt hinter dem Verhalten.

    Doch uns Angehörigen hilft die Frage nach dem Warum eigenlich nicht weiter. Oft verhäddern wir uns dann mit diesen Menschen, fangen an Hilfestellung zu geben, ganz unbewusst werden wir benutzt. Ein Alkoholiker kennt nur einen Gedanken: "Wo ist der nächste Schluck. Wie komme ich da hin" und er BENUTZT jeden der sich da Hilfreich in den Weg stellt.

    Diskutieren hilft kein bischen, da stell dich an die Hauswand und sprich mit der. Wirst nichts erreichen. Traurig aber die Wahrheit. Die jenigen die was anderes erzählen, die meinen sie haben was dazu beigetragen irren da mächtig. Wie schon beschrieben, der einzige Weg für ihn da raus ist, das ER für sich am ENDE ist und sich selber Helfen lassen will.Erst dann wenn die eigene Leidensgrenze erreicht ist wird er versuchen da raus zu kommen. Die Erfahrung musst du ihm machen lassen. Alles andere verhindert nur, das er eben diesen inneren Leidensdruck bekommt und du machst dich automatisch zum CO.Lass ihn los, er MUSS fallen!!!!!

    Alles liebe für dich und mach dir Gedanken wie du es schaffst besser mit dieser Situation klar zu kommen, anstelle das du dir Gedanken um ihn machst!

    Melanie

    Lieber Matthias,

    Zitat

    leider nich ganz - die momente werden weniger - der schmerz wird kleiner - du lernst schneller + effektiver damit umzugehen - aber auch mich erwischts immer mal wieder - vieleicht wirds ja in den nächsten ?? jahren


    Die Hoffnung stirbt zu letzt, nicht war? Demnach werden wir beide das irgendwann in unserem Leben erfahren können, ob es so sein wird oder auch nicht.Wir werden es erleben.

    Lieben Gruß und DANKE dir nochmals
    Melanie

    Liebe Schnurzpiepe,

    Es gibt tatsächlich NICHTS ausser sich selbst, was einem Trinker abhällt weiter zu trinken. Oft und nach mehrmaligen Ansprechen auf ihren Alkoholkonsum machen die das heimlich um die Ecke rum, in Kaffeebechern und irgendwann mit nicht zu riechenden Schnäpsen, damit es nicht auffällt. Am Schluss wenns dann wursch ist, hocken sie eh allein da, zu hause oder auf der Strasse und neben ihen die Pulle in einer Zeitung eingewickelt. Da behaupten so manche immernoch sie habe kein Problem.Obwohl alle Welt das am Gesicht, an der Kleidung am Geruch erkennen kann. TATSACHE!Du hast keine Chance dagegen was zu tun, solange ER es von sich aus nicht will.

    Gruß Melanie

    Na ihr zwei,

    ja, ihr habt ja recht, ich weiss das alles auch.

    Nanni, ich glaube ich bin noch nicht ganz weg dafon, da es mir wichtig ist was andere von mir denken. So ganz losgelöst kann ich mich noch nicht erkennen. Mir ist schon wichtig um einfach auch den Anschluss nach aussen zu bekommen.

    Auch ich merke das sich was ändert. Schau mal die Zeit, wo ich wirklich allein unterwegs war, da hatte sich hier im Forum auch nicht so viele Leser bei mir geschrieben gehabt. Da war ich aber auch viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt gewesen. Da konnte ich auch keinen an mich ran lassen. Viele haben mir auch nicht Helfen können weil sie selber unsicher waren, nicht wussten wie sie mit mir und meiner Situation umgehen können. Das habe ich alles wahrgenommen.Zudem erscheine ich vielen als eine starke Persönlichkeit, das macht manchen vielleicht Angst mich anzusprechen?Ich empfinde mich aber leider nicht so stark. Das ist für mich auch schwer mal ab zu schütteln, das ewige "einen auf stark machen müssen".

    Ich mag nur eins verhindern, das ich mich einigle wie so ein Einsiedler, denn dann brauch ich ne Hütte auf dem Berg und mach einen auf Almöhi....Wobei das mir im Moment eine Phantastische Idee erscheint.

    Auf der anderen Seite spür ich den inniglichen Wunsch nach Menschen um mich herum die mich einfach nur mögen, die ich mag , die ich begegnen kann ohne wenn und aber. Auch der Wunsch nach einer schönen Partnerschaft ist da. Etwas zum anlehnen, jemand der mich in den Arm nimmt.Da kommt aber immer wieder dieser Schmerz ins Spiel, meine Empfindungen gehen da mit mir durch.

    Ich hoffe nur, lieber Matthias, dass der Schmerz kleiner wird und nur Sekundenbruchteile dauert, bis er dann irgendwann auch keinen Grund mehr hat aufzutauchen.

    Dann freue ichmich über mein Glück das ich weinen kann, auf der anderen seite wird es mir peinlich wenn ich bei Leuten sitze, dann plötzlich die Tränen kullern und ich das nicht aufhören kann. Ich will keinen verunsichern, sag ihenn dann auch, das es nicht schlimm ist, wenn ich weine. Aber mir ist das auch peinlich, weils einfach nicht "angesagt"ist.

    Dann erlebe ich, nachdem mich eine Freundin letztens weinend auf ihrer Terasse gesehen hat, das sie plötzlich meinen Sohn wohin bringt, weil sie kappiert hat, das ich Hilfe brauche. Nach gnadenlos 17 Jahren steht sie das erste mal da und bietet mir ihre Hilfe an ohne wenn und aber. Ich natürlich wieder da stehe und weine, weil ich das auch nicht kenne und niemals erwartet hätte.Denn ich bin niemals da gestanden und habe irgend etwas gefordert. Liebe hackte ich mir die Hände ab, als Hilfe zu erbitten......ehrlich wie blöd ist das denn, frage ich mich dann selber.

    Selbige in jenem Moment mir erzählt wie eine der Lehrerinnen ihr erzählte, wie toll und Intelligent sie meinen Sohn empfindet. Der auf alle Fälle auch an der richtigen Schule angemeldet wurde. Ich mir darüber immernoch nicht sicher bin. Doch wenn alle Lehrer mir mal auch positives über ihn berichten würden, würd ich auch nicht dauernd so zweifeln.Sowas ist wichtig meine ich. Nicht immer und alle Zeit dieses Negative.Würde die Lehrerin mal mit mir reden und mich fragen, wie es mir geht und sich mit mir unterhalten und nicht mit meiner Freundin, wär alles OK.

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    eigentlich weist du: dass du besser bist + einige schritte weiter als die welche hinter vorgehaltener hand über dich lästern + sich jeden abend über ihren saufenden mann ärgern oder statt zum frauenabend zu gehn mit dem mann ihrer besten freundin im nächsten hotel verschwinden
    das weist du - jetzt darfst dus dir täglich eintrichern - bis der schmerz jeweils nur sekundenbruchteile dauert

    Matthias, was du schreibst liest sich so schön, das macht mir Mut und gibt mir wieder Energie zurrück. Ich bin manchmal so Betriebsblind und kann die Eifersucht auf die anderen nicht verläugnen, die ich auch habe. Wenn ich das dann lese denk ich mir wirklich das ich diese Eiversucht nicht nötig habe, denn ich habe keine Lust auf ein solches Leben wie du es so schön beschreibst. :roll: Ich wunder mich da auch über mich selbst.

    Ich habe dieses Neuland schon betreten, glaub ich und kann damit aber nicht so recht was anfangen. Klar fühl ich mich so oft frei, dann wieder kommen die alten Muster in mir durch und ich möchte gern aufpassen auf mich, das ich nicht in diese Falle stolper.Hier muss ich auch aufpassen, das ich mich selbst wieder runter mache, weil ichs nicht schaffe.Geduldig sein, so eine Sache für sich.


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    Ich schicke Dir mal ein großes Paket positive Energie


    Danke die kann ich im Moment echt gut gebrauchen.


    Seid lieb Gegrüßt von mir
    Melanie

    Bin so durch den Wind, aber wen wunderts, wenns draussen wirklich so bläst dann wirbelt es auch innerlich alles durch........

    Konsequenz und Wahrheit in einer verlogenen Umgebung. Wie schafft man das da raus ohne wieder ins gleiche Muster zu fallen?

    Ich habe es kapiert, ich setzte es um und erlebe nun diese für mich traurighe Realität. Traurig ist, das ich mich einsam fühle. Traurig ist, das ich trotz das ich so viel erreicht habe und hart dafür kämpfen musste im Moment zwar in der offenen Tür stehe aber irgendwie da nicht durch komme. Ich glaube das ich noch nicht loslassn kann, es hängt noch etwas.

    Denke ich über meine Vergangenheit nach, wo komme ich her, dann tut das noch heftig weh. Frisch liegt es da, der scherbenhaufen, den ich aufgeräumt habe scheitn kaum zu enden. Immer neues kommt hoch, bin ich dem Meinung ich habs geschafft kommt das nächste.

    Ich schäme mich inzwischen für meine Mutter und kann es nicht abstellen. Viel zu wichtig ist mir noch das Bild nach aussen. Toll dazustehen, toll auszusehen, sich nichts anmerken zu lassen. Blos nicht auffallen, zumindest nicht negativ. Immer den "Strahlemann "aufgesetzt und so tun als wäre alles un Ordnung.

    Ich bewege mich auch in solcher Gesellschaft:" Mein Haus mein Garten, meine supertollen Kinder". "Oh wehe deiner ist nicht im Verein? Oh, deiner hat ein Problem? Oh mit dir mag ich aber nicht zusammen sein, da kann ich ichts mit anfangen. Geh dahin wo du hin gehörst, hier gehörst du nicht hin".

    Abgelehnt, weil ich nichts zu berichten habe. Weil ich nicht entspannt dastehen kann und erzählen, das ich im Laden xxx die superteuren Schuhe geholt habe oder die Kletterausrüstung für meinen Sohn. Ich muss sagen, ich kann mir das nicht leisten. Da biste raus. Hast nichts mehr zu erzählen. Was denn?

    Alles andere scheint zu Gerüchten zu werden , ein gefundenes Fressen um Geschichten zu erzählen. Haste schon gehört, Melanie kann ihren KIndern nicht die Kletterschuhe kaufen, die kann ihern Kindern nichts bieten..........Mir tut das so weh und was weh tut kommt weg.Früher habe ich halt irgendwie was erzählen können. Heute lüge ich nicht mehr, spiele nimanden was vor. Das mir gegenüber staunt nur über das was ich erzähle, kann dann nichts damit anfangen und schon gibt es nichts was man sich gegenseitig zu erzählen hat.

    Es hört hier nicht auf und ich schäme mich auch dafür. Muss ich denn wirklich umziehen, in ne Sozialwohnung wo ich meinesgleichen vortreffe. Wer ist denn meinesgleichen? Eigendlich bin ich hier richtig, ich hab nur keinen Mann also eine halbe Familie, Alleinerziehend und nur ein Einkommen, keine zwei wie es hier üblich ist. Das ist aber doch das einzige was mich von den anderen Familien hier unterscheidet. Ich fuppe hier alles allein, pack das schon sehr gut. Schau mal hier genauer hin, meine Nachricht an alle.Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann fragt doch mich und nicht andere!Vor allem aber auch meine Nachricht an mich selbst.Ich mag es nicht wenn ander über mich reden. Ich pack das allein!!!!! Schon seit Jahren und ich habe es trotz meiner schweren Krankheit auch allein gepackt, das soll mir mal einer nachmachen!!!

    Hilfe, wo hol ich denn mein Selbstbewustsein wieder her? Aus was kann ich schöpfen? Geschichten die mich angehen wollen die in der Heilen Welt nicht hören, was erzähle ich denen denn? Ich hab nichts. Melanie merkst du wie eingefahren du bist?Ich will mich nicht assozial fühlen, weil ich es nicht bin und doch habe ich den Eindruck ich bin es. So blöde Gefühle, die machen mich so kaputt, ziehen sie mich wieder runter. Wo ist denn nun hier mein Platz an dem ich mich zu hause fühlen kann?Ich bin auf der Suche, finde es nicht.Hier bin ich, steh allein da und weiss damit nichts anzufangen

    Dann wider Begegnungen mit Menschen die ich erst kennengelernt habe. Nachdem ich zusammen gebrochen bin. Hier und Heute im Jetzt, die lernen mich ganz anders kennen. Die lernen eine Frau mit einer Geschichte kennen, deren Familie nicht die Heile Welt darstellt, ganz im Gegenteil. Dennoch wieder am gesundwerden ist und ihr Leben ganz toll auf die Reihe bekommt. Trotzem kein Geld da ist. Mir ist doch vieles andere Wichtiger. Immer schon gewesen auch zu Zeiten als da Geld da war.

    Ich will endlich so gesehen werden wie ich bin. Nich abgestürzt, das bin ich nicht. Ich bin gewachsen, ganz anders als die Gesellschaft es hier vorlebt. Anders halt.Das anders sein fühlt sich aber im Moment nicht so toll an. Lieber mit dem Strom schwimmen, wie alle es machen das scheint leichter zu sein. Ich schwimme aber nicht mit, mein Leben ist anderst, dagegen zu schwimmen ist wesendlich anstrengender. Wie kann man das Leben, ohne das es so viel Kraft kostet? Wie komm ich dazu das ich es als positiv sehe, empfinde, wenn ich nicht das gleiche Muster leben will wie es mir vorgegeben wird, das ich zu leben lohnt. Wo bekomme ich Ideen her, die mir mein Leben verbessern, wo das ganze Getuhe von "Spiessigkeit" nicht hingehört?

    Kreise drehen, immer wieder diese Kreise drehen und nicht aufhören können. Gedanken irren im Kopf, STOP, hör auf Melanie du machst dich selber fretig damit. Doch wohin blos, wohin?

    So lebe ich hier und heute und es ist manchmal ganz leicht zu tragen. Aber ab und zu ist es doch so schwer. Ich kann mich noch nicht so toll abgrenzen,von aussen kommt noch so viel in mich rein. Aber sind dann die Grenzen in mir nicht so belastend, das ich mich wieder Isoliere? Ich schwanke hin und her und weiss grad nichts als Fragen ohne Lösungen.Wenn ich von mir ausgehe und Egoismus leben kann, geht der Schuss nicht nach hinten los und macht mich das nicht wieder vollkommen einsam? Ich bin sowas von durcheinander............

    Ich habe auch seit Tagen meine Tage und da binich oft ziemlich durch den Wind. Vielleicht legt sich das auch wieder.

    Alles Liebe Melanie

    Luebe Nici,

    Zitat

    pahhhh....
    Und jetzt leidet er an diesen Abenden, die er trinkt. Wir müssen es nicht mit ansehen.
    Und er kann sich damit nicht sein Mitleid nähren. Wobei, er immer wieder was weiß dafür. Aber jetzt ist es seins.

    Genau erkannt. Es ist SEIN ELEND und SEIN LEID und ihr müsst euch das nicht aunschauen. Da hast du ihm seine eigene Verantwortung zurrückgegeben.

    Zitat

    Uns meins ist, dass ich in Ruhe den Großen die Vokalbeln abfragen kann. Oder mit dem Kleine Mathe nochmal durchgehen, ohne ein Ohr nach ihm zu haben.
    Ist das entspannend und locker. Trotz dem ganzen Arbeiten, ist es viel lockerer. Und ich fühl mich einiges besser.

    Das die Kosnsequenz aus deinem Handeln. Wars jetzt richtig, oder? :wink: Fühl in dich rein und nimm das Gefühl das du hast ganz bewusst wahr. Damir kannst du arbeiten, das ist die Zukunft, so fühlt die sich an!!!!! :!:Vom Kopf in den Bauch......... :lol:

    Gruß Melanie

    Liebe Billy,

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    Ooooh ja, das ist genau meine Wunschvorstellung.
    Wir haben zwar keine Verpflichtungen mehr miteinander (Kinder, gemeinsame Schulden o.ä.), aber so ein ungezwungenes Verhalten wäre genau das, wo ich mit klar kommen könnte

    Ich bin nun 9 Jahre geschieden und wir haben 3 Kinder miteinander.Diesen Zustand haben wir nun seit gerade einmal 1,5 Jahren. Gedult heisst hier das Zauberwort und eine der wunderschönen Sprüche:"Zeit heilt alle Wunden" auch solche!

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    Und so lange er das nicht kapiert (und das habe ich ihm wirklich mehrmals gesagt, ehrlich!! Ausrufezeichen ), so lange werde ich jedem Kontakt aus dem Weg gehen.

    Er wollte bis er vor 1.5 Jahren eine neue Frau kennenlernte immer wiedr zurrück kommen. Er versprach den Kindern jedes mal das er wiederkommen würde. Alle meiner Ansagen hatten keinen Boden auf dem sie Früchte tragen konnten so versäucht ist dieser Mensch vom Aklohol und seiner Sucht. Deren Wahrnehmung funktioniert einfach nicht so wie die von normalen Menschen. Ich will dir keine Hoffnung nehmen, dich bestärken nicht auf zu geben. Setze ihm klare Grenzen, nur so funktioniert es. Dann bist du selber so unbefangen und frei und kannst mit der Situation einfach anders umgehen. Es wirkt , das kannst du mir Glauben!

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    Wenn dann noch (wie bei Dir) eine ablehnende Haltung dazukommt, ist es noch schwerer, sich zu verinnerlichen, dass man Bedürfnisse und Wünsche haben DARF und aussprechen MUSS.

    Ja, ich weiss das. es ist immernoch sehr schwer für mich das um zu setzen. Ich habe Angst. Aber ich bleibe am Ball.

    Liebe Grüße melanie

    Liebe nici,

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    Es ist auch schön, dass es Dich gibt, Melanie.

    Danke dir. :lol:


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    Danke, dass Du mir Mut machst. Du bist eine meiner liebsten und unbequemsten Foris ..lach Sehr glücklich
    Ich will keine Zeile von Dir missen, wollte das nur mal geschieben haben.

    Ich mache hier jedem gern Mut. Aber es ist einfach schwer so ein Leben das einfach immer in Abhängigkeit geführt wurde zu ändern. Da hilft kein ei dei dei sondern nur eben der Mut sich dem ganzen Gegenüber zu stehen und sich das an zu schauen. Hinschauen nicht wegsehen.Weggesehen habe ich Jahrzehntelang und geschwiegen und verherrlicht und mich damit verlogen und verbogen.

    Heute nicht mehr, weil ich nicht mehr will. :lol:

    Das mache ich auch nicht mehr auch nicht im Umgang mit anderen die hier Hilfe suchen. Es ist manchmal unbequem. Klar doch, doch alle die hier her kommen wollen doch was ändern, die sind doch aus einer Not herraus hier gelandet.Ändern kann jeder nur was indem er sich auch unbequemen Themen nicht aus dem Weg geht.Doch da wo jeder einzelne hinschaut und da wo es weh tut da ist der Punkt an dem er arbeiten sollte. Das hat dann mit mir nichts zu tun. :wink:


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    Ich will keine Zeile von Dir missen, wollte das nur mal geschieben haben.

    Auch dafür ein ganz liebes DANKESCHÖN. Das freut mich aber!

    Liebe Grüße Melanie

    PS Halt die Ohren steif. 8)

    Liebe Billy

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    Irgend etwas "Emotionales" muss noch vorhanden sein...ich glaub, dass ist einfach nur mein Wunsch, sich nach einer beendeten Beziehung noch in die Augen schauen zu können. Völlig ohne Emotionen. Aber das ist von seiner Seite aus (noch) nicht möglich, und ich möchte dann lieber gar keinen Kontakt

    Ich ertappe mich oft mit dem Bedürfniss von Harmonie. Ich will ja auch nicht Schuld sein an der Trennung, schliesslich war er ja derjenige der gesoffen hat. Leider habe ich dadurch nichts erreicht ausser Wut Hass und Zorn auf ihn. Das verbindet ja auch und mein Ex Mann hat das ausgenutzt um in Beziehung zu bleiben. Beziehung bedeutet ja nicht gleich Partnerschaft. Eine ganz blöde Beziehung war das dann zueinander.Ihm als Alkoholiker ist es wurscht welche Form von Beziehung man zueinander pflegt ihm ist nur wichtig mich am Band zu halten, damit er weiter saufen kann. Da kam ich als Co nicht raus.

    Erst als mir es egal geworden ist ob er mich schuldig redet und wo mir es egal wurde was er überhaupt von mir hällt war Ruhe.

    Mich kümmert das heute nicht mehr und ich kann ihn begegnen ohne negative oder positive Gefühle zu hegen. Normal , man sieht sich, redet übers Wetter über banales was die Kinder angeht und geht wieder ohne Stress gehabt zu haben.Wir sitzen zusammen und trinken Kaffe und jeder hat sein eigenes Leben. Merk ich das er mir Fragen stellt die ihn nichts angehen, er also Grenzen überschreitet mache ich ihm das ruhig aber deutlich freundlich deutlich, indem ich ihn darauf hinweise das es ihn nichts angeht.Grenzen setzen.


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    Fällt es Dir auch so schwer, Deine Bedürfnisse manchmal klar auszusprechen? Ich ertappe mich oft dabei, dass ich von meiner Umwelt manchmal Dinge erwarte, die ich eigentlich für selbstverständlich halte. Ich habe sie jedoch nicht klar angesprochen und wundere mich dann, warum meine Erwartungen nicht erfüllt werden.
    Dabei würde eine klare Aussage im Vorfeld einige Missverständnisse verhindern.
    Da gehört auch die Anweisung "Ruf nicht wieder an" dazu.
    Da hast Du Recht!!

    Oh ja und wie schwer mir das fällt, das auch bewusst angzugehen. Werde ich direkt angesprochen dann passiert es, das ich garnichts mehr weiss, als ob ich die Rolläden innerlich runter mache. Ganz schlimm und daran bin ich momentan am Arbeiten. Da bin ich Hilflos, denn ich habe noch nie erlebt, das ich Bedürfnisse anderen gegenüber aussprechen darf ohne das ich getreten wurde oder verletzt oder abgelehnt. Da ist in mir eine riesen Angst und auch Blockade. Das muss ich lernen wie ein kleines Kind.

    Unbewusst kann ich das schon ganz gut. :wink:

    Ich grüße dich auch ganz lieb
    Melanie

    Hallo Waldliebende,

    schöner Name, ich liebe auch den Wald.

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    Ob als Betroffener oder Angehöriger. Und niemand hier dramatisiert etwa unnötig- im Gegenteil; ich glaube, dass die meisten gar nicht so ausführlich beschreiben können was sich bei ihnen abgespielt hat.

    Ich kann dem nur Recht geben. Das hier ist ein offener Bereich. Jeder kann hier lesen. Da werden Geschichten nicht aufgeschrieben, da das ja auch anonüm sein soll. Aber es steht hinter vielen Schiksalen hier ein enormer Leidenskampf für jeden mit seiner ganz eigener Geschichte.

    Ich kenne die Versprechen all zu gut, "Ich trinke weniger" oder "Ich bin kein Alkoholiker, da gibt es andere die trinken mehr wie ich" oder oder oder. Alles Lügen, vortäuschen falscher Tatsachen und Verläumnungen. Ein Alkoholkranker wird IMMER läugnen das er Krank ist, bis er den Tiefsten Punkt erreicht hat, den er erreichen kann. Dann wird er vielleicht einsehen, das er Hilfe braucht. Manche machen Therapie und fallen hinterher wieder ins gleiche Muster. Andere Packen das.

    Ich habe nie erlebt das einer es wirklich geschafft hat nur weniger zu trinken. Entweder aufhören und keinen Tropfen Alkohol mehr trinken oder weiter machen. Dazwischen gibt es nichts. Zudem sind Therapien und Selbsthilfegruppen sehr förderlich um dann auch trocken zu bleiben. Nur ganz wenige schaffen es für sich ohne Hilfe von aussen mit ihrem eigenen Willen durchzuhalten.Die meissten Erfolgsgeschichten sind diejenigen, wo der Kranke Mensch dann am Boden angelangt ist und sich für sich selbst Hilfe gesucht hatte.

    Das mal zu dem Thema Alkoholiker. Mehr kann und will ich dazu auch garnicht mehr schreiben. Mein Ex Mann und meine Mutter sind Alkoholiker. Beide nach dem gleichen Muster und ich habe mich vor fast 10 Jahren vom dem Mann getrennt. Drei Kinder allein grosgezogen ohne Hilfe von diesen Menschen, denn die können sich ja nicht einmal selber helfen.

    Wichtig war es die Gedanken nicht mehr auf diese Menschen zu verlagern. Die sind krank und die beste Hilfe ist ihnen keine Hilfe zu geben. Dann müssen sie sich anderst Hilfe holen.

    Wie gehe ich als Angehörige damit um? Am besten ist für mich in meiner Situation diesen Menschen eine innere Grenze zu setzen. Ich bin nicht mehr für die da. Ich lebe mein eigenes Leben und meine Bedürfnisse. Ich lasse beide weiter machen, denn ich distanciere mich und gebe ihnen die eigene Verantwortung zurrück. Es ist ihr Leben und sie dürfen machen was sie wollen, aber das bitte ohne mich.

    Grenzen ziehen und sich trennen ist da für mich die einzige Lösung.Oder weiter machen und akzeptieren das es so ist wie es ist und sich nicht beschweren.Daran wirst du aber zu grunde gehen.

    Ich finde toll wie Daniel das beschrieben hat. "Ich trenne mich von dir. Wenn du es geschafft hast und trocken bist können wir schauen ob wir es dann noch miteinander leben wollen oder nicht".Dann anfangen das eigene Leben aufzubauen für sich selbst zu schauen und unabhängig zu werden.

    Liebe Grüße
    Melanie