Beiträge von Melinak

    lieber rhein,

    ich bin nicht nur co. ich bin ein EK kind aufgewachsen mit dieser krankheit. das hinterlässt spuren. diesen spuren bin ich hinterher um defizite, die ich habe zu erkennen und zu lernen damit um zu gehen. manches sehich nicht so eng. da sag ich mir, es ist nicht so schlimm das ich es nicht kann, ich weiss ja weshalb. manches das möchte ich von mir aus veränderen, weils wichtig ist zufriedener zu werden. das leben etwas einfacher zu haben. darum gehts. es ist viel. aber ich scheue mich nicht mehr dafor es an zu schauen und zu benennen. durch das benennen habe ich den ersten schritt gemacht, ich habe es wahrgenommen.

    ich habe einen IQ von 128. getestet hatte ich das weil mir eingeredet wurde ich bin blöd, zu dumm um die kleinste kleinigkeit zu verstehen.

    bringt mir nun viel das zu wissen (selbstwert). denn ich denke kompliziert. will verstehen, kombinieren, zusammenhänge erfassen und übertragen können auf andere situationen. das dauert so einfach länger. dazu brauche ich mehr zeit. auswenigleren und wieder ausspucken war NIE mein ding. was mich nicht interessierte lernte ich nicht. damit war ich nicht zu dumm sonderen einfach schon früh in der position zu rebellieren. für dieses systhem angeblich zu dumm, wo es darum geht wissen zu speichern und aus zu spucken 1 zu 1. ich pass da nicht rein. also auch hier ablehnung wie zu hause. drum meine schwäche die eigendlich, wenn ich es mir genauer anschaue eine stärke ist. denn heute profitiere ich von meiner art zu lernen. ich habe vieles verstanden was andere irgendwann vergessen haben. thats live. es geht vorwärts.

    gruß
    melanie

    lieber jamor,

    ich denke das was du hier schreibst liegt in der sensibilität die du hast. ich hab viele jahre in der coabhängigkeit gerade durch diese gedanken fest gehangen. was hätte man den tun sollen , deiner meinung nach? du bist doch selbst alkoholiker gewesen. villeicht keiner der provozierte. es gibt so viele, die das machen oder gemacht haben, dieses provozieren gehört mit zu dieser persönlichkeitsveränderung durch den alkohol. ich kannte so viele die das praktizierten.jeh länger sie abhängig waren oder sind um so schlimmer wurde das. es ist gut möglich das es hilferufe sind, nur ich kann von mir sprechen, ich kann solchen hilferufen nicht nachkommen. die die noch so drauf sind, sitzten noch so tief drin, die kann keiner retten.

    gruß
    melanie

    hallo rhein,

    das mit dem spiegel vorhalten habe ich punkt genau so erlebt. damals war ich noch so ein unreifes mädchen, glaubte meinem 10 jahre äleren mann blind, vertraute ihm. dachte er meint es gut mit mir. anfangs lief das auch konstruktiv. da hab ich mich hm geöffnet und er wusste ALLES von mir. im laufe der jahre und mit steigendem alkoholkonsum wurde das wissen , das er hatte gegen mich verwendet. schleichend.heute kann ich berichten das das schon fast an psychotherror heranreichte. er war selbst im gleichen beruf tätig wie ich und wusste von psychologei ganz viel. ich merkte es nicht. es ging ja nicht von heute auf morgen. nur merkte ich nach und nach wie schlimm ich mich mit der zeit selber fühlte und wie mich meine vergangenheit einholte. mein vater war genauso. er hielt mir auch alles vor, was ich falsch machte. das ich als kleines mädchen einfach mit meinem verhalten nach HILFE schrie merkte keiner. auch hier hagelte es beim spiegel vorhalten nur negative kritik.

    ich kämpfe. ich kämpfe seit meinem 10 ten lebensjahr darum das mich die leute ernst nehmen. wahrnehmen wie ich bin, mit ALLEM was ich mit bringe. ich kämpfe weil ich gelernt habe zu kämpfen, ich kämpfte schon so früh ums überleben. jetzt wo ich für mich selber weiss wer ich bin hab ich aufgehört. nur ab und zu kommt es vor das mein kampfgeist den ich seit 30 jahren gelebt habe hoch kommt und ich mich dagegen wehre, wenn mir jemand , egals wie gute er es auch meinen mag, einen spiegel vorhällt. ich kann es nicht leiden.aber ich spüre es und ich kann mich dafon distancieren, brauch ich das nicht mehr denn ich bin heute erwachsen und eigenständig genug , das ich solche menschen für mich und mein leben nicht brauche.

    gruß
    melanie

    bei mir wars so, als sie dann mal so schlimm da lag auf dem sofa und weinte konnt ich gehen und sie liegen lassen. mit meiner guten laune die ich vorher mit gebracht habe. da spürte ich förmlich ich bin weg dafon, von dem gefühl verantwortlich zu sein. das war so schön für mich.ganz ohne schlechtes gewissen.ich fühlte mich erlöst. vielleicht ist es ja auch das, was dir helfen kann, zu wissen er ist in der klinik, um ihn wird sich ja auch anderweitig gekümmert und du kannst dafon los lassen. mach dir eine schöne zeit! du darfst es. :wink:

    gruß
    melanie

    hallo jamor,

    mein empfinden ist, diejenigen sind weniger bei sich und ihrer eigenen situation , vielmehr bei anderen um sich aus welchem grund auch immer ab zu lenken. ganz nach dem motto kümmer ich mich um andere muss ich mich schon nicht mehr mit mir selbsts abgeben.das ist ein selbstäufer.

    ich find das eher gefählich, kenne das auch, tu mir dann auch gern mal ans "näschen " packen und mir sagen jetzt wieder zurück zu MIR. denn NUR so unterwegs zu sein bringt MICH nicht weiter.

    gruß
    melanie

    liebe ette,

    ich kann dir mitgeben, solange du innerlich noch das gefühl hast bleiben zu müssen, (was für immer ein grund es ist), wirst du nicht gehen. ich hab das gefühl das du gerade dann, wenn dir andere leute raten zu gehen dagegen schwimmst (gegen alle vernunft). ich kann dir sagen, dann wenn DU selbst das nicht mehr aushällst, das weg springen von zu hause leid bist, die verantwortung für die kinder wahrnimmst kannst du die bereitschaft zu gehen auch spüren. im moment rebeliert was in dir dagegen, mein eindruck. ist der falsch?

    da bringt alles gut zureden nichts. nicht hier im forum und auch draussen im freundeskreis nicht. mach das was DU für richtig hällst. frag DICH SELBST ob der zustand deiner ehe noch tragbar FÜR DICH ist.

    gruß
    melanie

    liebe gartenblume,

    gute idee, mit deinem mann mal raus gehen. was schönes unternehmen. ich entspanne ja so richtig toll in nem thermalbad. sauna, wirlpool, warmes wasser und dann über gott und die welt reden. sich mal einfach den alltag entziehen und nichts tun, wenns nur drei stunden sind. das tut dir gut, deinem mann gut und euch beiden sicher auch.

    dazu habe ich mir tatsächlich auch zwingen müssen, mal nicht darüber nach zu denken was sein könnte. sonern mich dann anderen, wichtigeren!!!!!!! themen zu zu wenden. wichtig ist : das es MIR gut geht. versuchen kannst du das mal, viele sagen sie haben es geschafft, das packst du doch auch! mit viel geduld für sich selber, denn es geht ja nicht von jetzt auf nachher!

    gruß
    melanie

    hallo gartenblume,

    danke für dein danke an mich. ich kann von mir erzählen, da meine mutter ja auch ziemlich ähnlich wie dein vater masslos am übertreiben ist und gesundheitlich auch schon vollkommen kaputt ist. eine einsicht wirds nicht geben. da kann ich reden wie an eine wand. es ist fakt, der alkoholkranke reagiert auf sowas nicht. erst wenn er selber merkt es geht nicht mehr wird er einsichtig, manche nie. meine mutter zieht so ab und an, wenn sie zu oft gefallen ist (brüche, blaue flecken überall, prellungen zerrungen) die "notbremse" und trink eine längere zeit weniger, bis der körper sich etwas erholen konnte und dann gehts wieder von vorne los. ich glaube sie hat angst, sagt sogar das sie alkoholikerin ist aber kann sich hilfe nicht holen. aber genau weiss ichs nicht.verstehen werd ich das sicher nie. das heisst aber für mich das ich das akzeptiere so wie es ist. es ist sehr hart, sehr traurig es zu sehen, zu erleben. es kann auch wütend machen. geht mir immernoch so. auch das ich mir dann sorgen mache, wenn die anzeichen da sind, das die leber nicht funktioniert (spätestens dann hört sie aber auf mit dem übermässigen trinken). das kann ich nicht abschalten, ich habe diese gefühle in mir, sie ist schliesslich meine mutter, was anderes wie ein partner.von dem konnt ich mich trennenund die sorgen um ihn waren weg. hier bei meiner mutter geht das nicht. doch ich habe für mich festgestellt das ich besser dran bin mir nicht zu viele gedanken darum zu machen. das es mir besser geht, wenn ich sie einfach machen lasse und dazu nichts mehr sage, denn gesagt worden ist schon viel. ich habe da aufgegeben was an dieser situation ändern zu wollen. ich kann ihr nicht helfen, das muss sie selber tun.

    deine aufräumaktion erinnert mich an frühere zeiten, wo ich dachte, mach ich ihr das alles schön hört sie vielleicht auf zu trinken. die entteuschung ist gross gewesen, weil all die hoffnung die dahinter stand sich nicht erfüllte und sie weiter machte, schlimmer wie vorher. ich hab damit aufgehört es zu tun. auch das hab ich lernen müssen, schmerzlich erfahren, das ich nichts erreiche. mit nichts.

    ich kann den umgang mit meiner mutter pflegen. solange es mir gut geht dabei. spüre ich in mir, es fühlt sich nicht gut an geh ich und schaue danach, das ich mir was gutes tue. es ist so, ihr leid ist ihrs und hat mit mir nichts zu tun.mir darf es gut gehen, wenn es ihr noch so schlecht geht. ich möchte den kontakt nicht aufgeben, das tut mir auch nicht gut. inzwischen hab ich sehr viel gelernt und kann das auch machen. die sorge um sie bleibt, doch sie frisst mich nicht auf und sie zwingt mich nicht für meine mutter was zu tun. das einzige was da bleibt sind ab und zu ein paar stunden, in welchen wir uns begegnen und wo es in der begegnung für mich schön ist.da sorge ich dafür indem unsere gespräche ganz einfach solche sind, die gut tun. über alkohol, chaos im haus, unanfgeräumte dinge oder auch über leute die blöd sind für sie red ich nicht. auch wenn sie über den vater schimpft geh ich nicht drauf ein und breche das gespräch ab und führe es in eine andere richtung. da sag ich auch das ich mich darüber jetzt nicht unterhalten will und geh dann auch, wenn sie nicht aufhören kann. besuche sind dann sehr kurz, meisst nicht länger als 10 minuten, dann merk ich ich geh besser, es tut mir nicht gut.sorge dafür das du nicht etwas machst worunter du leidest. du darfst gehen, du darfst nein sagen auch als tochter.meine mutter hat es verstanden. es ist im kontackt heute angenehm geworden, sie weiss ich begegne ihr nicht betrunken und dann ist sie es auch nicht.nur durch diese ganzen grenzen setzen lässt sich das auch realisieren.geh ich nach hause dann schalt ich ab. dann sind gedanken nicht mehr bei ihr. die sorge verschwindet, wenn ich danach schaue, das ich mich auf mich und mein leben konzentriere. oft hilft ein buch oder mein hobby oder auch ein anruf bei freunden das ich auf andere gedanken komme. auch das ist übung und jeh öfter ich das gemacht habe um so einfacher wurde es für mich. heut schalt ich nur noch kurz ab, bauch auch keine ablenkung mehr.

    geschafft habe ich das aber nur, weil ich eine ganz lange zeit (über ein jahr) KEINEN kontakt mehr zu ihr hatte, den abgebrochen hatte und da lernte um mich mich zu kümmern und nicht mehr um die eltern.es ist ein sehr schmerzhafter weg gewesen aber er hat sich für mich inzwischen gelohnt. ich kann inzwischen damit leben, das meine mutter alkoholabhängige ist, auch wenns schwer fällt. weil ich mir das ja nicht gewünscht habe. nur ändern daran kann ich nichts, es ist wie es ist.

    lieben gruß
    melanie

    liebe nici,

    na hilfe annehmen ist kein scheitern. manches geht nunmal nicht allein. ist halt so. ich hab früher meine schränke ALLEIN durch die gegend geschleppt. heut hol ich mir zwei männer die mir das machen und ich zuschauen kann. danach gibts kaffe und nen netten tratsch dabei. ne mords gaudi hab ich dann.

    ich wünsch dir einen schönen tag!

    gruß
    melanie

    lieber karsten,

    ich möchte hier genau so sein dürfen wie draussen. ich schreib auch so. das schrift dann doch schwieriger ist merk ich wenn ich was erklären will, was ich erfahren habe, was mir gut tut. manches ist für mich so schwer in schrift zu fassen.

    ich habe bilder gemalt um mich ausdrücken zu können und dann auch worte zu finden. weil ich sie nicht hatte.fabeln oder methaphern können helfen was dar zu stellen (gerade die gefühlswelt). mein bedürfnis trotz dem schreiben zu können ist gross. ich könnte es sein lassen und mir sagen ich kanns nicht (dann bin ich opfer, will aber keins sein). oder ich kann trotzdem weiter schreiben, weil ich weiss, manche verstehen was ich meine (wenn auch nicht alle) bzw wie ich es meine.ich bin sicher nicht auf den mund gefallen, habe viele worte nur für das wichtige hier in meiner coabhängigkeit fehlen sie schon (weil vieles mit gefühlen zu tun hat). dann versuch ich zu umschreiben und mich aus zu drücken.das kann zu missverständnissen führen, ja, aber was soll ich tun ausser mir zu sagen, hier und da kann ich was anderst machen. ICH MIR (weil ich mir nicht gern von anderen was aufdrängen lasse).

    übrigens spreche ich mit vielen bekannten auch in bildern, methaphern oder fabell oder geschichten. manche verstehns, andere nennen mich durchgeknallt. aber ich bin halt so und die mich durchgeknallt finden, finden mich trotzdem total nett.:wink:. einige versuchen es zu versthen, andere nicht.macht aber nichts, missverständnisse werden an ort und stelle geklärt und gut ist.wobei ich das echt sehr, sehr selten erlebe, das vorwürfe mir gegenüber kommen,oder ich mich angegriffen fühle, nicht mal auf arbeit.nur bei meinen angehörigen die in der sucht hängen. komisch.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    karsten schrieb doch das er den vorschlag macht, das jeder so schreibt wie er kann, wie er ist. das wär für mich ein austausch von menschen die bei sich sind.die einfach sagen was sie denken. gerade raus. ohe das sie in sich gehen müssen und was an ihrer sprache ändern. dann hätte ich den menschen vor mir wie er ist und nicht einen der so ist wie von ihm erwartet wird.

    gruß
    melanie

    @ALL
    ich habe weder über uwe geschrieben noch habe ich geschrieben das ich mich mannipuliert fühle.

    hätte ich mich von uwe mannipuliert gefühlt dann hätte ich ihn direkt angeschrieben, ich habe es aber allgemein gehalten. es ist meine einstellung dazu.

    ich seh das genauso als experiment an. ein versuch. nur ich frage mich brauch ICH das? die antwort dazu:NEIN!

    DANKE fürs interpretieren meiner aussagen.

    gruß
    melanie

    liebe speranza


    wenn mir einer sagt ich verstehe dich nicht, du hast so zu sprechen mit mir wie ICH es verstehen kann, ist das mannipulation. da gebe ICH die verantwortung meines verstehens an den anderen ab, indem ich IHN auffordere das zu ändern.

    wenn ich chinesisch rede, der andere russisch dann können wir nicht miteinander reden. ich, der chinese, kann vom anderen, dem russen nicht verlangen das er chinesisch lernt damit ich ihn verstehe. viel mehr bin ich als chinese dann gefordert russisch zu lernen um den russen verstehen zu können.

    so einfach ist das.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen

    wir sind nicht alle gleich!!!!! genau.

    so wie für den einen eine methapher wichtig sein kann um seine gefühle ausdruck zu geben kann es für den anderen wichtig sein die geradlinigkeit in der kommunikation zu wählen.

    ich kann vom anderen nie erwarten das der sich meiner sprache anpasst, so wie ich das von keinem erwarten kann das er sich meiner sprache anpasst.

    da heisst es für beide zu schauen wie können wir miteinander umgehen. ist es nicht möglich dann kann es nur eins bedeuten, das akzeptieren das es nicht miteinander im umgang geht.

    weil ich den eindruck habe, hier startet der versuch der ein oder anderen person die kontrolle darüber zu bekommen indem er schreibt, ich möchte nun das alle gleich schreiben möchte ich darüber mich auch nicht austauschen. alle gleich machen das hatten wir schon mal in der geschichte deutschlands und gelernt hatten wir, das es zu leid und schmerz im höchsten grade führen kann. wir sind heute in der gesellschaft multi kulti und ich erwarte sogar, das die akzeptanz des einzelenen als individuum in seiner ganz eigenen kommunikation in dieser form auch gewahrt wird. so wie jeder erwarten kann angenommen zu werden wie er ist. ein den anderen verändern zu wollen ist meines erachtes weder hilfreich noch förderlich. es geht um erfahrungen weitergeben, nicht darum den anderen was auf zu drängen. diese ganzen punkte seh ich als wichtig an und ich reagiere höchst sensibel darauf, wenn ich lese, da will jemand der allgemeinheit auf erlegen, wie sie sich aus zu tauschen haben. solange die form gewahrt wird und beleidigungen aus bleiben (ein hinweis darauf, das was der andere tut für einen selbst so nicht in frage kommt ist NICHT beleidigend) ist ein sich austauschen auf verschiedenen ebenen sehr wohl möglich, wenn sich beide versuchen aufeinander ein zu lassen.

    ich selbst schrebe wie gesagt von mir und meinen erfahrungen so wie ich es kann und ich bin mir bewusst, das wenn ich merke ich komm so nicht weiter ich in der position bin daran was zu ändern oder, wenn es mir nicht danach ist oder ich es nicht kann, es sein zu lassen.ich möchte darauf hin weisen das wir hier alle selbstverantwortliche menschen sind, erwachsen, und sicher nicht in der position stehen müssen uns dahingehend was diktieren zu lassen.

    meine meinung

    gruß
    melanie

    liebe gartenblume,

    sei beruhigt, um deinen vater wird sich gekümmert. ich bin mir sicher,das das heim dementsprechend auf ihn schaut und ihn auch richtig behandelt. oder hast du da angst, das die ihn da nicht genug betreuen?

    oft ist das die angst der angehörigen, die sie haben. ich kenne die sorgen der angehörigen von meinem beruf her, wo wir auf der gruppe auch immer wieder beruhigend auf diese eingehen, das wir uns schon richtig gut um die zu betreuenden kümmern und der das bekommt was für ihn wichtig ist.

    da angehörige den einblick in einen solchen heimalttag nicht aheben, haben sie die angst.rede mit den zuständigen mitarbeitern, das du deine angst beruhigen kannst, das hilft oft sehr, um auch vertrauen zum heim auf zu bauen. wichtig für dich, das du die verantwortung dann auch abgeben kannst.sonnst frisst dich das auf.


    gruß
    melanie

    lieber matthias,

    das es dir weh tut ist doch klar. an mir geht das bild der alkoholiker heute immer noch nicht spurlos vorbei. so weh wie das schon war tut aber nicht mehr, weil ich ja weiss es ist nicht meins und auch an mir liegt es nicht, wenn der andere sich für die sucht entscheidet. solange der am üben ist und immer wieder doch der versuchung wiedersteht ist er halt noch nicht so weit zu erkennen was wichtig ist zu tun. ist aber eben nicht meins ihm das dauernd wieder und wieder zu sagen. mich erinnert das eben schon auch an frühere zeiten, da hab ichs gemacht, das immer wieder sagen. inzwischen sag ich mir immer wieder, der wirds schon selber wissen was er tut. gesagt wie es läuft wurde ihm das oft genug.dann langts auch mal, find ich.

    gruß
    melanie