Guten Morgen,
Das mit den Säulen ist so ein Problem. Es muss ersmal alles zusammenbrechen um etwas neues aufzubauen. Die Säulen einer Familie die Jahrelang auf Alkohol gebaut haben sind marode und porrös von Anfang an. Darauf kann sich keiner verlassen, auch wenns von aussen schön ausgesehhen hat, von innen her hat es gefault.
Allem Anfang steht ein Ende zuvor.
Mit den Kindern ist das ernsthaft ein Leid, das kenne ich nur zu gut. Bin ich selbst ein Kind. Doch ich habe angefangen was zu ändern, auszubrechen, da nicht mehr mitzumachen.Wir wissen alle nicht wohin uns die Reise bringt. Letztes Jar wurde mir so bewusst, wie schnell das Leben enden kann. Von einen Moment auf den anderen bist du tot krank und dann weg, wenn du dich nicht um dein Leben kümmerst. Also lebe heute im hier und jetzt. Plane nicht verbindlich für morgen, bleib da flexibel, das Leben hat so viel, es ist nicht planbar. Nicht für uns.
Nici du hast geschrieben das du selbst so eine Erfahrung gemacht hast, was hast du daraus mitgenommen?
Es kann zu Ende sein, muss aber nicht und so kümmere ich mich heute so gut für mich, das ich das Morgen wieder geniessen kann, das übermorgen auch. Das ich auf die Zukunft keine Angst aufbaue sondern Zuversicht. Ich lebe Jeden Tag und habe immer die Erfahrung gemacht ich komme weiter.Auch mit wenig Materiellem. Dafür Sorge zu tragen, das das notwendigste da ist. Grundbedürfnisse, ein Dach, ein Bett, was zum Essen, Kleidung und Hygiene sind erstmal das wichtigste was ich brauche.Für die Kinder Schulsachen, Bildung.
Die haben grosse Wünsche, ich weiss. Jeder hat das. Sie sehen das bei anderen, wolen das auch haben. Da immer Nein zu sagen macht mir Schwierigkeiten, tut mir weh. Aber sie lernen ihre Grenzen zu haben, in einer Gesellschaft die Grenzenlos scheint. Sie lernen ihre Recourcen einzuteilen, das es nur begrenzt bestimmte Dinge gibt. Das sich nicht alles ersetzen lässt. Sie lernen zu verzichten, sich zurrück zu nehmen.Sie werden dadurch kreativ.Sie werden dadurch nicht zu besseren Menshen als die anderen, aber die anderen sichd auch nicht besser als sie selbst. Vielleicht können sie sich dadurch einfach später eine Zukunft aufbauen, die durch diese Situation, ihre Fähigkeiten die sie gelernt haben umsetzen und dadurch ein Glückliches und befreiteres Leben führen. Ich als Mutter bin Vorbild und habe ihnen Signale gegeben, sich für sich selbst ein zu setzen. Ich als Mutter war Vorbild, die ihnen gezeigt hat , das Matierielles nicht wichtig ist, es wichtiger ist sich selbst treu zu bleiben. es nicht nit sich machen lassen, zu kämpfen wenns sein muss um sein Glück.
Auch das das Leben kein Zuckerschlecken ist und man dafür schon was tun muss. Das es aber was schönes sein kann, das man was tut.
Richtig mache ich es dann, wenn in mir drinnen alles im Reinen ist und ich es mit gutem Gefühl dazu stehen kann. Dabei wäge ich ab und überlege. Das ist dann richtig, denn falsch wäre, wenn ich unüberlegt einfach was tun würde ohne darauf zu achten, wie es dam anderen geht.Das wäre rücksichtslos.
Egoistisch sein fällt schwer, denn ich dürfte wenns um meine Eltern geht heute immernoch keine eigene Meinung haben und müsste das tun was die mir sagen. Die führen und ich funktioniere. So das Bild von ihnen. Die lassen das auch nicht los, sie meinen das ist richtig.Für mich aber nicht, denn sie sind rücksichtslos, sie achten nicht darauf, das es mir gut geht.So haben meine Eltern als Vorbilder mir etwas mitgegeben, was nicht gut für mich war und was ich heute als Erwachsene nur schwer lerne umzusetzen. Doch ich darf egoistisch sein bis zu dem Grad, wo ich eben nicht über andere Menschen und deren Bedürfnisse hinwegsehe und ihnen damit schade.
Ich lebe den Kindern das heute vor und ich hoffe das sie daraus auch für sich selber lernen können. Denn weil mir das so schadete wollte ich das für meine Kinder nie haben und so habe ich den Kreis durchbrochen indem ich meinen Kindern dies vorgelebt habe. Ihnen klar gemacht habe, das es um ihre Bedürfnisse geht bis zu dem Punkt wo es um die Bedürfnisse des anderen geht. Das man sich dann auszutauschen hat, inwieweit man aufeinander zugehen kann und wie man miteinander umgeht, das beide dafon positives mitnehmen.
Wir sind anders, alle Menschen sind anderst wie der andere. Wer das begriffen hat, das es nicht geht das alle gleich sind und jeder Mensch für sich selbst Verantwortung trägt haben wir viel erreicht, da es dann auch unweigerlich dem Umfeld besser geht.Denn geht es mir mit mir gut, dann habe ich es nicht nötig dem mir gegenüber zu schaden.Respekt.
Meine Kinder sollen entgültig frei sein von diesem Erbe. Dafür steh ich heute hier und setze mich dafür ein. Damit haben sie das Fundament auf das sie bauen können ohne das es innen faul ist und aussen nur glänzt. Die Basis. Sicher bin ich mir noch nicht. Ich war mir schon mal viel sicherer alles für mich richtig zu machen. Aber ich arbeite daran und erwarte nicht , das es von heute auf morgen alles gut ist. Um sich zu äneren und um etwas zu bewegen braucht man mehr Zeit, viel mehr Zeit. Da lanngen ein paar Wochen nicht aus. Es dauert Jahre, Jahrzente. Doch ich habe Zeit. Ich werde einmal 100 Jahre alt und Weise sein. Das ist mein Wunsch, mein Bild für meine Zukunft. Ich sitze am Wasser auf einer Parkbank, eine Decke um mich herrum gewickelt. Meine Haare weiss, das Gesicht in Falten gelegt. Ich sitze mit einem lieben Menschen dort, der mich im Arm hällt, dem ich die Hand halte. Um mich herum grün, bunte Blumen und die Vögel singen mein Lied. Der Wind warm in den Haaren, die Sonne in meinem Gesicht, das schön braun gebrannt zeigt, das ich draussen lebe, sich mein Leben fast nur im Freien sich abspielt.Die Augen klar, lebendig mit viel Freude am Leben.Um mich herum versammelt meine Kinder und Enkelkinder, die wie ich den Sinn im Leben nicht im Materiellen gesucht haben sondern in der inneren Zufriedenheit.In mir und um mich herum ist Frieden.
Alles liebe Melanie