Beiträge von Melinak

    Heut Nacht ging in mir was setsames vor. Es hat irgendwie Klick gemacht. Im Schlaf verarbeitet man vieles. Was bein mir ja läuft ist ein unterbesustes Programm, warscheinlich löst sich das auch im Schlaf. Ich bin gut aufgestanden und habe einen Druck weg, einen Druck, den ich in mir selbst aufgebaut hatte.

    Krieg, wer gewinnt schon in einem Krieg? Keiner gewinnt denn beide Seiten verlieren. So ist es. Ich habe heute Nacht kapituliert. Ich mag nicht mehr kämpfen und das im positiven Sinn. Denn ich brauche den Spies nicht umdrehen und meine Eltern deligieren. Ich brauch nur eins, Distance und Abstand zu ihrem Leben.Ich sollte endlich aufhören zu denken, das ich weiss was sie brauchen und zu versuchen da Eifluss zu nehmen.Es ist ihr Leben, sie sind alt und in Rente, diese beiden Menschen können jetzt ihr Leben so gestalten wie SIE es wollen, nicht so wie ich mir das vorstelle.Ich werde es akzeptieren, das sie sich dazu entschieden haben. Auf Hilfe von mir können sie aber nicht hoffen, dazu distanciere ich mich immer weiter weg von ihnen. Wenn die beiden entschieden haben, zu verwahrlosen und zu verdrecken ist das ihre Entscheidung. Ich finde es nicht gut. Ich akzeptiere es aber bin nicht bereit ihnen da raus zu helfen, dazu sollten sie sich jemand anderen suchen oder sich selber helfen.Ich habe geübt und gelernt ihnen NEIN zu sagen. Nich mit mir.So gelingt es mir hoffendlich den kontakt weiter zu pflegen, für mich die Grenzen zu ziehen, wo es mir noch gut tut und wo nicht. Aber zu kämpfen habe ich keine Lust mehr.

    Das kann ich bei Freunden gut, beim Job gut trennen. Nun schaffe ich es auch teilweise immer mehr bei meinen Eltern.Stück für Stück.

    Liebe lostSoul,

    Zitat

    es ist nur schwer ich sehe immernoch das bild vor mir wie ich den krankenwagen rufen musste oder wie sie in ihrer eigenen kotze liegt usw ich kriege diese bilder einfach nicht aus meinem kopf raus obwohl es schon jahrelang her ist!


    Versteh ich vollkommen. Mir tut es auch noch weh. Nur das ist echt ihrs!!!!!

    Zitat

    und das schlimmste ist halt eben dass ich nichts tun kann wenn sie keine hilfe will
    ich habe die hoffnung auch bereits aufgegeben dass sich noch was ändern wird sie ist ein sturkopf und will es einfach nicht wahrhaben

    Diese Hilflosigkeit die wir Kinder haben, die ist unerträglich. Sie kann einem alles zerfressen und daher musst du es für dich schaffen dich zu lösen. Sie wird sich nicht ändern, wenn sie nicht will. Du kannst was ändern, wenn du es schaffst die Situation so zu sehen, zu erleben und zu fühlen, das es nicht mehr weh tut. Ganz schön vielarbeit die du da vor dir hast.

    Zitat

    wenn ich auch sie verliere werde ich es auch überleben genau wie den tod meines vaters
    das leben geht weiter auch wenn man es sich manchmal nicht wünscht

    Genau, dein Leben geht weiter, willst du es wegen deiner Mutter denn selbst aufgeben? Du bist jung, hab spass am leben. Du darfst das, das tut dir nur gut.
    Beispiel:Mein Opa ist damals gestorben, er war die Selbstaufgabe vom Dienst. Der schob seine pseudokranke Frau noch mit Bauchspeichelkrebs im Rollstuhl durch die Gegend und ist dewegen immer wieder zusammen gebrochen.Sie hat ihn nur benutzt um ihr leben so angenehm wie möglich zu machen. Sie lebt heute noch und das gut! Heute läuft die Frau wieder!Er hat sich selbst aufgeopfert bis zum letzten Tag.Auch meine Oma hatte Probleme mit dieser Krankheit.Ich kenne diese Frau heute nicht mehr!

    Das ist für mich mit ein Anlass gewesen mich zu refflektieren. Ehrlich und klar sich selbst mal zu hinterfragen, was man tut und ob das einem überhaupt gut tut!

    LGMelanie

    Liebe lostSoul,

    Wie gut kann ich dich verstehen, lebe ich in einer ganz ähnlichen Situation. Ich habe ds was du schreibst auch hinter mir, oder stecke manchmal noch mittendrin. Nur mache ich nicht mehr das was meine Eltern mir sagen. Egal wie die dann simpfen oder mit mir streiten, denn die tun das ja so oder so! Hol ich den Autoschlüssel meine sie mir bestimmen zu müssen wie lange ich für das Erledigen der Sachen brauchen darf. Wie lange habe ich gebraucht meinen Eltern zu zeigen, das ich so lange brauche wie ich es brauche. Sie bekommen es ja wieder. Immer Streit und Stress deswegen. Inzwischen hol ich es mir trotzdem und brauche so lange ich brauche, auch wenn die hinterher schimpfen, egal!Das Wunder liegt darin, das ich inzwischen so weit bin mir zu sagen, egal was die denken, ob die mich deshalb blöd finden , ich brauche für mich das Auto und habe ein Recht darauf meine Besorgungen so lange zu erledigen wie es eben die Zeit braucht.Ich bekomme das Auta trotzdem immer wieder. Schlimmer wäre, sie würden das mir nicht geben und selbst damit bin ich durch, denn ich habe Wege gefunden auch ohne das Auto klar zu kommen. Das alles brauchte ewig lange Zeit, ich bastel daran nun schon fast ein Jahr. Die Lösung des Problems ist immer in dir selbst zu finden, in dem wie du mit der Situation umgehst um dir das bestmögliche für dich und deine Bedürfnisse zu besorgen. DU DARFST DEIN LEBEN FÜR DICH LEBEN!

    Ich denke, solange du das machst was du mit dir selber ausmachen kannst, worin du dir sicher bist, was dir gut tut ist es schon ein grosser Schritt nach vorne. Nicht aus Rücksicht oder Angst handeln, das jemand über dich spricht oder oder.

    Ob sie tatsächlich alk Probleme hat ist hie auch nicht wichtig. Denn was du schreibst und wie du schreibst sind eben solche Strukturen Hinweise darauf, das es wohl so ist.

    Das mit dem"über den Weg laufen" kenne ich auch. Mann war ich blöde, wenn ich daran denke, wie ich zeitweise Umwege gelaufen bin nur um ihr nicht zu begegnen. Einfacher ist doch ihr offen zu begegnen und ihr mit nem kleinen "Smaltalk" das Gefühl zu geben, das sie wichtig ist um sich ganz förmlich wieder ganz schnell aus dem Staub zu machen.Sobalt Vorwürfe kommen oder oder auf der Hacke umdrehen und gehen. Besser ist das allemahl. Reden ist silber schweigen manchmal auch Gold!

    Fazit: Mach was dir richtig erscheint. Die Lösung kann ich dir nicht geben. Wenn du deinen Bruder sehen magst, mach es nicht von dem abhängig. Wenn du keinen Streit magst, dan streite dich nicht herrum. Deine Mutter kannst du nicht verändern, doch dich kannst du verändern, so das es für dich gut ist. Sorge für dich und deine Bedürfnisse und mache dabei nicht andere Verantwortlich, ganz wichtig ist es das zu erkennen!

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo liebes Forum

    meine Eltern haben einen neuen Hund. Der ist so süss, da kann ich nicht wiederstehen! Was das mit mir macht, ein Stückchen Selbstrefflektion ist hier angebracht. Es tut gut zu sehen, was mit mir los ist. Ich kann mich um so besser von dem lösen.


    Erst war ich echt sauer auf meine Eltern. "Ersatzbefriedigung" dachte ich. Zudem dann noch "typisch, die können nicht trauern, wie doof ist das denn?"

    So sind sie halt, der nächste Schritt, ich merkte ich wollte mich da nicht weiter reinsteigern.Wie die mit der Trauer umgehen ist ihre Sache.

    Ich merkte wie ich diesen Anlass nehme um mich zu lösen.

    Ich geh mit dem Hund nun morgens spazieren. Abends mit meinem Sohn auch.Ich kann nun da rein gehen ins Haus ohne das Gefühl ich müsste. Ich geh da rein, weil ich es von mir aus möchte. Dazu geh ich ja gleich wieder und tu mir was gutes, denn es macht Spass mit dem Hund zu laufen.

    Als gestern meine Mutter meinte sie wolle mit mir zum Zoofachgeschäft fahren habe ich "Nein" sagen können, weil ich keinen Bock habe mit ihr was zu unternehmen.
    Von Anfang an möchte ich klare Grenzen haben, das sie den Hund nicht benutzt, das sie mich dadurch nicht bekommt und wenn ich so klar weiter mache, dann werde ich auch ein Stückchen Wachsen können.

    Schon allein dieser Gedanke so zu handeln scheint ein ganz neues Bewusstsein zu sein. Irgendwann wird es sich eingependelt haben.

    Egal was sie macht und was kommen wird, ich finde den Hund klasse und es macht echt spass mit ihm zu laufen........

    LG melanie

    Hallo liebe lostSoul

    Zitat

    in der letzten schrieb sie ich solle mir mal einen gescheiten psychologen suchen!!!
    Sie verstehe nicht, weshalb ich nun solch einen Zoff mit
    ihr anfange.....

    Bei mir ging es gnadenlos ab, als ich vor einem dreivirtel Jahr Psychotherapie anfing. Mein Vater so wie auch meine Mutter drehten da föllig am Rad. Verständlicherweise, sie merhkten es bewegt sich was und nämlich ich, damit kommen sie nicht klar. Die wollen immer nur den gleichen Trott, die gleiche Handlung um zu verdrängen, verstecken und sich zu verleugnen.

    Du bist nun jemand, der ihnen das bewust macht. Das ist normal das jetz Stress anfängt.

    Ich versteh nun eins nicht, warum brauchst du den alten Troff und lässt veränderung nicht zu? Was hindert dich daran loszulassen?

    Zitat

    ich drehe mein Fähnchen immer in den Wind, funktioniert
    sie so, wie ich mir das vorstelle, ist sie die beste
    Mum der Welt...... aber wehe wenn nicht.....

    Das wird es sein......


    Zitat

    ich weiß nicht ob ich das will ein gespräch würde doch auch nichts bringen oder??? ich bin es leid zu reden ich habe jahrelang versucht mit ihr zu reden...


    Dann lass es doch, es bringt doch eh nichts!

    Zitat

    sie stellt mich jetzt hin als hätte ich nicht mehr alle tassen im schrank und bilde mir das alles nur ein bzw wie sie es ausdrückt: ich "übertreibe" und steigere mich da in was rein was garnicht stimmt...

    Schuldig bist immer du, das ist die Struktur. Löse dich auch daraus, du bist nicht Schuld, du weisst wer du bist und lass dir da nichts einreden. Sie haben es Jahrelang gemacht. Ich steiger mich nun auch rein. Meine Eltern sagen genau das gleiche. Aber das hindert mich nun nicht mehr daran meinen eigenen Weg zu gehen.Und wenn ich mich da reinsteiger na und? Ich möchte ja schliesslich was verändern und das ist manchmal nicht immer das, was andere Wollen. Lass los und Kämpfe nicht um vermeindlices "Recht haben" oder oder, lass es einfach .Schau nach dir und deinen Bedürfnissen. Willst du Ruhe, dann gib dir Ruhe!

    Lieben Gru0ß Melanie

    liebe tinka25,

    Zitat

    Mir fällt mehr und mehr auf, dass meine Mutter mich immer deligiert, dass macht sie mit allen, sie sagt anderen immer was sie zu tun haben, vielleicht sollte ich den Spieß mal umdrehen... Ich komme auf so viel und das tut gut. Danke und ganz liebe Grüße

    Heut Nacht ging in mir was setsames vor. Es hat irgendwie Klick gemacht. Im Schlaf verarbeitet man vieles. Was bein mir ja läuft ist ein unterbesustes Programm, warscheinlich löst sich das auch im Schlaf. Ich bin gut aufgestanden und habe einen Druck weg, einen Druck, den ich in mir selbst aufgebaut hatte.

    Krieg, wer gewinnt schon in einem Krieg? Keiner gewinnt denn beide Seiten verlieren. So ist es. Ich habe heute Nacht kapituliert. Ich mag nicht mehr kämpfen und das im positiven Sinn. Denn ich brauche den Spies nicht umdrehen und meine Eltern deligieren. Ich brauch nur eins, Distance und Abstand zu ihrem Leben.Ich sollte endlich aufhören zu denken, das ich weiss was sie brauchen und zu versuchen da Eifluss zu nehmen.Es ist ihr Leben, sie sind alt und in Rente, diese beiden Menschen können jetzt ihr Leben so gestalten wie SIE es wollen, nicht so wie ich mir das vorstelle.Ich werde es akzeptieren, das sie sich dazu entschieden haben. Auf Hilfe von mir können sie aber nicht hoffen, dazu distanciere ich mich immer weiter weg von ihnen. Wenn die beiden entschieden haben, zu verwahrlosen und zu verdrecken ist das ihre Entscheidung. Ich finde es nicht gut. Ich akzeptiere es aber bin nicht bereit ihnen da raus zu helfen, dazu sollten sie sich jemand anderen suchen oder sich selber helfen.Ich habe geübt und gelernt ihnen NEIN zu sagen. Nich mit mir.So gelingt es mir hoffendlich den kontakt weiter zu pflegen, für mich die Grenzen zu ziehen, wo es mir noch gut tut und wo nicht. Aber zu kämpfen habe ich keine Lust mehr.

    Das kann ich bei Freunden gut, beim Job gut trennen. Nun schaffe ich es auch teilweise immer mehr bei meinen Eltern.Stück für Stück.

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo,

    Boa, ist schon hart, was gerade hier abgeht. Abstand....wirklich so wichtig!

    Zitat

    Solche Sprüche kenne ich, da wollten meine Eltern immer die Absolution von mir haben. Daß ich ihnen ihre Last von den Schultern nehme. - Nö. Abstand!

    Die Absolution hat sie bekommen. Nicht von mir. Doch einen Tag nachdem dieser Hund gestorben ist gingen meine Vater und meine Bruder ins Intrnet und suchten sich einen neuen Hund aus. Den konnten sie am Abend noch zu sich holen!! Ich find es total beschreibend für das was bei uns los ist. Es ist verrückt!

    Sie haben nun einen neuen Hund und damit die nächste Herrausforderung für alle. Denn mein Sohn hat sich in den Hund verliebt und möchte ihn am liebsten darum kümmern.Ich habe ds Hundchen gesehen und bin begeistert. Ja und meine Mutter steht freudestrahlend vor der Tür und holt alle ab zum spazieren laufen. Das wird der nächste Brocken werden, der sich quer legen kann, ich hoffe ich schaffe das mit der Notwendigen Distance zu packen. Ich geh dort wegen dem Hund hin, laufe nicht mit meiner Mutter sondern mit dem Hund spazieren. Hab sie heut morgen allein laufen lassen. Heute abend mag mein Sohn laufen, der holt das Tier ab, ohne meine Mutter. Morgen früh lauf ich mit dem Hund ohne meine Mutter. Ich hoffe, das ich dadurch den Abstand zu ihr soweit wahren kann und dennoch dieses süsse Tierchen bewegen kann. Denn der Hund kann ja echt nichts dafür und meine Eltern denen könnte ich gerade alles an den Kopf schmeissen, weil mich sowas extrem wütend macht. Wie können die blos? Ersatzbefriedigung und der Hund kann leiden. Ich glaube nämlich nicht, das sie mit dem Hund wirklich richtig umgehen können und der Hund dort nicht das bekommt was er braucht.Ich hoffe dennoch das das Tier ........ich könnte grad kotzen.....Mein Sohn auch, der reisst das nämlich ab, das da was nicht so läuft we es für das Ter gut ist. Er meinte nur, das er ihnen den Kopf waschen würde, falls dem Hind was passiert oder er krank würde. Das ist die nächste Bombe!!!!!!!!HILFE!!!!!

    Gruß Melanie

    Liebe Linde

    Zitat

    Bei dir die Stärke, bei mir die Intelligenz, heute kann ich erst ermessen, was die Abwertung meiner Fähigkeiten für Auswirkungen hat.

    Ja ich seh das genau so, ich merke erst jetzt wie sehr diese Form an Abwertung auf mich wirkt. Ja, genau dort liegt mein Problem, das ich Lösen kann. Es ist die Lösung, loslassen von alten festgefahrenen Hirarchien.

    Ich bin heute Erwachsen, gleichberechtigt und nicht mehr das kleine Mädchen. Heute steh ich meine Frau, besser als meine Mutter, bin Mutter, besser als sie es jeh war und je deutlicher ihr das wird desto Minderwertiger wird sie sich fühlen. Wohl auch darum hin und wieder der Kampf um meine Kinder, wo ich schützend mich vor die stelle und klar mache"Meine Kinder bekommst du nicht klein!"

    So kam heute morgen der Spruch, als sie häulend, trauernd da sass:"Ich fühle mich Schuldig, das der Hund gestorben ist, wäre ich doch blos nicht so verwahrlost"

    Was macht sowas in mir? Ich konnte nichts mehr darauf sagen, ich habe damit nichts zu tun gehabt.Es war nicht mein Hund, ich wäre sicher anderst mit dem Tier umgegangen. Aber auch das ist nicht meins! Das erste mal seit Jahrzehnten sass ich da, schaute sie an, dachte mir"Mann bist du runtergekommen, meine Güte aber du bekommst mich auch damit nicht mehr".

    Ich habe ihr nur kurz zugehört und bin gegangen, kümmerte mich um meine Angelegenheiten und holte meinen Sohn ab.

    Zudem kündigte ich an, das das Auto nun den gesammten Mittag bei mir bleiben wird, weil ich es brauche, ob sie was dagegen hätte. Sie könne eh nicht fahren. Gut so.

    Mitleid? Kaum spührbar. Wie gesagt, lediglich um den Hund trauer ich, doch sie war sehr alt und schon lange krank, ich konnte damit rechnen und bin nicht ganz so überrumpelt von dieser Tatsache.

    Wie diese Sache mir nun wieder mal klar macht , das ich schon ganz schön weit gekommen bin. Ich habe gute Arbeit an mir geleistet, als ob ich spührte es kommt so etwas noch auf mich zu.

    Linde ich hatte immer schon die Fähigkeit zu spühren, wenn was kommt. Egal was es war ob gut ob schlecht ich spührte es immer schon lange im Vorraus. Intuition und Sensibilität.MAnche Menschen haben sowas. Mich wundert es nicht, das ich die letzten Tage so durch den Wind war. Nun ist dieses Gefühl heute so stark wie noch nie da, ich werde fast Wahnsinnig.Nun bin ich wieder ruhig und auf dem Boden. Werde ich mich an diese Gefühlswelt gewöhnen, die im Moment extra dimmensional funktioniert?

    Ich wunder mich über mich selbst, möchte es geniessen, geniesse es und freu mich irre. Nur der kleine Anteil des Cos schreit aus dem Hintergrund "Mädel du darfsch des net" abder das sag ich "Mama sei still, i derf des"Ich darf mich wohl fühlen, das tu ich heute auch wenn meine mutter in ihrer Ecke sitzt und weint. Ja und das mach ich heute mit voller wolliger Genugtuung..........auch wenns fiess klingt für mich...........ich fühl mich gut damit.

    Ich habe mich abgegrenzt und fühle mich das erste mal nicht schuldig......Lasst uns das mal feiern!!!!

    Liebe dicke Möhrchengrüsse von mir hier aus Schwaben.....Melanie

    Liebe Johanna,

    Zitat

    ich habe mich gestern angemeldet und konnte diese nacht echt gut schlafen. alles mal los werden was einem so auf der zunge brennt hat echt mal gut getan

    Schön das das hier so auf dich wirkt. Mir geht es nach dem schreiben hier meisst auch besser. Es dauert eben eine Weile, bis man dann wirklich dort an sich arbeitet und erfolge sehen kann, wo der Ursprung ist. Ich für meinen Teil sehe das hier als eine Möglichkeit meinen Senf loszulassen, was ich spühre, was ich denke und mit mir passiert.

    Liebes Forum.

    Gestern ist mir ein Satz meiner Mutter in mir noch total im Gedächtniss hängen geblieben. Bei all den Beschimpfungen traf mich weder die blöde Kuh, noch die Ziege oder der Ochse. Mich traf das meine Mutter mir an den Kopf hingeschmissen hat ich sei überheblich und stark. Als Vorwurf. Ich reg mich echt auf, denn ich bin selber Mutter und wäre echt extrem stolz wenn eins meiner Kinder stabil im leben steht und an sich und seine Bedürfnisse denkt, sich durchsetzt. Einfach stabil ist. Doch meine Mutter macht mich mit solchen ansagen wieder klein und muss sich als Opfer darstellen. Hier seh ich mal wieder ganz deutlich wo sie steht, meine Güte ich bekomme immer mehr den Trieb abzuhauen und sie richtig in ihrer Scheisse stehen zu lassen.......besser gehts wohl nicht.

    Je mehr ich in mich reinspühre desto näher bin ich mir. Denn gut, dann bin ich überheblich und stark, das darf ich auch sein! Basta!

    Gut das ich hier schreiben kann.

    Liebe Grüße nach draussen Melanie

    Hallo zusammen,

    Zitat

    Viele schreiben sie lösen sich, aber ich frage mich wie?


    Ja, das habe ich oft gelesen. Es ist ein jahrelanger Prozess, der viel Geduld braucht. Doch mit der Zeit schafft man das. Ich habe erfahren dürfen, das das schreiben schon ganz viel hilft....nur Mut auch mal was zu schreiben, wo man vielleicht nicht mal im Recht ist oder was böses.Hier schade ich ja keinem wenn ich mal was vom Stapel lasse was vermeindlich ungerecht wäre. Bin ja auch nur ein Mensch.Jeder hat auch das Recht mal böse zu sein und zu schimpfen. Besser allemahl als zu leiden und sich fertig zu machen.Vorallem blos nichts in sich reinfressen, das macht einem kaputt.

    Lieben Gruß Melanie[/code]

    Liebes Forum,

    Gestern musste der Hund meiner Eltern eingeschläfert werden.Ich bin gestern Abend zu meinen Eltern um das Auto zu holen. Mein Sohn sass wieder mal fest und musste abgeholt werden.
    Meiner Mutter kam das wie gerufen, weils auf dem Weg war kam sie mit um den Hund beim Tierarzt abzuholen. Doch leider die traurige Nachricht, die Nieren arbeiteten nicht mehr und der Hund würde nur noch leiden. Die Entscheidung kurz und knapp, zehn Minuten später schlief er erlöst ein.

    Meine Mutter war wie immer in solchen Momenten die Starke, liess sich kaum was anmerken.Sie war eiskalt und liess sich überhaupt nicht auf jemanden ein.Ich dachte nur, wer nicht will der hat schon. Hinterher ist sie total zusammengebrochen. Ich fuhr sie heim, zum Vater und auch der brach zusammen.

    Ich schnapte meinen Sohn und ging nach hause. Schon beim Tierarzt blieb ich nicht dabei, wartete draussen auf sie.Ich wollte die beiden weder trösten noch irgendwas, auch ich fing an in mir eine kälte zu spüren. Habe heut nacht kaum geschlafen.

    Armer kleiner Hund!Darüber bin ich sehr traurig. Aber nur darüber.

    Eigendlich bin ich im Moment wieder voll in Alarmbereitschaft. Doch diesmal nicht, NEIN!! Ich habe auf den Mist der jetzt folgen wird echt keine Böcke mehr!!!!!!!ABSTAND HALTEN!!!!

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo GaJa,

    guck mal im EK Bereich, da schreiben auch manche Mütter mit Kindern. Ja die Situation ist schrecklich, nun kann ich dir da wenig helfen. Denn deine Kinder sind anders wie meine. Dein Ex ist anders. Schreib einfach los, was dich bedrückt. Du bekommst so sicher Rückmeldungen von uns hier mit denen du was anfangen kannst.

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo ihr zwei,

    Ich habe nun auch den gleichen krieg wie ihr ihn beschreibt. Dazu kommt mein Vater der Jahrelang zugesehen hat und mich nicht geschützt hat. Ihm werfe ich genau das gleiche vor wie meiner Mutter: Ihr hättet für uns da sein sollen, beide!

    Ob das zu schaffen ist? Klar doch! Doch nur dann, wen ihr an euch glaubt und es auch wirklich wollt.

    Zitat
    Wer will findet Wege, wer nicht will ausreden! :wink:

    Zudem ist es ganz normal, das das die Trennung von den Eltern extrem weh tut, doch für sich selbst und fürs überleben ist es extrem wichtig. Du wirst sehen, wenn du dam Schmerz Raum lässt und ihn rauslässt, wenn du die Wut mal ganz doll rauslässt wird es dir besser gehen. Du findest sicher was anderes womit du dich beschäftigen kannst, mir geht es so. Meine Eltern sollen sich langsam aber sicher aus meinem Leben machen und die Wichtigste Person möchte ich für mich sein. Das geht mit der Zeit ganz gut. Nach und nach werden deine Interessen grösser, die Zeiten immer weniger in welchen du dich sorgenvoll um deine Eltern kümmerst. Ich zentriere mich und bleibe mein Mittelpunkt. Für meine Kinder sorge ich und schaffe es auch hier mehr Zeit und Raum für sie zu haben. Dazu kommen die ganz alltäglichen Arbeiten, die lenken auch schön ab. Nur nicht in dieser Starre verhaftet bleiben, immer in Bewegung bleiben und sich neue Gedanken zu neuen Aufgaben machen.Ja und vor allem nicht sauer auf sich selbst werden, wenn man mal den Absprung nicht geschafft hat und sich auf ne neue Provokation eingelassen hat. Mit neuen Erkenntnissen und Wissen wirst du es schaffen vermehrt anderst mit ihr umzugehen. Zur Not schmeiss die Bombe rein, egal, hauptsache du spührst die Erleichterung.......Es geht hier um die und dein Wohl, das für deine Eltern hast du schon lange über........Du hast genug geleistet und Eltern sind und bleiben Eltern, haben die Verantwortung für dich als Kind, nicht umgekehrt!Aber das muss ich dir nicht erklähren, das weisst du.

    Alles Liebe melanie

    Hallo GaJa,

    Willkommen hier im Forum. Ich empfele dir les dich hier durch und finde dich darin wieder. Ich kenn das, bin auch vom Fach aber das hat mir echt nicht viel geholfen gehabt. Alleinerziehende haben es eh schwer im Leben , vor allem wenn der Ex Partner trinkt und man da noch die Kinder hat. Dieses hin und her ist grausam für die Kinder, geht bei mir auch so. Hier gibt es viele Menschen mit ähnlichen Vorraussetzungen und du hast hier im Forum immer ein offenes Ohr für deine Probleme.

    Bis bald
    Liebe Grüße Melanie

    Hallo ihr lieben.

    Da war gesern morgen die Sonne so schön da, aber kalt finde ich es. Am Mittag wars vorbei und es regnete. Erst am Abend kam sie wieder, die Sonne und gibt alles. Heut morgen wieder pure Sonne und für mich das Gefühl von Frühling.....Gääääähhhhnnnnn....

    Liebe Grüße Melanie

    Noch einen Ahaeffekt für mich beim Durchlesen eines Artikels (Danke Karl):

    Narzissmus ist was ganz normales gelerntes. Wird von dem Mutter aufs Kind im Säuglingsalter übertragen.Ist die Mutter gesund, kann sie sich gesund entwickeln. Ist die Mutter krank, depressiv z.B kann diese Entwicklung dadurch gestöhrt sein.

    Da meinte eine Psychologin Namens Miller folgendes:

    Nur wenn die eigenen Bedürfnisse nicht artikulieren können,entsteht die Narzisstischen Persöhnlichkeitsstöhrung.

    Dazu gehört das empfundene Gefühle und Wünsche zu einem selbst gehören und das gesunde kann dies selbst frei und unabhängig formulieren. Sein nicht wollen oder wollen unabhängig von der Ablehnung oder Zuwendung des anderen.

    Ich meine wenn das mal geschafft wird dann bin ich gern Narzisstisch ...........

    DAnke euch fürs dasein, ich denke das kann ich nicht oft genug von mir geben und dabei bleib ich auch ganz unabhängig dafon ob es euch passt oder nicht...und drück euch dann noch einwenig dafür....grins..... :wink:

    Alles Liebe Melanie

    Nachtrag

    Zitat

    Ich merke es wird anders. Die Beziehungsebenen werden anders. Ich habe dazugelernt und gehe weiter meinen eigenen Weg. So wie z.B meiner Mutter zwar jetzt wieder Hilfe geboten habe, weil ihr Hund krank ist.Mehr dem Hund zuliebe, der hat mir leid getan und kann ja auch nichts dafür.

    Aber sie erkannt hat, das ich mich nicht klammern lasse. Sie lässt mich wieder gehen, wir haben uns kaum noch was zu sagen und ihr Elend, das ich im Moment mit extremem Ekel empfinde gehört ihr und nicht mehr mir.Ich selbst habe es geschafft vor der Türe halt zu machen, auch wenn sie mich durch ihr Verhalten immer wieder Nötigen mag, das ich zu ihr rein komme. Nein da will ich nicht rein, da stinkt es, das ist es eklig und dreckig.Das ist ihrs und ich hab da nichts mit zu tun. Ich zieh mir das so nicht merh rein.Weder sie noch ihr Elend lassen mein Helfersyndrom aufleben, nein diesmal nicht.Ich kann es spühren, das es mir nicht gut tut und das ist enorm das ich soweit bin auch mal auf meinem Körper zu hören.

    Das hatte ich am Morgen noch geschrieben. Dann ist Abends das ganze eskaliert.

    Im Moment fühle ich mich aber etwas leichter. Ich bin traurig, ja, aber ich wusste ja, es ist besser mich nicht mehr bei ihnen zu melden und mich ihnen anzubieten. Ja, nun merk ich ganz deutlich, das ich mit all dem was ich hier aufarbeite richtig liege und mir selbst vertrauen kann. Ich weiss es, ich spüre es und wie gesagt langsam lebe ich es auch. Das hier sind die letzten Aufplusterer und Züge die gemacht werden müssen damit ich mich befreit fühlen kann.