Beiträge von Melinak

    Hallo zusammen,

    sehr interessante Schüsse kann ich mir hier für mich mitnehmen. Klar kann ich Narzissmus Googeln und nachlesen was das ist. Das heisst aber noch lange nicht, zumindest für mich, das das was ich verstanden habe auch in mich gegangen ist und sich umsetzen lässt. Ich weiss es hört sich kompliziert an. Aber ich möchte nicht einfach nur einen Text lesen und ihn auswendig lerne, ich möchte ihn verstehen, damit umgehen lernen und in meine Handlungen einfliessen lassen in mein Leben. Daher so wichtig für mich zu sehen, was so ein Begriff in mir auslösen kann.

    Bisher hatte ich nur das negative Gefühl in mir, denn ich wolllte weder Narzistisch noch Egoistisch werden. So nicht, denn mir wurden diese beiden Eigenschaften so krank vorgelebt, das es für mich als krank zu deuten ist.Weil es mir vorgeworfen wurde, vor allem von meinem Vater,als Schimpfwort verwendet wurde und daraus eine Bestrafung folgte, mit Liebesentzug.

    Das es was gesundes hat, nämlich die Liebe zu sich selbt, die Führsorge seiner Bedürfnisse beinhaltet habe ich vor lauter negativer Eindrücke gar nicht sehen können.Das ich Egoistisch lebte, immer schon und wohl einen gesunden Narzismuss in mir habe wurde mir bestätigt.Jea jetzt erst wieder(gestern)!!!! Das ich ihn nun auch leben darf ohne dabei die Angst zu haben geliebt oder nicht geliebt zu werden, unabhängig eben dafon, das ist meine Zukunft, da will ich hin! :lol: Ja und das beide Begriffe für mich nun als was Positives und nicht als was negatives betrachte werden kann, das werd ich mir in meiner Gesammtheit wohl auch noch einprägen.Dafür braucht es eben Zeit und solch guten Austausch wie hier! Danke euch allen die sich hier eingebracht haben! :lol:

    Sollte dem ein oder anderen noch was dazu einfallen, nur zu, hier gibt es noch viel Platz zum schreiben........

    Liebe Grüße Melanie

    Liebes Forum,

    lange habe ich im Co Bereich geschrieben. Doch auch ich bin Kind und daher werde ich hier meinen Platzt finden, an dem ich die Geschichte meiner Eltern, den Umgang mit ihnen und den Umgang mit mir aufschreiben mag. Ich mag hier den Platz finden, an dem ich mich ausk...kann, an dem ich mal schimpfen kann, wütend sein kann. Vielleicht auch mal böse, weil ich mich immer mehr lösen will.Ich glaube sowas wie mich mal richtig auspovern und nicht immer das liebe Mädchen sein tut mir gerade gut.

    Ich mag mal einfach aufschreiben, was ich gestern erlebt habe.Es geht bei meinen Eltern um das Auto, abgemacht ist, das ich das Auto jederzeit bekomme.Aber es gibt deswegen immer Streit, weil ich ihnen den Autoschlüssel nicht so zurrückgebe wie sie es von mir erwarten.

    Und im Grunde geht es hier nicht um das Auto sondern um den Umstand, das ich nicht so funktioniere, wie die beiden es erwarten. Sie brauchen mich, daher haben sie durch das Auto eine vermeindliche Macht über mich um sich warscheinlich wohler zu fühlen.

    Doch seit einigen Monaten funktioniere ich da nicht mehr. Dienstleistungen, die sonnst liefen, wie zB "Bring mir was mit, wenn du unterwegs bist" habe ich inzwischen abgelehnt. Ich bring nichts mehr mit.

    Ja und den Schlüssel bring ich tatsächlich dann zurrück, wenn ich das Auto nicht brauche. Aber halt mit längeren Zeiten auch mal über Tage, wenn ich morgens das Auto brauche um Termine wahrzunehmen.Wohl bemerkt, das Auto parkt in der Garage, wird von ihnen ein mal morgens zwischen neun und elf benutzt und sie haben einen Ersatzschlüssel.Hierbei geht es wirklich nur um das Prinzip.Um die Tatsache das wir nicht miteinander können und ich mich mehr und mehr von ihnen nichts mehr wissen mag.

    Ich habe Strategien entwickelt, die mir helfen sollten, das Auto nicht so oft zu brauchen. Um dem Konflickt zu entgehen. Doch das hilft ja nicht. Da das Auto ja nur ein Gegenstand ist und eine Abmachung nicht klar und deutlich verändert wird ist es schwierig da raus zu kommen.

    Ein eigenes Auto kann ich mir nicht leisten und weil ich auf dem Land wohne ist es schwer hier ohne Auto zu sein.Ich brauche dieses Auto.Allein die Kinder sollen ihre Termine wahrnehmen können, da wäre es schon von Vorteil wenn ich sie dann fahren kann ohne diesen innern Druck den ich habe.

    Nun auf den Kern zurrück. Ich habe festgestellt, das mich das exterm Wütend macht, wenn die mir Aufträge erteilt hatten. "Melanie bring noch Zigaretten mit,ein Steigle Bier usw" . Ich habe das aufgehört, habe ihnen gesagt das das nicht Teil der Abmachung war. Ich hab keinen Bock mehr darauf nur dann etwas zu bekommen, wenn ich dafür Leistung bringe. Es sind meine Eltern und irgendwie empfinde ich inzwischen eine solche Wut dabei, wenn ich darüber nachdenke, was die mir damit angetan haben. Denn Eltern die führsorglich und liebevoll sind stelle ich mir anders vor, die geben ihrem Kind etwas ohne Rückforderung. Meine nicht und das tut mir schon lange so weh!!So bin ich gross geworden und wenn ich nachdenke ich habe nur so funtioniert.

    Aber ich merke heute da gibt es noch was anderes, nämlich etwas wie Freundschaften die nichts erwarten. Sowas wie Mutter sein, die nichts erwartet, nämlich mich.

    Nun schimpf ich mal sehr förmlich hier rum. Denn ich habe die Nase so voll, denn ich habe Jahrzehntelang nur meinen Eltern so viel geholfen. Ich war immer für die da und habe sie nie im Sich gelassen. Gestern Abend spühret ich wieder diesen Schmerz, die Wut auf beide. Das war immer selbstverständlich, das ihre Tochter für sie sorgte. Immer schon und die blicken das nicht, das die mir mein Leben damit extrem schwer gemacht haben. Bis zu dem Punkt wo ich nicht mehr konnte, letztes Jahr zur gleichen Zeit. Als ich zusammengebrochen bin und nicht mehr konnte.Als die sich um mich gekümmert hatten konnte ich das nicht geniessen, ich fühlte mich ausgeliefert. Da war es schon zu spät.Wirklich geholfen hatten sie mir nicht. Im Gegenteil.

    Nun habe ich meine Mutter inzwischen schon fast Verdaut, kommt mein Vater in dieses Spiel. In dieses Verdammte scheiss Spiel von Verlogenheit und Verdrängung. Er der König wird gestürzt. Nein, ich erklähre jetzt nicht weiter, ich lass jetzt mal laufen.Mein Vater der King der immer nur Arbeiten war und wenn er zu hause war vor dem PC.Der Mann ist Lehrer und sorry liebe Lehrer, aber er hatte echt verdammt viele Ruhepausen!

    Ich habe für ihn gekocht, gepuzt, aufgeräumt. Ich habe eingekauft und seine verdammte Rolle spielen müssen. Selbst als Mutter von drei Kindern, die die Kinder alleinerzieht hatte er den Tron für sich gepachtet und ich Dummerchen habe funktioniert. Auf meine Kosten, bis hin zum Krebs hat mich das alles aufgefressen. Ich habe heute so viel Angst, das das nicht das letzte mal wahr, nich der Letzte bösartige Tumor sondern nur der erste, der erste von weiteren. Weil ich es nicht rechtzeitig schaffe da raus zu kommen.

    Er Mister Universum, um dem sich die Welt dreht. Ich weiss auch warum ich mit dem Begriff Narzissmus so negativ behaftet bin. Mein Vater scheint mir so eine Persönlichkeit zu haben. Darum ist er für mich auch so negativ. Narzissmus gepaart mit Egoismus, der nur sich sieht und keinem anderen. Der genau solche Leichen im Keller hat, wie die der Kinder und der Frau an seiner Seite.Wer soche Menschen um sich hat und mit ihnen gross werden muss, der kann darin nichts gutes und gesundes sehen. Ich finde es krank und tu mir heute noch schwer den gesunden Ausgleich dazu zu finden.

    Ich entwickelte etwas anderes, weiss aber nicht wie es zu deuten ist.Ich war immer diejenige die musste , musste und musste. Ich durfte nicht selbst sein, schon kam der überdomminante Vater und machte mich ganz klein. Ja, so gestern wieder.Wobei ich es gestern noch geschafft hatte ihm zu sagen, wie übel ich es finde, das er sich so hinstellt. Das er selbst nicht kritikfähig ist, das sie nicht fähig sind mal meine Seite zu hören.Ich stand ganz dicht vor ihm, machte mich gross und schaute ihm dabei in die Augen. Da kam der rausschmiss.

    Nein ich kann meine Eltern nicht verändern.Lange habe ich hinterher geweint, spührte die Ablehnung beider Eltern. Das tut weh, egal wie alt man ist.Jetzt weine ich wieder. Denn es sind meine Eltern.Und sie habe mir dieses Gefühl mit auf dem Weg gegeben, beide, da konnte ich nie gut genug sein. Nichts konnte ich ihnen recht machen. Selbst heute nicht. Ich hätte gestern gern geholfen, es waren nur 5 Minuten die ich zu spät war, es war ein reines Missverständniss und mir machen sie nun Vorwürfe und schmeissen mich raus.Liebesentzug wie immer, wie immer in meinem Leben als Bestrafung. Das läuft heute genau so ab wie früher.Und ich mach mich jetzt wieder fertig, na prima,toll.

    So ein e scheisse....ich will das nicht mehr!!!!!Bis jetzt habe ich nichts gefunden, was mich daran hindert diese Programm abzuspielen. Stop hilft nicht, dieses Gefühl ist so dominant, das ist da. Lediglich das so anzunehmen, das es so ist und es laufen zu lassen ist wohl die einzige Möglichkeit die ich habe. Im Moment. :roll:

    Genug für heute ich bin völlig vertig und müde.

    Lieben Gruss Melanie

    Liebe Martha,

    Zitat

    der Narzisst ist ein Mensch, der in sich selbst verliebt ist. Nicht mehr und nicht weniger. Es liegt an meiner Bewertung wie ich es empfinde, wenn jemand in sich verliebt ist.

    Also wenn ich Selbstliebe empfinden kann und diese auch lebe bin ich Narzisst und das ist etwas gesundes?

    Dann hat sich in mir etwas festgebrannt das wie das mit dem Egoismus negativ behafteten auch beim Narzissischen negativen Gefühl gekopelt ist. :idea:

    Wie sehrt ihr das in diesem Fall, ist Narzissmus und Egoismus, wenn dies gesund gelebt wird nichts negatives sondern was positives?

    Das bedeutet weder Narzissmus noch Egoissmus schaden einem, sondern fördern einem in der selbstheilung der Seele, wenn man diese gesund ausleben tut.

    Nur zu, weiter mit euren eindrücken zu diesem Thema. Ich bin gespannt.

    Lieben Gruß
    Melanie

    Liebes Forum,

    Im grunde geht es mir doch gut. Lebe hier in einer wunderbaren Gegend, viel Natur um mich herum. Dazu ein kleines Häuschen für mich und die Kinder, die jedes ein Zimmer haben. Nachdem ich jetzt mit der Grundentrümpelung fast durch bin freu ich mich und fühle mich wieder mehr und mehr zu hause. Auch wenn es noch nicht das Sahnehäubchen an zuhausefühlen ist, aber ich fühlte mich schon übler hier drin.

    Zudem habe ich arbeit, das hilft mir schon viel weiter und meine ganzen Anträge laufen auch. Auch wenn es mir schwer fällt, ich mache auch hier weiter, langsam, mit viel Angstzuständen und dennoch konsequent. Ich lasse es nicht durchhängen, gehe da weiter wenns noch so unangenehm ist.

    Zur Zeit häufen sich wieder die Angszustände und die Schmerzen sind wieder extrem da. Komisch wie das geht und ich fühle mich darüber etwas entteuscht. Doch die Lebenslinie geht in Wellen und daher scheint es eie Art Rückfall zu sein, den ich annehmen will um weiter lernen zu dürfen. Mit dem was ich heute über mich weiss und wie ich heute damit umgehen kann wird sicher auch dieser Rückfall ein gutes Ende haben.Ich glaube ds hat was mit den Anträgen und dem zu erwartenden Geldern zu tun, weil das nicht so rund läuft und der Sachbearbeiter wohl allem Anschein nach unter Valium steht, so lahm wie der arbeitet......

    Ich merke es wird anders. Die Beziehungsebenen werden anders. Ich habe dazugelernt und gehe weiter meinen eigenen Weg. So wie z.B meiner Mutter zwar jetzt wieder Hilfe geboten habe, weil ihr Hund krank ist.Mehr dem Hund zuliebe, der hat mir leid getan und kann ja auch nichts dafür.

    Aber sie erkannt hat, das ich mich nicht klammern lasse. Sie lässt mich wieder gehen, wir haben uns kaum noch was zu sagen und ihr Elend, das ich im Moment mit extremem Ekel empfinde gehört ihr und nicht mehr mir.Ich selbst habe es geschafft vor der Türe halt zu machen, auch wenn sie mich durch ihr Verhalten immer wieder Nötigen mag, das ich zu ihr rein komme. Nein da will ich nicht rein, da stinkt es, das ist es eklig und dreckig.Das ist ihrs und ich hab da nichts mit zu tun. Ich zieh mir das so nicht merh rein.Weder sie noch ihr Elend lassen mein Helfersyndrom aufleben, nein diesmal nicht.Ich kann es spühren, das es mir nicht gut tut und das ist enorm das ich soweit bin auch mal auf meinem Körper zu hören.

    Auch S höre ich anders. Ich hatte gestern ein Telefonat gehabt, was mir wieder wie Schuppen von den Augen fallen lässt, was mir hier für ein schlechtes Gefühl macht. Aussagen wie"Du meldest dich nicht bei mir, du hast mich doch anzurufen" mag ich nicht hören. Ich habe ihn dann anzurufen, wenn ich es will und nicht wenn er es erwartet. Ich wollte ihn nicht anrufen, hatte weder Zeit noch Lust. Das er es die letzten Tage mehrmals versucht habe, das stört mich nicht. Denn es verpflichtet mich nicht ihn zurrückzurufen. Dann wenn ich es will und nicht wenn er mich manipuliert es zu tun. Ich denke auch eine Freundschaft mit ihm mag ich nicht leben, irgendwie geht mir der Kontakt und auch die Art und wWeise wie er damit umgeht echt gegen den Srich. Nein danke das war es.

    Mit meiner Freundin U habe ich seit Jahrzenten einen guten und gesunden Kontakt. Sie kommt vorbei, wenn sie auf dem Sprung ist. Bin ich da ist gut, wenn nicht dann auch gut. Ich geh bei ihr vorbei, ist sie da, dann gut, wenn nicht dann auch gut. Wir sehen uns einmal die Woche oder auch zwei mal. Manchmal aber auch drei Wochen nicht. Ich weiss, wir sehen uns wieder, keine Frage und sie ja auch. Zudem hat jede von uns genug andere Leute um uns herum, die wir treffen können. Das ist für mich optimale Freundschaft und die funktioniert so schon bald 20 Jahre!

    Da kann ich getrost mal selbst zu mir sagen, geht doch ,Melanie du hast es drauf. Sei doch auch einwenig Stolz auf dich. Doch irgendwie scheint es in der Bremse unglaublich viel Rost zu geben und da klemmt es noch ganz arg.....

    Liebe Grüße Melanie

    Hallo ihr lieben.

    Gerade eben habe ich mich über Narzismus ausgetauscht. Ich selbst sehe, ich habe eine etwas negative Einstellung zu dem Begriff Narzismus. Ich fühle schon bei dem Begriff Egoismus eine Schlinge um den Hals gelegt, die mich hindert diesen Begriff als positiven Anzunehmen und dies zu leben.

    Könnt ihr mir den Begriff Narzismus von eurer Sicht aus erläutern?Vielleich kann ich dann etwas an meiner Haltung dazu ändern, mal sehen was da gehen kann. :wink:Für mich ist Narzismus noch eine Stufe egozentrischer als Egoismus.

    Vielen Dank und hoffendlich regen Austausch hier.

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo Besucherin,

    na, deine Geschichte ist vergleichbar mit der Geschichte von mir, nur das dabei der Aklohol meine Mutter komplett verändert hatte. War sie Zeitlang klar, war sie sehr liebesbedürftig und holte sich die Liebe dort wo sie nur konnte. Auch bei mir ob ich wollte oder nicht. Ich stelle fest, das ich meine Eltern nicht mehr in den Arm nehmen konnte, sooft haben sie mich genommen und wieder abgestossen. Wenn einem der vater dann auch noch glaubhaft versichert, man sei schlecht geraten und ganz schlimm, dann nimmt man das für sich auf den Weg und trägt es ein Leben lang mit sich herum. Darum frage ich danach. Klar wir leben im hier und jetzt, dennoch liegen die Wurzeln allen übels in den Kinderscchuhen.Weil ich das nun erkennen kann, das ich selbst nichts dafür kann, das meine Eltern mir durch ihre Krankheit etwas mitgegeben haben, was ungesundes, kann ich etwas besser und liebevoller mit mir selbst umgehen. Ich kann ja nichts dafür und somit bin ich frei und kann an meiner selbstachtung und selbstliebe arbeiten.

    Was mich hier erschreckt hat ist der Begriff Narzismus. Dazu noch die Verniedlichkeitsform des "gesunden Narzismus", was mich etwas iritiert. Narzismus ist eine Krankhaft verzerrte Wahrnehmung seiner Selbst, die sich darin zeigt, das derjenige der Narzistisch ist so sehr selbst verliebt ist, das er nicht fähig ist mit anderen Menschen zurrecht zu kommen, sie benutzt für sich selbst um im besseren Licht zu stehen.Der sehr isoliert nur sich selbst wahrnehmen kann ohne Rücksicht auf andere.Narzismus ist eine psychische Krankheit die wenn sie stark ausgeprägt ist eine Behandlung durch einen Arzt erfordert.

    Was wir hier immer wieder beschreiben ist der Egoismus, der leider bei vielen einen sehr negativen Gedanken hochkommen lässt.

    Egoismus der sich selbst gutes tut ohne den anderen dabei zu schaden ist etwas gesundes.Das ist das Ziel vieler hier, das zu entdecken. Nicht aber ins Narzistische oder Egomanische zu rutschen.

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo zusammen

    auch hier ist strahlend schönes Wetter angesagt. Bergsicht inklusive und der Schnee scheint auch nicht mehr lange zu liegen, bei den Themperaturen. Ich komme grade in Richtung Frühjahrsmüdigkeit......gääähnn....oder ist das noch der überrest aus dem Winterschlaf? Egal, das Wetter ist zur Zeit total schön!

    Gruß Melanie

    Hallo und guten morgen Besucherin


    Ich möchte jetzt garnicht speziell auf die einzelnen Texte zurrückgreifen. Im Grunde sieht es bei mir ähnlich aus wie bei dir. Ich hab da eine Frage, hat einer deiner Eltern etwa ein Akloholproblem? Bei mir ist meine Mutter krank und hat mir ganz ganz viele Prägungen mitgegeben, die mir heute zu schaffen machen. Von ihr habe ich so mancherlei Überzeugungen die so in mir festgefahren sind, das ich das nicht bemerke. Durch ihren Missbrauch den sie bei all den Menschen um sich herrum betrieben hat habe ich so manches in mir, was mich biher gehindert hat selbst gesund zu leben. Dadurch komme ich in ähnliche Situationen wie du sie beschreibst.Gefühlschaos pur und das nicht wissen warum das so ist. Inzwischen weiss ich darum und kann lernen damit umzugehen.Aber wissen allein ist ja nicht alles, es sollte dann so gelebt werden.

    Lieben Gruß Melanie

    Liebe Feuerengel,

    Zitat

    Ich fühle mich so lebendig, ich brauche nun nicht mehr die Emotionen zu deckeln.
    Ich habe gemerkt, ich kann sie zulassen und sie verarbeiten.
    Mich hinterfragen woher sie kommen.
    Woher kommt das Angstgefühl, wie gehe ich damit um.
    Klar macht es mich ein stück verletzlicher, aber ist das nicht der schlüssel zur Ganzheit von Körper, Seele und Psyche.
    Annehmen das frau verletzlich ist, auch schwach sein darf.

    Und wenn es darauf ankommt, wieder Stärke zu zeigen.

    So lief ich heute morgen Richtung Bushaltestelle im nächsten Ort und mich beschäftigte genau dieses Thema. Jetzt sitze ich wieder hier und lese was du geschrieben hast. Genau diese Gedanken habe ich mir gemacht und ging damit noch ein Stückchen weiter.

    Denn Verletzbar sind alle Menschen, viele haben eine Mauer um sich herum.

    Das spüren die Mitmenschen und reagieren. Ich bin nun so weit, das ich diese Mauer der vermeindlich starken Frau eingerissen habe und ein sehr ruhiger, sensibler Mensch dahinter sich versteckt hat. Und was erlebe ich? Meine Angst war gross, das Menschen mich deswegen nun erst recht benutzen, doch das kann ich inzwischen verhindern, indem ich es nicht mehr zulasse. Ich lass mich nicht mehr benutzen.

    Diejenigen , die das nicht nötig haben, empfinden mich heute als sehr angenehm und gut refflektiert.Sie kennen meine Geschichte und nun bekomme ich Rückmeldungen von denen ich nichts wusste.Das ich nicht stark scheinen muss sondern stark bin, da ich trotz meiner Hürden, meiner Geschichte mein Leben toll im Griff habe. Das ist der Unterschied. Mit meiner Angst gehe ich offen um, erzähle dafon und bekomme mit, das es vielen so geht oder gegangen ist. Auch sie versteckten sich hinter diesen Mauern.Sie sind froh, das wir uns offen austauschen können.

    Ja heute bin ich lebendiger denn jeh, weil ich all das lebe was in mir steckt. Ich denke es ist etwas kostbares und werde lernen das ich diese Seite von mir annehmen und lieben kann.Das dauert sicher noch, von heut auf morgen wird es nicht kommen. Aber ich denke, viele von hier sind auf dem richtigen Weg und wir können uns alle einwenig stützen.Eins weiss ich heute aber sicher, das ich weder hilflos bin noch das mir mein Leben entgleitet solange ich mir selber treu bleibe und mein Leben in die eigene Hand nehme. Egal was die Leute draussen von mir denken. Unabhängig und eigenveratwortlich.Dieses kann ich nur weitergeben an all diejenigen die in der selben Situation stehen.

    Liebe Grüße Melanie

    Liebe Besucherin,

    Solange du Kämpfst verbrauchst du unendlich Energie und ganz klar ist es Energie die Verloren ist. Ein Kampf der zu nichts führt kostet viel zu viel. Diese Energieverschwenung kannst du einsparen indem du aufhörst diesen Kampf zu kämpfen. Lass los, lass es laufen, fange an zu leben. Erst mal laufen lassen, heute leben und morgen dann morgen leben.

    Mach dir dein Leben so, wie du es ohne viel Kampf und Kraft erleben kannst. Suche dir Nieschen in denen du für dich sein kannst.Erst mal 5 Minuten Glück zu erleben ist grossartig, mehr brauchst du am Anfang nicht.Das sind unendliche Kostbarkeiten denen du mehr Aufmerksamkeit schenken kannst. Lass es laufen, es geht vorwärts und irgendwann kommst du zu dir.Du bist........lass es laufen ohne Bewertung und Verurteilung. Du bist.......

    Lieben Gruß Melanie

    Liebes Forum,

    Mir gehts so Mau, gemischt ich weiss nicht wie. Mal schauen, wenn der Frühling kommt, heut ist ja Sonne satt, wird sich das eventuell wieder einpendeln.

    Zitat

    Aber was mir immer noch schwerfällt zu verstehen , ist das ich so oft höre das wenn man sich selbst liebt , das man das dann nicht vermissen würde.

    Das glaube ich nicht, denn Menschen sind einfach gemacht um mit anderen Menschen zusammen zu sein. Man kann sicherlich lernen das man damit umgehen kann, mit dem allein sein.

    Da denk ich ist die Fähigkeit überhaupt, denn man kann sich unter vielen Menschen auch allein fühlen und allein zu hause aber wohl. Man kann sich einsam fühlen aber auch gesellig. Den Weg zu finden um das so stimmig für sich zu machen ist in einem selber drin.

    Du selbst weisst was du willst, einsam bleiben oder gesellig sein. Allein bleiben oder zusammen mit einem anderen Menschen. Du allein hast die Kraft es zu erleben indem du für dich sorgst.

    Mir ist das alles klar in der Birne.....lach.... im Leben und erleben habe ich die letzten Jahre wenig auf mich geachtet, viel mehr auf den anderen.

    Um ihms Recht zu machen habe ich angefangen mir viele Eigenschaften schön zu reden. Habe ich mich angelogen, mir Hoffnungen gemacht, mit falschen Versprechungen ausgehalten.Wenig mit dem Blick auf mich , mehr den Blick auf ihn.Er wollte ja doch nur eins und als er es nicht bekommen hatte.....weisst du hat er mich verlassen,er und dann noch einer und noch einer. Weil ich sie nicht mehr bedient habe. Nun bin ich zwar allein aber das ist gut so. Diese Menschen haben sich an mir bedient, weil ich es zugelassen habe.Da liegt eben das, woran ich arbeiten möchte. Das ich es schaffe nicht im Blick auf ihn sondern mit Blick auf meine eigenen Bedürfnisse eine Beziehung zu leben. Bis dahin bleib ich wohl besser allein für mich. Irgendwie zieh ich ja eher die falschen an und daher ist es erst mal besser mir da keine grossen Hoffnungen auf den Richtigen zu machen. Solange ich es nicht umsetztn kann kann ich es auch nicht leben und da ist wieder eine Gefahr dahinter.

    Mal sehen, es kommt wie es kommt. :wink:

    Liebe Grüße Melanie

    Danke dir Matthias,

    Da werd ich sicher lesen. Ich weiss ja auch das ich nicht Schuld bin, welches Kind hat schon Schuld auf diese Welt gebracht?:roll: Keins und dafür gebe ich meinen Eltern auch ein riesiges Packet Schuld wieder zurrück, weil die es wahren, die mich schuldig gemacht haben. Meine Mutter weil sie mich benutzte und die Schuld gab und meinem Vater weil er es zugelassen hat nur weil er selbst nicht damit umgehen konnte. Da haben beide ganz gehörig was verbockt bei mir. Das Päckchen dürfen die jetzt behalten, ich nehms nimmer zurrück!Seis drum, ich werde nun lernen damit umzugehen und mir gelingt es auch oft ganz gut. :lol:Ich werd mein eigenes Leben leben. :wink: Nun noch bin ich trotzig, bockig, traurig und wütend. Teil der Ablösung. Irgendwann werd ich agieren wie ne grosse.........Erwachsen.

    Lieben Gruß und schönen Dienstag

    Melanie

    Liebe Laurina,

    Zitat

    Mir hatte niemals Jemand gesagt, ich müsse mich trennen. Es passierte einfach und war irgendwann reif, und zwar in dem Moment, als ich keine Argumente mehr fürs Bleiben fand. Inzwischen war ich ein Stück gewachsen und konnte nicht mehr zu einer Beziehung mit einem nassen Alkoholiker stehen.

    Das genau geschieht, wenn man sich mit den eigenen Bedürfnissen ausseinander gesetzt hat. Wenn es einem klar wird, was und wie man lebt, wenn der Partner Alkoholiker ist.Das es einem Bewusst wird, was man selbst will und/oder ob es einem gut tut, so weiter zu leben.

    Mir hatte damals auch keiner gesagt ich muss gehen. Mir wurde in der Beratung gesagt, er ist Alkoholiker, wird es nicht einsehen das er es ist und somit kann man ihn auch nicht überreden was daran zu ändern. Er muss es erkennen, für sich und da raus wollen. Entweder akzeptieren sie diese Tatsache und leben damit oder sie trennen sich mit den drei Kindern von ihrem Mann.

    Hierbei wurde ich mir selbst Bewusst das ich das Leben mit ihm nicht leben wollte und habe mich getrennt. Heute bin ich froh, denn ich habe für mich entschieden.Hier habe ich ein gutes Gefühl und dazu kann ich stehen. So wie du es sagst, ich möchte dort nie mehr zurrück!

    Lieben Gruß Melanie

    Liebe Besucherin,

    Genau das gleiche Thema habe ich momentan auch laufen. Doch frage ich mich,ob es nicht was normales ist dieses Bedürfnis nach Nähe und Liebe und Geborgenheit? Ich denke schon, denn jeder Mensch hat diese Bedürfnisse in sich.

    Ein Mensch, der das Gefühl hat, er kann nur leben, wenn er jemand hat, der ihm das gibt ist da sehr gefärdet in Abhängigkeit zu kommen. Das habe ich auch erlebt und erlebe es immer wieder. So sehr ich mich hier versuche herauszuwinden um so schlimmer mach ichs. Denn ich fange zwanghaft an was festzuhalten was mir nicht gut tut. Denn wenn dein Ex ein Suchtkranker ist, dann führt ihr unter Umständen eine Suchtbeziehung .

    Hier loszulassen und zu sich selbst zu kommen ist für mich auch total schwierig. Denn es fehlt was und ich fing echt an das mit jemand anderen zu ersetzten. Nur um diese Leere nicht aushalten zu können, die richtig schmerzhaft ist.Ersatz zu finden in mir selbst , wie soll das gehen? Ich selbst bin hier jemand die Sucht und finde es wirklich spannend es zu finden. Meisst liegt die Lösung in einem selbst.

    Spannend find ich die Aussage von Rosa Li, das wenn man an sich arbeitet dann gesüneren Leuten begegnet. Ich bin da leider wohl noch nicht so weit, so begegne ich dauernd noch schrägeren Vögeln. Doch das scheint ja auch ne tolle Übung zu sein, denn dadurch werd ich mir nur selbst bewusst , über das was ich in Zukunft will.......Ich wünschte alles wird gut!Für alle die hier angefangen haben an sich zu arbeiten!

    Alles Liebe Melanie

    Liebes Forum,


    Ich hab bei einigen gelesen, das die ihr Schuldgefühl irgendwann nicht mehr brauchten. Ist das wirklich so, kann ich irgendwann ohne Schuld leben? Langt es es nicht mehr zu wollen? Ich will nicht mehr! :x

    Bezüglich der Nähe und Geborgenheit habe ich auch was zu schreiben. Ich habe das Bedürfnis in den Arm genommen zu werden, so das ich mich wohl fühle und ich mich geborgen fühle. Dabei empfinde ich im Moment ein extremes Verlangen danach und kann es mir selbst nicht geben.Wie machen das die Leute, die schon so viele Jahre allein Leben? Könnt ihr mir berichten, wie ihr dieses Verlangen und Bedürfnis anders ausleben könnt? Ich denke der Mensch ist so angelegt , das er diese Nähe zu einem Menschen sucht und braucht. Klar, das meine Kinder mir auch Nähe geben, doch hier ist es so, das ich mich nicht in die Rolle der Fallenlassenden begeben kann, dazu sind sie zu klein und ich würde ihnen damt glaub ich nichts gutes mitgeben. Hier ist der Part an dem ich selbst dijenige bin, die das Kind zum sich fallen lassne bewegen kann. Das ist auch schön, genügt aber nicht.

    Es geht mir ziemlich ab, diese Nähe und das fühlt sich extrem schlimm an.So als habe ich was wertvolles und wichtiges verloren und finde es nicht mehr. Irgendwo muss es doch sein?

    Genug für heute Liebe Grüße Melanie

    Hallo liebes Forum,

    Ich war gestern auf einem Fasnetsumzug hier in der Gegend. Wir haben viele Hexen und Masken unterschiedlichster Art und Weise gesehen. Kalt war es und ich war echt froh wieder zu hause zu sein. Ich bin noch zu einer Freundin. Sie möchte mich mal wieder aus dem Haus locken und meinte sie würde gern mit mir weg gehen. Mach ich, sie kennt viele Leute und ich denke das tut mir schon mal gut wieder Leute kennen zu lernen und spass am leben zu haben.Ich merke wie sehr isoliert ich inzwischen lebe und das möchte ich 2010 ändern.Ruhe hatte ich genug und die kann ich mir ja weiterhin geben. Aber es sollte auch mehr Aktion in mein Leben einziehen und wenn der Frühling kommt möchte ich wieder unter Menschen.

    Hier spühre ich inzwischen auch, das mich mein Kumpel S isoliert. Vor 5 Jahren sind wir schonmal zusammen rungehangen als Paar und das war damals ein Trennungsgrund. Er ist so fixiert auf mich und lässt mir keine Chance andere kennen zu lernen, da spühre ich was was nicht gut ist.Ich möchte sowas nicht spühren, keinen Menschen um mich herrum haben, der mich einengt. Ich mag frei sein. Ich finde es schon schwierig, da sind wie noch nicht einmal ein Paar und doch verhalten wir uns so. Ich merke das er es nicht ist.Er tut mir nur bedingt gut, auf Abstand.Ich sehe das ein und möchte mich da nicht zu was zwingen. Frag mich eh warum ich da wieder was in die Richtung gedacht habe, wusst ich das doch schon.

    Der eingendliche Punkt ist das ich es wohl immernoch nicht schaffe allein zu sein. Es ist noch nicht ganz so weit, das ich mich damit wohl fühle. Da brauch ich auch noch Zeit. Es ist echt irre, lebe ich seit 8 Jahren getrennt allein und doch habe ich immer irgendjemand an meiner Seite gehabt. Nur nach der Trennung war ich 3 Jahre wirklich richtig allein ohne einen anderen Mann ausser meinem Ex mit dem ich doch noch irgendwie verbunden war.Dann versuchte ich krampfhaft an Typen festzuhalten, hab mich auf die komischten Beziehungen eingelassen, hab mir selbst irgendwie was vorgemacht. Ich sollte mir mal ernsthaft klar darüber werden was ich eigendlich will und ob ich so weitermachen möchte. Ich spühre ja inzwischen das mir ds absolut nicht gut tut.

    Ich bleib nun erstmal allein, wenn ichs schaffe und finde zu mir.Ruhe finden aus diesem Gefühlschaos raus zu kommen das sich seit Wochen bei mir hier breit macht. Ich habe bisher den richtigen noch nicht gefunden, das habe ich wohl endlich mal zu akzeptieren. Ich kann im Moment nur zu mir selber finden, wenn ich allein bleibe. Doch ist mein Bedürfniss nach dem Mann an meiner Seite, der für mich gut ist,ziemlich gross und die Entteuschung für mich auch, das ich die letzten Jahre nur Mist gebaut habe.

    Bei mir bleiben bedeutet auch hier solche Gedanken langsam aber sicher abzuschliessen und mich wirklich mal aufs Leben zu besinnen. Ich kann wirklich überall hin gehen, mir was gutes tun. Das mache ich seit Wochen schon ganz gut und finde das ich genau das auch weitermachen kann. Ich merke das es mir gut tut. Ich denke mich lenkt auch komlett dieses Gedankenchaos ab vom eigendlichen Leben. Denn habe ich Tage, wo ich dieses Bündel Chaos nicht im Kopf habe, da flutschts bei mir mit Spass und Freude und der Alltag erledigt sich richtig gut. Stöhrungsfaktoren waren bisher immer die Mannsbilder, die von mir was wollten und ich mich drauf eingelassen hatte.Entweder mit Besuchen, anrufen oder wei ich an sie dachte. Das ist im Kopf und nun auch im Bauch bei mir angekommen.Das ist echt ungesund. Auch meine Eltern schaffen das. Hier ist funkstille und kein kontackt wesendlich schöner und befreiter als wenn ich zu ihnen den Kontackt suche. Sie lenken mich so ab, das ich mein Leben nicht lebe.

    Also ist doch Faktum in mir die Lösung schon längst erkennbar. Lass ich mich selbst nicht mehr darauf ein habe ich meine Ruhe und kann sie auch leben. Dazu braucht es lediglich die Worte, Nein ich will nicht und gut ist.

    Doch ist das Nein sagen immernoch ein riesiges Problem für mich.................ich tu es inzwischen immer mehr und kann nur schwer mit manchen Reaktionen umgehen, weil ich s mir selbst nicht zugestenen kann, das zu tun. Ein emenses Schuldgefühl in mir bricht wie eine Welle auf und breitet sich aus. Das ist dann meine Mutter die mir das mitgegeben hat. Das lässt sich mit hoffenlich guten Erkenntnissen und meiner Psychologin ganz gut in den Griff bekommen. Ich meine inzwischen auch zu erleben, das dieses Schuldfühlen weniger geworden ist und nicht mehr die Dimmensionen hat, das ich den Hörer in die Hand nehme und eine abgesagte Verabredung dann doch annehme, weil ichs nicht ausgehalten habe.Die Schuld.
    Inzwischen sitze ich mich bei dieser Wahrnehmung der Schuld hin, lass sie sich ausbreiten, sage mir, liebe Mutter da bist du ja. Dann schalt ich den Kopf ein und sag ihr, das ich sie nicht brauche und das Gefühl geht wieder in mich.Dann beruhige ich mich und der Telefonhörer bleibt wo er ist und ich zu hause.Besser ist das.

    Genug Analyse heute genug von mir

    Lieben gruß melanie

    PS Liebe Ulrike,
    Schön das du da bist :wink:

    Liebes Forum, liebe Dagmar,


    Zitat

    Ich musste erkennen, wie wenig ich bei mir war - weil ich sonst nicht die Anerkennung von außen benötigt hätte.

    Das ist der springende Punkt. Ich selbst merke wie es leichter wird, wenn ich nicht ständig die Anerkennung von aussen suche. Das macht mich frei von dem Druck, den andere von mir erwarten. Wenn ich all das machen würde, was andere von mir erwarten, hätte ich viel zu tun und dabei nicht mehr die Kraft für mich. Das ist die ungesunde Variante , das was ich bisher lebte. Im Moment habe ich Stillstand. Im Moment bin ich bei mir und gebe nach aussen nichts mehr was andere erwarten, so gut ich kann (aussnahman bestätigen die Regel.Grins).Immer weniger Menschen um mich herum erwarten von mir. Ich sande dadurch aus und erkenne das ich Menschen um mich herum brauchte die Erwartungen an mich stellten. Von denen ich dann meinte Anerkennung zu bekommen und das leider nicht eingetreten ist, weil die mich nur ausnutzten.

    Anerkennung ist dennoch sehr wichtig für mich. Doch nicht in dieser Art und Weise. Ich möchte dann was geben, wenn ich selbst die Bereitschaft habe, die Kraft,den Mut und die Zeit dazu.Wenn ich Lust dazu habe und weiss es ist was gutes für mich. Wenn nicht, dann lasse ich es bleiben auch wenn ich dadurch vermeindlich keine Anerkennung bekomme.Ich muss lernen bei mir zu bleiben und es mir recht zu machen und nicht dem anderen.Dann kommt auch Anerkennung zu mir wenn ich es nicht erwartet habe.

    Ich finde es schwierig das richtige zu finden, bei mir bleiben und geben können. Den gesunden Weg dabei zu finden, der in mir liegt und nicht bei den anderen.Ich habe Jahrzehntelang so gelebt und das ändert sich nicht von heute auf morgen.

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    Ich sag dir war was - was ich auch meinem Ex-Partner sagte - ich danke ihm, dass er sich eine neue Partnerin gesucht hat. Ich wäre nie gegangen auch wenn alles nie gut hätte enden können. Irgendwann erwischte ich mich bei dem Gedanken "Hoffentlich sind sie noch zusammen, damit sie ihn auch wirklich pur genießen kann".

    Ja, den Gedanken kenn ich auch. Auch den"Sie wird schon sehen, was sie von ihm hat". Aber das sollte ich wieder aufhören, denn das ist ja wirklich nicht mein Ding.

    Aber dankbar bin ich mitlerweile, denn er hat 8 Jahre an mir festgehalten gehabt. Harte Jahre für mich ihn endlich loslassen zu können. Schwierig wenn der andere nich ruhe gibt und kappiert. Aber jetzt zeigt sich sein wahres ich noch deutlicher und ich freu mich für diese Erkenntnis. Endlich ist auch das vorbei!

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    Ja, sie verlieren an Wichtigkeit die Expartner weil wir für uns selber an Wichtigkeit gewinnen. Ich denke, wir beginnen nun uns selber so zu schätzen und an uns zu arbeiten, wie wir es zuvor bei anderen gesucht hatte. Damit ist aber jeder andere Mensch überfordert - egal ob abhängig oder nicht.


    Ja, ich habe festgestellt, dass ich nicht weniger gut oder schlecht wie alle anderen auf das reagiert habe. Damit hätte auch ein Mensch probleme gehabt, der nicht mit soner Prägung rumläuft. Dennoch oder gerade darum habe ich etwas geschafft und darauf kann ich wirklich stolz sein!


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    Und so - oder auch anders - wird auch Dein Weg der Loslösung sein. Was heute nicht ist, wird halt morgen. Du hast für Dich alle Zeit der Welt das zu be- und zu verarbeiten.

    Ich denke ich muss noch meinen Zusammenbruch von vor einem Jahr verarbeitet bekommen. Das hat glaub ich was damit zu tun. Weil ich unter nem enormen Zeitdruck stehe. Der hat sich auch festgefressen in mir, ich hab das Gefühl in mir keine Zeit mehr zu haben. Erinnere ich mich , letztes Jahr hatte ich noch ein Jahr Lebenszeit, wenn nur kurz, gehabt.

    Alles ging gut und ich habe wieder Zeit fürs Leben. Doch ich habe nun die Hürde zu nehmen, ist wirklich alles Gut? Was wäre wenn ich letztes Jahr nicht zusammengebrochen wäre? Aber hier lerne ich auch das so nicht zu denken. Das Jahr ist rum und ich lebe ja noch.Ich hatte gut für mich gesorgt und das sollte ich endlich mal annehmen. Schwierig für mich aber machbar....grins...Auch hier ist ne Loslösung da, von dem Gedanken ich habe keine Zeit mehr.

    Mein Happyend nämlich mich selbst habe ich auch schon bekommen. So nun gehts ans Leben :lol:

    Liebe Dagmar schöner Austausch hier.

    Alles liebe Melanie

    Liebes Forum,

    Heute war ich arbeiten. Tat gut und mir macht es wieder Spass. Eine Arbeitskolegin hat mit mir gesprochen und hat sich mir anvertraut. Ihr ging es wohl ne Zeit lang auch nicht so gut. Sie war richtig offen. Dann haben wir über das Theam im allgemeinen geredet und sie meinte das Mobbing inzwischen nicht mehr stattfindet, da unsere Cheffin da sich sehr einbringt. Ich merke auch, das alle sich bemühen und auch langsam wieder offener werden. Das gibt mir wieder ein besseres Gefühl und ich merke wie gut mir die Bestätigung tut. Mir machts wieder Spass und das freut mich.

    Liebe Grüße Melanie