Beiträge von Melinak

    Hallo Hartmut,
    ich selbst halte mich ganz bewusst fern vom Alkoholiker Bereich. Ich schreibe gezielt im Co Bereich oder auch bei den Angehörigen, weil ich spüre es würde mir nicht gut tun.

    Doch manchmal denke ich darüber nach,mich doch in die für mich*Höhle des Löwen* zu begeben um zu *üben*. Dort schreiben ja trockene Alkoholiker, die die nasse Zeit hinter sich gebracht haben und heute wohl wieder*normal* sind, wenn man das so banal mal dahin stellen kann.

    Noch bin ich lieber vorsichtig und überschreite diese Grenze nicht. Ich denke aber ich spüre das dann wenn es so weit ist und kann dann auch dort schreiben. Das zu mir.

    Gruß melanie

    Hallo zusammen
    Zitat Karl:

    Zitat

    Im Gründe suchen, jammern, rechtfertigen und warten bis das der Kopf platzt sind wir unschlagbar.

    So lange aushalten, bei anderen suchen bis der Zeitpunkt gekommen ist, wo wir es nicht mehr aushalten. Leidensfähigkeit und der Mensch hält undenkbar viel aus! Beim einen kommt er früher, beim anderen später. Bei manchen nie. Das ist etwas menschliches, sehr ausgeprägt bei unserem Hintergrund.

    Meine Eltern haben mir vor gelebt, wie man aushält, wie man Deckel drauf hält. Wen wundert es dann wenn ich erst aus mir raus komme, wenn das Wasser kocht und der Deckel vom Druck vom Top fällt????

    Ich weiß aber auch inzwischen die waren zu zweit, wenn der eine kochte, hielt der andere den Deckel fest und umgekehrt. So haben die sich bedingt.

    Mir hält zum Glück keiner den Deckel mehr, obwohl meine Eltern das immer wieder versuchen so verweigere ich mich.Es ist schwer die davon abzuhalten und im Moment kostet das extrem viel Kraft und Mühe.Meine Eltern wollen die Wahrheit nicht hören, ich will es ihnen aber auch nicht mehr sagen. Doch rennt meine Mutter mir hinterher, weil sie mich braucht. Doch ich will sie nicht mehr brauchen.

    Meinen Deckel halt ich selbst fest , so wie ich es brauche. Vielleicht lerne ich es ja auch noch den Deckel frühzeitig runter zu tun. Daran wird gearbeitet.

    Gruß Melanie

    Liebe Susanne,

    Ich glaube hier hast du einen springenden Punkt dargestellt den ich gern nochmals Zitieren mag:

    Zitat

    Sie nicht anzuziehen, ist eine Sache. Diese aber vor sich stehen zuhaben, sie zu *sehen*, kann schon bei einem Co ganz viel auslösen. Da heisst es dann, ganz schnell den Blickwinkel zu ändern, seine Gedanken zu sortieren! Nicht immer leicht!

    Das ist nämlich das was ich immer fühle. Ich zieh sie mir nicht an, doch sie stehen vor mir und ich nehme sie wahr, diese elendigen Schuhe die mir nicht gehören. Das allein löst in mir was aus.Das zu lernen, die Gefühle zu kontrollieren und zu wissen ist sehr schwer. Vor allem gerade dann wenn einem die Schuhe auch noch hinterher laufen!

    Danke dir.
    Alles liebe Melanie

    PS Ich freue mich wieder nach dem Abstand den ich brauchte hier zu sein. Ich merke wie gut mir das getan hat und wie schön es ist mich wieder Konstruktiv mit meiner Problematik auseinander setzen zu können.

    Schuldzuweisungen?

    Also ich denke inzwischen so, das ich ein ganz liebes braves Mädchen bin, das gut erzogen wurde.Meine Erziehung setzt voraus, das Menschen die miteinander Leben wollen in einer Gemeinschaft einige Regeln zu befolgen haben. Es haben sich zwei Parallele Regelwerke in mir eingebrannt. Die eine Geschichte ist die Moralisch, bei mir sehr religiöse Geschichte. Bibel und zehn Gebote waren Leitfäden. Zum Glück für mich das wir die Kirche nicht extrem gelebt haben, ich wäre jetzt sicher Nonne.
    Zweites Regelwerk ist das Gesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland. Ganz auswendig hab ichs ja nicht, grins,aber so gängige Sachen die hab ich schon drauf.

    Dann eben die Sachen mit, du bist ein liebes Mädchen wenn du zu allem Ja und Amen sagst, dann haben wir dich lieb. Wehe du sagst Nein bist du böse und wir haben dich nicht lieb.Das bestreben nach *lieb-sein* ist dann noch größer, wenn man zwar weiß das man geliebt wird, es aber irgendwie nicht spürt.Dann tut man alles um es auch mal zu spüren.dann ist man immer lieb.

    Schuld ist etwas böses. Wer schuld trägt hat zu beichten. Das eine. Das andere ist wer sich anmaßt Schuld zuzuweisen, der stellt sich über allen
    Dingen. Also habe ich werde Schuld zu tragen noch Schuld zuzuweisen. Beides ist böse und das darf ich als liebes Mädchen ja nicht sein. Denn dann verliere ich alles wonach ich streben, das geliebt zu werden. Nun weiß ich inzwischen, das ich auch geliebt werden wenn ich mal nicht so ticke wie andere es von mir erwarten. Doch es ist schwer aus dem Schatten zu springen. Ich momentan gebe meinem EX Mann endlich mal Schuld und bin sauer auf ihn. Endlich habe ich Wut in mir und bin richtig böse........und Leute nach allem was ich so verdrängt und unterdrückt habe tut mir das mal richtig gut!!!!!!

    Bis bald Melanie

    Lieber Karl

    Zitat

    Das kann dann im Alter zu einer befriedigenden Lebensaufgabe werden.

    Ich kann dir aus vollem Herzen da beipflichten, freue ich mich darauf endlich richtig alt zu werden und nichts mehr zu wissen. Das muss die Erfüllung sein!!!!!!( Bin ich jetzt zynisch?Geht aber nicht gegen Karlchen....gell..... grins)Lohnt sich allemal das zu erleben....ich werde berichten, falls ichs dann nicht vergessen habe...... :wink:

    Gruß Melanie

    Hallo ihr lieben,

    Zitat

    Linde:
    Dafür danke:

    Zitat

    Bopunty:
    Ich schütze mich an den falschen stellen, und bin offen an anderen, falschen stellen... Ich schütze mich nach außen, zu fremderen Menschen, als meine Familie. Aber genau dort sollte ich offen sein. Und nicht schützen tue ich mich bei meiner Familie, aber genau dort müsste ich es.... Familie ist ja die Ur-Form einer Beziehung, alle anderen kommen erst danach. Aber genau diese Ur-Form ist so derbe ungesund, so vernichtent, so brutal, dass ich äußere Kontakte lieber auf einer Freundschaftseben lass - mittlerweile sogar unbewusst. Aber dafür mit so viel stärke, die ich mir selbst gar nicht zugetraut habe. Schon komisch, aber so langsam sehe ich, wo ich meine Energie vergeude.....

    Ich dank euch auch dafür, das macht mir wieder so einiges bewusster, wie wichtig es scheint, der Familie den Rücken zu zudrehen. Auch wenn das so schwer ist, weil es eben der Ursprung, die Ur-Form ist aus dem wir wachsen.Das Ungesunde, das Kranke........schön wieder hier zu lesen.

    Gruß melanie

    Liebe nicole28,

    So eine Situation habe ich auch erlebt. Damals nach der Trennung (vor 8 Jahren) blieb mir nichts. Außer meine Eltern denen ich mich wieder zugewendet habe. Ich brauchte die Hilfe, hatte ich drei kleine Kinder damals.

    Heute habe ich mich einigermaßen wieder aufgebaut. Dennoch ist der Kontakt zu meinen Eltern Gift, ich merke es immer wieder. Da meine Mutter (Alkoholikerin) nicht im Traum daran denkt wirklich mit dem Trinken aufzuhören. Weil die Suchtstrukturen in unserer Familie so fest gesessen sind, die lassen sich nicht ändern. Von meinem Vater dem Co Abhängigen bin ich inzwischen maßlos enttäuscht.

    Ich selbst habe es in der Hand es zu ändern, doch ich bin mir einfach nicht sicher. Nicole die Überholspur ist mehr Schein als sein. Ich Will das endlich hinter mich bringen und sehe, es dauert einfach so so lange.Es tut weh und schmerzen ertrage ich zwar, aber jeh länger sie dauern desti schwerer wird es.

    Meinen Ex Mann habe ich seit Wochen nicht gesprochen, werde es auch nicht mehr tun. Es ist mir inzwischen lieber so, auch wenns weh tut, da er Vater von drei Kindern ist.(Info an die *neuen*Leser. Er ist Alkoholiker) Lediglich einen Anruf auf der Mailbox hatte ich drauf, in welcher er mich als verantwortungslose Mutter darstellt, die ihrer Tochter den Vater nimmt. Von seinen Söhnen hat er nicht gesprochen.

    Leute um mich herum sammeln sich nicht mehr. Seit ich den Helfer abgestriffen habe und mich mehr auf mich aufpasse habe ich keinen mehr, der für mich da sein mag.

    Meine Mutter heute wieder im Streit ich sei ein Ego, würde meine Eltern nur Blockieren.Selbst mein Vater war das erste mal gegen mich. Heute habe ich dann endgültig den Kontakt abgebrochen. Zum x-ten mal. Doch diese Menschen machen mir das Leben schwer und wollen es mir auf den Rücken packen, die Schuld für ihr versagen. In Tränen bin ich raus, Stundenlang gab ich geheult, das sind Tränen des Abschieds. Sie schauen seit langer Zeit eh nicht nach meinen Kindern, wozu brauch ich sie noch? Ich fahre seit längeren schon mit dem Bus, das Auto hol ich ganz selten noch und auch da kann ich drauf verzichten.Die Stundenpläne meiner Kinder sind grandios, sie sind in der Schule also lass ich los......und das ist so schwer.....

    Doch ich merke den Absturz, alles wird teurer und ich kann es nicht mehr zahlen. Mir fehlt vor lauter mich um andere kümmern nun die Kraft und Energie es selbst für mich zu tun. Traurig schaue ich auf das zurück was ich so gelebt habe. Manches ist mit Stolz erfüllt, so bin ich stark für mich. Anderes hätte ich niemals machen sollen, das bricht mich.Sozialer Abstieg. sammle ich das um mich herum was ich bin, eine psychisch angeknackste Frau deren Bekanntenkreis nun Alkoholiker, Angst erfüllte Schizophrene und Depressive Menschen sind. Erleben, bewusstes Erleben. Ich und mein Helfersyndrom sage mir das sind auch Menschen die es wert sind geliebt zu werden. Doch eben nicht diejenigen die mir aus dem ganzen raus helfen.....Komisch das ganze.......Das will ich so nicht mehr.

    so mal wieder wirres zeugs für heute
    gruß melanie

    Liebe Bopunty,

    So bin ich im laufe meines Lebens viele Menschen begegnet die offenbar ohne wenn und aber mir einfach nur geholfen haben. Ich stand unter einem immensen Druck, dort eine Gegenleistung zu erbringen und scheiterte dann an mir selber, aus Angst zu versagen.Dabei waren nur gelernte Strukturen mein Problem, denn die Gegenseite machte es gern für mich und erwartete keine Gegenleistung von mir. Es scheint ein unsichtbarer Schleier auf mir und der von mir doch so geliebten Familie zu liegen, welcher zu erkennen ist. Ohne die Erkenntnis würde ich wahrscheinlich völlig in Depressionen dahinvegetieren und dann ist niemand da der hilft, denn auf die Familie ist bei mir leider durch die Krankheit kein verlass.

    Es gibt die Menschen, die gut sind. Ich sollte nun lernen sie zu erkennen.

    Einen schönen Tag wünsche ich dir. Melanie

    Guten morgen Bopunty,

    Mein Therapeut hat mir im letzten Gespräch was ganz deutlich bewusst gemacht. Wenn ich mich weiterhin nicht auf andere einlasse, weil ich Angst davor habe, das mich jemand verletzt dann ende ich in einer Isolation. Dann werde ich allein durchs leben ziehen. Will ich aber nicht allein durchs leben ziehen und anderen Menschlein begegnen ohne Vorbehalte Angst vor Abhängigkeiten, dann steh ich in der Position was zu ändern. Dann bedeutet es reden, reden und nochmals reden mit dem mir gegenüber und versuchen zu erklären was und warum ich so reagiere.

    das dazu.
    alles liebe Melanie

    Nun habe ich ihn doch noch gefunden:

    Guten morgen zusammen,

    Sozialer Absturz bedeutet für mich , das die Menschen um dich herum immer weniger werden, du dir unbewusst die *falschen* Freunde suchst, die dein Leben im negativen beeinflussen. Das du durch die Umstände und Schwierigkeiten die dadurch entstehen immer weniger Kraft hast, dir dein eigenes Leben aufzubauen und dadurch immer weiter ins Umfeld *schlechter* Menschen gerätst.Oder wie bei mir in isolation. Den Job verlierst, dadurch das Geld weniger wird usw man kennt das dann ja, was kommt.

    Diese Spirale meine ich, die dadurch zustande kommt, wenn man sich nicht auf sich selbst verlassen kann, es nie gelernt hat, da das Vorbild fehlt. Vielleicht ist es sogar so, das du dich erfolgreich im Leben über Wasser gehalten hast und dann doch irgendwann der Punkt kommt, wo all das zusammen bricht, was bisher war. Dadurch die Orientierung verlierst und nicht mehr weist wohin.Dadurch verlierst du auch das Vertrauen zu den Menschen um dich herum, die dir eigentlich helfen könnten.

    Doch das erlebte sitzt tief und die Erfahrung war einfach bisher eine schlechte.So mein erleben. Im Moment baue ich so viel Mist, weil ich so durch den Wind bin, so habe ich sogar angst jetzt den Job zu verlieren.Das schlimme daran ist, das ich das ja so nicht will nur das mir die Erfahrung fehlt es richtig zu machen.

    Zudem kommt, das ich ein elender Perfektionist bin und mich für jeden Fehler den ich mache schon fast Folter.Die Fähigkeit sich selbst zu reflektieren macht mich manchmal so verrückt, das ich mich dann auch selbst *bestrafe* das heißt ich sitzt da und mach mich schlechter als ich bin.

    das mal zu dem.

    Gruß melanie

    Hallo Susanne,

    gut das du das hier abgetrennt hast. Ich hoffe es können einige folgen und ihre Erfahrungen mitteilen. Das Co Alkoholiker die gleiche Krankheit haben wie Alkoholiker ist ja schon seit längerem hin und her bei mir angekommen. Das dadurch aber auch der gleiche *Werdegang*dahinter steht, das ist etwas, was bewusst werden sollte.Da wir nicht die Flasche zum Mund führen ist es bei uns nicht so offensichtlich.......

    Gruß Melanie
    PS habe so schön was dazu aufgeschrieben, das ist jetzt irgendwo im www unterwegs und leider nicht hier bei mir geblieben. Vielleicht küsst mich morgen die Musse und ich schreibe das nochmal auf. Heute hab ich keine Lust dazu. :wink:

    hallo karlchen.....

    auch schön dich zu lesen!!!

    Zitat

    Unter Umständen nur gesünder, Du hast länger mehr davon.

    demzufolge hat der soziale Absturz den gleichen Ursprung. Ich erlebe ihn dann nur bewusster und wie du so schön schreibst gesünder....aber erlebe ihn? Ist das das Ende vom Lied und wie zieht man dann die Notbremse?Ich will nicht so enden wie meine so ach so lieben Vorbilder.....das ist Elend und macht keinen Spaß.

    ich versuche es und knalle dauernd auf die Nase......man ist so vorprogrammiert das es einem extrem schwer fällt etwas zu ändern....ich ändre was und kann nur schwer damit umgehen, das macht mir angst, neues macht angst......wie kommt man aus der Nummer bloß raus. ungeduldige Menschen wie ich haben es damit doppelt so schwer denk ich mir. Gelassenheit und Ruhe sind nicht meine Stärke und doch versuche ich diese einzusetzen........schwer ist es allemal......ich hab schon viel gelernt, umgesetzt hab ich noch nicht alles. im Grunde sollte ich einen Müll Container aufstellen und alles was ich besitze rein schmeißen, neu anfangen, nachdem ich leer bin.nur davor hab ich angst, da alles was ich in die Hand nehme mit Erinnerung gespickt ist und mich an andere Zeiten, teilweise Zeiten die mir weh tun. erinnert.......an das was mal war.

    gruß melanie und sorry fürs wirre zeugs.....

    Hallo bopunty,Hallo ihr lieben,

    ja, Staub hat sich angesammelt, ich war so lang nicht hier. Ich habe die Ferien und die Zeit mit den Kindern genutzt. Wir machten Ausflüge und waren zusammen. Das wichtigste im Moment für mich sind die Kinder. Das es mir soweit gut geht um den Kindern ein guten Start ins eigene leben zu verpassen. Danke dir fürs ausgraben bopunty......lach....

    Bei der Arbeit bin ich nicht zufrieden. Hier hängt was schief und ich werde irgendwas dagegen unternehmen .So gehts nicht weiter.

    Rauchfrei bin ich immer noch. Das macht mich stolz wie Oskar!!!!!

    Ich hab mal so eine Frage. Kann ich als Co abhängige den gleichen sozialen Absturz hinlegen wie ein alkoholkranker Mensch? Die frage habe ich mir gerade beim lesen gestellt. Welche Gefahren habe ich als Co- abhängige?Sind diese genau so groß wie die beim Alkoholiker?


    Gruß Melanie

    hallo zusammen

    das letzte was ich zu berichten habe war bei der trennung meines freundes vor einigen monaten. so stand dieser mensch vor mir und bettelte das ich ihm vergebe. er hat mir schaden zugeführt gehabt, der nicht gut zu machen war. er hat mir gezeigt, welche aggression in ihm steckt, hat mir im garten etwas kaputt gemacht und das ist einfach nicht mein ding.angelogen hat er mich und das kann ich nicht verzeihen. so stand er vor meiner türe, bettelte, ging auf die kinie, meinte ich würde ihn wieder rein lassen. drückte er mir einen umschlag mit viel geld darin in die hand.

    meine oma war es, die mich immer wieder gekauft hatte. früher als kind bekam ich von ihr nur zuwendung über geldgeschenke. irgendwann wurde das mir bewusst und seit dem kann ich diese frau nicht leiden.

    dieser mann erinnerte mich auch an meine oma.*willst du mich kaufen?* meine antwort. *ich lasse mich nicht kaufen!!!! geh!!!!!*

    einen strauss blumen finde ich schön, keine frage. doch lasse ich mich durch geschenke heute nicht mehr beeinflussen. viel wichtiger sind mitmenschlichkeit und führsorge. so ist für mich heute das grösste geschenk wenn ich traurig bin in den arm genommen zu werden. das tollste was mir passieren kann, wenn der mensch der mich liebt zeit für mich hat, wenn es mir schlecht geht ein offenes ohr. verständniss und vor allem respekt.das er mir nicht nur an die wäsche will und mich als mensch sieht, mich als ganzes.das sind wesendlich wichtigere eigenschafetn als ein dickes bankkonnto, sicherheiten und grosse oder kleinere geschenke.

    lg melanie

    liebe ice-girl,

    vor einer woche bekam ich besuch von meinem ex freund. rein freundschaftlich dachte ich, doch er wollte mehr. ich bin ja so blind und falle aus sowas rein. :oops: nun er will ne beziehung, liebt mich über alles. damals trennte ich mich von ihm, weil er zu viel aklohol getrunken hatte. er hat mir glaubhaft versichert, seit zwei jahren nichts mehr zu trinken. erst dachte ich wunder wie schön ist das, war der meinung alles wird gut. doch ich habe die notbremse gezogen. ich kann das nicht.ein klares stop in mir gehabt, dank diesem forums, dank meiner psychotherapie schlitter ich jetzt nicht mehr aufs glatteis.damit fühl ich mich jetzt wohl und schütze mich vor solchem erleben wie du es schilderst.

    du warst doch vor zwei jahren schon hier, hat dir das forum nichts gebracht? es soll jetzt kein vorwurf sein aber schau mal genau hin, hattest du dich damals mit dir selbst auseinander gesetzt oder nur gedanken um ihn gemacht? was könntest du denn heute machen, oder was erwartest du von diesem schreiben im forum?

    bin mal gespannt was du antwortest

    lieben gruß
    melanie

    hallo stillalive,

    hört sich sehr traurig an, deine geschichte. du wirst nichts erreichen, dein vater wird nichts ändern nur weil du ihn dazu überedest. das schaffst du nicht. das mit deiner mutter tut mir leid, auch die wirst du nicht schützen können. schwierig ist die situation, zudem weil die strukturen der familie ja auch noch ganz andere hintergründde haben, wie hier bei deutschen familien. da ist es schon sehr schwer.

    ich kann dir nur den tip geben, pass auf dich auf, das du nicht zu sehr unter der geschichte leidest.du sitzt da ja schon drin und hast dein eigenes erleben. schau mal bei dir, wie es dir geht.

    lieben gruß
    melanie

    liebe dagmar,

    Zitat

    Ich habs: diese Termine wirken auf mich so fremdbestimmend - so unselbständig - so ach einfach einschneidend....

    du sagst es, mir gehts da genau so. ich kann das so nicht leiden nur was muss das muss, gell :wink:

    einen lieben gruß
    melanie

    liebe frozen tears,

    ich habe die ganzen vergangenen anteile einfach mal hochgeholt.

    *einfach* ist gut geschrieben, mit dem psychologen an meiner seite bei dem ich da vertrauen habe.

    hochholen heisst sich erinnern. wenn du wunden hast, wird die erinnerung erst mal heftig schmerzen. das ziel ist doch diese erinnerung hochholen zu können, das sie später mal nicht weh tun. vorsichtig kannst du da dran gehen, einen psychologen an die seite nehmen.

    mein psychologe hat es geschafft mit mir solche wunden anzuschauen und verbindung zum heute so zu erklähren das ich heut weiss warum ich hier und da so reagiere.

    wenn ich den nächsten schritt dann gehen kann, bedeutet es für mich das was ich ansehen kann, ohne schmerzen. dann habe ich abgeschlossen damit. das bedeutet ich habe mich dieser situation gestellt, sie angenommen, das akzeptiert. es ist vergangenheit, das war damals so als ich ein kind war.

    heute bin ich erwachsen, reagier in manchen situationen noch wie das kleine mädchen, weil ich damit noch nicht abgeschlossen habe.

    gelingt mir das habe ich gute chancen dinge erwachsen anzuschauen und nicht mehr zu reagieren wie ein kind. so zu reagieren wie eine erwachsene frau.

    daran bin ich gerade. das dauert jeh nach verletzungen ziemlich lang, bis der prozess angegangen ist, bis ich mich traute dort hin zu schauen wo es weh tut und ich das nun kapiere ist ein langer weg. bist du offen und bereit dazu, steht dem ganzen nichts im weg. kannst du es nicht,hast du zb angst vor schmerzen, blockierst du das und kommst nicht weiter.mit hat das ziemlich weh getan, aber das war es mir wirklich wert.ich habe aber auch viel vertrauen zu dem psychologen und daher kann ich mich darauf einlassen. so meine erfahrungen die ich gemacht habe.

    einen lieben gruß
    melanie