Liebe nicole28,
So eine Situation habe ich auch erlebt. Damals nach der Trennung (vor 8 Jahren) blieb mir nichts. Außer meine Eltern denen ich mich wieder zugewendet habe. Ich brauchte die Hilfe, hatte ich drei kleine Kinder damals.
Heute habe ich mich einigermaßen wieder aufgebaut. Dennoch ist der Kontakt zu meinen Eltern Gift, ich merke es immer wieder. Da meine Mutter (Alkoholikerin) nicht im Traum daran denkt wirklich mit dem Trinken aufzuhören. Weil die Suchtstrukturen in unserer Familie so fest gesessen sind, die lassen sich nicht ändern. Von meinem Vater dem Co Abhängigen bin ich inzwischen maßlos enttäuscht.
Ich selbst habe es in der Hand es zu ändern, doch ich bin mir einfach nicht sicher. Nicole die Überholspur ist mehr Schein als sein. Ich Will das endlich hinter mich bringen und sehe, es dauert einfach so so lange.Es tut weh und schmerzen ertrage ich zwar, aber jeh länger sie dauern desti schwerer wird es.
Meinen Ex Mann habe ich seit Wochen nicht gesprochen, werde es auch nicht mehr tun. Es ist mir inzwischen lieber so, auch wenns weh tut, da er Vater von drei Kindern ist.(Info an die *neuen*Leser. Er ist Alkoholiker) Lediglich einen Anruf auf der Mailbox hatte ich drauf, in welcher er mich als verantwortungslose Mutter darstellt, die ihrer Tochter den Vater nimmt. Von seinen Söhnen hat er nicht gesprochen.
Leute um mich herum sammeln sich nicht mehr. Seit ich den Helfer abgestriffen habe und mich mehr auf mich aufpasse habe ich keinen mehr, der für mich da sein mag.
Meine Mutter heute wieder im Streit ich sei ein Ego, würde meine Eltern nur Blockieren.Selbst mein Vater war das erste mal gegen mich. Heute habe ich dann endgültig den Kontakt abgebrochen. Zum x-ten mal. Doch diese Menschen machen mir das Leben schwer und wollen es mir auf den Rücken packen, die Schuld für ihr versagen. In Tränen bin ich raus, Stundenlang gab ich geheult, das sind Tränen des Abschieds. Sie schauen seit langer Zeit eh nicht nach meinen Kindern, wozu brauch ich sie noch? Ich fahre seit längeren schon mit dem Bus, das Auto hol ich ganz selten noch und auch da kann ich drauf verzichten.Die Stundenpläne meiner Kinder sind grandios, sie sind in der Schule also lass ich los......und das ist so schwer.....
Doch ich merke den Absturz, alles wird teurer und ich kann es nicht mehr zahlen. Mir fehlt vor lauter mich um andere kümmern nun die Kraft und Energie es selbst für mich zu tun. Traurig schaue ich auf das zurück was ich so gelebt habe. Manches ist mit Stolz erfüllt, so bin ich stark für mich. Anderes hätte ich niemals machen sollen, das bricht mich.Sozialer Abstieg. sammle ich das um mich herum was ich bin, eine psychisch angeknackste Frau deren Bekanntenkreis nun Alkoholiker, Angst erfüllte Schizophrene und Depressive Menschen sind. Erleben, bewusstes Erleben. Ich und mein Helfersyndrom sage mir das sind auch Menschen die es wert sind geliebt zu werden. Doch eben nicht diejenigen die mir aus dem ganzen raus helfen.....Komisch das ganze.......Das will ich so nicht mehr.
so mal wieder wirres zeugs für heute
gruß melanie