hallo ihr lieben,
mir ging es jahrelang gleich. ich bin dauernd an diese männer geraten, die mir nicht gut getan haben. komisch. ich wusste es sogar und bin trotzdem wieder und wieder an das gleiche muster geraten. männer die alkoholprobleme hatten. was ich daraus gelernt habe, war acht zu geben auf mich. wenn ich merkte der mann tut mir nicht gut bin ich gegangen.so hab ich denke ich viel zu viel männer im leben gehabt. aber egal, die werd ich alle irgenwie gebraucht haben.
ich frage mich auch, welches männerbild hab ich eigendlich mitbekommen. in der entwicklung als mädchen zur frau spielt die vaterrolle ja eine ganz wichtige. welches mädchen will nicht irgendwann den vater heiraten. ich war stolz einen so tollen papa zu haben. er hat sich so stark gemacht für andere, hat sich immer eingesetzt. das lebe ich heute selber.ich frage mich, was da passiert ist, mein vater ist ja nicht alkoholiker sondern die mutter. aber er ist co, warscheinlich hab ich genau das mitbekommen.
mein vater ist ein sehr starkes vorbild für mich.er hat intelligenz, er ist einfach und bescheiden, auch wenn er so grossen erfolg hatte, auf mitmenschlicher ebene, hat er immer bodenhaftung behalten.trotz dem er seine frau hatte.
ich sehe das eben so, das ich wohl nicht den blick habe zu sehen was tut mir gut was nicht. erst wenn ich es fühle und dann steck ich meisst schon drin.ich hab mir irgendwann eine grenze gesetzt. die rosarote brillen zeit.in der zeit spielen meine gefühle eher verrückt, weil die hormone spinnen. nach drei monaten bin ich meisst aus der rosaroten zeit draussen. da hab ich die grenze angesetzt. bemerk ich nach den drei monaten dann, da ist alkohol im spiel, oder der mann übernimmt keinerlei verantwortung oder irgend etwas stört mich an ihm, es muss noch nicht mal wichtig sein, es muss nur stören, schiess ich ihn ab.damit hab ich mich geschützt.damit hab ich aber auch die möglichkeit zu leben, auch beziehung zu leben.
heut hab ich die beziehung. seit zwei jahren. ich eier als co da sicher manchmal rum. doch bei ihm stört mich nichts. er trinkt nicht. ich merke lediglich die fluchtreaktion hat sich automatisiert. daran schaff ich gerade.ansonnsten geht es mir unglaublich gut damit, lebe diese beziehung mit der nötigen distance, aber sehr glücklich.ich merke jeh mer vertrauen ich aufbauen kann, desto weniger ängste habe ich. dazu kommt, ich will mich nicht unter druck setzen, ich habe so viel zeit mit ihm, da will ich einfach nur geniessen.
lg melanie