Beiträge von Melinak

    hallo kathrin, hallo kathi
    hallo an alle,

    kathrin, deine wünsche jahre später deine tochter in bildern zu sehen waren nachvolziehbar. ich glaube soetwas vergisst eine mutter nie in ihrem leben. eine arbeitskolegin, der ich mein herz ausschüttete meinte ich müsste auch einen platz haben an dem ich mich an mein kind erinnern kann.

    bei mir ist es zwar anders gewesen, ich wollte dieses kind aber ich konnte es nicht behalten. und ich spielte gott für ein par minuten dann war alles vorbei.ich konnte mich darauf vorbereiten doch was diese entscheidung für mich in zukunft bedeuten wird damit hab ich nicht gerechnet. manchmal denk ich es war ein fehler. ich hätte es bekommen müssen.um meiner selbst willen.ich hab heute noch das gefühl unter schock zu stehen. was habe ich getan?

    mit dieser trauer müssen wir allein umgehen. da hilft uns keiner raus. mit einem alkoholkranken partner wirst du nicht trauern können. er wird seinen schmerz im alkohol verdrängen.dein wunsch mit ihm zusammen das durchzustehen wie in anderen normalen familien wird sich nicht erfüllen. dazu ist er nicht fähig. darum kathi musst du jetzt doppelt stark sein. seh für dich das als chance da raus.

    du wirst sicher körperlich erst einmal ziemlichen schwankungen ausgesetzt sein. bis die schwangerschaft aus dir wirklich draussen ist dauert es noch.du musst dich körperlich und hormonell erst wieder einstellen. dein körper hat hier auch einen schock den er zu verarbeiten hat. spielen die hormone verrückt so ist es bei mir, dann bin ich selbst nicht mehr ich selber.

    auch deine trauer wird sicher noch lange gehen. hab gelesen der mensch trauert für einen geliebten menschen bis zu drei jahren. in diesen drei jahren geht er drei phasen durch. erst die verzweiflung und das nicht wahr haben wollen. dann die verarbeitungsphase in welcher man sich wie ein depressiver mensch höhen und tiefen ausgesetzt sieht. und dann zum abschluss die akzeptanz.

    richte dir einen tag im jahr ein oder einen platz in deinem haus an dem du eine kerze aufstellst und immer hingehen kannst wenn du an das kleine denkst. bleib in erinnerung daran, verdränge nicht was passierrt ist, er kommt sonst jahrzehnte wieder hoch und du weisst nicht warum du dich dann schlecht fühlst. verarbeite deine trauer und stürze dich nicht in arbeit um das gefühl los zu werden.

    weine. weine die tränen müssen kullern, so kannst du das innere aus dir rauslassen.das schlimmste was wir machen können ist uns unserer tränen zu schämen. es ist keine schwäche zu weinen. es ist stärke. stärke seine emmozionen leben zu können und sie nicht zu unterdrücken. es werden viele tränen fliessen müssen bis wir es verarbeitet haben. ich weine heute noch wenn ich daran denke. ich bin voller schuldgefühle weiss manchmal nicht wohin damit.dann setze ich mich hin und weine.
    ich habe mein leben immer aus dem bauch herraus entschieden. leider war dieses mal die kopfentscheidung wichtig für mich und meine kinder.das ist in mir ein kampf wie hin und her gerissen sein. manchmal dreht es sich in meinen kopf.das ich jetzt über ein jahr später immernoch weinen muss, daran habe ich nicht gedacht. ich frage mich ob es für mich noch eine chance gibt?

    kathrin du hast wieder ein kind bekommen. zwar war hier die angst dein begleiter, aber dein sohn ist wohlauf.so hast du einen kleinen ersatz bekommen oder? kann ich das so behaupten? ist es möglich das man einen menschen dur einen anderen ersetzen kann? ich weiss in diesem fall nicht wie man damit umgeht.manchal site ich da und denke mir, ich werde schwanger und kann mir damit das zurrückholen was ich weggegeben habe. aber ist das der richtige weg?sicher nicht.aber wie komm ich aus dieser schuld nur raus?mich selber anzugreifen wäre fatal. mein innerstes würde sich auffressen.


    lg melanie

    hallo zusammen,

    sich abends in der wirtschaft ein oder zwei feierabendbiere reinziehen. meist sind es ja nur zwei das erste und das letzte. dazwischen wird nicht gezählt. hat mann sich ja verdient, war ja den ganzen tag bei der arbeit.

    ganz normal in unserer gesellschaft. geht mal in die kneipe und bestellt ein mineralwasser. ihr werdet spätestens freitag abend ziemlich doof angeschaut. ich hab schon so oft gesagt bekommen, ob ich denn nicht ganz normal bin weil ich nichts akloholisches trinke.

    ich meine wir werden alle in diesen gesellschaftlichen suff intigriert. wer da nicht mitmacht wird erst mal dumm angeschaut.

    nachts um elf geht in der wirtschaft dann der pegel so hoch dass ich persönlich entweder selber ein glas sekt brauche um da mit den anderen klar zu kommen oder ich muss gehen.inzwischen geh ich nicht mehr dort hin weils mir zu blöd ist mich mit völlig betrunkenen mannsbildern, die mich anmachen dann noch abzugeben.

    geh ich samstag abends in die disco zum abtanzen seh ich so viele junge menschen die sich die kanne geben. ich selbst war auch mal jung, hab das auch gemacht aber nicht so exzeziv. hatte mit 15 jahren einer alkoholvergiftung nachdem ich abgefüllt wurde. nichts schönes aber sehr heilsam. würd ich aber niemanden raten auszuprobieren.aber mir zeigte dieses erleben welche grenzen ich überschritten habe und wo ich aufzuhören habe.

    leider wirkt dies aber wohl nicht bei jedem.die jungen heute wollen das sogar, finden es cool wenn der krankenwagen kommt und man drei tage später vom coolen mangenauspumpen bei den anderen angeben kann.

    wenn ich sehe wie viele menschen einfach nur ihr leben wegschmeissen, dann wird mir ganz anders. haben denn die jungen heute keine perspektive mehr?

    es ist faktum dass unsere gesellschaft alkohol nicht als gefahr sehen möchte. jeder will da mitmachen. die meissten wollen entspannen und nicht auf alkohol verzichten. ich gebe zu selbst gern mal ein oder zwei glässchen zur entspannung zu trinken. würd ich das aber jeden abend brauchen so müsste ich mir ernsthaft gedanken darüber machen.

    und wie schnell ist man durch das legale und eigendlich schon fast zwingende gewohnheitstrinken dann beim suchttrinken angekommen.und wie schwer kommen die dann wieder raus, wenn die gesellschaft nicht sieht was los ist, die gesellschaft akloholismus nicht als ernsthafte krankheit anerkennt.die gesellschaft eigendlich durch ihr verhalten alkoholismus fördert.ganz schrierig finde ich.und richtige aufklärung findet nicht statt. oder habt ihr da mal irgendetwas dafon mitbekommen?

    lg melina

    hallo kathrin,

    was du schreibst ist schrecklich. ich habe selbst wie gesagt um alle drei kinder gekämpft. meine tochter hätte fast nicht überlebt.nur meine stärke hat es möglich gemacht das ich so tolle gesunde kinder habe.

    wenn ich mir vorstelle was für ein leid du ertragen musstest. ich habe meinen grossen als keiserschnitt zur welt gebracht. erst 16 std. nach entbindung durfte ich ihn sehen. es waren die schlimmsten stunden meines lebens. ich war so glücklich den kleinen dann in den arm zu halten. wenn ich mir vorstelle wie das sein muss und einwenig nachempfinden kann ich diese leere....es sind glaube ich höllequalen....mann was hast du durchmachen müssen... :cry: ..ich drück dich mal ganz feste an mich um dich zu trösten......

    viel kraft wünscht dir melanie

    hallo renateo

    hab das gleiche durchgemacht wie du. meinen damaligen mann der vater meiner drei kinder ist alkoholiker. nach einem elenden kampf und das nicht wahr haben wollen dass ich ihn nicht helfen kann hab ich mich scheiden lassen. auch hier haben alkoholberatungsstellen und therapien nichts geholfen. ich ging, wil ich mich und meine kinder schützen musste um nicht selbst unter zu gehen.

    zwei jahre nach meiner scheidung lernte ich einen mann kennen. bei ihm fühlte ich mich geborgen und zu hause. ich habe aber zum glück nur eine 14 tägige we beziehung geführt und ihn meinen kindern nicht vorgestellt. drei jahre ging die geschichte mit einem bösen ausgang für mich. er war alkoholiker und ich war ihm gefühlsmässig hörig. ich bin fast nicht los gekommen von ihm. irgendwie hat es aber in mir klick gemacht. hatte einen anderen mann kennengelernt der um mein herz kämpfte. ein mann der sein leben im griff hat, der keinen alkohol trinkt, ewas was mir anfangs fremd war. doch ich wusste ich komme nur aus der sache raus wenn ich mich von alkoholikern fern halte. ich bin bekennende co alkoholikerin, aufgewachsen mit einer mutter die alkoholikerin ist.

    mir fehlt der blick dafür. ich erkenne einen alkoholkranken menschen nicht als kranken menschen. ich sehe das als etwas normales an. und da steh ich selbst in einer position wo ich behaupten kann, das ich krank bin. um mich zu schützen muss ich lernen zu erkennen. nicht jeder mensch der alkohol trinkt ist gleich alkoholiker.aber ein alkoholiker ist ein mensch der mir schaden zufügt, weil ich mich selbst nicht gut genug schützen kann.darum muss ich aufpassen auf wen ich mich einlasse. bin inzwischen so weit mich nur auf einen mann einzulassen wenn er keinen alkohol trinkt. so komme ich nicht in die gefahr wieder rückfällig zu werden. ich habe einen festen freundeskreis. wir treffen uns und trinken zusammen kaffee und reden. wir gehen abends aus und können auch nur ein bierchen trinken und dann auf mineralwasser umsteigen.war ich mit leuten unterwegs die sich zu viel alkohol gegeben haben hab ich den kontackt abgebrochen.nur so schütze ich mich. ich bin für mich auf den schluss gekommen dass mir alles andere nur schadet. ich muss so abstinent leben als hätte ich selbst alkohol getrunken.vielleicht lerne ich es zu erkennen. vielleicht schaffe ich es da raus. aber im moment kann ich mich nur so schützen.und jetzt fühle ich mich frei weil das thema alkohol nicht mehr ganz so stark mein leben beeinflusst.

    grüssle melina

    hallo kathi, liebe kathrin,

    klar hab ich nichts dagegen wenn du mitschreibst, kathrin. es ist gut sogar, dass auch du dich öffnest. mein erlebnis haftet tief in mir und ich merke wie es mir meine innerste kraft raubt. kathrin du weisst was ich sonst für probleme habe, hast viel über mich und meine anderen probleme gelesen. ich hatte keine zeit dafür gefunden mich wegen der abtreibung gedanken zu machen.

    mein ältester hatte sich damals im 7. monat mit wehen auf den weg nach draussen gemacht. ich hatte damals glück, durch wehentropf und krankenhausaufentalt mit totaler bettruhe konnten wir das kind zum richtigen zeitpunkt entbinden. meine tochter wollte im 4. monat abgehen. ich musste wegen vorzeitigen wehen und einem 3 cm geöffneten muttermund auch hier bis zum schluss im bett liegen und konnte dieses kind gesund zur welt bringen. diese zeit war sehr hart. kathrin du kennst die geschichte ja, mein ex mann hatte damals schon alkoholprobleme. was er mir in dieser zeit angetan hat, seelisch war nicht schön.er stand nicht hinter mir, nannte mich nur faul und liess mir dennoch viel arbeit. obwohl er wissen musste das das leben des kindes von meiner ruhe abhing belastete er mich sehr. zum glück konnte ich damals eine haushaltshilfe bekommen die sich noch zusätzlich um den 3 jährigen kümmerte.weil der vater sich in haushalt und kindererziehung nicht einbrauchte. ich hatte damals eine liebe frau die mir half, die öffnete mir die augen, wollte mir da raus helfen. ich trennte mich 5 monate nach der geburt von meinem mann. doch leider wurde ich rückfällig und so wurde ich schwanger mit dem jüngsten. alles lief gut bis ich wieder im 5. monat dieses ziehen spürte. mein ex besserte sich nicht ,im gegenteil er belastete mich nur noch mehr. man sieht wie unglaublich labil dieser mann war. er liess allen frust an mir und den kindern raus. zum schluss lag ich mit blutungen im 7. monat im krankenhaus und mein jüngster kahm gott sei dank zum erechneten termin auf die welt.

    meine frauenärztin hat mir eine gebährmutterhalsschwäche diagnostiziert. sie meinte jeh älter ich werde und jeh mehr kinder ich haben werde desto schwieriger wird es sein die kinder im bauch zu halten.

    letzes jahr im juni wurd ich schwanger. im juli ging es mir gut. aber der mann an meiner seite wollte das kind nicht.ich sehe erst heute in welchen kreis ich fest sass, dieser mann war alkoholiker, hatte kein geld, hatte viele kinder überall in europa eins. ich konnte das kind nicht bekommen. selber hab ich drei von einem anderen alkoholiker. ich konnte es nicht bekommen, ich wäre wieder allein mit dem kleinen da gesessen, wäre wieder allein.alles was ich mir bis jetzt aufgebaut habe hätte ich mit dem kind verloren, meine drei hätten ein schlechteres leben als sie eh schon haben und das wollte ich nimanden antun.
    ich bekahm wehen, wusste es kann nicht halten.......in der beratung haben sie mir gesagt das meine entscheidung richtig sei. sie wusste wie sehr ich kinder liebe. ich habe drei stunden geredet, alle seiten beleuchtet. wie wäre ein leben mit kind, mit diesem mann, vom regen in die traufe....nein!!!!!!!!ich habe es nicht bereut, der abbruch war gerechtfertigt.aber heute sitze ich immernoch da und trauer.ich bin gegen abtreibung, verurteile das.und hier gegen mein innerstes gehandelt zu haben ist so schwer.ich kann nicht darüber reden, die meissten verurteilen das. und immer die sache mit der verhütung, hättet ihr halt aufgepasst. hab ich, ich nahm die pille, bei gott der arzt sagte mir ein typisches tropi kind.weiss bis heute nicht warum die pille nicht wirkte. ich hatte leichte durchfälle, die waren aber nicht so schlimm, als das ich dafon ausgehn konnte das die pille dafon aussetzt.
    ich lernte in dieser zeit meinen jetzigen partner kennen. er kämpfte um mein herz, er glaubte an eine zukunft mit mir und meinen kindern. er wollte teil meiner familie sein.ich war hin und her gerissen. auf der einen seite der alkoholiker den ich glaubte abgöttisch zu lieben, der mir das gefühl von zu hause vermittelte. zu hause? ich denke heute da trifft mich dann der schlag. mensch mädel, wach auf zu hause bedeutet für dich als co alkohol, verantwortungslosigkeit, falsche liebe......

    mein jetziger partner trinkt keinen tropfen alkohol und hat mir in der zeit bei seite gestanden. er nahm mich in den arm, hörte mir zu, war für mich da als es mir nach dem abbruch schlecht ging. er sorgte sich um die kinder, half mir im haushalt, kämpfte um meine liebe. ich liebte ihn im ersten moment als ich ihn sah. aber ich konnte es nicht sehen. die andere liebe stand mir im weg.so rannte ich dennoch zu meinem alki. auch nach dem abbruch, dachte er steht das mit mir zusammen durch, doch dieser mann war nur ego. ich knallte ihm die bilder um die ohren, der mutterpass flog vor seine füsse. doch er reagierte kein bischen emmozional. ich dachte ich bin im falschen film.dieses hin und her ging ein halbes jahr.bis ich mich lösen konnte. mein jetziger partner litt höllenqualen wenn ich beim anderen war, doch er tollerierte mein handeln weil er mich liebte.

    ich verbrannte die dokumente am eigendlichen geburtstermin. es war wie ein ritual, ich gab gott dieses kind zurrück, betete, büsste meine sünde. ich gab gott die liebe zurrück die er mir für den mann schickte, ich wollte sie nicht mehr. dankte gott für die zweite chance die er mir gab.die zweite liebe. gott hat eine einsicht mit mir.seit dem hab ich wenigstens einen kleinen frieden gefunden.

    ich glaube tiefer konnte ich nicht sinken. dieses erlebniss hat mir klar gemacht wie krank ich selber sein muss, wenn ich das nicht sehe. es ist so, ich sehe den alkoholiker nicht als kranken menschen. es ist normal für mich, das der mensch so ist. ich kenne es nicht anders, meine prägung hat mich blind gemacht. nur die verzweiflung in mir zeigt mir schlussendlich dass etwas falsch läuft. das das leben nicht richtig läuft, bei dem anderen. ich kanns nur schwer ausdrücken. es ist so schwer.

    genug für heute danke für euer lesen.

    alles liebe melanie

    hallo bopunty

    warum weglaufen? du bist nicht allein mit deiner thematik. du lässt dir helfen und rat geben von anderen die weiter sind als du. bist aber gedanklich am weglaufen wenn der andere noch nicht deinen level der genesung erreicht hat? klingt nicht gerade nach geben und nehmen. klingt nur nach nehmen. es klingt aber auch nach etwas besser zu sein wie der andere.entschuldige bitte bin etwas anmassend.aber für mich hört sich das so an.

    in meinem bekanntenkrreis sammeln sich keine ebk s bin da ein einzelfall.

    was ich aber supimagisch anziehe sind die männer die alkoholiker sammeln sich um mich.aber da schütze ich mich inzwischen auch.habs lang nicht gesehen. irgendwann hab ich scherzhaft meine freundinnen gefragt ob ich nen schild auf der stirn trage "suche alki".

    mein jetziger freund trinkt keinen tropfen alkohol.das lässt mich ganz neue welten erleben.

    ich bin auch der meinung das der level einer guten freundschaft egal ist. wir sind menschen. der eine kann dies , der andere das besser. so ergänzen wir uns. das wichtige ist nur, das es einem mit dem anderen menschen gut geht. hab ich das gefühl der andere tut mir nicht gut, so nehme ich abstand von ihm.

    du kannst selbst für dich anschauen ob der rat gut ist oder nicht. das ist dein eigenes empfinden.nicht jeder gut gemeinte ratschlag ist für dich dann auch passend. da musst du selbst herrausfinden ob du das für dich umsetzen kannst oder nicht.es liegt in deiner hand.

    alles liebe melina

    hallo an alle diejenigen die sich mit mir ausgetauscht haben.

    bin nun seit fast einem monat hier im forum. ich lese fleissig. und ich schreibe auch fleissig. inzwischen hab ich viel für mich gelernt. ich hatte vor einem monat noch das gefühl ich müsste den anderen verändern können. ich meinte ich habe so viel einfluss, das ich den anderen verändern kann. doch weit gefehlt. nachdem ich hier so viele gleichgesinte menschen gelesen habe ist mir klar geworden das ich dieses ziel für den anderen da zu sein aufgeben muss.

    das muss ich für mich machen um mein leben glücklich zu gestalten. mir wurde das so sehr bewusst wie stark ich noch im co hänge, danke an diejenigen die mir die augen geöffnet haben.

    einer meiner ersten aufrufe im forum war er dreht sich im kreis warum? die reaktionen waren klar und deutlich: warum hänge ich immernoch da mit drin. lass ihn doch drehen. dreh dich einfach nicht mit. danke für den hinweis.

    ich versuche nun in zukunft etwas in mir selbst zu verändern. wenn ich mich anders verhalte kann ich etwas anderes erreichen. und mein schwerpunkt liegt bei mir ganz allein.
    egoistin? meine frage war gestellt aus dem grund herraus ob meine ich bezogenheit nicht egoistisch sei. die antworten waren klar und deutlich. ich bin keine egoistin im negativen sinne. ich habe einen gesunden selbstschutz entwickelt auf dem sich aufbauen lässt. ich packe dies nun an und besinne mich auf mich selbst.

    der weg aus der co abhängigkeit ist ein harter, doch ich habe nun wirklich so etwas von genug dafon. es gibt so viel schönes womit ich mich befassen kann.ich will mein leben und das meiner kinder endlich glücklich leben können. ich muss mich an der nase packen und da selbst rausziehen. dank diesen forums, dank der therapeutin und dank meines freundes kann ich endlich positiv in die zukunft blicken. ich weiss ich bin erst am anfang eines langen wegs aber ich weiss inzwischen das sich das lohnen wird.ich bin bereit etwas zu verändern und freu mich auf eine schöne zukunft.

    alles liebe melina

    ps hätte eigendlich zum 1.1.2009 gepasst aber wie so oft im leben lieber spät wie nie.

    hallo zusammen,

    möcht mich gern hier einklinken. ich kenn dieses unverständnis von aussen. ich war nach der trennung die böse ex die ihn dahin getrieben hat und für andere ein gefundenes fressen mich dumm anzumachen.

    auch wenn ich gleicher meinung bin wie ette dass wir bei uns bleiben müssen ist das etwas was uns wieder trifft wie ein bummerang. das umfeld reagiert meisst negativ auf uns die den armen menschen entweder zum alkohol getrieben haben weil wir ihn verlassen haben, oder wie kann man einen solch armen menschen nicht helfen, die aussagen der co gesellschaft.

    ganz hart die aussagen von aussen zu mir dass ich dafür verantwortlich bin, er hat doch nur bier getrunken sonnst ist er doch ein lieber.ausserdem ist es schändlich den kindern den vater zu nehmen. schau mal wie deine tochter darunter leidet, schämst du dich nicht?

    leider würde ich wirklich gern bei mir bleiben. doch wir leben unser leben leider in einer gemeinschaft. ich lebe in einem dorf, jeder kennt jeden.
    um uns herum leben menschen die unmittelbar mit uns zu tun haben.

    ich hatte damals ein richtig schlechtes gewissen nach der trennung. mir ging es erst nicht gut, weil die nachtbarn so schlimm auf mich reagierten. ich dachte ich muss auch hier einen schlussstrich ziehen und dort gehen. doch meinen kindern zuliebe blieb ich, sie hätten damals nicht nur den vater verloren. sie hätten ihren freundeskreis verloren was viel schlimmer gewesen wäre.

    und nun wieder zu ettes worten. ich musste mich auf mich selbst verlassen. ich für mich selbst sehen was mir gut tut. schwer ist wenn eine gemeinschaft behauptet was gut für einem ist. sich da durchzusetzen ist besonders schwer. sich selbst treu bleiben, an sich selber glauben und nicht den anderen glauben.

    ein anderes beisbiel: meine tochter war klasse 1 und ist nicht mitgekommen. die trennung war schwer für sie. ich wusste das. lehrer testeten sie. in der beratungstelle wurde sie auch getestet. von einer förderschule kam eine psychologin die sie nochmal testete. alle waren der meinung das kind würde nie lesen und schreiben lernen. sie habe im bereich des gehirns ein defizit das irreperabel ist. nun bin ich selbst heilerziehungspflegerin. habe medizin studiert, speziell im behindertenbereich kommt mir das zugute.auch psychologie und pädagogik sin themenschwerpunkte. und das kahm mir zugute.ich habe nie etwas so blödsinniges gelernt. wir arbeiten mit menschen mit geistiger behinderung und hier steht geistige förderung an erster stelle.niemals würde ich soetwas so einfach nach einem zehnminütigen test behaupten.
    ich hatte mich damals gegen die drei aussagen gestellt. sie meinten ich müsse meine tochter in die förderschule schicken, sie würde eine normale grundschule nicht packen.

    ich hab an meine tochter geglaubt, gegen allen dem was mir gesagt wurde schulte ich meine tochter ein zweites mal in die normale grundschule ein. mein kleines mädchen ist heute klasse 4 und sie liest, nein sie frisst bücher, sie schreibt wunderbare geschichten. ich hätte niemals auf das eingehen dürfen was die anderen gesagt haben. mein kind wäre von anfang an chancenlos gewesen. heut wird sie sicher realschule schaffen.

    mal ein beispiel aus ner ganz anderen ecke des lebens. ich finde das hat was mit dieser thematik zu tun. für mich ist seither nicht mehr wichtig was andere sagen. ich picke für mich selbst raus was gut für mich ist und was ich lassen kann. ich bin mir selbst der nächste und kann mein leben so gestalten wie es mir gefällt. solange es mir gut geht damit, kann ich es so leben. gehts mir schlecht muss ich für mich etwas ändern. aber der zentrale ausgangspunkt für mich bin ich.ich bin ich und möchte es immer mehr werden.

    genug senf dazu gegeben, danke fürs lesen :wink:
    lg melina

    hallo kathi,

    du schreibst
    Ich fühle mich jetzt gerade so stark und will IHN nicht mehr! Oft denke ich auch, dass ich gar nicht CO bin, denn ich habe mein Leben super im Griff, ich treffe mich alleine mit Freunden, reden offen über seine Sucht usw., doch immer wenn er vor mir steht, möchte ich ihm soooo gerne helfen! Doch ich weiß, dass ich das nicht kann! Wegen einer Fehlgeburt (vor 3 Monaten) bin ich in Therapie und das gibt mir auch ganz viel Kraft!


    und hier wiederspreche ich dir. leider. aber du bist co. in dem du helfen willst bist du co.

    ich kenn das von mir selber. hab mein leben im griff. habe die volle veratwortung für mich und meine kinder. treffe mich mit freunden, finanziell bin ich unabhängig. und doch bin ich immernoch co. auch wenn ich es manchmal nicht wahr haben möchte häge ich tiefer drin als es mir lieb ist. ich falle immer wieder in die gleichen fallen rein und muss mir hinterher sagen wie dumm ich bin. leider. zum glück bin ich mir aber bewust darüber und kann darum besser damit umgehen.weg komme ich nur in dem ich mich total löse.ich kann nur als co gesund weiterleben wenn mein umfeld nicht aus alkoholikern besteht.

    ich hab letztes jahr ein kind verloren. war im dritten monat. hatte hinterher nen absoluten hormonflasch. alles ist im körper umgedreht. das ging ettliche monate bis ich hormonell wieder im einklang war. in dieser zeit ging ich durch höhen und tiefen. meisstens fühlte ich mich stark weil ich meine schlimmen gefühle nicht zulassen wollte. und erst ein halbes jahr später kahmen die tränen.ich könnte behaupten das ich mich erst in einer art schockzustand befunden habe.gut das du eine therapie machst. hier bist du gut aufgehoben. ich bin bis heute nicht stark genug darüber zu reden, es tut mir immernoch viel zu weh.das ich dir das schreibe ist ein erster weg das auch mal bei jemand anderen rauszulassen.

    du schreibst in deinen texten immer wieder von ihm. deine gedanken drehen sich um ihn. das ist aber nicht das was wichtig ist. manche menschten fallen so tief dass sie entweder auf der strasse leben oder tot sind.aber das ist nicht dein problem. damit musst du nicht leben. auch hier bist du co.

    wichtig ist, was du aus deinem leben machst. wichtig ist was du für dich willst. wichtig ist dein eigenes glück. du bist dir selbst die nächste. mach aus deinem leben ein glückliches leben. egal was er dafon hällt, egal welchen weg er geht. du bist wichtig.keiner ausser dir hat die chance da raus zu kommen.

    alles liebe melina

    hallo jule,

    es ist hart. aber ich sehe es geht nur so. ich will einfach nur meine ruhe haben und die kinder inzwischen auch. und ich bekomm das bei ihm nur über das gericht. auf etwas anderes reagiert er nicht. so wie du auch schreibst, wenn er strafe zahlen muss hällt er abstand. so funktioniert meiner auch. jetzt sind feiertage rum. die ferien sind zu ende und ich kann ab mo dann endlich ohne kinder aus dem haus. mach mo nen termin beim anwalt aus.

    der job mit scheidung, anwalt auch unterhalt war für mich wirklich zeitraubend. zudem muss man sich mit dingen auseinandersetzten die so schwer sind zu begreifen. manche urteile kann ich heut nicht lesen.ich sag auch hier würd ich lieber mehr stunden arbeiten gehen und geld verdienen als diesen mist. aber was muss das muss.

    ich meld mich wieder wenn ich mehr weiss. bis dann
    gruss melina

    hallo kathrin,

    das klingt nicht einfach. aber du machst das richtig. mehr wie erklären geht nicht. und dein sohn muss selbst verantwortung zeigen. was machst du wenn die jungs deine wohnung einnehmen und sich bei dir volldröhnen? schmeisst du sie raus?. ich stelle mir das so schwer vor.

    wie du geschriebe hast, wenn man jahrelang mit nem alkoholkranken partner auseinandersetzungen hat kommen die kinder dabei zu kurz. war zeitlang auch bei mir so. doch zum glück ging das nicht so lang weil ich aufgrund meiner kinder dann ausgebrochen bin, um sie zu schützen.

    aber die kinder bekommen ein besonderes paket mit auf den weg. da ist die frage von julchen auch beantwortet warum es eben bei unseren kindern eben gefährlicher ist als bei anderen jugendlichen, diese kinder haben leider eine besondere prägung. der eine elternteil der trinkt, den sie ständig betrunken erleben so das für diese kinder betrunken sein normalität wird.
    nicht wie bei anderen wo papa oder mama mal lustig wird wenn sie bei nem weihnachtsessen sind.
    ja und sie erleben einen menschen der keine verantwortung vermittelt.kommt dazu dass unseren kinder auch ständig etwas vorgelogen wurde, die wissen zum teil auch nicht was richtig und falsch ist. das sind für ne prägung ganz wichtige ansätze die unseren kindern fehlen. ich bin selbs kind einer alkoholkranken mutter. ich weiss was mir fehlte. ich habe meine kindheit damit verbrach. warscheinlich hab ich mich früh scheiden lassen als die kinder noch klein waren,weil ich weiss was meine mutter mir jahrelang mitgegeben hat.

    ich selbst und auch meine brüder trinken keinen alkohol. ich bin wohl die einige von uns dreien die gern mal ein bis drei gläser sekt oder ne flasche bier trinkt wenns mir mal danach ist. aber hier ein beispiel wie das thema alkohol bei uns kränkelt:
    ich trink mit meiner freundin abends auf meinen geburtstag ein glas wein.kinder waren schon im bett. da kommt mein jüngster nochmal in die küche und schaut mich gross an. dann sagt der kleine zu mir:" mama fängst du auch so an wie papa? bist du dann auch so besoffen wie der? dann kann ich dich nicht leiden". paff......die sass.....und ich dachte nur:" oh weh was machst du jetzt. erklär mal nem 8 jährigen den unterschieded zu dem was ich mache und was der papa macht"ich trinke besser nicht vor meinen kindern, das macht ihnen wohl angst.ich frage mich was soll ich denn machen wenn das thema alkohol heute schon bei den kleinen thematisiert wird. ich versuche es so normal wie möglich zu erklären um dieses thema nicht tot zu schweigen aber auch nicht zu dramatisieren. ist unglaublich schwer da ein gesundes mass zu finden.gerade bei mir da ich selbst kranke co bin.da überbetüddeld zu sein denk ich auch ist falsch

    wie julchen schreibt ist es ganz normal das jugendliche auch alkohol ausprobieren. auch das wird meinen kindern nicht erspart bleiben. ich weiss ich dar auch hier nicht hystherisch reagieren, das gehört leider zu den dingen die die kinder ausprobieren werden.aber hier mein ich ist wichtig sie stark zu machen um einen normalen umgang mit alkohol zu pflegen. ja und klar zu machen dass sie verantwortung für sich haben.

    ich hoffe für denien sohn dass er dan mal die kurve kratzt. langsam wird er erwachsen. und dann sollte er anfangen auch mal was auf die reihe zu bekommen. das ist besser als rumzuhängen.aber manche brauchen einfach länger.....

    was dich kathrin auszeichnet ist das du dich meiner frage so klar angenommen hast und ohne umschweife dafon erzählst. ich sehe du bist eine starke frau. glaub an dich.

    alles liebe melanie

    hallo malone,

    ich habe letztes jahr meine grosse liebe verloren, ich dachte es brich mir das herz. nachdem ich meine ehe verabschiedet hatte dachte ich ich würde nie wieder lieben können.

    vor vier jahren traf ich einen mann den ich liebte , mehr als alles in dieser welt. doch auch hier war alkohol das problem warum ich nicht mit ihm zusammenkommen konnte. er trank zu viel und ich konnte mich nicht auf ihn einlassen. es wahr ein schlimmes hin und her. ich war nicht richtig mit ihm zusammen, traf ihn zu meinem schutz nur alle 14 tage wärend des papawochenendes. als ich ihn vor den kopf stoss das ich nie eine zukunft mit ihm habe war er fassungslos. für mich gab es kein bild , nur eine schwarze wand für die zukunft. ich wurde schwanger musste das kind aber wegmachen lassen. meine welt brach für mich ein zweites mal zusammen. und dieses mal war ein kleines wesen in mir verdammt dazu nicht leben zu können. ich hasse diese co abhängigkeit.

    heute liebe ich wieder. einen mann der keinen tropfen alkohol trinkt. ich kann es nicht erklären wie ich das alles so schnell wieder aufgebaut habe. dieser mann half mir damals aus der beziehung auszubrechen. er lernte mich vor 1,5 jahren kennen und wollte mich . es war ihm egal das ich einen anderen noch so liebte, er glaubte an eine zukunft mit mir. ich war völlig durcheinander. er hat mir beim abbruch geholfen, stand an meiner seite als es mir schlecht ging und hilt meine hand. der andere mann zog sich zurrück, half mir kein bischen und liess mich im stich. da erkannte ich ein zweites mal, das ein alkoholkranker mensch nur sich selbst sieht.

    ich weiss heute das ich mich nur schwer aus meiner rolle befreien kann. auch heute habe ich probleme manches richtig zu sehen. aber eins ist mir inzwischen so gewiss wie das amen in der kirche: ich kann nur mir einem mann zusammenleben der keinen tropfen alkohol trinkt, alles andere würde mich heute noch zum co machen. so muss auch ich in abstinenz leben, da führt für mich kein weg daran vorbei. ich ich fühle mich heute in dieser beziehung das erste mal in meinem leben richtig wohl und endlich geliebt.an meiner co abhängigkeit werd ich noch jahrelang arbeiten müssen. aber ich bin im moment in einem sicheren hafen und das bedeutet für mich ein leben ohne einen partner der alkoholkrank ist.es bedeutet für mich einen partner zu haben der für mich da ist wenn ich ihn brauche. das bedeutet für mich eine zukunft die wunderschön aussieht.

    du siehst auch ich habe meinen tiefpunkt gebraucht um rauszukommen. es ist nicht leicht . als es mir wirklich unendlich schlecht ging half mir wenigstens ein mensch da raus. er macht mir so viel bewusst.
    nun muss ich noch viel unternehem was den exmann und meine kinder angeht. auch hier muss ich endlich handeln, mit aller härte. allein schaffe ich das nicht, dazu brauch ich menschen um mich herum die mir helfen. und das hab ich endlich.aber ich brauchta auch hier so viele jahre bis ich hilfe annehmen konnte. das ist auch ein prozess der furchbar schwer ist. ich helfe immer anderen aber konnte mir jahrelang nicht helfen lassen. heute seh ich das das eigendlich falsch war, ich hätte mir schon viel früher hilfe holen müssen. dann wäre so einiges nicht passiert. doch auf der anderen seite musste das alles so passieren das ich aufwachen konnte. es ist wie verhext, es ist krank.

    in diesem sinne, sei nicht krank, lass dir helfen und nimm dich selbst wahr. mach was wichtig ist. liebe vergeht wieder. es heilt. mir tut das heute immernoch weh, ich liebte ihn sehr. aber ich bin mir selbst etwas wert.und dieser schmerz vergeht.und eine andere liebe kommt.

    viel liebes wünscht dir melina

    liebe kathrin,

    der weg in deinem leben muss für dich und dein glück gegangen werden. schau auf dich und schaffe dir den rahmen in dem du dich wohl fühlst. schau dach dir und dein leben. mach es nicht abhängig von anderen.

    was dein ex macht ist egal. er wird für sich seinen weg machen, daran etwas zu ändern liegt nicht bei dir. nur er schafft es für sich.

    mach dich frei von ihm. das leben ist schön. schöner ist es aber noch viel mehr wenn das thema alkohol nicht mehr ständiger begleiter ist. schau wie du dieses thema in deinem leben ausklammern kannst.

    was ich lese ist aber immer wieder dieses thema in deiner familie. vom ex getrennt. das ist gut. schau aber noch in deinem umfeld nach wo dieses thema aktuell ist.
    ich meine damit deinen sohn. ich habe auch hier probleme gelesen. mach dich auf den weg auch hier als mutter hast du verantwortung. schau da bitte nicht weg. vielleicht ist dir das ganze in deiner situation noch nicht aufgefallen, vor lauter bäumen sieht man ja bekanntlich den wald nicht.nut ein kleiner wink von mir.

    ich kann mir nicht vorstellen das du gesunden kannst wenn dein sohn mit den kumpels vorbeikommen, rauchen und trinken und du sitz mitten drin. hast du dir einmal gedanken darüber gemacht?

    ich weiss ich bin mit meinen kindern noch so am anfang. mein grosser ist erst 14 und der hat noch nie alkohol getrunken. gott sei dank sag ich da blos, viele meiner bekannten haben ihre 12 jährigen schon betrunken erleben müssen oder rauchend. meiner hat das rauchen auch schon probiert. hab ihn da so ins gewissen geredet dass er aufgehört hat befor er angefangen hat. wie lange ich da noch einfluss habe weiss ich nicht. ich arbeite mit aufklährung. ob das hilft weiss ich nicht aber ich wünsche mir von ganzen herzen das der junge nicht damit anfängt.

    meine brüder trinken beide keinen alkohol. ich selber nur ganz wenig.das ist das resultat meiner mutter die dieses negativ beispiel wenigstens für uns kinder als etwas positives gelebt hat ( verrückt nicht?).

    mal schauen was du mir dazu zu schreiben hast, bin gespannt auf antwort. nimms positiv, will dir nix böses, gell, du weissts ja. :wink: aber nur im bewustmachen kann man was verändern.in diesem sinne.

    alles liebe melanie

    hallo zusammen
    ich bin nun auch der meinung das man da nicht wegschauen darf. zumal ist es keine gute sache bei den minusthemperaturen in einem kalten auto betrunken zu schlafen. vielleicht holt er sich da ja den tot. hol die polizei, las ihn aus dem auto holen mädel sei nicht dumm und verharmlose diese situation!!!!!!!mach was!

    melina

    danke danke...
    schuhe sind perfekt. jeh älter ich werde desto mehr liebe ich schöne schuhe. blöd ist nur dass ich manch schickes paar nur einmal getragen habe.

    ich geh nacher was zum anziehen kaufen. schickes oberteil.

    musik mässig bin ich eher mit reaggie arb oder blackmusik unterwegs. manchmal tuts auch rock. auch charts hör ich gern.
    beruflich gesehen werd ich von meinen alten weiblein eher mit heino, heitje und co beglückt wa mir nach vier jahren dauerdröhnung inzwischen auch gefallen kann....oh mann.....ich werde langsam alt...grgr... :lol:

    bis bald wir lesen voneinander. melanie

    danke jule

    zitat
    Dein JA erkennt Deine Situation nicht. Überlege, warum! Vielleicht erscheinst Du dort so stark, dass man Dir alles zumutet. Hast Du denn dort auch schon deine Verzweiflung zum Ausdruck gebracht oder trittst Du immer nur als die Starke auf? Das war bei mir lange Zeit so. Und so lange passiert gar nichts.

    das ist genau mein problem. gut erkannt. klar bin ich extrem stark. aber ich finde das die dann nicht das recht haben mich abzuschieben nur weil ich stark bin. ich fühl mich da sowas von vera... warum hab ich nicht die gleichen rechte wie andere?muss ich selbst am boden kriechen? was ist dann nehmen sie mir die kinder weg weil ich nicht mehr kann? so ein mieses systhem!!!!
    damals nach der trennung wollte ich eine hilfe vom jugendamt weil ich das gefühl hatte, dass ich das alles nicht allein schaffte. die sagten zu mir da ich selbst so eine gute ausbildung habe wüsste ich ja was wichtig ist und sie hätten niemanden der mir helfen könnte.

    zitat
    Erst einmal, such Dir einen guten Anwalt, einen Fachanwalt für Familienrecht, einen der sich auskennt bei solchen Dingen. Gibt es ein Frauenhaus in RV oder Friedrichshafen? Wende Dich dorthin und frage nach einem guten Rechtsanwalt, ja nicht irgendeinen nehmen, das kostet nur unnötig Kraft!!

    ich hab nen guten anwalt. der kennt die geschichten schon. ich fühle mich bei ihm gut aufgehoben. er hat für mich schon viel erreicht und ich traue ihm zu dass er auch das erreichen kann.

    zitat
    Nur mußt Du Dich jetzt trauen

    weisst du das mit dem trauen ist bei mir nicht das problem. sonern die kraft die ich da investieren muss. und die zeit. das geht alles an den kindern ab. ich arbeite brauch auch da kraft und der haushalt genau so. ich muss ja alles allein machen. hab da keine hilfen. und meine angst ist hier selbst nicht die energie zu haben selbst daran kaputt zu gehen.
    die tatsache dass mein ex ein ziemliches a... ist und er mich dann wie wahnsinnig attakieren wird macht das ganze nicht leichter. ich hab grosse angst dafor, das ich das nicht aushalte.auch wenn er mir nicht nahe ist sind seine attaken immer sichere schüsse die mich ziemlich verletzen.

    aber ich muss. bin es den kindern schuldig. will das nicht mehr hab wie schon gesagt die nase voll.muss mal schauen wie ich meine kräfte einteilen kann. wo ich zeit sparen kann oder wo ich mir hilfe von aussen hole um da wirklich loszulegen.

    auf jeden fall werd ich am montag den rechtsanwalt anrufen und einen termin ausmachen.ein beratungsgespräch wird mir helfen und dann kann ich schritt für schritt was unternehmen.wie du auch werde ich erstmal den kontackt unterbinden.schriftlich.und dann sehen wir wie es weitergeht. hausverbot hat er schon.schriftlich. hat sich da ja vor wochen hinweggesetzt. da gibts noch ne erinnerung. schriftlich.

    ich werd dich einfach fragen wenn mir was unklar ist.hast sicher viele tipps für mich. auf manche urteile kann man sich zb auch berufen. mal sehen was kommt.

    danke für dein engagement grüssle melina

    liebes

    nochmal klar und deutlich. der mann hat gedroht sich etwas anzutun. es ist zeit etwas zu unternehmen. im moment schläft er. was ist wenn er aufmacht und losfähr um das zu beenden was er angekündigt hat?

    in meinem job hab ich gelernt das man solche androhungen ernst nehen muss. wenn nicht heut dann macht ers morgen oder gar dann wenn er niemanden was dafon sagt. ernsthaft:kathi unternimm was! auch wenn er jetzt schläft.

    melina

    hallo malone

    ich verstehe was in dir abgeht. ich kann es auch nicht verstehen, will anderen menschen helfen. ich weiss was in dir abgeht, denn es ist nicht zu verstehen warum wir menschen mit einem alkoholproblem fallen lassen müssen. sie müssen fallen, tief und tiefer bis sie endlich begreifen. bis sie selbst nicht mehr wollen. bis sie sich selbst eingestehen das sie ihr leben wegschmeissen.manche schaffen es nie, die leben auf der strasse weil ihr leidensdruck sie nicht mehr schützt. manche sterben daran.

    wir von aussen können sie nicht halten. wir können sie nicht stüzten, denn bei jedem versuch eine stütze von aussen zu sein können sie nicht tief genug fallen. dann machen sie weiter.und sie ziehen uns tief mit hinunter.willst du das?

    du kannst nicht helfen. nichts kannst du tun ausser ihn fallen zu lassen. nur so hast du ihm wirklich geholfen. nur so hilfst du ihm. lass ihn los.nur mit deinem loslassen hat er die chance wieder klar zu kommen.er muss da nun alleine durch. ganz alleine.ohne dich.

    wenn du ihn wirklich liebst musst du ihn loslassen. auch du hast nur damit eine chance. die zeit wirds bringen. hat er es in jahren vielleicht geschafft dann kannst du ihn wieder sehen. vielleicht. wer weiss was kommt. aber jetzt ist die zeit wo du dich selbst da rausnehmen musst.

    ich dachte immer ich bin stark. aber selbst der stärkste mensch wird da schwach und schwächer. ich habe mich selbst fast verloren. nur indem ich mich von ihm getrennt habe konnte ich mir wieder selbst helfen. was ist das eigene leben denn wert wen man sich selbst verliert? willst du das? willst du dich selbst verlieren? dann geh zu ihm, lass dich weiter kaputt machen. vielleicht ist dein leidensdruck auch noch nicht so gross um dir selbst das wert zu sein.?

    ich wünsch dir viel kraft da raus zu kommen. suche für dich den weg den du gehen kannst.ich wünsche dir du findest den richtigen weg für dich um glücklich zu werden.

    grüssle melina

    hallo kathi

    jemand der selbstmordgedanken hat ist stark gefärdet sich etwas anzutun. du solltest die polizei informieren. vor allem betrunken im auto geht gar nicht er gefährdet nicht nur sich sondern andere auch. er braucht psychiologishe unterstützung. diese aussage ist sogar ein grund ihn in eine psychiatrie einzuweisen. nimm das ernst!

    melina

    hallo kathrin,

    na dann viel kraft und energie hast du ja die drei monate sammeln können. ich kann verstehen, dass du nun einwenig bedenken hast ob du das schaffen kannst. aber ich bin ganz zuversichtlich. arbeit schadet nicht und wer heute arbeit hat kann sich freuen. mach dir doch zur selbstbelohnung einfach ein geschenk. das motiviert mich immer. ich schenke mir jeden monat eine kleinigkeit und belohne mich für meine arbeit. das tut mir gut.muss nicht viel sein die geste zählt.

    ich gehe heut mittag in die stadt zum schoppen. nachdem ich weihnachten andere reichlich beschenkt habe werd ich mir heute eine kleinigkeit schenken. heut abend möcht ich tanzen gehen. mal sehen ob das wetter mitspielt, denn wenns schneit bin ich nicht gern unterwegs.aber seit silvester hats aufgehört und ist extrem kalt geworden. da kann nichts schneien.

    ich wünsh dir was und schicke einwenig von meiner energie zu dir. aber nur so viel dass mir selbst noch was davon übrig bleibt. :wink:

    alles liebe melanie