Beiträge von Melinak

    mein grosser ist gerade in den prüfungen iregndwie hat diese englischprüfung in ihm was bewegt. er fühlt sich bestätigt in der aussage des vaters du bist nicht gut genug. der grosse hat sehr leiden müssen unter seinem vater der ihn immer nur schlecht machte, der ihn nur beschimpfte und klein machte. jetzt momentan kommt all das in ihm hoch sagt er. ich find es so traurig den jungen so zu sehen. wie er sich selbst runter macht. ich sag ihm immer, das ich an ihn glaube und weiss das er es packt. leider glaubt er mehr dem vater als der mutter. so hab ich ihm gestern gesagt, glaub mal endlich an DICH du KANNST das vertrau DIR doch !lass dich von solchen doofen aussagen deines vaters nicht blenden aud dem sprach nur der alkohol.

    es sind die folgen die eben auf zu fangen sind. folgen aus dem was der vater verbockt hat, die ich seit jahren versuche wieder auf zu bauen indem ich die kinder positiv stärke ihre fähigkeiten lobe ihnen vermittle das sie tolle menschen sind.mich machts traurig das der einfluss des vaters so viel in ihenen kaputt gemacht hat.

    melanie

    liebe oldi,

    ja es stimmt die kinder merken das ich eben nicht fähig bin ohne emmozionen über den vater zu reden. nicht das ich ihn schlecht machen will. das ich aber manchmal ziemlich sauer auf sein verhalten bin das belastet die kinder ja zudem. sie wünschen sich da auch ruhe.

    sie haben die vielen jahre streiten ja auch mit bekommen. ich bin ansprechpartenr in allen dingen für die kinder. mein sohn kam ja auch und redete dann mit mir drüber.

    ich denke nicht da sie sich allein gelassen fühlen. aber ich denke sie spüren das ich das emmozional bin in der hinsicht und wollen mich sicher auch schützen.

    es ist für mich aber auch ok wenn sie sich andere ansprechpartner suchen und sich auch mit andenren darüber austauschen können. das erweitert ihren horizont. das nur mit mir reden ist ja einseitig.sie erfahren auch im gespräch mit anderen das meine sicht und mein weg den ich mache richtig ist und bekommen da bestätigung das das WAS ich sagen sehr klar und deutlich ist und auch richtig ist. mein grosser kam zu mir und sagte,"mama du bist die die mich am besten versteht wie ich mich fühle. du hast selbst eine mutter die alkoholikerin ist. du kannst meine wut verstehen die ich habe und meine traurigkeit. ich weiss warum du wütend bist"so in der art hat er mich angesprochen und im grunde ist das ja so toll was er sagt.

    der kontakt zum vater besteht nur aus anrufen zum geburtstag.ein mal im jahr geht er mit ihnen eine woche auf eine hütte. die kinder sind da sehr zwiegespalten im moment auch das ist thema. einerseits wollen sie den vater wohl nicht entteuschen und folgen ihm auch. andererseits, die aussage meines jüngsten sohnes "mein papa ist ein fremder mann für mich den ich nicht kenne".meine tochter meinte sie habe irgendwie keine lust. für mich sehr schwierig. ich versuche zumindest ihnen zu vermitteln das sie in sich reinhören sollen was sie von sich aus tun wollen, so alt sind sie das sie es können. aber eben auch hier der wunsch nach dem vater der sicher mitspielt, einem vater der für sie da ist. sie werden leider immer wieder ennteuscht von ihm, weil er dann selbst dann nicht so richtig für sie da ist.es sind eben auch kinder die teilweise immernoch einen erwachsenen brauchen. klar biete ich mich an zu reden, das tun sie auch.

    gruß
    melanie

    noch was zu berichten

    vorgestern rief der vater der kinder an. da ich nicht ans telefon ging hinterliess die mailbox seine nummer. die nummer kannte ich nicht. rief zurück. hatte ihn an der strippe und ich erkannte nicht mal mehr seine stimme. räzelte wer er wohl ist bis er dann nach seiner tochter fragte die geburtstag hatte diesen monat und mir klar wurde wen ich eigendlich anrufe.so wenig kontakt haben wir das ich nicht einmal mehr die stimme erkennen kann.schon garnicht mal mehr seine nummer kenne.so weit weg ist er inzwischen.

    melanie

    hallo

    Zitat

    es ist ein ganz leichtes mich annähern und öffnen weil es mir wichtig ist.

    der satz ist mal wieder super und fällt mir auf.denn der sinn ist anderst wie er zu lesen ist.schreiben ist manchmal echt nicht einfach. es ist nicht leicht mich an zu nähern. es ist ein annähern das ganz vorsichtig sanft und leicht ist.

    melanie

    lieber co_la

    was ich geschafft habe zu schauen was ist mein anteil und was ist der anteil der anderen. das jedem sein päckchen zu zu teilen. das hat mir sehr viel last abgenommen. dennoch ist es nicht schön zu erleben wie sich diese menschen ihrer sucht hingeben

    was ich geschafft habe das ich mir sagen kann lass sie saufen ist ihr recht.

    was ich geschafft habe ist das ich mich nicht mehr schuldig fühle.

    was ich geschafft habe ist mein eigenes leben auf zu bauen und unabhängig von deren handlungen, aussagen und erwartungen an mich mein leben zu leben und mich von ihnen nicht mehr leiten lasse.

    auch hab ich geschafft mein mitleid das ich hatte an zu schauen und mir zu sagen damit tu ich mir keinen gefallen , das bringt mich dazu zu handeln. handeln im sinne von helfen wollen. nein auch das hab ich geschafft es nicht mehr zu tun und dazu nein zu sagen wenn ich nicht will.

    das das gesammte um mich rum nicht das ist was im allgemeinen als intakte familie gild und ich damit ab und an auch meine schwierigkeiten habe es an zu nehmen.wenn ich die anderen familien anschaue und erzählt bekomme wie harmonisch es ist und wie da einer für den anderen da ist und sich gegenseitig hilfe gibt dann kommen mir schon noch traurige gefühle hoch. der wunsch ist glaube ich ein berechtigter. die akzeptanz es nicht zu haben eine möglichkeit das dann zu leben. die trauer zu spüren und auch zuzulassen und dazu zu stehen das hab ich auch gelernt.weils einfach auch traurig ist und man sich das nicht schönreden kann.es ist traurig.

    den kontakt zur mutter auf zu bauen und zu zu lassen war mein inneres bedürfnis. ich hab da auch sehr aufgepasst warum ich das will. nicht weil sie mir leid tut. auch nicht weil ich ihr helfen will. das ist nicht der grund. nicht weil eine coabhängikeit besteht. der grund icst das es die mutter ist, eine frau die ich liebe und annehme wie sie ist auch mit ihrer alkoholsucht.das ich sie respektiere. das ich handlungsfähig bin und gehen kann wenn ich in mir spüre jetzt kommt der co vorbei und lässt mich was tun was ich nicht will. auch das kann ich wieder, weil ich mich wahrnehmen kann und auch nach mir schauen kann das der kontakt mir gut tut und nicht schadet.es ist ein ganz leichtes mich annähern und öffnen weil es mir wichtig ist.

    die pause dazwischen und klarstellung der positionen , wo ich stehe,was ich leisten kann wer ich bin den wir vor ein zwei jahren hatten hat einiges auch bei ihr bewirkt. sie fordert nicht mehr.irgendwie hat es diesen bums damals gebraucht das die eltern erkannten das sie es mit einer erwachsenen person zu tun haben die eigenständig denkt und lebt und nicht dafür da ist ihr leben zu organisieren.

    es hat sich viel verändert danke dir für den hinweis.

    das es bei dir im moment noch sehr schwer sein muss kann ich nach vollziehen. ich stand nach der trennung unter schock. aber es ging weiter, mein leben. ich denke es ging viel besser weiter. wär ich geblieben ich weiss nicht wo ich jetzt stünde.das will ich mir nicht vorstellen das wär mir zu grausam. das eben auch meine träumerei. ein verarbeiten. ich freu mich ja jetzt wie es ist, selbst wenns so schwierig ist momentan gehts mir im alltag recht gut. ich möchte einfach wieder schauen das ich mehr auf mich achte und spüre gerade zwar die anspannung komm aber sehr schwer in die entspannung rein. da mir wieder mehr zuwendung geben.ruhe geben und nicht das weglaufen praktizieren.

    gruß
    melanie

    ahh ich hab noch was dazu.

    in therapie sagte mir die therapeutin ich solle mich öffnen und kontakte zulassen die mir wichtig sind. den zur mutter, zum vater, eventuell der kinder wegen den zum vater der kinder. da schöne momente zu leben wären eine bereicherung. durch das mauern würd ich mir den rest meines lebens diese schönen momente mit diesen menschen verhindern.

    ich bin mir genau an dieser aussage immernoch nicht sicher ob das unter umständen nicht eher besser ist da mauern hoch zu ziehen und auf diese schönen momente zu verzichten wenn die mich triggern und mich wieder die trauer spüren lassen wie schöns doch wäre wenn die sucht nicht wäre.

    hier sitze ich mächtig im zwiespalt mit meiner inneren zerrissenheit die ich habe.

    meine mutter kommt grad auch wieder mehr auf mich zu. da november, dezember durch weihnachten jannuar märz dies jahr april also ostern ja irgendwie immer anlass sind hier rein zu schneien und den kindern was zu schenken. wenn ostern vorbei ist kehrt da auch wieder ruhe ein. ostern hat sie vorgeschlagen zusammen was kochen. da weihnachten schon sehr schön war hab ich zugesagt. es sind schöne momente mit den eltern. wenn da dieser schmerz nicht hinter der ecke stehen würde. es ist so verdammt schwierig.

    im moment würd ich zum mond ziehen, mir dort ein haus bauen und dort oben für mich allein leben wollen.
    gruß
    melanie

    lieber matthias,

    Zitat

    wenn n bummerang fortgeworfen wird kommt er immer wieder zurück. die einzige möglichkeit so n ding loszuwerden is: liegenlassen und weggehen.

    bedeutet für mich das liegen lassen also nicht mehr mit den kindern reden, ihnen nicht mehr zuhören und weggehen?sie allein zu lassen mit ihrem schmerz?

    weisst du wenns NUR MICH ALLEIN betreffen würde dann würd ich das ganze einfach ignorieren. wär mir persönlich auch egal. die kinder sind nun noch keine erwachsenen menschen mit 12,14 und 17 möchte ich einfach so mit ihren problemen allein stehen lassen. wären die schon wesendlich äter dann wärs nicht mehr meine aufgabe als mutter mich darum zu kümmern.aber so kann ichs echt nicht verantworten mich da dann um gespräche und unangenehme fragen zu drücken.

    ich denke nie von mir aus selbst an den vater der kinder. ihn vergesse ich im alltag inzwischen vollkommen. nur eben wenns an mich ran getragen wird ist er wieder da.

    es ist so wie es ist ich weiss auch das mich das so schnell emmozional nicht loslassen wird. handeln tu ich so wie es mir gut tut, doch bei den kindern ist das thema am schmerzlichsten für mich.

    ich war sehr froh das der grosse sich selbst bei den lehrern ausgesprochen hatte und mich da aussen vor lassen hatte. ich bekam von ihm nur die info. er will auch wie ich nicht drüber reden sagt er es tut ihm einfach zu dolle weh. doch hab ich gedanken dazu wie lange der junge das für sich behalten will was in ihm los ist, denn ich weiss etwas zu verdrängen und weg zu schieben kann einem später wie der blitz treffen. da es mein kind ist und ich dieses kind auch sehr liebe ist meine sorge da. doch irgendwie scheint er ja sich hilfe wo anderst geholt zu haben, bei der lehrerin. das ist entlastend für mich.


    die schulden nicht mehr weiter ab zu zahlen?

    bei den schulden siehts anderst aus. ich geh in die inso. da werd ich so handeln. meine beraterin hat mir allerdings im gespräch auch schon auf den kopf hin gesagt mein verhalten wäre auch hier das einer süchtigen. wo sie recht hat hat sie recht. ich habe so vieles aufgehoben, weggeschoben. oder wiederum da verantwortung übernommen wo ich sie nicht hatte, seins gezahlt um ruhe zu haben.dann zudem hab ich mich beim ausgen total zurückgehalten und zurückgehalten. wenn dann mal wieder ne zeit gab wo es gut aussah hab ich dann zugeschlagen und gezahlt. den gläubigern gegenüber war ich brav und artig und hab immer fein bezahlt. bezaht habe ich aber leider immer nur den anwalt, die versicherung aber nicht die schuld an sich.so kommt eins zum anderen. ich steig nun da aus.ich kann nicht mehr zahlen und ich hab inzwischen erkannt, durch die beratung, das ich ein recht habe auf mein einkommen und lernen kann mit dem was ich habe aus zu kommen.

    der bummerang der immer wieder kommt bedeutet für mich einfach auch ein trigger. trigger die ich in situationen habe wie die wenn ich mit den kindern spreche oder wenn ich eben das mit den finanzen gerade mache.

    ich lerne gerade mich nicht verrückt zu machen, zwischendurch gelingt mir das schon gut. da kommen dann solche träume nachts.


    wenn ich neue leute kennen lerne. ich will ja überhaupt nicht darüber reden. aber allein schon die aussage ich bin alleinerziehend erinnert mich daran das ich mal verheiratet war.dann kommen die fragen und ich merke förmlich das ich ausweiche und keine antworten geben mag.ich mag nicht.

    trotzdem komm ich häufig dann gar nicht drum rum zu erzählen, denn es ist ja auch teil meiner geschichte.ignorieren ist ja auch nicht gesund unds in mich rein fressen.

    ich hatte schon zeiten da konnt ich erzählen da pieksete mich das nicht an. da hab ich mit ihm keinen kontakt gehabt und konnt das mit den finanzen auch iregendwie wegschieben innerlich. jetzt platzt wohl wieder ne innere bombe.

    bei allem was ich hier immer wieder lese mit öffnung annäherung an die person zeigt sich meine erfahrung jeh weiter weg der mann ist, jeh weniger ich von ihm höre um so besser geht es mir. nur kann ich meinem umfeld momentan dieses nicht verübeln mit mir über diesen mann zu reden. gespräche kann ich kurz halten. den kindern ne schulter zum anlehnen bieten und schauen das wenn sie jemanden intensiver zum reden brauchen sich an den sozialarbeiter sich zu wenden.

    ich hoffe wenn die inso am laufen ist das ich dann innerlich zur ruhe komme.unter umständen schafft die grad mächtig wieder die alten dinge auf zu schütteln.aufrütteln und schütteln ist ja auch nicht schlecht so kommt wieder mal neues rein und altes geht raus. ich lerne fleissig weiter.

    gruß
    melanie

    so nun beginne ich damit zu berichten das ich in der letzten zeit sehr angespannt bin. das ich durch die finanzielle situation momentan sehr in sorge bin. ich froh bin zur beratung zu gehen und doch ein sehr unangenehmes gefühl in mir steckt was mich zeitweise auch belastet.

    träume kommen hoch. ich träumte heut nacht wie folgt in den letzten wochen von einem umzug in eine WG mit meinem ex mann. ich wache morgens auf und bin wie gerädert fühle mich unwohl und bin schlecht gelaunt.

    ich schliesse nicht aus das die finanzielle missere damit zusammen hängt, da ich schlussendlich ja auch durch die trennung und die vielen schulden die da übrig geblieben sind für mich heute immernoch am kämpfen bin. unterhalt bekomm ich nur ein drittel von dem was mir zustaht.ich ertappe mich häufig sehr wütend auf meinen ex mann zu werden wenn ich daran denke und damit konfrontiert werde. 10 jahre nach trennung hänge ich zumindest finanziell immernoch mit drin obwohl mir dieser mensch einen fünfstelligen betrag schuldet.alles versoffen.das mich das doppelt trifft weils auch die kinder trifft macht mich sauer.sauer deshalb weil dieser mensch inzwischen in einer beziehung lebt und dort finanziell gestützt wird und sogar inzwischen in urlaube fährt und sich nicht mal weihnachten oder geburtstage den kindern was zusteuert. ich versteh das nicht. es lässt mich nicht kalt.es ärgert mich so viel verantwortungslosigkeit

    dann kommen mir die gedanken zu egoismus wieder hoch. egoismus ist ne feine sache. sich aber nicht seiner verantwortung zu stellen und einfach so seinem suff nachgehen mit der neuen co leben zu führen grenzt bei mir schon an unverschämtheit.

    alkoholismus als krankheit dann wiederum zu sehen um die schuldfrage dann wieder zu relativieren schaff ich nicht.ich steh da und fühl mich ausgenutzt, gnadenlos ausgenutzt.da bekomm ich die kurve nicht. es ist und bleibt ein übel, da kann ichs noch versuchen iregndwie schön reden zu wollen und ihm da was ab zu nehmen das gelingt mir nicht. nicht mal mit all dem wissen über alkoholismus. wie soll ein angehöriger blos damit umgehen wenn er seine ganze existenz ruhiniert bekommen hat und nun dasteht, versucht was zu ändern und selbst nicht raus kommen kann weils unmöglich ist.

    soll ichs so lassen? ich möchte mich beruhigen und schaffe mir nun das was mir zusteht. ich will frei sein von dem ganzen.

    wer einen alkoholiker als partner hatte und mit ihm kinder, der hat hinterher noch jahre damit klar zu kommen. mit der ganzen situation.

    auch die kinder momentan wieder in gesprächen mit mir über ihr gefühl zum vater. mien grosser brach in der schule in tränen aus weil er an einer prüfung vom vater hätte erzählen sollen auf englisch. gut hat ers gemacht es dann hinterher mit den lehren zu besprechen und zu sagen das ihm das alles sehr belastet.auch der kleine kommt immer wieder. ich erzähle ihnen was los ist und versuche dabei meine wut auf ihn nicht all zu sehr rüber zu bringen. doch merken die sehr schnell das ich sauer bin. auch solche gspräche können mich belasten. es ist wie ein strudel der mal mehr mal weniger ihn wieder mit ins leben rein bringt.gerade jetzt wo ich ihn selbst nicht mehr begegne und abstand zu ihm habe macht mich das wieder ziemlich mürbe und verletzbar und ich spüre diese hilflosikeit in mir. es hört nie auf hab ichs gefühl.selbst wenn ich auf mich achte und schaue und mich frei fühle es kommt doch ab und an wieder zu mir zurück wie ein bummerang den ich nicht haben will.

    melanie

    hallo

    ich eröffne nun einen neuen tread für mich. mein erleben, mein tag das leben das ich lebe inzwischen. was ich mir erarbeitet habe , wie es mir heute geht nach meiner ganzen aufarbeitungszeit. es soll das wiedergeben was ich heut erlebe, wie ich es erlebe drei jahre nach eröffnung meines ersten treads hier im forum.das ich was bewegt habe in mir und sich einiges geändert hat in meinem leben und mir mut machen soll zu lesen das ich inzwischen recht frei und unabhängig lebe.

    es geht mir hier nicht um diskussionen. mir geht es hier um erleben. mich erleben und das erleben von mir mit anderen. ein austausch von erfahrungen fern ab von du musst dich ändern. denn geändert hab ich vieles die letzten drei jahre und heute steh ich da und kann mich selbst so annehmen wie ich bin. es soll mir hier dienlich sein zur selbstrefflektion die mir immer wichtig ist um bei mir zu bleiben.

    melanie

    hallo dante,

    auch von mir hier bei dir mein beileid. selbst ich fasse kaum worte für das was geschehn ist, spüre bei einer solchen gegebenheit eine tiefe traurigkeit, selbst wenn ich zwar dich und aurora kennen gelernt hatte doch die tochter nicht. doch eure begeisterung in den erzählungen über die kleine erbse und die freude an eurer familie habe ich gespürt und mit genommen.

    das momentan bei euch beiden erst einmal der schock über das was geschehen ist tief sitzt. ihr eventuell noch nicht in der lage seit das wahr zu nehmen könnte deine momentane ruhe in dir selbst sein. das ist auch vollkommen normal und nachvolziehbar. eines gebe ich dir ich hoffe hilfreich mit auf den weg. ich begleitete in den letzten sechs jahren fünf frauen auf den weg zum sterben. ich erlebte mich nach dem tot erst einmal sehr ruhig. das weinen und die trauer kam erst viele wochen später. passt auf euch auf ihr zwei so lieben menschen. ihr dürft gefühle leben und die trauer zulassen.die normalität wird euch noch früh genug einholen.

    lass auch dich einwenig gedrückt fühlen von mir.
    alles liebe melanie

    hallo flower,

    ich kann deine enteuschung sehr gut verstehen und nachempfinden. ich hatte sie auch. es dauerte einwenig bis ich begriffen habe das ich damit mir was gutes getan habe. sei dir gegenüber nicht so hart, du kannst nichts dafür. mach dich frei von schuld und von dem versagt haben gefühl. es ist wie es ist. nimm es so an und akzeptiere es. damit kommst du ein grosses stück weiter.

    dann versuche dir eine neue zukunft aus zu machlen, mach was fröhliches daraus und versuche das positiv zu sehen. ob das dann so eintreffen wird ist im ersten moment nicht einmal wichtig. wichtig ist das du versuchst das gute gefühl für deine entscheidung zu bekommen.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen

    ich glaube nicht das man sagen kann, es gibt mehr männer in suchttherapienen wie frauen, das sich das dann ableiten kann männer kümmern sich mehr um therapie wie frauen.

    die ursache dafür liegt ganz wo anderst. statistiken belegen das weniger frauen betroffene alkoholiker sind wie männer, wobei auch die statistik sagt, es werden immer mehr frauen.im moment heissts laut statistik auf zwei männer kommt eine frau.daher ist für mich jürgens aussage räpresentativ.

    interessant wäre eine statistik von 100 alkoholikern die männlich sind. 100 alkoholikern die weiblich sind und wie sich da dann wiederum das verhällt welche dieser gruppen dann therapie in anspruch nimmt. wär sicher interessant und dann wiederum für mich aussagekräftiger als dieses spekulieren. ich hab eine solche statistik leiden nirgens gefunden.

    ob nun heimlich zu hause gesoffen wird oder draussen in der kneipe hat ja schlussendlich nichts damit zu tun, wann der einzelne seinen tiefpunkt hat und sich therapieren lässt. ich habe berichte gelesen das frauen heimlich trinken.trinken und sexuelle übergriffe oder gewalt in der kindheit besser ertragen zu können in form von besserem verdrängen können dieser situationen.so ne art selbsttherapie.häufig eben durch schwierige verhältnisse und selbstzweifel. männer trinken aus andere gründen, weils einen ganz anderen stellenwert in der gesellschaft hat. manche einfach nur weils dazugehört sich am wochenende die kanne zu geben.

    ich weiss nicht genau, aber wenn ich mir die hintergründe dann so anschaue und die bereitschaft zu einer therapie dann anschaue ist das sicher erschwert diese traumatas die erlebt wurden auf zu arbeiten. das sich der einzelne da vielleicht nicht ran traut ist verständlich, da ist auch so viel angst dabei das ganze verdrängte hoch kommen zu lassen. ich denke solche hintergründe machen es sehr schwer für die person, die das betrifft.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen

    ja ich bin auch sehr vorsichtig mit diesem wort "nie". meine erfahrung mit zum beispiel zigaretten war auch so. ich sagte ich würde nie wieder anfangen zu rauchen. nach neun jahren habe ich doch wieder angefangen damit. damit war nie wieder anfangen zu rauchen dann auch wieder hinfällig.

    gruß
    melanie

    liebe aurora,

    es muss so schrecklich sein für dich. ich fühle mit dir. du hast auf einen schlag zwei menschen verloren. ich weiss nicht was ich schreiben soll, mir fällt, dabei ein das es mich berührt zu lesen und mich sehr traurig macht und ich mit dir um deine tochter und das ungebohrene mittrauer und mir auch eine träne in die augen schiesst wenn ich eine solche geschichte lese.mein beileid.
    ich drück dich.
    gruß melanie

    liebe frühling,

    ja wir können alle was berichten.leicht wars nicht. überstanden habe ich es dadurch das ich nicht mehr verstehen wollte was den alkoholiker treibt, die sucht macht, ich habs ja gesehen. verstehen werd ichs nie. warum? weil ich niemals in der lage bin das erleben eines alkoholikers nach zu vollziehen. ich bin es nicht. ich kann nur mein erleben weitergeben. das was ich höre, lese, sehe . das was ich erlebte an geschichten.

    ich habs begriffen das es um mich geht, nicht um ihn. wie ich reagiere nicht wie er reagiert. kümmer ich mich um meins, dann bleib ich bei mir. dann gelingt es mir auch mich dafon zu distancieren und mich nicht mehr auf solches ein zu lassen.ich habe akzeptiert das die menschen die ich liebe sich entschieden haben den weg der sucht und den missbrauch von alkohol zu leben. sie sind erwachsen und in der lage, das lesen wir hier im forum auch oft, dann wenn sie ihren tiefpunkt haben um sich zu kümmern. wenn nicht ist es ihrs, dann ist ees ihrs und ich werde diese entscheidung akzeptiern. weil es mir weh tut zu sehen, zu erleben wie sich ein mensch kaputt säuft halte ich mich fern von ihm.das ist egoistisch und selbstschutz. was anderes bleibt mir nicht übrig.

    gruß
    melanie

    Liieber OF,

    das leben IST schön!!!!! ich bin fest der überzäugung das es schön ist, weil ich es so erleben darf. dankbarkeit gehört sicher auch dazu. dankbar zu sein, das ich leben darf. dankbar sein das ich zu mir gefunden habe, dankbar vieler helfer in meinem laben und mir gegenüber hilfe angenommen zu haben.

    ruhe zu haben und ruhe zu finden und damit um zu gehen und diese ruhe zu geniessen ins ne erkenntnis. auch das gehört zum leben dazu.so setz ich mich gern mal für ne halbe stunde hin und mach nichts. "einfach nur sitzen" geniessen, gedanken an mir vorbei schweifen zu haben und zu lauschen was um mich rum ist ohne das ich das festhalten muss. sein, einfach sein.zu spüren was mit mir passier und es passiert in mir dabei was sehr beruhigendes, ich lasse los und dabei spür ich die gesamte energie in mir fliessen.

    das leben besteht nicht nur aus krankheit, es ist viel mehr als das. es besteht aus einem selbst und das ist viel mehr wie nur dieses kranke. das kranke ist teil vom leben, ein stück dafon. aber eben auch nicht alles.

    gruß
    melanie

    hallo erik

    Zitat

    Melanie
    Danke für das Aufbauen. Ich denke allerdings, dass es an der Zeit, mich in richtigem Maße unter Druck zu setzen. Geschont habe ich mich lange genug.

    ja aufbauen ist wichtig. sich schonen ist auch mal wichtig. dann an zu fangen sich ohne druck sondern mit innerer motivation etwas tun zu wollen das richtige mass für sich finden. wie gesagt, sich nicht übernehmen. denn das kann zu enteuschungen und rückschlägen führen. drum ists wichtig auf sich zu achten und schauen wo sind diese grenzen, wie kann ich die einwenig ausdehnen ohne das sie anfangen so zu spannen das sie zerplatzen. so ungefähr wie ein luftballon den du ausblasen tust, da passt du ja auch auf das du ihn nicht zum platzen bringst.achtsam sein auf sich und doch motiviert was zu tun um vorwärts zu kommen. kleine schritte sind auch schritte hab ich mir gesagt.

    es ist wichtig das es von dir innen raus kommt. das du dich selbst siehst und das du dich wahrnimmst. dann kannst du anfangen was zu unternehmen. tun muss man tun. so das es einem gut tut, nicht mit tritten in den alerwertesten sondern mit selbstmotivation und positiven gedanken.

    eine übung fand ich total witzig. sich vor den spiegel zu stellen, sich an zu schauen und zu sagen das du ein toller mensch bist und dabei lachen.jeden tag. es wirkt auch wenns sich erst einmal fremd anfühlt und lächerlich erscheint.nicht das sehen was einem nicht gefällt an sich sondern das was schön ist. dann wirds auch wieder.

    gruß
    melanie

    liebe frühling
    ich habe gelesen was du in dem anderen tread über hoffnung geschrieben hast. öffnung schreibst du.

    nun ich war über dreissig jahre in hoffnung und bangen immer wiederkehrenden schlimmen situationen. ich hab da den eindruck wenns mal einige tage gut läuft verdrängt zu haben, dann wars leben auch leicht auch mit dem alkoholiker zusammen. vielleicht geht es dir noch nicht so, das du leidest. pass auf dich auf.

    gruß
    melanie