Beiträge von Melinak

    liebe sylvia,

    mir fehlen die worte ich bin geschockt! mein herzliches beileid und eine tiefe anteilnahme meinerseits, weil ich beide kenne. es ist schrecklich!

    lasst euch umarmen von mir, du und dante.

    melanie

    lieber uwe,

    ich bin auch am schaffen und am schaffen gewesen und kam an solch einem punkt wo ich dache es muss doch weiter gehen und ich komme nicht vorwärts. nein uwe manchmal nicht. manchmal ists wies ist und man ist unzufrieden. dann heissts sich auch so mal annehmen und nicht an zu fangen gegen sich zu schaffen sondern sich annehmen und zulassen.

    es kommen wieder andere zeiten!

    gruß
    melanie

    liebe lacrima,
    versteh ich richtig, du willst dein verhalten ändern damit er sein verhalten ändert?

    vergiss das, veränder du dein verhalten für dich und fang an dich damit wohl zu fühlen, das schreibst du ja das es dir gut tut. was dann auf den anderen wirkt weisst du nicht, das kann nämlich genauso gut in die andere richtung gehen (bei mir wars so) das ich dann erst recht streit und ärger bekommen habe, was ich dann auch weiderum verarbeiten musste und schauen musste wie ich damit umgehe.um dann den stress zu vermeiden eben die trennung.

    keiner weiss es im vorfeld aber ich würde mit solöchen spekulationen aufpassen, es scheint eher der versuch der mannipulation zu sein sich für den anderen zu ändern, so lese ich das aus deiner aussage raus.

    veränder für dich was und für sonnst keinen dann bist du unabhänig und frei vom coverhalten. :wink: und wie du ja selbst spürst es tut dir gut.

    gruß
    melanie

    liebesperanza,

    es ist oft so das es in teams eben menschen gibt die nicht nur arbeit und die sache an sich sehen sondern ihre eigene person dort mit einbringen. gerade in der sozialen arbeit merke ich häufig da gehts kaum noch um die sache an sich sondern nur ums eigene ego.

    ich war diejenige die um die sache bemüht war, die leute im team versuchte um die sache an sich zu besprechen und nicht eigenes mit ein zu beziehen.damit bin ich oft an geeckt. besprechungen dauerten immer ewig weil drum rum geredet wurde, mir war die zeit dazu immer zu schade die ich damit verbringen musste meine koleginen beifall zu klatschen weil sie doch so tolle mitarbeiter sind und sich mehr wie alle anderen mit einbringen. in der freizeit da waren um noch zusätzliche loorbeeren zu kassieren.so weit so gut aber ich fands dann schlimm als mir der vorwurf gemacht wurde ich würde mich nicht genug einbringen, sprich ich auch so zu aggieren hätte und meine freizeit damit verbringen solle mit kollegen. das ging mir einfach zu weit.ich bin da einfach anderer meinung gewesen, muss meine freizeit nicht auch noch dafür opfern mich mit mitarbeiten zu treffen um gut an zu kommen. so gesehen hab ich mich sicher aus dem ganzen raus katapultiert weil diese ablehung bei einigen einfach fehlinterpretiert wurde. ich hab nichts gegen privaten austausch in der pause, aber wärend der arbeitszeit wollte ich arbeiten und nicht stundenlang mit privatgesprächen mich aufhalten, die verhinderten das die eigendliche arbeit liegen blieb, die ich machte weils die anderen nicht taten.nun das ist ja nun auf der neuen arbeitstelle anderst. da muss eben das thema arbeit sein, da der personenkreis um den es hier handelt nicht einfach vor dem fernsehaparat abgesetzt werden kann und sich nicht beschwert. drum macht mir die neue arbeit einfach auch mehr spass, da kann ich zeigen was ich gelernt habe und nicht wer ich privat bin.

    ich trenne einfach arbeit und privates sehr gerne, da ich die erfahrung machte dadurch dann auch abschalten zu können. freundschaften pflege ich mit einem anderen personenkreis, damit fahr ich besser für mich.

    denn auch diese unehrlichkeit, missgunst und der neid der wird dadurch noch mehr wenn dann auch noch der private bereich mit einbezogen wird. es ist schon schwierig genug in einem grossen team klar zu kommen wenns um die arbeit an sich geht. nun im moment hab ichs gefühl es war besser zu gehen und neu an zu fangen wie zu bleiben und weiter darum zu kämpfen das gearbeitet und nicht getratscht wird. die können das nun ohne mich weiter praktizieren, ich bin nicht unersetzlich für den arbeitgeber, fühle mich auch nicht so. ich denke mit meinem wechsel habe ich mir nen gefallen getan und zu guter letzt vielleicht auch der ehemaligen arbeitstelle, was für mich allerdings zweitrangig ist.

    lieben gruß
    melanie

    hallo frühling,

    deine gedanken kann ich gut nachvollziehen. mir hatte damals in der suchberatung der berater gesagt in ganz einfachen worten

    entweder sie bleiben und akzeptieren die krankheit ihres mannes und leiden

    oder sie gehen und schauen danach das sie sich ein eigenständiges leben aufbauen


    DU hast die wahl. suchs dir aus! keiner hier wird dir die lösung DEINER lebenssituation auf einem sibertablett servieren. die entscheidung triffst DU ALLEIN für DICH.

    nur (meine meinung) "jammer nicht wenns dir schlecht geht, denn du entscheidest dich für das so zu leben" hab ich mir gesagt. mein jammern war ein opferverhalten und daraus sich dann zu lösen ist ganz schwer.

    solange du das gefühl hast du hast eine innere zufreidenheit mit dem wie du lebst solange wirst du da auch sicher nichts ändern wollen, oder?

    gruß
    melanie

    hallo speranza,

    ich habe sech jahre auf einer gruppe in einem team gearbeitet. ich war dort immer aussenseiter. aussenseiter deshalb weil ich mich da nicht anpassen wollte, mich einfügen wollte mich nicht verbiegen wollte. es war ein kampf. kampf deshalb weil ich darum kämpfte das die mich so annehmen wie ich bin. nur passte ich einfach dort nicht rein. jetzt im neuen team passe ich rein, automatisch ohne kampf und ich sage mir heute diese jahre des kämpfens hätte ich nicht haben müssen hätte ich mir gleich was anderes gesucht.

    ich bin heute nicht mehr der überzäugung das ich kämpfen muss um einen platz. entweder ich habe ihn oder ich habe ihn nicht. entweder ich passe in die gruppe oder nicht. ich empfinde es inzwischen falsch (für mich) das ich um alles was mich betrifft kämpfen muss um vermeindlich die starke zu sein. es hat nichts damit zu tun stark zu sein wenn ich mich durchboxe. sondern bin bedacht auf mich und meine innere kraft die ich habe auch einsichtig zu sein, das es eben gruppen gibt in die ich einfach nicht reinpasse.darauf beharren das mich jemand annehmen muss, nein, wie schon gesagt mich muss keiner anehmen wie ich bin. ich bin da einfach klüger geworden für mich bedachter und einsichtiger und mir gehts damit einfach besser.das ganze kämpfen lohnt sich nicht bringt nur unmut und selbstzweifel.bedeutet nicht das ich mich nicht durchsetzen kann.bedeutet auch nicht schwach zu sein. bedeutet einfach nur auf sich auf zu passen. denn wie gesagt meine meinung die ich habe verterte ich ja, ich spreche an was mich bewegt, nehm ich da auch nicht aus rücksicht auf andere zurück. es gibt für jeden menschen irgendwo seinen platz wo er hin gehört und sich wohl fühlen kann, wo er seins leben kann wie er ist. den zu suchen und zu finden macht es einfacher, da brauchts keinen kampf sondern nur das gute gefühl für sich selber.

    gruß
    melanie

    hallo drybaby,

    es gibt ne menge statistiken die belegen das männer weniger zum arzt gehen wie frauen. auch weniger therapeutische unterstützungen in anspruch nehmen. auch das es da an generationen liegt, die mittfünfziger da sich weniger hilfe holen wie die generationen danach.

    woran das liegt ist auch belegt. das sind rollenverständnis, prägung aus der kindheit und einstellung zu krankheit. ein "starker mann" geht nicht gleich zum arzt, da wär er doch hilflos. frauen dürfen das sie dürfen dafür "schwäche" zeigen.es ist ne alte überzäugung arzt bedeutet krank bedeutet schwach.

    inzwischen ist das bewusstsein gewachsen. das es auch keine schwäche ist zum arzt zu gehen oder therapie in anspruch zu nehmen.ich erinner mich an die aussage einer krankenkasse die sich dann gesundheitskasse nannte und dadurch das bewusstsein der menschen auch verändert hatte. die einstellung und überzäugung hat sich geändert. man sieht es zum beispiel ganz toll daran das männer inzwischen genauso ihre kosmetiklinie haben, sich also auch in dem bereich wesendlich bedachter auf sich sind als früher, wo ein vollbart oder rissig rauhe hände noch den ganzen kerl ausmachte.

    das verständnis für sich das auf sich achten ändert sich, männer bleiben zu hause bei den kindern oder arbeiten im haushalt mit, das gabs früher auch nicht. durch diese entwicklung relativiert sich das, es gibt nicht mehr diese klaren positionen und rollen wie früher.damit verändert sich das auch mit therapien und ärzteverhalten. es ist als ganzes zu sehen.

    leider hat das ganze auch den effekt das frauen heute sich emmanzipieren und dadurch auch vermehrt in die richtung des sich den alk geben, sich prügeln, rauchen usw.dazu gibt es auch statistiken, das sich dieser effekt des sich geschlechterspeziefisch annähern in diese richtung entwickelt.

    allerdings ist es so, das sich der wunschgedanke der sich mitte der 70er jahre aufgetan hat mit der emmanzipation und gleichberechtigung leider nicht so schnell umsetzen lässt und durch evolutionäre einflüsse nicht ganz realisieren lässt. frauen werden sicher immer, allein schon aufgrund der genetik, die führsorge die eher soziale komponente in sich tragen. männer eben duch die genetik eher die sein die fürs leibliche wohl zuständig sind. sozialisation ist nicht immer nur ausschlaggebend für solche entwicklungen.

    klar das hier sind oberflächige aussagen. sicher. wenn du dich dafür interessierst kannst du ja in dem bereich im www nachlesen da gibt es feine studien dazu, statistiken usw. gib da einfach mal die rolle des mannes ein und du kannst ganz viel lesen ....

    zu meinen eigenen erfahrungen kann ich berichten das mein bekanntenkreis aus verschiedenen generationen besteht. die älteren sind noch vom schlag "ich geh doch nicht zum beispiel einer offenen platzwunde zum arzt" die jüngeren eher die die wegen kleinigkeiten, nem schnupfen zb gleich dort sind. ich habe viele bekannte in meinem alter die psychotherapien machen, männlein wie weiblein. hier im forum schreiben ja auch einige männer von ihrem inneren seelischen zustand, was ich zb sehr positiv empfinde das sich männer auch öffnen können.

    gruß
    melanie

    hallo,

    um die frage "muss trennung sein?" zu beantworten hole ich ein wenig aus.

    ich habe jahrzenteleng in einer dysfunktionalen familie ausgehalten. jahrzentelang habe ich miterlebt was alkohol aus menschen macht. ich habe wut entwickelt, eckel hass. ich habe mich selbst aufgegeben und mich hingebungsvoll um den anderen, den alkoholiker gekümmert, ihn gepflegt, ihm futter gegeben zündstoff, gründe zum weiter saufen geboten. ich habe mit gemacht.

    muss trennung sein? meiner meinug und erfahrung nach musste trennung sein. ja. rigeros. trennung dewegen weil ich selbst nicht raus gekommen wäre.

    selbst heute reagiere ich noch auf trigger. selbt heute komm ich nur wieder zu mir, wenn ich für mich klarheiten schaffe. klarheiten schaffe ich nur indem ich klar und deutlich sage ich halte mich aus allem raus was den alkoholiker in der familie angeht, den cos, denjenigen die mich veruchen wieder ins systhem rein zu ziehen.

    rein ziehen mich dinge wie mitleid, hilferufe,hoffnungsvole aktionen aussagen die mir geboten werden wie "ich höre auf" um mich wieder zurück zu bekommen.

    erst wenn der andere tatsächlich offensichtlich die wege geht, arzt,entzug, evtl therapie und dann über einen zeitraum von über einem jahr trocken ist kann ich mir vorstellen wieder kontakt zu pflegen und das immer noch so, das ich nichts mehr für den anderen tun werde.denn mein vertrauen ist komplett kaputt und darauf baut sich nur noch sehr schwer eine neue beziehungsebene auf.

    es ist ein systhem das betrifft nicht nur den alkoholiker allein. das trifft die familie und alles um sie herum. für mich muss trennung sein um aus dem systhem aus zu steigen und für mich frei leben zu können. meine loslösung betraf nicht nur den partner, die ging auch den rest der familie an, die mich wieder an meinen platz im systhem setzen wollten. meine eltern, zu denen ich kaum noch kontakt habe, den rest der familie.

    dabei war es sehr schmerzhaft. auch da bin ich durch. das das alles kein spaziergang ist weiss ich. es ist aber so das ich jetzt sagen kann froh bin das ich mein leben heute wieder für mich habe und keinem mehr hinterher rennen muss weil der coanteil in mir mich zu solchen aktionen drängt.

    gruß
    melanie

    lieber OF,

    Zitat

    Melanie is back in Town.

    ja so ist das. weil ich s mir wert bin hier weiter zu schreiben und mich eben auch nicht abhängig mache von anderen. seis drum, ich lerne auch dazu und sehe mich. mich und meiner emmozion und auch meinen fehlern die ich mache. ich konnte mich selbst in einer emmozionalen situation noch bei denjenigen entschuldigen denen ich zu nahe getreten bin. die auszeit hab ich gebraucht für mich um anbstand zu bekommen und fange nun wieder neu an.

    Zitat

    Ich habe das Gefühl du hast da was auf die falsche Schiene bekommen
    mit dem ich kehrte in den Alltag zurück.


    kann schon sein, ich hab das geschrieben was in dem moment in mir ausgelöst wurde, als ich die worte gelesen habe. so menschlich auch mal was falsch verstehen.wenns falsch verstanden worden ist von mir dann steh ich auch dazu.

    das was ich schreib ist alledings ne grundeinstellung von mir. wie gesagt ich mache nicht die gruppe passend für mich sondern schau danach ob ich mich darin zurecht finde. wenn nicht geh ich. hier und heute bleibe ich.ich habe viel mehr gute erfahrungen gemacht das überwiegt einfach.aber ich gehe in zukunft anders mit solchen situationen um für mich, für keinen anderen.

    Zitat

    Ich bin heute in der Lage jeden, aber auch wirklich jeden Menschen
    auf diesem Planeten zu sagen was ich von ihm denke ohne Rücksicht
    auf eventuelle hierarchische Konstellationen oder soziale, freundschaftliche
    oder gesellschaftliche Folgen.

    nun daran bin ich auch und halte es auch so. ab und an spür ich eben noch meine ganzen alten geschichten in mir, klar die lassen sich nicht abstreifen wie ein pulli. es ist nunmal so und das bin ich. nur wer mich so nicht annimmt wie ich bin der ist auch nicht gezwungen mich zu verbiegen das ich ihm passe. ich habe so null lust mehr dazu anderen honig ums..... mund zu schmieren damit sie sich wohl fühlen, wenn ich für mich spüre das es eben nichts für mich ist.ich will wahrheiten aussprechen, auch wenns meine wahrheiten sind, aber ich will diese auch aussprechen dürfen und mich nicht der andern zuliebe zurücknehmen müssen.

    das hatte ich so viele jahre und ich fühlte mich damit nicht wohl. mit der offenheit und direktheit sicher auch noch nicht, weil der selbstzweifel mich ab und zu einholt. doch fühl ich mich damit einfach stimmiger mit mir.ich deke da gehts auch lang.

    privat habe ich zur zeit auch so meine problemchens mit nähe und distance von menschen, die mich partu nicht in ruhe lassen wollen, mir dauernd gespräche aufdrängen, mich nötigen mich mit ihnen ab zu geben. hier bin ich genauso in der position zu sagen, lass mich in ruhe ich will mit dir nicht reden. warum sollte ich auch? ich respektiere genauso menschen die mir das sagen und renn ihnen nicht hinterher. wozu auch? brauch ich nicht.

    mich triggern solche situationen, da komm ich immernoch in diese alten muster und momente zurück, jahrelang habe ich keine ruhe bekommen, ich konnte noch so gemein sagen lass mich in ruhe und der respekt mir gegenüber wurde nicht eingehalten. nicht mal der faustschlag der verzweiflung auf dessen mund hatte mir die ersehnte ruhe gebracht. erst als ich ging, mich umdrehte und nichts mehr dazu sagte bekahm ich langsam ruhe.

    es ist nervenaufreibend gewesen und sitzt so tief in mir, das ich heute genau so reagiere mit wutausbrüchen wie damals und das ich gehe.das sind fakten tatsachen. gut das bin ich. ich weiss dafon, das muss mir keiner erklähren woher das kommt. ich weiss auch das ich lerne damit um zu gehen.mir hat meine psychologin mal gefragt warum ich denn alles an mir verändern will? tatsache ist ich bin wie ich bin und wenn ich mich so annehme wie ich bin muss ich auch nichts ändern.

    für andere? nein nicht mehr, wenn dann für mich, weil ich mich dann wohler fühle.so und wenn ich meine ersehnte ruhe hatte, ne pause, mit selbstrefflektion das ganze mir nochmal anschaue da sag ich mir ich hab so reagiert wie ich reagiert habe. es ist wie es ist. ändern kann ichs nicht. obs falsch war oder richtig da mach ich mir keinen kopf drum und kämpfen um recht und unrecht das überlasse ich den anderen.die diskussion im forum habe ich von der ferne aus angeschaut und mir gedacht, ich will nicht der perfekte fehlerfreie supertolle spitzenmensch sein der alles weiss und alles kann, manches will ich einfach nur verstehen, mensch sein dürfen menschlich aggieren können wie das jedem menschen zusteht. ich bin mit mir im reinen und zufrieden.das allein zählt für mich.drum bin ich auch wieder hier im forum und mache da weiter für mich.

    in diesem sinne, ganz schön viel von mir hab ich hier liegen lassen...ich hoffe es sprengt nicht deine grenzen?

    ich grüße dich
    melanie

    hallo bruce,

    sicherheit ist denk ich mir für jeden etwas was er sucht. mit sicherheit verbinde ich das gefühl von stabilität und beständigkeit. bin ich mir sicher dann kann mir auch nichts passieren. dazu gehören aber eben auch noch viele andere faktoren dazu um diese innere sicherheit zu haben. selbstwahrnehmung, selbstachtung und ein auge auf sich haben, selbstvertrauen. achtsamkeit gehört für mich da genauso dazu. ich achte auf mich und das gibt mir sicherheit.

    eine absolute sicherheit gibt es nicht für mich. denn nichts ist hundertprozent sicher, weil ich mensch bin. weil das leben eben nie so stabil sein kann. es bewegt sich alles, ich mich und das um mich herum auch. ich bin dabei immer wieder in der situation mich auf neues einzulassen und neues bedeutet für mich unsicherheit und vielleicht auch angst dafor. das darf auch sein, find ich.

    denn dadurch werd ich achtsam auf mich, bedacht auf mich kann mich weiter entwickeln. somit ist sicherheit ein zweischneidiges schwert für mich. wenn es darum geht das ich die sicherheit habe fange ich an nicht mehr auf mich acht zu geben, dann schleichen sich dinge in mein leben ein die vielleicht wieder ungesund sind.stillstand ist nicht gut für mich.

    manchmal steht was still dann tut ne pause ganz gut aber dann gehts weiter. sicherheit habe ich für mich das ich weiss das ich mensch bin mit all dem was mich zum menschen macht. ich reagiere menschlich und bleibe mensch dabei. auch wenn es hin und wieder unsicherheiten gibt, sicher ist das ich auf mich aufpassen werde.

    gruß
    melanie

    guten morgen OF,
    ich kenne so einige sätze die ich mitbekommen habe in meinem leben, bei welchen ich zwar spürte da ist was für mich nicht passend, ich aber dachte, das sind doch kluge leute die wissen von was sie reden. nun ich stellte deren klugheit nicht in frage sondern meine. so lebte ich als co oft überzäugungen anderer und nicht meine. damit lebte ich nicht gut. ich stellte mich dadurch ständig in frage.

    irgendwann drehte sich das für mich. ich stellte die anderen klugen mensche in frage. ich schaute mir das einfach mal an, was ich mit bekommen habe. ob das für mich passt. vieles dafon habe ich ab gelegt. weils nicht meins war.so wie du eben schreibst, dein "abschiedsgeschenk" passte nicht für dich. das ist auch vollkommen ok, wenn etwas nicht passt. passend machen ? nein! sondern für sich was anderes finden, was passt.

    was eigenes.das ist dann arbeit an sich selbst und kann ganz schön anstrengend sein für sich was zu finden, was gut ist. nicht weils gut für einem selber ist sondern weil es nach aussen hin vielleicht nicht das ist, was der andere/die anderen gut findet/finden.

    da kanns schon mal passieren das ich die gruppe wechsel weils einfach nicht meins ist, oder freundschaften sich auflösen weil diese einen anderen weg gehen wie meiner es ist. das leben ist im fluss, auch das gehört für mich inzwischen dazu, das ich nicht an dem festhalte sondern los lassen kann.

    lieben gruß
    melanie

    hallo frühling

    praktisch gesehen ist die gewöhnung an alkohol da, wenn es jeden abend sein muss und derjenige keinen abend ohne sein gläschen oder fläschchen aushällt. ich verniedliche das mal etwas. denn auch die niedliche form ist eine form der gewöhnung. aus gläschen und fläschen werden eben im laufe der jahre gläser und flaschen und die menge erhöht sich mit der gewöhnung. auch wochenendens trinken müssen auf party gehört schon zur gewöhnung. wer nicht ohne alkohol sein kann kann sich darüber gedanken machen ob es wertvoller ist mal ohne alkohol zu sein.auch nur ein glas alkohol am abend das sein muss gehört in den bereich der gewöhnung. gewöhnung ist noch nicht sucht. sucht wird daraus, schleicht sich langsam und stetig ein meisst unbemerkt.wann derjenige dann süchtig ist kann keiner wirklich so richtig sagen weils fliessend ist diese grenzen. wenn es dann sucht ist, konzentriert der alkoholiker sich wohl nur noch auf alkohol, so habe ich das beobachtet.

    meine mutter ist jemand, die sich zwischenrein lange trinkpausen einräumt. es sind pausen, da reduziert sie die menge alkohol sehr stark und wirkt wie ohne alkohol, da der spiegel runter gefahren wird. dann erholt sich auch der körper von den strapazen, macht das ganze allerdings langwieriger. sie macht das seint jahrzenten so und in den erholungsphasen schöpften wir EKs eben immer wieder hoffnung das sie aufhört damit. eine kleinigeit belastung mehr von aussen an sie, einen grund zum saufen, schon ist sie wieder "oben".

    drum ist es für mich wichtig gewesen mich von ihr und ihrem alkoholkonsum zu distancieren. wichtig für mich. ich habe erkannt das ganze hört nicht einfach so auf, nicht wenn sie mal für ein paar wochen nichts oder nur wenig trinkt. sie ist seit bald 30 jahren alkoholikerin.das sich das mit den jahren gesteigert hatte habe ich beobachtet und mit erlebt. was es bedeutet wenn dann ein mensch im fast endstadium der leiter sich befindet auch.

    das beste ist wirklich sich auf sich zu konzentrieren und dafon zu lösen, denn helfen kann ihnen keiner, auch nicht mit dem wissen was man sich aneignet. wenn du erkennen willst was auf dich zukommen wird dann lese die erfahrungsberichte der alkoholiker, da steht ganz viel drin was dir klar machen kann wohin deine reise gehen wird, was du dir anschauen werden musst wenn du dich weiterhin in dieser beziehung befindest.dann kannst du es verstehen.verstehen und dann eventuell dann auch gehen.:wink:

    gruß
    melanie

    hallo erik,

    Zitat

    Statt loszumachen, gammle ich schon wieder rum! Kotzt mich selber an, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen.
    Ablenkung und Nichtstun können glaube ich auch süchtig machen.
    So fühlt es sich zumindestens an!
    Kein Gedanke ans Trinken, kein Gedanke ans Kiffen!
    Ich frage mich worauf ich warte...

    Morgen kommen die Kinders wieder und ich bin keinen Zentimenter weiter gekommen.

    den zustand kenn ich zu genüge. vor jahren hatte ich da auch meinen durchhänger. tun müssen, du musst doch tun!!! das setzte mich unter druck. anderseits war es ja so, hab ich nichts getan fühlte ich mich elend, doch ich konnte nicht, ich war wie gelähmt. wie beton schwer die arme, blei an den beinen, treppen steigen war mir schon zu viel, mir tat alles weh, ich fühlte mich ausgelaugt, schwer und vor allem fühlte ich mich damit voll besch..... . ich machte mich noch mehr klein indem ich mich selbst dafür hasste.ich muss doch tun, dachte ich, muss doch muss doch....mist!

    ich habe es geschafft da raus zu kommen. ich hab angefangen zu laufen. so schwer es mir fiel ich tat es. die einstellung änderte sich auch in mir. ich musste nicht mehr, ich wollte. ich wollte was ändern, wollte mich wieder wohl fühlen. so begann ich in ganz kleinen schritten mich wieder auf zu bauen. keine grossen schritte. das was ich gerade so spürte das es mich zwar anstrengt aber nicht zu sehr erschöpft. ein gefühl dafür habe ich dann entwickeln können, was kann ich mir zumuten, was geht und was nicht.auch zu mir fand ich wieder indem ich mich selbst nicht klein machte sondern den zustand eben angenommen habe und mich akzeptierte mit beton an den armen und blei in den beinen. erst dann konnt ich da auch was für mich erreichen.gut sein zu sich selbst ist da so wichtig, mich auch für kleine dinge zu loben (hört sich doof an aber hilft).sich nicht dafür hassen(du musst doch mehr leisten damit du gut bist), das war so wichtig für mich.

    erst als ich verstand und auch umsetzen konnte das es so zeiten im leben gibt und ich dieses annehmen konnte als solches, losgelassen habe von den erwartungen die ich mir ja auch zum teil selbst hatte (du musst funktionieren in der gesellschaft und mitlaufen) konnt ich da andocken wo ich stand(müde ausgelaugt schwer).der rest kahm von alleine mit der zeit. die wege wurden länger, die schweere ging von selbst. du schreibst so schön "auf was warte ich?" eben, genau, es tut sich was wenn du aufhörst zu warten sondern für dich spürst das du was ändern willst.mir hats geholfen.ich hatte nur sehr viel angst in mir gehabt, die mich gebremst hatte. :wink:ich wünsche dir das du für dich rausfindest was dir gut tut. der rest kommt von selbst.

    gruß
    melanie

    liebe ringelblume,
    ich war 38 jahre alt wo ich erkannte das was du schreibst eben auch leben zu dürfen. mir das auch zu erlauben, so doof wie es klingt. ich war es anderst nicht gewohnt und der "knopf" sprang eben erst mit 38 jahren auf.

    die frage warum so spät hatte ich auch schon in meinem kopf. inzwischen bin ich froh darüber das ich es erkennen durfte und gelernt habe zu leben. das ist inzwischen wichtig. ich hab noch so viele jahre leben vor mir. JETZT kann ich es leben . dann wird das warum nicht mehr wichtig für mich. denn das brachte mich dauernd in die vergangenheit zurück, die suche nach dem warum. nein, ich will heute leben, jetzt leben und in die zukunft schauen. zurück geblickt habe ich und akzeptiert was gewesen ist.ändern kann ichs eh nicht. also fange an zu leben, heute, jetzt, das hilft enorm.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen

    ich dachte bisher das ich mich hier recht gut einbringen konnte und meine ideen und erfahrungen weiter gebe, so gut ich kann.

    wohl ist das bei bestimmten menschen hier nicht der fall, da reagiere ich spitz drauf und lass mich provozieren. ok ich bin auch nur ein mensch.

    ich hab den eindruck es langt mir. es langt mir zu schrieben. ich mag mich hier im forum nicht mit persönlichen sachen rum streiten und gehe daher nun aus dem forum raus.

    ich wünsche all denjenigen die sich hier hilfe suchten alles gute und lass meinen namen löschen. ich bitte auch karsten die treads von mir zu schliessen.

    lieben gruß
    melanie

    liebe speranza

    nochmal entschuldigung dafür, ich hab mich nur persönlich angegriffen gefühlt. es geht um dich im tread, das respektiere ich. ich versuche normal auch sachlich zu bleiben.

    der schlussatz war nicht an jürgen gedacht, dummerweise wars nicht zu erkennen.

    ich halt mich zukünftig fern.

    ruß
    melanie

    @ speranza

    Zitat

    zu beiden themen haben wir einen austausch gehabt. du schriebst deine erfahrung auf ich schrieb meine auf. also versteh ich nicht ganz wie du dich dann im regen stehen gefühlt haben könntest?ich fühl mich angesprochen weil ich in beiden treads geschrieben habe.

    genau meins...hab ich ja auch geschrieben!!!!! es ist mir nicht egal sonnst würd ich nicht schreiben.:wink:


    @ BC ich denke genau das was du hier an mich richtest, da setz ich nen stop rein.weder aggressiv, noch stinkig sondern direkt sind meine antworten. du hast deine ganz besondere art zu kommunizieren, mit der ich meine schwierigkeiten habe. mir scheint es gerade was persönliches zu sein, das du mir in vielen tread den wir schreiben irgendwas postest was am thema vorbei ist. drum will ich mich dann auch nicht weiter mit dir austauschen. aber ich lass dich damit bisher echt in ruhe, aber das was hier grad geschrieben ist lass ich nicht unkommentiert.
    ich empfinde es eher beleidigend wie du es schreibes. mein empfinden.meine interpretetion JA GENAU!!!!!! ich bitte dich in zukunft in den treads nicht mehr persönlich an zu schreiben wenns nicht ums thema geht sondern um irgendwelch persönlichen "halt doch endlich die klappe" themen sind und ÜBERLESE MICH BITTE!!!!!!

    @ jürgen

    ist es jetzt neuerdings verboten im forum zu schreiben oder was soll diese anspielung?????

    ich dachte das forum kann jeder so nutzen wie er es FÜR SICH braucht.

    ich lass mich hier von keinem rauseckeln aus dem forum, weder direkt noch indrekt. wer sich mit mir austauschen will der kann das, wer nicht der lässt es!

    entschuldige speranza für diese statemants in deinem tread.


    gruß melanie