Beiträge von Melinak

    hallo OF,

    nun ja am 15.3.2012 da feier ich meinen dritten zweit geburtstag.ich bin gerade dabei eine kleine feier zu organisieren.der tag ist mir heute wichtiger als der reguläre geburtstag den ich im kleinen feiern möchte.vielleicht ist es so, das ich glücklicherweise damals 38 noch weiter leben durfte und dieses jahr dann noch meinen 41 ten geburtstag feiern darf, obwohl meine oma mit 98 jahren im kampf ums überleben gestorben ist. nun das leben endet mit dem tot.ein stolzes alter hatte sie!!!!! so lang möchte ich auch leben (dürfen). ich wollte damals mit 38 noch nicht sterben.sie mit 98 wohl auch nicht. wir zwei freuen sind uns sehr ähnlich.vielleicht deshalb die bilder.da mischt sich was was ich ausseinanderdrösel. ich bin nicht sie.

    zudem bin ich heut morgen glücklicherweise aufgestanden und gehe trotz allem glücklicherweise ins bett und werde morgen wieder glücklicherweise aufstehen und abends geh ich auch wieder glücklicherweise ins bett.

    ich weiss ja nicht warum du unglücklicherweise aufgestenden bist?????

    ich für meinen fall geh heute glücklich ins bett, auch mit bildern die mich traurig machten. mei das leben ist so! ich leb ja!!!!!!

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    die letzte zeit kommen immer wieder bilder meiner sterbenden oma in mir hoch. sie ist letztes jahr gestorben, ich war dabei. es ist noch nicht so lange her. ich vermisse sie nicht. sie fehlt mir nicht.ich habe gut abschied von ihr genommen, war froh in den letzten stunden noch da zu sein und ihr zu sagen, das ich sie immer in guter erinnerung haben werde. dennoch habe ich dieses bild immer wieder und wieder kurz im kopf, wie sie da lag, die leere in den augen, das nach luft schnappen, dieser kampf, sie tat sich so unglaublich schwer los zu lassen.. es macht mich traurig sie immer wieder so zu sehen. es hängt mir noch ganz schön nach.

    melanie

    liebe topas,

    deine situation ist sehr traurig. zumindest würde mich das sehr traurig machen wenn eins meiner kinder sich von mir zurück ziehen würde. nun ich selbst als EK muss mich meinen eltern gegenüber auch sehr distancieren, sie würden mich mit ihrer problematik auffressen und das will ich nicht mehr.darum herrscht dort hin auch nur ganz wenig kontakt.

    gruß
    melanie

    lieber matthias,

    der tread in dem ich kurz antworten wollte ist ja geschlossen worden.
    kurz zur info, mich hat nie jemand übereden müssen eine therapie zu machen. kannst alles nachlesen bei mir. ich war am boden, nein ich war im keller tief unten und ich brauchte dringend hilfe von einem fachmann, ich wäre dort sonst nie raus gekommen.ich hätte alles getan zu dem zeitpunkt für mich was notwendig war um da raus zu kommen.ich hab die für mich in dem moment so notwendige hilfe dringend gebraucht um weiter leben zu können.ich weiss nicht was ich sonnst mir angetan hätte, verstehst du wie dringend es sein kann bei manchen menschen sich hilfe zu holen?

    nun heut gehts bei mir ja wieder ohne. :wink: im grunde meine hoffnung auch noch in zukunft weiter ohne!!!!!

    gruß
    melanie

    lieber matthias,

    das du noch nie ne therapie gemacht hast ist ja ok. muss ja nicht sein. du hast es allein geschafft, ist toll. nur ich versteh nicht das du so negativ über therapien schreibst, wenn du selbst noch nie diese erfahrung gemacht hast!

    selbst wenn andere menschen die du kennst negative erlebnisse hatten und diese dir erzählten, ich weiss ja nicht woher dein aber da so da ist, hat das MIT DIR UND DEINER ERFAHRUNG NICHTS ZU TUN. ich finde es sehr anmassend so abwertend darüber zu schreiben. ich schätze dich sehr, aber diese aussagen deiner beiden letzten posts empfinde ich als diskriminierend dieser berufsgruppe gegenüber. es sind für mich blanke vorurteile mehr nicht!

    gruß
    melanie

    hallo jamor

    ich kenne so vorsichtige aussagen über psychotherapeuten zu genüge. ich hab mich früher etwas darüber geärgert weil eine berufsgruppe die an und für sich da gute hilfestellung geben können ziemlich abwertend betrachtet werden.

    der grund dafür könnte darin liegen, denk ich mir, in den personen die angst haben sich zu öffnen. es wird oft negativ von therapien berichtet die nicht gut gelaufen sind. häufig liegt es nicht nur am therapeuten (meisst dann aufgrund syphatieprobleme) und dem sich nicht öffnen können des zu therapierenden.

    denn, ich habe es selbst erlebt, es ist sehr schwer einen anderen menschen so tief in sich rein schauen zu lassen, manches tut sehr weh und dafor wollt ich mich anfangs genauso schützen.es ist notwendig ne gute vertrauensbasis zu haben zum therapeuten, grundvorraussetzung für eine erfolgreiche therapie. ich habe damals mich öffnen können weil ich angefangen habe vertrauen zu entwickeln und gespürt habe die therapeutin will mir nichts böses, sie möchte hilfestellung geben beim mich spüren, beim mich sortieren und dann ging es auch.

    wenn derjenige von vorne rein schon mit einem aber dort hin geht, misstrauen hat oder schon von anderen gehört hat, das ne therapie eh nichts hilft oder vorurteile therapeuten gegenüber,kann es sehr schwer sein sich darauf ein zu lassen und da hilft die beste therapieform nicht und der beste therapeut nichts, wenn der zu therapierende sich nicht öffnen kann.

    gruß melanie

    hallo ana,

    wie ich verstehe sorgst du für den vater. deine mutter scheint nicht mehr bei ihm zu leben. er lebt also allein. du gehst dort hin, diese aufgaben zu übernehmen.

    nun frage ich mich warum kann er es denn nicht alleine? kochen, putzen haushalt machen, wäsche sind ja nicht nur aufgaben einer frau. die können sehr wohl auch männer übernehemen und lernen, wenn sie es nie getan haben.also frage ich mich was hindert ihn den daran nicht selbst diese aufgaben zu übernehmen?

    zum zweiten ist die frage, wenn er es nicht selbst kann, weil er vielleicht krank oder auch alt ist, was hindert ihn daran sich hilfe in den dafür in jeder stadt gebotenen hilfen wie zb nachbarschafthilfe, haushaltshilfe, sozialstation zu holen?

    warum DU?

    oder holt er sich dehalb keine hilfe weil du diejenige bist die für ihn alles macht?

    überleg mal. :wink:

    gruß
    melanie

    liebe die frau,

    dein kind ist im kindergartenalter, richtig? in dem fall hat das kind noch kein mitspracherecht und es wird auch nicht, wie du angst hast dafor, irgendwann dir vorwerfen das du es nie gefragt hast. in dem alter sind wir eltern diejenigen die für das kind entscheidungen treffen. entscheidungen, wie in deinem fall und auch in meinem, das kind zu schützen. im grude ist das klar.

    nur hast du diese klarheit wohl noch nicht. du hast noch ein schlechtes gewissen, bist dir noch nicht sicher ob das alles so ist. du stellt es selbst in frage und daher kommen solche ideen dann auch hoch.

    mein sohn, wie gesagt er ist 17 jahre alt, er hat mir NIE vorgeworfen das ich damals die entscheidung für die kinder getroffen habe. er SIEHT JA was ist und es ist mir dafür DANKBAR das ich damals so gehandelt habe. auch die zwei anderen sagen das ganz klar es war für uns das beste was passieren konnte.

    wenn du also klar sehen kannst, das deine lebenssituation mit einem alkoholiker keine gesunde ausgangssituation für ein heranwachsendes kind ist dann kannst du auch dahinter stehen. jeh mehr du dahinter stehst um so mehr sicherheit hat das kind. es wird nicht an deinen entscheidungen zweifeln. es wird sich an die neue, zufriedenere lebenssituation gewöhnen. auch an eine kleinere wohnung ohne garten. ihm wird nicht entgehen das die mutter sich wohler fühlt, das der streit weg ist, das die mutter zufreidener wird. das sind die dinge auf die du vertrauen kannst.

    die fragen deines kindes scheinen dich sehr zu berühren. es erinnert dich an das was ist. vielleicht kannst du es ja irgendwann auch sehen, das die fragen des kindes dich eben deshalb so belasten weil du am zweifeln bist.zweifle nicht an deiner wahrnehmung. zweifle auch nicht an dir und deinem entschluss.

    wenn du es wirklich willst, aussteigen, dann stehst du auch fest dahinter. dann können fragen des kindes beantwortet werden ohne diese zweifel, so, das das kind es verstehen kann. ohne die schuld die du eventuell fühlst du nimmst dem kind was, sondern im wissen darum du gibtst dem kind was. denn du gibst dem kind eine kindheit ohne alkohol und sucht. seh das positive. dann verschwindet dieses schuldgefühle auch.

    ich wünsche dir viel kraft und mut und vor allem selbstvertrauen!

    gruß
    melanie

    hallo co-la,

    ich lese gerade bei dir das du angst hast vor einer trennung weil du doppebelastung kind haushalt beruf nicht unter einen hut bringst.

    ich hab drei kinder. geh arbeiten (teilzeit) und damals kleine kinder gehabt. keine eltern die mir helfen konnten. musste mich da eben dann an stellen wenden, die tagesmütter organisieren sprich jugendamt. die heben mir dann für die kinder eine tagesmutter organisiert und das thema "wohin mit den kindern" war recht schnell vom tisch.es gibt au pairs, wenn man vollzeit arbeiten geht, die einem dann auch den haushalt machen und und und........

    ich hab mich bewusst für teilzeit entschieden. deshalb weil ich meine eigenen kräfte haushalten möchte und mich nicht selbst überfordern und überlasten möchte. ich wollte für die kinder zu hause sein, allerdings wollte ich auch nie nur hausfrau sein. ich lieben meinen beruf zu sehr, zudem ist meine arbeit auch ne gute ablösung von den kindern, die ich zwar gern um mich habe aber eben nicht nur.ich habe auch schon zwei jobs gehabt, es geht alles.

    zum finanziellen gibt es zu sagen, da gibt es zum teil den unterhalt den ich vom ex bekomme und zudem noch hilfe vom amt. also bin ich das gut abgesichert und es lässt sich gut leben damit.

    du siehst es geht auch mit kindern. ich empfinde persönlich die kinder als grund für ein nicht trennen zu nennen absurd. warum sollen kinder ein hinderungsgrund sein? eine besoffene mutter/vater zu hause als vorbild zu haben schadet kindern mehr als das es ihnen nutzt. ich wollte die kinder da raus haben, vor noch mehr schaden schützen, der eben entstanden wäre, wäre ich geblieben. für mich waren die kinder mit unter grund mich zu trennen und kein hinderungsgrund es durch zu ziehen.eher ein grund neue wege zu gehen als am alten fest zu halten.

    sich informieren heisst das dann eben und sich überall wo hilfe angeboten wird hinwenden, fragen stellen, suchen und finden.es ist ne rennerei und ich hab auch nicht auf anhieb gleich alles gehabt, es dauert, es gibt auch absagen, alles dabei. aber weitermachen , nach vorne gehen, sich nicht dafon beeindrucken lassen sondern dieses ziel vor augen haben und umsetzen.

    natürlich ist alles eine sache der organisation. organisier dir das was du brauchst und dann klappt das auch.

    gruß
    melanie

    liebe rosanne,

    ich versteh nicht ganz warum du da mitgegangen bist? wovor hattest du denn angst? oder wolltest du schauen was er macht? war dir nicht von vorne herein klar wohin es gehen wird? hast du es nicht schon oft genug erlebt?

    das er nun mitgekommen ist was denkst du darüber? meinst du du hast was in ihm bewegen können? hast du das gefühl das er wahrgenommen hat wie die anderen dort drauf sind und er wurde vernünftig?

    versuch ehrlich zu dir zu sein.ich lese aus dem post einerseits viel angst raus um ihn, das er trinken würde. ich lese raus die kontrolle die du brauchst indem du ihn begleitest. auf mich wirkt es das du kein vertrauen hast.zudem war es auch eine berechnenbare situation zu einer solchen party zu gehen, denn die sind immer alle gleich.

    da kamen an dem abend hoffnung hoch, weil er wieder mit heim gegangen ist und sich sogar negativ über betrunkene geäussert hat. nur warum wollte er denn dort hin?

    wär er ohne deine kontrolle anderst verlaufen, wenn du nicht dabei gewesen wärst?was denkst du warum er auf die party geht? um sich mit lieben freunden zu treffen?

    all das lese ich aus deinem post raus und ich habe den eindruck es geht alles dabei nur um ihn, sein verhalten, seine reaktionen.

    wenn ich mich unter menschen begeben möchte, eben auch nicht irgendwie in mir das ziel habe was alkoholisches zu trinken geh ich mit meinen freunden nicht auf ne saufparty sondern fein irgendwo was essen, in ne sauna oder mach was anderes. dann stell ich mein leben so um das ich solchen veranstaltungen nicht beiwohne. ich habe diese fasnetszeit(karnevall) zu hause verbracht, war am samstag beim bowlen.ich hab keinen bock gehabt auf diesen suff der hier die letzten tage im ländle abgegangen ist.freu mich heute aüber den aschermittwoch wo das alles nun vorbei ist. diejenigen die das wollten die haben ihren "spass" gehabt, dürfen ihren kater heute aus kurrieren, den ich nicht habe weil ich zu hause geblieben bin.ich habe mir also bewusst was anderes gesucht um aus zu gehen. wer nicht saufen will der geht woanderst hin als in ne kneipe!

    nur zur erinnerung an meine damalige situation mit meinem ex:
    er hatte von mir ein drei monatiges sich beweisen angenommen. das er nichts trinkt, war abgesprochen. keinen tropfen. er wollte mir beweisen das er kein alki ist. in den drei monaten war das thema alkohol so präsent wie nie zuvor in unserer ehe (er redete von nichts anderem wie von alkohol). als wir dann einmal doch zu einer veranstaltung sind, wo viele was alkoholisches tranken brach es doch aus ihm heraus und er konnte sich nicht zurückhalten doch was zu trinken.er hatte es nicht unter kontrolle. er musste. er war süchtig danach. auch ich war dabei immer nur zu kontrollieren, zu behüten, zu schaun das es ihm gut geht. ich war in der zeit sehr unter strom gestanden, hatte sorgen er könnte es nicht durchhalten. beim auszug aus der gemeinsamen wohnung habe ich von dieser zeit einen versteckten kasten alkohol im keller gefunden. raffiniert sich heimlich nachst dann doch den alk zu zu führen.ich habe es nicht bemerkt.

    es sind eben genau diese dinge die ich oben beschrieben habe. kontrolle, sorge, angst, hoffnung, und entteuschungen, streit die immer wieder und wieder da waren. er ist heute noch alkoholiker, doch ich mach meins, er macht seins, mir ist es egal ob er alkohol trinkt oder nicht, es interessiert mich heute nicht mehr.ich konnte dem ganzen nur mit einer trennung aus dem weg gehen und mein eigenes leben anfangen zu leben.

    gruß
    melanie

    liebe topas,

    ich bin ja nicht allein coabhängige sondern auch eine EK. ich weiss was kindern zugemutet wird, sie werden oft vergessen.

    viele eltern haben die einstellung kinder bekommen nicht viel mit. das stimmt nicht. ein säugling bekommt schon mit wenn die mutter überfordert ist. kinder nehmen anderst wahr wie erwachsene aber sie nehmen wahr, das darf bei all dem nicht vergessen werden. ein säugling kann einem nicht durch sprache vermitteln das es ihm nicht gut geht, also schreit er. ein kleinkind, das noch nicht sprechen kann wird entweder aggressiv oder es wird total sich zurück ziehen, wenn es sich nicht wohl fühlt. schulkinder die schon in der lage sind zu sprechen sind aber auch noch lange nicht in der lage sofort verbal zu erklähren was mit ihnen los ist, sie lernen das im laufe der jahre erst. da bedeutet es eben darauf ein zu gehen, jeh nach entwicklungstand des kindes und fähigkeiten die es hat auf andere dinge zu achten wie nur auf sprache.

    wie bei meiner tochter die nachts wieder einnässte, obwohl sie schon trocken war und lange zeit, wie ich das dann nannte "ins bett weinte". ich war ihr da nie böse, ich wusste es hat mit der trennung zu tun. so ging ich los und holte hilfe für ihr nächtliches weinen.sie ist mir heute sehr dankbar dafür das ich sie deshalb nie schimpfte und ihr nacht für nacht einfach zur seite stand und sie tröstete.

    das nur eins der beispiele. auch das aggressive verhalten meines sohnes das er ab und an zeigte war für mich ein signal, dem jungen geht es nicht gut, es ist ihm alles zu viel. nur durch verständnis und ruhe konnt der junge irgendwann innerlich zur ruhe kommen.natürlich auch durch konsequentes strukturieren und sicherheit geben des tagesablaufes und und und. so viel möcht ich da nicht von meinen kindern preis geben, dafür ist mir das web hier zu offen.

    kinder brauchen ruhe. ein entspanntes umfeld. sie brauchen regeln, klare abmachungen und versprechen die auch gehalten werden. sie sind von uns abhängig, den erwachsenen. um stabil heran zu wachsen braucht es stabilität. um friedliches leben ein freidvolles umfeld und dementsprechenden umgang.sie brauchen bestätigung und aufmerksamkeit.

    das können oftmals diejenigen, die in einer solchen extremen situation leben innerhalb eine alkbeziehung nicht leisten. weder der co noch der alkoholiker. meine haben extrem darunter gelitten. es war meine aufgabe danach zu schauen das was passiert ist wieder gut zu machen. wie immer ich es nennen mag. ich für meinen teil habe verstanden das ich damals auch fehler machte und bin einsichtig gewesen. darum war ich dann auch handlungsfähig dann für die kinder zu sorgen und verantwortung zu übernehen.ich tat es gern weil ich sie sehr liebe und mir nichts sehnlicheres wünsche das diese drei kinder ausserhalb dieses systhems ihr leben finden und glücklich werden.

    danke liebe topas für deine lieben worte.

    lieben gruß
    melanie

    hallo,

    meine tochter war zu dem zeitpunkt der therapie ca 5 jahre alt. es war eine spieltherapie innerhalb einer gruppe von kindern, die wie sie erleben mussten das ihre eltern sich trennen.die therapie ging ein jahr.es hat ihr denk ich mir ganz gut getan weil sie mitbekommen hat, das es auch andere kinder gibt, wo sich die eltern trennen und sie also nicht die einzige ist. das die kinder dann durch spielen ihre situation verabreiten konnten tat ihr gut.

    mein sohn war später auch in ner therapie (so ca mit 7 jahren als er in der ersten klasse aufgefallen ist duch seine hibbeligkeit) da er zudem ADHS hat habe ich da einen kinder und jugnedpsychiater in anspruch genommen. auch er machte, allerdings alleine, eine spieltherapie.das hat ihm sehr gut getan, er machte dies auch ein jahr.

    als ich mich trennte waren meine kinder erst 2 jahre (sohn) 3 jahre (tochter) 7 jahre (sohn). der grosse hatte schon wärend der ehe therapien, auch ADHS mit ergotherapie und danach spieltherapie, was ihm glaub ich dann wärend der trennung unheimlich geholfen hatte die trennung zu akzeptieren. er brauchte keine therapeutisch unterstützung zur verabreitung der trennung.er geht damit recht souverän um.

    nun kindergartenkinder spielen eben viel ihre situationen die sie erleben nach. du kannst anhand vom spiel erkennen womit sie sich beschäftigen. das nutzen die Therapeuten um situationen zu erfassen und auch um zu lenken, strategien zu bekommen um mit schwierigen situationen zu hause um zu gehen. das tut glaub ich jedem kind gut. im normalfall kann das jeder der einwenig sensibel ist für kinder und sich gern spielerisch mit den kindern ausseinandersetzt.

    nun jetzt 10 jahre nach der trennung sind meine kinder sehr stabil und auch langsam aber sicher sozial integriert (was beim jüngsten durchs ADHS verstärkt) schon schwierig war. er ist aufgewachsen ohne vater und daher fehlt ihm hier zu hause auch diese männliche rolle. doch er hatte in der schule einen lehrer der sehr engagiert für ihn da war. jetzt einen sozialarbeiter(männlich)der für ihn da ist und auch lehrer. von daher denk ich mir ist diese lücke geschlossen. mehr kann ich nicht tun.

    meiner tochter gehts gut, sie hat ihre freundinnen, wichtig!!!!! für sie. auch schulisch ist sie sehr gut. und meinem grossen, grins....nun ja der darf so langsam mal daran denken sich auf eigene füsse zu stellen und sich um seine belange selbst kümmern.der ist nun 17 jahre alt.

    ich weiss nicht ob das alles so gut gelaufen wäre mit den kindern wenn ich mir nicht diese hilfen gesucht, geholt hätte. ich denke aber eher nicht.

    ich finde kinder sind gleichermassen ernst zu nehmen und leiden unter solchen situationen wie erwachsene. drum war mir immer wichtig das sie das gleich aufarbeiten konnten. sonnst nehmen sie etwas mit ins erwachsenenalter was sie dann dort aufarbeiten müssen. kinder haben es da noch wesendlich leichter mit der aufarbeitung sie machen es wie gesagt spielerisch, anderst wie erwachsene. drum sofort gleich reagieren befor sich was festsezt.ich habe mich gern darum gekümmert und dafür gesorgt das sie stabil werden. ich habe mich überprüfen können und sehen können das ich als co auch in ner position stand ihnen oftmals was vor zu leben was nicht gesund war. drum habe ich das dann denen überlassen die sich da besser wie ich auskannten.

    zudem hab ich mich ja auch hinterfragt, habe für mich therapien in anspruch genommen, habe mich verändert und leben ihnen denk ich mir inzwischen etwas weitgehend gesundes vor. das war mir am aller wichtigsten, mich dabei nicht zu vergessen und zeitgleich mit den kindern auch selbst aktiv mir hilfe zu suchen.so konnten wir parallel unsere gesammtsituation zum positiven wenden.wärdend der therapien der kinder habe ich kontakt mit den therapeuten gehbt und gelert was für kinder wichtig ist. was mir zugute kam war zudem noch meine ausbildung die ich habe und auch da viel mit einfliessen lassen konnte.

    hallo die frau,

    ich war damals in der beratung bei der caritas. da waren zwei frauen, deren kinder auch in der selben gruppe waren wie meine tochter, die ich damals dort hinbrachte, weil sie enorme probleme mit der trennung mit dem vater hatte. es waren zwei frauen die eine ähnliche situation wie ich lebten. ich erzählte ihen vom umzug, den ich wohl allein packen muss weil ich kaum freunde habe.

    da haben beide ganz spontan zugesagt mir zu helfen. sie waren den ganzen tag da, haben kisten geschleppt und geholfen wo es nur ging. ich sah die beiden frauen danach nie wieder, da die gruppe sich auflöste. aber ich denke häufig an diese spontane hilfe und bin dankbar. es ist nur eine der vielen beispiele die ich in solchen momenten erlebe in meinem leben, wo ich einfach menschen treffe die mir helfen, weil ich ihnen dafon erzählte, diesen offen begegnen kann und sie einfach zur richtigen zeit am richtigen ort waren.

    sie werden dir helfen wenn du sie darum bittest.

    gruß
    melanie

    lieber gollum,

    auch ich finde es immer wichtig fakten zu kennen. fakten bekomme ich wenn ich mir informationen einhole bei einer beratung, dort wo die sich auskennen. beratung bekommst du bei beratungsstellen in der caritas, diakonie oder auch bei einem anwalt. auf jeden fall besser wie wenn du dir das szenario was auf dich zu kommen wird selber ausmahlst. aufgrund der fakten kannst du dann absehen wie es für dich weiter gehen kann.finanziell materiell gesehen.

    ich hab dir ja auch aufgrund dessen, das das materielle eben nicht so einfach sein wird, weil es da vile rechnereien geben wird, die frage am anfang gestellt was für dich ändern würde wenn sie nicht mehr bei dir sein wird.

    du schreibst du hast angst vorm allein sein. ich lese dann noch zudem du hast da eine wunderbare haushaltshilfe für dich gefunden, die kocht toll, wäscht wäsche, macht den haushalt. meist du das bleibt so wenn sie säuft? meine mutter lässt seit jahren das haus verwahrlosen, kocht nicht mehr und mein vater hängt immernoch dem wunsch nach das sich das irgendwann ändert.das wird sich bei dir im laufe der jahre auch ändern, da bleibt dann nichts mehr, nur noch ne leere hülle auf dem sofa. willst du das erleben? dann verlass dich weiterhin darauf das sie ihren weg machen wird und das sich so entwickeln kann.

    lässt du sie los, dann liegt sie eben irgendwann irgendwo auf dem sofa oder sonnst wo. das ist allerdings nicht dein problem. darf es nicht sein. sie hat sich dazu entschieden, den weg zu gehen. alles was du tust um ihr das zu ersparen macht dich abhängig, dafür zahlst du einen hohen preis. der ist höher als der den du zahlen müsstest würdest du gehen!

    die gesundheit ist unser aller höchstes gut das wir haben. sorgen, ärger,wut, frust sind alles gefühle die der seele schaden. auf dauer hällt der körper das nicht aus. willst du selbst was unternehmen das es dir wieder gut geht, sorge dafür das es dir gut geht. mit ihr scheint das unmöglich zu sein.

    alles andere wird sich regeln, das manterielle. vertraue darauf da wird es weiter gehen, nicht so wie gewohnt dafür anderst.solange du gesund bist kannst du da dann wieder aufbauen. selbst das alter ist kein grund den kopf in den sand zu stecken und das ganze was du gerade durchmachst zu ertragen.es kann nicht sein das eine partnerschaft die so krank ist deswegen geführt wird nur um materiell weiterhin zu funktionieren.

    einen lieben gruß
    melanie

    hallo

    Zitat

    Jetzt riskiere ich lieber einen Streit und dass er mehr trinkt, als dass ich mich mitreißen lasse.

    :shock: ????????

    wie meinst du das? ich hab lieber keinen streit, weil das mich fertig macht. ich lass das sein, weils eh nix bringt.

    ich geh dort hin wohin ich gehe, lass mir von keinem verbieten das zu tun was ich tun möchte. da muss ich nicht in streit gehen. sollte ein mensch mir je verbeiten wohin zu gehen würd ich ihm sagen das er ne meise hat und ich mir das nicht verbieten lasse.da muss ich nicht streiten, ich sage es und damit ist gut.mit so einem menschen würd ich mich heute keinen moment mehr abgeben.da würd ich gehen und nicht streiten.

    es bringt nichts sich darauf ein zu lassen. jeh mehr man sich einlässt auf diskussionen um so mehr kommt man da nicht raus. ich war dann "rücksichtslos" aber das tat mir gut. ich hab mich auf sowas nicht eingelassen und das was gekommen ist an "beschwerden" hab ich ignoriert. es ist jedem menschen das recht sich zu bewegen zu tun wass man will ohne das das der andere "erlaubt". wir sind erwachsen und erwachsene haben sich nichts zu verbieten.mir hat keiner was zu verbieten.mir scheinen solche beziehungen immer wie ein kind eltern verhältnis. ich muss mich nicht klein machen. ich muss auch nicht um erlaubnis zu bitten. genau das sind die beziehungen die eben ungleich sind und wo man im endeffekt irgendwann einmal so unterdrückt wird, das man nichts mehr wert ist.dabie wird mit angst, aggression und druck gearbeitet und das ist weit weg von liebevollem miteinander umgehen. das sind machtkämpfe die ausgefochten werden. wer hat das recht die macht über einen anderen zu haben? keiner. mit leibesenzug und wütenden streit erreicht der partner nur angst. warum also darauf einlassen?

    es muss keiner angst haben, ein alkoholiker der droht, der diskutiert der will nur eins erreichen, der will den anderen an sich binden. wer das kapiert hat, das es in der suchbeziehung nur noch um sucht geht. die sucht die nur darauf aus ist sich den nächsten alkohol zu besorgen, sich gründe zu suchen zum saufen. streit ist mit unter ein wunderbarer vorwant saufen zu dürfen. aber wenn der nicht vorhanden ist gibt es tausend andere gründe zu saufen. du wirst benutzt und ausgenutzt dafür. bietest du dich an, dan bist du dabei. darum bedeutet es immer sich zu distancieren, sich da nicht weiter drauf ein zu lassen, ihn saufen zu lassen kommentarlos, denn das was gesagt werden musste ist gesagt. jetzt heissts sich dafon zu lösen.

    wenn du nicht mehr anschauen kannst wie er lebt, was er tut, dann bleibt dir nichts anderes übrig als zu gehen. es ist der einzige weg da raus zu kommen. nichts anderes hilft.

    gruß
    melanie

    liebe die frau

    ich habe alle umzüge allein gemacht. ohne firma nur mit wenigen freunden.stütze bekommst du keine. leider.es dauert halt einwenig länger bis wieder alles so ist wie es mal war. aber es lohnte sich.ich für mich hab festgestellt das ich nicht alles auf einmal brauche. ich kam mit dem wenigen aus das ich hatte.

    gruß
    melanie

    hallo BC

    Zitat

    Der Stolz kann ganz schnell wieder verfliegen - die Krankheit bleibt ein Leben lang.

    die krankheit bleibt ein leben lang. das stimmt. für mich genauso ein leben langes auf mich achten. für mich sorgen das es mir gut geht. vielleicht auch damit diesen stolz auch mit zu nehmen und ihn genau so pflegen wie alles andere an positivem gefühl das ich habe für mich? ich find das nicht abwägig.

    Zitat

    Ich bin eigentlich nur froh, dass ich aus diesem Teufelskreis aussteigen konnte und zufrieden, dass ich einige Altlasten aus meinen Trinkzeiten entsorgen durfte.


    das ist schön.

    ich hab auch ne zufriedenheit in mir. "altlasten" sind noch da aber damit kann ich inzwischen umgehen.es ärgert mich nicht mehr.

    gruß
    melanie