Beiträge von Melinak

    hallo miriel,
    ahh noch was fällt mir ein.

    ich hatte verdammt grosse angst vorm allein sein. ich traute mir selbst nicht zu das ichs allein packe, das ich ganz allein für mich sein kann. das ich mir gutes tun kann ohne das ein andere dazu beiträgt. das sind alles diese abhängigkeiten in die wir uns begeben von anderen. denn wenn man zu viel angst hat und zu wenig selbstvertrauen dankt man man braucht jemand anderen der einem da behilflich ist. das schafft närboden von abhängigkeit und man wird dadurch nie selbst erfahren wie schön es sein kann wenn man mal was ganz allein für sich gepackt hat. das fängt an bei kleinigkeiten wie ne glühbirne selbst ein zu drehn und hört auf mit grossen dingen wie damit auch mal tagelang mit sich selbst aus zu kommen ohne das jemand anders um einem rum ist und man sich damit pudelwohl fühlen kann ;)

    gruß
    melanie

    liebe miriel,

    in meinem notfallkoffer habe ich spezielle sätze drin drin die mir helfen wenn ich mal wieder das gefühl habe das ich was tu was mich dahin zieht es für mich aber nicht gut ist es zu tun:

    ich will frei sein! ich will das nicht mehr! nein mit mir nicht mehr! vor allem ich bin es mir wert es nicht zu tun!!!!!

    es hilft, nen stop rein zu machen. für sich selbst. in jedem moment wo nur ein kurzer moment da ist der mich bewegt zb ein telefon in die hand zu nehmen und an zu rufen tat ich mir genau diese sätze wieder und wieder und wieder vor augen halten bis das gefühl es zu tun vorbei war.

    du musst nicht zweifeln an dir, vertrau da dir selbst das es richtig war dich zu trennen. halte dir vor augen was war und worunter du gelitten hast und nimm dieses als anlass dir selbst nen stop zu geben.

    es ist ne sucht, beziehungssucht und die zieht dich dort hin wie es eben jeden süchtigen zum suchtmittel zieht.mit der zeit wird es besser und irgendwann wirst du da los gelassen haben. wenn du bereit dazu bist für dich selbst da zu stehn und dir gutes zu tun.

    mich fragte einmal die therapeutin warum ich mir denn sowas antue? warum ich freiwillig leide? warum tust du das? die frage hat mich schwer bewegt mir gedanken darüber zu machen wie lieb ich mich noch selber habe und wiviel wert ich mir noch bin. von da ab gings berg auf ;)

    gruß
    melanie

    danke miriel das du so ehrlich schreibst wie es dir geht.

    ist es nicht so das wir als coabhängige die in muster drin sind unbewusst handeln. hoffnungen haben. manches ausblenden, was eigendlich logisch wäre einfach wegschalten? ich für meinen teil kann dafon berichten das ich wärend der zeit so viel einfach AUSGEBLENDET hatte an realität und in meiner phantasie/hoffnung/ wunschwelt sass das ich das nicht mal mitbekommen habe was ich tat. für mich in der zeit sehr selbstverständlich so zu handeln. heute kann ich mir kaum noch vorstellen was ich damals alles dachte, die realität und das bewusstsein hat mich inzwischen auf den boden gebrachtund ich bin mir über so vieles bewusst was ich damals getan habe, was ich heute nie im leben mehr tun würde.das würd ich nicht mal als blauäugig bezeichen, denn auch wir cos sind in nem verhalten drin das suchtstrukturen hat. mir wurde klar als ich mit vielen aussenstehenden sprach was ich alles tat die mich anschauten und fragten warum tut sie sich das denn an? es ist ja nicht zu verstehen.

    ich machte auch die erfahrungen das es beratungstellen gab die über coverhalten kein bischen bescheid wussten, mich noch im tun und handeln unterstützen und mir nicht helfen konnten aus zu steigen. das ist fatal wenn ne beratung dann nicht greift.

    in mir drin weiss ich noch spürte ich doch da läuft was komplett falsch nur was und wie ich da raus komme wusst ich lang nicht. bis ich eben hier gelandet bin und das erste mal über coverhalten las und was ich tat. es tat erstmal echt weh das zu erkennen und ich bin teilweise erschrocken über mich selbst. dann kam auch ne tiefe treurigkeit als ich erkennen musste was ich mir da selbst an getan habe und das war echt sehr sehr hart alles. es tat enorm weh. mit der zeit konnt ich allerdings so einiges an überzäugungen ablegen und eben heute leb ich frei. aber das alles wär nie passiert wär ich nicht selbst bereit gewesen mich über mich und mein verhalten, über meine überzäugungen und meine lebenssituation gedanken zu machen und da auch EHRLICH da zu stehn, wenns auch weh tet mir zu sagen da haste echt was in dir was so nicht stehen bleiben kann wenn du frei sein möchtest. genau da gehts dann auch in die tiefe. richtig tief. bis hin zu dem was mich als mensch ausmacht.

    gruß
    melanie

    hallo jürgen,

    natürlich ist es schwierig etwas zu veralgemeinern. immer und bei jeder thematik. blos wie sollte ich das denn deiner meinung nach machen um ein wenig bewusstsein für eine situation zu vermitteln? ist ganz schön schwierig. was ich halt erfahren habe in den vielen jahren hier das es schon allegmeingültig wie er ist alkoholiker und ich bin coabhängige. gibts da denn abstufungen? wie sollte man das dann deiner meinung aufschreiben? ich wär gespannt welche abstufungen oder worte du benutzen würdest wenn solch ein allgemeingültiges thema beschrieben werden soll.

    sicher gehn hier nicht gern cos dran zu schreiben weil es ein sehr unangenehmes thema für jeden ist. ich erinner mich gut daran als ich noch im systhem co alkoholiker gewesen bin und genau das mit gemacht hatte was ich oben schreibe. ich las inzwischen thausend berichte von cos denen es genau so erging, also bin ich in der lage etwas zu verallgemeinern, weils die allgemeinheit der cos betrifft.

    es geht hier eben NICHT um den alkoholiker, nur kann ich den nicht ausklammern solang beide der co und der alkoholiker im systhem fest miteinander verbunden sind. später im leben schon aber auch da schreib ich vom alkoholiker der entweder trocken oder nass ist, ich kenne nunmal keine andere bezeichnung dafür ;)

    mir ist HIER im thema eher wichtig das wir COS mal schaun was mit uns los ist. denn es ist oft so, monatelang schreiben cos über ihren XY und sind tottraurig und abhängig. um hier hilfe zu geben das sie aus dieser situation raus gehen ist das thema da, ein bewusstsein zu schaffen über das worin sie leben, was sie tun was da los ist.

    und genau es geht darum bewusst zu machen was los ist denn nur dann wenn ich weiss was los ist mit mir kann ichs ändern.;)

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    nachdem ich hier oft lese in welchen hoffnungen manche coabhängigen hier schreiben, darauf das er nicht mehr trinkt und anfängt ne therapie zu machen hab ich mich mal entschieden darüber zu schreiben.

    da der alkoholiker wenn er sich von sich aus entscheidet erst mal zeit braucht um sich wieder zu regenerieren fangen oftmals erst recht probleme an das sich viele von den cos abgelehnt fühlen. aber warum scheint das so zu sein?

    das systhem. ich wage mal zu behaupten es ändert nix daran wenn der alkoholiker nichts trinkt und sich auf dem weg in ein trockenes leben macht wenn das systhem um ihn herum sich nicht auch ändert. da ist er derjenige der sich der nächste sein muss und da sich distancieren wird wenn er wirklich trocken werden will.
    das bedeutet für den co das er sich selbst auf den weg machen sollte da an seiner thematik was zu verändern. denn es geht nicht nur zu sagen der alkoholiker tinkt nichts mehr dann ist alles wieder gut und dann erfüllen sich die träume und wünsche des cos von alleine.

    was denkt ihr darüber? viele sind neu hier und denken wenn er nicht mehr trinkt ist alles wieder wie früher. andere denken das allein nur der alkohol dazwischen steht und ist der weg geht alles wieder gut.sie geben dem alkohol die schuld für das was passiert ist. nur geht das alles doch viel mehr in die tiefe als man denkt.

    ich bin soweit inzwischen raus aus dem co. mir ist inzwischen für mein leben nicht mehr wichtig ob nun mein umfeld noch trinkt oder nicht mehr trinkt, ich fühl mich frei weil ich mich dafon distancieren konnte.
    ich bin aus dem systhem ausgestiegen, lass mich nicht mehr manipulieren, habe kapituliert und meine einsicht da auch selbst nicht mehr in solch einer position stehen zu wollen. der co und der alkoholiker sind eine einheit die sich voneinander distancieren muss. wo beide sich voneinander lösen müssen wenn das eigene leben zum leiden wird.

    EGAL was ist, ob der partner nun trocken werden möchte oder ob er pitschnass bleiben will DU als co hast IMMER die option was an DEINEM leben ändern zu müssen wenn du da raus willst aus dem leiden .es ist IMMER dein eigenes leiden das du hast also ist es so sehr wichtig bei sich bleiben ;)

    gruß melanie

    hallo gregorgina,

    du hast 4 jahre gekämpft, immer gekämpft. so viel zeit, 4 jahre kampf, da muss man doch gewinnen wenn man so viel energie und kraft reinsteckt in einen kampf. da muss doch bei was rauskommen, der kampf muss sich doch lohnen!!!!!!!!! in jedem schlechten film gewinnen doch die die kämpfen und sind dann die guten. dann kommt das happy end und dann ist alles wieder gut.

    so kommen mir gedanken in den sinn wenn ich das lese. so habe auch ich lange zeit gedacht. keinen gedanken daran auf zu geben. immer in der hoffnung es lohnt sich zu kämpfen, denn um eine gute sache zu kämpfen wird doch immer positiv.

    FALSCH GEDACHT, denn der kampf hier ist schon vom ersten moment verloren, wo der partner süchtig wird. in dem moment ist vorbei. da kann man getrost kappitulieren, denn es lohnt nicht einen kampf zu kämpfen und mit biegen und brechen versuchen was zu ändern.

    ich kann gut verstehen, wer so lange im kampf ist der gibt nunmal nicht gerne auf. weiterkämpfen?

    oder aufhören: nur WAS DANN? denn das leben bestand ja nur aus kampf. was tun wenn der kampf vorbei ist? sich selbst was gutes tun? wie geht das?

    ich denke das trifft hier den nagel auf den kopf. denn ich kanne das von mir. ich schreib dir auf was mich betrifft, mich als coabhängige und sei ehrlich zu dir selbst trifft es nicht auch auf dich zu? wir cos ticken da alle ähnlich ;)

    gruß
    melanie

    liebe zimttee,

    ich lebe seit vielen jahren schon wieder im gleichen dorf wie meine eltern. damals worde ich sowas wie zwangsumgesiedelt von einem anderen ort in diesen zurück, ich hatte keine andere wahl gehabt ausser mich ausserhalb um ne wohnumg zu bemühen was mich viel zu teuer gekommen wäre so stimte ich schweren herzens doch zu. das haus in dem ich lebe ist wunderschön, das angebot vom vermieter war super toll!!!!die kinder habens hier nicht weit zu ihren freunden gehabt also eigendlich perfekt. nur eben das mit den eltern.

    so und da war ich hier angekommen und meine mum wie vorrausgesehen stand tatsächlich dauernd vor der tür mit aufträgen an mich. anfangs tat ich was mir aufgetragen wurde mit der zeit wurde es immer mehr und ich bekam mein eigenes leben kaum noch geregelt....coabhängig!!!!!

    dann der cut. aussteigen aus dem kreis der abhängigkeit. mit nem "NEIN ich mach nicht mehr mit ich kann nicht mehr" und mit nem"ich hab ein eigenes leben und DAMIT muss ich klar kommen ich kann euch nichts mehr helfen solang das mein leben so beeinflusst das ich nicht mehr klar komme" bis zum" ihr lebt EUER LEBEN und organisiert euch EURE hilfe und ich MEINS! aus basta ende der diskussion". es wurde hart erkämpft von mir meine freiheit und inzwischen hab ich ruhe, schon ziemlich lange ruhe dafor.

    es geht da ja auch weiter. meine nachbarn sehen die eltern verwarlosen. die gehn soweit MIR dafür ne verantwortung auf zu zwängen indem geratscht wird das ICH den ARMEN ALTEN ELTERN nicht helfe ich faule!....auch hier gehts mir ziemlich hinten am rücken runter. ich sag nur wer nicht weiss was wirklich fakt ist der soll einfach den mund halten oder anderstrum, werd nötig hat über andere derart zu tratschen und sich nen urteil zu fällen wo er keinen einblick hat der hat wohl ziemlich viel eigenes problem oder langeweile um von sich selbst ab zu lenken. seis drum, die leute die hier wohnen gehn mich eh nichts an, die interessieren mich nicht mehr und was MEIN RUF angeht, der ist schon kaputt also leb ich damit gut und mach meins weiter. denn ich weiss was ich tu, warum ich was tu und das ist das wichtigste überhaupt, weil ich dahinter 100% stehn kann.;)

    dein aufschreib erinnert mich daran an dieses hin und her. soll ich soll ich nicht. muss ich hier wieder weg ziehen oder bleib ich da wo ich lebe. was ist MIR wichtig und ich entschied mich HIER zu bleiben, das war mir wichtig weil ich mich nicht abhängig dafon machen wollte was andere leute sagen oder mein leben abhängig von den eltern machen will. so leb ich hier gut und bin entgültig hier zu hause angekommen und seh das als einen enormen schritt raus aus der abhängigkeit von anderen.

    ich kann deine entscheidung nachvollziehen. damals dachte ich auch weg von hier dann hätt ich meine ruhe. nur holt einem alles irgendwann ein. das wichtigste war mir tatsächlich raus aus der abhängigkeit zu gehen, rein ins eigene leben und dann war die entfernung innerlich, die distance innerlich so stabil das der äussere abstand nicht mehr wichtig war.

    gruß
    melanie

    hallo ThimeisaHealer

    Zitat

    Nur mitansehen - nein.
    Wegsehen - klingt auch irgendwie falsch.

    eine frage dazu: hast du weg gesehen? sicher? wie oft hast du mit ihm darüber gesprochen, über den alkohol, sein verhalten? ständig? wochenleng? monate lang? bei mir wars jahrelaang!!!!! haben wir weg gesehen????? ich meine nein es hat sich dadurch nur nie was geändert. bedeutet aber noch lange nicht wenn zb ich gesagt hatte ich mach nicht mehr mit das ich weggesehen hatte sondern das ich erkennt habe das es nichts nutzt was zu sagen oder zu zu schauen wie einer sich mit der zeit selbst umbringt.

    diese hilflosigkeit ist fürterlich, ich weiss. nichts zu erreichen, mit dem was man sagt. nur ich hab mich dann auch gefragt was masse ich mir an zu bestimmen was gut oder schlecht für einen menschen ist. wie weit darf ich gehen einem anderen menschen, der frei und ohne entmüdigung als erwachsener lebt zu bestimmen was gut für ihn ist? wer bin ich das ich mir sowas zuschreibe tun zu dürfen? ich bin nicht mutter dieses menschen er ist nicht mein kind. ich bin nicht betreuerin dieses menschen, er ist müdig und frei selbst zu entscheiden. sein weg ist die sucht, der alkohol, das saufen und selbst wenn er krank ist ist es immernoch sein weg , ob ich das nun gut finde oder nicht, er kann tun und lassen im leben was er will.

    ich habe nicht weggescheut, ich habe ihn darauf hingewiesen. es langt es einmal zu tun, damit habe ich getan was zu tun ist. der rest leigt dann beim betroffenen.

    akzeptieren ist das wichtigste was du tun kannst für dich. akzeptiere das dein einfluss auf ihn den du glaubst haben zu müssen deiner coabhängigkeit entspringt, denn es ist nicht ok einen anderen menschen zu beformunden und ihm zu sagen was er zu tun hat und wie er zu leben hat. ;) werd dir über DEINE coabhängigkeit bewusst. denn genau das ist der springende punkt um aussteigen zu können. sich selbst bewusst darüber zu werden was man da eigendlich tut und wiviel grenzüberschreitung ich als co auch getan habe. erst als ich da zurück bin zum mir und dem was mir zusteht konnt ich akzeptieren und mich dafon lösen ;)

    lieben gruß
    melanie

    hallo miriel,

    Zitat

    In Liebe loslassen.... Wie geht das?

    ich habe zwei personen in meinem leben deren sucht so stark ist, das sie vom alkohol nicht weg kommen.

    die eine ist meine mutter. ich liebe sie, will auch dieses gefühl für sie niemals verlieren. ich gebe zu es gab ne zeit wo ich sie hasste, aber ich weiss heute der hass war nicht da weil sie als mensch ein böser mensch wurde sondern ich hasste das was der alkohol aus ihr machte. da hab ich ziemllich schwer dran geknabbert und mir gesagt das will ich ändern.ich will die liebe für sie nicht verlieren und auch da den umgang mit ihr nicht ganz verlieren.
    dann machte ich mir gedanken wie das gehn soll.
    erstens will ich mir nicht täglich sorgen machen um sie. zweitens will ich mich nicht um sie kümmern müssen nur weil sie unter alkohol nichts auf die reihe bekommt. drittens will ich dadurch nicht selbst mein leben kaputt machen nur weil sie säuft. nun inzwischen habe ich bei ihr geschafft ihr ihre sucht alkohol zu lassen. ich habe innerlich akzeptiert das sie sich dafür entschieden hat. mit mir hat das überhaupt nichts zu tun, es ist ihre entscheidung es zu tun. sie leibt mich, das weiss ich inzwischen auch. das war mir genauso wichtig wie die liebe zu ihr nicht in hass umzuwandeln.

    das ist basis. darauf bau ich meinen umgang mit ihr auf. ich habe mein leben. mein leben hat mit ihrem leben nichts zu tun. beide sind wir erwachsene und wir sind nicht abhängig voneinander . selbst das gefühl liebe ist kein grund für abhängigkeit. da hiess es mich distancieren von ihr und die distance bekam ich erst als ich den kontakt für eine lange zeit unterbrochen hatte um MEIN LEBEN erst mal an zu schaun und MICH zu hinterfragen ob ich nicht doch in der lage bin ein EIGENES leben zu leben. ganz für mich allein und das passte auch. ich merkte das ich für mich allein da stehn kann, keinen brauche der mir entscheidungen abgenommen hatte und auch heute steh ich da und handle danach. dieses sich selbst sein können und leben können unabhängig von anderen macht einen frei. und mit dieser neuen freiheit bin ich dann wieder auf sie zu gegangen. heute geh ich mit ihr anderst um. ich lass mich auf keinerlei diskussionen ein, wo ich merke da bewegt sich was in mir was mir nicht gut tut. ist sie besoffen geh ich sofort. ist sie am telefon leg ich sofort auf und sag ihr klar und deutlich das ich so nicht mit ihr rede. das sie zeiten hat wo sie nichts oder nur wenig trinkt war immer schon so und da kann ich auch mit ihr umgehen, da ist sie meine mutter wie ich sie liebe. wenn diese zeit um ist lass ich da auch in liebe los und lass sie trinken, lass sie aber auch in ruhe. lass sie machen, lebe mein leben ohne gedanken daran was wieder sein könnte. denn wenn was passiert bekomm ichs schon mit, da brauch ich mir nicht täglich nen kopf drum machen.

    ich glaube das wär ein weg für dich im umgang mit ihm wenns freundschaftlich weiter gehen soll. könnt ich mir vorstellen, wenn du das so packen könntest, deine innere einstellung zum thema alkohol und deine coabhängigkeit mal anschaust und sehen kannst das vieles AN DIR liegt dann ist das ne mögliche option. ich selbst leide nicht mehr unter der sucht meiner mutter weil wie geschrieben es ist ihre sucht und nicht meine.

    der zweite part ist mein ex mann,
    den hab ich raus geschmissen gehabt. ich hatte die nase voll vom alkohol, den andauernden beleidigungen, psychostress und und und. was uns noch verbindet sind die drei kinder. ich als MANN hab ich glaub ich in dem moment als ich ihn rausgeschmissen habe komplett in den wind geschossen gehabt.ich mag ihn heute schon noch, aber lieben das tat ich ihn in dem augenblick nicht mehr. ich war nur traurig das das was ich mir wünschte familie zu haben mutter, vater kinder nicht mehr leben konnte. ich versuchte lange jahre etwas ähniches zu erhalten, das die kinder ihren vater noch haben. doch leider funktionierte das so nicht.auch hier ein loslassen.

    loslassen in liebe heisst für mich meine phantasie von etwas das ich mir vorstelle los zu lassen, die realität zu erkennen und danach zu handeln das es mir gut geht. denn ich habe begriffen es läuft so viel im kopf ab an wunschvorstellungen und phantasien die ich realisiert haben wollte auf teufel komm raus das ich daher ständig in enteuschungen lebte das das nicht so funktioniert wie ich mir das vorstelle oder wünsche.

    nicht das ich heute keine phantasien mehr habe , keine träume.doch hab ich schon! nur das ich heute weiss das meine träume die ich heute habe und leben will morgen schon durch bestimmte äussere umstände nicht mehr realisierbar sind und ich dadurch ANDERE vorstellungen brauche um mein leben der situation im JETZT und heute so zu leben das es mir gut geht. da kann etwas von heut auf morgen plötzlich vorbei sein und da heissts dann loslassen von den ganzen gedanken "wir haben doch für die zukunft nen plan gemacht". es gibt dann eben einen anderen plan, da heissts sich nen neuen plan zu machen und den alten plan ab zu legen als "nicht realisierbar" ein zu stufen und zu gehen.;) im grunde ist das so einfach nur coabhängige können das irgendwie nicht. sie legen ihren plan nicht ab, sie versuchen den plan so hin und her und rum und num zu wurschteln in der annahme da ändert sich die situation dadurch. das tut sie aber nicht, wenn der partner, der angehörige, freund, die mutter, der vater nicht SELBST ihre EIGENE lebenssituation verändern wollen/ können aufgrund der sucht. und das ist das was dir grad passiert. du versuchst den plan zu erhalten, um zu ändern,so das er irgendwie dann doch realisierbar ist. beim thama sucht ist das fatal und die folge daraus ist ständige entteuschung, verletzung, leiden.

    gruß
    melanie

    die jetzt aber mächtig viel geschrieben hat ;)

    hallo forum,

    mann warn das stressige tage und wochen. eigendlich hab ich urlaub. doch ich musste noch für den antrag irgendwelche papiere haben, die ich nicht ganz leicht bekommen konnte. da wars dann echt ne zeitliche hetzerei, denn ohne papiere kein geld, ohne geld ihr wisst schon was. nun hab ich nen vorschuss bekommen weils dann zeitlich doch zu eng war alles neu zu berechnen. irgendwie war aber das auch ziemlich schwierig innerhalb von 5 tagen zu besoren wie sich die gute frau aufm amt so gemeldet hatte war reichlich zu spät. hier wieder mal die erfahrung wie schnell man dann doch wieder in situationen gebracht wird wo einem dann aufgeschwatzt werden soll das man selbst nicht ordendlich und korrekt alles gemacht hat. nein auch hier bin ich so frei zu behaupten das es unmöglich ist was sie von mir wollen innerhalb von ner frist von 5 tagen mit nem wochenende dazwischen alles zu besorgen. zudem wenn ich nicht mal weiss was sie von mir wollen wirds dann noch schwieriger und das telefon lief heiss um mich zu informieren.ich hab immer mehr das gefühl das amt macht das extra schwierig um nicht mehr zahlen zu müssen. seis drum, ich habs geschafft fünf vor zwölf hatte ich das geld in der hand und die zusage der antrag würde bearbeitet und genehmigt.das war ein run.....mit enormer angst im bauch und da merkte ich da werd ich dann so balla balla von das ich nicht mehr weiss bin ich männlein oder weiblein. da kommen dann auch die fatalen fehler her die ich dann doch auch mache. aber diesmal hab ichs dann doch gepackt.

    na ja und nebenher versuche ich ab zu schalten und den stress ab zu bauen der dadurch doch in mir entsteht. am besten gehts bei mir indem ich meinem hobby nachgeh. ich mach ja bilder. hab jetzt sogar ne gute spiegelreflexkamera. bin inzwischn sogar im freundeskreis bekannt und werde immer mehr gefragt ob ich bei der ein oder anderen veranstaltung als fotografin arbeite (momentan noch unentgeldlich) klar das taugt mir sehr, da kann ich üben üben und noch mehr üben.nun seit letzer woche hab ich sogar zwei shoottermine für nächsten monat. das freut mich das das was ich mache so gut ankommt.ich selber werde auch immer häufiger als model angefragt. auch hier noch alles unentgeldlich aber mit dem vorteil viele bilder zu haben und die auch zu bearbeiten. es macht so spass vor als auch hinter der kamera zu stehen. schön zu erleben das was dabei rauskommt gut ankommt und das ist viel wert.

    mein jetziger ex mit dem ich vor kurzem schluss machte meint mir mit dem anwalt zu drohen. es geht inzwischen nicht um die geschenke, das hat er geschluckt das er das nicht wieder bekommt. nein es geht um was gebrauchtes altes im wert von lasst es 5 euro sein. der war so verrannt das wieder haben zu wollen das er sogar mit ner anderen nummer aufs band bei mir sprach oder eine bekannte bat mich an zu schreiben, das ich ihm die sachen bringen soll. ich schrieb ihm jetzt ne mail. das ich ihm sein zeugs nicht nachschleppe und wenn er was will, seine sachen die er bei mir vergessen hat muss er sich selbst bewegen sich das wieder zu holen, ich werd nichts derartiges unternehmen. weil ich ihn nicht sehen will bot ich ihm an das ichs ihm zukommen lasse. das mit dem anwalt war echt der schlechteste witz den er machen konnte, dennoch lachte ich darüber und meinte in der mail soll er tun, wenn er meint es so tun zu müssen ich hab keine angst vor seinem anwalt und die staatsanwaltschaft wird das wegen geringfügigkeit eh nie ernst nehmen, die haben besseres zu tun. so ähnlich sinngemäss hab ichs geschreiben also nicht wort wörtlich ;) na ich glaub eher der will mich unbedingt sehen und nimmt das zum anlass. nur ich werd mich nur noch wundern über solche menschen und ihm seine sachen zukommen lassen dann ist da ruhe und das ists mir dann schon wert.

    na sonnst bin ich viel unterwegs und treff freunde, freu mich an und über meine freiheit die ich habe und auch halten kann wenn ich spür das das eben das wichtigste ist für mich un das macht mir riesig spass. ich glaub momentan ist das thema partnerschaft wieder aus meinem kopf draussen. ich denk ist besser so im moment wie es ist und wenns dann mal doch passiert das ich jemand treffe bei dems echt mal passt ists ok.

    sodale genug infos für heute hier und jetzt. das leben ist bunt und anstrengend aber schön :)

    lieben gruß
    melanie

    hallo miriel

    du redest immernoch über das thema alkohol mit ihm? warum? was bringt es ? worte,worte viele thausend worte und kein handeln...zeitverschwendung......;)

    miriel nicht du hast nen problem mit alkohol. er hat nen problem damit weil er süchtig ist. alkohol an sich ist nicht der feind, der feind ist die sucht :)

    ich kann nicht mit jemanden zusammen sein der sich durch seine sucht so verändert, dass ich darunter leide. punkt.das hört sich furchbar egoistisch an ich weiss aber ich werde NIR im leben mich mit nem mann zusammen tun unter dem ich leide und da ist mir egal was es ist, alkohol , persönlichkeit und und und. fakt ist das er dir nicht gut tut und damit hast du die option zu entscheiden ob du weiter leiden magst oder nicht.

    alles andere an versuchtem ihm erklären was los ist bringt doch dich nicht einen stück weiter.du kannst an ne wand reden, genauso wenig effektiv und kommt nichts bei raus.

    es ist nicht deine aufgabe deinen partner als therapeutin zu dienen. muss keiner tun . wenn er therapie braucht muss er selber los und sich nen profi suchen. also was bedeutet das im klartext für dich? ende aus und letztendlich jedlicher gedanke daran was du tun könntest, was du falsch gemacht hast und warum du es nicht geschafft hast ihn zu retten sind tatsächlich reine zeitverschwendung. du bist jung. hast dein leben vor dir. es kommen andere menschen in dein leben die dir gut tun können. such dir die und werde glücklich.dann kommmt irgendwann auch wieder ein mann und du kannst dann darauf aufbauen. lass doch los dafon.

    ja, ich weiss ist wieder hart in worten. ich weiss manchmal tuts so weh das zu lesen. ich weiss drum ich habs selbst so lang durchgemacht. ich weiss aber HEUTE jeh schneller ich LOSLASSE um so eher bin ich wieder da in MEINEM leben und kann es dann auch geniessen. DAS ist mir so wichtig geworden.

    ahhh und noch was. das mit sich so hart sein kenn ich. ich war die schärfste härteste kritikerin meines selbst und hab mir so manches vorgeworfen und wenig verzeihen können. auch darunte litt ich extrem. ich bin ruhiger geworden, gelassener und auch nicht mehr so hart zu mir selbst, weil ich gelernt hab mich mal selbst in den arm zu nehmen und lieb zu haben. dadurch wurde ich weicher, emphatischer mit mir selbst. hört sich komisch an, ist aber so und hilft ungemein. nimm dich in arm, setzt dich hin, weine deine trauer raus und danach steh auf und tu dir was gutes, anstadt dir den kopf zu zermartern.geh raus treff dich mit anderen leuten und lerne neue leute kennen.hab spass am leben, das steht dir zu.

    lieben gruß
    melanie

    hallo miriel.

    ich denke es ist keine hellseherei wenn ich dir vor kurzen noch geschrieben hatte da wird nix draus, lass es lieber sein. es sind die erfahrungen die ich machen musste. schmerzhafte erfahrungen die ich durch lebt hatte ohne darauf vorbereitet gewesen zu sein. ich hatte damals kein forum wie dieses und keine hilfen, die sammelte ich allein für mich und das war auch ok für mich. ich hätte mir damals gewünscht mich austauschen zu können aber keiner verstand mich wirklich. hier hast du menschen die nachvollziehen können, die sehr viel verständniss haben für dich, mich eingeschlossen.die hinweise die du hier gelesen hattest hast du wahrgenommen. du hast gehandelt nach dem was du fühltest das es erstmal richtig für dich ist. das du dich nun doch getrennt hast war (meine efahrung) in meinen augen unbedingt notwendig für ein gesünderes leben für dich.die entschlossenheit kommt sicher daher, das du wohl schon ganz bewusst warst, hier durchs schreiben und lesen, worauf du dich mit ihm eingelassen hattest.das behaupt ich jetzt mal,denn auch das sind erfahrungen die ich sammeln konnte durchs schrieben im forum. nun im grunde bist du der mensch der sein leben führt mit allen konsequenzen die du da für dein handeln tragen wirst, das nimmt dir keiner ab. auch das ist dir bewusst hab ich den eindruck, so klar wie du schreibst. wenn da das gefühl nicht wäre ;).es wird ne weile dauern bis das nicht mehr so weh tut. diese zeit ist die schlimmste.da werden viele wieder rückfällig weil sie das kaum aushalten und dann wieder voller hoffnungen das sie doch noch was ändern können zurück kehren.weil sie versprechungen glauben die nie eingehalten werden.weil sie denken bei mir ist das was anderes, er ist anderst wie alle anderen. weil sie co sind und nicht loslassen können. weil sie wieder und wieder die selben erfahrungen sammeln müssen, sich verletzten lassen um dann irgendwann wenn das mass voll ist aus zu brechen. dann ist vieles schon kaputt. lass es nicht soweit kommen. steh konsequent hinter deiner entscheidung denn nur so wird ein schuh draus ;)

    lieben gruß
    melanie

    lach hallo matthias,

    selbst beim schreiben geht was schnell über die tastatur auf den bildschirm und schwup ists draussen im forum ;) manchmal zu schnell und hinterher tuts einem vielleicht sogar leid oder macht sich dann erst gedanken wenns draussen ist. ichglaube auch das gerade durch das anonüme es wesendlich leichter ist was unangenehmes zu schrieben, da ist die hemmschwelle wesendlich geringer mal dampf ab zu lassen als auge in auge.

    seis drum. weiter gehts ;)

    ich wünsch dir noch einen schöne tag
    gruß melanie

    hallo matthias,

    es ist immer so wenn man in austausch geht das da das eigene verstehen was der andere sagt erst mal wahrgenommen wird. klar kann man was missverstehen und fehlinterpretieren, da ist kein mensch frei von. kommunikation funktioniert halt so. wir snd alles menschen und hin zu gehen und zu erwarten das jetzt jeder kommunikativ einwandfrei funktioniert nur um irgendwelche missverständnisse nicht mehr zu haben geht einfach nicht. das ist wunschdenken und hat was damit zu tun das derjenige der sich das so wünscht einfach sehr stark harmoniebedürftig ist.

    was kann man tun um eben sowas vorzubeugen? sicher ist nachfragen wichtig. nur weiss der der schreibt denn tatsächhlich das er grad was missverstanden hat? oder der andere der sich missvertsanden fühlt ist der in der lage ruhig und sachlich zu aggieren und nochmal bereit was zu erklären? wenns um streitsituationen bzw streitgespräche geht ist dann oft mal schon zu spät, da reden sich beide oft in rage. da heissst eventuell sich selbst eben zurück nehmen und ruhe geben und in sich gehen, reflektieren was los ist mit einem selbst.

    schwierig wenn zwei personen da sind, der eine das vielleicht sogar kann aber der andere nicht. was dann?

    es gehören für mich zur kommunikation immer zwei. zum streiten auch. das ist fakt. ob ein streit sich dann auflösen kann hängt eben dann an den fähigkeiten beider personen sich eventuell so zu äussern das es wieder ruhiger wird im austausch miteinander.wenn das nicht klappt so sag ich mir heute geh ich raus aus dem gespräch und lass da erst mal ruhe einkehren. eventuell kann man dann wieder in aller ruhe nach ein paar tagen miteinander reden und fragen was da passiert ist um missverständnisse auf zu klären.

    dich im moment des streits ist das doch eher schwierig, wenn beide an ihren aussagen fest halten und nicht ein wenig sich auf den anderen einlassen kann oder will.

    wie oft habe ich streit erleben müssen mit meinem ex mann, der nicht in der lage war sich zurück zu nehmen oder sich mal der meinung des anderen an zu nehmen und zu überlegen was da grad los ist, weil er so besoffen war das der das eben dann nicht konnte. das steckt schon tief drin sowas lässt sich nicht von heut auf morgen weg machen ich habe aufgrund dessen heute noch schwierigkeiten, weils dann wieder hoch kommt.der versuch dann sachlich zu bleiben oder raus zu gehen aus dem gespräch scheiterte kläglich denn wenn ich wieder kahm lief das ganze wieder von vorne ab und ich war da mitten drin in ner endlosspirale. irgendwann musst ich selbst lernen mich auf ihn überhaupt nicht mehr auf ein streitgespräch ein zu lassen und ruhig zu bleiben und auf bestimmte andeutungen (knöpfe drücken) einfach nicht mehr zu reagieren. ne mords arbeit die ich da leistete das bedeutete nämlich für mich selbstbeherschung zu üben, üben üben und bei mir zu bleiben und mir zu sagen ich weiss wo ich stehe, meine meinung die ich habe und das langt mir.

    wer streitet sich schon refflektiert und ist refflektiertes streiten nicht eher unnormal???????? ich empfinde das eher als unnormal wenn ich den anderen nicht kenne. beim ex geht das, den kenn ich schon 20 jahre. hier im forum kenn ich die menschen ja überhaupt nicht persönlich.sicher ist das ich meine meinung vertreten kann und das auch weiterhin so handhaben möchte. es liegt dann auch nicht an mir wenn der andere was missverteht, der kann ja fragen. ist er nicht in der lage dazu zu fragen dann kann es passieren das das dann zum streitgespräch kommt. inzwischen sag ich mir, wenns persönlich wird dann hör ich auf damit und geh raus aus dem ganzen, denn ich hab viel anderes zu tun als mich da dann noch drauf ein zu lassen. alles das was ich lernen durfte im laufe der zeit.

    das mel gedanken dazu die ich habe wenns um das thema streiten geht. aber im grunde gehört streiten doch auch zum leben dazu.auch wenns was ist was nicht gerade toll ist. ;)

    gruß
    melanie

    liebe nancy,

    ja es zehrt schon alles allein zu machen. ich kann das ja auch. auch ich habe so vieles allein packen müssen. doch irgendwo irgendwie kam dann doch hilfe her und ich habe langsam darauf vertraut das ich das packe. es gab so viele schöne zufälle dann weil ich offen die leute angesprochen habe und dann hilfe erfahren hatte wo ich gar nicht mit gerechnet habe. die standen einfach da und schwups war ich schon nicht mehr allein.

    nancy wenn der stress erst mal rum ist wird sich dann sicher erst mal sich alles entladen. bei mir wars so das ich erst danach da sass und häulte wo eigendlich alles schon rum war und ich hoffte jetzt kommt das glücksgefühl hoch. als ich das dann auch laufen lassen habe gings ruck zuck und ich fühlte mich dann auch wieder wohl. als ich dann später realisierte was ich geleistet habe war ich stolz und konnte daran wachsen.

    das sind alles die dinge die passieren können. das hat viel mit selbstwert, selbstbewusstsein und selbstvertrauen zu tun. da wandelt sich was in einem wenn man solche zeiten übersteht und dann auch hinterher drauf schauen kann. laufen lassen ist eins der wichtigsten dinge dich ich für mich erkannt habe. nicht in dem bezug nichts zu machen und denken das wird schon sondern in dem bezug das ich das erledigte was zu tun war ohne das der kopf mich blockierte mit den ängsten sorgen sondern das ich drauf vertraut habe das ichs packe. so eine innere ruhe finden , dann gehts auch wesendlich einfacher. kopf abschalten was zweifel angeht und machen was notwendig ist. alles themen die wir lernen dürfen , lernen können und woraus wir wachsen können. wenn du den schalter für dich gefunden hast dann läuft das ganze und du bist ganz schnell fertig mit deinen sachen und kannst dann anfangen dein leben zu geniessen.

    ich merk das doch selber in welcher spirale man dann hängen kann. da heissts zu sich stehen in sich ruhe finden und ängste und zweifel überwinden. das das möglich ist kann man doch erst wissen wenn mans erfahren hat :)

    vertrau dir ;) hast mir letztens ja auch geschrieben ;) ich denke du packst das :)

    gruß
    melanie

    guten morgen

    lieber karsten
    ich bin nun schon so lange hier im forum. auch ich hatte mal ne situation hier erlebt da wollt ich meinen akkount löschen lassen. ich weiss noch wie wir im hintergrund geschrieben hatten und ich dadurch dann entschieden habe zu bleiben.die situation damals war ähnlich, ich fühlte mich bedrängt von jemanden der hier im forum auf meine texte immer wieder schrieb und das mir nicht passte weil ich das gefühl hatte der schreibt nicht weil er mir helfen will sondern der schreibt weil er unbedingt frust an mir abladen möchte.

    so situationen gibts im realen leben auch und jeder kann lernen sich richtig zu wehren dagegen ohne gleich ab zu hauen hatt mir dann geholfen zu bleiben und das versprechen das die mods da dann auch reagieren brachte für mich die ruhe zurück die ich mir wünschte.

    jeder der hier schreibt hat die wahl zwischen bleiben und gehen. keiner wird hier raus gemobbt oder raus geeckelt. ich find es ziemlich krass was gerade in diandras faden so abgeht. einmischen und dazu was sagen will ich nicht mehr, weil diejenige die dort schreibt dermassen persönlich angreift das ich keine lust drauf habe mich mit ihr ausseinander zu setzen.da werden realitäten und der eigene frust mit phantasievorstellungen gefüllt und aus ner mücke nen riesen elefant gebaut.

    aber dir möcht ich gern schreiben das das was du hier bietest , das forum etwas wertvolles ist was nicht so mit füssen getreten werden sollte wie es gerade stattfindet.

    lieben gruß und einen wunderschönen guten morgen ;)
    melanie

    liebe Renateo,

    danke dir für deine geschichte hier.

    mal was zu mir. ich bin ungefähr ein meter siebzig gross, wiege etwas über 50 kilo und bin sehr zartgliedrig gebaut. meine augen sind gross und blau und erscheien sehr kindlich. meine statur wirkt eher kindlich als fraulich. ich erlebe ganz oft das mich menschen erst mal total falsch einschätzen wenn sie mich sehen. mir wurde mein leben lang von aussen zugetragen man müsse mich beschützen, ich wär so zerbrechlich. so wurd ich dauernd unterschätzt in dem was ich tatsächlich an leistung bringen kann. da hiess es generell den anderen zu beweisen das ich mehr kann als das was man mir zutraut.so entwickelte ich mich zur kämpferin die immer beweisen musste ich kann und ich will mehr als man mir zutraut.(ich weiss heute ich hätte nie kämpfen müssen, ich hätte einfach mehr auf mich selbst vertrauen müssen, was ich heute auf jeden fall gelernt habe)

    auf der anderen seite diejenigen die mich dann kennenlernen durften und merken wie viel leistung ich doch bringen kann ohne dabei aus den latschen zu fallen da bekomm ich enormen zuspruch. viele menschen die weit aus stabieler erscheinen sind wegen weniger zusammen gebrochen und können nicht mehr. ich dagagan kann behaupten trotz all dem was so in meinem leben passierte bin noch nicht soweit auf zu geben und habe mich aus allen tiefen des lebens wieder rausgeholt bekommen.

    ich ziehe mich heute sicher nicht aus dem kontakt zu anderen raus und sage das ich nun keinen menschen mehr an mich ranlassen werde. ich habe keine angst dafor, warum auch? weil ich inzwischen sehr wohl weiss das es solche und das es auch andere gibt, die nämlich die für mich eine bereicheung sind fürs leben. sei es in der ergänzug oder sei es um die gemeinsamkeiten die man hat.

    ich habe einen grossen bekanntenkreis der wächtst und ich hab echt keine angst dafor mich wieder mal zu verlieben. nur so indem ich sagen kann ich bin offen egal was mal gewesen ist kann ich in zukunft auch wieder was neues erleben. ich glaube das ist die zentrale aussage hier gewesen.das ich jetzt nicht zu mache und mich ins schneckenhaus verkrieche wie ich es schon getan habe sondern weiter offenheit zu haben.

    gruß
    melanie

    hallo und guten morgen,

    nun zur erklärung lerne ich ja leute erst mal kennen. das liegt mir, ich geh offen auf andere zu ohne vorurteile. damit habe ich die chance nicht verbaut auch die positiven für mich kennen zu lernen. ich hab ja nicht geschrieben ich lerne keine menschen mehr kennen.

    nun wenn ich dann nach monaten des kennen lernens merk da ist ein umgang der mir nicht gut tut dann bin ich so konsequent das ich sage mit dem menschen pflege ich keinen umgang mehr. da investier ich keine zeit mehr rein. keine minute mehr weil ich ja auch sehn kann das sich da nie was ändern wird. warum sollte ich ne freundschaft pflegen an der ich zu grunde gehe?

    wozu sollte ich mir das negative rein ziehen um zu spüren das es negativ ist um das positive wieder schätzen zu können? welchen grund sollte es haben sich negativen ausseinandersetzungen zu stellen um dann hinterher auf die schulter zu klopfen zu sagen das haste fein gemacht, hast dich mal wieder gut gestritten, das du das steiten nicht verlernst? wozu? da geh ich doch lieber nen kaffee trinken mit nem guten freund und empfinde freude am leben als das ich mir streit reinziehe der sich eh nicht lohnt, weil sich da nie was ändern wird.

    hartmut , bedeutet mir ein mensch wirklich was dann kann es passieren das man sich mit unterschiedlichen meinungen ausseinandersetzt. das man da dann auch einen austausch haben kann. wenn das ein konstruktives gespräch ist wo beide führen um sich aus zu tauschen und der eine dem anderen einfach auch zuhört. wenn dann ein miteinander auch funktioniert ist das eine feine sache.

    nicht aber dann wenn du den eindruck hast das der andere nur seins sieht, deins komplett als schwachsinn abstempelt und der meinung ist du musst jetzt seiner meinung sein ohne wenn und aber.das zieh ich mir nicht mehr rein. solche menschen sind einfach nichts für mich, denn die sind so dominant und erwarten unterordnung von einem. da bleibt einfach nichts eigenes mehr übrig wenn man mit ihnen in den austausch geht. da tauscht man nicht aus, da wird einem was übergestülpt.

    ich kann spüren was gut ist für mich und was nicht gut ist für mich. für mich ists nicht gut wenn ich mich mit jemanden zusammen tu der mir seins überstülpt und meint das ich nun zu funktionieren habe wie er denkt und ich mich unterordnen soll.da gab es streit vom feinsten, weil ich das nicht zulasse.streit eine woche lang, der nie auf zu hören schien weil meins ausgeblendet wurde und nur aussschliesslich seins zählte. danach wurde mir klar das ich solche ausseinandersetzungen nicht führen will, die bringen mir nichts. das ist nicht konstruktives sich miteinander ausseinandersetzen. wenn das gagangen wär wär ich nicht soweit gegangen zu sagen es ist schluss. nur hatte ich die erfahrung gemacht da einen mann zu kennen der als dominante persönlichkeit ein kleines mädchen braucht das sich unterordnet und den komandos die er macht folgt wie ein hund. anfangs wars noch anderst, da schien noch rosarot die brille gewesen zu sein und der versuch der frau den hof zu machen. die zeit des werbens ist ja generell erfüllt dafon das man sich ins zeug legt und alles macht damit der andere auf einem abfährt.kennen lernen denk ich mir ist erst dann möglich wenn beide diese rosarote brille abgesetzt haben. da entpuppte sich dann leider der mann als ein dermassen dominater kontrollfreak das ich damit einfach nicht klar komme. nun seis drum, ich lerne draus. wenn ich eins erkennen kann ist es die tatsache das aller anfang schwer ist und ein kennen lernen erst dann stadtfindet wenn die rosarote brille runter ist. dafor schweben beide doch eh auf wolke sieben.:wink:

    darum mein aufschrieb gestern.

    gruß
    melanie