Beiträge von Melinak

    liebe inga,

    mich macht dein beitrag echt irgendwie betroffen. es ist oft so, wir die gehandelt haben, die verlassen haben sind diejenigen die dann von aussen angegriffen werden. ich hab das auch zu hören bekommen. nur die engen bekannten die uns kannten und miterlebten wie wir miteinander am ende umgegangen sind haben mich verstanden. die anderen hielten mir vor, tun es heute noch, das ich das doch nicht machen darf, den kindern den vater wegzunehmen. die meinten das packst du eh nie.

    heute 10 jahre danach habe ich im sommer eine nette begegnung mit dieser familie von damals gehabt. da hatte meine tochter ne grosse aufführung in einer halle und sie war eifrig dabei und super toll. diese eine familie die mich damals beleidigte, anklagte, mir vorhielt das ich das nie allein packen werde sahen meine tochter. sie bekamen grosse augen als sie uns dann vor der halle glücklich und harmonisch antrafen und brachten KEIN wort erstmal raus. ich konnte ganz stolz den kopf oben diesen beiden in die augen schauen und ihnen hallo entgegenbringen.sie haben damals vielen leuten in dem ort wo ich wohne einen haufen mist erzählt.sie meinte nur "das ist ja die...." nun ja. ich denke beweisen musst ich es ihnen nie weil ich wusste ich pack das. aber allein die gesichter zu sehen und dieses erstaunen zu sehen das tat mir echt gut an dem abend. wobei ich so sehr stolz auf meine tochter war und diese begegnung ganz schnell wieder vergessen konnte.so ist das wenn andere urteilen über menschen die sie a nicht kennen und b keine ahnung haben!

    gruß melanie

    liebe einafets 03

    du scheinst ziemlich sauer zu sein oder? ich lese da sehr viel entteuschung raus.

    wie siehst du dich in deiner rolle denn? du hast viel mitgemacht, ausgehalten. bist ja sogar soweit gegangen die eigenes leben und deine gesundheit ausfs spiel zu setzen mit der aktion bei der entbindung.

    was brachte dich, deiner meinung nach, dazu so zu handeln?

    gruß melanie

    auf gehts. dachte sich der wehnachtsgrinch, der sich dieses jahr noch viel gemeinere sachen überlegt hatte um weihnachten zu boykotieren. mit der axt in der hand, und dem lametta am ohr machte er sich in richtung lichterkette. was dann geschah gleicht einem wunder!

    glühbirne, stahlfelgen. schneeschieber, schneemann

    hallo speranza,

    nun weihnachten könnte ich mir jedes jahr sparen denk ich immer in der vorweihnachtszeit. heilig abend hab ich hier meine kidds um mich und wir machen es uns gemütlich. spielen zusammen machen das wofür wir unterm jahr wenig zeit haben, ratschen miteinander. das war bisher immer nett "nur wir allein miteinander".

    die feiertage dann feier ich hier notgedrungen mit den eltern und meinem bruder. das ist eine der "pflichtveranstaltungen" im jahr, wohlbemerkt die EINZIGE da komm ich nicht drum herum. doch meisstens ist es sehr schön auch mit den eltern und trotz inneren wiederstand wirds immer gemütlich. an weihnachten reisst sich meine mutter meisst auch sehr zusammen. stereitgespräche vor den kindern gibt es eh nicht. dafür sorge ich selbst. warum auch?

    nutzt eh nichts also sitzen wir zusammen, essen was reden über alles mögliche und ich erlebe meinen vater immer sehr ausgeglichen an dem tag. mein bruder kommt und so entschärft sich das ganze, da wird erzählt und geredet über alles mögliche.lange sitzen sie nie bei mir und so wird das wie jedes jahr sicher etwas schönes.trotz allem drumrum.

    blos nicht verrückt machen sag ich mir immer, lass es auf dich zukommen. und ja keine zu grossen erwartungen sondern mit einwenig besheidenheit und sich zurücknehmen wird das meisst ein schönes miteinander trotz aller problematik. meine mutter trinkt ja zum glück um weihnachten nichts.so kenn ichs und so ists dann auch ok für mich.

    gruß melanie

    hallo liebe schwindelfrei,

    ich möchte dir genauso mut machen und dir sagen mit 21 jahren eine eigene wohnung zu haben, einen beruf da hast du trotz deiner problematik einiges geschafft was andere nicht schaffen in deinem alter!!!!

    weisst du was ich mache, wenn mir ein arzt nicht passt oder mich nicht ernst nimmt? wechseln. einfach zu einen anderen gehen der mich ernst nimmt. du musst nicht immer zum gleichen gehen das schreibt dir keiner vor. zum zweitern wars so, das ich mich auch dursetze wenn ich was für mich brauche und das benenne.

    du kannst ja, wenn es dir nicht gelingt was zu sagen das was du vorhin geschrieben hast als textdatei aufschreiben, deine gedanken gefühle und diesen brief dann ausdrucken und mitnehmen.schreiben kannst du ja sehr gut das das andere berührt , das erekennst du doch hier an den reaktionen.

    es ist auch richtig das es inzwischen kinder mit depressionen gibt die auch behandelt werden. auch hier zu gibt es neue erkenntnisse in der psychiatrie und das wird sehr ernst genommen.


    ich kann mir vorstellen das du viel versucht hast etwas zu erreichen. mir ging es oft so, das ich rannte und rannte und viel unternahm und dennoch nicht vorwärts kam. das lag allerdings oft daran das ich viel für andere tat und das eigendlich wichtige für mich nicht gesehen habe. oder das ich das was wichtig ist nicht erkennen konnte und was anderes tat und dadurch die situation sich nicht verbessern konnte. es ist ein lernprozess zu erkennen was ist wichtig für mich jetzt im moment und was unwichtig. was tu ich heute für mich das ich vorwärts komme und was kann ich getrost mal liegen lassen und nicht tun.

    was mir auch noch einfällt ist die tagesklinik. eine ambulante therapieform wo derjenige dann tagsüber dort therapiene macht und aber abends zu hause ist um nicht ganz aus dem sozialen rahmen zu fallen. wir haben hier in der gegend drei stück. ich wohne ländlich und es bedeutet sicher eine hin und her fahrerei sowas zu tun. eine freundin machte das mal.mit grossem erfolg.

    nimm dich ernst, das ist das allerwichtigste. noch vor den anderen, dann kommst du auch bei anderen überzäugt rüber.

    noch was zu tritten in den a.... es gibt sie die leichten tritte....es gibt allerdings dazwischen auch sehr viele andere dinge die dir hier begegnen werden. keine angst, die musst du nicht haben. ich stelle mir vor das du sehr sensibel bist momentan. das schlimmste was du tun kannst ist dich zurückziehen. ich glaube das jeder mensch es schaffen kann etwas positives im leben zu erreichen. dein gefühl für dich hast du spürst es wohl nicht.

    lieben gruß melanie

    liebe marni,

    du bist ja erst hier angekommen und hast inzwischen eine menge informationen bekommen. das muss ja auch erst einmal sacken. solange du versuchst einwenig busst zu werden was dich umgibt und was du tun kannst das es dir wieder besser geht ist das ja schon gut.

    Zitat

    Verfasst am: 19.12.2011, 20:28 Titel: Re: Er macht mich krank und schwach!!!
    Guten Abend Mellanie, toll wie klar dir alles ist? Es stimmt ich habe zwar gmerkt wenn es mir nicht gut geht, aber entweder bin ich blöd oder ich seh mich noch nicht und der nötige Egoismus ist noch nicht so ganz angekommen bei mir.
    Wenn ich meinen Mann mal ausklammere, ist mein Leben genauso wie ich es akzeptieren könnte. Es stört nur Einer und das ist mein Mann der das ganze WE im Bett gelegen hat und neben ihm die Flaschen. Heute mußte er arbeiten(Spätschicht) und war total müde und verkatert. Nimmt in dieser Phase ja auch schnell ab und sieht aus wie ein Schatten seiner selbst.
    Ich verstehe was du meinst, bin aber glaube ich noch lange nicht so weit, das alles egoistisch durchzuziehen.
    ich bin glaube ich ein hoffnungsloser Fall!!!

    bis ich zu dieser klarheit kam dauerte es ganze drei jahre. das mal zu mir um mich hier dir vorzustellen. das geht nicht von heute auf morgen. wenn du wirklich was ändern wisslt dann bist du kein hoffnungsloser fall wie du dich beschreibst. dann wirst du mit der zeit nach und nach erkennen was dich betriff und deine coabhängigkeit verstehen.

    ich find die frage von aurora ganz gut um da mal anzufangen. was bedeutet es für dich egoistisch zu sein und was empfindest du dabei egoistisch zu sein?

    gruß melanie

    liebe lindi,

    Zitat

    zweimal auf die Behoerde getapert und nun ist es fast erledigt.

    mir fällt dazu nur ein TUN muss man TUN! auch wenns unangenehm ist. wie du so schön schreibst es ist meisst nicht so schlimm wie man sich vorab ausgemahlt hat. mir hat bisher noch keiner den kopf abgerissen der sitzt immernoch dort wo er hingehört. wichtig ist die erkenntnis wie gut es sich anfühlt wenn dieses unangenehmen vorbei ist und sich dann was bewegt hat!meisst sogar in die richtung die die situation an sich sogar positiv gestaltet. nicht immer aber meisstens!

    gruß melanie

    liebe schwindelfrei,

    Zitat

    Oder tue ich das, und merke es gar nicht? Ach

    ja das tust du nämlich damit:

    Zitat

    Ich fühle mich aufgrund meines Alters nicht ernst genommen. Ich muss wahrscheinlich erst mit aufgeschnittenen Adern irgendwo eingeliefert werden, damit man mich ernst nimmt. ....

    ich frag dich mal direkt wie würdest du das empfinden wenn DU das von jemanden liesst?

    ich will dich hier nicht angreifen dafür nur möcht ich dir bewusst machen was du tust!
    ich bin selbst einmal in solchen gedanken unterwegs gewesen. ja und ich habe mein elend tatsächlich von anderen menschen abhängig gemacht!
    ich weiss wovon ich schreibe wenn ich dir hier schreibe und kann mich gut in deine lage hineinversetzen. mir selbst brachten nur heftige tritte in den a.... weiter mich aufzuraffen und was zu tun das die depressionen aufhören.

    der vorschlag mit dem sport ist nicht mal der schlechteste. klar ist bewegung tut gut. es hilft erstmal sich zu bewegen und im stoffwechselhaushalt andere hormone zu produzieren glückshormone die du momentan bitter nötig hast. du schreibst allerdings so "wie kann man mir nur sport vorschlagen kann mich denn keiner verstehen das ich nicht kann" ich versteh dich gut ich weiss wie schwer arme beine sind und das ganze sehr viel kraft braucht. nur wenn du es nicht tusst wird es immer schwerer. dann kommst du kein bischen mehr hoch.

    Zitat

    ich habe einmal einer guten Freundin gesagt, dass ich nur mehr traurig bin und keinen Sinn mehr im Leben sehe. Die Antwort von ihr war: du musst Sport machen. Ich glaube, wenn die depressiven Menschen alle Sport machen würden, dann gäbe es keine Depressionen mehr. Man muss nur den A... hoch kriegen.

    natürlich ist sport allein keine lösung da braucht es viel mehr um wieder aus einer depression zu kommen. ich denke auch so richtig sport hätte ich nicht machen können. aber ich konnte anfangen zu laufen. einfach nur laufen. ne halbe stunde am tag dann mehr dann mehr und ich fühlte mich wenigstens danach mal kurzfristig wieder besser und konnte mir dann wieder eine ruhephase gönnen.

    ich habe auch schon gehört das zu viel schlafen müde macht und es hilft mal eine nacht durch zu machen um wieder fitter zu werden. das habe ich auch gemacht und ich habe gute erfahrungen gemacht damit das ich dann durch gemacht habe und tatsächlich auch den ganzen tag danach noch wach war und abends dann eben früher wie sonnst ins bett bin. da reguliert sich auch einiges.

    ja und die sozialen kontakte so wichtig zu pflegen auch wenn es einem schwer fällt es zu tun.

    ich hab ziemlich auf die zähne beissen müssen und mich zwingen müssen das zu tun um wieder fit zu werden.

    auch gedankenkreise sind zu durchbrechen indem man sich bewusst wird die gedanken sind deine, die denkst du , da hast du die macht darüber sie dahin zu lenken wo du sie haben möchtest. es hilft ein stop in sich zu haben (ich hatte ein bildliches stopschild im geistigen auge) wenn ich wieder gedankenkreise habe und nicht zu ruhe komme.

    alles das sind dinge die DU tun kannst. jammern und weinen klar ist das ne sache die darf auch sein. nur sollte das soweit sein das dein leben nur noch darin besteht das du dauernd weinst und ständig am jammern bist das es dir mies geht dann kannst du was unternehmen das es dir besser geht.

    also nicht angegriffen fühlen wenn ich dir hier ab und zu , ich versuchs recht sanft, etwas bewusst gemacht wird. es ist einiges unangenehm was einem hier geschrieben werden kann. doch im grunde geht es dir ja darum was im leben zu verändern sonnst wärst du nicht hier ?

    lieben gruß
    melanie

    liebe schwindelfrei,

    ich nehme das ernst was du schreibst und rate dir SCHNELLSTMÖGLICH einen termin beim arzt aus zu machen und dich dort hin zu begeben. dien post ist voller gedanken die weit weg sind vom normalen durchhänger und ich rate dir sehr schnell zu handeln befor du vor lauter hilflosigkeit und ausweglosigkeit dann doch was tust was dich das leben kostet.

    der letzte spruch kommt mir wie eine drohung vor:

    ihr habt mir zu helfen, wenn ihr das nicht tut dann bring ich mich um.

    auch bei dir ist zu sagen bewege deinen a..... wenn du was an deinem zustand ändern willst....ansonnsten tu was du nicht lassen kannst aber schiebe dein elend das du hast nicht auf die anderen.wenn du erkennst das du diejenige bist die sich ein leben organisiern kann in dem du dich wohl fühlen DARFST wirds besser!

    gruß melanie

    hallo else,

    was hällt dich denn so an nem mann, mit dem du ne fernbeziehung hast, ab und an auflegen musst wenn ihr telefoniert und ihr euch alle paar wochen mal seht?

    zukunftspläne mit solchen im vorfeld in distance lebenden situationen dann auch noch zu haben?

    kannst du dir denn nicht selbst ausmahlen wie es ist tag täglich mit nem alkoholiker zusamen zu sein. glaubst du wirklich er hört WEGEN DIR auf?

    nie und nimmer!

    gruß melanie

    guten morgen marni,

    deine söhne sind 34 jahre alt? alt genug ihr eigenes leben zu leben und eine eigene familie zu gründen. ihnen nimmst du doch kein zuhause mehr wenn du gehst. ich war damals 16 jahre alt als ich beschlossen haben auszuziehen. seit dem lebe ich nicht mehr dort, habe meine eigenen 4 wände meine eigene familie gehabt mit 34 drei kinder, alleinetziehend und war schon geschieden.

    erwachsene kinder. darauf rücksicht zu nehmen ist auch wieder ein sympthom das du ich von aussen abhängig machst.

    auch deine fragen ob er sich wohl fühlt in seinem zustand. sicher nicht, nur ändern kann er es nicht er ist alkoholiker und suchtkrank. du kannst für ihn nichts tun. du musst akzeptieren das er das er krank ist. das er für sich selbst verantwortlich ist. das er erwachsen ist und saufen darf wie er will.

    da fängt es ja an, das du beginnst DICH zu sehen. du kannst nicht erwarten das andere dir dein leben schön machen. das die für dich da sind damit es dir gut geht. dafür bist du allein verantwortlich.

    es ist wichtig das du das erkennst. das du dich selbst siehst und da darfst du für dich auch egoistisch sein wenn du leidest.schau nach dir und nicht nach den anderen.

    gruß melanie

    hallo marni,

    ich sag ja, es kann dich und dein tun hier jeder verstehen. ich versteh was dich gehalten hatte. das du es sicher gut gemeint hast. ich hab das auch alles so gemacht bin allerdings so froh noch frühzeitig ausgestiegen zu sein. wohl weil ich als EK meinen kindern diese rolle ebne nicht zumuten wollte. das sind meine erfahrungen gewesen vor welchen ich die kinder früh schützen konnte.

    rechtsberatung darf und kann dir hier keiner geben. dazu gibt es die verschiedensten beratungsmöglickeiten. bei charitas diakonie, anwälten wirst du dich erkundigen können. wenn ich die tageszeitung aufschlage habe ich eine ganze seite von selbsthilfeorganisationen und dafon sind die hälfte lebensberatung und eben für angehörige von alkoholikern. such sie dir aus, mehr kann ich dir nicht mitgeben.

    ich habe damals als ich handelte einen rausschmiss gemacht, weil er aggressiv wurde und ich angst hatte.allerdings muss der andere ja von sich aus ja was unternehmen um den rechtsweg aufzusuchen, was mein ex nicht tat.dann sind auch die rechtlichen dinge nie thema gewesen weil er freiwillig aufgegeben hatte und nie rechtliche schritte iengeleitet hatte.

    wenn du diese sicherheit brauchst lass dich beraten.dann weisst du bescheit. ich zum beispiel rufe die telefonseelorge an wenn ich jemanden zum reden brauche.

    wie ist es mir ergangen? nach dem rausschmiss damals wollt ich selbst nicht mehr im haus wohnen bleiben und da war es mir nur recht als mein vermieter mir ein anderes haus zu wohnen angeboten hatte. gut war das ich damals schon mich weigerte das haus in dem wir wohnten zu kaufen.

    ich hätte nie dort wohnen wollen. vielleicht kannst du dich ja auch da von dem gedanken befreien und mit den söhnen (weiss ja nicht wie alt die sind) ne wohnung nehmen wo ihr neu anfangen könnt.

    ich weiss das ist anfangs echt total viel. um da durch zu blicken brauchst du sicher hilfe. hol sie dir dort wo du gut beraten wirst!

    gruß melanie

    liebe marni,

    was mir halt auch auffällt ist, das deine söhne hier eifrig mit im boot sind. irgendwei scheint es mir so zu sein das sie für dich geraden versuchen die kohlen aus dem feuer zu holen und du selbst nicht den mut hast was zu unternehmen. willst du dich denn da nicht auch mal hinterfragen ob es gesund ist den kindern eine solche verantwortung für dich zu überlasen? auch wenn deine söhne erwachsen sind sie sind nicht in der verpflichtung der mutter da raus zu helfen. machen sie das wie du schreibst , dann sind diese genauso wie du in dieser coabhängigkeit gefangen und es zeigt sich wieder einmal auf, wie gross die kreise sind die alkoholismus in den familiene dann auch sind.

    nicht deine söhne sind die, die sich trennen du ist es und da hast DU ganz ALLEIN für zu sorgen das du das hinbekommst. sei mir da bitte nicht böse für diese klaren worte. ich selbt habe eltern die mir eine solche schwere last auf meine schultern gelegt haben. ich bin darunter zusammengebrochen weil ich mein eigenes leben nicht mehr auf die reihe bekommen habe, wegen der eltern und deren problematik. drum schreib ich dir das aus der sicht der kinder von alkoholikern, deren eltern es nicht packen eigenverantwortung zu übernehmen. ich als kind musste lernen meine eltern das ALLEIN für sich zu regeln. das sollten deine kinder genausowenig für dich tun wie das du es von ihnen erwarten kannst das die das für dich erledigen.es ist DEIN leben dafür bist DU verantwortlich. leidest DU darunter dann schau DU wie du dich aus dieser opferrolle befreist und dich von allen anderen, dem mann, den kindern, den haus und sonnst irgendwelchen bekanten freunden und familienmitgliedern distancierst und DAS TUST was DU für richtig hällst, das es DIR wieder GUT GEHT!

    du hast hier ein forum wo dich viele verstehen was du tust, dich allerdings immer wieder unangenehm darauf hinweisen werden, wenn deie coabhängigkeit sichtbar ist. wenn du wirklich da raus willst dann packst du es auch mit hilfe von denjenigen die hier ihre erfahrungen weitergeben.

    nur mut, es kann besser werden wenn du es willst.

    gruß melanie

    hallo BC,

    das ist ne gute idee ein fädchen aufzumachen nur für dich. kannst es ja so sehen das ist hier dein fädchen und kein diskussionstread wie die anderen die du eröffnetest. hier kannst du deine persönlichen empfindungen erfahrungen ablegen. das find ich ist sehr wichtig zu tun.es ist für mich dann immer ein "nach hause zu mir kommen" wenn ich bei mir schreibe.

    du musst da ja nichts reinschreiben was für andere auf dich als person schliessen lässt. dann bleibt es auch annonüm.

    meine erfahrung ist es gibt keinen geraden weg. es gibt immer wieder kurven, berge oder hindernisse die zu überwinden sind. das ziel einen geraden weg zu gehen der einfach nach vorne geht habe ich inzwischen nicht mehr. denn das leben ist nicht so, für keinen menschen, egal ob der angehöriger, coabhängiger oder trockener alkoholiker oder aus einem ganz normalem umfeld kommt.es gibt einen klaren weg zu gehen und nicht mehr in den nebel rein in dem ich mich nicht mehr orientieren kann. das ist mir wichtig. und wenn, dann such ich ganz schnell wieder den weg aus dem nebel raus um wieder klar zu sein.

    einen schönen tag wünsch ich dir
    lieben gruß melanie

    liebe marni,

    was ist DIR wichtiger haus geld katzen und dafür krank

    oder weniger geld, ne wohnung und ruhe und dafür gesund werden?

    meine antwort darauf war klar: ICH bin mir wichtig! mene GESUNDHEIT kann ich mir nicht kaufen auch nicht mit einem eigenen haus. die kann ich mir nur erhalten indem ich von gewissen "ansprüchen" abstand genommen habe und mich da in der hinsicht einfach frei gemacht habe von der vorstellung reichtum, eigenes haus und wohlstand machen glücklich und zufrieden!

    du merkst doch selbst das es nicht das ist was dich zufrieden macht. du bist totunglücklich in deiner situation in der du lebst. warum das nicht ändern und anfangen umzudenken?

    gruß melanie

    hallo billy,

    Zitat

    Ich glaube Du warst es, die mal irgendwo etwas vom "Zulassen der Ängste" oder so ähnlich geschrieben hat.
    Das hat mich sehr nachdenklich gemacht...aber ich habe in der letzten Zeit gemerkt, dass dieses Zulassen mir hilft, mit meinen Ängsten (die in einem Bereich "berechtigt" sind, in vielen anderen Bereichen aber das Ergebnis meiner Co-Abhängigkeit) umzugehen. Ich akzeptiere sie und verurteile mich nicht mehr dafür, dass ich Angst habe!!

    mich hat das zulassen der angst und dieses annehmen meiner angst sehr geholfen. der kampf dagegen angst zu haben war vorbei und damit hatte diese angst dann wieder die berechtigung im leben. dadurch hat diese angst es nicht mehr nötig gehabt in einer wehementen domminanz mit panikattaken auf sich aufmerksam zu machen. ich lebe heute mit der angst und diese hat sich inzwischen wieder in einem normalen zustand gewandelt. laufen lassen hat mir mal jemand gesagt. das stimmt. im annehmen und akzeptieren der dinge wie sie sind habe ich das gefunden was für mein leben sehr wichtig war. eine innere zufriedenheit mit dem wer ich bin und wie ich lebe.

    es geht sicher immer irgendwie besser, denk ich mir. das ist ja auch gut so. dementsprechend habe ich ja auch ziele für mich was zu verändern. so macht es ja auch spass rauszufinden was könnte ich noch verbessern, wo kann ich noch was verändern für mich. ich empfinde es heute sehr positiv eben nicht alles perfekt zu haben und noch hier und da ne stellschraube zu haben wo ich etwas tun kann.

    stell dir doch mal vor wie das leben langeweilig wäre wenn du alles hättest und nichts mehr zu tun hättest. langewilig wärs und du würdest doch dann wieder in ein loch fallen, weil es dann wieder nichts gibt im leben woran zu arbeiten wäre. ich sehe es doch an vielen menschen die alles erreicht heben und angeblich keine sorgen mehr haben. die eiern rum weil sie keine sinn mehr sehen, weil sie alles haben und wundern sich dann, weil sie unzufrieden sind.

    nun ja, das leben ist im fluss wenn es hier und da dann mal einen strudel gibt wirds spannend. hinterher fliesst das wasser oft wieder ruhiger. bis zum nächsten strudel.darauf darf jeder vertrauen. :wink:

    gruß melanie

    hallo uwe,

    ja das unbewusste bewusst erleben ist ja eine sehr schwierige aufgabe. da heissts in sich gehen und sich klar zu werden da schafft was ohne das ich was von mitbekomme und darauf zu achten wo das was ich nicht merke mich in alte muster zurückbringen kann. das wird dir dann bewusst und schwup di wup werden unbewusste dinge bewusst gemacht. so einfach geht das.......und doch so schwer ist es sich dessen klar zu sein.

    gruß melanie

    hallo unter,

    mein vater ist ja coabhängiger seit jahrzenten hängt er da drin fest und kommt nicht raus. er weiss und benennt das auch das die mutter alkoholikerin ist. er selbt tut nichts mehr im haushalt, nur noch seins und erwartet auch von ihr nichts mehr. nur trennen kann er sich nicht, sagt er.

    was mache ich? nichts mehr. kommt er zu mir reden wir. da sag ich klar und deutlich raus was ich denke. egal wie unangenehm es ihm ist. ich verdreh die realität nicht mehr für ihn sondern bin da sehr klar ihm zu sagen ICH würd DAS nicht mitmachen was du lebst. ICH habe mich damals vom partner getrennt, das war der EINZIGE für mich wichtige weg da raus zu kommen. wenn ich sie sehe, das sag ich ihm auch, dann ekelt mich das an was ich sehen muss und deshalb komme ich nicht mehr. er selbst weiss ja auch bescheid. er erzählt mir genau das was ich sehe. dann geht er wieder und ich denke mir, vater das musst du allein für dich hinbekommen, aus der "nummer" bin ich draussen!

    ich kann nichts tun. das einzige ist eben ihm hier ab und zu zuzuhören, soweit es MIR möglich ist. wenn ich spüre da geht nichts mehr dann auch darauf aufmerksam machen. da sich selbst sehen, in sich reispüren inwieweit ich da noch neutral umgehen kann und wann ich anfange emmozional zu reagieren. es ist ein schmaler grad, doch ich merke eben im umgang das das wichtigste dabei ist, MICH wahrzunehmen und MICH zu sehen und nach dem zu handeln wie es MIR geht.da dann auch zu sehen, in dem fall bin ich erwachsene gleichberechtigte person meinem vater gegenüber nicht mehr in einer kind tochter ebene zu schlüpfen. die zeit ist auch vorbei wo mein vater aufm hohen podest stand und ich nicht den mut hatte ihm auch unangenehme dinge zu sagen. heut bin ich dazu fähig es zu tun.

    gruß melanie